Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 27. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das Erbeben in Nepal, digitale Bildung, die AppleWatch, Tidal, und einen Hackerangriff im Weißen Haus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEPALGolem.de: Nepal: Facebook, Google und Openstreetmap helfen Erdbebenopfern: Facebook und Google haben ihre Personensuchfunktion für die Erdbebenregion in Nepal freigeschaltet. Nachdem Erbeben dort Tausende von Opfern gefordert haben, versuchen die Unternehmen Facebook, Google und Openstreetmap jetzt zu helfen. Mit dem Google Person Finder, zum Beispiel, kann man in einer öffentlichen Datenbank Menschen suchen oder Informationen zu den Schicksälen von Personen hinterlegen. Damit können Angehörige versuchen herauszufinden, was mit ihrem Verwandten, Freunden und Bekannten geschehen ist. Via Facebook können User mit dem Safety Check ihren Kontakten mitteilen, dass es ihnen gut geht. Außerdem möchte Google neues Kartenmaterial der Region zur Verfügung stellen. Openstreetmap rief seine Unterstützer auf, dass Kartenmaterial der Region zu verbessern.

  • BILDUNGheise online: Digitale Medien und die User: Von wegen dümmer! Studien zufolge ermöglichen digitale Medien ganz neue Lernformen und eine neue Art der Steigerung unserer kognitiven Fähigkeiten. Die Befürchtung von Kritikern, dass die digitale Technologie unsere Intelligenz beeinträchtigt, bestätigt sich damit nicht. Durch digitale Medien können Prozesse sichtbar gemacht und Lernen vereinfacht werden, wodurch der Mensch effizienter lernt und Vorgänge tiefer versteht. Bisher ist aufgrund von Horrorbildern wie Manfred Spitzers „Digitale Demenz“ die Digitalisierung in Deutschland mehr als ein Fluch gesehen worden. In mehreren Projekten wurde jetzt Untersucht, wie digitale Medien beim Lernen helfen können.

  • APPLE WATCH Mashable: A weekend in Australia with the Apple Watch: Is it worth the hype?: Lohnt sich eine Apple Watch? Jenny Ryall hat sich ein Wochenende mit der Apple Watch auf den Weg gemacht und getestet, was die Uhr alles kann. Auf jeden Fall bekommt man mit der Uhr neugierige Blicke, oohs und aahs zu hören. Positive an der Watch ist außerdem die Messanger-Funktion. Texte diktieren und Sprachnachrichten aufnehmen ist einfach und unkompliziert, genauso wie das Beantworten von kurzen Anrufen. Auch die Fitnesstracker-Funktion überzeugt die Autorin. Allerdings erscheint ihr der Bildschirmschoner zu häufig. Viele Apps müssen zusammen mit dem iPhone konfiguriert werden, und das ist eine lange und nervige Arbeit, dank langer Ladezeiten. Uber ist die am Besten funktionierende App auf der AppleWatch. Ryall vermisst allerdings eine App für Facebook, welche zum momentanen Zeitpunkt nicht verfügbar ist. Nach Testberichten zu weiteren Apps kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass für sie sich die Watch voll und ganz lohnt.

  • TIDAL Mashable: Jay Z goes on tweeting spree to defend his Tidal streaming service: Jay Z verteidigt seinen Streamingdienst Tidal. Via Twitter nimmt der Rapper Abstand von Kritik: Tidal würde sich gut machen, und die Followerzahl würde steigen. Weiter twittert Jay Z, dass auch der iTunes Store nicht in einem Tag erbaut worden sei und auch Spotify neun Jahre gebraucht habe, um erfolgreich zu werden. Mittlerweile hat Tidal nach Angabe des Rappers 770.000 Subscriber. Die Tweets wurden veröffentlicht kurz nachdem Tidal aus den 500 meist geladenen Apps im US Markt gefallen ist. Selbst nachdem ein Gerücht rumgegangen ist, welches behauptet, dass Jay Z und Beyonce ein Album rausbringen, das exklusiv auf Tidal veröffentlicht wird, kletterte der Streamingdienst nur auf Platz 664 der App Chats. Inzwischen hat Jay Z allerdings alle Verweise auf Tidal von seinem Twitter wieder gelöscht.

  • OBAMA Süddeutsche.de: US-Präsident - Hacker lasen Obamas Mails: Es ist russischen Hackern gelungen Einblick in Mails des US Präsidenten Barack Obama zu erhalten. Allerdings enthielten diese Mails keine Informationen der Hochsicherheitsserver. Das Computersystem des Weißen Haus ist in zwei Netzwerke unterteilt. Die Beamte in Obamas Umfeld nutzen somit zwei Computer: Einer ist mit einem Hochsicherheitsnetzwerk verbunden. Über diesen werden höchstvertrauliche Informationen ausgetauscht. Der andere Computer im weniger gesicherten Netzwerk diene zur Kommunikation zur Außenwelt. Die Angriff ist vor allem wegen der Spannungen zwischen Moskau und Russland, welche im vergangenen Jahr erheblich zugenommen haben, sehr kritisch zu sehen. Mittlerweile ist es allerdings gelungen, die Hacker aus dem Mailsystem herauszudrängen.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 24. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die NSA, den Freedom Day, Amazons Cloud-Geschäft, eine Analyse zu Facebook und die Apple Watch. Ergänzungen erwünscht.

 

  • NSA heise online: NSA-Skandal: BND im großen Stil von NSA unterwandert: Eine Neue Spionageaffäre erschüttert den BND. Die NSA hatte nämlich das Projekt Eikonal, mit dem der BND jahrelang Frankfurter Netzknoten der Deutschen Telekom ausspionierte und Daten an die NSA weitergab, in viel größerem Stiel gekapert als bislang bekannt. Offenbar hat der US-Geheimdienst somit über Jahre hinweg, Ziele in Westeuropa und Deutschland ausgespäht. Unter anderem handelt es sich dabei um IP-Adressen und Handynummern.

  • FREEDOM DAY Der offizielle Google Produkt-Blog: Auf den Spuren von Südafrikas Freiheitskämpfern: Der 27. April ist heute als Freedom Day bekannt und erinnert an das historische Ereignis der ersten demokratischen Wahlen nach dem Ende des Apartheid-Regimes in Südafrika.Weltweit ist dieser Tag zum Symbol der Hoffnung geworden. Zur Erinnerung an dieses historische Datum hat sich Google mit dem Robben Island Museum zusammengetan, um die Geschichte und die Bilder dieses Unesco-Welterbes für die ganze Welt verfügbar zu machen.

