Amicella

KOLUMNEN

Jörg WittkewitzLesetipps für den 8. Juni

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
  • 30 Best Free Online Games: Browser based games have always been there for those who have fallen on hard times. Times when no games are currently installed on their computer. Mac users especially have suffered.
  • Tate Trumps: Battle it out with artworks: Einen Quartett mit moderner Kunst aus der Tate Modern. Aber das ist noch nicht alles: Das Kartenspiel ist eine iPhone App.
  • Must Watch: 12 Awesome Social Media Tutorials:
  • Studie: Die Zukunft der Arbeit: In Deutschland fühlen sich lediglich 15 Prozent der Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber ermutigt, von überall zu arbeiten. In den USA und Großbritannien arbeitet bereits jeder Dritte beziehungsweise jeder Vierte von zu Hause aus. Auch glauben 73 Prozent der HR-Manager in Deutschland, dass flexibles Arbeiten die Produktivität erhöht. Doch 55 Prozent der deutschen Befragten (58 Prozent insgesamt) sind zuversichtlich, dass ihr Arbeitgeber in Zukunft individuell angepasstes Arbeiten ermöglichen wird.
  • Cologne Commons – 10.-12. Juni: Cologne Commons – Konferenz und Festival für digitale Kultur 2010. Cologne Commos ist ein dreitägige Veranstaltung, bei der es um die Stärkung digitaler Kulturgüter geht. Es gibt einen Kinoabend, eine zweitägige Konferenz und an zwei Abenden Livekonzerte. Und hier ein Link zum kostenlosen Download der Cologne Commons Compilation mit 12 Bands/Musikern
  • Prison Valley: ein Web-Dokumentarfilm über den Wirtschaftssektor Strafvollzug: Ulrike Langer vom mediummagazin findet diesen Film klasse, er sei ein tolles Beispiel für modernen Journalismus, der alle Medienformen einbezieht
  • Studie von Booz Co.: Woran IT-Projekte in Behörden scheitern: Soso, jetzt werden also wieder Public Private Partnerships angepriesen. Gibt es also tatsächlich noch Kommunen, die damit nicht in die Pleite getrieben wurden? “Die öffentliche Hand zerlegt IT-Modernisierungsprojekte in so viele kleine Einzelteile, bis keine Gesamtstrategie mehr erkennbar ist. Außerdem kann sie sich hochqualifizierte Informatiker nicht leisten…”
  • Im Dschungel der Gefühle: “Lass heute rääääääääve”: SpOn weiß noch nicht, dass Jugendliche kaum Blogs lesen, aber erklärt seiner Leserschaft die Jugend. #ähem: “Die Schüler von heute lesen eher Blogs als Zeitung und lernen einander oft erst online kennen, ehe sie sich persönlich begegnen. Sie verschicken lieber schnell eine Instant Message, als sich mit ihren Freunden telefonisch zu verabreden. Und die kompromittierenden Videosequenzen der durchzechten Nacht werden am nächsten Morgen vielleicht von Zehntausenden auf bestaunt. Statt einen Welpen aus dem Tierheim zu knuddeln, schaffen sie sich bei Neopets virtuelle Haustiere an.”
  • Your Brain on Computers – Attached to Technology and Paying a Price – NYTimes.com: Schirrmacher bekommt einen weiteren Fall von Hirnerweichung per Computer oder war es das Internet, was ein Fokussieren der Aufmerksamkeit verhindert? Jedenfalls: “When one of the most important e-mail messages of his life landed in his in-box a few years ago, Kord Campbell overlooked it.” Ach, Kinder wie isses schön…
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Julia MalzDer Kellner und sein liebes Vieh

Der /die Kellner/in

Bedeutung: Angestellte(r) in der Gastronomie, veraltet auch Kellerjunge, Kellerknecht.

Häufig verwendete Synonyme: Bierschubser, Getränkeschwester, Schankmoped, Serviertraktor, Tellermuli

Lebensraum: Cafés, Kneipen, Bars, Szenerestaurants, Systemgastronomie

Voraussetzungen: geschickter Umgang mit Gläsern und Tabletts, sowie diversen neurotischen Befindlichkeiten, ein sympathisches und gepflegtes Auftreten, körperliche Fitness, gutes Kopfrechenverständnis, ein stabiles Nervenkostüm, sowie ein gesundes Maß an Ignoranz gegenüber unqualifizierten Kommentaren und persönlichen Affronts

Zuletzt gehörte Sätze: „Wir zahlen alle getrennt!“, „Kann ich den Kinderwagen mitten im Gang parken?“, „Kannst Du einen 500 Euro Schein wechseln?“, „Das stimmt so“ (Definitionsfrage), „Habt ihr auch Sojamilch?“, „Kann ich meinen Caesar Salat auch mit Balsamico-Dressing und ohne Hähnchen haben?“

Verdienstmöglichkeiten: ab 7 Euro /Stunde, Trinkgeld inzwischen Glückssache

Zugegeben, die Fabel des ewig kellnernden Studenten ist längst hyperpräsente Realität. Die fixe Idee von schnellem Reichtum per überaus grosszügigen Trinkgeldern leider nur noch eine Mär aus dem Deutsche-Mark-Land. Hier geht’s weiter…
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Jörg WittkewitzNetzpiloten-Cinema: rip! A remix manifesto

Ein vielfach ausgezeichneter Film des Dokumentarfilmers Brett Gaylor rund um das Thema REMIXING mit allen bekannten Größen, die zu diesem Thema schon einmal etwas gesagt haben – aus der Sicht der Akteure, also der Kreativen und der Genießer.
The film’s central protagonist is Girl Talk, a mash-up musician topping the charts with his sample-based songs. But is Girl Talk a paragon of people power or the Pied Piper of piracy? Creative Commons founder, Lawrence Lessig, Brazil’s Minister of Culture Gilberto Gil and pop culture critic Cory Doctorow are also along for the ride.


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