Adrian Wulfram5 Lesetipps für den 29. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Startups, Netzpolitik, Datenschutz und Netzkultur. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Kleinerdrei: Es kann ein wenig lauter werden: Über das Diskutieren im Netz: Intoleranz im Netz ist bei vielen ein präsentes Thema, wenn es um die Kommunikation im Internet geht. Hasserfüllte Kommentare, Beleidigungen und harte Diskussionen gehören leider nicht mehr der Seltenheit an. Aber gehört es auch manchmal dazu, dass der Ton in einer Diskussion etwas umschlägt? Ist es überhaupt möglich, in jedem Gespräch freundlich und fokussiert zu bleiben?

  • ÜBERWACHUNG Frankfurter Allgemeine: TV-Kritik: Supernerds: Was passiert mit uns bei der Digitalisierung?: In einer TV Kritik des Feuilleton der Frankfurter Allgemeine wird der „Supernerd-Überwachungsabend“ des WRDs genauer unter die Lupe genommen. In dieser Sendung ging es um ein Multimediales Experiment, bei dem den Zuschauern vermittelt werden sollte, wie präsent die Überwachung und das Sammeln von Daten in der Zeit der Digitalisierung geworden sind. Hierfür sollten die Zuschauer vor Ort digital „ausgezogen“ werden.

  • STARTUP Gründerszene: Fruit Salad Tonight: Wie zwei Weltenbummler dazu kamen, eine Sexspiel-App zu entwickeln: Bei einer App mit dem Namen „Fruit Salad Tonight“ würde man wohl kaum an eine App für Erwachsene denken. Doch bei der App, welche die beiden Backpacker Ting Wong und Dominic Bräunlein zusammen entwickelten, handelt es sich um eine App, welchen Paaren Sex-Spiele näherbringen soll. So wollen sie verhindern, dass Sex in einer Beziehung zu etwas alltäglichem wird und spannend und aufregend bleibt.

  • NETZPOLITIK Politik Digital: VDS: Späte Kritik von Datenschützerin Voßhoff: Am Dienstag, dem 26.05.2015, hielt Andrea Voßhoff, die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, einen Gastvortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort forderte sie die Aufwertung ihrer Behörde. Um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen benötige sie mehr Geld, mehr Personal und mehr Kompetenzen. Auf den aktuellen Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung ging sie nicht ein. Auf Nachfrage verwies sie auf eine später veröffentlichte Stellungnahme.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: E-Health-Gesetz: Digitales Gesundheitswesen in der Kritik: Am 27.05.2015 hat das deutsche Bundeskabinett das E-Health-Gesetz beschlossen. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass eine umfassende digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen geschaffen wird. Maßnahmen hierfür sind unter Anderem ein eigenes Datennetz für Patientendaten sowie die Einführung einer elektronischen Krankenakte. Bisher können Patienten laut dem Entwurf nicht entscheiden, ob ihre Daten gespeichert werden sollen. Dieser Umstand sorgt für starke Kritik.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 28. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Google I/O, Cortana, Rundfunkbeiträge, GoPro und den Smartphone-Markt. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE: Horizont.net: Google-Entwicklerkonferenz I/O: Auf der Suche nach neuen "Ponytricks" beim Geldverdienen: Bei der Produktvielfalt von Google kann es schon mal passieren, dass man den Überblick verliert. Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O, die am heutigen Donnerstag in San Francisco beginnt, könnte sich die Liste an Produkten und Projekten noch etwas erweitern. Programmierer von Smartphone- und Tablet-Apps erwarten, dass sich das Investment von rund 800 Dollar pro Karte lohnen dürfte. Alle gehen davon aus, dass Google Details zur kommenden Android-Version vorstellt.

  • CORTANA: SPIEGEL ONLINE: Cortana: Microsoft bringt App für iOS und Android: Microsoft plant seinen digitalen Assistenten Cortana künftig auch unter iOS und Android nutzbar zu machen. Seit einiger Zeit arbeitet Microsoft bereits daran, Windows 10 näher an die konkurrierenden Mobil-Betriebssysteme Android und iOS heranzuführen. So soll man etwa auch die Apps der Konkurrenz ohne großen Aufwand auf Microsoft-Smartphones lauffähig machen können. Umgekehrt soll mit dem Start von Windows 10 der digitale Assistent auch für Android und iOS verfügbar sein.

