Merle Miller5 Lesetipps für den 17. September

In den Lesetipps geht es heute um das Internet der Zukunft, Netflix-Konkurrenten, das aufgehobene Uber-Verbot, selbstfahrende Google-Autos und Windows 9. Ergänzungen erwünscht.

  • WIRTSCHAFT Welt: Das Internet der Zukunft kommt aus der Luft: Facebook und Google wollen mithilfe von Heißluftballons, Drohnen und Satelliten auch entlegenste Gebiete mit einer Internetverbindung versorgen. Ihr Ziel ist es, die gesamte Weltbevölkerung ins Netz zu bringen - aktuell ist davon nämlich nur etwa ein Drittel mit dem Internet verbunden, das sind zirka 2,7 Milliarden Menschen. Mit diesem Projekt soll weniger Armut und mehr Demokratie geschaffen werden. Aber auch viel Geld können Google und Facbeook damit verdienen.

  • VIDEOPORTALE Süddeutsche: Das können die Netflix-Konkurrenten: Wie inzwischen überall bekannt sein dürfte, gibt es seit gestern Netflix nun auch in Deutschland. Damit trifft es auf einen Markt, in dem bereits zirka fünfzig Online-TV- und Videostreaminganbieter um Geld und die Gunst der Zuschauer kämpfen. Doch inmitten des Hypes stellt sich auch die Frage, welcher Anbieter sich eigentlich lohnt und ob Netflix überhaupt die beste Wahl ist. In diesem Vergleich werden die Angebote und Preise von verschiedenen Videoportalen in Deutschland erklärt.

  • UBER The Wall Street Journal: Gericht hebt Uber-Verbot in Deutschland auf:: Ende August wurde mittels einer einstweiligen Verfügung gegen Uber dessen Mitfahrdienst untersagt. Nun hat das Landgericht Frankfurt am Dienstag die Verfügung mit der Begründung, dass zur Klärung des Streits keine Eilbedürftigkeit vorliege, aufgehoben und das Startup aus San Francisco kann seinen Dienst ab sofort wieder anbieten, ohne eine Strafe von bis zu 250.000€ pro Fahrt fürchten zu müssen.

  • GOOGLE 20min: Google-Auto mogelte sich durch Fahrprüfung: Im Mai dieses Jahres hatte Google einen Prototypen seines selbstfahrenden Autos präsentiert. Der Zweisitzer mit Elektro-Antrieb, der gänzlich ohne Pedale und Lenkrad auskommt, muss nur mittels Knopfdruck gestartet werden. Seit gestern sollen diese Autos erstmals offiziell auf Kaliforniens Straßen fahren dürfen. Auch wenn bei der Fahrprüfung vermutlich gemogelt wurde, so schneidet das Auto bislang dennoch positiv ab.

  • TECHNIK n-tv: Microsoft lädt zur Windows-9-Party: Am 30. September wird offiziell die neue Windows-Version von Microsoft vorgestellt. Zeitgleich oder kurze Zeit später dürfte dann auch schon die Preview-Version des Betriebssystems folgen. Inzwischen kann dank einer "Windows Technical Preview Build" die Funktionsweise schon genauer nachvollzogen werden. Mit der neuen Version möchte Microsoft eine Vielzahl von Neuerungen einführen, darunter auch ein neues Startmenü und ein Multi-Desktop-Feature. Nur über den Namen wird noch heiß spekuliert.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Netflix, Googles Ambitionen mit Android One, Facebooks Unvollkommenheit, das Leistungsschutzrecht und Blogging. Ergänzungen erwünscht.

  • NETFLIX Wall Street Journal: Netflix startet in Deutschland: Es ist Dienstag und Netflix ist in Deutschland angekommen. Und auch wenn jetzt schon klar ist, dass die Inhalte nicht mit dem viel gelobten Programm in den USA mithalten werden, wird es spannend sein, wie der Streaming-Dienst sich in Deutschland machen wird. Bisher konnten Anbieter hier nicht gerade mit spannender Vielfalt überzeugen und das Netflix sich diverse Filme mit Til Schweiger für ze Germans gesichert hat, lässt mich daran zweifeln, dass das in absehbarer Zeit besser wird. Nichtsdestotrotz verdient das von Reed Hastings gegründete Unternehmen Beachtung und die gibt ihm Jörgen Camrath auf den Seiten des Wall Street Journal.

  • ANDROID ONE Official Google Blog: For the next five billion: Dieser Lesetipp ist zwar ein Blogpost auf einem Firmenblog und damit sicher durch Dutzende Marketing-Korrekturschleifen gegangen, aber davon mal abgesehen zeichnet Googles Android-Chef Sundar Pichai ein interessantes Bild vom Nutzen preiswerter Smartphones, in denen hochwertige Technik verbaut ist. Google möchte das mit der "Android One"-Reihe schaffen und die Welt würde wahrscheinlich wirklich eine andere sein, wenn Menschen mit wirklich niedrigen Einkommen, egal in welchen Ländern, Zugang zu Technologien haben, die sie mit dem Internet verbinden. Also lest bitte zwischen den Zeilen, denn warum Google das macht, ist ein über die Interessen einer Firma hinausgehendes Problem bzw. Möglichkeit unserer globalisierten Welt.

  • FACEBOOK Re/code: Facebook Will Never Perfect Mobile — And That’s Okay: Das die Facebook-App ein großer Mist ist, wäre mir an sich kein Lesetipp wert, auch nicht, dass das sogar Facebooks Chefingenieur Jay Parikh offen zugibt. Aber der Gedanke, dass in der sich stets weiterentwickelnden Digitalisierung sowieso nie Perfektion erzielt werden kann und das sich sogar das als "Mobile-first"-Unternehmen bezeichnende Facebook damit abfindet ist interessant, denn dieser Raum für Verbesserung wird Facebooks Grundlage sein, die Marke von zwei Milliarden Nutzern zu erreichen. Ist das getan, wird die mobile Nutzung voran geschritten sein, die App ihr wieder hinterher hinken und Facebook Möglichkeiten haben, durch Verbesserung drei Milliarden Nutzer anzuvisieren. Unvollkommenheit kann ganz schön lukrativ sein.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Zeit Online: Das Leistungsschutzrecht kennt bisher nur Verlierer: Während die das Leistungsschutzrecht durchgesetzten Presseverlage von Google immer noch kein Geld für die Snippets im Nachrichten-Aggregatordienst Google News haben wollen, ziehen kleinere Suchmaschinen schon Konsequenzen und listen bestimmte Verlage aus den Suchergebnissen aus. Auf Zeit Online erklärt Patrick Beuth, warum T-Online und das Unternehmen 1&1 mit seinen Marken GMX und Web.de sich zu diesem Schritt entschieden haben.

