Amicella

PROJEKTE

Wir ohne Grenzen

Björn RohlesStudie: Frauen dominieren soziale Netzwerke

Einer aktuellen Rapleaf-Studie zu Folge bilden Frauen die Mehrheit unter den Nutzern der meisten sozialen Netzwerke. Die Studie untersuchte mehrere soziale Netzwerke, darunter Facebook und MySpace, hinsichtlich Geschlecht und Alter ihrer Nutzer. Zentrale Ergebnisse waren:
  • Weibliche Nutzer zwischen 14 und 24 Jahren sind die größte Nutzergruppe und haben im Schnitt die meisten Kontakte.
  • Männliche Nutzer sind erst in der Altersklasse von 35 und mehr Jahren durchschnittlich aktiver und kontaktfreudiger als Frauen in derselben Altersklasse.
  • Der Durchschnittsnutzer eines sozialen Netzwerks hat zwischen 2 und 25 Freunde.
  • Insgesamt gibt es verhältnismäßig wenig Nutzer, die keine Angaben zu ihrem Geschlecht machen.
  • Eine überdurchschnittlich große Anzahl an Nutzern gibt an, 69 Jahre alt zu sein (vielleicht ein beliebtes Fake-Alter?).
Große deutsche Netzwerke wie studiVZ oder wer-kennt-wen werden in der Studie nicht berücksichtigt. Ausgewertet wurde die Gesamtzahl von 49,3 Millionen Nutzern, etwa zu 90% US-Amerikaner. Eine ausführliche Tabelle mit Angaben zur Methodik der Studie gibt es in einer Pressemitteilung von Rapleaf. [via ReadWriteWeb]

Björn RohlesWarum Cuil um das Vertrauen seiner Nutzer kämpfen muss

Logo CuilDie noch sehr junge Suchmaschine Cuil, online gegangen am vergangenen Sonntag und bereits einem Blogpiloten-Test unterzogen, steht in einem eher zweifelhaften Licht. Gestartet mit stolzen Ankündigungen ("besser als Google!"), hat sich der Dienst überraschend schnell Unmut und Spott der Blogosphäre zugezogen. Ein Beispiel unter vielen: Spreeblick sammelt Dinge, die Cuil nicht findet. Eine weitere schöne Sammlung: Paul Buchheit sammelt auf Friendfeed besonders harte Kritik an Cuil. Der Grund: Unausgegorenheit. Davidko hat in den Kommentaren zum Test darauf hingewiesen, dass Cuils Bild-Text-Zuordnung nicht richtig funktioniert (die Montage unten zeigt die falsche Zuordnung eines Bildes in den Suchergebnissen und das richtige auf der Originalseite), Erick Schonfeld von Techcrunch bestätigt dieses Ergebnis. Die Idee ist gut: den Suchergebnissen werden Bilder zugeordnet, die das Auffinden der gewünschten Informationen erleichtern. Wenn aber falsche Bilder einem Ergebnis zugeordnet werden, leidet darunter die Glaubwürdigkeit der Suchmaschine. Falsche Text-Bild-Zuordnung von Cuil Im Test wurde bereits auf Cuils gut gemeinte Features hingewiesen. Kategorien, Tabs, übersichtliche Präsentation mit Bild und Text sind mit Sicherheit gute Ideen. Und selbstverständlich muss nicht jedes Feature auf Anhieb so funktionieren wie gedacht. Doch: Warum startet eine ambitionierte Suchmaschine wie Cuil aus dem Stealth Mode, also dem web-mäßigen Nichts, ohne sich vorher einer ausgiebigen Alpha- und Beta-Phase mit gut meinenden Nutzern zu unterziehen? So hätte man Fehler und Ungereimtheiten vorher finden können. Cuil wird die Probleme mit Sicherheit lösen können: es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Index größer wird und nicht-englische Ergebnisse zuverlässig geliefert werden können. Falsche Zuordnungen von Inhalt und Bild wird man wohl auch lösen können - im Notfall nimmt man das Feature einfach vorübergehend raus. Viel schlimmer wiegt jedoch der Vertrauensverlust der Nutzer in die Ergebnisse, den Cuil nur wenige Tage nach seinem Start hinnehmen muss. Eben jener hätte leicht vermieden werden können.

