Amicella

KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Jörg WittkewitzLesetipps für den 15. September

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
  • SUCHE Alternatives To Google In Europe: Google is the dominant force in Europe—there is no other search engine which even comes close to Google’s market share. As I wrote in my last article, Europe could use some competition for Google. Bing should be the designated search engine to become that big competitor, but for now that is not the case.
  • SOCIAL BUSINESS & ENERGY bonergie – social business * solar energy: Endlich geht es los mit Leuten, die auch wirklich was machen und nicht nur bei betterplace.org rumklicken und ein paar Euros abbuchen lassen…
  • Experten-Runde zur “Zukunft der PR”: Tapio Liller:
  • SOCIAL MEDIA MANAGER Dilbert Takes on Social Media Marketing Managers: It’s always been an uphill battle to bring social media to larger companies and organizations. In the case of Dilbert’s company, that uphill battle is more like a mountain.
  • iPAD iPad Effects 2010: Tomorrow Focus stellt auf der dmexco die erste inPad-Studie vor | dmexco, Focus, iPad, Studie | ipadinside.de: Auf der diesjährigen Online Marketingmesse dmexco in Köln spielt natürlich das iPad eine große Rolle bei den Ausstellern. So auch bei Tomorrow Focus. Das Medienunternehmen stellt am 15. September auf der dmexco die erste inPad-Studie mit dem Titel “iPad Effects 2010″ vor.
  • OPEN DATA OffenerHaushalt.de: Projekt für einen transparenten Haushalt: Das Sommerloch ist vorbei: am gestrigen Dienstag versammelte sich das Plenum des Bundestages erneut. Einziger Punkt der Tagesordnung war der Bundeshaushalt. Gleichzeitig startete das Entwicklerteam Tactical Tools mit offenerhaushalt.de ein Informationsangebot für Bürger, Wissenschaftler und Journalisten, welches die Verteilung der Haushaltsmittel des Bundes visuell darstellt. Diese Daten sind zwar – zumindest für das laufende Jahr 2010 – im Netz verfügbar, in ihrer konventionellen Aufbereitung sind sie jedoch vollkommen unverständlich.
  • TELEKOM & LUPENREINE DEMOKRATIE Telekom: Liste der “gefährlichsten” Journalisten: Ooops, they did it again. quot;Bei der Deutschen Telekom wurde eine interne Liste der quot;gefährlichstenquot; Journalisten geführt, die vom Konzern bespitzelt wurden. Das berichtete die Wirtschaftswoche.quot;
  • WENN SARRAZIN KLUG WÄRE… Buchempfehlung für Menschen mit mehr Grips als Banker: In Sippenhaft – Demografie und Migration: Ferdinand Sutterlüty führt mitten in die Probleme des Zusammenlebens unterschiedlicher ethnischer Gruppen in Deutschland. Am Beispiel von zwei ehemaligen Arbeitervierteln zeigt er die vielfältigen Muster »negativer Klassifikationen« auf, mit denen Einheimische und Türkischstämmige ihre wechselseitige Geringschätzung ausdrücken. Beide Seiten sind noch immer von einem sippenhaften Denken durchdrungen. Die türkischen Bewohner stellt dies vor hohe Integrationshürden, da ihnen häufig die Berechtigung zu wirtschaftlicher Teilhabe, politischer Beteiligung und sozialer Zugehörigkeit abgesprochen wird. Erkennbar wird zudem ein seltsames Paradox: Die Migranten, die zu den besten Aspiranten auf Integration zählen, sind bevorzugt Ziel von Stigmatisierung, bedrohen sie doch vermeintlich am stärksten den Status der Einheimischen.
  • ATOM & STROM Freitag: Merkels Deal: Die Atomlobby und der Frisörmeister: Was steht drin, wer profitiert wann? Und wie reagiert die Opposition? Fragen und Antworten zum „Geheimvertrag“ zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen
  • iLIKE-BUTTON facebookmarketing.de | Facebook wertet den Like-Button auf: Im April hatte Facebook den Like Button veröffentlicht, bis jetzt eine wahre Erfolgsgeschichte, über die wir mehr als einmal berichtet haben. Unter anderem in unserem ausführlichen Whitepaper. Facebook hat seit der Veröffentlichung einiges an Feedback erhalten und veröffentlichte am 09.09.2010 drei Updates für den Like Button
  • BP FAKE TWITTER Remember the Fake BP Twitter Guy? Here He Is (We Think): Remember a few months ago, when a bunch of people were paying attention to the Gulf oil spill? And a smaller number of people were paying attention to @BPGlobalPR, a fake Twitter account satirizing BP Global’s hapless/heavy-handed PR efforts?
  • iPAD, die Zweite Apples Tablet erschließt neue Käufergruppen, erfordert jedoch ein Umdenken: E-Commerce-Konzepte für die iPad-Generation » t3n Magazin: Apples Erfolg weckt auch Erwartungen an entsprechend angepasste und optimierte Online-Angebote. Den E-Commerce-Anbietern stehen äußerst spannende Zeiten bevor, doch mit kleinen Anpassungen bestehender Plattformen ist es noch lange nicht getan.
  • VIRAL VIDEOViral Video Guide von sevenload: Wie mache ich es mit viralen Videos, wenn ich eine Agentur/Marketingabteilung bin und die Kreation gerade auf Urlaub/gekündigt ist?
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Was soll Musik kosten?