  • AMAZON DIE WELT: Amazon legt erstmals Zahlen für Cloud-Geschäft vor: Amazon ist der weltweit größte Online-Einzelhändler. Allerdings ist der Konzern auch Anbieter von Cloud-Diensten. Erstmals präsentierte dieser nun Zahlen zu den Services aus dem Netz und enthüllte ein profitables Milliarden-Geschäft. Jetzt ist klar, dass die Sparte mindestens ähnlich so groß ist wie bei den Konkurrenten Google und Microsoft. Die Zahlen lassen sich als Kampfansage an die Konkurrenz verstehen.

  • FACEBOOK Online Marketing Rockstars Daily: Überraschend dürftige Entwicklung: Eine Analyse von Facebooks Q1-Bilanz: Das größte Social Net­work ist und bleibt die Instanz des Online-Marketings. Face­book bleibt neben Google frag­los der andere große Fix­stern im Kos­mos, um den sich auch in den nächs­ten Jah­ren alles bei der Online-Werbung dre­hen wird. Eine Analyse der Quartalsbilanz von Facebook macht deutlich, dass das Wachstum zwar längst noch nicht aufgereizt ist, aber es sich merklich verlangsamt.

  • APPLE WATCH heise online: Apple Watch: Verbraucherschützer warnen vor Körpersensoren: Die Verbraucherschutzzentrale Rheinland-Pfalz mahnt, dass die Aufzeichnung von Körperfunktionen durch Geräte wie die heute erschienene Apple Watch, Schaden anrichten könnte. Die Nutzer sollen die Tracker kritisch hinterfragen, besonders wenn Funktionen wie Herzfrequenzmessung oder Schrittzähler gar nicht benötigt werden. Laut der Verbraucherschutzzentrale sei es etwa denkbar, dass Nutzer dadurch Werbung und Angebote bekommen. Möglich sei es aber auch, dass es zu Verweigerung bestimmter Leistungen aufgrund des Gesundheitszustandes kommt.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 23. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Adblock, Amazons neue Briefkastenidee, die Google Glass, Facebook und Project Fi von Google. Ergänzungen erwünscht.

  • ADBLOCK Digital Trends: German Regional Court Upholds Legality Of Adblock Plus: Millionen Menschen nutzen Adblock Plus, eine Browsererweiterung, welche Werbung auf Webseiten blockiert. In einem viermonatigen Prozess ist nun geklärt worden, ob die Erweiterung legal ist. Zeit Online und Handelsblatt hatten gegen die Eyeo GmbH geklagt, welche Adblock Plus betreibt. Dieses sollte auf den Webseiten der Kläger verboten werden. Das Gericht stellte sich auf die Seite von Eyeo, Adblock darf weiterhin auch auf den Webseiten von Zeit Online und dem Handelsblatt Werbung unterbinden. Die Rechtsprechung gilt vorerst nur für Hamburg, es ist abzuwarten, was andere Gerichte in solchen Fällen entscheiden. 

  • AMAZON DIE WELT: Pilotprojekt: Amazon will den Kofferraum zum Briefkasten machen: Audi, DHL und Amazon testen in einem neuen Projekt die Zustellungen von Paketen direkt ins Auto. Mittels Online-Anbindung erhält der Paketbote Zugang zum Kofferraum des Autos. Durch die Auto-Onlineanbindung Connect von Audi ist das Auto dauerhaft mit dem Internet verbunden. Der Eigentümer des Autos teilt den Standort seines Autos mit, der DHL-Bote bekommt ebenfalls via App den Standort mitgeteilt. Durch einen einmaligen Zugangscode für den Kofferraum des Autos, kann er diesen öffnen und die Pakete einladen. Mit derselben Funktion könnten auch Freunde ihr freigeschaltetes Smartphone als Zündschlüssel benutzen. Allerdings erhält der Bote keinen Zugang zu der Fahrertür oder gar dem Zündschloss. Wird das Auto nach dem Einladen wieder verschlossen, bekommt der Besitzer eine E-Mail; Klappt das Verschließen nicht, wird ein Alarm ausgelöst. In München wird in Kürze ein Pilotprojekt gestartet.

  • GOOGLE GLASS GWB: Google Glass: Neues Patent zeigt Trennung von Kamera und Display: Die technische Entwicklung der Google Glass geht weiter: Google hat ein neues Patent angemeldet, was die Trennung von Kamera und Display zeigt. Damit wird das, wahrscheinlich noch in diesem Jahr vorgestellt Modell, nicht mehr ganz so dezent sein wie sein Vorgänger. Allerdings soll die Google Glass ja auch als solche erkennbar sein. Im neuen Patent ist das eigentliche Glass-Modul nun auf beide Seiten der Brille aufgeteilt und angebracht. Die Kamera wird sich weiterhin an der rechten Seite befinden, allerdings ist das Prisma, welches die Informationen anzeigt, nun auf der linken Seite und erstreckt sich fast über das gesamte linke Glas. Damit ist es deutlich größer und eher ein Bildschirm, als ein Projektor. Das deutet darauf hin, dass die Informationseinblendung nicht mehr auf dem Auge, sondern vor dem Auge stattfindet, auf einer Art Mini-Display. Abzuwarten ist allerdings noch das endgültige Design der neuen Google Glass.

  • FACEBOOK t3n: Telefon-App „Hello“: Jetzt weiß Facebook, wer euch anruft: Facebook bringt seine nächste Standalone-App auf den Markt: „Hello“. Die neue App will eine Alternative zur Telefonfunktion von Android sein. Gibt der User seine Telefonnummern auf Facebook an, werden diese mit der Anwendung synchronisiert. Über Wifi oder VoIP können dann Anrufe getätigt werden. Anrufe können aber auch blockiert werden, oder es kann direkt eine Nachricht über den Messanger verschickt werden. Damit weiß Facebook nun auch Bescheid, wer wen anruft und versucht damit, über die Grenzen des Social Networkings hinauszugehen. Vorerst gibt es „Hello“ allerdings erst in den USA, Brasilien und Nigeria, allerdings ist ein internationaler Launch geplant. Nur für Apple wird die App vorerst nicht verfügbar sein, da für iOS die erforderlichen Rechte nicht freigegeben werden.

