KOLUMNEN

Kolumne

Björn RohlesTipps für den Social Commerce Einstieg

Nachdem wir vor ein paar Wochen schon Social Commerce definiert und die beiden größten Player Etsy und DaWanda verglichen haben, geht’s jetzt ans Eingemachte. Wir machen unseren eigenen Shop. Ein paar Empfehlungen gegen Stolpersteine – und wenn ihr eigene Empfehlungen habt, meldet euch in den Kommentaren!

Ideen sind das A, gute Präsentation ist das O

Ganz am Anfang steht eine simple Frage: Was verkaufe ich eigentlich? Ein paar Dinge fallen direkt schon mal raus, wenn man die Nutzungsbedingungen anschaut, mit denen viele Social-Commerce-Plattformen aufwarten. Meistens dürfen nur selbstgemachte oder alte Dinge verkauft werden. Als nächste Empfehlung gilt: Erst mal gucken, was man am besten kann und was einem selbst gefällt. Was würde ich kaufen, was würden meine Freunde kaufen? Wird etwas Ähnliches schon verkauft, und wenn ja, zu welchen Preisen und mit welchem Erfolg? Wie kann ich mich davon unterscheiden? Und wenn ihr eine eigene Idee habt, die noch von niemandem realisiert wurde, dann überlegt euch gut, was daran das Besondere ist, das ihr unbedingt hervorheben solltet.

Social Commerce heißt auch, die Produktvielfalt mit dem Erscheinungsbild in Einklang zu bringen

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Silke LambersWedding Dress holt den Laufsteg auf die Strasse

Wer bei Wedding Dress gleich ans Heiraten denkt, liegt hier ganz schön daneben. Wedding Dress,  benannt nach dem Berliner Stadtteil Wedding, ist ein alternatives, urbanes Modefestival und eine Alternative zu den Modemessen und -schauen der Hauptstadt.  Eine stetig wachsende  Zahl aufstrebender und  etablierter Designer präsentiert und verkauft hier ihre Kreationen.
 
Am 10. und 11. Juli ist es wieder soweit, dann verwandelt sich die Brunnenstrasse mit zahlreichen Ständen und Showrooms zu einen großen Laufsteg. Mode und Accessoires so weit das Auge reicht. Das farbenfrohe Getümmel auf dem Straßenfest und im Designer’s Showroom mit seinen vielen kreativen Ideen hat über die letzen Jahre beständig zugenommen. Das gute Juliwetter und die zeitliche Nähe zur Fashion Week tun da ihr Übriges. Dieses Jahr steigt die fünfte Edition des immer beliebteren Festivals: Auf 500 Metern zwischen U-Bahnhof Bernauer Strasse und Voltastrasse zeigen und verkaufen rund 150 Designer aus Deutschland und Europa ihre Kreationen ein Wochenende lang. Darunter sind diesmal Kilian Kerner, Berg & Gather, A.D. Deertz, Stephanie Franzius und Marcel Ostertag. Höhepunkt der populären Veranstaltung sind die beiden Modenschauen, die das Wedding Dress ebenso abrunden wie zahlreiche lukullische und musikalische Leckerbissen um die Modemeile herum. Mehr Information unter www.weddingdress5.de.

