KOLUMNEN

Kolumne

Parker HigginsVideo: Phil Davison, GOP-Kandidat

Yesterday’s round of primaries mean that the American (midterm) election season is really upon us. A record high dissatisfaction with the incumbents has cleared the path for all kinds of crazy people to run and get real attention. Phil Davison, running for Stark County Treasurer, is no disappointment on that front.

Walter BeutlerSieben deutschsprachige Literaturplattformen

Sind literarische Online-Foren nicht eine moderne Art der Kaffeehäuser, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts und bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges von vielen Schriftstellern – und ein paar wenigen Schriftstellerinnen – besucht wurden? Dort trug man sich die neuesten Texte vor und tauschte sich darüber aus. Oder man debattierte über Politik und Gesellschaft – und tratschte bestimmt auch. Doch der Vergleich hinkt auf mindestens einem Fusse: In den heutigen literarischen Foren des Internets fehlt die persönliche, physische Begegnung, es fehlt der Austausch in Echtzeit, auch Gespräch genannt, und es fehlt die unverwechselbare Atmosphäre der damaligen Kaffeehäuser – und der allgegenwärtige Kaffeeduft…

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Silke LambersLifestyle Lektüre vom 16. September 2010

1. Jedes Jahr im November ermöglicht die schwedische Kette H&M auch Otto-Normal-Verbrauchern die Anschaffung von Designerstückchen. Vogue verrät uns, dass dieses Jahr der französische Designer Lanvin Einzug in viele deutsche Kleiderschränke halten wird.

2. Modedesigner Marc Jacobs liest offensichtlich gerne – zumindest hat er jetzt einen eigenen Buchladen in New York eröffnet, der auf den schönen Namen Book Marc hört, wie style.com weiß.

3. Eine gute Verwendung für ausgelesene Bücher hat hingegen der briyische Künstler Jeremy Mays gefunden. Mittels Druck und einem speziellen Lack kreiert er außergewöhnliche Schmuckstücke aus jedem Lieblingsgedicht. Dieses etwas andere Papier-Recycling stellt uns Ecouterre vor.

4. Dieses Restaurant finden sie garantiert nicht bei Google, darum stellen wir es heute lieber vor. Das Restaurant i in New York hat den häufigsten Buchstaben der englischen Sprache zu seinem Namen gemacht und bewirtet seit dieser Woche mit seinem deutschen Küchenchef die New Yorker Szene. Curb Street hat die Speisekarte des brandneuen Hot Spots gefunden.

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 16. September

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • WIESEN-APP Wiesn-Guide für iPhone, iPod touch und iPad: was findet man eigentlich alles auf dem Oktoberfest? Welches der 14 Zelte sollte man ansteuern? Was ist das Besondere am Oktoberfestbier? Was steckt hinter den traditionellen Schaustellerbetrieben
  • JARVIS & DIE DEUTSCHEN Jeff Jarvis: Oh, those Germans « BuzzMachine: This is the other German paradox — or as someone said at the Re:publica conference in Berlin after my talk about publicness, this is the American paradox: Americans mistrust government more than Europeans even though we have arguably had better governments than they have. And we trust companies more than Europeans even though we have arguably had worse companies.
  • ENTERPRISE 2.0 & RECRUITING Damovo Generation Internet zwingt Unternehmen zum Handeln: jetzt wird es amtlich: Damovo hat knapp 200 Münchner Studenten nach ihrem Kommunikationsverhalten und ihren Erwartungen an die Arbeitswelt befragt. Fest steht: Berufseinsteiger kommunizieren anders und die “Generation Internet” will die Kommunikations-Tools, die sie privat verwendet, auch bei ihren künftigen Arbeitgebern einsetzen. Das zwingt Unternehmen zum Umdenken.
  • LEHMAN & SOZIOLOGIE Der blinde Fleck im Auge der Banken: Alexander Kluge spricht mit dem Soziologen Dr. Dirk Baecker über den Zusammenbruch von Lehmann Brothers (leider wird der persönliche Krieg zwischen dem damaligen Lehmann-Chef Fuld und dem ehemaligen Goldmann Sachs Chef und Finanzminister Paulson nicht thematisiert)
  • SOCIAL MEDIA & JOURNALISMUS The Future of Social Media in Journalism: The future of social media in journalism will see the death of “social media.” That is, all media as we know it today will become social, and feature a social component to one extent or another.
  • KÜNDIGUNG 2.0 UND DANN? Was passiert mit dem XING-Profil eines Arbeitnehmers nach der Kündigung? – Onpulson: Muss der Beschäftigte beispielsweise seine XING-Daten an den Arbeitgeber herausgeben?
  • TAGESSCHAU ARCHIV netzpolitik.org: Das depublizierte tagesschau.de: GOOD NEWS! quot;Nachdem das depublizierte Archiv von tagesschau.de vor einiger Zeit mal im Netz aufgetaucht ist, haben ein paar fleißige Freiwillige depub.org geschaffen, um das Archiv der Nachwelt zu erhalten. Dort findet sich mittlerweile auch eine Suchfunktion, mit deren Hilfe man das Archiv durchsuchen kannquot;

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.


Volker Agüeras GängArtsolventen

Wer sich für junge Kunst in Deutschland interessiert, ist hier genau richtig. Bei den Artsolventen wird jungen Künstlern eine Plattform angeboten, auf der sie sich und ihre Werke präsentieren können. Ziel ist es, Absolventen von Kunstschulen, die durch das Raster des elitären Kunstmarktes gefallen sind, eine Chance zu geben Kaufanfrageformular inklusive.

