Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 6. März

In unseren Lesetipps geht es heute um neue Werbemöglichkeiten auf Instagram, das Plus des Rundfunkbeitrag, Native Advertising, Netflix' Einstellung zur Netzneutralität und die App "Reach Me". Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM B2C: Instagram Releases New Visual Storytelling Ad Format: Instagram hat jetzt eine neue Art der Werbefläche auf ihrer Plattform vorgestellt: In Zukunft wird es, ähnlich wie bei Facebook, "Carousel Ads" geben. Das ist eine Fotostrecke in einem gesponsorten Post, bei der der User die Möglichkeit hat, zur Seite wechzuscrollen, um sich weitere Bilder anzugucken. Auf der letzen Seite kommt ein "Learn more" Link, auf dem sich der User weiter über das beworbene Produkt informieren kann. Für private User ist das momentan noch nicht möglich. Instagram vergleicht diese Art der Werbung mit mehrseitigen Print-Kampagnen.

  • RUNDFUNKBEITRAG heise online: Rundfunkbeitrag bringt 1,5 Milliarden Euro mehr: Weitere Senkung?: Dank dem Datenabgleich und automatischen Anmeldungen, bringt der Rundfunkbeitrag 1,5 Milliarden Euro mehr in die Kassen bis 2016 als geplant. Ursprünglich hieß es, dass es nur ein Plus von 1,2 Milliarden Euro geben werde. Da die öffentlich-rechtlichen Sender, wie ARD und ZDF, das Geld nicht behalten dürfen, ist jetzt die Frage nach dem wohin damit? Einerseits werden die Beiträge auf 17,50 Euro im Monat gesenkt, bisher betrugen sie 17,98 Euro. Auch soll damit weniger Werbung im öffentlich-rechtlichen Radio ermöglicht werden. Trotzdem sei die Werbefinanzierung eine Entlastung für den Beitragszahler und bleibe damit Bestandteil der Rundfunkfinanzierung.

  • NATIVE ADVERTISING HORIZONT: Mobile Werbung: Der Run auf Native Advertising: Native Advertising hat enorm an Bedeutung gewonnen. Die Ausgaben für mobile Werbung können noch lange nicht mit denen der klassischen Werbung mithalten. Doch das Wachstum von 67 Prozent im letzten Jahr macht deutlich, dass das Potential da ist, dass sich das ändern wird. 2015 sollen sich die Budgets für Native Advertising weltweit mehr als verdoppeln. Auch der Automated-Guaranteed-Einkauf von mobiler Werbung soll zulegen. Damit erhalten die Kunden der Werbefläche die Garantie über eine bestimmte Reichweite der jeweiligen Kampagne.

  • NETZNEUTRALITÄT CNET: Netflix says it still supports Net neutrality, despite CFO's comments: Netflix betont weiterhin seine pro Netzneuneutralität-Haltung. Obwohl der CFO des Unternehmens vor kurzem gesagt hat, dass Unternehmen wie Netflix scheinbar mit Regulationen im Internet arbeiten müssen. Allerdings wird jetzt korrigiert, dass das komplett außerhalb jeden Kontext zitiert werde. Die Tatsache, dass Netflix gerade in Australien einen Vertrag mit einem Netzanbieter geschlossen hat, wird damit erklärt, dass der australische Markt durch gewöhnliche Datenvolumenseinschränkungen ein anderer sei, als der in den USA.

  • REACH ME Mashable: Libon lets you receive calls even when you've got no signal: Mit der neuen App "Reach Me" von Libon ist es jetzt möglich immer und überall Anrufe zu empfangen, selbst wenn man gar keinen Empfang hat. Die App benötigt dazu lediglich WiFi. Möchte man nicht immer erreichbar sein, kann man die Anrufe auch ganz einfach in die Mailbox umleiten. Nach Worten des Libon-CEO kann man die App mit T-Mobiles WiFi Calling Service vergleichen. In über 100 Ländern wird die App erst für Android, bald dann auch für iPhone erhältlich sein.

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Daniel Peter5 Lesetipps für den 5. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Netzkultur, den Medienwandel, CSC Deutschland, Commons und Obamas Interview mit BuzzFeed. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Spiegel Online: Deutschland, eine Belehrungsrepublik: Was treibt die Deutschen eigentlich an, wenn sie im Internet unterwegs sind? Spiegel-Online-Blogger Sascha Lobo hat den Grund gefunden: die Belehrung. Der oder die Deutsche hätte unglaublich gerne Recht und lasse auch andere gerne an seiner geistigen Überlegenheit teilhaben. Dieses Bedürfnis erstrecke sich auf alle gesellschaftlichen Gruppen und das gesamte politische Spektrum. In den Debatten, die sich zwischen den Meinungsfronten abspielen, pralle Hysterie auf Gegenhysterie – damit sei niemanden geholfen. Ein bissiger Kommentar zur Diskussionskultur im deutschsprachigen Internet.

  • MEDIENWANDEL taz.de: „Alle Ziele erreicht“: Vor allem Kritikern des umstrittenen Axel-Springer-Verlags dürfte die jüngst veröffentlichte Konzern-Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs nicht gefallen. Der Umsatz, den das Unternehmen erwirtschaftet ist nicht nur über acht Prozent gestiegen, der Axel-Springer-Verlag beweist auch, dass er einer der Vorreiter bei der Digitalisierung traditioneller Medien ist – 70 Prozent seines Gewinns erwirtschaftet der Konzern mit digitalen Angeboten. Die Angestellten des Axel-Springer-Verlag scheinen von der positiven Entwicklung jedoch nicht zu profitieren.

  • CSC DEUTSCHLAND Süddeutsche.de: Umstrittener NSA-Dienstleister verliert Ausschreibung: CSC Deutschland hat bei den jüngsten Ausschreibungen IT-Dienstleistungen im Millionenwert verloren, da die Firma mehrere Bundesländer nicht länger beraten darf. Das Unternehmen hat in den letzten 20 Jahren öffentliche Aufträge im Wert von 300 Millionen Euro ausgeführt – seine Aufgaben lagen in besonders sensiblen Bereichen wie Waffenregister und Überwachung. Der Clou: Der CSC-Mutterkonzern ist der größte Dienstleister des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA.

  • BUZZFEED The Drum: Wooing a nation: Can British politicians ever embrace 'BuzzFeedification' like Obama?: Nachdem der US-Präsident Barack Obama dem Medienportal BuzzFeed ein umfangreiches und sehr erfolgreiches Interview gegeben und damit bewiesen hat, dass er willig ist neue Wege zu gehen und dazu neue Medien mit ins Boot zu holen, wollen es ihm andere Politiker gleichtun. Vor allem in Großbritannien werfen viele Mitglieder des politischen Establishments einen Blick über den Großen Teich und wollen das Erfolgsrezept des Mannes ergründen, der Social Media unnachahmlich für sich nutzen kann.