  • BLOGGING LinkedIn: How I Write Blogs: Und zum Schluss noch eine wirklich lesenswerte Motivation, warum man ein Blog führen sollte, von niemand geringeren als Virgin-Gründer Richard Branson, der auf seinem LinkedIn-Blog erklärt, wie und warum er eigentlich so viel bloggt. Besonders gut gefällt mir, neben der mal wirklich existierenden Authentizität bei seinen Blogposts, dass für Branson das Bloggen nicht nur ein Weg der Kommunikation seiner Agenda ist, sondern Ausgangspunkt von Debatten, die dann vor allem in den sozialen Medien weitergeführt werden.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 15. September

In den Lesetipps geht es heute um das deutschsprachige BuzzFeed, eine Smartwatch für Nachrichten, Günther Oettinger, die Wikipedia im Bundestag und Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • BUZZFEED medienrauschen: Buzzfeed startet sanft in Deutschland – was ist das Erfolgrezept?: Persönlich erhoffe ich mir sehr viel vom deutschen BuzzFeed-Ableger, denn das enorme Verständnis für Social Media gepaart mit deutschen Journalisten könnte mehr als nur spannend werden, im besten Fall sehen wir hier die Zukunft. Doch der erste deutschsprachige BuzzFeed-Beitrag von Sebastian Fiebrig unterwältigte mich eher als alles andere. Jetzt kann nur noch mit Bauchschmerzen abgewartet werden, was Juliane Leopold da aufbaut.

  • SMARTWATCH techletter.de: "Eine eigene Vision einer Smartwatch-Nachrichten-App entwickeln.": Auf dem vorm Hamburger Scoopcamp veranstalteten Hackathon bastelte ein Team unter Leitung von Mark Heywinkel an einer Nachrichten-App für lokale News – und zwar nicht für Smartphone oder Tablet, sondern für die Smartwatch und das entsprechend kleine Display. “LocalWatch” heißt ihr Produkt, über das sich Julian Heck auf Techletter.de mit Heywinkel unterhalten hat.

  • EU-KOMMISSION Wirtschaftswoche: Kritik an Oettinger ist fehl am Platz: Mit Günther Oettinger hat Jean-Claude Juncker den Posten für die Digitalisierung Europas einem Deutschen gegeben, der wie kaum ein anderer Politiker als ungeeignet für dieses Amt betrachtet werden kann. Es ist Oettinger natürlich zuzutrauen, dass er sich schnell in die Materie einarbeitet und Politik machen wird, nur die Art und Weise seiner Politik könnte das größere Problem sein als seine derzeitige Inkompetenz. Silke Wettach gibt in der Wirtschaftswoche einen Ausblick auf Oettingers "abgestufte" Netzneutralität und seine Pläne einer digitalen Industriepolitik.

  • WIKIPEDIA Politik & Kommunikation: "Ist auf Wikipedia-Informationen Verlass, Herr Kosinsky?": 40 Unterstützer der Online-Enzyklopädie Wikipedia waren eine Woche lang im Bundestag und Bundestagsabgeordnete eingeladen, sich professionell für die Wikipedia fotografieren zu lassen und sich in kurzen Video-Statements vorzustellen. Mit dem Organisator des Projekts, Olaf Kosinsky, sprach p&k über den Besuch in Berlin und die Qualität von Wikipedia-Artikeln.

  • NETFLIX Wirtschaftswoche: Netflix kooperiert mit Telekom und Vodafone: Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche stellt sich Netflix in Deutschland auf, unter anderem durch Kooperationen mit Vodafone und der Deutschen Telekom. Mit Vodafone arbeitet der US-Streamingdienst auch in anderen europäischen Ländern zusammen, in Deutschland sollen aber auch eigene Produktionen auf der IP-TV-Plattform Entertain der Telekom bereitstellen. "Netflix stellt sich in Deutschland so breit auf wie noch in keinem anderen Land zuvor", sagte ein Insider der Wirtschaftswoche. Morgen geht es dann auch hierzulande los.

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5 Lesetipps für den 12. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Startups in Deutschland, den neuen EU-Kommissar für Digitalwirtschaft, Low-Tech-Eltern, Polizei-Software und eine Studie über die Digitalisierung im Mittelstand. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUPS Gründerszene: So tickt Startup-Deutschland 2014: Der Bundesverband Deutsche Startups hat eine Studie veröffentlicht, in der insgesamt 903 deutsche Jungunternehmen zu Themen wie der Finanzierung, der Branche, Mitarbeiterbeteiligungen und Fragen, wie das deutsche Durchschnitts-Startup aussieht und wer eigentlich gründet, befragt wurden. Die Ergebnisse liefern interessante Schlüsse über die deutsche Startup-Szene.

  • POLITIK Euractiv: Oettinger-Personalie: "Die Gewinner sind Google, Amazon & Co": Am Mittwoch wurde bekannt, dass CDU-Politiker Günther Oettinger EU-Kommissar für Digitalwirtschaft werden soll. Im Internet sorgt der Beschluss jedoch für Spott und Häme. In diesem Interview kritisiert der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht die Entscheidung und erklärt, warum er Oettinger für keine gute Wahl dieser Position hält.

  • ELTERN: NY Times: Steve Jobs Was a Low-Tech Parent: Viele Kinder wachsen heutzutage mit der Technik auf, besitzen schon früh eigene Smartphones, Tablets und verbringen so mehr Zeit vor den technischen Geräten als es vielen Eltern recht ist. Gerade bei Eltern, die im Technologie-Sektor arbeiten, wie zum Beispiel Steve Jobs, dürfte man meinen, dass diese die Nutzung von technischen Geräten nicht so strikt sehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

  • POLIZEI-SOFTWARE: Süddeutsche: Polizei-Software soll die Zukunft voraussagen: Heute wissen, wo morgen eine Straftat begangen oder wer wahrscheinlich zum Mörder wird. Das macht Software wie zum Beispiel "Precop" möglich, die vorhersagt, wo als nächstes eingebrochen wird. Die Polizei-Software ist somit schon heute ein wichtiger Bestandteil in der Polizeiarbeit, auch wenn es immer mehr Datenschutzbedenken gibt.

  • DIGITALISIERUNG: FAZ: Dem deutschen Mittelstand ist die Digitalisierung egal: Mit der digitalen Agenda soll der Netzausbau vorangetrieben werden. Doch dies scheint dem deutschen Mittelstand relativ egal zu sein. So zeigen die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstitutes GfK, dass bei der Digitalisierung im Mittelsstand die Ängste gegenüber den Chancen überwiegen.