Jörg WittkewitzLesetipps für den 2. Juli

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITAL NATIVES Digital Naives, ohne t: Die Digital Natives wenden Tonnen voll Zeit und Liebe für ihre digitale Freudenwelt auf, aber als Arbeitnehmer haben sie dann wieder Teminnot und werden das alles im Dienst lieber lassen. Das verstehen die Digital Naives nicht.
  • WISSEN Akazien in der Daten-Savanne: Vernetzung von Echtzeitinformationen als Mittel gegen die Informationsflut: Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es Wissen außerhalb des Bereichs, der von zwei Ohren begrenzt wird, geben kann. tsss #ähem
  • CLAY SHIRKY Ideas notebook: We asked Clay Shirky to comment on his current work and ideas that have influenced him…
  • SOCIAL MEDIA NYT: Food Brands Get Sociable on Facebook and Twitter: The number of advertisers with presences in the social media like Facebook, Twitter and YouTube are increasing faster than the lines at the supermarket when the values of the cents-off coupons are being tripled.
  • eCOMMERCE Amazon.de: Kaffee, Wein, Müsli, Pasta: Lebensmittel Getränke: Amazon startet nun auch in Deutschland mit dem Verkauf von Lebensmitteln!
  • RECHT telepolis: Drohbrief wegen Lena-Biografie: Ansprüche auf quot;geistiges Eigentumquot; werden immer umfassender
  • GOOGLE NEWS Google News’ neue Kleider: There’s an old saying that all news is local. But all news is personal too—we connect with it in different ways depending on our interests, where we live, what we do and a lot of other factors.
  • ALGORHITMEN Schirrmacher, übernehmen Sie: Filter erfasst sarkastische Online-Kommentare: Zum Glück nur Sarkasmus. Was wäre, wenn er auch Ironie erkennen würde: quot;Forscher an der Hebrew University in Jerusalem haben nun einen neuartigen Algorithmus entwickelt, der E-Commerce-Anbietern beim Aussieben helfen könnte, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe: Er kann Sarkasmus in geschriebener englischer Sprache erkennen.quot;
  • ENTERPRISE 2.0 Was meint die Führungskraft zu Enterprise 2.0?: Die Studie zur Einstellung, Akzeptanz und Affinität von Enterprise 2.0 in Unternehmen wurde an ca. 500 Führungskräften durchgeführt und hat die Nutzung, den Hot-or-Not-Faktor und die Erfolgsfaktoren abgefragt.
  • FUN Divorcing my almost NEW Giant XTC 2: Kleinanzeige 3.0
  • DIGITALE AKTION TEDtalks: Erik Hersman on reporting crisis via texting: Der Erfinder von ushahidi über seine Idee.
  • MEDIEN NYT: Digital Magazines Don’t Encourage Socializing: You’ve got to hand it to the magazine publishers. They continue to throw spaghetti against the iPad and other e-readers trying to see what will stick and what falls to the floor.
  • GADGETS 1und1 SmartPad Tablet offiziell vorgestellt: Das 1und1 SmartPad Tablet kommt mit einem 7 Zoll Display, das eine Auflösung von 800×480 Pixel hat. Es steht in den Presseinformationen zwar nichts direkt zum Touchscreen, aber dieser ist aller Wahrscheinlichkeit nach resistiv. Wie erwartet kommt das 1und1 SmartPad mit einem 500MHz ARM11 Prozessor, sowie 256GB Ram und 1GB Flashspeicher. Das Betriebssystem ist Android 1.5, ohne Google Marketplace. Dafür ist ein eigener App Store von 1und1 vorinstalliert, in dem es unter anderem E-Book Reader und Wetter Widgets geben soll.
  • MEDIEN Beim Focus gehen nur 50 Mitarbeiter freiwillig: War Cicero schon ein finanzielles Desaster, kommt Krisenchefredakteur Weimer beim Focus wohl gar nicht mehr aus dem Abwickeln heraus. Jetzt wo der Spiegel alle Magazine und Zeitungen rechts außen überholt… Vielleicht sollten sie so arbeiten, wie man das immer bei Burda macht, einfach mit Detektiven arbeiten, dann klappt#039; s auch mit dem Qualitätsjournalismus. Je Leistungsschutzrecht desto weniger Journalisten pro Blatt.
  • MEDIEN So schmeckt der Sommer! äh, die FAZ, nein… jetzt weiß ich es: der Qualitätsjournalismus: Nehmen wir außerdem an, es hätte etwas vergleichbares schon mal so etwa ein Jahr vorher gegeben und da sei es – okok – durch ein Missverständnis oder so vorgekommen, dass einer aus der Bundesversammlung das Wahlergebnis vorzeitig über Twitter vermeldet hätte. Wahrscheinlich, denn wir sind Elitejournalisten, würden wir es machen wie die FAZ.
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Lissabon: betahaus goes southwest

