Facebook AppsSeit dem Release des Open Graph und der Einführung des Frictionless Sharing tummeln sich verschieden sinnvolle sowie sinnlose Apps im Hintergrund des Facebook-Kosmos. Was sie alle gemein haben ist, dass man, um sie nutzen zu können, mehrere Einwilligungen geben muss, damit die Anwendungen einwandfrei laufen. Manche sind nötig und manche sind freiwillig. Das ehrt die Anbieter und nicht zuletzt auch Facebook. Denn entgegen damaligen Zeiten, wird augenscheinlich die Privatsphäre nun doch höher gehalten und nicht jeder Datenzugriff wird zum unumgänglichen Konsens.

Ich selber bin außerdem ein Freund des Open Graph, denn für mich bietet diese Funktion doch einen großen Mehrwert. Durch dieses Feature können Entwickler nämlich erst die oftmals nützlichen Anwendungen in Facebook implementieren. Umso mehr freute es mich zusätzlich auch, dass die vergangenen Bemühungen der amerikanischen Federal Trade Commission Wirkungen gezeigt haben und Anbieter ihre Funktionen innerhalb der Anwendung nutzerfreundlich gestalten mussten. Zu meinem Bedauern tut sich mir nun leider in der letzten Zeit das Gefühl auf, dass die Bemühungen durch technische Konflikte ausgehebelt werden.

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Yet another Google userImage by Tomas Aleksiejunas (some rights reserved)

Dem Datenschutz wird mehr und mehr eine wachsende Bedeutung zugesagt. Durch eine immer stärker vernetzter werdende Welt und der steigenden Kommerzialisierung des Webs begibt sich inzwischen nämlich jeder zweite Bundesbürger regelmäßig ins Internet, um Informationen zu suchen, einzukaufen oder seine Kontakte auf einem der zahlreichen sozialen Netzwerke zu pflegen. Klar fragt man da auch nach dem Schutz der dort hinterlassenen Daten. Doch wie weit geht das Interesse tatsächlich? Viele Nutzer neigen zur Phrasendrescherei und lassen sich zunehmend ausnehmen.

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locationImage by Anthony Volodkin, some rights reserved

Quantifying ourselves means tracking the most sensitive kind of data: Our behavior and our location.

The conversations we have on a day-to-day basis about body tracking and the Quantified Self clearly show that most people are acutely aware of just how sensitive this type of data is. In fact, privacy implications tend to be one of the first issues to come up.

And this most certainly isn’t just an exaggerated reaction, but rather the sensible thing to think about. But let’s take it step by step.

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Neulich ging ein Aufschrei durch die Web-Welt: In den USA haben eingeloggte Goggle+-Nutzer innerhalb der allgegenwärtigen Suche Ergebnisse, die sich auf ihre Homies aka Circles aus dem sozialen Netzwerk herleiten lassen. Auf diese Weise (social search getauft) soll die Personalisierte Suche noch besser werden und eine Empfehlungsmaschine (recommendation engine) via humanem Verhalten optimieren. Nun geht es wahrscheinlich auch andersherum.

Ein erster Schritt: Google+ ermöglicht direkt in der Suchmaske einzelne Suchergebnisse mit den eingekreisten Bekannten und Freunden in Google+ zu teilen und mit Kommentaren eine Konversation zu starten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass diese Funktion auch in die große Suche der Googleianer Einzug hält. Dann wäre Search Plus Your World in beide Richtungen eine soziale Suche, dann würden Suchvorgänge in Google+ landen und vice versa.

Ob und wie das realisiert wird, hängt sicher von den Kartellbehörden und den anhaltenden Diskussionen rund um Datenschutz zusammen, die jetzt auch in den USA an Ernsthaftigkeit gewonnen haben. Sogar Jeff Jarvis macht keine Witze mehr über die Datenschutzdebatte. Es wird spannend, wie die Diskussion digitaler Verbraucherschutzrechte aus den Staaten bei uns aufgenommen und diskutiert wird. SOPA dauerte ein bißchen. Leider ist es bis dato berühmter als das europäische ACTA, das uns eigentlich eher ein Anliegen sein müsste. Ob es gut ist, immer erst dann Rechte und Pflichten im Web zu diskutieren, wenn ein Webgigant seine Arme ausbreitet, kann mit Gründen bezweifelt werden.