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Merle Miller5 Lesetipps für den 11. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Erschaffung einer neuen Identität, das digitale Portemonnaie, Googles Passwort-Klau, das 3D-Abbild der Stadt Berlin und Türkeis neuem Gesetz. Ergänzungen erwünscht.

  • IDENTITÄT Süddeutsche: Mein zweites Ich: Curtis Wallen möchte sich gerne im Netz anonym bewegen, aber da dies leider nicht klappt, erschafft er sich schließlich in der Schattenwelt des Internets eine neue Persönlichkeit: Aaron Brown, dessen Profil er sich mithilfe von Photoshop aus sich selbst und seinen Mitbewohnern bastelte. Eine sehr lesenswerte Geschichte auf vier Seiten über einen Ausreißer in Zeiten der totalen Überwachung.

  • WIRTSCHAFT Badische Zeitung: Das digitale Portemonnaie: In Zukunft soll es immer häufiger möglich sein, Einkäufe mit dem Mobiltelefon zu bezahlen. Und mit Apples vorgestellter digitalen Geldbörse Apple Pay wird dieses Vorhaben vermutlich auch einen mächtigen Schub erfahren. Laut Apple reiche es aus, das Handy an ein Lesegerät zu halten und die Zahlung mittels Fingerabdruck zu bestätigen. Das Konzept des digitalen Portemonnaies ist allerdings nicht neu, schon mit Google Wallet konnte mit Android-Smartphones bezahlt werden, das aber auf wenige Handys beschränkt blieb.

  • GOOGLE Focus: Google bestätigt Passwort-Klau indirekt: Datensätze mit Log-in-Daten von fast fünf Millionen Googlemail-Nutzern aus russisch-, englisch- und spanischsprachigen Ländern sind angeblich im Internet aufgetaucht, betroffen seien insbesondere die russischen Nutzer. Es handelt sich dabei vermutlich um keinen Leak, sondern um die Resultate einer Reihe von Phishing-Attacken. Aber Google hat den Vorfall nur indirekt bestätigt und empfiehlt mal wieder stärkere Passwörter. Es ist ohnehin sehr ratsam, besonders schwierige Passwörter zu nutzen.

  • 3D-ABBILD Golem: Berliner Senat lässt ein 3D-Abbild der Stadt aufnehmen: Der Senat möchte einen einheitlichen und aktuellen Datenbestand des Berliner Straßenlandes aufbauen. Dazu lässt es die gesamte Stadt mit digitalen Kamerafahrzeugen vom Schweizer Unternehmen Inovitas in 3D vermessen. Pro Aufzeichnungstag kommen dann schon mal bis zu zwei TByte Bildmaterial zusammen. Im Gegensatz zu Google Street View werden die Aufnahmen allerdings flächendeckend und dreidimensional.

  • POLITIK Tagesspiegel: Türkei kontrolliert das Netz stärker, Internet-Sperren im Schnellverfahren: Die türkische Regierung hat in der Nacht zum Mittwoch ein neues Gesetz verabschiedet, das ihre Kontrolle über Internet-Inhalte in ihrem Land ausweiten soll. Die Internetbehörde TIB darf somit neuerdings Webseiten innerhalb von vier Stunden sperren, ohne dafür einen richterlichen Beschluss zu benötigen. Dies ist natürlich ein ziemlich großer Angriff auf die Meinungsfreiheit. Es bleibt allerdings offen, ob und wann das Verfassungsgericht etwas dagegen tun wird.

 

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5 Lesetipps für den 10. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Fusion zweier Paywall-Anbieter, dem Freedom Act, der Apple Watch, die Ausbildung von Journalisten und den Bitcoin-Erfinder. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL Spiegel Online: Digitale Abo-Modelle: Paywall-Anbieter Piano Media und Press+ fusionieren: Um es Verlagen in Zukunft leichter zu machen, sind die beiden auf Paywalls spezialisierte Unternehmen Piano Media und Press+ miteinander fusioniert. Durch die Fusion sollen Paywalls und andere Lösungen in Zukunft noch schneller umgesetzt werden. Der größte Vorteil der nun neugeschaffenen Firma dürfte der riesige Bestand an Daten sein, der Aufschluss über das Kaufverhalten der Kunden geben könnte. 

  • FREEDOM ACT Heise: NSA-Reformentwurf offenbar vor dem Aus: Der Freedom Act sollte eigentlich die Telefonüberwachung von Amerikanern einschränken. Nun scheint es aber so, als ob es dieser nicht mehr vor den Wahlen durch den Senat schaffen würde, berichtet das National Journal. Der Freedom Act geht auf ein Reformversprechen von Obama zurück, welches er nun anscheinend nicht einlösen kann.

  • APPLE Golem: Apple Watch mit Krone: Am gestrigen Abend stellte Apple nicht nur zwei neue iPhones und einen neuen Bezahldienst namens Apple Pay vor. Highlight der Veranstaltung war die die lang erwartete Smartwatch namens Apple Watch. Neben einer Vielzahl an Personalisierungsmöglichkeiten in Bezug auf das Aussehen der Uhr bietet die Apple Watch ein neues Bedienelement, die Krone, und zahlreiche Sensoren.

  • JOURNALISMUS TAZ:  Ausbildung von Journalisten: Weiß, akademisch, bürgerlich: Die Henri-Nannen-Schule kürzt ihre Journalistenausbildung und bietet in Zukunft nicht nur weniger Plätze, sondern auch weniger Beihilfen an. Damit werde es inbesondere für Arbeiterkinder und Migranten schwerer, Journalist zu werden, denn diese könnten sich eine Ausbildung zum Journalist schlicht nicht leisten. Somit sei Journalismus heute für Viele existenzbedrohend.

  • BITCOIN Zeit: Unbekannter droht, Bitcoin-Schöpfer zu enttarnen: Ein Unbekannter behauptet, den Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto enttarnt zu haben. So behauptet der Unbekannte, dass er das E-Mail Konto von Nakamoto übernommen habe, in dessen Postfach sich genügend Informationen befinden sollen, um Nakamoto zu enttarnen. Damit er dies aber tue, möchte er 25 Bitcoins, umgerechnet 9 800 Euro, erhalten. Solange dies nicht geschehe, wird voerst offen bleiben, ob der Unbekannte wirklich Zugriff auf das Konto hat.