  • RUNDFUNKBEITRAG: Golem.de: Digitalisierung: Studie fordert Ende von Rundfunkbeiträgen und ARD/ZDF: Deutschland verfügt über den teuersten und größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt, wie es in einer Studie heißt. Die Gründe der Schaffung stammen noch aus dem analogen Zeitalter, allerdings wachsen die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen und das Angebot der Sender mit Ihnen. Nun fordert eine Studie die Abschaffung der Beiträge und die Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Zudem wird das Auflegen eines Fonds aus den Privatisierungserträgen gefordert, der Sendungen von öffentlichem Interesse finanzieren soll.

  • GOPRO: CNET: GoPro turns focus to drones, virtual reality: GoPro plant zwei neue Produkte, mit denen das Unternehmen in die Märkte für Drohnen und Virtual Reality eingeführt wird. Der Kamerahersteller für Abenteuerlustige plant noch dieses Jahr ein Produkt mir sechs Kameras zu veröffentlichen, welches in der Lage sei sphärische Inhalte einzufangen, sagte GoPro CEO Nick Woodman am Mittwoch, während einem Interview auf der Bühne der Recode Code Konferenz im kalifornischen Rancho Palos Verdes. Die Produkte seien Teil der Bemühungen von GoPro, in weiter Geschäftszweige zu expandieren.

  • SMARTPHONE: heise online: Wachstum im Smartphone-Markt verlangsamt sich: Nach den Einschätzungen von Marktforschen zu urteilen, flacht das einst so explosive Wachstum der Smartphone-Absätze deutlich ab. Für dieses Jahr rechnet die Analysefirma IDC mit einem Absatzplus von 11,3 Prozent auf rund 1,45 Milliarden Computer-Handys. Letztes Jahr hat es noch einen Zuwachs von 27 Prozent gegeben. Grund dafür sei unter anderem eine Sättigung im weltgrößten Smartphone-Markt China. Dort dürften die Verkäufe in diesem Jahr nur um 2,5 Prozent steigen. Das dürfte auch das Absatzwachstum von Android-Geräten bremsen.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 27. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Snapchats Börsengang, BuzzFeeds neues Lab, Podcasts, Apples Design und Slack. Ergänzungen erwünscht.

  • SNAPCHAT DIE WELT: Fotodienst Snapchat will an die Börse gehen: Snapchat will an die Börse. Die App ist bis zu 19 Milliarden Dollar wert. Mitgründer und Chef Evan Spiegel sagt, dass der Börsengang notwendig sei, um unabhängig zu bleiben. Allerdings ist der Zeitraum für den Börstenstart noch unbekannt. Anfang des Jahres startete Facebook noch den Versuch, das Unternehmen aufzukaufen, jedoch lehnte das Snapchat Management das Angebot für drei Milliarden Dollar ab. Täglich hat die App 100 Millionen Nutzer, von denen 65 Prozent auch selber Fotos verschicken.

  • BUZZFEED WIRED: BuzzFeed Founder Launches New Lab for Open-Source Invention: BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti startet ein neues Open Source Lab für neue Ideen und Erfindungen rund um Journalismus-Technologie. Neue Tools und Technologien, welche Journalismus und die Berichterstattung unterstützen werden als Open Source entwickelt und von 5 Spezialisten weiterentwickelt. Das Ziel des Lab ist es, verrückte neue Ideen zu kreieren, oder wie der Bureau Chef meint: „Screw it. Let’s fly drones.“. Diesen Sommer noch will BuzzFeed Hacker, Journalisten, Ingenieure und Künstler einladen, um deren Ideen zu sammeln. Daraus soll das ein Team zusammengestellt werden, um in dem Lab zu arbeiten.

  • PODCAST SWR2 DOKUBLOG 26.05.2015 Radio und Podcast? Da geht noch was: Sind Podasts lediglich ein Zweitverwertungskanal oder geht da noch mehr? Der Podcast galt als Vehikel einer neuen individualisierten Audiokultur, aber der prognostizierte Wandel ist nicht eingetroffen. Gerade erst hat der WDR 5 einige Podcasts aus Kostengründen eingestellt. Allerdings sollten gerade für öffentlich-rechtliche Sender Podcasts zur Pflichtveranstaltung werden, aus zwei Gründen: Zum Einen ist die Nachfrage gar nicht so gering, zum anderen ist die Kompetenz beim Radio vorhanden, muss also auch genutzt werden. Medien wie Spotify und Soundcloud setzten zunehmend verstärkt auf Podcasts. Zusammenfassend geht es darum, dass wir umschalten sollen, in das Ökosystem Internet.