  • GOOGLE Golem.de: Project Fi: Google will Mobilfunk umkrempeln: Google will jetzt ein eigenenes Mobilfunkangebot auf den Markt bringen: Project Fi. Vorerst soll dieses aber nur für das Nexus 6 nutzbar sein. Das Netz setzt auf Hotspots und die LTE- und 3G-Netze von den US-Mobilfunkprovidern Sprint und T-Mobile. Zwischen Wlan und Mobilfunk muss nicht mehr manuell umgeschaltet werden: Teilnehmende Hotspots werden automatisch erkannt, der Nutzer wird drahtlos aus und in den nächsten Hotspot eingeloggt. Dieser Wechsel ist das Kernstück des Projekts. Dazu kommen noch monatliche Gebühren von 10 US-Dollar pro 1GB. Wird das Datenvolumen nicht verbraucht, bekommt man das Geld zurückerstattet. Auch im Ausland soll surfen zu diesen Tarifen möglich sein, es entstehen also keinerlei Roaminggebühren.



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Adrian Wulfram5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bahnstreik, Medien, Facebook und UberPOP. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Horizont: Yahoo Quartalsbilanz: Internetkonzern mit Fehlstart ins neue Geschäftsjahr: Der US-Internetkonzern Yahoo hat im ersten Quartal 2015 Verluste zu beklagen. Der Gewinn brach im Vergleich zum letzten Jahr um ganze 93 Prozent ab. Auch der Börsenkurs fiel um ca. zwei Prozent. Gründe für die schlechten Zahlen seien wohl immer weniger Werbeeinnahmen, vor allem im Bereich der Desktop-Werbung. Aufgrund der Verluste fordern Investoren, einzelne Unternehmensteile vom Konzern abzuspalten.

  • MEDIEN Horizont: Nielsen-Studie: Jeder vierte Deutsche surft beim Fernsehen im Internet: Laut der Nielsen-Studie „Screen Wars“, welche sich mit der weltweiten Nutzung von TV- oder Videonutzung befasst, nutzt jeder vierte Deutsche beim Fernsehen einen Second Screen. Es soll immer interessanter werden, sich während des Fernsehens auch in sozialen Netzwerken zu engagieren. Doch die Deutschen stehen hinter dem europäischen Durchschnitt zurück.

  • BAHNSTREIK DIE WELT: Arbeitskampf: Millionen Bahnreisende von neuen Streiks betroffen: Nachdem die Lokführergewerkschaft GDL seit Dienstag schon den Güterverkehr bestreikt, hat sie nun in der Nacht zum Mittwoch ihren Streik auch auf den Personenverkehr ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Fernzüge und die S-Bahnen. Während des Streiks sollen insgesamt 15-60 Prozent der Züge fahren. Grund für den Streik waren die erneut gescheiterten Verhandlungen zwischen der GDL und der deutschen Bahn. Der mittlerweile siebte Streik der Lokführer soll 43 Stunden dauern und am Donnerstagabend beendet werden.

  • FACEBOOK t3n: „Facebookgeddon“? Facebook setzt Publisher mit neuem News Feed-Algorithmus unter Druck: Facebook hat den Algorithmus für ihren News Feed angepasst. Mit diesem „Facebookgeddon“ will der US-Konzern für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgen. Die Nutzer sollen mehr von dem sehen, was ihre Freunde selbst gepostet haben. Was den Freunden gefällt, wird in Zukunft deutlich weniger Priorität gegenüber eigenen Beiträgen besitzen. Dies ist zwar für Nutzer von Vorteil, doch für Publisher und ähnliche Betreiber von Facebook Pages ein großer Nachteil.

  • UBER heise online: Mitfahrdienst UberPOP tritt auf die Bremse: Es gibt eine neue Entwicklung im Fall von UberPOP. Nachdem das Urteil des Frankfurter Landgerichts durch eine Sicherheitsleistung von Taxi Deutschland vollstreckbar geworden ist, hat die US-Amerikanische Firma Maßnahmen ergriffen. Es wurde bundesweit der Kilometerpreis von 35 Cent eingeführt, um so die Kosten auf ein Selbstkostenniveau anzuheben. Damit wird der Dienst deutlich weniger attraktiv.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Blogging, Regeln fürs Home Office, Kritik an Facebook und BuzzFeed, sowie digitale Rechte. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGING Petapixel: How I Make Money as a Travel Photographer in 2015: Am zweiten Mai-Wochenende bin ich wieder auf meinem liebsten Barcamp: dem MyBlögchen in Chemnitz. Thema der dritte Auflage ist das Blog und der Kommerz. Passend dazu kann ich den Bericht des fotografierenden Reiseblogger Brendan van Son empfehlen, der erklärt, wie es dazu kam, dass er von unterwegs arbeitet und mit seinen Reisefotos Geld verdient.

  • HOME OFFICE Beziehungsweise.de: Homeoffice und Partnerschaft: Noch ist unsere Blogger Business Lounge in Berlin nicht eröffnet (aber bald). Noch arbeite ich vor allem in Coworking Spaces und im Home Office. Genau wie meine Freundin, weshalb wir uns auf bestimmte Regeln einigen mussten, damit das Arbeiten zu Hause klappt. Auf Beziehungsweise.de schreibt Bernd Slaghuis über solche Regeln, von denen wir zu Hause einige selber entwickelt haben und deshalb empfehlen können.

  • FACEBOOK Techdirt: Facebook's Zuckerberg Thinks Aggressively Violating Net Neutrality Is Fine...If You Just Mean Well: Gestern hat Jakob Steinschaden über die Initiative von Facebook geschrieben, mithilfe des Projekts Internet.org vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer ans Internet anzsuchließen. Was in erster Linier wie ein ehrenwertes Ziel aussieht, verordnet Steinschaden dann zwischen Entwicklungshilfe und digitalen Rassismus. Auf Techdirt.com geht Karl Bode in die gleiche Richtung und erklärt vor allem Facebooks wirtschaftliche Interessen, die konträr zu einem freien und offenen Internet sind.

  • INTERNETRECHT The Conversation: What use would a digital bill of rights be?: Die beiden britischen Wissenschaftler Ansgar Koene und Chris James Carter gehen auf der britischen Seite von The Conversation der Frage nach, was eine "Digital Bill of Rights" nützen würde und vor allem, was sie beinhalten könnte. Denn es gibt sehr viele verschiedene Interessen, manche sind ausgeprägter als andere. Wichtig ist aber vor allem der öffentliche Rückhalt für bestimmte Forderungen.

  • BUZZFEED FAZ: Löschung von Artikeln bei Buzzfeed: BuzzFeed gilt oft als Vorbild, wenn es um Reichweite geht. Scheinbar weiß BuzzFeed, was die Leute lesen wollen. Trotz der mathematischen Analysen glaubt man aber, dass Kritik an den Werbepartnern von BuzzFeed nicht gefragt ist, denn zuletzt wurden öfters Artikel gelöscht, die genau solch kritischen Content enthielten. Die versprochene "strikte und traditionelle Trennung zwischen Werbung und redaktionellen Inhalten" scheint Buzzfeed nicht hinzubekommen, was ein Problem ist. Denn Blogs wie wir leben von der Online-Werbung, schaffen die Trennung, werden aber wegen Medien wie BuzzFeed stets kritisch beurteilt. BuzzFeed reißt Vertrauen ein, den andere Blogs brauchen und verdienen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 20. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das Urheberrecht, Tim Renner im Interview, E-Books, Blogging gegen Islamismus und das Bundesverfassungsgericht. Ergänzungen erwünscht.

