Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Silke LambersHeldenmarkt, ein nachhaltiger Erfolg

Bio, Recycling und Fairtrade: am 13. Und 14. November wurde der Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin zur nachhaltigen Zone. Der zweite Heldenmarkt zog 5000 Besucher an und die Schlange vor der Tür ging zeitweise bis über die Straße. Das breite Angebot der Aussteller reichte von Bio-Lebensmitteln und veganer Kosmetik bis zu nachhaltiger Kleidung und Recycling-Möbeln. Zudem gab es Informationsstände von Dienstleistern, beispielsweise für grünen Geldanlagen, wie der GLS-Bank oder dem Baumsparvertrag.

Insgesamt 102 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihre Produkte vor und klärten die Besucher über verschiedenste nachhaltige Ansätze auf. Im Rahmenprogramm gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen für Klein und Groß sowie eine Vortragsreihe mit Berichten über Trinkwasser oder . Mein persönlicher Favorit war der Vortag über Bienenhaltung und Berlin als Bienenparadies. Einige meine Lieblingsprodukte vom Heldenmarkt möchte ich auch noch vorstellen, natürlich ist das nur eine kleine Auswahl des großen Angebotes.

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 30. November

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Peter BihrWir suchen die Internet Top 100

Gemeinsam mit der Good School suchen wir die Internet Top 100: die besten Websites, spannendsten Onlinespiele, Lieblingsblogs und YouTube-Videos. Am Sonntag werden bei der Good School aus allen Einreichungen die 100 besten Links ausgewählt und anschließend hier veröffentlicht. Schickt uns einfach jetzt eure drei besten Links: Als kleines Dankeschön verlost die Good School einige Topbücher. Hier entlang, bitte!

Parker HigginsObama to TSA: Don’t touch my junk

Netzpiloten Videotipp

Obama’s reaction to the recent outcry over TSA “gate rape” scandal hasn’t been especially colorful. Certainly not as animated as the California man who memorably threatened TSA agents with arrest if they “touched his junk.” But this is 2010, so not only can we imagine Obama having a bit more outrage, but we can make it happen, and we can make it happen musically.

See the music video of Obama’s best speech that never happened, “Don’t Touch My Junk,” after the click.

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Jörg WittkewitzOops! Award 2010 – the winner is…

Wer hätte das gedacht: Kitkat und WeTab haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur letzten Stunde geliefert. Aber das WeTab hat knapp gewonnen mit 31 zu 28 Prozent. Die Idee, ein tablet auf Linux-Basis anzubieten war ja eigentlich eine tolle Sache.

Aber wie immer im Leben zählt am Ende der Mensch, der etwas anfasst. Und so wurde mit dem Midas-Antagonisten Hoffer von Ankershoffen der Bock zum Gärtner gemacht. Er hatte schon mit seiner Firma neofonie bewiesen wie man es nicht machen soll und übertrug diese “Kompetenz” auf das Projekt WeTab und fortan wurde ein kleiner Frosch zu einer güldenen Prinzessin gestampft, die sich bei näherem Hinsehen als Prinzessinen-Bausatz entlarvte. Am Ende lag eine stinkende Kröte im Teich und japste nach einem erlösenden Kuß. Dort wird sie noch lange japsen.

Aber die Beteiligten haben etwas gelernt und wenn sich der tablet-Hype auch ins Jahr 2011 retten sollte, dann könnte man mit ubuntu, Nokia oder anderen Linux-Supportern noch etwas reißen. Herzlichen Glückwunsch, WeTab, du hattest das große Glück, nicht einen einzigen Orang-Utan vertrieben zu haben. Halt doch, einen einzigen schon. Aber der wird weich fallen und mit seiner hübschen Frau in einem Taunusörtchen solange seine Porsche spazieren fahren, bis er merkt, dass man ein Vakuum nicht aufblasen kann.

Bildnachweis: Michael Reuter


Silke LambersBoutiques.com: Google goes Retail

Eine neues Modelädchen hat im Netz eröffnet. Oder eher ein gigantischer Multi-Brand-Store von epischen Ausmaßen. Google steigt mit Boutiques.com jetzt auch ins Mode-Retailgeschäft ein. Nach Gmail, Youtube und Blogger ein weiterer Schritt, das Netz zu kontrollieren. Seit letzter Woche läuft die Beta-Version des personalisierten Einkaufsvergnügens. Mode, Accessoires und Schuhe werden auf einer ansprechend gestalteten Seite angepriesen.

Boutiques ist kein alleinstehender Online-Shop, sondern eine attraktive Plattform zur Style-Suche. Google fungiert dabei, wie etwa ShopStyle.com oder Polyvore.com als Vermittler. Gekauft wird nicht wirklich auf Boutiques.com, sondern der Verkauf findet in einem externen Online-Shop statt. Elemente aus Social Media und Entertaiment sollen in Zukunft noch stärker in die Seite eingebunden werden, wie etwa Kollektionsvideos und Modespiele. Ziel von Boutiques.com ist es, dem Shopper ein vielfältigeres und interaktiveres Einkauferlebnis zu bescheren, als es einzelne Online Shops könnten. Zudem hat Boutiques.com mit Google als Megasuchmaschine die technischen Vorteile von Google Search und Google Shopping im Hintergrund…

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Parker HigginsNicholas Cage loses it

Netzpiloten Videotipp

A supercut is a special class of online video that takes very short clips from many sources, often dozens of films or TV shows, and cuts them all together to demonstrate a common theme, phrase, action, or device. Nicholas Cage, one of the finest actors of our time, is not immune. In just a few minutes, one can see Mr. Cage freak out almost non-stop, artfully and expertly, across a career in film.