  • APPLE Horizont: Jony Ive: Der Mann, der es zum Chief Design Officer bei Apple brachte: Jony Ive ist die Schlüsselfigur des Designs der Apple-Geräte. Dieser wurde jetzt zum Chief Design Officer befördert und wird sich damit in Zukunft mehr um das Design der Apple-Stores kümmern und weniger um das Tagesgeschäft. Allerdings wird Ive weiterhin die Verantwortung für das gesamte Apple-Design haben, so Apples Chef Tim Cook. Ive war ein enger Vertrauter von Apple-Gründer Steve Jobs. Ende der 90er Jahre befreite der CDO mit seinem Designkonzept für den iMac das Unternehmen aus der Krise. Auch im aktuellsten Betriebssystem sind Ives Einflüsse deutlich. Auch die Gestaltung des iPods kam aus Ives Feder.

  • SLACK Digiday: Slack is the new favorite tool of newsrooms: Slack ist das neue Lieblingstool der Redaktionen. Der Gruppenchat wird überwältigend in den Verlagen angenommen. Beispielsweise die New York Times: Hunderte von Nutzern posten täglich tausende Nachrichten auf Slack, es existieren über 200 Slack-„Channels“ für diverse Gruppierung innerhalb des Unternehmens. Slack ermöglicht eine verbesserte Zusammenarbeit auch über die eigene Abteilung hinaus, genauso wie es die Transparenz innerhalb der Unternehmenshierarchie vereinfacht. Vox-Media beispielsweise hat einen direkten Channel zur Kommunikation mit dem CEO des Unternehmens. Allerdings besteht das Risiko, dass eine zu häufige Nutzung von Slack die Produktivität senkt. Auch in der Redaktion der Netzpiloten wird Slack mit Begeisterung genutzt.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 26. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die neue App "Super", Googles I/O-Konferenz, Snapchat, Facebooks Instant Articles und iOS 9. Ergänzungen erwünscht.

  • SUPER  heise online: Social-Media-Messenger: Twitter-Gründer Stone versucht es mit "Super" noch einmal: Nachdem seine App "Jelly" gescheitert ist, möchte er es nochmal versuchen: Die neue App "Super“ von Twitter-Mitgründer Biz Stone ist eine Form der elektronischen Informationsübermittlung, Nutzer sollen damit kurze Sätze und Statements mit anderen teilen. Der Gründer hat künstlerische Ansprüche für die App, das Ergebnis soll verrückt und spaßig aussehen. Ein Kunstwerk soll von den Menschen geschaffen werden, und das einfach und unkompliziert. Dabei könne "Super“ durchaus mit einer AR-Oberfläche versehen werden. "Jelly“ war gescheitert, da sie laut Stone den Menschen nicht genug Spaß gemacht hat. Die App wurde hauptsächlich für Hausaufgaben und Matheprobleme verwendet, daraus habe nichts größeres werden können.

  • I/O TNW: Google I/O 2015: What you should expect: Googles jährliche Entwicklerkonferenz I/O steht vor der Tür: Konsumenten können hier schon einen kleinen Einblick gewinnen, was in einigen Monaten auf ihren Smartphones los sein wird. Android M wird nicht vor Herbst verfügbar sein, wenn die neuen Nexus-Geräte vorgestellt werden. Wofür das M steht, ist immer noch unklar, aber dass es Fingerprint-Sensoren unterstützt ist ziemlich sicher. Über Chrome gibt es bisher kaum Gerüchte, außer dass es wohl einen gößeren Fokus auf mobil geben wird. Weiter wird es um die neue Chromcast-Hardware gehen, um die Android Wear und um Smart Home.

  • SNAPCHAT Digital Trends: Snapchat Is 75% of Chat Data Traffic, Says Vodafone: Snapchat hinterlässt eine riesige Datenspur: Mittlerweile verbraucht die App 75 Prozent der Instant Messanging Daten in Großbritannien. Januar hatte Snapchat sein Discover Feature vorgestellt, eine Sammlung von Medienpartnern, welche via Snapchat Video-Kontent anbieten. Etwas über einem Monat nach dem Start von diesem, hatte sich der Datenverbrauch von Snapchat-Usern bereits vervierfacht, von 100MB/s auf 400MB/s. 14 Prozent aller mobilen Internetnutzer sind aktive Snapchat-User (Großbritannien, USA und Irland). Allerdings steht Snapchat einer weiteren Herausforderung in Großbritannien gegenüber: Der gerade wiedergewählte Ministerpräsident Cameron möchte alle Apps verbieten, welche Nutzerdaten verschlüsseln. Zu diesen würde Snapchat gehören.