  • URHEBERRECHT Priceonomics: Who Owns the Copyright to "Happy Birthday"?: Ich hatte diesen Monat Geburtstag und das englische Lied "Happy Birthday" war wiederum ein Teil dieses Tages. Namen nenne ich jetzt nicht, denn es könnte Abmahnungen von Warner Music für die zum Teil öffentlichen Aufführungen hageln. Für das über 150 Jahre late Lied wurden schon öfters die Schutzfristen verlängert, denn es bringt immer noch viel Geld ein. Besser kann man das Phänomen Copywrong nicht erklären.

  • TIM RENNER FAZ: Wie das Amt die Rebellion organisiert: Hier in Berlin scheint Tim Renner sehr zu polarisieren. Ich kann nicht genau sagen, woran das liegt, aber das ich bisher bei jedem öffentlichen Auftritt als Kulturstaatssekretär von ihm dachte, dass zumindest mal einer in der Politik den digitalen Wandel verstanden hat, kann ein Grund sein. Ich bin sicher nicht immer einer Meinung, aber seine Denkrichtung stimmt. Im Interview mit Claudius Seidl und Mark Siemons geht es mal nicht ums Internet, sondern über Claus Peymann, Chris Dercon, die Simulation und andere Probleme der Verwaltung.

  • E-BOOK t3n: Buchhandel gegen E-Book-Weiterverkauf: Der Buchhandel und seine Lobby streiten vor Gericht über den Weiterverkauf von E-Books. Statt gegen Windmühlen anzurennen, sollte der Handel lieber versuchen an der Weitergabe von E-Books zu partizipieren, meint Jochen G. Fuchs in seinem Kommentar auf t3n.

  • BLOGGING NZZ: Islamismusgefahr in Bangladesh – Bloggen für einen säkularen Staat: Es mag für unsere Demokrtaie sprechen, dass Blogger hierzulande "nur" eine notwendige Erweiterung der Meinungsvielfalt sind und nicht ein wichtiges Korrektiv, das die letzte Linie der Meinungsfreiheit darstellt. In anderen Ländern sieht das anders aus, wie Volker Pabst Dhaka am Beispiel von Bangladesh erklärt. Dort engagieren sich Internetaktivisten für einen säkularen Staat, denn sie sehen in islamistischen Kräften die grösste Gefahr für das Land.

  • BUNDESVERFASSUNGSGERICHT Welt.de: "Karlsruhe nicht der bessere Gesetzgeber": Es ist eine feststehende Charakteristika der Politik von CDU/CSU (manchmal auch der SPD), dass jegliche Entscheidung vor dem Bundesverfassungsgericht gekippt werden kann. Das führt schon länger zu Groll in der Politik über das Gericht, dass auf die Grundrechte achten soll. Man kann beklagen, dass "Karlsruhe" mehr Politik macht, was so nicht vorgesehen ist, aber man kann sich auch fragen, wieso es wohl stets gegen Grundrechte gerichtete Politik gibt, die diesen Umstand erst möglich und nötig machen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die Vorratsdatenspeicherung, den Vinyl-Trend, Julian Assange, die Digitalisierung und einen Skandal im Schach. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Politik Digital: Aus #VDS wird Höchstspeicherfrist: Das Umbenennen von politischen Themen zur Eroberung der Deutungshoheit ist ein beliebtes Mittel in der Politik. Vor anderthalb Jahren wollte man die Netzpolitik der aktivistischen Szene entreißen und sprache nur noch von Digitapolitik, passend zur Digitalen Agenda. Ähnlich läuft es jetzt mit der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung, die jetzt als zwei Wochen kürzer ausfallende Höchstspeicherfrist wieder zurück ist, wie Julie Rothe auf Politik-Digital.de erklärt.

  • VINYL The Conversation: Back on record – the reasons behind vinyl's unlikely comeback: Trotz engagierter Nutzung digitaler Fortschritte, kaufe ich immer noch Schallplatten. Angefangen hat das vor 12 Jahren mit einem geschenkten Schallplattenspieler, inzwischen scheine ich Teil einer globalen Trendwende zu sein, denn Vinyl ist wieder auf dem Vormarsch. Der Medienwissenschaftler Lee Barron von der Northumbria University in Newcastle erklärt das ungewöhnliche Comeback der Schallplatte.

  • JULIAN ASSANGE Berliner Morgenpost: Wikileaks-Gründer Julian Assange stellt sich der Staatsanwaltschaft: Seit drei Jahren sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, nach dem Schicksal von Edward Snowden beinahe schon vergessen. Die schwedische Staatsanwaltschaft hat ihn nicht vergessen, gibt aber jetzt ihren Widerstand auf, auf ein Verhör in Schweden zu bestehen, denn einige der Vorwürfe verjähren im August. Spannend, wie sich das entwickeln wird.

  • DIGITALISIERUNG FAZ: Leben und Arbeiten mit dem Internet in Deutschland: In der Frankfurter Allgemeine hat Prof. Dr. Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach einen lesenswerten Denkanstoß über den digitalen Graben in unserer Gesellschaft gegeben. Dieser verläuft allerdings nicht zwischen verschiedenen Altersgruppen, sondern zwischen sozialen Schichten. Nicht alle Menschen profitieren von den durch das Internet ausgelösten gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungsprozessen.

  • SCHACH Techdirt: Chess Grandmaster Exposed As App-Using Cheat: Ich habe Ende der 90er Jahre, als sich auf einmal jeder ein Handy leisten konnte, angefangen Schach zu spielen. Das stellte sich, durch gewisse soziale Normen und kleineren Regeln, als keinerlei Bedrohung für die Integrität des Spiels heraus. Die Geräte verbanden zwar auch von unterwegs Menschen, sie waren aber alles andere als smart. Bei den heutigen Geräten, den Smartphones, sieht das natürlich anders aus und jetzt hat der Sport einen Skandal, der mit einer iPhone-App zu tun hat und gar nicht so klar ist, wie es vielleicht zuerst klingt.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Wireless Charging, digitale FAZ, 7TV Mediathek und Yahoo!. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Justizminister Maas: Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung steht felsenfest: Die Leitlinien für ein zehnwöchiges Aufbewahren von Verbindungsdaten stehen nach Aussage des Justizministers Heiko Maas fest und seien mit höchstrichterlichen Vorgaben vereinbar. Um schwerste Straftaten in Zukunft besser aufklären zu können, sollen die Prinzipen für eine neue Vorratsdatenspeicherung durchgesetzt werden. Damit steht die Grundlage für eine noch ausstehende parlamentarische Beratung. Diese Prinzipien beinhalten nach Aussage des Ministers eine ausgeglichene Balance zwischen Sicherheit und Bürgerrechten. Während es von SPD und Union Lob für den Vorschlag gibt, wirft die Opposition Maas vor, die Bürgerrechte für den Vorschlag zu opfern.

