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Bike Revolution: Die Vernetzung der Fahrräder

Die digitale Vernetzung ist seit Jahren schon ein großes Thema in der Fahrzeugindustrie. Autos, Busse und viele andere Fortbewegungsmittel verfügen mittlerweile über eine intelligente Kommunikationstechnologie, die zur Unterstützung des Benutzers dienen und das Fahren erleichtern bzw. sicherer machen sollen. Aber auch die Fahrradhersteller statten vermehrt ihre Vehikel mit digitaler Technik aus. Bisher wurden hauptsächlich teure E-Bikes mit IT ausgestattet. Das soll sich nun ändern. Die ungebremste Nachfrage nach Rädern bestätigt diese Entwicklung. Fahrräder werden daher immer mehr zu Super-Vehikeln umgebaut. Nachdem die Fahrrad-Industrie in den letzten Jahrzehnten kaum eine innovative Erneuerung erlebt hat, steht sie mithilfe der Digitalisierung plötzlich vor einer Revolution, mit völlig neuen Ansprüchen und Herausforderungen.

Neben den E-Bikes werden auch Räder ohne elektrischen Motor nun digital aufgerüstet und mit allen technischen Mitteln versehen. Der gute alte Drahtesel soll in naher Zukunft per App steuerbar sein. Eine fundamentale Rolle spielen dabei die Sicherheit im Strassenverkehr und der Schutz vor Diebstahl. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Umweltschutz, was erst einmal wie eine vermessene Provokation klingt und in der Auswahl überrascht, da sich kaum ein Radfahrer als Umweltsünder sehen würde. Dennoch macht die Überlegung bei genauerer Betrachtung Sinn. Eine kluge Routenplanung kann nämlich zu einer effizienteren Fahrweise, beziehungsweise zu einer Entlastung des Verkehrs führen und somit auch helfen, Staubildungen zu verringern. 

Sicherheit

Der eine oder andere war sicherlich schon einmal Opfer eines Fahrraddiebstahls. Man geht nichtsahnend zu seinem Gefährt, der Schlüssel klirrt und poltert zwischen den Fingern, nur um Sekunden später die Gewissheit zu erlangen, dass die liebliche Vorfreude des Pedaltretens umsonst war. Dieser Verlust kann mitunter zu unkontrollierten Weinkrämpfen und im schlimmsten Fall zur völligen Verzweiflung führen. Um solche Situationen zu vermeiden, hat man sich vermehrt dem Thema Sicherheit zugewandt. Fahrraddiebstahl ist daher ein wichtiges Unterthema in Sachen Bike-Mobilität. Die alte, händische Codierung hat hingegen ausgedient. Ich erinnere mich noch daran, wie ich zum ersten Mal zur Polizei geradelt bin, um mein Mountainbike mit einer Zahlen-und Buchstabenkombination markieren zu lassen. Ich fühlte mich gleich sicherer. Es wurde trotzdem gestohlen.

Verschiedene Hersteller wie Sherlock, Spybike oder Trojabike haben sich dieser Problematik gewidmet. Da GPS-Systeme für Fahrräder bereits seit geraumer Zeit schon existieren, gibt es auch dementsprechende Gegenmittel. Fahrraddiebe kennen die genauen Schwachstellen und entfernen die Geräte mit wenigen Handgriffen.

Eine unauffälligere Variante und äußerlich nicht sichtbar, bietet nun der Hersteller Sherlock Bike an. Der GPS-Tracker besteht aus einem dehnbaren Material und kann entweder in das Gestell oder in das Lenkradsystem eingebaut werden. Mit einer zugehörigen App lässt sich dadurch der Standort des geklauten Fahrrades ermitteln. Das verhindert zwar keinen Diebstahl, sorgt aber für eine zusätzliche Sicherheit. Eine ähnliche Technik bietet der Fahrradsecure-Dienst Trojabike. Laut den Herstellern ist es praktisch unmöglich für Diebe, das ebenfalls in den Rahmen integrierte Ortungssystem abzuschalten oder zu entfernen. Ein weiterer Vorteil von Trojabike-Trackern sind die Vernetzungen mit der regionalen Polizei-Leitdienststelle. Einen anderen Diebstahlschutz verspricht der GPS-Tracker von Spybike, der bei Diebstahl, den Besitzer über die App alarmiert. Den Tracker gibt es in drei Ausführungen: als TopCap-Tracker, Seatpost-Tracker und als Spylamp. Neben dem Rahmenversteck, kann der Tracker darüber hinaus noch als Sattelstütze oder als Spylamp getarnt werden.

Schlößer mit Bluetooth

Aber auch traditionelle Sicherheitstechniken wie das klassische Fahrradschloss, werden mit digitaler Technologie aufgerüstet. Der bekannte Schloßentwickler Abus hat ein Schloss entwickelt, dass sich ganz ohne Schlüssel, dafür aber per Bluetooth öffnen lässt. Das BORDO Alarm Schloss von Abus verfügt darüber hinaus über ein auditives Warnsystem, dass bei massiver, physischer Manipulation losschreit und Warnsignale mit bis zu 100 Dezibel abgibt. Wer keine genaue Vorstellung von 100 dz hat, der sollte sich einen Presslufthammer vorstellen und bekommt dann ansatzweise eine Ahnung von der Lautstärke.