  • COMMONS Berliner Gazette: Aufs Gemeinsame besinnen: Im EU-Parlament startet eine neue Arbeitsgruppe zu Commons: Innerhalb des EU-Parlaments formiert sich eine Arbeitsgruppe zu Commons. Commons sind Gemeingüter, die von jedem frei genutzt werden können und vor allem im Internet und Urheberrecht, aber auch in sozialen und ökonomischen Bereichen eine Rolle spielen. Arbeitsgruppen haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Gesetzgebung, können aber zur Aggregation von Meinungen und Ressourcen dienen. Es stellt sich aber die Frage, wie effizient die Arbeitsgruppe aufgrund der Heterogenität seiner Mitglieder sein wird.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 4. März

In unseren Lesetipps geht es heute um neue Datenschutzziele der EU, Wikipedia Zero, das Leistungsschutzrecht, Arbeiten bei Facebook und Facebooks Vorgehen gegen Hetzpredigten. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ heise online: Europas Regierungen wollen Datenschutzreform aushöhlen: Die geplante Datenschutz-Grundversorgung soll aufgeweicht und das Prinzip der Datensparsamkeit gestrichen werden, da nach Ansicht von EU-Regierungen die Interessen der Datenverarbeitung von Firmen oder Behörden schwerer wiegen als das Schutzbedürfnis der Bürger. Eigentlich dürfen nach einer Datenschutzrichtlinie aus den 90er-Jahren Unternehmen und Behörden Informationen nur verarbeiten, wenn dies für spezielle Zwecke erforderlich ist. Ist die Abschaffung jetzt ein Freibrief zum Datensammeln und weitergeben an Dritte? Wie passt das zum Datenschutz?

  • WIKIPEDIA The Next Web: The next Billion People Are Coming Online Quick: Immer mehr Menschen haben Zugang zu Internet - Die Zahl steigt unaufhaltsam und immer schneller an, schneller als jeder bisher vermutet hat. Ein großes Problem in Entwicklungsländern ist in diesem Zusammenhang das teuere Datenvolumen, was deren Zugang einschränkt. Wikipedias Co-Founder Jimmy Wales hat deshalb das Projekt "Wikipedia Zero" ins Leben gerufen, was erreichen möchte, dass User in Entwicklungsländern ohne den Verbrauch von Datenvolumen Zugang zu Wikipedia erhalten.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem.de: Leistungsschutzrecht: Wie die VG Media der Google-Konkurrenz das Leben schwermacht: Der Marktführer Google macht es seinen kleineren Konkurrenten auch wirklich nicht leicht. Noch schlimmer wird es allerdings durch eine Gratislizenz von VG Media, um welche kleinere Suchmaschinen sich vergeblich bemühen. Außerdem macht denen auch noch das Leistungsschutzrecht für Presseverleger zu schaffen. Aber Auslisten ist für die Suchmaschinenbetreiber auch keine Option, denn selbst auf diesem Weg werden ihnen Steine in den Weg gelegt. Immer mehr wird deshalb eine Abschaffung des Gesetzes gefordert.

  • FACEBOOK t3n: Mein erstes Jahr als Designer bei Facebook: Dass sich die Arbeit in einem kleinen Startup sehr von der bei einem großen Unternehmen unterscheidet, ist leicht vorstellbar. Aber gerade beim Wechsel von einem Startup zu einem Unternehmen wie Facebook kann es einem vorkommen wie der Sprung von einer Welt in eine andere. Der Autor fasst hier zusammen, was er gerne vor seinem Wechsel gewusst hätte. Da ist zum einen, dass man in einem Startup die komplette Wertschöpfungskette miterlebt. Facebook ist dahingegen deutlich komplexer, allein schon weil viel mehr Menschen daran mitarbeiten. Aber es gibt auch viel mehr Aufgaben zwischen denen man wählen kann, was ein Vorteil für die ist, die sich weiterentwickeln wollen. Gerade diese Bandbreite macht Facebook für den Autoren zu einem tollen Ort zum arbeiten.

  • FACEBOOK ReadWrite: How Facebook Is Taking On "Dangerous" Speech: Facebook hat jetzt Maßnahmen unternommen um "Dangerous Speech", also gefährlich hetzende oder diskriminierende Ansprachen zu unterbinden oder zu verringern. Gerde in Myanmar, das sich gerade erst von jahrelanger Militärdiktatur erholt, machen Gerüchte schnell die Runde. Einer der radikalsten Buddhisten postet feurige Reden und Predigten in Sozialen Medien wie Facebook, in welchen er auch viele Follower hat, die ihm seine Botschaften auch glauben. Um derartige Posts zu melden hat Facebook jetzt den Meldeprozess in Myanmar vereinfacht und dazu noch mehr Antwortmöglichkeiten auf die Frage, warum man diesen Post nicht mehr sehen möchte, eingefügt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. März

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatsApp, House of Cards, Interviews mit Juliane Leopold und Steffen Seibert, sowie das Leistungsschutzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP Digiday: 'WhatsApp alerts are easier said than done': Es ist eine Hassliebe, wie Ricardo Bilton auf Digiday schreibt. Einerseits sind Verlage von den Möglichkeiten fasziniert, die WhatsApp für die Content-Distribution bietet, andererseits sind nur sehr komplizierte Arbeitsabläufe nötig, damit das klappt. Wir selber testen seit Monaten WhatsApp und aus verschiedenen Gründen sehe ich das persönlich immer kritischer. Andere setzen darauf, ihre Leser trotz neuer Gewohnheiten des Konsums von Informationen zu erreichen.

  • HOUSE OF CARDS CNET: Some 'House of Cards' viewers do whatever it takes to watch: Dieser Lesetipp hat einen leichten Hauch von "Ich habe es euch doch gesagt!". Ob es nun Kurzsichtigkeit oder die Notwendigkeit mit Lizenzen Geld einzunehmen war, dass die dritte Staffel von "House Of Cards" hierzulande (und woanders) nicht auf Netflix zu sehen ist, ist ein Abonnenten beleidigender Fehler. Wer sich nicht durch einen Wechsel seiner IP-Adresse helfen konnte, war zu unautosisierter Nutzung gezwungen und das waren scheinbar nicht wenige, denn wenn es um Zugang geht, interessieren veraltete Urheberrechtsgesetze auch den anständigsten Bürger nicht mehr.

  • BUZZFEED Vocer: Katzencontent… unterlegt mit Katzengejammer: Hmm, auf Vocer.org gibt Larissa Sartori sehr viel Raum für den Ärger von Juliane Leopold auf die hierzulande oft kritischen Reaktionen zum Start von BuzzFeed Deutschland. Als kleiner BuzzFeed-Fan und alles andere als ein Vertreter des Journalismus alter Schule, fühle sogar ich mich auch von dieser Kritik angesprochen, deshalb an dieser Stelle eine kritische Nachfrage (die eigentlich von Sartori hätte kommen sollen): Wenn eine sehr gute Journalistin von Zeit Online sich mit anderen Journalisten zusammen tut, darf man nicht irrtiert sein, wenn diese Leute über Monate hinweg etwas vollkommen belangloses machen? BuzzFeed kann ab und zu Journalismus, spannender sind die Kompetenzen im Publishing und neuen Strukturen von Redaktionen, aber dafür war wohl keine Zeit mehr in diesem Interview.

