KOLUMNEN

Kolumne

Jörg WittkewitzIFA-Geschenk: Gewinn einen Philips GoGear Ariaz 4GB

Klar, wer hat nicht einen MP3-Player irgendwo in der Schublade. Aber einen Audio Video Multimediaplayer? Was ist das denn?

Nix Böses jedenfalls. Denn im Zweifel kann der heimische MP3-Player kein Video darstellen, erst recht nicht MP4-Videos oder Microsofts WMV9? GoGear jedenfalls unterstützt Videos bis 320x240Pixel und Fotos bis 14MB Größe – mit seinen 4GB (es gibt auch eine Version mit 8GB) kann man da schon was draufpacken. Philips hat auch seine Klangverbesserung namens FullSound für MP3 draufgepackt, und mit Songbird kann man alles vom Rechner aus bearbeiten. Es ist sehr löblich, dass mit APE auch ein freies losless-Format unterstützt wird, was bei den Marktführern von MP3-Player bisher sträflich vernachlässigt wurde. MP3, WAV, FLAC, APE, WMV WMA (DRM), JPEG, MJPEG (.MP4) sind alle Multimedia-Formate, die GoGear darstellen kann. Die Navigation ist intuitiv und mit der Untertsützung von Album Art kann man endlich seine CDs am Cover erkennen, wenn man denn die front sleeve Dateien mit runterlädt. Kleine Mikrofone in den Kopfhörern erkennen störende Umgebungsgeräusche und ein digitaler Signalprozessor erzeugt die notwendige gleichwertige aber unterschiedliche Wellenform, um so das Umgebungsgeräusch auszublenden. Sehr angenehm im Zug oder der U-Bahn. Und wer will, der kann das Teil natürlich auch als Diktiergerät oder als Reportage-Aufnahmegerät verwenden. Er nimmt direkt in MP3 auf.

Also aufgemerkt, GEWINN EINEN GOGEAR 4GB: Wenn Dich das reizt und Du so ein Ding haben willst, dann poste einen Kommentar mit einer E-Mail, die es auch wirklich gibt, damit wir Kontakt mit Dir aufnehmen können, falls Du ausgelost wirst. Warte bitte ein paar Tage, bis Du eine Nachricht erhälst, sollen ja mehrere eine Chance bekommen.

Philips will die GoGear-Serie jedenfalls auf IFA erweitern. Kann sein, dass nächstes Jahr wieder so ein Ding hier zu gewinnen ist: mit Toaster, Türenteiser, Schneekettenmodul und mindestens 2 Terabyte an Hörspielen. Denn die GoGear-Geräte sind auch mit der Hörspielplattform audible.de verdrahtet. Denn wer so ein Ding bestellt, bekommt ein Hörspiel geschenkt oder Rabatt oder gar beides. Check it out, wie die Karthager zu sagen pflegten.


Jörg WittkewitzLesetipps für den 8. September

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER Forrester Blogs: Twitter Not Going Mainstream? Correct, It Already IS Mainstream!: I read Henry Blodget#039;s Business Insider article, "Here’s Twitter#039;s Big Problem: It’s Not Going Mainstream," and it made me reflect on how we define the word quot;mainstream,quot; because by any definition I can think of that matters, Twitter is already mainstream.
  • PEW STUDIE PEW-Studie: Millennials: Confident. Connected. Open to Change.: Generations, like people, have personalities, and Millennials — the American teens and twenty-somethings who are making the passage into adulthood at the start of a new millennium — have begun to forge theirs: confident, self-expressive, liberal, upbeat and open to change. (via MArtin Koser)
  • IFA KEYNOTE & GOOGLEIFA-TV: Keynote von Eric Schmidt, Google auf der IFA gestern am 07.09.2010
  • URHEBERRECHT EU-Kommission debattiert über Filter gegen Copyright-Verstöße: Freitag findet ein weiterer runder Tisch über quot;illegale Up- und Downloadsquot; auf Einladung der EU-Kommission statt – es wird auch um technische Hilfsmittel gegen Copyright-Verletzungen gehen.
  • WORKSHOP ENTERPRISE SEARCH Seminar: Making Enterprise Search Work Better: One-day workshop with Martin Whitebr /
    Many organisations are finding that the search application on their web site and intranet, or even a more comprehensive enterprise search, is not providing the expected benefits.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG netzpolitik.org: Neue Luftnummer: BKA-Chef Ziercke redet Vorratsdatenspeicherung schön: DPA tickerte gestern Aussagen von BKA-Chef Ziercke zur Vorratsdatenspeicherung “BKA: Fehlendes Gesetz lähmt Internet-Ermittlungen” .
  • POLITIK ? MAGDA: Gibt die SPD ihren Geist auf?: quot;Zwei hartgesottene „Sozis“ prägen seit Jahren die öffentliche Debattenkultur: der Philosoph Peter Sloterdijk und der Finanzbeamte Thilo Sarrazin. Abwechselnd holen sie ihre große Keule heraus, zerschlagen das herumstehende Porzellan und beobachten anschließend vergnügt, wie Heerscharen von Journalisten und Politikern gewissenhaft versuchen, die Scherben zu sammeln, zu deuten und „vernünftig“ wieder zusammenzufügen. quot;

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Jörg WittkewitzDu bist nicht mehr mein Freund!