  • INSTANT ARTICLES taz.de: Instant Articles auf Facebook: Zu mächtig, um es zu ignorieren: Bild.de und Spiegel Online sind bei den Facebook Instant Articles dabei. Allerdings ist dies nicht für alle ein Grund zur Freude. Instant Articles ist eine Funktion, in denen Medien nicht mehr einen Link zu ihren Inhalten posten, sondern diese komplett auf Facebook veröffentlichen. Diese können mit Videos, animierten Grafiken und Bilderstrecken unterlegt sein. Mit dabei sind neben den deutschen Seiten, der Guardian und BBC aus Großbritannien und New York Times, National Geographic, NBC und Buzzfeed aus Amerika. Der größte Vorteil wird sein, dass die Artikel deutlich schneller laden, als externe Inhalte. Allerdings sehen sich einige Verleger zu der Kooperation gezwungen, da Facebook einfach zu mächtig sei, um es zu ignorieren.

  • IOS 9 Golem.de: Apple: iOS 9 soll auch auf alten Geräten flüssig laufen: Bisher mussten Besitzer von älteren Apple-Geräten mit jedem Update von iOS, vor allem wenn es um Versionssprünge geht, große Performance-Einbrüche befürchten. Damit soll bei iOS 9 nun Schluss sein, denn die neue Version soll auch auf zum Beispiel dem iPhone 4S aus dem Jahr 2011 und dem iPad 2 aus dem Jahr 2012 flüssig laufen. iOS 9 wird vorraussichtlich auf der Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni vorgestellt. Um diesen Plan umzusetzen, wird zunächst eine Kernversion entwickelt, welche auf allen Geräten flüssig läuft. Darauf aufbauend werden zusätzliche Funktionen integriert, bei denen noch bezweifelt wird, ob sie allen Hardwre-Modellen zur Verfügung stehen werden. Unbestätigte Berichte sagen für iOS 9 auf Tablets einen Splitscreen-Modus vorraus.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 22. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Windows 10, Android, bionische Prothesen, Facebook und die Vorratsdatenspeicherung. Ergänzungen erwünscht.

  • WINDOWS heise online: Microsoft beginnt mit Feinschliff an Windows 10: Microsoft hat im Rahmen der Veröffentlichung einer weiteren Vorabversion von Windows 10 bekanntgegeben, dass ab künftig nur noch weniger große Veränderungen stattfinden werden. Es wird stattdessen zunehmend die Veröffentlichung im Sommer vorbereitet. Obwohl Sie fehlerhaft ist, hat sich Microsoft dazu entschieden, die Vorabversion zu veröffentlichen, nachdem das bei einer Umfrage bei Twitter die Mehrheit forderte. Erhältlich ist die aktuelle Vorabversion daher bislang nur als Update einer älteren Vorabversion.

  • ANDROID DIE WELT: Was plant Google für die nächste Android-Version?: Android Lollipop ist nach Angaben von Google noch nicht einmal auf zehn Prozent aller Geräte angekommen und schon spekuliert das Internet über einen möglichen Nachfolger. Das nächste Google-Betriebssystem dürfte aller Voraussicht nach Android M heißen. Experten spekulieren, dass Google sich mit Android M darauf konzentriert, verschiedene eHome-Geräte wie den firmeneigenen Thermostat Nest und den Rauchmelder Nest Protect miteinander zu verbinden. Nachdem auf der Google I/O 2014 bereits Android Auto vorgestellt wurde, wodurch der Nutzer sein Smartphone per Schnittstelle mit der Unterhaltungselektronik im Wagen verbinden kann, geht Google mit Android M angeblich noch einen Schritt weiter und plant, dass Betriebssystem direkt ins Auto zu integrieren.