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CC-by Kevin Dooley

Es wird wieder einmal um den Datenschutz gerungen. Der Hamburger Beauftragte Johannes Caspar agiert dabei auf Cookie-Niveau, wenn er zuerst an die Sammelwut amerikanischer Konzerne erinnert. Denn auch Vater Staat ist an unseren Festplatten interessiert. Zeit, den Schlapphut zu lüften.

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ChanceIm Verlauf der letzten Woche ist man als aufmerksamer Internetnutzer um ein Thema wohl kaum herum gekommen. Es geht um Facebooks Open Graph, Social Apps und in dem Zusammenhang um das Frictionless Sharing. Eine anfangs vor allem in den USA hochgelobte Facebook-Funktion hat sich quasi über Nacht zu einer Grundsatz-Diskussion mit höchster Brisanz in den einschlägigen Medien entwickelt. Was hat es auf sich mit dieser Neuerung? Und was bedeutet das Feature für unseren Alltag auf Facebook? Ein kleiner Überblick...

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Dass Facebook unsere Spuren im Netz verfolgt weiß inzwischen jeder und ist im Grunde auch legitim. Eine Datenbank zu erstellen über etwaige gesetzte Likes auf Facebook oder benutzter Like-Buttons auf anderen Seiten, ist eine gängige Methode, Profile aufzubauen. Google macht es mit seinem +1 nicht anders. Und auch Facebook ist – wie Google – nur ein Unternehmen, das sich primär durch Werbung und der persönlichen Daten seiner Nutzer refinanziert.Schnüffel-Cookies: Selbsthilfe in Sachen PrivacyDatenschützer hierzu Lande sehen das zwar kritisch, jedoch ist es in anderen EU-Staaten durchaus legitimiert worden. So auch im Land des europäischen Firmensitzes von Facebook – Irland. Der Inselstaat agiert unter dem Schirm des europäischen Datenschutzrechtes und man sollte von ausgehen können, dass die Gesetzeslage dort, auch in Deutschland übereinstimmen müsste. Die Debatte die zurzeit allerdings zwischen Facebook und einigen deutschen Datenschützern wie Thilo Weichert geführt wird, beweist jedoch das Gegenteil. Nichts stimmt überein und eine Einigkeit über die rechtlichen Rahmenbedingungen herrscht auch nicht.

Neben der gesetzmäßigen Legitimierung des Geschäftsgebarens stehen aber noch ganz andere Fragen unbeantwortet im Raum. So ist Facebook auch der Transparenz-Frage, die sich mehr und mehr User selbst und dem Unternehmen stellen, eine konkrete Antwort schuldig geblieben. Zwar haben findige Nutzer, wie der Jurastudent Max Schrems, einen Weg veröffentlicht, wie man an die Daten von Facebook kommt, jedoch werden hier einige Informationen zurückgehalten. Man erhält durchaus Auskunft darüber, wann man sich eingeloggt hat oder wie lange man online war. Man bekommt auch detaillierte Informationen über gesendete Nachrichten sowie der gesammelten Geolocation-Daten, die sich vornehmend aus der mobilen Nutzung von Facebook durch Smartphones ergeben. Jedoch weist das Unternehmen Anfragen zum Datenbestand der Gesichtserkennung sowie der Likes entschieden zurück. „Firmengeheimnis!“ entgegnet das Unternehmen.

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Facebook und die 800 Millionen Lemminge: Mündet das Online-Marketing in die totale Überwachung? Meinung gefragt

Mündet das Online-Marketing in die totale Überwachung? Meinung gefragt!

Tückisch an Facebook ist nach Auffassung von Jan Schmidt, Autor des Buches „Das neue Netz“, dass die Architektur des Zuckerberg-Imperiums sehr viele Dinge verdeckt analysiert. Facebook gestaltet ständig die eigenen Strukturen um und ist höchst intransparent, was die Verwendung der Daten angeht. So werde informationelle Selbstbestimmung ungemein erschwert. Da hat Jan Schmidt sicherlich recht. Auch der Umgang mit den Nutzern ist rüpelhaft und rücksichtslos – nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Google. Darüber habe ich hier ja schon berichtet: Behandelt mich Google wie einen Kunden? und „Shoot first, ask later“: Merkwürdiges Verständnis im Umgang mit Kunden.