Meike Ullrich“Und Schnitt!”- 12seconds ist der neue Video Twitter Dienst

logo_12seconds.jpgEin Video sagt mehr als 140 Zeichen – wer liest schon Tweets, wir wollen Videos sehen! Aber bitte keine Spielfilmlänge, denn in 12 Sekunden lässt sich alles sagen. 12seconds heißt nämlich der neue Video-Twitter Dienst, der jetzt Bilder statt Worte sprechen lässt. Wer sich fragt, warum das Ganze nur 12 Sekunden dauern soll, bekommt von den Machern der Plattform eine einfache Antwort: „Because anything longer is boring.“ Wie funktioniert 12seconds? Noch befindet sich 12seconds in einer closed Alpha Testphase und ist nur mit Einladung zugänglich. Für diese kann man sich auch bewerben; das scheint aber im Moment länger zu dauern. Gerüchte um eine sehr, sehr lange Warteliste kursieren bereits. Wenn man die Registrierungshürden überwunden hat, kann es losgehen. Möchte man den Dienst als Mashup mit Twitter nutzen, trägt man einmal seinen Account ein und kann die Videos dann direkt in den Twitter Stream übernehmen. Die Kurzfilme können entweder per Webcam aufgenommen und hochgeladen werden oder via Handy oder E-Mail geschickt werden. Auch bei 12seconds kann man die Aktivitäten der Nutzer verfolgen oder die eigenen Kontakte direkt aus Twitter importieren. Natürlich fehlt auch eine Kommentarfunktion für alle Videos nicht. Da darf man dann auch endlich mehr als 140 Zeichen zum Besten geben. screenshot_12seconds.jpg Für wen ist 12seconds gedacht? Twitter User vor, bitte! Denn sie sind wohl die erste Zielgruppe von 12seconds. Durch die mögliche Kombination der beiden Dienste, lassen sich Text und Bild ideal verbinden. Die alleinige Nutzung von 12seconds macht zurzeit eher weniger Spaß. Da bleibt abzuwarten, ob sich nach der Testphase eine eigene 12seconds-Community entwickelt, die auch eine Twitter-unabhängige Nutzung interessant macht. Und wer hat schon immer Zeit und Muße ein Video zu drehen - auch wenn es nur 12 Sekunden dauert. Bis die Haare richtig sitzen, schreibt man doch lieber schnell mal eine SMS - ganz ohne Bild. Die Mischung macht es wohl auch hier. Blogpiloten-Urteil: 12seconds ist nichts für filmische Labertaschen. Hier heißt es kurz und prägnant die Sache auf den Punkt bringen. Wer Twitter nutzt und lieber filmt als schreibt, wird 12seconds lieben. Die Verbindung der beiden Dienste funktioniert trotz Testphase schon recht gut. Webzweipunktnull.de bemängelt jedoch zu Recht, dass die Videotitel keine Sonderzeichen enthalten dürfen. Die aus Twitter bekannte Antwortform "@xy" ist somit nicht möglich. Darunter leidet die Interaktivität und Übersicht des Dienstes ein wenig. Die Beschränkung auf 12 Sekunden unterscheidet die Plattform in erster Linie von ähnlichen Diensten wie beispielsweise seesmic. Auch wenn dahinter eine witzige Idee steht, wirklich tiefgehende Dinge lassen sich so nicht mitteilen. Aber da man sich Twitter zum Vorbild genommen hat, kann in der Kürze auch bei 12seconds gerade der Erfolg liegen.

Wolfgang MachtGroßes Blogpiloten Gewinnspiel!

