KOLUMNEN

Kolumne

Gunnar SohnSteve Jobs & die Echokammer der Hörensagens

Zu den erfolgreichsten Innovatoren, die diese Widerstände außer Kraft setzen, zählt Apple-Chef Steve Jobs. Wenn er über Arbeit oder Freizeit nachdenkt, ändert sich unser Leben. Der i-Kosmos bewirkt einen anderen Umgang mit Informationen, Medien und Unterhaltung, so die Kuratoren der Apple-Ausstellung im Frankfurter Museum für angewandte Kunst: iPod, iPhone und iPad bilden eine Trias, die den Verständnis- und Erfahrungshorizont der entsprechenden Produktgattungen verändert hat. Es gehe um neue, vernetzte Nutzungen, um bisher so nicht gekannte Symbiosen von Hard- und Software und um ein geradezu kultisches Verhältnis zu Geräten der Unterhaltungselektronik…

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AdvertorialStreetwear: Sponsoring für Kunst und Sport

DefShop Tänzer

Die Welt ist laut und bunt. Gott sei Dank. Und sie wird mit jedem Künstler bunter. Auch das Schaffen kreativer Freiräume gewinnt an Wichtigkeit. Doch was ist, wenn man damit sein Leben bestreiten will?

Dann sollte man eine langfristige Förderung anstreben. Was als kleiner Support begonnen hat, kann im Idealfall ein langfristiger Kooperationspartner werden. Jeder sollte einen Platz und eine Gelegenheit bekommen, um sein oder ihr Talent der Welt zu zeigen. Da war doch noch was. Das WWW. Jeder weiß, dass man um das Internet als Referenz nicht mehr herum kommt. Kein Wunder denn im Netz erreicht man jederzeit alle überall, sogar diejenigen, die man gar nicht erreichen wollte. Das ist für junge Talente und echte Künstler zunächst das Beste was ihnen passieren kann, aber andererseits ist es kein besonders einfacher Weg. Denn das Business wird nicht leichter, wie man in den letzten Jahren beobachten konnte. Zu einem guten Portfolio als Tänzer, Skater, BMXer, klassischer Sportler, Musiker oder Maler gehören heutzutage nun mal Referenzen aus dem Netz. Doch um überhaupt erst mal an diesen Punkt zu gelangen, benötigt man einen Sponsor. Klar, kann man es auch ohne schaffen. Aber wer jung und talentiert ist, sollte sich die Chance, einen geeigneten Mäzen zu finden, nicht entgehen lassen…