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5 Lesetipps für den 9. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitalisierung von Bankgeschäften, Amazons neuem 3D-Smartphone "Fire Phone", die Netzneutralität in den USA, Leserkommentare und digitale Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG heise: ING-Diba lässt Kunden per Internet-Video Konten eröffnen: Die letzte analoge Hürde für digitale Bankgeschäfte fällt. Bei der ING-Diba können Kunden künftig online neue Konten eröffnen. Statt wie üblich bei der Post ihren Ausweis vorzuzeigen, halten sie diesen in eine Videokamera.

  • AMAZON Focus: Amazon bringt sein 3D-Smartphone Fire Phone auf den deutschen Markt: Ab dem 30. September ist das Gerät zu kaufen: Amazon bringt in wenigen Wochen sein erstes Smartphone "Fire Phone" auf den deutschen Markt. Dabei setzen der Online-Händler und sein Mobilfunk-Partner Deutsche Telekom auf einen Kampfpreis: Das Smartphone wird ab den mittleren Tarifen bereits für einen Euro angeboten. Die Telekom vertreibt das Fire Phone in Deutschland exklusiv. Zunächst kann es vorbestellt werden, in den Handel kommt es am 30. September. Ein besonderes Feature ist unter anderem "Firefly", eine Art Suchmaschine für die reale Welt. Fotografiert man damit einen Gegenstand, kann man zum entsprechenden Produkt im Amazon-Angebot kommen.

  • NETZNEUTRALITÄT t3n: Battle for Net Neutrality: YouPorn, Kickstarter, Reddit und Co. werden morgen künstlich verlangsamt: Auch in den USA ist die Netzneutralität ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund treten IT-Konzerne, Startups, Organisationen und Nutzer am morgigen Tag mit einer gemeinsamen Aktion für ihre Interessen ein.

  • LESERKOMMENTARE FAZ: Hass im Netz - Ich bin der Troll: Leserkommentare strotzen oft nur so von Hass und Häme. Ein Problem, das bereits einige Nachrichtenportale dazu bewegt hat, die Leserkommentare zu deaktivieren. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat nun die andere Seite genauer beleuchtet und den Leserkommentator Uwe Ostertag besucht, der jeden Tag im Netz trollt. Im Gespräch mit der FAZ erzählt Ostertag, was ihn antreibt und warum er überhaupt "trollt".

  • DIGITALE WERBUNG Süddeutsche: Werbung im Internet - Du willst es doch auch: Pro Minute rauschen mehr als 10 Millionen Werbeanzeigen durch das Netz. Oftmals trifft man auf großflächige, penetrante Werbeanzeigen, die nerven. Doch dies könnte sich bald ändern, denn durch neue Werbeformen wie "Native Advertising" soll die Werbung in Zukunft gar nicht mehr auffallen.

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Steve Martin5 Lesetipps für den 8. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Twitter, die Digitale Agenda der Bundesregierung, den Bundesnachrichtendienst, Gründe für den Nicht-Kauf von Fire TV und Video-Werbung bei Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER dradio: Frühwarnsystem Twitter: Wo auch immer auf dieser Welt wichtige Entscheidungen fallen oder ein Unglück geschieht: In vielen Fällen verbreiten soziale Netzwerke wie Twitter Meldungen, noch bevor sie in den klassischen Nachrichtenformaten erscheinen. Wie die Welt der sozialen Netzwerke die Nachrichtenwelt verändert hat, darüber haben wir mit Tagesthemen-Moderatorin Pinar Atalay gesprochen.

  • POLITIK E-Plus Gruppe: Digitale Agenda – die Bundesregierung und der digitale Wandel: Die Bundesregierung hat im August 2014 die "Digitale Agenda für Deutschland" verabschiedet und will mit ihr die Chancen der Digitalisierung nutzen. Die Digitale Agenda stellt alle aus Sicht der Bundesregierung relevanten Bereiche dar, die in den kommenden Jahren politischer Aufmerksamkeit bedürfen. In welchem politischen Kontext ist sie entstanden und welche konkreten Maßnahmen sind geplant?

  • NSA Zeit Online: Überwachung: BND bereitet Daten aus Krisenregionen für NSA auf: Der Bundesnachrichtendienst speichert am Horchposten im bayerischen Bad Aibling zeitweilig den gesamten Datenverkehr der von ihm angezapften Verbindungen in Afghanistan, Somalia und dem Nahen Osten. Betroffen sei "jegliche Art von Kommunikation" und gibt sie an die NSA weiter.

  • FIRE TV Curved: Sechs Gründe, Amazons Fire TV jetzt nicht zu kaufen: Der Run auf Amazons Fire TV ist groß: Schon jetzt müssen sich Vorbesteller bis zum 1. November gedulden, bis sie ihre Set-Top-Box in den Händen halten. Das muss doch nicht sein. Sechs Gründe, Amazons Fire TV jetzt nicht zu kaufen.

  • FACEBOOK netzökonom: „Das Facebook-Story des Jahres heißt Video-Werbung“: "Facebooks großes Werbethema in den kommenden zwölf Monaten heißt Video", sagte Carolyn Everson, die weltweite Werbe-Chefin des Netzwerkes, im Netzökonom-Interview. "Der Videokonsum steigt auf Facebook und Instagram dramatisch an".

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Steve Martin5 Lesetipps für den 5. September

In unseren Lesetipps geht es heute um das Startup Blab, Rückzahlungen von Google, den Streit zwischen Twitpic und Twitter, das Geschäftsmodell von Facebook und Fire TV von Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • START UP gruenderszene: Wie das US-Startup Blab heute vorhersagt, was morgen Thema ist: Soziale Medien verraten oft viel mehr über uns als wir selbst gern glauben. Dieses Thema greift das US-Startup Blab auf und analysiert solche sozialen Signale. Blab weiß schon heute, was morgen Thema sein wird. Mittels 100 Millionen Konversationen sammelt das Startup täglich in über sechs sozialen Netzwerken - und das alles in Echtzeit.

  • GOOGLE heise: Google zahlt Millionen für App-Einkäufe von Kindern zurück: Nach Apple jetzt auch Google – Der Konzern zahlt mindestens 19 Millionen Dollar an Verbraucher zurück, deren Kinder beim Ausprobieren von Apps auf dem Handy oder Tablet unbewusst hunderte Dollar ausgegeben haben. Behörden hatten bemängelt, dass es Kindern viel zu leicht gemacht wurde, kostenpflichtigen Content aus der Download-Plattform zu ziehen ohne eine Zustimmung der Eltern zu benötigen.