Die Blogpiloten sollen bekannter werden! Wir haben mit dieser Plattform noch einiges vor und als Auftakt starten wir schon mal mit einer Verlosung, die Bloggerherzen höher schlagen lassen soll: Wir schicken euch ins Mekka der Web-Kreativen: SAN FRANCISCO! Ihr genießt zu zweit 10 Tage lang (Flug, Hotel) eine der schönsten Städte der USA und bekommt zwei Tickets zum legendären BURNING MAN Festival 2009. - Und da 2009 noch lange hin ist, verlosen wir bis dahin jeden Monat fünf Amazon-Gutscheine (à 25 Euro) für ein paar nette Kleinigkeiten.Wir wünschen viel Glück - und: Weitersagen! Zum Gewinnspiel

Björn RohlesCuil gegen Google: das Duell der Suchmaschinen

Cuils LogoSeit Jahren schon dominiert Google die Suche im Web. Seit Sonntag Abend hat sich nun ein neuer Konkurrent in die Reihe der Herausforderer gestellt: Cuil. Der Neuling behauptet, mit 120 Milliarden den größten Index aller Suchmaschinen vorweisen zu können. Google schweigt über die Größe seines Indexes, kennt aber angeblich eine Billion (in Zahlen: 1.000.000.000.000) URLs mit unterschiedlichen Inhalten. Reine Zahlenspiele helfen den Nutzern jedoch nur bedingt weiter: was für ihn zählt, ist die Relevanz der Ergebnisse. Auch hier behauptet Cuil, die Nase vorn zu haben. Ein Beitrag über Cuil in Techcrunch erklärt, wie das funktionieren soll: Man indiziere nicht nur die reinen Schlagwörter, sondern beziehe auch das Verhältnis der Wörter zueinander ein. Dementsprechend organisiere man die Webseiten in Kategorien. So ergäben sich Sinnketten wie "Frankreich - Käse - Wein". Was ist von diesen Aussagen zu halten? Wie funktioniert Cuil? Cuil präsentiert sich im schlichten Look mit einem zentralen Eingabefeld auf schwarzem Grund. Suchergebnisse werden in zwei oder drei Spalten mit Bild präsentiert. Über die Optionen lässt sich eine sichere Suche (Pornografie und andere unerwünschte Ergebnisse werden ausgelassen) und eine Tippfehlerkorrektur an- und abschalten. Sollte ein Begriff mehrere Bedeutungen haben, werden sie in unterschiedlichen Tabs dargestellt. Screenshot der Oberfläche von Cuil Bei allgemeinen Suchbegriffen wie "Hund" oder "Auto" spielt Cuil eine weitere Stärke aus: unter "Explore by Category" kann man die Cuil-Kategorien durchsuchen. Der Test: Cuil gegen Google Es ist äußerst schwierig, zwei Suchmaschinen mit überschaubarem Aufwand zu untersuchen - besonders, wenn man nicht auf die hinter den Ergebnisse stehende Technologie Zugriff hat. Ein solcher Test kann daher nicht mehr als grobe Anhaltspunkte liefern. Im Folgenden wurde nach einigen speziellen und einigen allgemeinen Suchbegriffen gesucht und die Ergebnisse verglichen. Im Gegensatz zum ähnlich angelegten Techcrunch-Test wurde dabei auf deutsche Begriffe gesetzt. Namentlich kamen folgende Begriffe zum Einsatz: "Hund", "Meilenstein" und "Arbeit" (allgemein) sowie "Blogpiloten" und "Hermeneutik" (speziell). Explore by Category von CuilAllgemeine Begriffe: In Punkto Anzahl der Suchergebnisse geht die allgemeine Runde 3:0 an Google: der etablierte Suchdienst hat die Nase einfach vorn ("Hund": 39.000.000 gegenüber 8.800.000, "Meilenstein": 2.350.000 gegenüber 200.000, "Arbeit": 95.300.000 gegenüber 23.400.000). Relevanz ist schwer zu messen, doch scheint auch hier Google einen