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Rundum sorglos dank Cyber-Versicherung? Noch lange nicht!

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Cyber-Angriffe können mit enormen Verlusten für ein Unternehmen verbunden sein – vom Produktionsausfall über den Diebstahl sensibler Daten und Know-How bis hin zum Imageschaden und persönlichen Konsequenzen für Führungskräfte. Trotzdem ignorieren viele deutsche Firmen das Thema Cyber-Versicherung immer noch. Laut Spezialversicherer Hiscox sind mehr als ein Drittel der Unternehmen aus [...]
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5 Lesetipps für den 8. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das Urteil gegen den Blogger Badawi, die App „Hound“, den Instagram-Account der Bundeskanzlerin, HackerOne und iTunes-Neuerungen. Ergänzungen erwünscht.

  • BADAWI heise online: Hartes Urteil gegen saudischen Blogger Badawi bleibt bestehen: Das Urteil von 10 Jahren Haft, 1000 Peitschenhieben und 240.000 Euro gegen den saudischen Blogger Raif Badawi bleibt bestehen. Das höchste Gericht in Saudi-Arabien hat das Urteil bestätigt und damit dem Blogger das letzte Rechtsmittel um die Strafe zu umgehen genommen. International wurde das Urteil stark gerügt. Badawi war 2012 verhaftet wegen seiner liberalen Ansichten und Kritik an der saudischen Religionspolizei verhaften worden. Verurteilt wurde er allerdings für die vermeintliche Beleidigung des Islams. Öffentlich bekam er bereits im Januar die ersten 50 Peitschenhiebe, aus gesundheitlichen Gründen sind bisher keine weiteren vollzogen worden. In Saudi-Arabien folgt die Rechtssprechung einer Sharia-Interpretation.

  • HOUND t3n: So fantastisch könnten Siri, Cortana und Google Now sein: Demo zeigt das Potenzial von Sprachassistenten: Die neue App „Hound“ zeigt die Zukunft im Umgang mit Sprachassistenten, wie zum Beispiel Siri, Cortana oder Google Now. Während Siri schon Beziehungen zu Seriencharacteren eingegangen ist (Raj aus „Big Bang Theory“), kann sie auch sehr witzig und ironisch antworten, beispielsweise wenn man sie mit „Hi, Cortana“ oder „OK, Google“ anspricht. Die Spracherkennungsapp „Hound“ wurde jetzt in einer YouTube-Demo vorgestellt und sie geht noch einen Schritt weiter als ihre Kollegen: Zwar verfügt Hound noch nicht über Humor und Ironie, allerdings schafft die App es Fragenketten der Reihe nach zu beantworten und nachträgliche Ergänzungen zu berücksichtigen. Noch ist Hound nicht öffentlicht verfügbar.

  • BUNDESKANZLERIN SPIEGEL ONLINE: Merkel auf Instagram: Angriff von russischen Trollen: Der neue Instagram-Account der Bundeskanzlerin wird massiv von russischen Trollen zugespamt. Neben harmlosen Bildern von der Bundeskanzlerin spamen diese meist auf kyrillischer Schrift die Kommentare zu – das Social Media Team der Bundeskanzlerin ist machtlos. Nur wenige Mitarbeiter sind der russischen Sprache mächtig. Nach anfänglichen Versuchen, alle Texte zu übersetzen, werden jetzt alle Kommentare, welche nicht in englischer oder deutscher Sprache verfasst sind gelöscht, das allerdings komplett händisch. Andere deutschsprachigen Usern fällt das auch auf und sie rufen zum kommentieren in deutscher Sprache auf. Die russischen Accounts bestehen meist nur aus dem Benutzernamen, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um gezielte Trollaccounts handelt.

  • HACKERONE NYTimes.com: HackerOne Connects Hackers With Companies, and Hopes for a Win-Win: HackerOne verbindet Unternehmen mit Hackern und versucht somit, eine Win-Win-Situation für alle zuschaffen. 2011 entwarfen zwei dänische Hacker eine List mit 100 High-Tech Unternehmen, die sie gerne hacken würden. Schnell fanden sie verwundbare Stellen bei Facebook, Google, Apple, Microsoft, Twitter und 95 anderen Systemen. Daraus ist jetzt ein Unternehmen entstanden, welches versucht das Melden von Fehlern für die Hacker lukrativer und attraktiver zu machen, als das Verkaufen der Schwachstellen auf dem Schwarzmarkt. Während bisher viele gemeldete Fehler weiterhin von den Unternehmen ignoriert oder nicht genug honoriert worden sind, versucht HackerOne das nun zu ändern und hat damit großen Erfolg.

  • ITUNES DIE WELT: WWDC: Apple baut Musikdienst nach Vorbild von Spotify um: Apple ist mit seinem iTunes Music Store mit Abstand Marktführer, musste aber in den letzten Jahren zusehen, wie Musikstreaming-Dienste wie Spotify immer kräftiger zulegen. Nach 12 Jahren werden jetzt Neuerungen auf einer Entwicklerkonferenz präsentiert: Das neue Konzept wird Spotify ähneln, Lieder werden also gestreamt. Es wird aber keine werbeunterstütze Kostenlos-Version geben. Allerdings sind die Versuche, den Dienst günstiger als Spotify anbieten zu wollen, gescheitert. Gegen eine Gebühr von circa 10 Euro oder Dollar soll der Dienst verfügbar sein und auch auf Android-Smartphones funktionieren. Des weiteren wird wohl ein Ausblick auf die neuen Versionen von iOS und OSX gegeben, wobei der Fokus auf Verbesserungen und nicht auf neuen Funktionen liegen wird.

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