Coworking – kaum eine andere Idee hat die Cafés hierzulande so schlagartig von Laptop-Freiberuflern gesäubert wie diese. Gemeint ist jene Form des Zusammenarbeitens, bei der sich verschiedene Freiberufler im Prinzip ein öffentliches Gemeinschaftsbüro mit der dazugehörenden Infrastruktur namens Internet, Telefon, Kopierer, Kaffeemaschine und gemeinschaftlich gepflegter Akquise teilen. Da jedoch heutzutage der frisch gebrühte Filterkaffee ebenso der Vergangenheit angehört wie das Wörtchen „Gemeinschaftsbüro“, gibt es mittlerweile überall auf der Welt ´Coworking-Spaces´, die auf die Arbeitsanforderungen der heutigen, frei arbeitenden Digital- und Kreativszene ausgerichtet sind. Dem Wort „flexibel“ fällt hierbei eine tragende Bedeutung zu: flexible Arbeitszeiten, flexible Schreibtische und flexibler Austausch mit anderen Coworkern gehören zum Programm. Ein Arbeitsplatz in einem Coworking-Space kann schon ab einem Tag gemietet werden, Schnupperplätze gibt´s in der Regel gratis. Eine neue Form der Arbeit? Ein Audio-Interview mit Daniela Marzavan vom Betahaus Berlin nach dem Klick… [Mehr]

Martin LindnerIch bin in der Überzahl

“2007 wurden nach dem rätselhaften Mord an einer Polizistin die Gen-Spuren einer weiblichen Person gefunden, deren DNA in den vergangenen 15 Jahren an 26 weiteren Tatorten festgestellt worden war. Es ging um weitere Morde, aber auch um Einbrüche. Die Opfer waren alt wie jung, männlich wie weiblich. Es gab keine Strategie, kein Muster, kein Motiv, keine Kohärenz, keine inneren, keine äußeren Zusammenhänge. Das folgende Psychogramm erschien letztendlich am wenigsten spekulativ: Eine sehr flexibel agierende Person, die in Gartenhäusern nächtigt, gerne aus zurückgelassenen Flaschen trinkt und sich gelegentlich anderen Ganoven anschließt. Sie hat Bezugspunkte in Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg und Oberösterreich, ist möglicherweise drogenabhängig und zwischen 25 und 50 Jahre alt. Eine Frau, die kein bestimmtes Milieu bevorzugt, ein gutes Gespür für Tatorte vor allem in Vororten und Kleinstädten hat, ab und an gezielt Motorräder, Elektrowaren oder Autos stiehlt und sich unliebsamer Beobachter äußerst brutal entledigt, wenn sie bei ihren Verrichtungen überrascht wird. Aber die Frau hatte kein Gesicht und keine Gestalt, kein Alter, keinen Namen, keine Nationalität, keine Muttersprache. 3000 Spuren wurden erfasst und 2400 bearbeitet, darunter nicht einen einziger konkreter Hinweis auf die Identität der Frau. Tausende von lauwarmen, kühlen und kalten Spuren, die sich untereinander widersprechen. Statt sich scharf zu stellen, zerfiel das Bild in tausend Pixel. Das Bild der Frau war das Bildnis einer monströsen Leere.” (Süddeutsche Zeitung Online, Zitat stark komprimiert)… [Mehr]