  • WIRELESS CHARGING Digital Trends: Ditch your cords with IKEA's wireless charging furniture: IKEA bringt noch im Frühjahr 2015 in den USA eine neue Mobiliarlinie auf den Markt, in welche Wireless Charging Pads integriert sind. Mit diesen lassen sich durch einfaches Auflegen Smartphones unkompliziert und kabellos laden. IKEA wird Adapter-Hüllen  für Smartphones, welche noch nicht mit dem Qi Wireless Charging kompatibel sind, wie zum Beispiel das iPhone 4 bis 6 und das Samsung Galaxy S3 bis S5, verkaufen. Außerdem werden die Möbel die Möglichkeit eines USB-Anschluss haben, für das klassische Aufladen mit einem Kabel. Neben den in Nachttische integrierte Pads, werden auch einzelne Charging Pads erhältlich sein.

  • FAZ Horizont: "FAZ": Digitale Zeitung kommt im Spätherbst: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will ihre Digitalstrategie neu ausrichten. Noch dieses Jahr soll eine multimedial FAZ-Zeitung auf den Markt kommen. Diese soll im Abo für circa 35 Euro erhältlich sein. Allerdings soll die Website der Zeitung weiterhin kostenfrei zu sein, wie der Digitalchef der FAZ sagt. Durch diese will man in Debatten präsent sein und neue Leser an die Marke führen. Letztendlich sollen die Vertriebsumsätze damit höher sein als die digitalen Werbeumsätze, welche mit andere Digitalaktivitäten 10 Prozent des Gesamtumsatzes bisher ausmachen.

  • 7TV Horizont: Pro Sieben Sat 1: 7TV wird um senderübergreifende Online-Mediathek erweitert: Die Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 wird die Senderübergreifende App 7TV jetzt auch als Online-Mediathek freischalten. Neben der bisherigen Funktion Programminhalte live oder auf Abruf zu streamen, können Nutzer jetzt die Sendungen auch nach der Ausstrahlung im TV ansehen. Damit folgen sie dem Trend, das vor allem junge Zuschauer zeitversetzt fernsehen. Eine komplette Abbildung des Programms wird es aus lizenzrechtlichen Gründen in der Mediathek allerdings nicht geben, außerdem sind einige Formate nur 7 Tage lang verfügbar. Die Mediathek wird anders als die App komplett werbefinanziert sein. In der App zahlt man für den Zugriff auf den Live-Stream.

  • YAHOO! SmartCompany: Speculation grows about a possible $1.1 billion Yahoo! takeover of Foursquare: Gerüchten zufolge plant Yahoo! Foursquare, ein Check-in App mit lokaler Suchfunktion, zu übernehmen. Damit setzt CEO Marissa Mayer weiter ihre Strategie um, welche aus dem Webdienst eine Dienst für cloud-basierte Apps und Services machen möchte. Verschiedene Medien berichten von einem Deal über 900 Millionen US Dollar, allerdings sagen andere Medien ebenso, dass Yahoo! in keinerlei Gesprächen mit Foursquare ist. Weder Yahoo! noch Foursquare haben sich bisher zu diesen Gerüchten geäußert. Erst Mai letzten Jahres hat Foursquare seine neue App Swarm vorgestellt und gleichzeitig die Hauptapp wieder auf lokale Suche fokussiert, um dem Wachstumsplateau, unter dem die App seit einigen Jahren leidet, zu entkommen.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 15. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Film, Stiltipps für Autoren, einen Hightech-Grill, Technik gegen Obdachlosigkeit und um Hobbys bei der Jobsuche. Ergänzungen erwünscht!

  • FILM Berliner filmfestivals: "Elser – Er hätte die Welt verändert" von Oliver Hirschbiegel: Der Regisseur Oliver Hirschbiegel berichtet im Interview über sein neues Werk "Elser -Er hätte die Welt verändert" und ruft wenig beachtete Widerstandskämpfer ins deutsche Gedächtnis. Außerdem geht es um von Nazis vereinnahmten Traditionen, seine Faszination für den Typ Elser, Astrologie und die Parallelen zwischen Elser und Edward Snowden.

  • JOURNALISMUS Die Self-Publisher-Bibel: Stiltipps für Autoren- Entfesseln Sie die Power, die in jedem Ihrer Sätze steckt: Grammatik langweilt Sie? Das könnte unter anderem daran liegen, dass Ihnen in Schulzeiten die spannendsten Dinge verschwiegen wurden. Hier erfahren Sie einige Tricks und Kniffe, die einen Text aufregend und lebhaft gestalten. Den Duden brauchen Sie dabei nicht, stattdessen erwartet Sie sofort praktisch anwendbares Wissen.

  • TECHNIK Spiegel Online: Activegrill- Diesen Grill steuert man per Smartphone: Schluss mit verbranntem Fleisch und halbgarem Fisch: Mit dem Activegrill wird die Temperatur nicht durch das Nachlegen von Kohlen bestimmt, sondern durch das Smartphone. Der weltweit erste Grill, der sich per App steuern lässt.

  • GESELLSCHAFT The New York Times: Fighting Homelessness, One Smartphone at a Time: Die Technik-Unternehmen der Bay Area, haben damit begonnen, auf die Obdachlosigkeit direkt vor ihren luxuriösen Unternehmensstandorten zu reagieren. Aber nicht durch die Spende von Kleidung oder Speisen, sondern durch den Einsatz von Technologie.

  • JOBS Unsere Zeit: How to Ride Your Hobby: Bei dem Bewerbungsprozess, reicht es nicht immer aus, bisherige Erfolge, Auslandsaufenthalte, Praktika, Fremdsprachen- und Softwarekenntnisse anzugeben. Viele Arbeit- und Stipendiengeber interessieren sich auch für die Freizeitinteressen oder die sogenannten Hobbys ihrer potentiellen Neuangestellten. Der Sinn und Zweck des Hobbys in vergangenen und bevorstehenden Zeiten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Fotografie, die Zukunft des Journalismus, Datenschutz bei WordPress, Cyberkriminalität und Filesharing. Ergänzungen erwünscht.