Vorsprung zu haben: Google verweist bei "Hund" auf Wikipedia und spezialisierte Hunde-Seiten, Cuil listet auf der ersten Ergebnisseite keine einzige deutsche Quelle auf - dafür auf der zweiten allerdings mehrmals Informationen zu einer Band namens "Der Hund am Strand". Dafür punktet der Dienst allerdings mit seiner "Explore by Category"-Funktion und listet übersichtlich deutsche Physiker mit dem Namen "Hund" auf. Ähnliches bei "Meilenstein": Google hat Wikipedia und URLs, die das Wort enthalten; Cuil dagegen Pressemitteilungen. Unter den Kategorien führt es die besten Alben von Emmylou Harris als Meilensteine auf - nicht jedoch die anderer Musiker. Und "Arbeit" lieferte bei Cuil auf der ersten Trefferseite Informationen zum Nazi-Spruch am Eingang der KZs. Doch liefert Cuil nicht nur alle Ergebnisse auf einmal - die Ergebnisse lassen sich über die Tabs einschränken, wenn ein Begriff mehrere Bedeutungen hat. Im Falle von "Hund" waren diese Bedeutungen noch lückenhaft: "Urlaub mit Hund", "Bob Hund" sowie "Wild und Hund" wurden angeboten. Im Falle von "Arbeit" erschlossen sich über die Tabs weitere Bedeutungen des Wortes.Tabs bei Cuil Spezielle Begriffe: Auch hier liegt Google vorne, was die Anzahl der Treffer angeht. In Bezug auf die Relevanz geht es diesmal enger zu: beide Dienste finden unseren Blog unter "Blogpiloten". Google gibt jedoch eine aussagekräftigere Beschreibung, während Cuil oft nur das Schlagwort "Blogpiloten" bei verschiedenen Diensten listet. "Hermeneutik" liefert eine Wikipedia-Definition an erster Stelle bei Google, jedoch vorrangig Buchtitel bei Cuil. An wen richtet sich Cuil? Der Test macht deutlich: Cuil ist für deutsche Suchbegriffe zur Zeit noch kaum zu gebrauchen. Allerdings sollte fairerweise gesagt werden, dass der Dienst auch noch keine deutsche Seite hat und sich somit folglich vorrangig an den englischsprachigen Raum richtet. Einen Test mit englischen Begriffen hat Techcrunch vorgelegt, doch auch hier lag Google am Ende knapp vorne. Blogpiloten-Urteil Dennoch: Cuil ist ein hochinteressanter Dienst. Denn es gilt zwei Dinge zu bedenken:
  1. Cuil ist in englischer Oberfläche und unter amerikanischer Domain: nicht verwunderlich also, dass deutsche Begriffe (noch) keine guten Ergebnisse liefern.
  2. Cuil ist Sonntag Abend gestartet, Google hat jedoch schon mehrere Jahre an seiner Suchengine arbeiten können.
Außerdem sollte bedacht werden, dass Cuil einige hochinteressante Features bietet: über Tabs lassen sich unterschiedlichste Bedeutungen mit einem Klick aufrufen, um die Ergebnisse einzuschränken. Die Kategorien liefern Zusatzinformationen und erlauben die weitere Navigation. So könnte man sich, wie die PC-Welt im Test vormacht, über den Begriff "Caesar" zum römischen Imperator "Julius Caesar" (und nicht etwa dem Caesar-Salat) und von dort aus zur römischen Adelsfamilie "Julius" vorklicken. Cuil könnte also die Möglichkeit bieten, nach Begriffen zu suchen, die man nur mittels einer Assoziation benennen kann, indem man die vielen Ergebnisse vom Anfang immer stärker einschränkt. Dass derartige Features noch nicht bis ins letzte Detail ausgereift sind, sollte man einem Dienst nach so kurzer Bestehenszeit noch zugestehen.

Steffen BüffelBloggen wir Social Media zu Tode?