Parker HigginsVideo: IKEA Katzen

IKEA released 100 cats into their Wembley store after hours to make a commercial. Will this help sell furniture? Who knows. But if you had access to high speed cameras, an entire IKEA store, and 100 cats, wouldn’t you do the same?


Philipp NoltensmeierNeue CDs: anbb | Greie Gut Fraktion

Alva Noto ist das Pseudonym von Carsten Nicolai, Musiker, Labelgründer, Installations- und Video-Künstler. Er betreibt verschiedene musikalische Projekte, u.a. mit Peter Greenaways ehemaligem Komponisten Michael Nyman und Ryuichi Sakamoto (früher Mitglied beim ‚Yellow Magic Orchestra‘). Seit 2007 experimentiert Nicolai unter dem Namen ‚anbb‘ zum ersten Mal mit einem Sänger, und zwar keinem geringerem als der ‚Einstürzende Neubauten‘-Kultfigur Blixa Bargeld. Zwei passionierte Schwarzträger die immer wieder an den unterschiedlichsten Zusammenarbeiten und Konstellationen interessiert sind, regelmäßig Hörgewohnheiten brechen,
und ganz selbstverständlich zwischen Hoch- und Popkultur hin und herwandern…
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Jörg WittkewitzHelmut Schmidt zu PR und Markenbildung

Gestern sah ich einen CDU-Menschen, der im Fernsehen etwas über den Markenkern der CDU faselte. Zuerst war ich amüsiert über die Naivität. Dann merkte ich, dass er es ernst meinte. Nach kurzem Nachdenken fiel mir ein, dass die CDU wahrscheinlich 600.000 EUR an eine Agentur überwiesen hat, um etwas über Branding und Markenbildung zu erfahren. Das erinnert mich daran, dass ich mich neulich im Selbstversuch bei einem Online-Dating-Portal angemeldet hatte. Auch dort traf ich auf Frauen, die sich offenbar einen Markenkern erarbeitet hatten: Die Mehrheit der Erfahrungen. Wenn man zwanzig mal erlebt hat, dass Motorradfahrer viel netter sind als sie zunächst aussehen, Christen gerne CDU wählen oder Konservative Ausländer als Problem ansehen, dann bilden sich kleine oder große Markenkristalle im Verhalten…

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Was soll Musik kosten?

Scheiden tut weh. Auch noch nach Jahren, wie auf der diesjährigen Konferenz für Musik- und Kreativwirtschaft Alltogethernow, die am Montag im Rahmen der Berlin Music Week gestartet ist, uneindeutig zu vernehmen ist. So präsentiert sich das Thema Filesharing auch 2010 noch immer als ungelöstes Dilemma in der Musikindustrie und legt damit auf den ersten Blick die Vermutung nahe, dass konservativ denkende Majorlabels nicht das Internet verschlafen, sondern ungeachtet ihrer zerbröckelnden Machtposition bewusst nicht wahrhaben wollen. Doch wer die Debatte als reines Problem einer raffgierigen Majorklientel aburteilt, irrt: denn nicht nur marktwirtschaftliche, sondern auch moralische Fragen begleiten das Thema Internet und ihre Urheberrechte. So ist der Ruf nach einer zur Gänze legalisierten Filesharer-Kultur von digitalen Gütern eben auch der Ruf nach dem Tod des Urhebers des digitalen Guts, der damit Geld verdienen will. So unvereinbar die beiden Positionen „Digital Goods for free“ versus „Copy kills music“ erscheinen, so vehement wurden sie bereits auf den ersten beiden Tagen der Konferenz, dem Alltogethernow Camp, in den verschiedenen Sessions vertreten. Neben hitzigen Diskussionsrunden gab es jedoch auch Lösungsvorschläge, wie der Musiker in Zukunft jenseits von „Zensursula“ vor dem Ruin zu retten ist. Doch festzuhalten gilt: eine Einigung beider Positionen gibt es vorläufig nicht. Warum eigentlich nicht? Ein kleiner Exkurs…

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Igor Schwarzmann5 Top Apps für Android

Die fünf Apps, die auf keinem Android-Telefon fehlen dürfen:

  • Vignette – Da ich im Alltag keine Kamera mitführe, dokumentiere ich die meisten Momentaufnahmen mit meinem Smartphone. „Vignette“ kommt
    mit einer Unzahl von verschiedenen Effekten, die sich in favorisierten Kombinationen – für schnellen Zugriff – speichern lassen.
  • Google Sky Map – Google Maps für Sternenkarten. Faszinierender Zugriff auf die märchenhafte Welt um unseren blauen Planeten. Praktisch: keine Datenverbindung notwendig, funktioniert also auch im Ausland ohne Roaming.
  • Cab4Me – Wer viel unterwegs ist und regelmässig Taxi fährt, bekommt mit Cab4Me einen praktischen Begleiter, der zum nächsten Taxistand leitet oder die lokalen Taxirufnummern kennt.
  • Aldiko – Schöner eBook Reader mit Zugriff auf eine imposante
    Kollektion von freien Büchern. Tipp: lässt sich auch sehr gut als PDF Reader verwenden.
  • Drop7 – Freunde von Kombinatorik- und Puzzlespielen kommen an Drop7 einfach nicht vorbei.

Jörg WittkewitzGehirnvermanschung 2.0

Howard Rheingold wird etwas vorsichtiger bei den Themen attention, information und crap detection. Im Sommer sprach er darüber auf der PdF 2010. Es ist wirklich spannend zu erleben, wie er seine Meinung anpasst an die Änderungen im Web. Aber sein Thema bleibt: Es geht nicht um Technologien sondern um unsere Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen. simple as that.

Sehr gute Einwände gegenüber den tradierten Methoden, mit Informationen umzugehen.


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