  • STEFFEN SEIBERT Daniel Bouhs' Blog: “Da gehört die Bundesregierung auch hin”: Im Interview mit dem Medienjournalisten Daniel Bouhs spricht Regierungssprecher Steffen Seibert über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Regierung in den sozialen Netzwerken,wie man mit Trollen umgehen soll, das Verhältnis zur journalistischen Berichterstattung der Presse und die neue Facebook-Seite der Bundesregierung.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Netzpolitik.org: Chronologie des Leistungsschutzrecht für Presseverlage: Vergangenen Freitag veranstaltete das Informationsportal iRights.info eine Diskussion zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Florian Gilberg von Netzpolitik.org war dabei und hat fleißig mitgeschrieben und für seinen Artikel auch gleich mal eine Chronologie des Gesetzes gemacht, dass sich die Presseverlage mit aller Macht gewünscht haben, es dann aber niemals selber anwendeten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Industrie 4.0, was Netzneutralität ist, das Freihandelsabkommen TTIP und den Krieg in der Ukraine. Ergänzungen erwünscht.

  • INDUSTRIE 4.0 Ich sag mal: Offener Brief an die Bundeskanzlerin: Mein Beitrag von letzter Woche über die die Industrie 4.0 wieder einmal verschlafende Politik hat zwei Arten von Reaktionen hervorgerufen: Zustimmng und Ablehnung. Größter Unterschied in der Reaktion war vor allem das Verständnis von Industrie 4.0 und welche Rolle die Politik dabei spielt. Netzpiloten-Autor Gunnar Sohn hat zu dem Thema Industrie 4.0 einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst, indem er die Bundesregierung ermahnt, beim Thema Industrie 4.0 nicht schon wieder die digitalen Herausforderungen zu verpassen. Seine lesenswerte Kritik geht in eine ähnliche Richtung.

  • NETZNEUTRALITÄT I The Oatmeal: Dear Senator Ted Cruz, I'm going to explain to you how Net Neutrality ACTUALLY works: In einem neuen Beitrag auf seinem Comic-Blog "The Oatmeal" erklärt Matthew Inman das Prinzip der Netzneutralität und setzt sich mit der Debatte in den USA auf seine ganz eigene Art und Weise auseinander. Nach John Olivers Netzneutralität-Beitrag ist das jetzt mein zweitliebstes Erklärstück, welches ich meiner Frau Mutter zeigen kann, ohne sie zu langweilen.

  • NETZNEUTRALITÄT II CNET: Nokia CEO Rajeev Suri knocks Net neutrality: In der Debatte um eine gesetzlich vorgeschriebene Netzneutralität – die sowohl in den USA als auch Europa geführt wird – hat sich der CEO von Nokia, Rajeev Suri, auf die Seite der Kritiker eines solchen Vorhabens gestellt. Seiner Meinung nach müssen priorisierte Dienste möglich sein, um neuen Technologien wie selbstfahrenen Autos ausreichend Konnektivität zu garantieren. Langfristig, so Suri, werden Konsumenten also nicht von Netzneutralität profitieren.

  • FREIHANDEL The Conversation: Beyond TTIP's false choices and tall tales of free trade: Anfang 2013 berichtete ich auf Carta.info über ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, das damals noch mitdem Akronym TAFTA abgelkürzt wurde – heute TTIP. Seitdem wurde die Debatte auf beiden Seiten mit einer großen Emotionalität geführt. Viashaal Kishore hat den meiner Meinung nach seit langem sachlichsten Text über TTIP veröffentlicht und bricht es auf die von der Gesellschaft zu beantwortenden Frage herunter, was sie von ihrer Wirtschaftspolitik erwartet.

  • UKRAINE taz: Ukrainischer Blogger Igor Bigdan: "Uns eint das Misstrauen der Macht": Wer schon einmal Urlaub in der Ukraine gemacht hat weiß, wie nah dieses Land ist und der wirkt der dort vorherrschende Krieg hierzulande so weit weg. Er ist es aber nicht und trotzdem wissen wir wenig darüber, was im Osten der Ukraine genau vor sich geht. Im Interview mit der taz redet Igor Bigdan, eine Größe in der ukrainischen Bloggerszene, über die Gründe dafür: Politik und Propaganda.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 27. Februar

In unseren Lesetipps geht es um Microsofts Future Vision Video, Netzneutralität in den USA, Social-Media-Multitasking, Gewerkschaften und New Work und die Zensur auf Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FUTURE VISION Digital Trends: Microsoft reveals new 2015 Future Vision video: Microsoft hat ein neues "Future Vision"-Video veröffentlicht, welches an ein Video aus 2011 anschließt. In dem 6-minütigen Video folgt man einer jungen Akademikerin, welche einen Job sucht. Im Video werden viele komplexe, neuartige, intelligente, digitale Techniken benutzt, welche teilweise mobil waren. Verbindungen von überall zu allem werden aufgezeigt, Kinder lernen mit digitaler Technologie und die Jobsuche ist nur noch eine Frage an den Computer, welcher einem sofort Bewerber inklusive deren Stärken und Schwächen aufzeigt.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem.de: Netzneutralität: FCC verbietet Überholspuren im Netz: Bezahlten Überholspuren im Internet ist in den USA ein Ende gesetzt worden. Die FCC hat in Washington beschlossen, dass es eine schärfere Regulierung des Breitbandnetzes geben werde, um eine bevorzugte Durchleitung von Daten gegen Gebühren verhindert wird. Damit übernimmt die USA eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung der Netzneutralität, was in Europa aufgrund schwächerer Regeln noch nicht ganz der Fall ist. Auch US-Präsident Barack Obama steht hinter dieser Entscheidung.

  • SOCIAL MEDIA B2C: Marketers- Stop Multi-Tasking Social Media: Multi-Tasking ist ein Mythos. Wir sind keine Multi-Tasker, wir sollten eins nach dem anderen machen, um unsere Effizienz pro Aufgabe um bis zu 40 Prozent steigern. Die Autorin Janet Fouts gibt hier klare Tipps, wie man mit Social Media-Marketing-Aufgaben umgehen sollte, um die Zeit effektiv zu nutzen und das für jede Plattform. Außerdem sind Pausen wichtig, um sich zu entspannen und dem Kopf Ruhe zu gönnen. Eine sogenannte "Brainstorm File" kann hier auch helfen, um sich selber zu sortieren.