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Eine Kritik an Googles Transparency ReportGoogle will sich vertrauensvoll geben. Das Unternehmen möchte für offene Informationen und für Transparenz aller Daten stehen. Deshalb hat es vor kurzem zum vierten Mal den hauseigenen Transparency Report herausgegeben, der die Offenlegung von staatlichen Löschanfragen bestimmter Webinhalte aus Googles Services und die Wünsche nach den Daten der Google-User von Regierungen preisgibt. Der Report soll Vertrauen schaffen, denn das Geschäft mit den Daten, ist das Kerngeschäft des Unternehmens. Kritik an Verschwiegenheit kann schnell zum Imageschaden mutieren und wenn Google eines nicht will, dann einen weiteren Minuspunkt auf der Bewertungsskala der Internet-Community. Googles Bekenntnis zur Transparenz ist lobenswert und der Transparency Report kann ein starkes Mittel der Demokratie werden, um sich über die Zensur der Politik zu informieren und im Anschluss auch zu schützen. Das alles wäre großartig, wenn das Wörtchen „kann“ nicht wäre. Denn momentan ist der Report nicht wirklich aussagekräftig, da er vielerlei Daten noch nicht offenlegt.

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Vor einiger Zeit hat ja Europe vs. Facebook eine Möglichkeit preisgegeben, wie man an alle seine Facebook Daten kommt. Tatsächlich haben viele diese Möglichkeit genutzt. So auch der Protagonist aus diesem Video - Max Schrems. Die Taz hat nun OpenDataCity beauftragt, die erhaltenen Daten zu visualisieren.

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Sony wurde mal wieder gehackt, Hans-Peter Uhls Webseite wurde gehackt und sogar der YouTube Channel von Windows wurde kürzlich gehackt. Einige dieser Einbrüche sind durchaus amüsant und werden mit einem Schmunzeln betrachtet, doch einige andere Hacks & Cracks sind ziemlich gefährlich. Der Diebstahl von Kundendaten spielt dabei eine große Rolle. Welche Firmen den größten Datendiebstahl zu verzeichnen haben, zeigt euch die nachfolgende Infografik, die neulich ihren Weg ins Netz fand.

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Datenspuren 2011: Constanze Kurz und Frank RiegerIn diesem einstündigen Video, das im Rahmen der Veranstaltung Datenspuren 2011 des CCC Dresden aufgenommen wurde, erklären Constanze Kurz und Frank Rieger vom Chaos Computer Club, wie sie dem Staatstrojaner auf die Schliche gekommen sind. Auch eine Abrechnung mit den verantwortlichen Politikern haben sich die beiden Redner nicht nehmen lassen. Viel Spaß mit diesem Echtzeit-Krimi!

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von Olaf Kolbrück

Take this Lollipop heißt eine App, die gerade durchs Web kursiert und zeigt wie eine Anwendung bei Facebook die Privatsphäre auslutschen kann. Die Berechtigungen, die diese App abfragt, sind erschreckend. Eigentlich. Privacy schmilzt in dem Netzwerk seit jeher dahin. Doch wir haben uns daran gewöhnt, wie Facebook scheibchenweise die Privatheit auflöst. Eine Art Chronik. Unvollständig...

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BlinkenTV besuchte den Vortrag "Sicheres Publizieren und der Staatstrojaner" des Rechtsanwalts und Blogger Udo "Lawblog" Vetter und hielt die Kamera drauf. Aufgezeichnet wurde das Video am 13. Oktober im Coworking Space Garage Bilk, Düsseldorf.

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Elektrischer ReporterIn Deutschland stöbert der Staatstrojaner, in England soll das Kindernet zensiert werden, in Frankreich werden Polizeikritiker mundtot gemacht und die EU plant das INDECT. Was ist los in der STASI-2.0-Politik?

Dass wir an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen, Supermärkten und teilweise sogar Schulen beobachtet werden, ist inzwischen schon zur Normalität geworden. Doch dass wir auch im Netz ausgespäht werden, sprengt im Moment jegliche gedankliche Dimension. Allein dass man mit dem Staatstrojaner Webcams anschalten kann und Nutzer in ihren eigenen vier Wänden ausspähen könnte, ist an Perversität kaum zu übertreffen...

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