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Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 angekündigt

Obwohl sich die Verkaufszahlen damals unter den Erwartungen hielten, gilt Vampire: The Masquerade – Bloodlines heute noch als eines der besten Rollenspiele. 15 Jahre später kündigt Paradox nun den Nachfolger des Kultspiels an und versetzt Rollenspielfans in Aufregung. Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 soll bereits kommendes Jahr erscheinen. Damit bekommt Cyberpunk 2077 Konkurrenz. Wenn auch ohne Vampire, führt Cyberpunk derzeit deutlich den Hypezug kommender Rollenspiele an.

Die Vampire kommen zurück – Nach Seattle

Vampires: The Masquerade – Bloodlines 2 führt uns nach Seattle. Die Stadt ist in der Welt von World of Darkness seit jeher ein Hotspot für Vampire. Und da Vampire starken Einfluss in Seattle haben, spielt auch die Politik eine große Rolle. Jeder Vampir-Clan folgt einer eigenen Agenda und als freier Akteur müssen wir abwägen, welchem Clan wir unsere Unterstützung anbieten. Das hat auch für den eigenen Charakter Konsequenzen, da die Welt uns nach unseren Entscheidungen beurteilt.

Hier könnte es interessant werden, in wie fern der Charakter eine Spielfigur der Mächtigen ist oder ob wir selbst auch im Verlauf der Geschichte den ein oder anderen Faden selbst ziehen dürfen. Die düstere Spielwelt hat jedenfalls Potential für große Geschichten.

Wähle deine Pronomen

Interessante Ansätze bietet übrigens der Charaktereditor. So wird die Charaktererschaffung zweiteilig ablaufen. Das erste Mal dürfen wir unseren menschlichen Charakter festlegen, später dann die vampirspezifischen Merkmale.

Doch der größte Clou kommt an anderer Stelle: Neben unserer biologischen Erscheinung, können wir als Spieler auch Geschlechtspronomen auswählen, also wie unser Charakter angesprochen wird. Wir können also einen biologisch männlichen Charakter erstellen, der sich selbst jedoch mehr als Frau versteht und auch entsprechend angesprochen werden will. In vielen Settings wäre das etwas zu plakativ, aber in die Vampirwelt passt dieser Ansatz wunderbar rein.

Chris Avallone schreibt an Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 mit

Der 15 Jahre alte Vorgänger ist vielen vor allem für seine Story im Gedächtnis geblieben. Auch für Bloodlines 2 bemüht man sich sichtlich, an diesem Standard festzuhalten. Zumindest spricht eine Personalie dafür: Chris Avellone. Avellone ist bekannt dafür, ausgefeilte Charaktere zu erschaffen, die gerne mit gängigen Standards brechen. Unter anderem wirkte er in der Fallout-Reihe, Baldur’s Gate, Icewind Dale, Wasteland 2 und den jüngeren Rollenspiel-Erfolgen Divinity: Original Sin 2 und Pathfinder: Kingmaker mit. Gerade in Settings mit umfangreichem Hintergrund hat er sich bereits mehr als einmal bewiesen. Chris Avellone selbst, freut sich bereits auf das Projekt und hat sogar sein Profilbild auf Twitter angepasst.

Vampire: The Masquerade – Bloodlines entwickelte sich zum Kult

Der Vorgänger Bloodlines ist ein Phänomen für sich. Massive Bugprobleme sowie eine unglückliche Releasepolitik sorgten für schlechte Absatzzahlen, trotz an sich guter Bewertungen (Metascore: 80). Nur 72.000 Mal ging das Spiel in den ersten drei Monaten über die Theke. Das Entwicklerstudio Troika Games löste sich kurz danach auf und auch das Pen & Paper-Regelwerk Vampire: The Masquerade wurde kurz darauf zugunsten des neueren Vampire: The Requiem eingestellt.

Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand erahnen, dass sich das Spiel trotzdem zum Kult entwickeln würde. Fans versorgen das Spiel noch immer mit Updates, um Bugs auszubügeln oder zeitgemäßere Effekte hinzuzufügen. Plattformen wie Steam oder GOG dürften auch geholfen haben, diese alte RPG-Perle an neuere Spielergenerationen heranzutragen. Paradox hat die Kraft der Community jedenfalls erkannt und kündigt für Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 bereits zu Release Modding-Tools an.

Was Fantasy-Autor Markus Heitz bei seinen Buchrecherchen zu Vampiren alles herausfand (Provisionslink)


Image by Lucianus via stock.adobe.com

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Pokémon Schwert / Schild: Trailer und Gerüchte um zweite Region

Pokémon-Fans hatten vergangene Woche Grund zur Freude. Im Rahmen von Nintendo Direct gab es einen „Pokémon Direct“-Livestream mit einer ersten Präsentation der kommenden 8. Generation der beliebten Taschenmonster. Sieben Minuten dauerte der Stream, von denen immerhin zwei Minuten ein Trailer einnahm. Dieser bestand zum einen aus ersten Spielszenen, zum anderen aus einer Vorstellung der drei neuen Starter-Pokémon. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Trailer, sowie weitere Informationen über den neuen Pokémon-Titel, der Ende 2019 exklusiv für die Nintendo Switch erscheint.