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 11. April

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL BUSINESS Zukunftsstudie: Social Business in Deutschland 2030 – Soziale Vision oder rentables Geschäftsmodell?: Endlich mal wieder jemand, der das Wort im richtigen Sinne gebraucht und nicht das Re-Branding der Dachis Group mitmacht: Im Vergleich zu klassischen betriebswirtschaftlichen Themen ist Social Business bislang kaum erforscht. Mit der nun vorliegenden Studie der EBS Business School „Social Business in Deutschland 2030“ wird erstmalig mit einer Zukunftsperspektive untersucht, inwieweit Social Business hierzulande als unternehmerisches Werkzeug zur sozialen Problemlösung dienen kann. Einst für Bangladesh entwickelt, verspricht Social Business, soziales Engagement und nachhaltiges Wirtschaften miteinander zu verbinden.
  • ENTERPRISE 2.0 The Seven Habits of Highly Effective Collaborators: Laggards have actually spent more money on deploying and supporting their core collaboration technologies on a per employee basis. Somehow, they have mastered the unholy downward spiral of spending more and doing less. To get out of this trap and begin using the habits of highly effective companies, Aberdeen makes the following observations
  • ENTERPRISE 2.0 5 Reasons Organizations Require Real Time Collaboration: Enterprise collaboration is challenging for many organizations, but it has also become a necessity. Here are five reasons why real time collaboration is required.
  • NDR & GEZ & SCHMUSEKURS Seltsame Imagekampagne des NDR mit GEZ-Gebühren: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat, so jedenfalls glaubte die Senderleitung einschlägigen Umfragen entnehmen zu können, ein Geltungsproblem. Demnach wurden die Vierländeranstalt und ihre Programme vormals als zu kühl und distanziert wahrgenommen. Eine Imagekampagne sollte im vergangenen Jahr für Veränderung sorgen. Unter anderem drehte der Regisseur Detlev Buck eine Reihe von kurzen Spots, die auf Zuschauerideen basierten. Ziel dieser und begleitender Unternehmungen war es, den altgewohnten NDR-Slogan „Das Beste am Norden“ zwar beizubehalten, aber inhaltlich umzukehren – nicht mehr der NDR und seine Programme selbst werden als das Beste am Norden herausgestellt, sondern seine Zuschauer und Hörer und deren Lebens- und Erfahrungswelten. Die neue Maßgabe: „thematisch und emotional nahe am Zuhörer, Zuschauer und Internet-Nutzer“
  • ALDI OHNE WERBUNG Aldi testet Anzeigenverzicht in FAZ und FR: Nachdem der Discounter seine Anzeigenschaltung in vielen Zeitungen Baden-Württembergs, darunter Südkurier, Stuttgarter Zeitung und Schwarzwälder Bote, stoppte, weitet der Konzern aus Mühlheim seinen Rückzug aus der Presse aus. Die Lebensmittel Zeitung berichtet, dass Aldi seit April im Großraum München und dem Rhein-Main-Gebiet in Tageszeitungen auf Werbung verzichtet, darunter die Frankfurter Rundschau und die Rhein-Main-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
  • TWITTER Timely – Schedule Tweets for Maximum Impact: Wie kann man tweets im voraus planen? Unter anderen Lösungen fällt timely als einfach Lösung auf.
  • Royal Pingdom » How big is Google, really?: Nur mal so zur Übersicht, damit man sieht, wieviel Facebook noch vor sich hat, um zu Google aufzuschliessen. Ich schätze knapp Verdoppeln müsste Facebook seine Nutzer und seinen Umsatz vervierfachen…

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.


Andreas WeckFacebook und twitter sicher nutzen!

Dass wir mit vielen persönlichen Daten auf Facebook hausieren gehen, ist nichts Neues. Dort sind unsere Freunde und Bekannte. Geburtsdatum hier, Familienstatus dort und außerdem auch die Möglichkeit, alle Leute im Newsfeed über den geplanten Urlaub zu informieren. Schön für jeden der mal wieder eine fremde Wohnung ausräumen will! Denn eigentlich könnte jeder mitlesen, auch diejenigen, die nicht zu den Freunden gehören – wenn man sich ein bißchen mit dem Netz auskennt… [Mehr]


Myrjam AnsorgeHitparade: 10 Viral-Videos April

Staraufgebot bei der Viral-Parade im März: Beckham für adidas, Riverdance in Sidney und Obama auf dem Einhorn
Was waren die Videos mit den meisten Shares im März? Welche Virals habt ihr selbst gepostet, welche kennt ihr noch nicht? Wir stellen euch ab sofort jeden Monat die Clips vor, die weltweit am meisten in Sozialen Netzwerken und Blogs gepostet wurden. Ist euer Liebling nicht dabei, dann hinterlasst uns einen Kommentar mit euren Favoriten des Monats. Hier die Top Ten im März:

1. Auch in diesem Monat fährt der Volkswagen Superbowl-Werbespot der Konkurrenz wieder davon: Allein im März weltweit über 64.000 Mal geshared und deshalb Platz eins.

2. Vorsicht Catcontent! Ein etwas verrückter Clip von Kaubonbonhersteller Skittles ist diesen Monat steil mit über 43.000 Shares auf Platz zwei eingestiegen. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Fingerchen auf den Bildschirm und touch the rainbow!

3. Staraufgebot bei adidas: David Beckham, Katy Perry, Lionel Messi, B.o.B. und viele andere sorgen für Gänsehaut im aufwendig produzierten „adidas is all in – 120 Edition“-Spot. Über 30.000 Shares und damit auf Platz drei.


