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Kolumne

Jörg WittkewitzPaperC: Fachbuch-Mashup zum Drucken

Mass Customization ist das Individualisieren von Turnschuhen oder T-Shirts mit eigenen Sprüchen oder Logos. Nett, und für spreadshirt und deren Vorbilder und Nachahmer ein ganz gutes Geschäft – vor allem für das Merchandising.
Eine Stufe weiter geht das Remixen vorhandener Komponenten zu neuen Produkten. Schon mal was von User Selected Content gehört? Die Jungs von paperC haben das verfeinert und mithilfe einer großen Digitaldruckmaschine können Rechercheure nun aus Teilen verschiedenster Bücher inklusive eigener Kommentare eigene Bücher drucken lassen.
Man macht also ein mashup seiner Recherchearbeit und nimmt die wochenlangen Sitzungen aus einer Unibibliothek, die paperC schon an den heimischen Rechner verlegt hatte, einfach als physikalische Dokumentation in gebundener Form mit. Aus der Pressemitteilung: “Das mit der Unterstützung von HP-Indigo realisierte Print-On-Demand-Portal ist ein spannendes Beispiel für den „User Selected Content“, bei dem die Leser selbst entscheiden, was für sie relevant ist. Das Interessante an der Kooperation von PaperC und HP ist, dass sich Nutzer verlags- und publikationsübergreifend eigene Fachbücher zusammenstellen und gleich in gebundener Form drucken lassen können.” Was die Verlage dazu sagen? Offenbar haben die paperC-Leute gut verhandelt, als sie ihre Universal-Bbliothek aufgebaut haben.

Jörg Wittkewitz5 Interviews mit Netzkünstlern

Kunst im Netz ist deutlich mehr als ein paar spannende Stop-Motion-Filme aus dem Umfeld von Hochschulen und experimentellen Tüftlern. Hier sind fünf Interviews aus Österreich mit Netzkünstlern, die nicht im Verdacht stehen, sich erst seit gestern als netartists zu bezeichnen. Ein spannendes Projekt unter dem Namen netpioneers. Denn das Ziel des Ludwig Boltzmann Institute for Media, Art and Research in Linz ist das Dokumentieren der Anfänge der Netzkultur.

Jörg WittkewitzLesetipps für den 8. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
  • Apples iPad kommt Ende April nach Deutschland! In den USA kommt die W-Lan-Version von Apples Tablet-PC bereits am 3. April in die Läden. Die Variante mit 16 Gigabyte Speicher soll 499 Dollar kosten. Bei uns kommen sie dann Ende des Monats. Der Preis? Staatsgeheimnis. Aber statt des Dollarzeichens einfach mal ein € hinten dran hängen, kann nicht schaden.
  • Schaar: Auch Google betreibt Vorratsdatenspeicherung: Private Datensammlungen großer Unternehmen, zum Beispiel von Google, sind ja schon viel genauer, umfangreicher und aussagekräftiger als das, was durch eine staatlich verordnete Speicherung erfasst wirdquot;, erklärte der Bundesbeauftragte für Datenschutz Peter Schaar dem Focus.
  • Community Management: The Strategic New IT-Enabled Business Capability: Firma 2.0: Dion Hinchcliffe umreisst das Thema professionelles Community Management innerhalb von Firmen
  • Cloud Computing. Simplified.: PiCloud ermöglicht das Einbinden der Cloud direkt über Python Plattformen wie Django oder Zope: quot;PiCloud integrates seamlessly into your existing code base through a custom Python library, cloud. To offload the execution of a function to our servers, all you must do is pass your desired function into the cloud library. PiCloud will run the function on its high-performance cluster. As you run more functions, our cluster auto-scales to meet your computational needs.quot;
  • Bewiesen: Killerspiel-Studien sind kompliziert: Killerspiele sind für weibliche und männliche Asiaten und Europäer gleich gefährlich. Oder gleich ungefährlich. Auf jeden Fall aber: gleich schwer wissenschaftlich greifbar. Macht nichts, meinen Propagandaabteilungen, wenn sie es besonders gut meinen.
  • Misshandlungen im Kloster Ettal – Kinderpornos, Prügel und sexueller …: Die SZ über eine rechstfreien Raum, den bisher keiner auf der Landkarte gesellschaftlicher Gefahren hatte
  • Official Google Enterprise Blog: Google Docs welcomes DocVerse: Selber schuld, wenn Microsoft die nicht selbst gekauft hat. Dumm. Wer wird die Reste von Microsoft eines Tages aufkehren…? Was macht DocVerse? Es liefert ein kleine Schnittstelle per Plugin für die drei gängigen Office-Anwendungen, sodass man gemeinsam an einem Dokument arbeiten kann, sozusagen sharepoint auf dem allerniedrigsten Level, der aber sicher für mehr als 60% der Fälle im Büroalltag ausreicht. Über die Kombination mit Google Apps greift Google also den lukrativen Enterprise 2.0 Markt weiter an (wie auch mit Wave, docs und buzz).
  • König Guido und sein Schloss: Außenminister Westerwelle hält gern Hof in der Villa Borsig mit illustren Prominenten – bezahlt wird aus der Ministerschatulle
  • Navigationskonzepte in einer Vergleichsstudie unter der Lupe …: 2 Usability-Konzepte im Vergleich
  • The Latest Disclosure Recommendations for Social Media Marketing …: Solche Guidelines haben in Deutschland noch gefehlt. Mehr Transparenz kommt also auch mal aus der PR-Ecke, zumindest in diesem Fall.
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Jörg WittkewitzGowalla jetzt auch auf Android

Geolocation ist die neueste Art, soziale Netzwerke aufzuziehen. Die bekanntesten sind Foursquare und Gowalla. Seit heute ist Gowalla auch bereit für die mobile Plattform von Google namens Android. Die Android App 1.0 ist kein bloßer Abklatsch der iPhone-Version sondern soll neue Wege gehen. Leider kann man zurzeit noch keine eigenen Locations damit einpflegen. Screenshots sind oben unter dem Link zu finden bei mashable.

Jörg WittkewitzSocial CRM – was ist das?

Seit einem guten Jahr wird in den USA ein neue Sau durch das IT-Dorf getrieben, die mit dem unvermeidlichen Präfix Social beginnt: Social CRM. Customer Relationship Management ist eigentlich nichts anderes als eine Kontaktliste. Man schreibt fein säuberlich alle Kontakte vollständig mit allen zugehörigen Informationen auf, die einem zugänglich sind. Adressdaten, Position, Befugnis. Wie hat man denjenigen kennengelernt? Was hat man bisher gemeinsam gemacht? Wie und wann ist man bisher miteinander umgegangen? Es gibt also eine Dimensionen der thematischen Kategorien der Kontaktinformationen und eine Zeitdimension. Was macht Social CRM nun aber anders?
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