Startup-Interview: Alexander Schimkat von Couture Society
In unserer Startup-Interview-Reihe geht es heute um Couture Society, einer Plattform, die sich darauf versteht Mode zu demokratisieren. Was das genau bedeutet, erzählt uns Alexander Schimkat, einer der Gründer von Couture Society. Interessante Einblicke in die Modewelt, in den Wirtschaftsstandort Deutschland sowie zum Background der Gründer erwarten euch.
Ich treffe heute Alexander Schimkat, einen der Gründer von Couture Society. Eine Pre-Order-Plattform für Haute Couture. Hey Alex! Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
Hallo. Sehr gern!
Ja, Alex. Erzähle uns doch erstmal ein wenig über Couture Society. Wie funktioniert eure Plattform? Ihr habt z.B. auf eurer Webseite betont, dass Ihr die Mode demokratisieren wollt. Wie kann man sich das denn vorstellen?
Der Demokratisierungsgedanke entspringt eigentlich im Wesentlichen dem Punkt, dass in der Regel sehr sehr viele Teile, die im Rahmen einer Modenschau gezeigt werden, nicht produziert werden. Sprich es gibt zwar eine große Aufmerksamkeit in den Medien und damit auch bei den Endkonsumenten, also den Modeliebhabern, aber diese Leute haben oftmals nicht die Chance diese Klamotten zu kaufen, weil es eben Risikoaverse Händler gibt, die bestimmte Nachfragen im regionalen Kontext berücksichtigen und die in der Regel dann Sachen ordern bei den Designer, die leichter über die Ladentische gehen. Das führt natürlich dazu, dass es gewisse Bevormundung gibt, ein Diktat des Geschmacks des Händels im Endeffekt, und genau hier wollten wir modeaffinen Menschen, die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden was sie in Zukunft tragen wollen. Sprich wir sammeln die Orders nach so einer Fashion-Show von den Leuten ein und geben diese dann gesammelt an die Designer weiter.