  • GEWERKSCHAFTEN XING spielraum: “Auch New Worker brauchen Gewerkschaften”: Passen Gewerkschaft und "New Work" wirklich zusammen? Das hat Christiane Benner gefragt, ein Vorstandsmitglied der IG Metall. Es gibt viele neue Arbeitsformen, wie mobiles Arbeiten oder Crowdworking, und unterschiedliche Geschwindigkeiten, in denen die Einführung dieser erfolgt. Auch wünschen sich Arbeitnehmer mehr Demokratie, und denken dabei nicht mehr an Gewerkschaften. Denn laut Benner sind Unternehmen mit Betriebsräten nachweislich innovativer. Die Frauenquote ist auch ein Themenpunkt des Interviews, genauso wie die Frage, wie Gewerkschaften für die Generation Y wieder attraktiver werden wollen.

  • FACEBOOK t3n: Zensur auf Facebook: Meinungsfreiheit hört da auf, wo das Geschäft bedroht wird: Mark Zuckerburg, Begründer von Facebook, stellt seine Plattform gerne als Sprachrohr der einfachen Menschen da. Aber ist Facebook das? Mit der Zensur nimmt es das soziale Netzwerk nicht ganz so genau. Aus Angst in bestimmten Regionen abgeschaltet zu werden, zensiert Facebook bestimmte Inhalte, und das tausendfach. Trotzdem verkündet Mark Zuckerberg nach den Anschhlägen in Paris, dass die Meinungsfreiheit auf Facebook nicht Opfer von Fanatismus werde.

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Daniel Peter5 Lesetipps für den 26. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Android for Work, Gemalto, den Führungswechsel bei Microsoft und die Digitalisierung deutscher Verlage. Ergänzungen erwünscht.

  • SPIONAGE heise online: NSA-Skandal: EU-Parlamentarierer unzufrieden mit Antwort der EU auf Überwachung: Im Europaparlament macht sich langsam Unruhe breit. Trotz deutlicher Aufforderungen der Parlamentarier haben die anderen Institutionen der EU nach den Spähangriffen von Geheimdiensten wie NSA und GCHQ immer noch keine Konsequenzen gezogen. Während die Liste von bekannten Cyberattacken immer länger wird, wurde noch keine Empfehlung des Parlaments umgesetzt. Der Höhepunkt sei, dass es die EU immer noch nicht geschafft habe, seine digitale Infrastruktur besser vor solchen Angriffen zu schützen.

  • ANDROID GoogleWatchBlog: Bring your own Device: Google kündigt Android for Work für den Einsatz am Arbeitsplatz an: Google plant die gemeinsame Marktführerschaft von Microsoft und Apple im Business-Bereich zu knacken und das Betriebssystem Android in die Büros zu bringen. Indem das Unternehmen seine Soft- und Hardware sicherer macht, will es den ersten Schritt in diese Richtung gehen. Außerdem sollen die Mitarbeiter eines Unternehmen dazu ermutigt werden, ihre eigenen Geräte am Arbeitsplatz zu nutzen, indem es eine scharfe Trennung von privatem und beruflichem Bereich auf den Geräten ermöglicht.

  • CYBERWAR Süddeutsche.de: "Kontakt zur NSA aufzunehmen, wäre Zeitverschwendung": Nachdem durch weitere Snowden-Dokumente bekannt geworden ist, dass der größte SIM-Karten-Hersteller der Welt Gemalto Opfer von Hacker-Angriffer der NSA und des GCHQ wurde, äußert sich der Geschäftsführer in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Der Manager übt sich in Schadensbegrenzung und äußert unter anderem, dass es den beiden Geheimdiensten nur in wenigen Fällen gelungen wäre, die Verschlüsselung von SIM-Karten zu knacken.

  • MICROSOFT Golem.de: Microsofts Deutschland-Chef geht zurück zur Telekom: Das war ein kurzes Intermezzo. Nach zweieinhalb Jahren wechselt der Deutschland-Chef von Microsoft Christian Illek zurück zu seinem früheren Arbeitsgeber Deutsche Telekom. Damit ist der 50-jährige bereits der dritte Geschäftsführer, der dem Unternehmen den Rücken kehrt. Bei der Telekom war er bereits von 2007 bis 2012 für die Marketingaktivitäten in Deutschland zuständig. Dort soll er nun als Personalchef die angestrebte Transformation des Unternehmens begleiten.

  • DIGITALISIERUNG DIE WELT: So digital sind Deutschlands Verlage: Die durch die Digitalisierung sinkenden Erlöse der Print-Medien zwingen die Verlage neue Wege zu gehen. Eine neue Studie zeigt, dass bereits über 100 Zeitungsmarken ein digitales Bezahlmodell eingeführt haben. Zu diesen Einnahmen kommen zusätzlich größere Gewinne durch Online-Werbung. Zwar sind die Erlöse im digitalen Bereich der Verlage meist noch relativ übersichtlich, doch die Wachstumsraten sind stellenweise beeindruckend. Der Verband des Zeitungsverleger ist optimistisch.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 25.02.2015

In unseren Lesetipps geht es heute um neue Funktionen bei Medium, die neue journalistische Leitung beim Guardian, die nun jugendfreie Bloggingplattform Blogger, Apple und Journalismus sowie die Nutzung der Sozialen Medien. Ergänzungen erwünscht.

  • MEDIUM GIGAGCOM: Medium gets a bit more Twitter-like, and a bit more blog-like: Die Blogging-Plattform Medium hat einige neue Tools eingefügt, die die Plattform mehr wie Twitter und Blogger erscheinen lassen. So gibt es nun die von Twitter bekannte Funktion „Schreib jetzt...“, mit der man mit nur einem Klick anfangen kann einen Text zu schreiben. Ebenso können mit einer neuen Funktion Tags vergeben werden, die unter verschiedenen Oberbegriffen wie Technik, Medien oder Fotos einsortiert werden und die Oberfläche erscheint nun ein wenig mehr wie ein Blog. Damit möchte Medium seine Nutzer mehr dazu bewegen, mehr eigene Inhalte und Inhalte die nicht unbedingt 1000+ Wörter lang sein müssen, zu erzeugen.

  • JOURNALISMUS DIRK VON GEHLEN: Neue journalistische Leitung beim Guardian: Nachdem Alan Rusbridger den Platz des Chefredakteurs beim Guardian im Dezember freigab und in die Rolle des “Chair of the Scott Trust” wechselte, wird nun beim britischen Traditionsblatt ein neuer Chefredakteur gesucht. Mit Emily Bell, Wolfgang Blau, Janine Gibson und Katharina Viner gibt es dabei vier Kandidaten. Was diese vorhaben und wie sie die Arbeit eines Chefredakteurs sehen, zeigen ihre vier Bewerbungen, die öffentlich einsehbar sind. Dirk von Gehlen hat aus diesen einige interessante Passagen rausgesucht.