  • BIONIK Digital Trends: Mind-controlled Bionic Prosthetics Announced: Ein Durchbruch in Sachen Bionik steht bevor und alles beginnt mit Gedankenkontrolle. Am Mittwoch gab es zwei Meldungen von zwei verschiedenen Laboren, die beide die neue Generation in Sachen Prothesen einläuten. Eine per Gedanken gesteuerte Prothese, die den Nutzern ermöglicht Aktionen auszuführen, nur indem sie darüber nachdenken. Diese Form von gedankengesteuerten Prothesen, dürfte die Prothetik einen Schritt näher daran bringen, mit dem Gehirn Signale direkt an das künstliche Körperglied zu senden um die Bewegung zu steuern. Bekannt unter dem Begriff Modulare Prothesen oder MPLS, ist es möglich, dass diese Technologie in Zukunft noch weiter entwickelt wird.

  • FACEBOOK SPIEGEL ONLINE: Facebook: Klagen gegen Gefällt-mir-Buttons: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sechs Unternehmen abgemahnt, da diese den "Gefällt-mir"-Button von Facebook auf ihren Websites eingebaut haben. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass beim Aufruf der Seiten das soziale Netzwerk automatisch und ohne dessen ausdrückliche Einwilligung Daten über das Surfverhalten des jeweiligen Kunden empfange. Ebenfalls wird kritisiert, dass der Nutzer von der Verwertung seiner Daten für Werbezwecke bei dieser Methode nichts mitbekomme. Wie es in einer Mitteilung heißt, fordern die Verbraucherschützer nun von den Unternehmen, dass diese die Schaltfläche datenschutzkonform umstellen.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Anwälte und Journalisten laufen Sturm gegen neue Vorratsdatenspeicherung: Eigentlich möchte Justizminister Heiko Maas mit seinem neuen Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung Berufsgeheimnisträger schützen. Allerdings halten diese das Konzept für unzureichend. Der Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium für eine neue Vorratsdatenspeicherung, wurde von Berufsgeheimnisträgern wie Rechtsanwälten oder Pressevertretern strikt zurückgewiesen. Dieser sieht vor, dass anlasslos aufbewahrte Verbindungs- und Standortdaten dieser Berufsgruppen nicht "verwendet" werden dürfen. Die Betroffenen hingegen, halten diesen Schutz für löchrig.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Loom-Mitgründer Jan Senderek, sich irrende Algorithmen, Publishing, Spotify und Social Media im Wahlkampf. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUP t3n: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde: "Loom" ist ein deutsches Startup, das es mithilfe des Elite-Accelerator Y Combinator nach oben geschafft hat. Mitgründer Jan Senderek hat es an Dropbox verkauft und ist damit nur vier Jahre nach der Universität bereits IT-Millionär. Eine lesenswerte Geschichte, die aber durch die Gestaltung von t3n-Redakteur Moritz Stückler noch einmal aufgewertet wird. Inhalt sowie Design beeindrucken.

  • ALGORITHMUS PandoDaily: Flickr’s and Google’s algorithms are behaving badly: Algorithmen sind heutzutage eine wesentliche Grundlage für eigentlich alles im Digitalen. Wir vertrauen ihnen, aber was ist, wenn sie falsch liegen? Auf Flickr haben Algorithmen Bilder mit falschen Tags versehen – einige davon sind rassistischer Natur. Ähnliches ist Google passiert, denn bestimmte Suchergebnisse, ebenfalls rassistisch, und vor allem durch das Nutzungsverhalten ausgelöst, von dem der Algorithmus lernt.

  • PUBLISHING Digiday: How digital publishers measure their influence: Früher konnte Verlage sich noch damit rühmen, vielleicht das "meist zitierte" Medium zu haban. In Zeiten digitalen Contents lässt sich das auch für Dritte gut nachvollziehen, zugleich hat das Messen der Reichweite und des Einflusses eine neue Bedeutung bekommen. Doch wie denken Verlage darüber? Lucia Moses hat für Digiday ein halbes Dutzend Verleger gefragt, wie sie ihren Einfluss messen.

  • SPOTIFY Wired: Spotify Wants to Fill an Entertainment Gap That Isn’t There: Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, so wie vielleicht Spotify. Das schwedische Startup expandiert und möchte bald auch Videos und Podcasts in seiner Streaming-App anbieten. Damit schließt das Unternehmen eine Unterhaltungslücke, die nicht existierte, wie es Issie Lapowsky treffend ausdrückt. Und das könnte das größte Problem werden, denn mit Apple bekommt Spotify einen sehr starken Gegner. Apple verdient im Gegensatz zu Spotify übrigens Geld und könnte den längeren Atem haben, auch wenn Spotify auch spannende Kooperationen setzt.