Scheiden tut weh. Auch noch nach Jahren, wie auf der diesjährigen Konferenz für Musik- und Kreativwirtschaft Alltogethernow, die am Montag im Rahmen der Berlin Music Week gestartet ist, uneindeutig zu vernehmen ist. So präsentiert sich das Thema Filesharing auch 2010 noch immer als ungelöstes Dilemma in der Musikindustrie und legt damit auf den ersten Blick die Vermutung nahe, dass konservativ denkende Majorlabels nicht das Internet verschlafen, sondern ungeachtet ihrer zerbröckelnden Machtposition bewusst nicht wahrhaben wollen. Doch wer die Debatte als reines Problem einer raffgierigen Majorklientel aburteilt, irrt: denn nicht nur marktwirtschaftliche, sondern auch moralische Fragen begleiten das Thema Internet und ihre Urheberrechte. So ist der Ruf nach einer zur Gänze legalisierten Filesharer-Kultur von digitalen Gütern eben auch der Ruf nach dem Tod des Urhebers des digitalen Guts, der damit Geld verdienen will. So unvereinbar die beiden Positionen „Digital Goods for free“ versus „Copy kills music“ erscheinen, so vehement wurden sie bereits auf den ersten beiden Tagen der Konferenz, dem Alltogethernow Camp, in den verschiedenen Sessions vertreten. Neben hitzigen Diskussionsrunden gab es jedoch auch Lösungsvorschläge, wie der Musiker in Zukunft jenseits von „Zensursula“ vor dem Ruin zu retten ist. Doch festzuhalten gilt: eine Einigung beider Positionen gibt es vorläufig nicht. Warum eigentlich nicht? Ein kleiner Exkurs…

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Igor Schwarzmann5 Top Apps für Android

Die fünf Apps, die auf keinem Android-Telefon fehlen dürfen:

  • Vignette – Da ich im Alltag keine Kamera mitführe, dokumentiere ich die meisten Momentaufnahmen mit meinem Smartphone. “Vignette” kommt
    mit einer Unzahl von verschiedenen Effekten, die sich in favorisierten Kombinationen – für schnellen Zugriff – speichern lassen.
  • Google Sky Map – Google Maps für Sternenkarten. Faszinierender Zugriff auf die märchenhafte Welt um unseren blauen Planeten. Praktisch: keine Datenverbindung notwendig, funktioniert also auch im Ausland ohne Roaming.
  • Cab4Me – Wer viel unterwegs ist und regelmässig Taxi fährt, bekommt mit Cab4Me einen praktischen Begleiter, der zum nächsten Taxistand leitet oder die lokalen Taxirufnummern kennt.
  • Aldiko – Schöner eBook Reader mit Zugriff auf eine imposante
    Kollektion von freien Büchern. Tipp: lässt sich auch sehr gut als PDF Reader verwenden.
  • Drop7 – Freunde von Kombinatorik- und Puzzlespielen kommen an Drop7 einfach nicht vorbei.

Jörg WittkewitzGehirnvermanschung 2.0

Howard Rheingold wird etwas vorsichtiger bei den Themen attention, information und crap detection. Im Sommer sprach er darüber auf der PdF 2010. Es ist wirklich spannend zu erleben, wie er seine Meinung anpasst an die Änderungen im Web. Aber sein Thema bleibt: Es geht nicht um Technologien sondern um unsere Fähigkeiten, mit ihnen umzugehen. simple as that.