  • BLOGGING READWRITE: Blogger Leaves The Porn To Tumblr: Zum 23. März wird Googles Bloggingplattform Blogger jugendfrei. Der Dienst verbietet seinen Nutzern nämlich ab diesem Datum nicht-jugendfreie und sexuell eindeutige Inhalte. Nutzer, die gegen diese Regelung verstoßen, sollen gesperrt werden. Lediglich private Blogs mit expliziten Inhalten sowie Nacktheit im künstlerischen, erzieherischen, dokumentarischen oder wissenschaftlichen Kontext mit einem erheblichen Nutzen sind weiterhin erlaubt. Damit übergibt Google der zu Yahoo zugehörigen Plattform Tumblr beim Thema nicht-jugendfreie Inhalte die Marktführerschaft. Dort sind solche Inhalte nämlich weiter erlaubt und erfreuen sich einer großen Beliebtheit.

  • APPLE Gizmodo: Apple baut Medienredaktion auf: Apple möchte nicht mehr nur der Hersteller von technischen Geräten, wie dem iPhone oder iPad und der Anbieter von Diensten wie iTunes oder iCloud sein. Einem neuesten Stellengesuch zufolge sucht das Unternehmen einen Musikredakteur für den hauseigenen Musikshop iTunes. Dieser soll anscheinend eine Medienredaktion zu den Themen Musik, Filme und Bücher aufbauen. Dazu wurde bereits in jüngster Vergangenheit ein bekannter, britischer DJ verpflichtet. Es stellt sich somit die Frage, was Apple mit diesem Schritt vor hat.

  • Social Media Philipp Steuer: Diese 4 sozialen Netzwerke nutzt eine 14 Jährige wirklich: Vor einigen Wochen machte auf medium ein Beitrag die Runde, in dem der 18 Jährige Teenager Andrew Watts von seinen Erfahrungen mit den Sozialen Medien erzählte. Auch wir Netzpiloten griffen diesen auf. Doch auch wenn der Beitrag bereits einen guten Einblick in die Nutzung der Sozialen Medien gab, zeigte dieser nur, wie Watts Social Media nutzt. Nun hat der deutsche Blogger, YouTuber und ehemalige Google-Mitarbeiter Philipp Steuer die 14-jährige Eva zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Ergebnisse unterscheiden sich hierbei erheblich von denen von Watts und zeigen, welche Social-Media-Dienste Eva nutzt und warum.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 24. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bundesregierung auf Facebook, Mobile Payment, den Snapchat-Trend, Werbung auf Pinterest und YouTube Kids. Ergänzungen erwünscht.

  • BUNDESREGIERUNG SPIEGEL ONLINE: Bundesregierung startet Facebook-Profil: Die Bundesregierung ist jetzt auch auf Facebook vertreten. Damit wolle sich die Regierung ohne Umwege direkt mit den Menschen in Verbindung setzten, schließlich sind 28 Millionen Deutsche in dem Netzwerk angemeldet. Kritisiert wird allerdings, dass die Bundesregierung damit Journalisten letztendlich überflüssig macht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Bundesregierung damit die Nutzungsbedingungen von Facebook akzeptiert, über die ja eigentlich in letzter Zeit sehr viel diskutiert worden sind, auch im Bundestag. Trotzdem können wir jetzt Angela Merkel beim Aussteigen aus der Limousine oder dem Landen der Regierungsmaschine aus Cockpit-Sicht zusehen.

  • MOBILE PAYMENT heise online: Mobile Payment: Google will seiner Wallet einen Schubs geben: Google möchte beim Thema "Mobile Payment" mitmischen. Durch Kooperationen mit US-Netzbetreibern will Google wieder vorne mitmischen und "Wallet" verbessern. Nachdem durch ApplePay endlich Aufmerksamkeit auf Mobile Payment gelenkt wird, profitiert auch Googles Wallet davon. Allerdings tauchen auf dem Markt auch immer mehr NFC-Terminals auf, genauso wie die meisten Smartphones mittlerweile mit dem für Mobile Payment notwendigen Chip versehen sind. Wird Google damit den notwendigen Durchbruch auf dem Markt schaffen?

  • SNAPCHAT WIRED: I'm Too Old for Snapchat, Which Is Exactly Why It Should Be Worth $19B: Snapchat ist momentan ganz oben auf der Liste der erfolgreichsten Trends. Autor Marcus Wohlsen versteht das nicht wirklich und versucht den Trend zu erklären, denn die Zukunft sieht nach Snapchat aus. Wie schon die Beispiele des Instagram- und Whatsapp-Kauf durch Facebook oder Googles Kauf von YouTube gezeigt haben, Nutzerzahlen können urplötzlich nach oben schießen, was sie bei diesen Plattformen ja auch getan haben. Nicht mal der mangelnde Umsatz von Whatsapp macht den Deal mit Facebook schlecht, denn die Userzahlen sind um 56 Prozent seit der Übernahme angestiegen. Was heißt das für Snapchats Zukunft?

  • PINTEREST Digiday: A look at Pinterest's forthcoming ad unit: Pinterest startet in seiner Monetarisierung weiter durch: Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass man auch Apps direkt von der Seite herunterladen kann, wird es jetzt wohl neue Möglichkeiten für Sponsored Posts geben: In einem Pin sollen jetzt mehrere Fotos platzierbar sein. Auch soll ein "Kaufen"-Button eingeführt werden, über den die Produkte direkt und einfach gekauft werden können. Ebenso hat Pinterest letzte Woche"Affiliate links" auf seiner Plattform verboten.

  • YOUTUBE GWB: YouTube Kids: Google stellt kinderfreundliche YouTube-App vor: YouTube hat jetzt, zumindest auf dem amerikanischen Markt, eine App speziell für Kinder rausgebracht. Diese funktioniert komplett unabhängig von der eigentlichen YouTube-App, welche damit auf dem Tablet nicht mal installiert sein muss. Eltern können hier sowohl die Kanäle, als auch die Zeit bestimmen, was und wie viel ihr Kind schauen soll. Das Design der App ist genau auf kleinere Kinder ausgerichtet, große Icons und bunte Bilder, sowie Verlinkungen zu Partnern wie Disney und Dreamworks auf der Startseite, machen dem Kind die Bedienung einfach. Und für genervte Eltern hat die App auch die Funktion "Stummschalten".

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 23. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatsApp im Journalismus, die Agentur AP, Disruption à la Nordmänner, eine App für Sport-Fans und BuzzFeed. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP Meedia: Wann Redaktionen ein eigener Account auf WhatsApp nützt: Eine Art Zwischenfazit nach der ersten Welle an Medien auf WhatsApp kann auf Meedia.de nachgelesen werden, wo sich aktive und nichtaktive Redaktionen dazu äußern. Interessant wird zu sehen sein, wie Medien eiens Tages auf WhatsApp unterwegs sind, wenn der Chat-Messenger sich wie seine Konkurrenz um Publishing-Features erweitert hat und damit auch zu einem unkomplizierten Tool für Redaktionen wird.

