All posts under Gawker

5 Lesetipps für den 18. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media in der Landwirtschaft, das Guggenheim, Medienkritik, Angst und wie Gawker mit AdBlocking umgeht. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Badische Zeitung: Wie Bauern soziale Medien für sich nutzen können: In der Badischen Zeitung ist ein Interview mit der aus Weisweil stammenden Jutta Zeisset erschienen, die Expertin für die wohl ungewöhnliche Kombination Landwirtschaft und Social Media ist. In Zeiten peinlicher Fernsehsendungen mit Landwirten zeigt sie den Bauern, wie sie soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram selber nutzen können.

  • GUGGENHEIM Open Culture: The Guggenheim Puts Online 1600 Great Works of Modern Art from 575 Artists: Im Jahr 1937 wurde die private Kunstsammlung der US-amerikanischen Industriellenfamilie Guggenheim der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – seitdem sind verschiedene Guggenheim-Museen in der Welt entstanden, die den Menschen den Zugang zu moderner Kunst ermöglichen. Nun wiederholt das New Yorker Guggenheim diesen Schritt im digitalen Zeitalter und veröffentlicht mehr als 1.600 moderne Kunstwerke von 575 Künstlern im Internet.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: The Paris-Beirut debate: Terrorismus tötet Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur in Paris. Doch die mediale Begleitung des Terrorangriffs von Freitagnacht ist nicht vergleichbar mit ähnlichen Tragödien. Das hat viel Kritik verursacht, besonders da es vor wenigen Tagen einen nicht weniger schlimmen Terrorangriff in Beirut gab. David Uberti vom Columbia Journalism Review setzt sich mit den Vorwürfen auseinander und erklärt das Verhalten der Medien.

  • #PARISATTACKS Berlin Sur Seine: Unser Feind ist die Angst: Auf dem französischen Blog Mediapart hat Edwy Plenel einen Leitartikel über die Folgen der Terrorangriffe auf die französische Gesellschaft veröffentlicht, den das deutschsprachige Blog „Berlin Sur Seine“ als Übersetzung zweitveröffentlicht hat. Ein lesenswerter Beitrag über die Angst und wie sie sich durch Offenheit überwinden lässt.

  • ADBLOCKER Digiday: Why Gawker doesn’t fight ad blockers: Gawker gehörte stets zu den interessanteren Blogs in den USA, mit ihrer neuen AdBlocker-Policy schaffen sie es wieder einmal, dass man sich mit ihnen beschäftigen kann. Und die meisten Presseverleger könnten sich auch wirklich ein Beispiel an Gawker nehmen, das sich nicht fragt, wie man AdBlocker umgehen kann, sondern wieso Nutzer überhaupt AdBlocker nutzen und wie man damit trotzdem als Medienseite arbeiten kann.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 20. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitale Agenda, Gawker, die von Medien gehypte Angst vor Monopolen, Evernote und Kritik an Evgeny Morozov. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE AGENDA Die Welt: „Die Agenda ist zu wenig visionär“: In der Politik ist Gesche Joost eine angenehme Ausnahme. Selten erlebt man bei Interviews und Gesprächen mit Politikern so klare Antworten und ehrliche Kritik am Schaffen des politischen Betriebs, wie von ihr. So auch im Interview der deutschen Internet-Botschafterin mit Welt-Wirtschaftsredakteur Thomas Heuzeroth, in dem sie die noch großen Lücken in der digitalen Strategie der Bundesregierung kritisch benennt.

  • GAWKER Digiday: This is the most important person at Gawker you’ve never heard of: Auf Digiday stellt Lucia Moses die wohl wertvollste Mitarbeiterin des Blogs Gawker vor: Erin Pettigrew. Sie steht wohl für die Zukunft von mit Journalismus im Internet wirklich Geld verdienen, aber das wird jetzt außerhalb von Axel Springer keine angenehme Lektüre. Pettigrew nutzt Gawkers Reichweite für den Einstieg in E-Commerce, allerdings mit einer Konsequenz wie sie hierzulande und auch bei den meisten Journalismus-Flaggschiffen in den USA, überrascht. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Zukunft des Journalismus nicht von den Leuten gemacht wird,die ihn (jetzt noch) betreiben.

  • MONOPOLE Wirtschaftswoche: „Wir müssen die Internetgiganten nicht fürchten“: Die Wirtschaftswoche lässt Gerrit Heinemann (Link findet sich im Artikel) und Justus Haucap über Monopole im Internet diskutieren, eines der Lieblingsthemen der den Ton angebenden Sozialdemokraten in der Bundesregierung. Doch für Haucap ist die Angst vor Google und Amazon ein Medien-Hype, denn gerade die Konkurrenz zwischen diesen beiden Unternehmen zeige, dass die Marktstellung keineswegs so zementiert ist, wie es scheint. Und bekanntlich wird in irgendeinen Garagen gerade an den Ideen gearbeitet, die wiederum beide Firmen in die Bedeutungslosigkeit schicken.

  • EVERNOTE Quartz: Evernote – The new anti-censorship tool in China: Es ist ungefähr anderthalb Jahre her, dass ich auf einer Veranstaltung jemanden traf, der in Evernote-Notizen über den Abend bloggte und sie dann via Twitter teilte (ich glaube, dass es Christopher Bulle war, bin mir aber nicht sicher). Eine interessante Idee, über die ich seitdem viel nachgedacht habe, denn was braucht es eigentlich heutzutage noch, um über etwas zu schreiben und zu veröffentlichen? Evernote reicht dafür aus, auch um die chinesische Zensur zu umgehen, wie sich jetzt in Hongkong zeigt. Da die Regierung bestimmte Begriffe in den sozialen Netzwerken blockiert, schreiben Journalisten, Demonstranten, etc. ganze Artikel in Evernote-Notizen, die sie dann teilen. Lily Kuo und Ning Hui schreiben auf Quartz über mein persönlichen Hack des Jahres.

