Amicella

KOLUMNEN

Lena BrombacherRezension: Facebook – Marketing unter Freunden I

Wir haben uns entschlossen user generated journalism einzuführen. Das bedeutet, dass wir alle Leser ermuntern, Artikel einzureichen oder aber an den Rezensionen mitzuarbeiten. Das Ratgeber-Buch Facebook – Marketing unter Freunden ist so ein Fall. Eine unserer Autoren (Lena Brombacher) und eine Leserin – Bea Brenner – werden das Buch bewerten. Als Erste ist heute Lena dran und beschreibt den Nutzen aus Sicht der ehemaligen Pressearbeiterin. Frau Brenner wird dann mit ihren über 20 Jahren Erfahrung im Marketing und einer noch vorhandenen interessierten Distanz zu socialmedia berichten, ob und wie das Buch hilft, Hemmschwellen zu überwinden. (Redaktion Netzpiloten.de)

Worum geht es?

Facebook ist die populärste Schnittstelle aller Social Networks. Hier fließen Twitter, youtube, flickr und der Content sämtlicher Blogs, Websites und Plattformen aus dem WorldWideWeb zusammen. Mittlerweile zählt facebook 400 Millionen aktive Mitglieder weltweit, wäre facebook ein Land, wäre es das viertgrößte Land dieser Erde. Nirgendwo erreicht man eine so große Zahl an potentiellen Kunden. Doch wie kommt man als Unternehmen dorthin, wo sich die Konsumenten schon befinden?

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 11. Juni

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
  • Musik-Geschäftskonzepte: Streaming statt Download?: Der Musikdownload ist keine Lösung, finden zum Beispiel Musikfreunde, die durch einen Festplattencrash ihre MP3-Sammlung eingebüßt haben. On-Demand-Musikdienste, die jeden gewünschten Titel auf Anfrage servieren und ganze Playlists für die Party im Streamingverfahren zustellen, erfreuen sich hingegen steigender Beliebtheit
  • Datenklau im Klassenzimmer: Schon einmal etwas vom „Verlag für Wissen und Innovation“ gehört? Nein? Nun, das ist ein Verlag, der sich gezielt an Schulen wendet und dort Bücher verschenkt. Selbstlos. Uneigennützig. Mit ausschließlich guten Absichten. Wirklich? Ich hatte da Zweifel. Und bin dem daher mal nachgegangen.
  • Online Database of Social Media Policies: 135 Social Media Richtlinien
  • Das tägliche Brot der Demokratie | Blätter für deutsche und internationale Politik: Heribert Prantl: Was Wissenschaft, Publizistik und Politik miteinander zu tun haben
  • Kultur 2.0 und Social Web: Interview mit Prof. Dr. Klaus Schrenk
  • HOW TO TURN A CUSTOMER INTO A FAN: Today marketers speak of turning customers into fans of brands as the thing to do, to build loyalty and reach communication goals. But nobody has really explained why it’s more beneficial for a brand to have fans, rather than customers, or how turning a customer into a fan is done in practice. Sara Zaric at Heartbeats International gives it a shot…
  • Forschung erleben: Bio kaufen, aber danach asozial handeln?: „Bio boomt!“ – so wird allerorten behauptet. Angesichts der Tatsache, dass Bio-Produkte nur magere 3,2 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland ausmachen, ist Bio allerdings noch lange nicht der Standard. Fakt ist aber, dass immer mehr Menschen zumindest ab und an Produkte mit dem grünen Siegel in ihren Einkaufskorb legen. Weil Bio wegen strenger Richtlinien bezüglich Tierhaltung und Chemikalieneinsatz sowohl den Produzenten als auch Tieren, Pflanzen und Böden zugutekommt, sind grüne Produkte gut fürs Gewissen. Dass dieser moralische Pluspunkt allerdings auch unerwartete negative Auswirkungen haben kann, darauf wiesen nun die kanadischen ForscherInnen Nina Mazar und Chen-Bo Zhong hin.
  • Auf der Suche nach Knotenpunkten: Die deutschsprachige Blogosphäre ist ein Dorf, der Webdiskurs, der in ihr stattfindet, ist lausig, und überhaupt sind uns in dieser Hinsicht gerade die Angelsachsen weit voraus. Das findet nicht nur Martin Lindner, doch die “Sphinx von der Isar” hat das Offensichtliche einfach mal deutlich ausgesprochen.
  • Can You Work From an iPad?: I think the iPad is still very much a technology in search of a problem to solve. People are calling it the ultimate “couchtop.” Did we need that? I don’t know.
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Jörg WittkewitzWie man eine Marke nicht aufbaut (Video)

Ein herrliches Video, das zeigt, wie junge Existenzgründer mit durchgehechelten Präsentationen in das extrem schwierige Umfeld des strategischen Managements nicht eingeführt werden. Als Beispiel für strategisches brand management dient der dynamischen, jungen Beraterin Google. Schöner wäre es gewesen, dasselbe mit social business zu erleben oder mit Sportschuhen oder gar einem twitter client. Aber offenbar möchte man dort Leute auf das Web 1.8 vorbereiten. Vielleicht hat man auch nicht das brand bubble Buch gelesen. Vielleicht kennt man auch nicht die neue Welt des knowledge flow…
Vor zehn Jahren wäre die Präsentation toll gewesen. Jetzt kann man sich nur wundern, warum immer alle hinter Gonzo Marketing zurückfallen. Selbst Seth Godin würde wahrscheinlich einen Lachanfall bei der Präsentation bekommen.