  • SOCIAL MEDIA Hamburger Wahlbeobachter: Social Media im Bürgermeisterwahlkampf – Deal-Breaker oder Game-Changer?: In einem Gastbeitrag beim Hamburger Wahlbeobachter schreiben Markus Mueller und Thomas Widenka über den von Ihnen verantworteten Online-Wahlkampf für Marian Schreier (SPD), der am 01. März 2015 im Alter von 25 Jahren in der Stadt Tengen zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister Deutschlands gewählt wurde. Anders als in Kommunalwahlkämpfen üblich, spielten Online-Kanäle in Schreiers Kampagne eine entscheidende Rolle.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 20. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, selbstfahrende Autos, Twitter bei Google, mobile Adblock und Google Maps auf der Smartwatch. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Vorratsdatenspeicherung 2.0: Grundrechtsverletzung mit Zuckerguss: Verfassungsrechtler Ulf Buermeyer hat für Heise Online den Entwurf der Bundesregierung zur „Speicherpflicht für Verkehrsdaten“ bewertet. Dabei fällt das Urteil eindeutig aus: Soviel Mühe in dem Gesetzesentwurf stecken, er hat deutliche Schwächen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es keine überzeugenden Gründe für die Speicherung von Verkehrs- und Standortdaten gibt. In Deutschland ist seit dem Ende der Vorratsdatenspeicherung keine Kapitulation vor dem Verbrechen der Fall gewesen. Auch der Richtervorbehalt wird in vielen Punkten einfach ausgehebelt und ist damit nicht mehr notwendig. Genauso wenig ist der Entwurf irgendwie verhältnismäßig und ein massiver Eingriff in die Grundrechte der BürgerInnen. 



  • NISSAN Digital Trends: Nissan Self Driving Car | News, Specs, Rumors: Nissan hat angekündigt, 2020 selbstfahrende und autonome Autos auf die Straße bringen zu wollen. Aktuell arbeitet der Autohersteller mit der NASA an einer selbstfahrenden Technologie. Während Google die ersten, selbstfahrenden Autos diesen Sommer vorstellen möchte, steckt Nissan mehr Vorbereitung in die Technologie. Ab nächstem Jahr wird eine Stau Pilot Funktion verfügbar sein, die im Stop-and-Go-Verkehr Gas, Kupplung und die Bremsen kontrolliert. Audi arbeitet an einer ähnliche Technologie. 2018 soll es Nissan-Autos dann möglich sein, Spuren zu wechseln und Objekten auszuweichen. Nissan möchte keine neue Linie auf den Markt bringen, die Technologie soll entweder als Option oder als Standard in allen Modellen eingeführt werden.

  • TWITTER t3n: Twitter wieder bei Google: So sehen die Tweets in der Suchmaschine aus: Twitter ist nun wieder bei Google verfügbar. In der mobilen, englischen Version werden Tweets in die Suchergebnisse eingebettet. Bald soll das Feature für den Desktop und internationalen Markt folgen. Die lange Vorlaufzeit ist begründet mit dem neuen Format für die Einbindung von Inhalten: sucht man nun etwas, werden einem vorgeschlagene Tweets im Karusselformat angezeigt. Durch diese kann man einfach blättern und diese mit einem Klick in der Twitter-App anzeigen lassen. Momentan werden noch Verfeinerungen vorgenommen. Für Twitter könnte die Präsenz auf der Suchmaschine den Zugang zum Massenmarkt ermöglichen und verbessern.

  • ADBLOCK Digiday: Publishers beware: ad blocking has gone mobile: Adblocking ist nun auch mobil verfügbar: Während schon lange möglich ist, ungewünschte Werbung von seinem Desktop verschwinden zu lassen, gab es für Smartphones bisher keine gute Lösung, auch wegen offensiven Schritten von Google und der Schwierigkeit der Herstellung einer App dafür. Mobile Adblocker sagen, dass mobile Werbung die Batterielaufzeit der Smartphones verkürzt, eine unmenge an Daten sammelt und mit einigen Privatsphäre-Problemen zu kämpfen hat. Für Publisher ist das allerdings eine schlechte Nachricht, da sie ohnehein schon Probleme haben, mobil Profit zu machen.