Silke LambersVolltreffer: Die Fussball-Tasche

Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten. Die Tasche ist auch rund, hat aber eine deutlich längere Lebenserwartung. Denn mit dieser Wiedergeburt eines Fußballes kommen auch die weiblichen WM- Fans endlich nicht mehr zu kurz. Jede Tasche wird aus einem ausgedienten Trainingsfußball von Hand in Deutschland hergestellt und ist damit jeweils ein einmaliges Einzelstück. Die „Ball Bag“ ist auch geräumiger als man annimmt und fasst alles, bis auf die Vuvuzela. Übrigens gefällt das ungewöhnliche Accessoire nicht nur Frauen: Die Tasche hat außerdem einen extrem hohen Flirtfaktor bei jedem Public Viewing. Meine durchschnittlichen (Ball)kontakte zum männlichen Gegner? Pro Spiel mindestens drei! So macht Recycling nicht nur Sinn, sondern auch richtig Spass. Erschaffen wurde die ultimative Fantasche von dem  Stuttgarter Designteam „Abteil“, das neben Fußbällen noch allerlei andere Materialien zu Taschen verarbeiten.  Zu kaufen bei www.abteil-shop.de

Jörg WittkewitzHD-Videos mit dem iPhone 4

Dieses Video wurde mit dem neuen iPhone 4 aufgenommen und geschnitten. Würde ja gern wissen, wie sie die Fahrten und Schwenks so hinbekommen haben. Wie sie die Schärfe bewertet haben, würde ich auch noch gern wissen. Aber doller Kontrastumfang und schöne Farben.

Jörg WittkewitzPreferred Blog: Studio Glumm

“Wir verabschieden uns flüchtig, und als ich durch das Loft gehe, schauen die Mädels mich mit großen Augen an, als wollten sie in meinem Gesicht ablesen, wie es gelaufen ist, aber ich bleib cool. Undurchsichtig bleiben, Mädels. Das A und O in diesem Metier. Als ich endlich draußen stehe, in den Straßen von Köln, bin ich heilfroh. Einerseits. Andererseits verdient man kaum Geld damit, dass man andauernd heilfroh ist, weil es nicht geklappt hat.”

Wer wirklich lesen will. Wer wirklich eine Stimme hören will, der landet früher oder später beim Glumm. Als die Dinosaurier noch herumwankten, hatte er mal einen Literaturpreis gewonnen. Doch irgendwas kam dazwischen. Zwischen ihn und die große Schriftstellerkarriere. Ein Glück. Vielleicht hätte er dann nie seine beiden Blogs 500beine und seit einiger Zeit das Studio Glumm begonnen. So können wir lesen, schmunzeln, uns ertappt fühlen, in schallendes Gelächter ausbrechen und mitleiden. Ach ja, das Thema. Es geht um das Leben an sich – also echte Literatur. Prosa.
Einer der Besten!

AdvertorialAdvertorial: Sommer-Festivals in England

Seit den Beatles nennt sich England gerne die Heimat der Popmusik. Man muss fairer Weise auch sagen, dass Popmusik nach wie vor eines der wichtigsten Export-Produkte Englands ist. Viele Bands, die auf deutschen und anderen europäischen Festivals spielen, kommen aus Großbritannien. Außerdem ist man hier verrückt nach Festivals und zieht scharenweise jedes Jahr mit lustigen Kostümen, bunten Zelten und manchmal sogar der ganzen Familien auf in die Felder von Glastonbury, Reading oder auf die Isle of Wight. Das muss man mal gesehen haben, schon alleine unter dem Aspekt Kulturstudien.

Der Klassiker aller Festivals: Glastonbury

Ist natürlich schon längst ausverkauft und auch leider schon vorbei. Weil das Kult-Festival, das als Konzert auf einer Wiese des Bauern Michael Eavis angefangen hat, aber inzwischen das beliebteste und sehenswerteste des Landes ist, soll es nur aus Vollständigkeitsgründen erwähnt werden. Und vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. Unzählige Bühnen, ein überdimensionaler Zeltplatz und ein ganzes Dorf, das sich dem… äh Merchandising absolut überlebenswichtiger Artikel (Wasserspritzpistolen, Band-T-Shirts, Armbänder, heiße Würstchen, Bier) widmet. Und 2006 sogar ein eigener Kinofilm! Wer, wann, wo und wie viel? 23.-27- Juni, Glastonbury, ca. € 200 [Mehr]
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