Jörg WittkewitzHagel III: The Power of Pull (Video)

Das mit Abstand beste Sachbuch des jungen Jahres kommt, wie sollte es anders sein, mal wieder aus den Staaten. In diesem Fall von dem Mann, von dem fast alle abschreiben, die wir als Webexperten kennen (Chris Anderson, Umair Haque, Kevin Kelly und viele mehr). Zusammen mit John Seeley Brown und Lang Davison hat John Hagel III The Power of Pull verfasst. Bisher ist sogar die Rezeption in den USA nur auf einer sehr oberflächlichen Ebene erfolgt, weil sowohl seine Analysen als auch seine Handlungsvorschläge die Curricula der Betriebswirtschaftslehre vor allen im postgraduierten Umfeld quasi zerstäuben. Ein Einführung in die Gedankenwelt des zurzeit besten Diagnostikers gibt es in diesem Video des Monats Juni:

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Wolfgang MachtNetzpiloten Preferred Blog: “Geht´s noch…?!”

Eines meiner liebsten Blogs ist „Geht´s noch…?!“ und wird geschrieben von  zwei tollen Kulturjournalistinnen – die eine, Susan Vahabzadeh, ist seit vielen Jahren führende Filmkritikerin, die andere, Christine Dössel, eine der prominentesten Theaterkritiker Deutschlands. Beide arbeiten als Redakteurinnen im Feuilleton der Süddeutschen  Zeitung. Und als hätten sie dort nicht schon genug zu schreiben, nehmen sie uns in ihrem Blog regelmäßig mit auf ihre wirklich lesenswerten Backstage-Erlebnisse hinter die deutschen und internationalen Kulturstätten. Den Damen widerfährt viel Skurriles, Beeindruckendes und manchmal Rührendes von Cannes bis Oberammergau. Kürzlich hat sich Christine in einem langen persönlichen Stück den Frust von der Seele geschrieben, den ihr die Arbeit in der Jury zum Heidelberger Stückemarkt bereitet hat. Das war Blogging at it´s best: tagebuchartig persönlich und gleichzeitig hintergrundreich und leidenschaftlich.

Jörg WittkewitzPanel: Zukunft des Journalismus

1 Stunde und 10 Minuten Video des Panels zum Themenfeld Zukunft des Journalismus mit Birgitta Jonsdottir, Julian Assange, Lowell Bergman, Charles Lewis, Gavin MacFadyen und Jonathan Weber – also die crème de la crème rund um das Thema Moderner Journalismus, Pressefreiheit, Island als journalistischer Freihafen und investigativer Journalismus. Logan Symposium (Berkeley Graduate School of Journalism): The New Initiatives.


Ravel: Ein phantastisch-böser Walzer

Gerade war das Seoul Philharmonic Orchestra im Rahmen einer Europa-Tournee in Deutschland unterwegs. Dabei kam auch La Valse von Maurice Ravel zur Aufführung.

Schwarze Wolken ziehen am Himmel entlang. Ein dunkler Bläserklang erhebt sich knurrend aus der Tiefe, Flöten trillern leise um Hilfe. Eine unheimliche Atmosphäre lässt erahnen: wo diese Musik her kommt, wächst kein Gras mehr. Schnitt. Liebliche Harfenklänge umspielen verzauberte Streicherglissandi. Die Melodie eines Wiener Walzers erklingt – fragil, phantastisch – und wird schon nach ein paar Takten wieder von dem Unheil in die Tiefe gerissen.
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Jörg Wittkewitztransmediale 2011

Wer möchte, kann ab jetzt wieder seine Arbeiten einreichen für den transmediale award. Die Jury steht bereits fest: Marisa Olson (New York), Matteo Pasquinelli (Amsterdam), Brandon Labelle (Berlin), Thomas Macho (Berlin), Defne Ayas (Shanghai). Eingereicht werden können visionäre Arbeiten aus dem gesamten künsterlischen Spektrum, die sich auseinandersetzen mit den schnell wechselnden Herausforderungen, die uns die digitale, technische und netzwerkorientierte Umgebung stellt. Mehr zum transmediale Award / Vilém Flusser Theory Award 2011 hier.
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