  • GOOGLE MAPS GWB: Google Maps am Handgelenk: Update bringt die volle Kartenansicht auf Android Wear-Smartwatches: Das neue Update der Google Map-App ermöglicht nun eine volle Kartenansicht auf Android Wear-Smartwatches. Neben kosmetischen Veränderungen wurde auch die volle Unterstützung eingeführt. Dazu ist die aktuell noch sehr fehleranfällige aktuellste Version der Android Wear notwendig, welche derzeit nur die LG Watch Urbane hat. Wie gewohnt kann man nun seine Umgebung auf einem Kartenausschnitt begutachten, oder eine Route planen. Bisher waren nur Informationen wie etwa die Routenplanung möglich. Die Navigation ist unkompliziert und funktioniert, wie man es gewohnt ist. Allerdings soll die App sehr unstabil sein und einige Probleme machen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 19. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die ganz großen Themen unserer Zeit: Google, Netzneutralität, Periscope, Geld und den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Wall Street Journal: Can Google Outsell Amazon and eBay?: In den nächsten Wochen möchte das Suchmaschinenunternehmen Google laut einem Artikel des "Wall Street Journal" einen "Kaufen"-Button in der mobilen Suche einbauen. Klingt erst einmal nach einer guten Idee im Wettbewerb mit Amazon und Ebay, was aber noch lange nicht heißt, dass es klappt. Wenn aber, dann dreht Google am ganz großen Rad und wird den Online-Handel mächtig vorantreiben.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: European Mobile Networks Plan To Block Ads, Not For Your Safety, But To Mess With Google: Letzte Woche wurde über die Pläne von europäischen Telekommunikationsanbietern berichtet, mobile Werbung auf Smartphones und Tablets zu blocken. Was in erster Linie sehr nutzerfreundlich aussieht, und nur nebenbei eine Möglichkeit der Finanzierung von Journalismus verhindert, ist eigentlich nur ein Versuch, Geld von Google zu erpressen und die Freiheit im Internet ein Stück weiter einzuschränken. Mike Masnick bringt das wie gewohnt gut auf den Punkt.

  • PERISCOPE The Independent: Periscope keeps videos, and can edit and transmit them after they’ve been deleted: Der Titel hat Ihnen schon verraten, dass es sich in dem Artikel um die Livestreaming-App Periscope handelt. Hätte ich Ihnen aber über die in dem Artikel behandelten Probleme des Unternehmens erzählt, hätten sie sicher nicht gewusst, um welches Startup es sich handelt. Bestimmt nicht mal, ob der Artikel überhaupt aus diesem Jahr ist. Periscope speichert die angeblich verschwindenden Livestreams seiner Nutzer auf seinen Servern, und muss gerade sehr viel gegen Pornographie und Urheberrechtsverletzungen tun. Kommt Ihnen das alles bekannt vor? Wie so bei jedem Startup der vergangenen fünf Jahre, die auf von Nutzern generierte Inhalte setzen? Genau, mir auch.

  • GELD Mitteldeutsche Zeitung: Dänemark verabschiedet sich vom Bargeld: Sebastian Wolff schreibt über eine aktuelle Entwicklung in Dänemark, die auch die hiesige Diskussion um Bargeld wieder anfachen wird: Dänische Händler haben jetzt die freie Wahl, ob sie Bargeld überhaupt noch annehmen oder auf elektronische Bezahlung bestehen. Was auch Ökonomen fordern, ist der Albtraum von (deutschen) Datenschützern. Doch die Verbreitung bargeldloser Bezahloptionen wird steigen, wie PayPal-Deutschland-Chef Arnulf Keese mir im Interview erklärte.

  • MEDIENWANDEL American Journalism Review: News Partnerships Increase in Digital Age: Auf der Website des American Journalism Review schreibt Martha Hamilton über eine interessante Entwicklung im Journalismus: Kooperationen zwischen Redaktionen nehmen zu. Ein Grund dafür sind die finanziellen Einsparungen der letzten Jahre, denn oft fehlt es auch genug eigenem Personal. Sich aber aus seiner vertrauten Umgebung herauszugehen, mit anderen zu unterhalten und Alternativen kennenzulernen, ist zugleich auch die Grundlage für Innovationen, wie Hamilton an bekannten Beispielen aufzeigt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 18. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Versagen der Merkel-Regierung, Verantwortung auf YouTube, Streaming, den Medienwandel bei Condé Nast und Lyft. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: Das große Merkel-Versagen: Thorsten Denkler hat den Text geschrieben, der rückblickend wohl das Ende der Regierung von Angela Merkel bedeuten könnte. Es ist der Text, der in klaren Worten aufzeigt, dass sämtliche Affären dieser Bundesregierung, immer auch Merkel-Affären waren. Mit dem Unterschied, dass sie jetzt zum ersten Mal, durch die direkte Verantwortung des Bundeskanzleramts für den Bundesnachrichtendienst, sich nicht aus der Verantwortung stehlen kann. Es wird wohl ein Abgang mit einem großen Knall.