Ländliche Idylle und große Arenen

Der Trailer beginnt mit einer Kamerafahrt in ein idyllisches, kleines Dorf. Für Pokémon-Verhältnisse setzt das Spiel hier schon neue Maßstäbe. Die Welt wirkt offen, mit vielen Feldern und Hügeln im Hintergrund. Außerdem fallen auch kleine Details, wie eine umgedrehte Schubkarre am Wegesrand auf. Für die Leistungsfähigkeit der Switch ist das Gezeigte trotzdem noch lange nichts, dass einem den Unterkiefer nach unten fallen lässt. An dieser Stelle darf man bei einer so starken Marke wie Pokémon einen solchen Qualitätssprung erwarten. Vor allem in Hinblick auf den Online-Konkurrenten Temtem.

Trotz deutlich hübscherer Optik, dürfen Wiedererkennungsmerkmale nicht fehlen. Ein Pokécenter erkennen wir offenbar auch im neuen Teil aus sieben Meilen gegen den Wind. Interessant ist auch die Größe der Arena im sonst so beschaulichen Dorf, die doch schon einen gewissen Stadion-Charakter mit sich bringt. Die neue Galar-Region bietet neben idyllischen Dörfern auch moderne Städte, weite Ebenen, sowie schneebedeckte Berge. Die Kämpfe scheinen außerdem direkt in der Spielwelt stattzufinden, anstatt auf eigene Kampfbildschirme zu wechseln.

Das sind die neuen Pokémon

Keine neue Pokémon-Generation ohne neue Starter. Ganz klassisch bekommen wir wie gewohnt die Wahl zwischen drei Begleitern der Typen Pflanze, Feuer und Wasser.

Der Pflanzenstarter heißt Chimpep, ist einem Schimpansen nachempfunden und strotzt nur so vor Neugier. Ein richtig munteres Kerlchen ist Hopplo, das Hasenpokémon, das in dieser Edition den Typ Feuer vertritt. Schließlich gibt es noch das etwas verängstigt dreinblickende Wasserpokémon Memmeon, das einer Wasserechse nachempfunden ist und sich gerne im Wasser versteckt.

Auf dem offiziellen Pokémon Twitter-Account gab es direkt nach dem Stream eine Umfrage, für welches Pokémon man sich entscheiden würde. Mehr als 200.000 Pokémonfans nahmen an der Umfrage teil. Memmeon konnte sich ganz knapp gegen den feurigen Hoppelhasen Hopplo behaupten. Mit „nur“ 25 Prozent war Chimpep ein wenig abgeschlagen – was aber auch einfach am Typus des Pokémons liegen kann.

Die Fankultur feiert jedenfalls schon jetzt die neuen Pokémon. Ob Vergleiche mit den Powerpuff Girls oder eine besondere Interpretation von Memmeons Hydropumpe – es gibt reichlich zu schmunzeln. Die mexikanische Lokalzeitung „La voz de Michoacán“ nahm übrigens versehentlich ein Fanart zu einer dritten „Gun“-Edition für bare Münze und druckte es ab.

Zweite Region?

Rein spekulativ sind derzeit Annahmen, dass es neben der vorgestellten Galar-Region noch eine weitere geben könnte. Bei der Region handelt es sich um die Kalos-Region aus Pokémon X und Y. Auch im realen Bezug ist diese Vermutung immerhin nicht völlig abwegig. Die neue Galar-Region ist von England inspiriert, die Kalos-Region orientiert sich hingegen an Frankreich.

Grund zur Spekulation sind mitunter die Anspielung auf einen 3.000 Jahre alten Krieg in Pokémon X und Y. Auch England und Frankreich haben eine nicht unbedingt stets friedliche Vergangenheit miteinander. Dazu passt immerhin auch das Pokémon Melmetal, dass mit Pokémon Let’s Go hinzu kam und dessen letzte Sichtung laut Pokedex ebenfalls 3.000 Jahre her sein soll.

Als weiteres Indiz dient ein recht ausgeprägtes Schienennetz auf der Karte, sowie in beiden Regionen vorhandene Höhlen, die sich für eine entsprechende Verbindung anbieten. Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang noch nicht.

Mit Pokémon Let’s Go Evoli könnt ihr euch die Zeit zum Release von Schwert & Schild vertreiben (Provisionslink)


Image by The Pokémon Company

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Cowork 2015: Barcamp und Konferenz zum Thema Coworking

Cowork 2015 – eine Mischung aus Barcamp und Konferenz zum Thema Coworking

Bereits zum zweiten Mal findet vom 27. bis 29. März 2015 die Cowork statt, eine Mischung aus Barcamp und Konferenz zum Thema Coworking. // von Lukas Menzel

Cowork 2015 – eine Mischung aus Barcamp und Konferenz zum Thema Coworking

Die Coworking Szene hat sich professionalisiert, weiterentwickelt und ist gewachsen. Grund genug sich also unter Coworking Space-Betreibern und Interessenten. sowie mit der Wirtschaft und Forschung. auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren. Dafür findet dieses Jahr bereits die zweite Ausgabe der Cowork statt, eine Mischung aus Konferenz und Barcamp. So kann man zum einen dem Konferenzprogramm mit einigen Speaker und Podiumsdiskussionen lauschen und sich zum anderen in gepflegter Barcamp-Atmosphäre untereinander austauschen, sein Wissen und seine Erfahrungen weitergeben sowie selber noch etwas lernen.

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