Über's Wochenende habe ich mit nachdenklicher Beigeisterung drei Beiträge gelesen: Zum einen bei Johnny auf Spreeblick: "Das Internet hat mein Leben zerstört!", bei Klaus Eck im PR-Blogger "Social Media Overload" und den Text von Alex Rühle auf Süddeutsche.de mit dem Titel "Verblöden wir?". Die drei Texte habe ich mit meinen Stundenten im Blockseminar "Zukunft der Medien" an der TU Chemnitz behandelt und die Teilnehmer dazu einen Blogbeitrag schreiben lassen. Ein Studierender hat dazu folgens Youtube-Video gefunden und in seinen Beitrag eingebaut. Fand ich ganz passend zum Thema der Texte: Heute morgen habe ich bei Rivva dann noch den Link auf eine Story bei ReadWriteWeb entdeckt, die sich mit der "Misere" des Bloggens und Social Media widmet. Autor Richard MacManus stellt fest, dass sich die Blogosphäre in den letzten Monaten gewandelt hat. Statt zu bloggen, wird getwittert. Statt von Blog zu Blog gelinkt, wird auf Friendfeed und Co. aggregiert und vernetzt. Statt Bloggen als lebendige Diskurskultur mit Gemeinschaftsgefühlt zu betreiben, switchen Blogger zum reinen Publizieren, die Konkurrenz im Kopf und im Nacken. Die Gründe in den Augen von MacManus:
"What it boils down to is that new media is becoming more like old media - e.g. pro blogs run adverts and pay their writers. At the same time of course, old media is implementing social software such as blogs, widgets and more. [...] But there are disconnects between the new and old media worlds - and social media is the cause."
longtail2.png Was soll man nun davon halten? Stimmt die Beobachtung, dass klassische massenmediale Anbieter in den LongTail drängen, sich dort zu etablieren beginnen und sich gleichzeitig die A-List-Gemeinde des Social Web in Richtung "Masse" bewegt und somit der Looooooooooooong Tail abgeschnitten und erstickt wird? Was meint Ihr?

Björn RohlesDeutsche Creative Commons in neuer Version

Logo der Creative CommonsGestern wurden die deutschen Creative Commons auf die Version 3.0 aktualisiert. Mit der neuen Version wird aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung Rechnung getragen. In der Pressemitteilung werden die Änderungen ausführlich vorgestellt, hier eine kurze Version ohne juristische Gewähr:
  • Verzicht auf Sui-Generis-Datenbankrechte, damit die Lizenzbestimmungen nicht durch Datenbankaufnahme umgangen werden können,
  • Aufnahme der Möglichkeit, die Nutzung im Voraus für noch nicht bekannte Nutzungsformen zu ermöglichen,
  • Behandlung von gesetzlichen Vergütungsansprüchen und Zwangslizensierungen,
  • größere Freiheiten in der Variante "Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen" (abgekürzt BY-SA),
  • Ausweitung der Lizenzen auf Inhalte, die nicht alle Voraussetzungen eines “Werkes” im Sinne des deutschen Urheberrechtsgesetzes erfüllen,
  • Anpassungen von Sprache und Begrifflichkeiten.
Was sind die Creative Commons? Die Creative Commons sind verschiedene Lizenzmodelle, die es Kreativen ermöglichen sollen, frei über die Verwendung ihrer Werke zu bestimmen. Die Modelle sind Kombinationen der folgenden Merkmale:
  • Namensnennung: der Urheber des Werks muss genannt werden
  • Keine Bearbeitung: das Werk darf nicht bearbeitet werden
  • Nicht kommerziell: das Werk darf nicht in einem kommerziellen Rahmen genutzt werden
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen: alle Bearbeitungen müssen unter der gleichen Lizenz wiederveröffentlicht werden wie das ursprüngliche Werk
Damit bilden die Creative Commons eine hervorragende Möglichkeit, eigene Werke zu veröffentlichen. Der Kreative kann frei über die Verwendung bestimmen; der Interessierte kann entscheiden, ob er das Werk unter den gewählten Bedingungen verwenden darf oder mit dem Kreativen Rücksprache halten muss.