  • FOTOGRAFIE PetaPixel: An Interview with Photographer Arne Svenson: Der deutsche Datenschutz-Michel muss jetzt sehr stark sein: ein Gericht hat im August 2013 die Fotos des bekannten Fotografen Arne Svenson, der seine Nachbarn durch ihre Fenster fotografierte, als Kunst eingestuft (der Fall geht gerade in Berufung). Im Interview mit Ken Weingart spricht Svenson über seine voyeuristisch wirkende Fotokunst.

  • JOURNALISMUS OSK-Blog: "Journalisten hängen an Klickzahlen wie Junkies an der Nadel": Deutschlands erster Social-Media-Redakteur am Newsdesk einer Regionalzeitung, Lars Wienand, erklärt im Interview mit Yannick Schiep für das OSK-Blog, welche Medien es zukünftig schwer haben werden und warum er beispielsweise eigene Magazine für YouTube und Instagram spannend fände.

  • WORDPRESS Tobias Gillens Blog: 6 Praxis-Tipps und Plugins für mehr Datenschutz beim WordPress-Blog: Gestern erklärte Sven Venzke-Caprarese beim Medien-Branchendienst turi2, wie man sein Blog sicherer und vor allem datenschutzkonformer gestalten kann. Tobias Gillen gibt auf seinem Blog sechs Ergänzungen mit den passenden Plugins und Praxis-Tipps zum Text von Venzke-Caprarese, den alle Blogger lesen sollten (beide Texte).

  • CYBERKRIMINALITÄT taz.de: Medien sind hilflos gegen Hacker: Längst sind nicht mehr nur internationale Wirtschaftsunternehmen von Cyberkriminalität bedroht, in den letzten Wochen waren vor allem europäische Medienunternehmen Ziele von Hacker-Angriffen. Eric Bonse zeigt auf taz.de auf, dass sowohl die Unternehmen als auch die Europäische Unternehmen vollkommen unvorbereitet sind, wenn es um derartige Attacken geht. Politikern wie EU-Digitalkommissar Günther Oettinger fällt auf Anhieb auch nur mehr Law-and-Order ein.

  • FILESHARING Zeit Online: Mit Popcorn auf den Eisernen Thron: In den letzten Monaten hätte man fast meinen können, dass der Trend zum Streaming und Dienste wie Netflix oder Amazon Prime unautorisiertes Filesharing fast überflüssig macht. Doch der Eindruck täuscht, denn mit Diensten wie Popcorn Time setzt die Szene etablierte Anbieter nur noch stärker unter Druck. Dies liegt vor allem an den Ländersperren, die im Internet immer noch wie ein Anachronismus wirken, wie Eike Kühl auf Zeit Online erklärt.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 13. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Native Advertising auf Imgur, iPhone-kompatible Android Wear, Verbraucher-Bewertungen, die  Generation Y und Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • IMGUR Digiday: Picture this: Native ads come to Imgur: Der Bilderdienst Imgur hat im letzten Jahr allein seine Reichweite auf 31 Millionen Menschen verdoppelt. Jetzt hat Imgur bekannt gegeben, ein neues Produkt für Native Advertising zu veröffentlichen. Es sind "Promoted Posts" geplant, eine Art Weiterentwicklung von "Sponsored Posts". Ähnlich wie bei Instagram und Pinterest wird dieser Post dann bei mehr Nutzern angezeigt, indem dieser in die Bilderstreams des Users integriert wird. Die Promoted Post unterscheiden sich allerdings deutlich von denen bei anderen Diensten: Sie werden nur in der App sichtbar sein und nicht auf der Homepage, da auf dieser nur sehr wenige User unterwegs sind.

  • SMARTWATCH SmartCompany: Google working on Android Gear compatibility with iPhones – but will Apple allow it?: Google arbeitet an einer Funktion, um seine Android Wear  mit iPhones kompatibel zu machen. Dazu soll das iPhone eine bestimmte App benötigen, um volle Unterstützung für Benachrichtigungen und die Google Now Features zu erhalten. Allerdings ist es noch sehr unklar, ob Apple erlauben wird, dass die App in seinem Appstore erscheint. Damit würden viele Smartwatches, wie das Motorola Moto 360, die Asus Zenwatch und das LG Watch Urbane, in direkter Konkurrenz zu der AppleWatch treten.

  • VERBRAUCHER-BEWERTUNGEN heise online: USA: Möglicher Maulkorb für Verbraucher-Bewertungen: In den USA versuchen Anbieter sich immer wieder durch Vertragsklauseln vor negativen Bewertungen im Netz zu schützen. Selten werden diese allerdings vor Gericht eingeklagt und noch seltener wird diesen Recht gegeben. So passierte es aber in einem aktuellen Fall in New York, in dem zwei Paare ein Appartment in Paris gebucht hatten und dieses anschließend negativ bewerteten. Laut einer Vertragsklausel ist das allerdings nicht erlaubt, da sie für Beschwerden keine Blogs und Websiten nutzen dürfen. Der Richter lies das Verfahren überaschenderweise zu. Sollte das Gericht die Klausel als legal anerkennen, könnte das weitreichende Folgen haben.

  • GENERATION Y t3n: Konzern oder Startup: Wofür entscheidet sich die Generation Y?: Die Generation Y wird sich entscheiden müssen: Lieber in ein Startup? Oder ein klassischen Großkonzern? Eine Umfrage hat untersucht, worauf es beim Berufseinstieg der GenY wirklich ankommt: 40 Prozent der 778 befragten Medienstudenten deutscher Hochschulen können sich vorstellen, in einem Startupp zu arbeiten. Diese wünschen sich ein innovatives Arbeitsumfeld und Möglichkeiten der Einbeziehung bei Entscheidungen. Knapp über die Hälfte entscheidet sich hingegen für traditionelle Großkonzerne. Für diese Befragten spielt meist Prestige, die Statussymbole und das Gehalt eine übergeordnete Rolle.

  • SPOTIFY t3n: 400 Millionen US-Dollar: Spotify wappnet sich gegen Beats Music, Tidal und Co.: Spotify rüstet sich gegen die neue Konkurrenz, vorallem Apples Beats Music und Tidal. Der Streamingdienst sicherte sich daher in einer neuen Finanzierungsrunde 400 Millionen US-Dollar. Damit soll das Unternehmen jetzt 8,4 Milliarden US-Dollar wert sein. Ein Börsengang soll auch geplant sein. Spotify hat 60 Millionen Nutzer, von denen 15 Millionen einen monatlichen Beitrag zahlen, um werbefrei Musik streamen zu können. Das neue Kapital sei wohl dringend notwendig gewesen, da fast 70 Prozent der Einnahmen direkt an Rechteinhaber der Songs gehen.