Sehr gute Einwände gegenüber den tradierten Methoden, mit Informationen umzugehen.


Johannes Kleske5 Top Apps für’s iPhone

iphoneAuf dem iPhone bevorzuge ich Apps, die mir den Alltag einfacher machen
und sich schnell und unkompliziert benutzen lassen. Hier sind meine
Top5-Apps:

  • Instapaper – Bookmarklet und iPhone/iPad App für das beste
    Leseerlebnis bei Artikeln aus dem Web.
  • TeuxDeux – To-Do-Listen-App mit der großartigsten Mischung aus
    schönem und funktionalem Design und reduziertem aber fokussiertem
    Funktionsumfang.
  • Calvetica – Reduzierte, sauber gestaltete Kalender App, die auf den
    internen Kalender zugreift und sich sehr schnell bedienen lässt.
  • SimpleNote – Einfache und schnelle Notiz-App, die über einen
    Webservice hervorragend synchronisiert.
  • Atomic Web – Browser für iPhone und iPad mit all den Funktionen,
    die man im Mobile Safari vermisst wie z.B. Tabs.


Bildquelle: Some rights reserved by Jorge Quinteros


a2n-Interview S. Lobo: “Ich bin verhalten optimistisch“

Interview mit Sascha Lobo zum Thema Filesharing auf der Konferenz all2gethernow 2010

Zum zweiten Mal findet derzeit die Fachmesse Alltogehternow im Rahmen der Berlin Music Week statt. Seit Montag stellen mehr als 250 Redner aus der Musik- und Kreativbranche neue Ideen und Strategien in über 100 Workshops, Sessions, Barcamps, Panels und Lectures vor. Schwerpunktmäßig wurde die Konferenz in drei Module Camp, Kongress und Forum unterteilt, die je an zwei Tagen vom 6. bis zum 11. September in der Kulturbrauerei und auf dem Flughafengelände Tempelhof stattfinden. Besonders das Camp, welches den Auftakt der Alltogethernow machte, verstand sich dabei als eine Plattform, auf der „auf Augenhöhe“ diskutiert werden sollte. Das hierbei auch mal die Fetzen fliegen können, zeigten Deutschlands bekanntester Blogger Sascha Lobo und Blogger Marcel Weiß von „neunetz.com“ am Montag in ihrer Diskussion zum Thema Filesharing. Das Gespräch knüpfte an eine vorab im Internet geführte Diskussion der beiden an, ob Filesharer als „schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Kreativbranche“ zu verstehen sind. Das Interview wurde mit Sascha Lobo kurz nach dem Schlagabtausch geführt.

Sascha Lobo, die Diskussion um Filesharing wird von zwei Positionen polarisiert, die auch von Euch beiden vertreten werden: die einen sehen Musikstücke als Kulturgüter an, die es zu entlohnen gilt. Die anderen wollen nicht bezahlen, weil sie damit argumentieren, dass die heutigen Technologien die digitalen Güter inflationär im Netz verteilen und damit den Mehrwert von Musikproduktionen zunichte machen…

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Jörg WittkewitzIm Namen der Freiheit: 9 Jahre Afghanistan-Krieg

Der Spiegel berichtet in einem aktuellen Artikel über ein Frauenhaus in Masar-i Sharif (Nord-Afghanistan) und gibt einen düsteren Einblick in die Situation afghanischer Frauen knapp neun Jahre nach Einmarsch der US-amerikanischen Truppen im Oktober 2001. Der so genannte “Krieg gegen den Terror” und die im Rahmen dieses Krieges durchgeführte Operation Enduring Freedom (“Operation andauernde Freiheit”) hat so einige ihrer hoch angepriesenen Ziele nicht erreicht. Die unter dem Deckmantel von Menschen- und ja, insbesondere Frauenrechten! – eingesetzte Strategie hat den Afghanerinnen, wenn überhaupt, nur theoretisch genutzt. Der systematischen Entrechtung der Frauen durch das Taliban-Regime (1996 – 2001) wurde zwar mit der neuen Verfassung von 2004 entgegengesteuert (sogar eine Frauenquote gibt es im Parlament), aber “es sind vor allem die Frauen in den Städten, die von den Entwicklungen profitieren”, so Reinhard Erös, Gründer der Entwicklungshilfe-Organisation “Kinderhilfe Afghanistan”, in einem Artikel der Sueddeutsche. Mehr als 85 Prozent der afghanischen Bevölkerung lebt allerdings in ländlichen Gebieten…

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