Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Meike LaaffBrille auf: Kunst statt Werbung


Was für eine Vorstellung: Ein persönlicher Ad-Blocker für die Innenstadt! Eine Vision, die die Macher von „The Advertiser“ wahr werden lassen: Sie scannen Plakate und Logos von Calvin Klein bis Budweiser ein, blenden die Werbung dort aus und ersetzen sie mit Kunstinstallationen. Natürlich nicht wirklich, sondern nur für den Nutzer ihrer Ferngläser, Kunst auf Werbeflächen einblenden. [Mehr]

Meike LaaffFeudalherren, Irokesen und kein Gespräch

Körpersprache, die Bände spricht: Sascha Lobo (v.l.n.r.) verkrampft, Tiziana Terranova im verzweifelten Versuch, Dialog herzustellen, Steve Lambert beleidigt und Matteo Pasquinelli unterfordert bis genervt. (Foto: Anja Krieger)
Drei Männer, drei Themen und keines davon war tatsächlich Liquid Democracies – auch wenn das ursprünglich im Programm gestanden hatte. So diskutierten am Sonntag abend Matteo Pasquinelli, Steve Lambert und Sascha Lobo an einander vorbei.
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Jörg WittkewitzLesetipps für den 8. Februar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Meike LaaffLangsamkeit, Duchamps und jede Menge Jetzt: Futurity Long Conversation auf der Transmediale

futurity Neun Stunden Zeit, um über Zukünftigkeit zu sprechen – eigentlich nicht übermäßig viel angesichts dieses Themas. Die allerdings ziemlich lang werden kann, wenn man im dämmrigen Auditorium des Hauses der Kulturen der Welt sitzt. Gegen 20 Uhr fragt Andy Cameron, der Chef des Benetton-Kommunikationsforschungscenters “Fabrica”, wie viele Menschen eigentlich schon von Beginn an im Saal sitzen. Es heben sich etwa fünf Hände. “You have my admiration”, sagt er. [Mehr]

Daniel KhafifFluch der Karibik: Schwarzes Gold

Öl-Raffinerie Zum besonderen Engagement der US Navy auf Haïti nach dem Beben und den möglichen wirtschaftlichen und politischen Beweggründen. Von Gastblogger Daniel Khafif.
Die Üblichen Verdächtigen schrieben es bereits einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben auf Haïti in ihre Blogs und glichen krächzenden Krähen auf den Totenbergen von Port au-Prince: Wieso das massive Engagement der US Navy im Armenhaus der Karibik und vor allem – warum so schnell?
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Jörg WittkewitzVideo: Die Fliege Schirrmacher

Jetzt wird es Tach. Kaum hat die künstliche Intelligenz enorme Bescheidenheit lernen müssen ob der kaum eingehaltenen Versprechungen aus den 80er und 90er Jahren. Da kommt der Schirrmacher daher, und erkennt in eben diesem Unvermögen eine Externalisierung des Denkens in der Cloud, also der Wohngemeinschaft der serverbasierten Applikationen im Web. Speichern, Ändern, Löschen und Erstellen sind jetzt plötzlich DAS DENKEN.

Sollen wir hoffen, dass die Welt der IT wirklich irgendwann die Potenz hat, die Schirrmacher ihr angstvoll unterstellt?
Am allerallerallerschönsten ist das Bild mit der Fliege und der Biene. Herr Kluge, ich will sie heiraten! Aber, der Schirrmacher hat sogar fast erkannt, dass eine zweiwertige Logik (Binärsystem) nicht ausreicht, um Denken zu modellieren. Fast. Wer mehr über Narration und Programmcode lernen will, möge mein 10 Jahre altes Interview in telepolis lesen.



Wie heißt es noch so passend bei Franz Kafka: “Wahrheit ist unteilbar, kann sich also selbst nicht erkennen; wer sie erkennen will, muß Lüge sein.[Mehr]

Jörg WittkewitzContent Marketing


Es ist mir wohl bewußt, dass man in Europa, vornehmlich in Deutschland Werbung noch immer so betreibt und plant wie im Jahr 1995. Das wirkt heimelig und zuweilen pittoresk. Es rettet auch einige Verlage und Sender, die eigentlich schon den Weg alles Lebendigen gegangen wären. Warum soll man auch im Netz sehr wenige Interessenten zielgenau ansprechen, wenn man über teure Schaltagenturen Millionen von Leuten beim Bügeln, beim Weiterblättern oder Weghören stören kann? [Mehr]

Anja KriegerPalestine läutet zur Transmediale


Dienstag, 2.2.2010
Charlemagne Palestine sitzt im Glockenturm des Carillon vor dem Haus der Kulturen der Welt. Draußen fegt ein Schneesturm durch die Dunkelheit. Wir stapfen durch den frischen Pulverschnee, bleiben vor dem Kanzerlinnenamt stehen und schauen rüber zum Turm. Normalerweise stellt ihn die schwangere Auster in den Schatten. Doch heute ist die Nacht des Glockenturms, alle werden sich an ihn erinnern. [Mehr]

Björn RohlesKostenfreies Screen Sharing mit Mikogo

Es gibt ja so Gelegenheiten, da fragt man immer seinen Alpha-Nerd. Oder seine Alpha-Nerdin. Der oder die wird’s schon richten, denkt man sich dann. Ganz so einfach ist das aber doch nicht, denn wie erklärt man jemandem übers Telefon, was er wo zu klicken hat, um endlich … (hier bitte ein beliebiges Problem eintragen) zu können?
An dieser Stelle setzt Mikogo an. Der Dienst schreibt sich “free screen sharing for people and businesses” auf die Fahne und wartet sogar mit Fernbedienbarkeit des Rechners auf. Im Rahmen der (mittlerweile beigelegten) Auseinandersetzung um den Twitter-Account @mannheim hat Mikogo einige Publicity bekommen. Es wird also Zeit, den Dienst genau unter die Lupe zu nehmen. [Mehr]
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