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Adrian Wulfram5 Lesetipps für den 9. April

In unseren Lesetipps geht es um E-Books, Facebook, den swap:NETZKULTUR, Netzpolitik und Startups. Ergänzungen erwünscht.

  • E-BOOKS Die Self-Publisher-Bibel: Eine Zukunft für Skoobe? E-Book-Flatrate Oyster eröffnet eigenen Online-Shop: Anbieter von E-Book-Flatrates wie Skoobe haben es mit ihrem Angebot oftmals nicht leicht, gegen den großen Konkurrenten Amazon zu bestehen. Bücher auf Kindle Unlimited genießen einen großen Vorteil durch ihre bessere Sichtbarkeit. Der US-Anbieter Oyster hat nun ihren eigenen Shop für E-Books eröffnet, der auch ohne ein Abonnement der Flatrate verwendet werden kann. Damit will der Konzern den Absprung von Kunden, welche mit dem bisherigen Angebot unzufrieden sind, zu verhindern.

  • FACEBOOK heise online: Datenschutz-Streit: Facebook hält Wiener Gericht nicht für zuständig: Vor ein paar Tagen galt es noch als unklar, welches Gericht sich für die Schadensersatzklage, welche der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems gegen Facebook gestellt hat, zuständig ist. Die Richterin möchte ihre Entscheidung über die Zuständigkeit des Gerichts in den nächsten Wochen bekannt geben. Schrems ist zuversichtlich, er sieht die „Verzögerungstaktik“ des US-Konzerns als gescheitert an.

  • NETZKULTUR Politik Digital: Netzkultur in Mitteldeutschland: 2. offenes Bürgerforum: In einem Interview mit Politik-Digital berichtet Thomas Erling, ein Mitglied der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, über den swap:NETZKULTUR. Hierbei handelt es sich um ein Bürgerforum in Halle, welches sich mit dem Thema Netzkultur und mit digitalen Bürgerrechten auseinander setzt. Hierbei sollen vor allem Bürger angesprochen werden, die sich weniger mit netzrelevanten Themen auskennen.

  • NETZPOLITIK Politik-Digital: Netzpolitik im Hamburger Koalitionsvertrag: Zwei Monate nach der Wahl in Hamburg haben sich die SPD und die Günen auf einen Koalitionsvertrag geeignet. Dieser trägt den Namen „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg“. Politik-Digital hat den Vertrag nun aus netzpolitischer Sicht unter die Lupe genommen. Dabei herausgekommen sind spannende Einsichten zu Themen wie einer digitalen Stadt, dem Urheberrecht oder der Bildung im digitalen Zeitalter.

  • STARTUPS t3n: Weniger Gründungen, weniger neue Konzepte: Willkommen in der Post-Startup-Ära [Kolumne]: In seiner Kolumne berichtet Martin Weigert über seine Ansichten zum Thema Startups. Seine Aufmerksamkeit liegt hierbei besonders auf der anhaltenden Innovationslosigkeit, der schwindenden Präsenz und der Marktführerschaft der Big Player wie Facebook, Google, Amazon oder Twitter. Laut Weigert sei die Post-Startup-Ära angebrochen.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 9. April

In unseren Lesetipps geht es heute um BBC Kommunikation über Chat Apps, YouTube-Abonnement, lustige Twitter-Accounts, Hillary Clintons Walhkampf und Umwelt-Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • CHAT APP BBC Academy: Instant messaging: BBC News on chat apps: Die BBC ist sehr erfolgreich mit der Kommunikation über Chat Apps. Über WhatsApp und BBM wird die Zielgruppe dank der Push-Nachrichten zu 100 Prozent erreicht. Am besten funktionieren kurze Videos, welche die Themen des Tages einfach wiedergeben. Ursprünglich waren diese für den BBC Instagram-Account geplant. Das Potential der Chat Apps ist allerdings noch nicht ausgeschöpft.

  • YOUTUBE DIE WELT: Abo: YouTube will werbefreie Videos gegen Gebühr zeigen: YouTube möchte eine Möglichkeit schaffen, Videos werbefrei zu gucken. Gegen eine monatliche Gebühr, deren Höhe noch nicht bekannt ist, soll es bald die Option geben, Videos auf YouTube zu gucken, ohne dabei von Werbevideos unterbrochen zu werden. Noch werden vom Google-Konzern keinerlei Einzelheiten bestätigt. Nach wie vor ist Werbung eine Haupteinnahmequelle von YouTube. Die Abonnement-Option gehört zu einer Strategie, die Erlöse breiter zu fächern.

  • TWITTER VICE: @MedievalReacts and the Weird, Money-Making World of Parody Twitter Accounts: Wir alle lieben lustige (fake) Twitter-Accounts und Hashtags! Unter @Queen_UK twittert angeblich die Queen über Gin und der Hashtag #whitegirlproblems gibt viel zu lachen. Manchmal steckt dahinter eine Person, manchmal aber auch ein Team, welches Inhalte - und auch Werbung - promotet. Und wir folgen den Werbehinweisen brav. Vice hat bei der Betreiberin von @MedievalReacts nachgefragt, wie das so ist, einen Account zu betreiben, der innerhalb einer Woche 200.000 Follower gewonnen hat.

  • WAHLKAMPF Mashable: Hillary Clinton hires a Google exec as the first woman to manage technology for a presidential campaign: Hillary Clinton hat sich für ihren Wahlkampf Hilfe für die technische Betreuung gesucht. Stephanie Hannon, ehemalig director oder product manager bei Google, soll alle technischen Aufgaben im Wahlkampf betreuen, auch wenn bisher von Clinton noch keine Kampagne angekündigt worden ist. Das zeigt, dass die Beziehung zwischen dem Silicon Valley und Washington in den letzten Jahren deutlich enger geworden ist. Auch Obamas Verwaltung wird von ehemaligen Facebook-Mitarbeitern unterstützt.