  • TWITTER golem: Streit mit Twitter: Fotodienst Twitpic macht dicht: Twitpic wird es bald nicht mehr geben. In einem Streit mit Twitter um Markenrechte stellt die Fotoplattform in wenigen Wochen ihren Dienst ein. Grund sei ein Namensstreit mit Twitter, so der Twitpic-Gründer Noah Everett. Gefordert wurde, dass Twitpic seinen Markenname zurückziehen soll. Die Drohung sei gewesen, Twitpic ansonsten den Zugang zur Twitter-API zu sperren, erklärte Everett.

  • FACEBOOK Focus: Die Geldmaschine: Das Geschäftsmodell Facebook: Schon seit dem Start von Facebook fragt man sich auch noch heute: Wie verdient Facebook eigentlich Geld? Um es einfach auszudrücken – mit den Inhalten, die andere erstellt haben. Doch Spiele-Entwickler haben Angst vor dem Facebook-System und mittlerweile rebellieren auch User gegen das größte Social-Network der Erde.

  • AMAZON Zeit: Fire TV: Mein Name ist Amazon, ich quetsch mich hier rein: Ob Smartphones, Tablets, Set-Top-Boxen, Drohnen-Lieferservice, Streaming oder E-Book-Reader. Irgendwie scheint es so, als hätte Amazon alles. Nun kommt das Unternehmen auch in die Wohnzimmer - besser gesagt auf den Fernseher. Mit dem Start von Fire TV soll Ende September auch diese Sparte abgedeckt werden. Amazon bleibt umtriebig.

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Steve Martin5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es heute um den Fahrdienst Uber, die Piratenpartei, die Weltmacht Google, hypothetische Fragen und Datenschutz beim Einkauf. Ergänzungen erwünscht.

  • UBER heise: Kommentar: Der Fortschritt braucht Uber nicht: Egal, wo Uber auftaucht, hagelt es Kritik von Seiten der Behörden. Trotz Verbot vom Frankfurter Landgericht wird der Mitfahr-Dienst Uber einfach weitermachen. Dort heißt es: Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Auch durch das Risiko, eine Strafe in Höhe von 250.00 Euro zu kassieren, lässt sich der Dienst nicht aufhalten. Es wird gekämpft und trotzig weiter gemacht. Ein Kommentar.

  • POLITIK politik-digital: Die Netzgemeinde singt nicht im Chor: In der Sachsen-Wahl letztes Wochenende erreichte die Piratenpartei nur schlappe 1,1 Prozent. Das sind nochmal 0,8 Prozent weniger als in der letzen Wahl. Da könnte die Frage entstehen: "Sind die Piraten nun endgültig tot oder zucken sie noch?" Die einst so vielversprechende Freibeuterpartei lässt kaum noch etwas von sich hören. Eine "Netzgemeinde" als eine homogene Gruppe gibt es nicht und taugt auch nicht zu einer Partei.

  • GOOGLE FAZ: Weltmacht Google ist Gefahr für die Gesellschaft: Google ist zu einer der stärksten Suchmaschinen und zum einflussreichsten Konzern der Welt geworden. Nicht nur im klassischen E-Commerce steht Google an oberster Stelle, auch im Bereich der Wirtschaft spielt der Gigant mit. Von Jahr zu Jahr nimmt die Dominanz zu. Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand? Google kann machen, was es will. Seine marktbeherrschende Stellung ist eine Gefahr für die Gesellschaft.

  • INTERNET sz-magazin: What if....Wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen: Was wäre, wenn...alle Menschen gleichzeitig in die Luft sprängen? Wie viel Platz braucht das Internet? Welche Fragen dem ehemaligen NASA-Robotertechniker und Comicautor Randall Munroe gestellt werden, ist ihm egal. Diese können so abstrus wie nur möglich sein. Alle Fragen werden auf seiner Webseite immer sehr streng begutachtet und mit wissenschaftlichen Thesen und Andeutungen belegt. Zumindest fast immer.

  • DATEN irights.info: Allwissende Händler, genügsame Datenschützer: Rund um das Einkaufen ist ein datenintensives System entstan­den: Händler, Auskunfteien und andere Unternehmen sammeln zahlreiche Daten, um Kunden möglichst individuell anzusprechen, die Zahlungsfähigkeit zu bewerten und Kundenprofile zu erstellen. Für den Kunden aber bleibt undurchschaubar, wo und wie er ein­geordnet und bewertet wird. Datenschutz-Aufsichtsbehörden zeigen sich bei vielen Fragen nicht nur zahn-, sondern willenlos.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Crowdfunding im Journalismus, BuzzFeed, die Startseite, Kritik am Nacktfoto-Hack und die Paywall. Ergänzungen erwünscht.

  • CROWDFUNDING Fachjournalist: Crowdfunding im Journalismus – wenn Leser Magazine mitfinanzieren: Auf Fachjournalist.de schreibt unsere Autorin Katharina Brunner über journalistische Startups. Im ersten Teil ihrer zweiteiligen Artikelserie stand die Finanzierung durch Werbung im Vordergrund. Doch Werbung ist nicht der einzige Weg, um mit Journalismus Geld zu verdienen. Im zweiten Teil ihrer damit beendeten Artikelserie stellt sie journalistische Crowdfunding-Projekte vor, bei denen die Leser die Magazine mitfinanzieren.

  • BUZZFEED Inc.com: The Data Genius Behind Buzzfeed's Success: Auf Inc.com stellt Christine Lagorio-Chafkin die Geheimwaffe von BuzzFeed vor: Dao Nguyen. Mit fast der gleichen Überschrift habe ich zwar BuzzFeeds Wundermathematiker Ky Harlin schon vorgestellt, aber das ist hier keine Highlander-Situation. Der Erfolg von BuzzFeed kann durchaus auch auf zwei Geheimwaffen beruhen. Nguyen ist bei BuzzFeed für Daten und Wachstum zuständig und hat es geschafft, dass sich de Traffic von BuzzFeed in den letzten zwei Jahren verfünffacht hat. Und auch wenn Journalismus nur eine Facette von BuzzFeed ist, zeigen Leute wie Nguyen, worauf es in Zukunft stärker ankommt.

  • STARTSEITE The Guardian: i100 and Quartz prove homepages are increasingly irrelevant: Auf der Website des The Guardian schreibt der Medienberater Jon Bernstein über die totgesagte Startseite. Quartz hat es mit seinem Redesign erst vor wenigen Tagen wieder deutlich gemacht, die Leser sehen bei ihrem Einstieg in Medien niemals die Startseite als erstes, weshalb die Darstellung jedes einzelnen Artikels wichtig ist, um die Website angemessen zu präsentieren. Doch diese Logik ist die Folge der von mir erst gestern kritisierten Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Jede Seite sollte das Medium als ganzes präsentieren, aber unsere meist aufgerufene Seite ist jeden Tag aufs neue die Startseite. Entweder geht der Medienwandel an uns vorbei (Ha!) oder Startseiten sind und bleiben für Marken eine relevante Seite, wie jede andere Seite auch.