Wer über Facebook Hunderte Freunde hat, der oder die hat seine liebe Not. Manchen schreibt man zweimal im Jahr, was so los ist. Andere schreibt man immer dann an, wenn man mal in der Gegend der Welt vorbeikommt, wo sie wohnen. Und nicht wenige wollen immer mitmischen. Als gäb es kein Morgen mehr. Wie wird man die am besten los? So ganz stressfrei geht es offenbar auch via facebook nicht. Einfach “entfolgen” ist gar nicht so ohne, wie eine amerikanische Wissenschaftlerin herausgefunden hat.

Irene Levine von der New York School of Medicine, ist der Meinung, dass das Beenden von virtuellen Freundschaften unter Umständen sogar reale Emotionen verursachen kann. Ach. Na sowas. Dafür braucht man heutzutage ein Medizinstudium? Eine Folge sei beispielsweise emotionaler Stress. Gibt es auch rationalen Stress?

Vergleichen lässt sich dies laut der Wissenschaftlerin mit dem Gefühl, verlassen zu werden. Primär habe dies Gefühl etwas mit der Einseitigkeit zu tun, sagte Levine. Während eine Seite schon länger darüber nachdenkt, den virtuellen Kontakt abbrechen zu wollen, so kommt es hingegen für die andere Seite völlig überraschend. Fast wie im richtigen Leben könnte man denken. Es ahnt also der Eine oder die Andere, dass das Web nur ein Abbild der physikalischen Menschenwelt ist und nicht eine Parallelwelt. Schon komisch, wenn man einfach den Brief mit dem Laptop ersetzt und trotzdem glaubt, es wäre eine andere Welt. Vielleicht sollte mal einer die Wissenschaftler untersuchen.


GastpilotVoting: 5 digitale Geschäftsmodelle

1. Like-Machine

Wer sagt denn, das virtuelle und reale Welt immer getrennt zu betrachten sind? Im Coca-Cola Village, ein vom amerikanischen Getränkehersteller errichtetes Erlebniscamp in Israel, werden sie zusammengeführt. Und zwar über die von E-dologic entwickelten “Like-Machines“ vor Ort, die wiederum direkt mit dem Social Network Facebook verbunden sind. Die bekannte Facebook Like-Funktion kann dabei von den jugendlichen Besuchern durch spezielle RFID-Armbänder im Village in Echtzeit genutzt werden. Wem beispielsweise gerade Pool, Essen oder Massage im Coca Cola-Village gefällt, hält einfach sein Armband mit den gespeicherten Facebook-Nutzerdaten an die Like-Machine. Dadurch wird eine Statusmeldung erstellt, in der zu lesen ist, wie gut das jeweilige Angebot ist. Ebenso können an den Stationen Fotos vom Camp direkt auf die Seite hochgeladen und getaggt werden. Fazit: Ein schnell adaptierbares, nützliches Tool, das weltweit bei Events zum Einsatz kommen kann…

[Mehr]


Jörg WittkewitzVideo: Rethink Identity & Participation

Ein tolles Video mit Seltenheitswert.

Sherry Turkle, Professor of the Social Studies of Science and Technology, MIT und

Henry Jenkins, Professor of Communication, Journalism, and Cinematic Arts, USC, diskutieren über den besonders heiklen Part der Partizipation mit dem noch heikleren Bereich der Identität(en) im Web…

Wundert Euch nicht, wenn Ihr die Namen nicht kennt, die aktuell gehandelten Webgurus haben noch studiert als diese hier ihre ersten Bücher über Menschen am Computer und in Datennetzen publizierten.
MIT Tech TV


Jörg WittkewitzMedien in Geiselhaft

CanettiLieber eine sichere Kirche voll von Gläubigen als die unsichere ganze Welt.“ Elias Canetti

Wer die letzten Tage eine Zeitung aufgeschlagen hat oder den Fernseher abends einschaltete kam nicht umhin, an das Stockholmsyndrom zu denken. Da war ein Mann zu sehen oder zu lesen, der kostenlos mit aufwendig abgezirkelten Stammtischparolen für ein Machwerk werben konnte, das weder inhaltlich noch methodisch Innovatives zur gesellschaftlichen Diskussion beitragen kann. Und die Geiseln hatten ein wirkliches Interesse an den unlauteren Motiven des Geiselnehmers – sie waren fast versucht, etwas zutiefst Menschliches in ihm zu finden. Fast wie der schwarze Ring, der brandneue Verein der philantropischen Täterschützer.

Man könnte an die alten Interessensgruppen denken, die Ressentiments schüren wollen, um von ihren Geschäften abzulenken, man könnte auch an die hochnotpeinliche Bewegung der heiligen Inquisition denken, die im Gewand des ewigen Bürgerlichen auf der Suche nach der Mitte den Einen oder Anderen auf den Scheiterhaufen der traditionellen Presseerzeugnisse stellt. Alles was im Wandel begriffen ist, muss ja dort sowieso schon seit Jahrzehnten immer wieder mit mental fragwürdigen Brandbeschleunigern zum Lodern gebracht werden… [Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3]...[312][313][314][315][316]...[461][462][463]Ältere Beiträge