  • JOURNALISMUS Slate: Gallup poll on the environment: Have journalists failed on climate change, extinctions, pollution?: Nach einer Umfrage von Gallup sind 2015 weniger Menschen besorgt um die Umwelt als jemals zuvor. Woher aber kommt der Optimismus? Denn dazu besteht absolut kein Grund, um unsere Umwelt sieht es nicht gut aus. Die Menschen sorgen sich nur um die selben Themen: Klimawandel und die tropischen Regenwälder. Auch umweltfreundliche Politiker wie der aktuelle amerikanische Präsident Barack Obama, geben den Menschen ein optimistisches Gefühl bereits genug für die Umwelt getan zu haben. Optimistischer Journalismus über die Umwelt kann ein falsches Gefühl, denn eigentlich soll ja berichtet werden, was wirklich passiert.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 8. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Werbung, ein Newsgame von der BBC, Instagram statt Galerien, Propaganda im Internet und Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • WERBUNG PandoDaily: How Mad Men became an accidental allegory for the modern tech world: Auf PandoDialy hat David Holmes eine interessante Theorie veröffentlicht: die TV-Serie "Mad Men" hat sich zufällig zu einer Allegorie auf die moderne Technologie-Branche gewandelt. Denn bei sozialen Netzwerken, dem Medienwandel, das Internet of Things und Messenger-Programmen, geht es immer um Werbung. Und das hassen wir, genauso wie die Protagonisten der Serie.

  • NEWSGAME taz: Syrien-Spiel der BBC über das Leid von Flüchtlingen: Newsgames sind ein spannender Ansatz, um Nachrichten zu vermitteln. Die BBC hat nun ein Computerspiel entwickelt, dass mit einem interaktiven Gamificationansatz auf das Leid syrischer Flüchtlinge aufmerksam machen möchte. Nutzer müssen entscheiden, wie sie fliehen und lernen verschiedene Szenarien als Konsequenz kennen. Doch es gibt auch Kritik an der spielerischen Darstellung des Leids.

  • INSTAGRAM SmartCompany: How Instagram is changing the business of art: Auf SmartCompany erklärt Cara Waters, welche Bedeutung Instagram für die Kunst-Branche haben kann. Die Künstlerin CJ Hendry verzichtet auf Galeristen und nutzt das von Facebook aufgekaufte soziale Foto-Netzwerk, um sich einen eigenen Kundenstamm aufzubauen. Und das mit beeindruckenden Erfolg. Ihre Serie "50 Foods in 50 Days", für je 50.000 Euro pro Gemälde, war schon nach der Veröffentlichung auf Instagram und noch vor der eigentlichen Ausstellungseröffnung komplett verkauft.

  • PROPAGANDA Welt: Russland bezahlt Trolle für Netz-Propaganda: Ljudmilla Sawtschuk arbeitete zwei Monate in einer Agentur, die im Internet Propaganda im Sinne des russischen Präsidents verbreitet. Die Frau gibt einen interessanten Einblick in die sogenannte "Trollfabrik", einem Onlinepropagandazentrum, in dem wahrscheinlich inzwischen mehr als 400 Menschen regelmäßig arbeiten und Tagesbefehle umsetzen, wie sie bestimmte politische Ereignisse im Sinne des Kremls kommentieren.

  • AMAZON The Conversation: Amazon Dash is a first step towards an internet of things that is actually useful: In den gestrigen Lesetipps war ein Artikel von Jean-Louis Gassée, der die Pläne von Amazon kommentierte, vollkommen neu zu definieren, was das Internet der Dinge sein wird. Und natürlich diesen Begriff selber zu besetzen. Gordon Fletcher sieht Amazon auf den selben Weg wie Gassée, bewertet die jetzige Position von Amazon aber viel positiver, denn das Unternehmen hat schon viele kleine Schritte gemacht, um das Internet der Zukunft zu entwickeln.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Amazon, Disruption aus dem Silicon Valley, was Tidal für Streaming bedeutet, Vorratsdatenspeicherung und Medienkritik. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON Monday Note: The Internet of Amazon Things: Während Facebook versucht das Internet zu werden, arbeitet Amazon daran, dass Internet der Dinge zu werden. Jean-Louis Gassée erklät in seinem Beitrag auf Mondaynote.com, wie Amazon sich als perspektivisch ausgerichteter Vordenker beweist, der den noch nicht festgelegten Bereich des Internet der Dinge für Konsumenten selber definieren möchte. Doch noch hadert auch Amazon mit den Vorstellungen der Kunden.

  • DISRUPTION Süddeutsche.de: Samstagsessay – Die Zerstörer: Zwei der führenden Wirtschaftsjournalisten der Süddeutschen Zeitung veruschen sich in einem Essay mit dem Thema Disruption auseinanderzusetzen. Der Text bringt wenig Neues zum Vorschein ("Alles wird schneller", "Alles wird brutaler" und "Alles wird vernetzt"), ist aber ein schönes Beispiel dafür, wie der hiesige Journalismus über das Silicon Valley berichtet. Das "Allmachtsdenken" der "Zerstörer" ist eben immer noch ein Thema, mit dem man seine zahlenden Leser ängstigen kann.

  • STREAMING Meshed Society: Tidal means that artists finally acknowledge streaming as the future of music consumption: Mit Tidal haben US-amerikanische Musiker einen eigenen Streaming-Dienst gestartet, den Thomas Vorreyer in seinem Artikel auf Netzpiloten.de als wenig überzeugend beschrieb. Martin Weigert wertet den neuen Service perspektivisch als Zeichen dafür, dass sich Musiker an Streaming als Distributionskanal für Musik gewöhnt haben und in Zukunft stärker darauf setzen werden. Das setzt die Musiklabels unter Druck, denn am Ende muss auch mit Streaming Geld verdient werden.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG taz.de: Gabriel und die Vorratsdatenspeicherung: Der rechtspolitische Korrespondent der taz, Christian Rath, fasst die vergangenen Wochen der von Sigmar Gabriel begonnen Debatte um die Vorratsdatenspeicherung treffend zusammen: "Sobald der SPD-Chef etwas über die von ihm gepushte Vorratsdatenspeicherung sagt, kommt Unfug heraus." Letzter Fehltritt war die Behauptung von Gabriel, dass die Mordserie der rechtextremistischen NSU-Terroristen mit einer Vorratsdatenspeicherung schneller hätte aufgeklärt werden können. Diese Aussage zeugt von grober Unkenntnis der NSU-Morde und einem nicht auf Fakten basierenden Populismus seitens Gabriel.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: "A failure that was avoidable": Vergangenen November berichtete das US-Musikmagazin Rolling Stone über eine angebliche Vergewaltigung einer Frau durch sieben Männer im Haus einer Studentenverbindung an der Universität von Virginia. Der Artikel musste nun zurückgezogen werden, nachdem bereits vor wenigen Wochen eigene Fehler zugegeben wurden. Der jetzt veröffentlichte Untersuchungsbericht der Journalistenschule der Universität Columbia zeigt die vermeidbaren Fehler des Magazins auf.

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