See the video of Nicholas Cage losing it after the click.

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Jörg WittkewitzCD des Winters: Yello by Yello

Alle fanden Kraftwerk toll. Habe ich nie verstanden, das, was Moebius, Tangerine Dream und Rother gemacht haben war mir immer näher – auch und gerade, weil es die andere Linie neben Brian Eno und Harold Budd war. Außerhalb der Konkurrenz war schon damals Yello. Dies war die erste und lange Zeit einzige Band, die Elektrosounds mit Synthesizern (auch noch per Sequencer maschinisiert) extrem tanzbar machte. Bostiche wird mir immer im Gedächtnis sein, so wie Stewart Copeland für mich Police musikalisch weiter entwickelte und NICHT Sting, so entwickelte Yello die Welt der Klangbastler weiter zu Charthits die noch heute sehr frisch klingen. Und Boris Blank und Dieter Meier können es noch heute, wie ihre neue CD-Box Yello by Yello beweist. Es gibt die Singles Collection und die Anthology mit 3 neuen Stücken von Boris Blank, der es noch immer kann – sogar fast besser geworden ist. Ach ja und eine DVD ist auch an Bord. Weihnachtstipp! Hier ein kleines Interview dazu:


Parker HigginsKids Reenact Kanye’s Tweets

Netzpiloten Videotipp

I’ll be the first to admit that I didn’t think it got sillier than reading through rap star Kanye West’s Twitter feed. But then the internet has to go and show me that it can always get sillier. A new video series shows children re-enacting some of the greatest hits of Kanye’s tweets, and the results are hilarious.

Watch the most recent episode, featuring some of Kanye’s deepest thoughts, after the click.

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Jörg WittkewitzExperten-Meinung zum Oops! Award: Olaf Kolbrück


In loser Reihenfolge werden Experten zum Thema Social Media Fail anläßlich unseres Votings für den Oops! Awards 2010 Stellung nehmen. Der Erste ist Olaf Kolbrück vom Branchenmagazin Horizont und Blogger bei off the record.
1. Was ist für Sie der größte Blog-Skandal unter den Top 5 und warum?
Ganz klar: Nestlé. Der eigentliche Skandal ist, dass Nestlé trotz eines gigantischen Kommunikationsapparates nicht in der Lage ist, auf krisenhafte Erscheinungen adäquat zu reagieren. Ein Unternehmen, das wie kaum ein Zweites mit seinen Produkten Teil des Alltags der Menschen ist, versteht es nicht, kundennah und menschlich zu agieren – oder – sarkastisch gesagt – dies zumindest zu simulieren. Das ist kurzfristig nicht einmal ein ökonomisches Problem. Die monetären Folgen des Kitkat-Falles sind homöopathisch. Mittelfristig aber hat das Verhalten Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Mitarbeiter und die Chance, in Zukunft qualifizierte Leute zu finden. Unternehmen, die in ihrem Verhalten derart institutionalisiert agieren, sind unfähig zu kultureller Veränderungen und damit auf lange Sicht in einer immer offeneren Gesellschaft nicht wettbewerbsfähig…

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GastpilotNahles-Interview: Das Private ist das Politische?

SPD / Florian Jaenicke

Frage: Vergangene Woche ist ein Interview von Ihnen in der Frauenzeitschrift Brigitte erschienen. Dort erzählen Sie von Ihren Plänen, schon zwei Monate nach der Geburt Ihres Kindes wieder zurück ins Amt zu gehen. Sie sagen: “Emotional stelle ich mir das für mich unheimlich schwer vor. Ich weiß, ich werde unser Kind nicht so oft sehen, wie ich es gern hätte.” Eine solche Entscheidung fällt man in der Regel nicht nur mit dem Bauch, sondern auch mit dem Kopf. Und nicht alleine. Wie haben Sie Ihre Lösung gefunden?

Andrea Nahles: Ich plane. Um mich ein wenig sicherer zu fühlen. Ob es am Ende so kommt… das hängt von dem Kind ab. Ist es gesund und munter, ja, dann werde ich bald wieder meiner Arbeit nachgehen. Das ist ohne die aktive Unterstützung meines Mannes nicht denkbar: Wir haben das intensiv besprochen. Wir möchten, dass unser Kind von einem Elternteil intensiv betreut wird, und das ist in unserem Fall eben mein Mann. Ich mache mir nix vor, dass wird sicher nicht so leicht – ich freue mich nämlich sehr auf das Zusammenleben mit unserem Kind. Es ist ein spätes Glück…

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