  • NETZKRITIK ReadWrite: For Once, The Entire Internet Isn't Blaming The Victims Of This Nude Celebrity Photo Leak: Der jüngste Hack samt Veröffentlichung von Nacktfotos zahlreicher Prominente zeigte einmal wieder deutlich, dass absolute Sicherheit eine technische Utopie ist und dass das Internet alles andere als ein für Frauen angenehmer Ort sein kann. In den ersten Reaktionen mischte sich wie immer das Slut-shaming, Victim-blaming und soziale Verurteilung der vom Leak betroffenen Frauen. Doch Helen Popkin schreibt auf ReadWrite über ihre Beobachtung, dass es diesmal auch differenziertere Stimmen gab. Denn nicht das Aufnehmen von privaten Nacktfotos ist ein Verbrechen, sondern der Hack und die Veröffentlichung. Nur Kritik daran, liest man leider selten in Kommentaren.

  • PAYWALL Rhein-Zeitung: So entwickelt sich Rhein-Zeitung.de seit Einführung der verschärften Bezahlschranke: Im Blog der Rhein-Zeitung kommentiert Marcus Schwarze die Auswirkungen der seit August aktiven, verschärften Bezahlschranke. Zwar brachen die Seitenaufrufe um 17 Prozent ein, doch es wurden 430 mehr Tagespässe verkauft – vier Mal so viele wie im Juli. Das klingt zwar nicht danach, dass der eine Paywall rechtfertigende Mehrwert hinter der Bezahlschranke ein Grund für das Plus war, sondern mehr nach Ausnutzung der regionalen Bedeutung der Zeitung, aber Schwarze hat verstanden, dass zu der Paywall mehr Abonnenten-Service gehört, um eine stärkere Bindung mit den Lesern zu erreichen. Mich überzeugt die Paywall zwar immer noch nicht als gangbarer Weg, aber kurzfristig scheinen Online-Medien damit Geld zu verdienen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute gleich zweimal um Geld verdienen im Journalismus, Selfies, die Tyrannei der E-Mail und Kommentare auf Süddeutsche.de. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS I Fachjournalist: Journalistische Start-ups (Teil 1): Werbung macht's möglich: Auf Fachjournalist.de schreibt unsere Autorin Katharina Brunner über journalistische Startups. Im ersten Teil ihrer zweiteiligen Artikelserie steht die Finanzierung durch Werbung im Vordergrund. Am Beispiel von Da Hog'n und Mobilbranche.de zeigt sie, dass Geld verdienen mit Journalismus sich immer noch moralischer Kritik ausgesetzt sieht, aber auch in der Nische gut funktionieren kann.

  • SELFIES BBC: Health and life expectancy revealed through analysis of a 'Selfie': Die Forschungsgruppe "Face Aging Group" der Universität von North Carolina hat ein Programm entwickelt, dass mit zusätzlichen Infos hochgeladene Selfies analysiert und Aussagen zum Alter und Gesundheitszustand macht. Wäre das ein privates Unternehmen, hätte ich dieses Projekt wohl als Datenmagnet kritisiert, aber unter dem Aspekt der Forschung ist es interessant, dass etwas, was man wirklich einmal ab und zu machen sollte, sich selber im Spiegel begutachten, mithilfe von Selfies und Algorithmen vielleicht sogar förderlich für unsere Gesundheit sein kann.

  • ARBEIT 2.0 NYTimes.com: End the Tyranny of 24/7 Email: Gestern war in den USA der Tag der Arbeit, also Zeit für einen Artikel, der vor allem mit dieser Überschrift auch im Feuilleton der F.A.Z. hätte stehen können: Beendet die Tyrannei der 24/7 E-Mail. Worum es aber Clive Thompson geht, ist ein ähnliches Schutzniveau von modernen Arbeitern, wie es unsere Vorfahren in der Vergangenheit erkämpft haben. Gewerkschaftliche Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche sind in Zeiten von E-Mails alles andere als praktikabel durchzusetzen. Sie sind aber wichtig, denn Forschungen zeigen, dass wir ohne genügend Ruhephasen ganz einfach kaputt gehen. Solche sozialdemokratischen Forderungen aus dem letzten Jahrtausend mögen in Zeiten der digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt unpassend klingen, sie sind aber wichtig, weshalb wir uns mehr mit unserem Arbeitsalltag auseinandersetzen sollten.

  • KOMMENTARE Süddeutsche.de: Lassen Sie uns diskutieren: Auf Sueddeutsche.de stellt Daniel Wüllner, Redakteur für den Leserdialog, die kommende Umgestaltung der Diskussionsforen und des Leserdialogs vor. Direkter, konzentrierter und besser moderiert will die SZ künftig ins Gespräch mit ihren Lesern kommen. Statt der klassischen Kommentarfunktion unter Artikeln soll es Debatten zu drei Themen des Tages geben. Neue Debattenwege sollen ebenso ausprobiert werden. Eine spannende Entwicklung, denn die Kommentarkultur im Internet ist etwas, dass wirklich sehr viele Schattenseiten haben kann, besonders bei kontroversen Themen. Ein intensiverer Dialog mit Lesern ist aber für ein Medium heutzutage eine Notwendigkeit des Community-Managements. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die SZ dem annimmt.

  • JOURNALISMUS II Online Marketing News: Wie sich der Journalismus durch Klicks und Traffic verändern wird: Das Viralität im Journalismus an Bedeutung gewinnt ist kein neuer Trend, aber bisher wurden diese Auswirkungen meist nur negativ betrachtet. Es würde solchem Journalismus an Substanz fehlen. Doch guter und viraler Journalismus kann für die Menschen, die ihn praktizieren auch ein Gewinn werden, wie Roger Taiber erklärt. Die USA zeigen da mal wieder den Weg. Dort werden Praktikanten schon jetzt nach Page Views bezahlt. Das bedeutet, dass Journalisten noch mehr nach ihrem Wert als Marke bezahlt werden könnten und die Orientierung an Klickzahlen eine nachvollziehbare und leistungsorientierte Bezahlung ermöglicht. Trotzdem wird es noch klassische Bezahlmodelle brauchen, damit Viralität nicht das einzige Kriterium wird.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. September