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Jörg WittkewitzWie PR Social Media zerstört…

Es gibt nicht nur in Deutschland viele PR-Berater und PR-Experten, die mit dem Thema Social Media Umsätze generieren, die sie vorher nie hatten. Aber viel mehr Agenturen versuchen mehr oder weniger erfolgreich die wegbrechenden Umsätze seit dem Siegeszug des Web durch das Thema Web 2.0 und Social Media aufzufangen. Brian Carter hat nun zu diesem Thema einen bemerkenswerten Beitrag ins Netz gestellt.

Er vertritt darin die These, dass PR-Menschen nicht selten den Bereich Social Media in einer Weise „verschmutzen“, der weder den alltäglichen Besuchern noch den engagiert professionellen Arbeitern nutzt. Denn sie verwirren sowohl diejenigen, die Social Media und Soziale Netzwerke einfach so nutzen als auch die Menschen, die dafür zu zahlen bereit sind.

Er nennt sie „Ignorant Opportunists“ und charakterisiert sie mit den folgenden Eigenschaften: Kein Hintergrundwissen in Marktforschung und Marketing (was ich für nicht so tragend halte), keine Erfahrung in Social Media vor 2008 (was wirklich ein wichtiger Punkt ist), der sinkende Umsatz hat sie zum Thema Social Media getrieben (ja, da kenne ich eine Menge), sie favorisieren twitter vor allem anderen (twitter ist ja auch toll, oder) und, was wahrscheinlich der größte Fehler ist: Sie glauben, dass alle Social Media Aktivitäten unter den PR-Hut gehören. Vor allem der letzte Punkt lässt erkennen, dass ihnen die Begriffe HR, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur völlig abgehen. Dass die PR-Umsätze gefallen sind, dürfte demgegenüber vielen aufgefallen sein (Quelle 123).

Brian Carter geht von den harten Fakten aus und den Diskussionen rund um ROI bei PR-Maßnahmen, im speziellen bei Social Media.

Er vergleicht die Kompetenz von arbeitslosen Immobilienmaklern und die der PR-Berater für den Komplex rund um Social Media. Dabei kann er kaum erkennen, dass PR-Menschen besser vorbereitet wären für den Dialog mit den Webnutzern. Er wirft allerdings ein, dass Makler immer mit den Interessenten reden. PR-Menschen wären aber klassischerweise Leute, die nur Informationen gesendet hätten. Presseinformationen wurden und werden nicht selten wie Brandbomben über den Redaktionen abgeworfen und man hofft, dass wenig Blindgänger darunter sind. Dialog mit den Journalisten hat es selten gegeben und wenn dann nur, um nachzufragen, ob denn auch die Informationen angekommen seien und ob man ein Belegexemplar haben können… [Mehr]


Jörg WittkewitzPreferred Blog: punktefrau

Ein Blog über Social Media ist ja keine Kunst, oder? Naja. Es gibt schon den Einen oder die Andere, der bzw. die so etwas macht. Da werden dann alle neuen Studien, alle Nutzerzahlen, alle neuen Säue im Dorf und uralte Kamellen durchgekaut. Das kann…nett sein. Bei Diplom-Medienwirtin Christine Heller (@punktefrau) ist das anders. Sie kümmert sich in ihrem Blog punktefrau um reale Themen aus dem Alltag derjenigen Kommunikationsmenschen, die Social Media einsetzen müssen: Also Aktionen, die niemanden zum Gähnen oder Erbrechen animieren. An vorderster Front ist da das Thema Social Media Monitoring.

Am 3. März war sie Zeuge, wie der Videopunk das Sterben der Frankfurter Rundschau für 2013 vorhersagte. Seit gestern wissen wir es besser. Sie ist schon diese Woche gestorben. Wer also jemanden braucht, der bei dem aktuellen Tempo der Medien mithält, der sollte das Blog aufmerksam studieren: Sie ist eine Macherin im Kommunikationsgeschäft rund um Social Media und hat genug Distanz, um nicht darin unterzugehen.

Achja…

Warnung: Ihr Blog kann Spuren von Hundecontent enthalten.


