KOLUMNEN

Kolumne

Myrjam AnsorgeHitparade: 10 Viral-Videos April

Staraufgebot bei der Viral-Parade im März: Beckham für adidas, Riverdance in Sidney und Obama auf dem Einhorn
Was waren die Videos mit den meisten Shares im März? Welche Virals habt ihr selbst gepostet, welche kennt ihr noch nicht? Wir stellen euch ab sofort jeden Monat die Clips vor, die weltweit am meisten in Sozialen Netzwerken und Blogs gepostet wurden. Ist euer Liebling nicht dabei, dann hinterlasst uns einen Kommentar mit euren Favoriten des Monats. Hier die Top Ten im März:

1. Auch in diesem Monat fährt der Volkswagen Superbowl-Werbespot der Konkurrenz wieder davon: Allein im März weltweit über 64.000 Mal geshared und deshalb Platz eins.

2. Vorsicht Catcontent! Ein etwas verrückter Clip von Kaubonbonhersteller Skittles ist diesen Monat steil mit über 43.000 Shares auf Platz zwei eingestiegen. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Fingerchen auf den Bildschirm und touch the rainbow!

3. Staraufgebot bei adidas: David Beckham, Katy Perry, Lionel Messi, B.o.B. und viele andere sorgen für Gänsehaut im aufwendig produzierten „adidas is all in – 120 Edition“-Spot. Über 30.000 Shares und damit auf Platz drei.


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Jörg WittkewitzLesetipps für den 7. April

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • GESUNDHEIT Zurück ins Gedächtnis – Süßes Gift Aspartam: In den USA und Kanda verboten, aber hier hauen sich das noch viele intus – via Sprudel oder anderen Diätnaschereien: quot;Eigentlich, so denke ich schon bei den ersten Worten dieses Artikels, sollte das doch jeder wissen. Eine derart gefährliche Substanz geht doch nicht einfach an allen vorbei, zumal sie in mehr als 9000 Lebensmitteln steckt. Es trinkt doch auch niemand Allzweckreinigerquot;
  • LIEBLING, ICH HABE FACEBOOK AUFGEBLASEN Meedia: Facebook wächst in Deutschland um 795 %:
  • 2. INTERNET The Rise of the “Second Internet” and What It Means: Tech News and Analysis «: What is the thread that ties together the rapid rise of companies as different as Facebook, Zynga, Twitter, The Huffington Post and Quora?
  • MEDIEN & QUASI-MEDIEN Studie der Otto-Brenner-Stiftung: Irre: BILD ist gar keine Zeitung: Ein Ex-DGB-Sprecher und ein Ex-FR-Chefredakteur haben die Euro-Berichterstattung der quot;Bildquot;-Zeitung untersucht. Fazit: Sie verstößt gegen alle Regeln des Journalismus
  • PR & SOCIAL MEDIA How PR People Are Destroying Social Media: This is by definition a controversial post and a bit of a rant. So I want to be clear what I’m saying, and who towards – and who I’m not talking about.
    I’m not saying all PR people are destroying Social Media. I consider a number of Social Media experts with PR backgrounds to be friends of mine, and I converse with them regularly.
    But there is a type of PR person in Social Media that I’ll call the Ignorant Opportunist, and these are the people who are hurting Social Media.
  • REVERSE FINANZKRISEKreatives Geld: Wiener Kleinkredit-Initiative feiert Erfolg: Der weltweite Boom der Mikrokredite hat viele Banken reich gemacht. Aber er hat auch strukturschwache Gebiete entwickelt. Eine Stufe höher ist der Kleinkredit angesiedelt, der nun kommunal vergeben wird in Wien – mit sehr großem Erfolg. Das wäre mal ein lukratives Modell für die notleidenden öffentlichen Banken in Deutschland:  quot;In den vergangenen 15 Monaten wurden im Rahmen der Aktion bereits 8,9 Mio. Euro ausbezahlt. Vergeben werden Investitions- und Betriebsmittelkredite bis zu 10.000 Euro.quot;

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Jörg WittkewitzWie PR Social Media zerstört…

Es gibt nicht nur in Deutschland viele PR-Berater und PR-Experten, die mit dem Thema Social Media Umsätze generieren, die sie vorher nie hatten. Aber viel mehr Agenturen versuchen mehr oder weniger erfolgreich die wegbrechenden Umsätze seit dem Siegeszug des Web durch das Thema Web 2.0 und Social Media aufzufangen. Brian Carter hat nun zu diesem Thema einen bemerkenswerten Beitrag ins Netz gestellt.