In unseren Lesetipps geht es um Googles "Same Day Delivery"-Pläne, die Digitalisierung von allem, das Time Magazine, Technologie in der Musik und Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • SAME DAY DELIVERY Re/code: Inside Google Shopping Express’ Big Plan to Race Amazon to Your Door: Auf Re/Code stellt Jason Del Rey das Wettrennen zwischen Google und Amazon (und eigentlich auch Uber) um den Markt für Same-Day-Delivery vor, den beide Unternehmen vor allem in den USA austragen. Uber mag smart sein, Amazon stets ambitioniert, aber für Google scheint zu sprechen, dass sie jetzt schon konkurrenzfähig sind, aber noch nicht einmal einen Bruchteil ihrer Möglichkeiten dafür aufgewendet haben, dass aber laut internen Quellen vorhaben. Wie teuer Googles Lieferservice werden könnte, steht noch nicht fest, aber es könnte eine Art Amazon Prime werden, nur eben für fast jedes denkbare Produkt. Wer sich wirklich Sorgen machen sollte, sind die Ladengeschäfte, denn Google bringt den direkten Versand von Produkten und Lebensmitteln meines Erachtens noch einmal schneller auf eine höhere Stufe, als Amazon und Uber das schaffen werden.

  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: So leben wir in fünf Jahren: Auf Zeit Online entwirft Stefan Schmitt eine Version der Zukunft, in der das Internet der Dinge und Augmented Reality unsere Wahrnehmung der Welt maßgebend begleiten und mitbestimmen, in der aber die schon heute führenden Unternehmen ein vor allem in der Vergangenheit perfekt funktionierenden Tauschhandel weiterführen: Komfort gegen Daten. Feststeht, dass wir und alles um uns herum in Zukunft mehr Daten produzieren werden. Sie sind das Öl des 21. Jahrhunderts, nur versiegen sie nicht. Die Wirtschaft denkt schon lange darüber nach, wie Daten genutzt werden können, was legitim ist. Wir als Gesellschaft sollten das aber auch einmal machen und sei es nur, dass Journalisten in Technologien nicht nur ein Werkzeug der Werbung sehen.

  • MEDIENWANDEL New York Magazine: Time Inc. Faces a Looming Existential Magazine Deadline: New York City ist wahrscheinlich wirklich die heimliche Hauptstadt der Welt, zumindest aber mit der New York Times und dem Time Magazine das Epizentren des Medienwandels, denn diese beiden Publikationen sind die wohl interessantesten Akteure der traditionellen Medien, wenn es darum geht, die Zukunft der Medienwelt zu entdecken. Über die New York Times hat man zuletzt öfters gelesen, weshalb ich diesen einen sehr langen Longread von Gabriel Sherman über das Time Magazine empfehle, in dem er sich mit der Frage auseinandersetzt, wie ein auf ein Magazins setzendes Unternehmen heutzutage aussehen sollte und die ersten Ideen des Magazins skizzenhaft vorstellt.

  • MUSIK PandoDaily: Smashing Pumpkins’ drummer, now a CEO, wants to save the music industry through tech: Fast nach dem Motto "Wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen." hat die Musik-Industrie sich in den letzten Jahren die neuen Technologien zu Nutze gemacht, wenn die Innovation auch von außerhalb kam und die Integration lange dauerte. Doch mit dem neuen Startup LiveOne des ehemaligen Schlagzeugers der Smashing Pumplins, Jimmy Chamberlin, versucht nun jemand, der die goldenen Jahre des CD-Verkaufs mitgemacht hat, selber mit Technologie wieder Geld im Musikgeschäft zu verdienen. LiveOne bietet einen Service namens Crowdsurfing an, der Livestreams von Konzerten anbietet, dabei aber auch eine soziale Kompetenten aufweist und die Zuschauer an den Bildschirmen miteinander interagieren lässt. Bereits bekannte Unternehmen sind als Werbeschaltende auf den Zug aufgesprungen, der ein Millionenpublikum anspricht.

  • NETFLIX c't: Hinter den Kulissen von Netflix: Netflix startet diesen Herbst in vielen europäischen Ländern und hat sich zum Deutschland-Start den c't-Redakteur Nico Jurran nach Kalifornien eingeflogen, um ihm die Firma zu zeigen. Dabei herausgekommen ist ein lesenswertes Porträt der Streaming-Firma, die von einigen bereits gefürchtet und vielen aber begrüßt wird. Im Artikel findet sich auch ein aufschlussreiches Zitat von Netflix-CEO Reed Hasting, das für mich zeigt, was Netflix anders und somit erfolgreich macht: "Wir schauen uns unter anderem die Piraterie-Netzwerke an, um herauszufinden, welche Bedürfnisse aktuell nicht befriedigt werden."

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 29. August

In unseren Lesetipps geht es um vernetzte Roboter, Datenschutz, Startups in Deutschland, Misogynie in Computerspielen und Googles Desinteresse an Blogs. Ergänzungen erwünscht.

  • ROBOTER Medium: Robots With Their Heads in the Clouds: In einem Blogpost auf Medium schreibt der Berkely-Professor Ken Goldberg über unsere Wahrnehmung und Vorstellungen von Robotern und erklärt, dass die wahre Stärke von Robotern sich dann zeigen wird, wenn sich diese miteinander vernetzen, effizient Rechenleitung teilen und miteinander Daten austauschen. Und nebenbei bemerkt, dass Ergebnis wäre zwar nicht ganz so beeindruckend, aber dies können übrigens auch alles jetzt schon Menschen miteinander machen, wenn da nicht Angst und Kontrollverlust so bestimmende Faktoren wären.

  • DATENSCHUTZ Handelsblatt: Bundesdatenschutzbeauftragte wird oberste Bundesbehörde: In den gestrigen Lesetipps haben wir uns schon darüber gewundert, dass Andrea Voßhoff nicht nur die inaktivste Besetzung des Amtes aller Zeiten ist, dafür aber bald auch die unabhängigste Datenschützerin, die es je gab, denn das Amt sollte aus dem Bundesinnenministerium heraus geholt werden. Ergebnis ist wohl, dass Voßhoff nicht mehr Kompetenzen bekommt, sondern nur mehr Gehalt, denn das Amt wird zu einer obersten Bundesbehörde aufgewertet. Mein Blick in die Zukunft verrät mir schon, außer Spesen (wird) nichts gewesen (sein).