  • ASSOCIATED PRESS Spiegel Online: Interview mit AP-Chef Gary Pruitt: Ein interessantes Interview von SPON-Redakteur Christian Stöcker mit dem Chef der Agentur Associated Press, Gary Pruitt, über den Medienwandel im Journalismus, wie sich die Presseagentur immer auf die neueste Technologie einließ und die Reaktionen auf die Überwachung der Medien durch die US-Geheimdienste.

  • DISRUPTION Mashable: The Vikings were some of the first tech disruptors: Ein lesenswerter Text über Wikinker ist selten, besonders auf Mashable. Steven Ashby erklärt darin, dass die Wikinker mehr als nur Händler und Krieger waren, sondern vor allem auch hervorragende Ingenieure. Dies führte dazu, dass sie für ein paar technologische Disruptionen im Mittelalter verantwortlich sind, über die kein Feuilleton der Welt damals kulturkritisch berichten konnte.

  • APP Nieman Journalism Lab: USA Today’s new sports app wants to help cure your fear of missing out: Die Zeitung "USA Today" bietet eine Sport-App an, die durch Push-Benachrichtigungen die Leser informieren soll und ihnen somit das Gefühl vermittelt, nichts mehr zu verpassen. Was im Sport funktioniert, kann allgemein für Medienkonsumenten nützlich sein, weshalb sich der Artikel von Justin Ellis lohnt durchzulesen.

  • BUZZFEED Horizont: Wie Scholz & Friends mit bunten Listen den Social-Traffic steigern will: Wer hat zuerst Publishing gerufen? Wer? Keine Ahnung er zuerst, aber spätestens seit dem Vortrag von Juliane Leopold im Hamburger Betahaus ist sicher nicht nur uns klar, dass es zwar auch mal Journalismus auf BuzzFeed geben kann, das Unternehmen aber in erster Linie an der Zukunft des Publishing arbeitet. Mit der Agentur Scholz & Friends gibt es jetzt ein hierzulande prominentes Beispiel dafür.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 20. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Fokussierung der NYT auf den Online-Bereich, Startup-Trends, die neuesten Snowden-Enthüllungen, die Sharing Economy und Podcasts. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Poynter: Dean Baquet: NYT will retire ‘system of pitching stories for the print Page 1′: Im Kampf um das digitale Überleben macht die traditionsreiche Zeitung, The New York Times, Online zur obersten Priorität. Ab sofort soll der Kampf der Storys um die erste Seite in der Zeitung unwichtiger werden und stattdessen die Platzierung von guten Geschichten auf der Website an Priorität zunehmen. Die besten Storys kommen auf die "Deans List" vom Chefredakteur Dean Baquet und werden online besonders prominent platziert. Hierbei sollen diese zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends erscheinen, da in dieser Zeit die digitale Leserschaft ihren Höhepunkt habe. Somit macht die New York Times einen weiteren wichtigen Schritt für eine digitale Zukunft.

  • STARTUPS Gründerszene: Big Data und E-Health laufen E-Commerce den Rang ab: In den letzten fünf Jahren gehörten E-Commerce Startups zu den meist gegründeten Unternehmen im Technologie-Bereich. Im vergangenen Jahr zeichnete sich jedoch eine rückläufige Zahl an Finanzierungsanfragen von diesen ab. Der Grund hierfür sei, dass kaum noch eine Nische frei ist, wie Capnamic Ventures vermutet. Stattdessen wird lieber in anderen Bereichen gegründet. Im Technologie-Sektor liegen hierbei vor allem die Themen Datensicherheit, Fintech, Big Data und E-Health im Trend, wie eine Studie basierend auf 5.000 Finanzierungsanfragen ermittelt hat. Somit wird die deutsche Gründerszene immer innovativer und legt ihr Nachahmer Image immer mehr ab.

  • NSA Süddeutsche.de: NSA und GCHQ hackten SIM-Karten-hersteller Gemalto: Und wieder mal sind neue Enthüllungen von Edward Snowden an die Öffentlichkeit gelangt. Dabei sollen dieses Mal die NSA und das britische Pendant der GCHQ massenweise Verschlüsselungscodes des SIM-Karten Herstellers Gmalto gestohlen haben, die es den Geheimdiensten ermöglichten die Kommunikation von Handy-Nutzern unauffällig zu überwachen. Betroffen sein dürften jede Menge SIM-Karten, ist Gmalto eine der größten Hersteller auf diesem Gebiet und zählt unter anderem Verizon und AT&T zu seinen Kunden. Das Unternehmen möchte nun sehr genau untersuchen wie der Angriff entstehen konnte.

  • SHARING ECONOMY Unsere Zeit: Der Wolf im Sharingpelz – warum die gesellschaftliche Wirkung der Sharing-Ökonomie besser ist als ihr Ruf: Der Ruf der Sharing Economy ist nicht gerade sonderlich gut – zumindest in Deutschland. Vor allem Uber, das wohl aktuell prominenteste Beispiel, hat hierzu einen nicht allzu kleinen Teil beigetragen. Doch auch wenn der Ruf der Sharing Economy somit ausbaufähig ist, hat diese eine nicht zu verachtende gesellschaftliche Wirkung, wie Julian Leitloff erklärt. So ist für ihn die Sharing Economy eine Antwort auf die Veränderung unserer Gesellschaft. Nicht die Lebensumstände sollte an den Job angepasst werden, sondern anders herum. Gleichzeitig betont er aber auch, dass eine kontroverse Auseinandersetzung mit den neuen Angeboten sehr wichtig sei.

  • PODCASTS Digiday: Podcasters eye Android devices for next stage of growth: Mit Hits wie "Serial" erleben Podcasts zurzeit eine Hochphase und steigende Beliebtheit beim Publikum und der Werbebranche. Treibende Kraft hierbei ist Apple mit der Podcas-Sektion in iTunes und der vorinstallierten Podcast-App auf dem iPhone und iPad. Doch auch wenn damit ein Bigplayer eine wichtige Rolle im Podcast-Markt spielt, könnte der Markt noch einmal einen deutlichen Schub erleben. Momentan bietet Konkurrent Google keine Podcast App oder ähnliches an. Sollte sich dies aber ändern und somit auch Android-Nutzer in den Genuss von Podcasts kommen, würden diese noch einmal deutlich gefördert werden. Bislang hat Google sich hierzu aber noch nicht geäußert.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 18. Februar

In unseren Lesetipps geht es um 3D-Technologien und Virtual Marketing, das neue Android M, Roboterjournalismus, die Kommentarfunktion von sueddeutsche.de und die neue Plattform für Auslandsjournalismus von und über Frauen. Ergänzungen erwünscht.