Er vertritt darin die These, dass PR-Menschen nicht selten den Bereich Social Media in einer Weise „verschmutzen“, der weder den alltäglichen Besuchern noch den engagiert professionellen Arbeitern nutzt. Denn sie verwirren sowohl diejenigen, die Social Media und Soziale Netzwerke einfach so nutzen als auch die Menschen, die dafür zu zahlen bereit sind.

Er nennt sie „Ignorant Opportunists“ und charakterisiert sie mit den folgenden Eigenschaften: Kein Hintergrundwissen in Marktforschung und Marketing (was ich für nicht so tragend halte), keine Erfahrung in Social Media vor 2008 (was wirklich ein wichtiger Punkt ist), der sinkende Umsatz hat sie zum Thema Social Media getrieben (ja, da kenne ich eine Menge), sie favorisieren twitter vor allem anderen (twitter ist ja auch toll, oder) und, was wahrscheinlich der größte Fehler ist: Sie glauben, dass alle Social Media Aktivitäten unter den PR-Hut gehören. Vor allem der letzte Punkt lässt erkennen, dass ihnen die Begriffe HR, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur völlig abgehen. Dass die PR-Umsätze gefallen sind, dürfte demgegenüber vielen aufgefallen sein (Quelle 123).

Brian Carter geht von den harten Fakten aus und den Diskussionen rund um ROI bei PR-Maßnahmen, im speziellen bei Social Media.

Er vergleicht die Kompetenz von arbeitslosen Immobilienmaklern und die der PR-Berater für den Komplex rund um Social Media. Dabei kann er kaum erkennen, dass PR-Menschen besser vorbereitet wären für den Dialog mit den Webnutzern. Er wirft allerdings ein, dass Makler immer mit den Interessenten reden. PR-Menschen wären aber klassischerweise Leute, die nur Informationen gesendet hätten. Presseinformationen wurden und werden nicht selten wie Brandbomben über den Redaktionen abgeworfen und man hofft, dass wenig Blindgänger darunter sind. Dialog mit den Journalisten hat es selten gegeben und wenn dann nur, um nachzufragen, ob denn auch die Informationen angekommen seien und ob man ein Belegexemplar haben können… [Mehr]


Jörg WittkewitzPreferred Blog: punktefrau

Ein Blog über Social Media ist ja keine Kunst, oder? Naja. Es gibt schon den Einen oder die Andere, der bzw. die so etwas macht. Da werden dann alle neuen Studien, alle Nutzerzahlen, alle neuen Säue im Dorf und uralte Kamellen durchgekaut. Das kann…nett sein. Bei Diplom-Medienwirtin Christine Heller (@punktefrau) ist das anders. Sie kümmert sich in ihrem Blog punktefrau um reale Themen aus dem Alltag derjenigen Kommunikationsmenschen, die Social Media einsetzen müssen: Also Aktionen, die niemanden zum Gähnen oder Erbrechen animieren. An vorderster Front ist da das Thema Social Media Monitoring.

Am 3. März war sie Zeuge, wie der Videopunk das Sterben der Frankfurter Rundschau für 2013 vorhersagte. Seit gestern wissen wir es besser. Sie ist schon diese Woche gestorben. Wer also jemanden braucht, der bei dem aktuellen Tempo der Medien mithält, der sollte das Blog aufmerksam studieren: Sie ist eine Macherin im Kommunikationsgeschäft rund um Social Media und hat genug Distanz, um nicht darin unterzugehen.

Achja…

Warnung: Ihr Blog kann Spuren von Hundecontent enthalten.


Jörg Wittkewitztwitter: Meine Lieblingssuchmaschine

twitter hat einen unschätzbaren Vorteil: die Suchfunktion. Hier kann man permanent aktuelle Events und Trends bobachten. Aber die Suche wird auch immer wieder erweitert. Nun kann man sogar bei der Suche nach bestimmten Keywords passende Nutzer finden, die zu den Themen Inhalte und Tweets verbreiten. Vorher konnte man nur Nutzer zum Thema „Modelleisenbahn“ finden, wenn diese auch den Begriff im Nutzernamen hatten, was reichlich blöd und vor allem selten ist. Jetzt merkt sich die twitter-Suche, wer zu welchen Themen etwas tweetet und schlägt bei Themensuchen auch Twitterer vor, die offenbar viel damit zu tun haben.

