RSS hat sich in den letzten Jahren als Format etabliert, um Nachrichten zu verteilen. Doch es hat ein Problem: Mit ihm lässt sich derzeit kein Geld verdienen.
Das stört insbesondere Medienhäuser, die RSS als Verteilungsinstrument nutzen, und gleichzeitig eine Refinanzierung dieses Angebots anstreben.
Dank der Verbreitung allerdings entdecken nun auch Werber nach und nach das Thema RSS. Und so steht man derzeit vor den ersten Einnahmemöglichkeiten und Diskussionen, ob RSS und Werbung wirklich ein Traumpaar ergeben, oder warum das Format weiterhin werbefrei bleiben sollte ...
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Dieter Rappold, Chef der Wiener Weblog-Agentur Knallgrau, geht in einem ausführlichen Eintrag auf alle Facetten des Weblog als Medium der internen Unternehmenskommunikation (sog. "Intranet-Weblogs") ein.
Lesenswert.
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Steht die Reichweitenmessung als Messinstrument für die Wichtigkeit von Websites vor einer Ablösung? Bisher galt die Page Impression als absolutes Maß, doch in Zeiten von Social Communities, Weblogs, Ajax-Anwendungen und Video-Nachrichten könnte die Zeit der PI bald vorbei sein. Denn das Web 2.0 braucht eine neue Messmethode.
Zumindest der Marktforscher Nielsen-Netratings bezieht die Verweildauer eines Nutzers jetzt stärker mit in die Gewichtung seiner Reichweitenmessungen mit ein.
Deutschlands höchste Instanz der offiziellen Reichweitenmessung, die IVW, sortiert derweil die von ihr gemessenen Websites in neue Kategorien ein. Ab August sollen Web 2.0-Angebote und Communities wie StudiVz oder XING in eine neue Übersicht aufgenommen werden, um redaktionelle Angebote von solche mit nutzergenerierten Inhalten zu trennen.
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Ist die Podcast-Szene am Ende des Hype? Die Goldgräberstimmung, aus der heraus alle dachten, dass man mit Podcasts Geld verdienen kann, scheint dahin. Doch wo liegt die (wirtschaftliche) Zukunft der Audio-Weblogs?
Dieser Frage geht Martin Greive in einem Artikel im SPIEGEL Special "Wir sind das Netz" nach. Den Artikel gibt es jetzt auch online, ansonsten ist das sechs Euro teure Heft, welches sich mit dem "Mitmach-Netz" Web 2.0 auseinandersetzt, durchaus empfehlenswert.
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Wären Weblogs Lebewesen, würde so manches über Mangelerscheinungen klagen. Zumindest im Bezug auf das eigene Kommentaraufkommen: In vielen Blogs verwaist die Kommentarfunktion.
Gegen den Kommentarmangel will Buy Blog Comments etwas tun: Bei dem von Developer Hut betriebenen Projekt kann man Kommentare im Paket kaufen: So kosten 100 Kommentare auf dem eigenen Weblog rund 20 Dollar.
Die Idee: Bezahlte Kommentatoren setzen die Diskussionsmaschinerie im Weblog mit sinnvollen Kommentaren in Bewegung und damit kommt Leben auf das eigene Weblog.
Ob sinnvoll oder letztlich gekaufter Spam, das muss jeder Blogschreiber selbst wissen.
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In seinem Weblog setzt sich Sevenload-Chef Ibrahim Evsan regelmäßig mit Entwicklungen und Chancen der Web 2.0- und Blog-Szene in Deutschland auseinander. Das meist nicht nur euphorisch, sondern ab und an auch durchaus kritisch.
Aktuell fragt er: "Hat Deutschland zu wenig im Web 2.0 getan?"
Evsan fordert ein "Aufwachen aus dem Dornröschenschlaf", allen voran von angestammten Medienhäusern, die eine Entwicklung im Netz zu versäumen scheinen.
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Blognation hat sich zur Aufgabe gemacht, die StartUp-Szene aus Großbritannien, Deutschland und dem Rest der (nicht-US-)Welt mehr in den Blickpunkt der (englischsprachigen) Welt zu rücken. Hierfür wird die Anfang Juli gestartete Seite mit in den jeweiligen Ländern ansässigen Redakteuren nach und nach lokalisierte Weblogs starten, welche über die Szene berichten sollen. In englischer Sprache.
Für die jetzt gestartete Ausgabe aus DeutschlandschreibtNicole Simon, die vor allem durch ihre Podcasts aus dem Umfeld diverser Konferenzen auch im englischsprachigen Raum bekannt ist.