Jörg Wittkewitztwitter: Meine Lieblingssuchmaschine

twitter hat einen unschätzbaren Vorteil: die Suchfunktion. Hier kann man permanent aktuelle Events und Trends bobachten. Aber die Suche wird auch immer wieder erweitert. Nun kann man sogar bei der Suche nach bestimmten Keywords passende Nutzer finden, die zu den Themen Inhalte und Tweets verbreiten. Vorher konnte man nur Nutzer zum Thema „Modelleisenbahn“ finden, wenn diese auch den Begriff im Nutzernamen hatten, was reichlich blöd und vor allem selten ist. Jetzt merkt sich die twitter-Suche, wer zu welchen Themen etwas tweetet und schlägt bei Themensuchen auch Twitterer vor, die offenbar viel damit zu tun haben.

Denn anders als bei facebook ist twitter ja nicht dazu da, sich mit Leuten zu verbinden, die man eh schon kennt sondern Leute und deren Inhalte zu finden, die einem interessant erscheinen und Neues in das tägliche Einerlei der Informationsflut bringen. Leider (oder zum Glück?) haben diese enorme Potenz von twitter noch nicht so viele erkannt…

Hier gibt es mehr dazu.


Jörg WittkewitzLTE: Schnelles mobiles Web in Stadt und Land

Morgen geht es los: Das schnelle Internet namens Long Term Evolution (LTE) oder auch fast 4G (3.9G) löst UMTS und die schneckenartigen Internetanbindungen auf dem platten Lande ab. Glasfaser- und DSL-Ausbau sind damit passé, denn das wirklich tolle an der neuen mobilen Webwelt ist nicht nur das Anbinden entfernter Landstriche janz weit draußen, sondern auch die Bandbreite von bis zu 100Mbit/s also DSL100.000 auf verschiedenen Frequenzen wie 1,25, 2,5, 10 und 20 MHz. Möglich wurden einige Frequenzbänder erst durch die Einführung des digitalen terrestrischen Überallfernsehen DVB-T und das Abschaffen der Übertragung analoger TV-Signale. Einige Probleme könnte es jedoch zwischen LTE und Fernsehen trotzdem geben, aber das soll bald behoben sein.

Telekom und Vodafone versprechen zunächst nur Geschwindigkeiten von 3-6 Mbit/s also DSL3000-6000. Aber das dürfte den meisten reichen, die UMTS zu langsam finden oder die Dorfbewohner, bei denen die E-Mails und Webseiten noch mit einem vorsintflutlichen 56k-Modem ins Haus tröpfeln. Leider wird bei den beiden Anbietern ab einem Volumen von 3 (Telekom) bzw. 5GB (Vodafone) im Monat der „Datenstrahl“ künstlich begrenzt auf 1 Mbit/s bei der Telekom und nur noch 384Kbit/s bei Vodafone, beiden zahlt man rund 40 EUR im Monat, Vodafone will in den ersten beiden Jahren sogar nur 30 EUR. Das Ganze ist aufgehübscht mit einer Telefonflatrate ins Festnetz.

Die zugrundliegende Technologie basiert auf einem Multiplexingverfahren, ähnliche dem früheren Fernsehsignal, wo mehrere Signale in der Phase um 90 Grad verschoben werden, sodass mehr Information pro Zeiteinheit transportiert werden kann – Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing (OFDM). Die Carrier müssen das Übertragungsverfahren also in Bezug auf UMTS nicht neu erfinden sondern können via HSDPA und HSUPA auf LTE upgraden. Theoretisch sind mächtige Datenrate möglich, Hauwei konnte schon mehr als 1 GBit/s mithilfe dieser Technologie übertragen. Bald kommen auch O2 und Base als Anbieter dazu und werden sicher das Angebot und die Preise durcheinanderwürfeln.

Man braucht natürlich neue Hardware wie LTE-Router bzw. ein Handy der nächsten Generation wie beispielsweise das in einigen Monaten erscheinende iPhone5. Das HTC Thunderbolt, einige Samsung (i520) und LG (CTIA) Handys sowie Motorolas Droid Bionic können den neuen Standard schon heute nutzen.


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