  • 3D-TECHNOLOGIE B2C: The Future Is Now: Virtual Reality and Digital Marketing: 3D-Technologie wird die Gelegneheit sein für das neue Marketing. Denn durch neue Technologien gibt es ganz neue Möglichkeiten, den Kunden sein Produkt wirklich und lebensnah erleben zu lassen: Genau deshalb fangen Firmen an "Virtual Reality" in ihr Marketing mit einfließen zu lassen. Denn es gibt noch viele ungenutzte Möglichkeiten und Chancen in diesem Sektor. Letztlich hat Virtual Reality große Chancen langfristig viele Formen des digitalen Marketings zu ersetzen. Der Autor Ronn Torossian ist sich sicher, dass es trotzdem viele technologische Herausforderungen geben wird, die jetzt noch keiner vorhersehen kann.

  • ANDROID GWB: Android M: Google-Manager erwähnt erstmals die neue Android-Version: Die Gerüchteküche brodelt ja schon seit einiger Zeit immer wieder auf. Wann kommt die neue Android-Version? Wie wird sie aussehen? Was wird sie können? Und wie wird sie wohl heißen? Absehbar ist ja bereits, das sie kommen wird. Jetzt ist auch klar, dass die nächste Andriod-Version wieder ein Major-Release wird, daher wohl Android 6.0 sein wird. Aber wird Google wieder einen Vertrag mit einem Süßwarenhersteller eingehen, wie es bei "KitKat" der Fall war? Sicher ist, dass jetzt von "Android M" gesprochen wurde.

  • ROBOTERJOURNALISMUS European Journalism Observatory: Can Robots Do Public Interest Journalism?: Können Roboter Journalismus betreiben, können sie twittern und posten? Diese Frage beantwortet Nicholas Diakopoulos und stellt fest, das mehr als 8 Prozent der Twitter-Accounts in irgendeiner Art automatisiert befüllt werden. Es gibt auch diverse Beispiele für Bots, welche funktionieren und damit auch erfolgreich sind. Welche Vorteile hat Roboterjournalismus? Wann kommt er zum Einsatz? Und gibt es Unterschiede zu menschlich erstellten Posts / Tweets?

  • LESERBETEILIGUNG Politik Digital: Süddeutsche.de: Kein Platz für Trolle und Verschwörungstheoretiker: Stefan Plöchinger antwortet auf die Fragen zum neuen Konzept mit Leserfeedback umzugehen. Statt der klassischen allgemeinen Kommentarfunktion gibt es auf süddeutsche.de jetzt einzeln moderierte Diskussionen, in denen die einzelnen Themen besprochen werden können. Dabei muss auch jeder User sich mit Namen anmelden, auch wenn er später in der Diskussion unter einem Pseudonym mitreden kann. Wie ist das angenommen worden und was für Reaktionen gab es? Ist das nicht eine Maulkorb für die Leser? Und wie läuft die Moderation der Kommentare weiterhin auf Facebook?

  • AUSLANDSJOURNALISMUS taz.de: Crowdfunding: Keine Angst vorm Scheitern: Die zukünftige Finanzierung des Journalismus hat Pauline Tillmann als ständige Frage auf ihren Reisen durch die Welt begleitet. Deswegen möchte sie jetzt eine Plattform für Auslandsjournalismus von Frauen aufbauen. Auf diesem sollen Geschichten über Frauen aus alle Welt veröffentlicht werden. Um dieses Projekt auf die Beine zu stellen sammelt Tillmann mit sechs weiteren Mitstreiterinnen jetzt Geld via Crowdfounding. Denn "Just do it" ist das Motto, welches sie auf ihren Reisen gelernt hat.

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Daniel Peter5 Lesetipps für den 17. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Carbanak Hacker-Gruppe, Youtube, Abmahnungen, @meta_bene und den BR und seine Probleme mit dem Lizenzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • CARBANAK SPIEGEL ONLINE: So gelang den Cybergangstern der Milliarden-Coup: Die Beute: eine Milliarde Dollar. Der Ort des Verbrechens: 100 Geldinstitute in 30 Ländern. Fluchtfahrzeug: das Internet. Am Wochenende berichtete die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky, dass eine internationale, kriminelle Hacker-Gruppe weltweit durch Online-Einbrüche und Hacks einen immensen Betrag erbeutet hat. Bisher ist bekannt, dass die Täter die Computer von Bankangestellten mit Schadsoftware infiziert hatten und anschließend die Kontrolle übernommen haben. Doch wie läuft so ein digitaler Bankraub ab? Spiegel Online rekonstruiert das Vorgehen der Carbanak Cybergang.

  • YOUTUBE Süddeutsche.de: Bändiger des Bösen: Pro Minute werden 300 neue Videos auf der Videoplattform Youtube hochgeladen. Darunter befinden sich nicht nur die berühmten Katzen-Videos, sondern auch Hass-Botschaften, Gewaltdarstellungen und pornografisches Material. In einem ständigen Wettlauf gegen die Zeit müssen Videos dieser Art entfernt werden, bevor sie von zu vielen Nutzern gesehen werden. Die Inhalte werden nicht durch einen Algorithmus kontrolliert, da dieser den Zusammenhang der gezeigten Bilder nicht erkennen kann. Stattdessen muss jedes einzelne Video von menschlichen Angestellten gesichtet werden.

  • URHEBERRECHT iRights info: Ein Deckel mit Löchern: Mehrere tausend Euro für ein illegal verbreitetes Musik-Album? Solche Fälle sollte das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“, das im Oktober 2013 in Kraft trat, verhindern. Seitdem hat sich zwar die von Verbraucherschützern kritisierte „Abmahnindustrie“ gewandelt, jedoch ist die Anzahl der Abmahnung nicht wirklich gesunken. Die Gesetzesänderung scheint seinen Zweck verfehlt zu haben, dabei gibt es auch Wege jenseits von Gesetzen und Gerichten, die man beschreiten könnte, um die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material zu reduzieren.

  • TWITTER taz.de: Aphorisierende Antilopen: Striche auf weißem Grund. Tiere aus schwarzer Tusche. @meta_bene ist bestimmt kein typischer Twitter-Nutzer. Er retweetet nicht, er kommentiert nicht, er antwortet nicht. Er schickt nur täglich eine Zeichnung in die Welt. Sie sind unglaublich minimalistisch und auf ihre eigene Art philosophisch. Die Räumlichkeit des Bildes wird nur durch die Position der Tiere zueinander bestimmt. Die Tiere unterhalten sich über existentielle Fragen oder denken darüber nach - auf ihre einzigartige nüchterne Weise. Ein Artikel der taz über einen besonderen Twitterer.