  • JOURNALISMUS PandoDaily: Evgeny Morozov did not “plagiarize” in the New Yorker, but what he did was almost as bad: Auf PandoDialy denkt David Holmes darüber nach, welche Standards es im Journalismus brauchen könnte, nachdem der Liebling des deutschsprachigen Anti-Technik-Feuilletons, Evgeny Morozov, im Magazin „The New Yorker“ die Ideen anderer ohne Nennung als seine eigenen ausgegeben hat bzw. alles weg ließ, damit dieser Eindruck entstehen kann. Zurecht regen sich mehrere Wissenschaftler über Morozov auf, aber nachdem auch hierzulande Journalisten gerne auf Links zu ihren Quellen verzichten, sollten wir in Zeiten des digitalen Journalismus über etwas wesentliches des Internets nachdenken: Links. Das Internet baut auf sie, Journalismus sollte es auch tun.

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Mehr Qualität statt mehr Abhängigkeit, liebe Medien!

Die Unabhängigkeit gegenüber sozialen Netzwerken wie Facebook wird für Medien immer relevanter, doch das Problem wird noch zu oft verkannt. // von Tobias Schwarz Das für seine viralen Gerüchte bekannte Blog Gawker hat im Juli eine Erfahrung gemacht, die viele Medien seit Dezember 2013 immer mal wieder durchmachen mussten: Facebook [...]
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BuzzFeed kooperiert mit den Geständnis-Sammlern von Whisper

BuzzFeed geht eine Kooperation mit dem auf Anonymität setzenden sozialen Netzwerk Whisper ein, dass die Bilder seiner Mitglieder zur Verfügung stellt. // von Tobias Schwarz Mit einer Content-Sharing-Kooperation bekommt das von Jonah Peretti gegründete BuzzFeed Zugang zu den Geständnissen und Fotosl der Nutzer von Whisper, einem sozialen Netzwerk, in dem [...]
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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Internet in Zügen, Constance Kurz will die Bundesregierung verklagen, Gawker vs. Tarantino, 15 Startups aus Berlin und Somewhere. Ergänzungen erwünscht.

  • DEUTSCHE BAHN Golem.de: Verkehrsminister fordert Internet in allen Zügen: Alle Züge der Deutschen Bahn sollen für die Internetnutzung Breitbandtechnik verwenden, fordert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Damit könne die Bahn „das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters“ werden. Der Verkehrsminister plant neue Gesetze, mit denen die Zulassung neuer Züge beschleunigt werden soll.
  • ÜBERWACHUNG Heise Online: CCC-Sprecherin stellt Strafanzeige gegen die Bundesregierung: Constance Kurz vom Chaos Computer Club (CCC) hat angekündigt, namentlich Mitglieder der Bundesregierung und Chefs deutscher Geheimdienste wegen heimlicher Agententätigkeit und Beihilfe zur umfassenden Netzspionage der NSA anzuzeigen. Die Erfolgsaussichten sind gering und nach dem Schutz durch Code wäre es ein besserer Weg gewesen, eine uns vor Überwachung schützende Politik zu machen, aber warum nicht vorher noch vor Gericht ziehen?
  • GAWKER PandoDaily: Why Gawker will beat Quentin Tarantino over his leaked script: In den USA ist ein medial mit Aufmerksamkeit verfolgter Streit übers Urheberrecht ausgebrochen, nachdem das neue Drehbuch des Regisseurs Quentin Tarantino geleakt wurde und Gawker darüber berichtete und auf das Drehbuch verlinkte. Tarantino verklagte daraufhin Gawker und andere, die mit dem Leak zu tun haben auf insgesamt 22 Millionen US-Dollar. Adam Penenberg fasst den Fall auf PandoDialy zusammen und warum Gawker sich keine Sorgen vor Tarantinos Anwälten machen muss.
  • STARTUP Netzwertig.com: 15 heiße Startups aus Berlin und was aus ihnen geworden ist: Rückblicke scheinen im Januar genauso in Mode zu sein wie im Dezember. Wir haben gestern auf De Maizières Netzpolitik-Thesen aus dem Jahr 2010 zurück geblickt, Martin Weigert blickt auf Netzwertig.com auf 15 Startups zurück, die er vor zwei Jahren präsentierte und fragt sich aber nun, was heute aus den Unternehmen geworden ist.
  • SOMEWHERE Arctic Startup: Somewhere Puts an Instagram Filter over LinkedIn: Das soziale Netzwerk LinkedIn ist vor allem für Berufstätige interessant, die es als Adressbuch für berufliche Kontakte benutzen. Manchen reicht das, manchen aber nicht. Denn auch wenn LinkedIn seine Arbeit sehr gut erledigt, sind Lebensläufe inzwischen etwas, dass aus der Mode kommt. Projekte, bei Freelancern wie auch bei Festangestellten, sind oft aussagekräftiger als eine Auflistung von Arbeitgebern. Das neue soziale Netzwerk „Somewhere“ will hier ansetzen und eine Art visuelles LinkedIn werden – mit einem Touch von Instagram. Klingt spannend und sieht gut aus..

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