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Facebook Messenger: Verschlüsselung, aber leider nicht als Standard

Facebook messenger portable (adapted) (Image by downloadsource.fr [CC BY 2.0] via Flickr)
Nachdem Verschlüsselung zunehmend zum Standard bei Instant Messengern wird, hat auch Facebook nachgezogen. Seit kurzem können die Nutzer von Facebooks Chat-App verschlüsselt kommunizieren. Die Verschlüsselung als solche basiert auf dem Signal-Protokoll und ist somit durchaus überzeugend umgesetzt. Allerdings muss sie für jede Konversation einzeln aktiviert werden. Diese Design-Entscheidung ist fragwürdig [...]
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5 Lesetipps für den 9. April

In unseren Lesetipps geht es heute um BBC Kommunikation über Chat Apps, YouTube-Abonnement, lustige Twitter-Accounts, Hillary Clintons Walhkampf und Umwelt-Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • CHAT APP BBC Academy: Instant messaging: BBC News on chat apps: Die BBC ist sehr erfolgreich mit der Kommunikation über Chat Apps. Über WhatsApp und BBM wird die Zielgruppe dank der Push-Nachrichten zu 100 Prozent erreicht. Am besten funktionieren kurze Videos, welche die Themen des Tages einfach wiedergeben. Ursprünglich waren diese für den BBC Instagram-Account geplant. Das Potential der Chat Apps ist allerdings noch nicht ausgeschöpft.

  • YOUTUBE DIE WELT: Abo: YouTube will werbefreie Videos gegen Gebühr zeigen: YouTube möchte eine Möglichkeit schaffen, Videos werbefrei zu gucken. Gegen eine monatliche Gebühr, deren Höhe noch nicht bekannt ist, soll es bald die Option geben, Videos auf YouTube zu gucken, ohne dabei von Werbevideos unterbrochen zu werden. Noch werden vom Google-Konzern keinerlei Einzelheiten bestätigt. Nach wie vor ist Werbung eine Haupteinnahmequelle von YouTube. Die Abonnement-Option gehört zu einer Strategie, die Erlöse breiter zu fächern.

  • TWITTER VICE: @MedievalReacts and the Weird, Money-Making World of Parody Twitter Accounts: Wir alle lieben lustige (fake) Twitter-Accounts und Hashtags! Unter @Queen_UK twittert angeblich die Queen über Gin und der Hashtag #whitegirlproblems gibt viel zu lachen. Manchmal steckt dahinter eine Person, manchmal aber auch ein Team, welches Inhalte – und auch Werbung – promotet. Und wir folgen den Werbehinweisen brav. Vice hat bei der Betreiberin von @MedievalReacts nachgefragt, wie das so ist, einen Account zu betreiben, der innerhalb einer Woche 200.000 Follower gewonnen hat.

  • WAHLKAMPF Mashable: Hillary Clinton hires a Google exec as the first woman to manage technology for a presidential campaign: Hillary Clinton hat sich für ihren Wahlkampf Hilfe für die technische Betreuung gesucht. Stephanie Hannon, ehemalig director oder product manager bei Google, soll alle technischen Aufgaben im Wahlkampf betreuen, auch wenn bisher von Clinton noch keine Kampagne angekündigt worden ist. Das zeigt, dass die Beziehung zwischen dem Silicon Valley und Washington in den letzten Jahren deutlich enger geworden ist. Auch Obamas Verwaltung wird von ehemaligen Facebook-Mitarbeitern unterstützt.

  • JOURNALISMUS Slate: Gallup poll on the environment: Have journalists failed on climate change, extinctions, pollution?: Nach einer Umfrage von Gallup sind 2015 weniger Menschen besorgt um die Umwelt als jemals zuvor. Woher aber kommt der Optimismus? Denn dazu besteht absolut kein Grund, um unsere Umwelt sieht es nicht gut aus. Die Menschen sorgen sich nur um die selben Themen: Klimawandel und die tropischen Regenwälder. Auch umweltfreundliche Politiker wie der aktuelle amerikanische Präsident Barack Obama, geben den Menschen ein optimistisches Gefühl bereits genug für die Umwelt getan zu haben. Optimistischer Journalismus über die Umwelt kann ein falsches Gefühl, denn eigentlich soll ja berichtet werden, was wirklich passiert.

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