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Die wichtigsten Bücher zum Web 2.0: Alles, was man über Hintergründe, Nutzen und Zukunft wissen muss. Ein Dutzend Bücher für Einsteiger, Interessierte und Kenner.
[Mehr]
Acht Stunden vor dem Rechner und nur Blogs lesen?
Das weist auf einen hohen Suchtfaktor hin.
Lieber einmal testen lassen. Nicht beim Arzt ohne Vertrauen sondern direkt im Netz. Anhand von 14 Fragen wird der Blogsucht-Faktor ermittelt. Ganz ohne Kassenrezept und Zuzahlung.
Ihr Blogpilot übrigens kommt auf einen Suchtfaktor von 95%. Weitere Suchtfaktoren im Vergleich findet man leicht via Technorati.
[tags]sucht,blogging,test[/tags]
"Blogger sind das Produkt einer kranken Gesellschaft"
Ein nicht ganz ernst gemeintes Coming-Out von Frau Schnutinger.
VideolinkVia Thomas Knüwer, der heute morgen nix aus der Kantine zu essen bekam.
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Dirk Binsau startet mit zafikal einen - nicht ganz ernst gemeinten - Gegenentwurf zum Blog-Vermarkter adical. Das Netzwerk nimmt derzeit nur Blogs auf, die sich durch "Gewissenlosigkeit und Skrupellosigkeit" auszeichnen.
Ein phantasiertes Interview mit dem Macher gibt es bei F!XMBR.
[tags]adical,zafikal,werbung,satire[/tags]
Georg Pagenstedt macht sich in seinem Weblog Gedanken, ob Weblogs demnächst durch Dienste wie Twitter oder das neue Pownce "abgelöst" werden könnten. Mit den neuen Diensten und Blog-Formen ist es noch einfacher Links, kurze Gedanken und Bilder oder Videos ins Netz zu stellen und sich mit Freunden und Bekannten zu verbinden.
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Am Dienstag, 10. Juli, ist der bloggende Anwalt David Ziegelmayer von 16.00 bis 17.00 Uhr zu Gast in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten.
Achten Weblogger nicht auf die Urheberrechte von Fotos und Texten, kann das teuer werden: Abmahngebühren und Anwaltskosten betragen schnell mehrere 1000 Euro. Welche Fotos darf ein Blogger veröffentlichen? Wie ausführlich muss ein Impressum sein? Was kann man tun, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert? Rechtsanwalt David Ziegelmayer von der Kanzlei Lampmann, Behn und Rosenbaum weiß Antworten.
*Fragen jetzt schon stellen und bewerten - dazu hier entlang.
Nicole Simon hat sich Gedanken gemacht: Für viele neue Web 2.0-Services benötigt man in der Startphase eine Einladung, um den Service testen zu können. Bereits registierte Nutzer verfügen über ein gewisses Kontingent an Einladungen, mit denen sie ihre Freunde für den Service begeistern sollen.
Der bekannteste Anbieter, bei dem dieses Verfahren zwei Jahre lang für einen konstanten Hype sorgte war Googles GMail-Service, für den in der Anfangszeit die Einladungen sogar bei eBay versteigert wurden.
Da sich meist immer die gleichen Personen zusammenfinden, um sich Einladungen untereinander zuzuschanzen, lädt Simon Interessierte nun zu einem "Einladungstausch" ein.
Wie genau dies geht, steht bei Nicole Simon. Die Idee ist simpel und erlaubt es jedem Interessierten einen neuen Service testen zu können.
[tags]web2.0,einladung[/tags]
Mit verhältnismäßig wenig Tamtam hat Google vor zwei Wochen einige länderspezifische Versionen seines Video-Dienstes YouTube vorgestellt. Damals mit angekündigt, jedoch nicht gelauncht, war auch eine deutsche Version.
Gerüchten zufolge war dies vor allem der GEMA geschuldet, mit der sich YouTube bisher nicht einigen konnte, wie man mit Videos verfährt, bei denen urheberrechtlich geschütze Musik verwendet wird, auf die GEMA-Abgaben anfallen.
Nun jedoch haben sich beide Parteien offenbar geeinigt. Das zumindest schreibt die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach zahlt YouTube bis Ende 2008 eine Pauschale für die "Ausstrahlungsrechte". Die Höhe der Summe allerdings ist nicht bekannt.
Nun steht noch eine Einigung mit dem Deutschen Musikverleger-Verband aus, bevor Google den Dienst auch in einer deutschen Version anbieten kann.
[tags]youtube,video,gema,recht[/tags]