Mehr Privatsphäre im Internet durch die Startpage Browser-Erweiterung

Der Mensch ist immer auf der Suche nach etwas. Nein, hier geht es weder um den Sinn des Lebens noch um die mal wieder verlegten Autoschlüssel. Vielmehr meinen wir damit die 5,6 Milliarden Suchanfragen, die allein Suchmaschinen-Marktführer Google täglich bedient. Im Netz surfen ohne die Hilfe einer Suchmaschine? Das ist heute kaum noch vorstellbar. Das Problem dabei: Jede unserer Suchanfragen enthält sehr private Informationen darüber, was uns interessiert oder gerade bewegt. So geben wir mit jeder Suche ein Stück Privatsphäre im Internet auf.

Die gute Nachricht: Es gibt alternative Tools, mit denen man sich davor schützen kann. Startpage ist eine Suchmaschine, die bewusst darauf verzichtet, Nutzerdaten zu sammeln. Und jetzt gibt es darüber hinaus noch die neue Browser-Erweiterung „Privatsphäre-Schutz“, die Cookies und Tracker blockiert und euch so dabei hilft, eure persönlichen Daten überall im Netz zu schützen.

Wir erklären euch, was Startpage als Suchmaschine anders macht, welchen Mehrwert die neue Browser-Erweiterung bietet und wie ihr sie installiert.

Startpage – Einfach sicher suchen

Kennt ihr das auch? Ihr sucht nach einem Produkt und bekommt anschließend wochenlang auf den unterschiedlichsten Internetseiten entsprechende Werbung dazu angezeigt? Das liegt daran, dass herkömmliche Suchmaschinen und Social Networks sehr viele Daten über euch sammeln. Eure persönlichen Daten sind eine wertvolle Währung im Internet und werden vor allem dafür genutzt, euch Werbung zuzuspielen, die genau auf euch zugeschnitten ist. Diesen Praktiken seid ihr aber nicht zwangsläufig ausgeliefert. Ihr könnt euch dagegen schützen, indem ihr die invasiven Targeting-Methoden der Werbeindustrie drastisch einschränkt.

Es gibt viele alternative Tools, die dabei helfen können. Eines davon ist die anonyme Suchmaschine Startpage. Bei Startpage werden weder Suchanfragen, noch persönliche Informationen gesammelt: keine IP-Adresse, kein Standort, kein Datenprofil. Auch die Werbeanzeigen basieren nicht auf eurem Online-Verhalten, sondern sind kontextbezogen – d.h. sie basieren lediglich auf dem gerade eingegebenen Suchbegriff. Anonym zu suchen kann das Datenprofil im Netz bereits erheblich reduzieren und stärkt eure Privatsphäre im Internet.

Statt mit dem Verkauf von Daten finanziert sich der Suchmaschinen-Testsieger der Stiftung Warentest (2019) über kontextbasierte Werbung. Startpage schaltet Werbungen also nicht anhand eures Profils, sondern passend zur jeweiligen Suchanfrage.

Das besondere an Startpage ist, dass sie auf die Suchergebnisse von Google zurückgreifen, dabei aber eure Daten schützen. Startpage agiert dabei wie eine Art Proxy zwischen euch und Google. Unterschiede gibt es aber trotzdem. Da der Marktführer das Nutzerprofil auch verwendet, um möglichst passende Suchergebnisse anzuzeigen, bekommt ihr nicht immer die auf euch perfekt zugeschnittenen Ergebnisse. Dafür baut ihr aber auch keine Filterblase um euch auf.

Die profilbasierte Suche sorgt nämlich dafür, dass ihr euch innerhalb einer bestimmten Informationsblase bewegt. Wer auf sozialen Netzwerken oder in Suchen Tendenzen für Verschwörungstheorien zeigt, bekommt beispielsweise eher Ergebnisse, die diese Tendenz bedienen – und somit verstärken. Die anonyme Suche mit Startpage filtert die Informationen nicht und ihr erhaltet deutlich vielfältigere Informationen.

Die Startpage Browser-Erweiterung schützt eure Privatsphäre im Internet auch abseits der Suchmaschine

Doch längst werden nicht nur eure Suchanfragen ausgewertet. Fast jede Seite nutzt mittlerweile Tracking-Cookies. Das sind kleine Informationshäppchen über die Nutzer, die entweder für eigene Auswertungen gesammelt werden oder aber an Drittunternehmen wie große Techkonzerne oder Social Networks für ihre eigenen Werbemaßnahmen gehen. Darum müsst ihr euch mittlerweile auf den meisten Seiten erst einmal durch Cookie-Banner klicken, über die ihr dem Sammeln von Cookies zustimmen oder es ablehnen könnt. Die sind oft nicht nur bewusst verwirrend gestaltet, sondern auch einfach lästig. Dass erst einmal Meldungen beantwortet werden müssen, bevor man eine Seite nutzen kann, nervt nicht nur die Nutzer, sondern auch genauso die Betreiber, welche die Meldungen schalten müssen, selbst wenn es nur um Cookies für die eigene Seitenanalyse geht.