  • STARTUPS Deutsche-Startups.de: Über Neid, Missgunst und ganz viel Schadenfreude: Auf Deutsche-Startups.de schreibt Alexander Hüsing über die harte Realtität von Startups in Deutschland. Obwohl der Ruf nach einer Innovationen fördernden Fehlerkultur schon so oft von Podien gerufen wurde, dass es langweilte, haben es Gründer hierzulande noch schwer respektiert zu werden, wenn sie nicht erfolgreich sind oder etwas machen, dass die Menschen noch aus der Zeit vor dem Internet kannten. Neid, Missgunst, Schadenfreude, Unverständnis und Unwissen über Startups sind an der Tagesordnung, wie Hüsing schreibt und wünscht sich mehr Aufklärungsarbeit im Rest der Gesellschaft.

  • MISOGYNIE Ars Technica: The death of the “gamers” and the women who “killed” them: Gewalt in Videospielen ist hierzulande stets ein großes Aufregerthema gewesen, aber meiner Meinung nach ist die Darstellung von Frauen und vor allem Gewalt gegen Frauen in Computerspielen schlimmer. Casey Johnston schildert dazu einen Fall in den USA, der die schlimmste Seite der Gaming-Kultur darstellt. Im Artikel wird auch ein Video der Vloggerin Anita Sarkeesian vorgestellt, deren Videopodcasts über Misogynie in Computerspielen mit zu den besten Medien gehören, die sich mit dem Thema beschäftigen und mir jedesmal eine Gänsehaut verpassen, wenn ich sie, wie schlimm es wirklich um die Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft steht.

  • BLOGOSPHÄRE Schneeschmelze: Google schaltet seine Blogsuche ab: Es scheint so, als ob Google seine Blogsuche abgestellt hat und das in Zeiten, in denen die Blogosphäre weltweit an Bedeutung gewinnt. Das dahinter System steckt, erklärt Jürgen Fenn auf seinem Blog Schneeschmelze: "Google entwickelt eine Technik als Clouddienst zur Marktreife, besetzt den Markt, weil die Technik gut ist, verdrängt die Wettbewerber, die daneben kaum noch einen Ort finden, zieht sich dann plötzlich aus dem Geschehen zurück und hinterläßt eine Lücke, so daß das Jammern groß ist." Dieser weitere Vorgang unterstreicht noch einmal die Notwendigkeit von nichtkommerziellen Plattformen, denn Privatunternehmen wie Google können machen, was sie wollen und nicht, was für uns alle praktisch und gut ist.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Kommunikation von Ai Weiwei, Debatten über Netzkonzerne, unabhängigeren Datenschutz, Journalismus und Selbstzensur in sozialen Netzwerken. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK Spiegel Online: Sascha Lobo über die Dämonisierung der Netzkonzerne: Die SPON-Kolumne von Sascha Lobo als Lesetipp zu verlinken ist irgendwie zu sehr stating the obvious, da das sowieso eine Form von Pflichtlektüre ist, aber der Mann schreibt mir heute mal wirklich Wort für Wort von der Seele: "Die Dämonisierung der Netzkonzerne erschwert die notwendige differenzierte Kritik und damit auch die wirksame politische Regulierung." So ist es. Wer sich netzpolitisch engagiert, bei Themen wie das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder populistische Monopolkritik (Ja, ich meine Sie, Sigmar Gabriel!), ist nicht automatisch auf der Seite von Google, Amazon, Facebook & Co., denn in anderen Punkten, sagen wir mal dem Datenschutz, sind diese Unternehmen wirklich zu kritisieren. Und dem Internet würden konstruktivere Debatten als politische Schwarzweißmalerei wirklich gut tun.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Datenschutzbeauftragte wird unabhängig vom Innenressort: Es ist ein Beispiel für die in der Politik oft typische Ironie: die seit einem Jahr kaum in Erscheinung tretende Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff (CDU) wird künftig wohl auch die unabhängigste Vertreterin ihres Amtes werden. Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass das Amt ab 1. Januar 2016 eigenständig und weisungsfrei agieren wird. Diese Unabhängigkeit vom Bundesinnenministerium hat ihr Vorgänger Peter Schaar lange gefordert, er hätte sie auch zu nutzen gewusst. Bei Voßhoff wirkt das wie ein schlechter Witz.

  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: Why We Self-Censor On Social Media: Wir hatten zwar erst gestern einen Artikel von Selena Larson in unseren Lesetipps, aber die Frau hat gerade einen kreativen Lauf oder so, zumindest ist sie wieder einmal sehr informativ: Social Media spielt in unserer Kommunikation eine größere Rolle, aber wer etwas ins Internet schreibt, sollte gut überlegen, was er da tut. Oft wird in diesem Moment die Schere im Kopf aktiv und wir zensieren uns selber. Kontroverse Aussagen führen oft zu heftigen Gegenreaktionen, über unbehagliche Themen wird seltener diskutiert und wenn, dann meist nur mit Leuten, die die gleiche Meinung haben. Das sind gefährliche Muster in unserer Kommunikation, die wir gerade bei den Vorteilen von sozialen Netzwerken überwinden sollten.

  • JOURNALISMUS Gigaom: Journalism is doing just fine, thanks — it’s mass-media business models that are ailing: Auf Gigaom geht Mathew Ingram lesenswert der Frage nach, ob Massenmedien denn den Journalismus zerstört haben, also noch vor dem Internet, aber beides ist nach kurzer Überlegung wirklicher Unsinn. Gerade das Internet ermöglicht Journalismus in den unterschiedlichsten Formen und das oft mit nur wenigen Ressourcen. Aber was wirklich kaputt ging sind Geschäftsmodelle und dadurch traditionelle Arbeitsplätze. Trotzdem geht es, Leser und Leserinnen von Netzpiloten.de können das seit 16 Jahren beobachten, der Journalismus nicht kaputt. Se einen Gedanken muss man heutzutage klar und deutlich formulieren.

  • AI WEIWEI NZZ.ch: Ein Versuch, sich dem Phänomen Ai Weiwei zu nähern: Auf der Website der Neuen Zürcher Zeitung hat Minh An Szabó de Bucs einen lesenswertes Porträt über den chinesischen Künstler Ai Weiwei geschrieben, der zwar ein politischer Verfolgter in China ist, aber alles andere als ein Opfer zu seien scheint. Deinn Ai kennt, wie kaum ein anderer Künstler oder politischer Aktivist, die Macht von Bildern und des Internets, die er beide wirkungsvoll für seine Sache einsetzt. Letzteres ist ein Spielfeld, dass nicht nur die chinesische Regierung fürchtet, Bilder die viralste Art der Kommunikation. Von Ai kann man eine Menge über moderne Kommunikation lernen, was ihn auch außerhalb der Kunstszene zu einer interessanten Figur machen.

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