  • LIZENZRECHT Golem.de: Der schludrige Umgang mit freier Software: Mitte Januar hat der Bayerische Rundfunk mit Linius ein Programm veröffentlicht, das vom BR für die Erstellung von multimedialen Inhalten für das Internet verwendet wird. Als freie Software soll es nicht-kommerziellen Akteuren die publizistische Arbeit erleichtern. Da das Programm jedoch auf der Blogsoftware Wordpress basiert, und dieses unter der General Public License steht, kann es eigentlich auch für kommerzielle Zwecke benutzt werden. Das ist aber nicht das einzige lizenz- und urheberrechtliche Problem beim Vorgehen des BR.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den digitalen Mob, Facebook vs. Netzneutralität, Open Source, E-Commerce in Deutschland und YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALER MOB NYTimes.com: How One Stupid Tweet Blew Up Justine Sacco’s Life: Auf NYTimes.com ist ein lesenswerter Artikel von Jon Ronson über Menschen erschienen, die sich mit einer unbedachten und meist sehr dummen Aussage das Leben zerstört haben. Vor allem Justine Sacco, die vor einem elfstündigen Flug einen rassistischen Tweet absetzte, der sich während des Fluges eine weltweite Spott- und Hass-Bewegung auslöste, ist ein gutes Beispiel für den digitalen Mob, der sich schnell bilden kann und genauso kritikwürdig agiert, wie meist seine Verursacher.

  • NETZNEUTRALITÄT The Verge: Facebook's march to global domination is trampling over net neutrality: Was hierzulande vor allem die Telekommunikationsanbieter Telekom und Vodafone sind, stellt in den USA das soziale Netzwerk Facebook dar: ein gefährlicher Feind der Netzneutralität zu sein. Mit der Telefoniefunktion von Facebooks Messenger WhatsApp und der Initiative Internet.org, womit noch mehr Menschen ins Internet gebracht werden sollen, führt Facebook einen harten Kampf gegen das im Internet grundlegende Prinzip der Netzneutralität.

  • OPEN SOURCE Golem: Das Wir-Gefühl der Open-Source-Community und seine Probleme: Oft sprechen Entwickler der Open-Source-Community und Nutzer der Software vom "Wir". Dieses Gemeinschaftsgefühl bewirkt, wenn nötig, einen starken Auftritt, doch noch öfters konkurrieren aber viele Interessen, wodurch das Wir zerrissen werden kann. Open Source ist ein wichtiger Bestandteil unserer digitalisierten Welt, aber eine zusammenhaltende Bewegung steht dahinter nicht, obwohl alle die gleichen Prinzipien vertreten (wollen).

  • E-COMMERCE etailment: Das deutsche Online-Handelsvolumina wird von US-Anbietern dominiert: In einem Gastbeitrag für etailment mahnt Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, dass gerade eine Exportwirtschaft wie die von Deutschland keine eigenen Online-Umsätze geenriert, sondern von US-Anbietern abhängig ist. Mehr als 65 Prozent der deutschen Online-Handelsvolumniawerden von Amazon, eBay und Apple generiert, Ein Grund dafür ist die altbackene Infrastruktur und vor allem die Politik: "Die digitale Agenda ist eigentlich eher eine digitale Lüge."

  • YOUTUBE Mashable: The revolution wasn't televised: Gestern vor zehn Jahren hat Chad Hurley die Domain YouTube.com registriert und den Grundstein für eine derheute wohl wichtigsten Online-Plattformen der Welt gelegt. Um die Bedeutung von YouTube wirklich zu verstehen, empfehle ich (und der Social Media Watchblog, wo ich den Artikel selber empfohlen bekommen habe) den Artikel von Todd Wassermann bei Mashable, in dem er die technologische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung beschreibt, die Youtube in den letzten zehn Jahren genommen hat.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 13. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Pinterest und Apple, wieso iPhone-User Android-User hassen, wie es um YouTube steht, das Internetmuseum in Berlin und die Situation der Pressefreiheit. Ergänzungen erwünscht.

  • PINTEREST SPIEGEL ONLINE: Integrierter App Store: Pinterest arbeitet mit Apple zusammen: Jetzt kann man auf Pinterest nicht mehr nur seine digitale Pinnwand gestalten. Passend zum Thema der Pinnwand werden jetzt dem User Apps vorgeschlagen, die man ohne Öffnen des Appstores direkt runterladen kann. Idealerweise sind diese natürlich themenbezogen auf die Pinnwand. Gestaltet man sich beispielsweise eine Pinnwand voll mit Rezeptideen, bekommt man eine passende Kochapp vorgeschlagen. Aber auch der Appstore ist jetzt auf Pinterest vertreten.

  • APPLE Techdirt: Green Bubbles: How Apple Quietly Gets iPhone Users To Hate Android Users: Schonmal aufgefallen, dass im iMessager die "Bubbles" grün statt blau sind, sobald man mit einem Android-Nutzer schreibt? Mit genau dieser subtilen Art schafft es Apple jetzt, dass seine Nutzer einen Hass auf Android-Nutzer entwickeln. Twitter zeigt eine beachtliche Anzahl von Hass-Kommentaren zu den grünen "Bubbles" und deren Autoren. Wie schafft Apple das? Und steht es wirklich so schlimm um die Konkurrenz zwischen den Marken? Denn es gibt nicht nur iPhone vs Android, sondern nur viele weitere Feindschaften.

  • YOUTUBE Digitaler Film: YouTube im Kreuzfeuer. Facebook, Twitter, Twitch und Snapchat greifen an.: Wird YouTube bald überholt sein? Facebook, Twitter, Twitch, Snapchat, Instagram, Vimeo, sie alle legen los und attackieren YouTube. Ist es nun bald vorbei mit der Plattform? Nach und nach übernehmen die verschiedenen Dienste kleine Teile von Youtube: die spontanen Videos, die lustigen Sekundenvideos und das Filmchen aus dem Urlaub haben neue Orte gefunden, wie Twitter, Vine und Facebook. Vorallem die letzte Plattform tut alles dafür, ihre User von seiner Videofunktion zu überzeugen. Aber auch die YouTube-Netzwerke bauen für ihre Stars eigene Plattformen auf. Wie lange wird YouTube dagegen noch bestehen können?

  • INTERNETMUSEUM Frankfurter Allgemeine: Internet-Museum: Finanzierung per Crowdfunding: In einem Crowdfunding-Projekt ruft Paul Rascheja zur Investition in ein etwas anderes Museum auf: Er möchte in Berlin ein Internet-Museum eröffnen. Interaktiv soll dem Besucher da das Internet von seinen Anfängen bis zur Aussicht in die Zukunft dargestellt werden, und ganz nebenbei wird auch noch der allgemeine Bildungsauftrag erfüllt. Auch soll es Workshops geben und Sonderaustellungen. Aber wie packt man das Internet in eine Vitrine? Wie gestaltet man ein Museum über ein Thema, was man nicht anfassen kann, spannend? Und wie geht man mit vielseits diskutierten Themen um, wie zum Beispiel Datenspeicherung?

  • JOURNALISMUS heise online: "Reporter ohne Grenzen" beklagt prekäre Bedingungen für Journalisten: Die Lage auf der Welt wird für Journalisten immer gefährlicher. In einem Raking hat die Organisation "Reporter ohne Grenzen" veröffentlicht, wo es am schlechtesten für die Pressefreiheit aussieht. Aktuelle Konflikte wie die Ukraine-Krise verschärfen die Situation deutlich. Deutschland hingegen verbessert sich.

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