Björn RohlesGadgets für das mobile Web

Im Grunde genommen sind Web-Nerds ständig verliebt. Es gibt immer ein neues Gadget, mit dem man noch praktischer im Web surfen kann. Wer kann, hält die neuesten Teile ständig in den Händen, den anderen bleibt nichts anderes übrig, als von ihnen zu schwärmen. In den letzten Tagen und Wochen gab es einige interessante Beiträge, die sich aktuellen Gadgets widmen. Eine besonders lesenswerte Auswahl hat Blogpilot Björn Rohles zusammengestellt. [Mehr]

Björn RohlesMehr Umsatz für Online-Händler mit Nischen-Shops

Gastbeitrag von Albert Warnecke, dem Macher von Shoptrex. In seinem Text stellt er die Idee seines neuartigen Shops auf Basis von Nutzer-Empfehlungen vor. Nachlassende Werbewirkungen, starke Preiskämpfe und hohe Vergleichbarkeit sind Probleme, mit denen gerade der Internethandel kämpft. Insbesondere Shops mit einem spezialisierten Angebot haben es nicht leicht, wahrgenommen zu werden. Google-Adwords wird von den Großen mit ihren Spezialisten-Teams dominiert, Ebay presst die Händler mit immer neuen Gebühren aus und auch im Affiliate-Marketing haben es Online-Händler schwer. [Mehr]

Björn RohlesTwhirl integriert identi.ca

Logo von TwhirlVor kurzem gab identi.ca, der Micro-Blogging-Dienst auf Open Source-Basis, bekannt, dass man nun mit der Twitter-API kompatibel sei. Nun gibt es die erste Anwendung, die darauf zugreift: Twhirl. Damit unterstützt der Client nach Friendfeed, Twitter und Seesmic schon den vierten Dienst und entwickelt sich immer mehr zum Allround-Werkzeug im Social Web. Twhirl basiert auf der Laufzeitumgebung Adobe Air und läuft daher auf Windows und MacOS gleichermaßen. An der Linux-Version wird derzeit gearbeitet. Einziger Wermutstropfen: bisher öffnet Twhirl für jeden Account ein eigenes Fenster. Sarah Perez hat im ReadWriteWeb-Interview mit den Twhirl-Machern jedoch herausgefunden, dass sich das bald ändern wird. Einen ausführlichen Test von identi.ca kann man in diesem Blog nachlesen. [via ReadWriteWeb]

Steffen BüffelVideo: Christian Heller aka Plomlompom über Futurismus & Utopien

Christian Heller ist in der deutschen Web2.0- und Blogger-Szene bekannt unter seinem Pseudonym Plomlompom. Auf der gleichlautenden Domain bloggt er unter anderem zu Futurismus und Utopien (futur:plom), über altes und neues Kino (cine:plom), über das Fernsehen (cine:tv:plom) sowie über alles was sonst noch so bleibt (reste:plom). Im Videointerview mit den Blogpiloten spricht er vor allem über sein Interesse an Zukunftsthemen.
Blogpiloten-Interview mit Christian Heller von Plomlompom from Blogpiloten on Vimeo. Das Gespräch entstand am Rande der Re:Publica 2008, wo Christian einen Vortrag zum Thema gehalten hat.

Björn Rohlesidenti.ca nutzt Twitter-API

Nachdem wir erst gestern den Blogpiloten-Test von identi.ca, einem Twitter-Klon auf Open Source-Basis, veröffentlicht haben, gibt es schon Neues zu vermelden: wie das ReadWriteWeb schreibt, ist identi.ca jetzt mit der Twitter-API kompatibel. In der Praxis bedeutet das, dass jede Anwendung, die sich mit Twitter vernetzen kann, auch auf identi.ca zugreifen kann. Man muss einfach nur eine andere URL eingeben. Für den Dienst bedeutet diese Neuerung einen großen Schritt nach vorne: nicht nur wird den Nutzern ein Umstieg enorm erleichtert, sondern mit einem Schlag steht eine Vielzahl an etablierter Software zur Verfügung. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Twitter-Clients auch identi.ca anbieten werden.
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