Denn anders als bei facebook ist twitter ja nicht dazu da, sich mit Leuten zu verbinden, die man eh schon kennt sondern Leute und deren Inhalte zu finden, die einem interessant erscheinen und Neues in das tägliche Einerlei der Informationsflut bringen. Leider (oder zum Glück?) haben diese enorme Potenz von twitter noch nicht so viele erkannt…

Hier gibt es mehr dazu.


Jörg WittkewitzLTE: Schnelles mobiles Web in Stadt und Land

Morgen geht es los: Das schnelle Internet namens Long Term Evolution (LTE) oder auch fast 4G (3.9G) löst UMTS und die schneckenartigen Internetanbindungen auf dem platten Lande ab. Glasfaser- und DSL-Ausbau sind damit passé, denn das wirklich tolle an der neuen mobilen Webwelt ist nicht nur das Anbinden entfernter Landstriche janz weit draußen, sondern auch die Bandbreite von bis zu 100Mbit/s also DSL100.000 auf verschiedenen Frequenzen wie 1,25, 2,5, 10 und 20 MHz. Möglich wurden einige Frequenzbänder erst durch die Einführung des digitalen terrestrischen Überallfernsehen DVB-T und das Abschaffen der Übertragung analoger TV-Signale. Einige Probleme könnte es jedoch zwischen LTE und Fernsehen trotzdem geben, aber das soll bald behoben sein.

Telekom und Vodafone versprechen zunächst nur Geschwindigkeiten von 3-6 Mbit/s also DSL3000-6000. Aber das dürfte den meisten reichen, die UMTS zu langsam finden oder die Dorfbewohner, bei denen die E-Mails und Webseiten noch mit einem vorsintflutlichen 56k-Modem ins Haus tröpfeln. Leider wird bei den beiden Anbietern ab einem Volumen von 3 (Telekom) bzw. 5GB (Vodafone) im Monat der „Datenstrahl“ künstlich begrenzt auf 1 Mbit/s bei der Telekom und nur noch 384Kbit/s bei Vodafone, beiden zahlt man rund 40 EUR im Monat, Vodafone will in den ersten beiden Jahren sogar nur 30 EUR. Das Ganze ist aufgehübscht mit einer Telefonflatrate ins Festnetz.

Die zugrundliegende Technologie basiert auf einem Multiplexingverfahren, ähnliche dem früheren Fernsehsignal, wo mehrere Signale in der Phase um 90 Grad verschoben werden, sodass mehr Information pro Zeiteinheit transportiert werden kann – Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing (OFDM). Die Carrier müssen das Übertragungsverfahren also in Bezug auf UMTS nicht neu erfinden sondern können via HSDPA und HSUPA auf LTE upgraden. Theoretisch sind mächtige Datenrate möglich, Hauwei konnte schon mehr als 1 GBit/s mithilfe dieser Technologie übertragen. Bald kommen auch O2 und Base als Anbieter dazu und werden sicher das Angebot und die Preise durcheinanderwürfeln.

Man braucht natürlich neue Hardware wie LTE-Router bzw. ein Handy der nächsten Generation wie beispielsweise das in einigen Monaten erscheinende iPhone5. Das HTC Thunderbolt, einige Samsung (i520) und LG (CTIA) Handys sowie Motorolas Droid Bionic können den neuen Standard schon heute nutzen.


Parker HigginsJulian Assange getting down

Netzpiloten Videotipp

It may be April Fool’s Day, but by all accounts, this video is real. The master of transparency, Julian Assange, must have discovered that turnabout is fair play when this video of him dancing at an Iceland club was leaked to the ’net. This guy knows how to get down!

Watch the video after the click.

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Jörg WittkewitzPS3: Ego-Shooter im Frühling

Seit Ende der Neunziger Jahre spiele ich Ego-Shooter. Damals hießen die noch nicht so. Doom, Duke Nukem und Heretic hatten nächtelang für Gänsehaut gesorgt. Irgendwann habe ich aufgehört, mir selbst alle paar Monate das PC-Gehäuse mit den neuesten Grafikkarten und Speicherbausteinen vollzupacken. Die Playstation3 war nach der XboX meine Konsole der Wahl. In diesem März gab es neues Futter dafür: Bulletstorm, Homefront und zuletzt Crysis2…

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