Funktechnologie statt Kabel

Kabelloses Fahren klingt ungewöhnlich, ist jedoch längst Realität. Die Verkabelung der Schaltteile mit verschiedenen Bedienelementen wird durch den Einsatz von Funktechnologie obsolet. Wir brauchen uns dann nicht mehr länger mit unnötigen Kabeln herumzuwinden. Sehr bald schon, sollen Fahrräder mit lose hängenden Kabelelementen der Vergangenheit angehören. E-Bikes hingegen fahren bereits seit längerem kabellos. Nun sollen auch Mountainbikes komplett umgerüstet und mit Funktechnologie ausgestattet werden. Das ganze lässt sich natürlich, wie soll es auch anders sein, über eine App bedienen und programmieren.

Eine dieser raffinierten Gimmicks sind elektrisch steuerbare Sattel, deren Höhe sich ganz bequem per Knopfdruck einstellen lässt. So kann der Fahrer ohne abzusteigen in sekundenschnelle seinen Sattel anpassen und seine Fahrsituation dadurch verbessern.

E-Bikes mit Hightech

Im Fokus der Fahrrad-Industrie steht aber klar das E-Bike. Elektrisch verstellbare Sitze und Sicherheitseinrichtungen spielen dabei aber eher eine untergeordnete Rolle. Sie gehören nämlich zur Standardausrüstung und stellen keine außergewöhnliche Besonderheit dar, zumindest nicht bei E-Bikes. Die Ansprüche sind definitiv höher und gehen mehr in die Hightech Schiene. So liefern beispielsweise unterschiedliche Autozulieferer wie Bosch, Contitech oder Brose hochentwickelte Bausatzteile wie Sensoren oder Motoren für E-Bikes. Andere Hersteller, wie der britische Entwickler Brompton wiederum, fokussieren sich auf den komplizierten Verbau von Motoren bei Falträdern, den sie in das Vorderrad montieren. Daneben erlaubt die digitale Vernetzung von Informationen, einen ökonomischen und nachhaltigen Umgang, indem sie beispielsweise den Widerstand in den Pedalen misst und durch eine automatisierte Schaltung, eine passende oder angemessene Schaltung vorschlägt.

Die Vernetzung geht jedenfalls ungebremst voran und wird in Zukunft zeigen, wie sehr die unterschiedlichen Zweige durch den digitalen Wandel profitieren. Die Industrie ist defintiv in Aufbruchstimmung. Seid gespannt!


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  • Apple Die Welt: Das neue iPhone soll keinen Kopfhöreranschluss mehr haben: Am 7.September stellt Apple das neue iPhone vor und es könnte erstmals der Anschluss für Kopfhörer fehlen. Man hat auf den bisher veröffentlichten Fotos keinen Kopfhöreranschluss gesehen. Zukünftig sollen die Kopfhörer im Apple-Ökosystem nur noch per Funk oder über Apples eigenen Lightning-Stecker angeschlossen werden können. Dies könnte zukünftig ein Problem für viel Nutzer werden.
  • SAMSUNG HORIZONT: Samsung startet Umtauschaktion für Galaxy Note 7: Nachdem Samsung den Verkauf des neuen Vorzeigemodell Galaxy Note 7 gestoppt hat, kann man nun das Smartphone wieder kostenlos zurückgeben und gegen ein neues umtauschen. Die Geräte wurden vom dem südkoreanischen Technologieunternehmen aus dem Verkehr gezogen, nachdem es vermehrt Fälle von Akkubrand gab. Das Galaxy Note 7 wurde erst vor zwei Wochen in den USA und etlichen anderen Ländern auf den Markt gebracht. Was genau das Problem verursachte, ist bisher nicht bekannt.
  • E-BIKES SPIEGEL ONLINE: Kaufprämie für E-Bikes: Verkehrsklubs fordern Subventionen von bis zu 4000 Euro: Nachdem nun die E-Autos Prämien bekommen sollen, fordert der Verkehrsklub Kaufprämien für E-Bikes. Weil das E-Bike oder Pedelec das Fahrradfahren bequemer und schneller macht, lassen die Menschen ihr Auto stehen. Die Folge wären, dass es weniger Verkehr gäbe und bessere Luft für alle. Die Prämie soll aber nur für E-Bikes gelten, die auch einen gewissen Zweck erfüllen.
  • BEATS heise online: Monster-Klage gegen Beats-Gründer ist gescheitert: Einst waren Noel Lee und seine Firma Monster Geschäftspartner von Beats und dessen Gründern. Nachdem Lee hinausgedrängt wurde und Apple Milliarden für Beats zahlte, fühlte sich Lee über den Tisch gezogen. Er wollte gegen den Beats-Gründer klagen, doch nun ist die Klage gescheitert, da der Richter keine Anspruchsgrundlage fand.
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