Um dieses Problem zu lösen und euch beim Surfen im Netz gegen Tracker und Drittanbieter-Cookies zu schützen, hat Startpage gerade eine neue Browser-Erweiterung herausgebracht: Mit Hilfe von Startpage Privatsphäre-Schutz, könnt ihr auch abseits der Suchmaschine Tracker und Cookies blockieren und damit eure Privatsphäre im Internet schützen. Und das ist laut Startpage mehr als nötig. Denn gut 87 Prozent der weltweit erfolgreichsten Seiten nutzen digitales Tracking. Dabei setzen sie im Durchschnitt 12,4 Cookies von Drittanbietern. Noch lukrativer als personalisierte Werbung ist dabei der Verkauf von Zielgruppendaten. Dafür werden ganze 19,7 Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Statistik über Nutzerdaten: 83% der Werbetreibenden sind auf Third-Party-Cookies angewiesen, 19,7 Mrd-Dollar werden für Zielgruppendaten ausgegeben, 4 Mrd für personalisierte Werbung
83% der Werbetreibenden sind auf Third-Party-Cookies angewiesen. Die jährlichen Ausgaben für Zielgruppendaten und personalisierte Werbung sind immens. Image by Startpage / Statista.

Robert E.G. Beens, CEO und Mitgründer von Startpage, freut sich über das neue Produkt: “Seit 15 Jahren schützen wir die persönlichen Daten von Menschen mit Hilfe unserer anonymen Suchmaschine und unterstützen damit täglich Millionen von Menschen. Jetzt haben wir mit der Startpage Erweiterung ‘Privatsphäre-Schutz’ die Möglichkeit, unsere Nutzer*innen im gesamten Internet zu schützen. Ich bin sehr dankbar, ein so umfassendes Tool anbieten zu können, das den Menschen dabei hilft, ihr Recht auf Privatsphäre zu schützen und für die wunderbare Community, die um Startpage herum gewachsen ist.”

Nicht nur sind Werbetreibende zu großen Teilen auf Third-Party-Cookies angewiesen: Jährlich wird deutlich mehr für Zielgruppendaten ausgegeben als für personalisierte Werbung durch Unternehmen. Ein Milliardengeschäft. 

Das kann die Startpage Browser-Erweiterung „Privatsphäre Schutz“

Für mehr Privatsphäre im Internet und einen besseren Überblick sorgen gleich mehrere Features der Startpage Browser-Erweiterung „Privatsphäre Schutz“.

Die Übersicht des Startpage-Addons zeigt die Datenschutzbewertungen, die Verwaltung von Cookies & Trackern, die Möglichkeit den Schutz für einzelne Seiten einzustellen und eine Zusammenfassung.
Die Startpage Browser-Erweiterung „Privatsphäre Schutz“ ist angenehm übersichtlich. Neben einer Datenschutzbewertung lassen sich Tracker & Cookies auch für einzelne Seiten verwalten. Image by Startpage.

Cookies von Drittanbietern blockieren

Mit der Browser-Erweiterung werden alle Drittanbieter-Tracker und Cookies blockiert. Das gilt sogar, wenn ihr beim Cookie-Banner alle Cookies für die Website akzeptiert habt. Ihr müsst euch also nicht mehr stundenlang durch Cookielisten quälen und alle ablehnen – ein echter Zeit- und Nervengewinn!

Verhindert Skripte zum Datensammeln

Manche Seiten sammeln Nutzerinformationen sogar über Skripte, die zur Laufzeit im Hintergrund Daten sammeln. Auch diese werden durch das Browser-Addon verhindert.

Datenschutzbewertung

Die Startpage Browser-Erweiterung macht es auch Laien einfach, den Datenschutz der angesteuerten Seite zu erkennen. Jede Seite wird auf einer Skala von 1 (sehr schwacher Datenschutz) bis 5 (sehr guter Datenschutz) bewertet und zeigt an, wie viele Informationen eine Seite über euch sammelt. In einem Report könnt ihr außerdem einsehen, wie viele Seiten der jeweiligen Einstufungen ihr bislang besucht habt.

Startpage als Standard-Suchmaschine

Ihr wollt direkt über die Adressleiste sicher suchen? Je nach Browser wird alles, was keine URL ist, in der Adressleiste des Browsers über eine Suchmaschine – meist Google oder Bing – verarbeitet. Die Privatsphäre-Schutz-Erweiterung legt Startpage als Standard-Suchmaschine fest und sorgt so dafür, dass eure Suchanfragen immer anonym bleiben.

Tracking-Schutz in sozialen Netzwerken

Für Social Networks sind Nutzerprofile ähnlich wertvoll, wie für Suchmaschinen, darum sind auch sie stark an euren Daten interessiert. Mit der Startpage Browser-Erweiterung werden die Standardeinstellungen zum Sammeln von Daten durch die Click-to-Activate-Optionen überschrieben und somit verhindert.

Die Startpage Browser-Erweiterung „Privatsphäre-Schutz“ installieren

Holt euch jetzt die Startpage Privatsphäre-Schutz Erweiterung für euren Browser! Alle Infos sowie eine Anleitung für die Installation bekommt ihr über diesen Link.
Aktuell unterstützt die Browser-Erweiterung Firefox, Chrome sowie Chromiumbasierte Browser wie z.B. Vivaldi. Da das aktuelle Microsoft Edge auf einem Chromium-Kern basiert, lässt sich die Erweiterung z.B. auch für Edge installieren.

Dieses Video von Startpage hilft euch übrigens bei der Einrichtung der Erweiterung:

So installierst du die Startpage Privatsphäre-Schutz Erweiterung


Images by Startpage

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