  • YOUTUBE Broadmark: Verantwortung durch Reichweite: Mit großer Reichweite geht auch eine gewisse Verantwortung einher. Diese an Spidermans Motto orientierte Aussage mag in ihrer Logik selbstverständlich sein, doch gerade in den Medien muss darum jeden Tag neu gekämpft werden. Auf YouTube ist dies nicht anders, weshalb dieser Meinungsbeitrag von Lisa Haala auf Broadmark ein sehr wichtiger Text für eine Community ist, die oft in sehr jungen Jahren "was mit Medien" machen, ohne je darüber nachgedacht zu haben, was das bedeutet.

  • STREAMING Fast Company: Why I'm Giving Up Streaming Music And Going Back To MP3s: Jared Newmans Abgesang auf Streaming-Dienste hat mich mein eigenes Musiknutzungsverhalten hinterfragen lassen. Mit dem Ergebnis: Streaming von Musik kann sehr nützlich sein. Während ich früher versuchte, alles auf MP3 zu bekommen und Stunden damit verbrachte, die Dateien mit Informationen zu versehen, zu ordnen und zu sichern, höre ich heute viel bewusster Musik und wenn mir etwas gefällt, dass ich gestreamt habe, kaufe ich mir die Vinyl (die entweder via Amazon auch gleich als MP3 kommt oder bei Erwerb in einem Plattenladen dann von mir digitalisiert werden muss). Newman mag mit seiner persönlichen Beobachtung Recht haben, doch das habe ich auch mit meiner persönlichen Beobachtung. Die Nützlichkeit von Diensten kommt daher, wie sie genutzt werden.

  • MEDIEN Digiday: Digital drives culture change at Condé Nast: Während die klassische Zeitung wohl dem Untergang geweiht ist, was auch das Verhalten der meisten Presseverlage erklärt, haben Magazine wohl eine vielversprechende Zukunft als Printprodukte vor sich, was man wiederum auch am Verhalten dieser Verlage erkennt. Condé Nast ist ein internationales Beispiel dafür, welches Bob Sauerberg im Interview mit Ricardo Bilton verdeutlicht. Hier lohnt sich der Kulturwandel noch, den die Digitalisierung ausgelöst hat und er wird mit gut begründetem Optimismus angegangen.

  • LYFT Handelsblatt: US-Großanleger Icahn investiert in Uber-Konkurrenten Lyft: Geld soll ja angeblich glücklich machen, aber wenn es dir der New Yorker Finanzinvestor Carl Icahn gibt, kann dies bezweifelt werden. Icahn, der milde gesagt als ungemütlich gilt, hat für 100 Millionen US-Dollar Anteile am Uber-Konkurrenten Lyft erworben. Das Unternehmen wird jetzt mit etwa 2,5 Milliarden US-Dollar bewerten (Uber: 41 Milliarden US-Dollar). Bemerkenswert ist dies, da es nicht Icahns Art ist, in Startups zu investieren. Das Geschäftsmodell beider Unternehmen wird als äußerst lukrativ angesehen.

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Adrian Wulfram5 Lesetipps den 13. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Wikileaks, Facebook und die Instant Articles, Lobbyismus und Youtube gegen die Gema. Ergänzungen erwünscht.

  • WIKILEAKS NSA-Ausschuss im Bundestag: Wikileaks veröffentlicht Mitschriften - taz.de: Das Enthüllungsportal Wikileaks hat ein 1380 Seiten umfassendes Protokoll des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestages veröffentlicht. Dieses beinhaltet Zeugenaussagen von Mai 2014 bis zum Februar 2015. Betroffen sind nur Mitschriften aus öffentlichen Sitzungen des Ausschusses, welche bisher nicht öffentlich zugänglich waren. Laut Wikileaks-Gründer Julian Assange „hat die Öffentlichkeit das Recht, die Arbeit dieses Untersuchungsausschusses zu verstehen.“

  • YOUTUBE Youtube verliert gegen Gema vor Gericht: Sperrtafeln sind unzulässig - Digital | STERN.DE: Dass sich Youtube und die Gema in Deutschland nicht ausstehen können, ist gemeinhin bekannt. Wahrscheinlich hat jeder schon einmal die verhasste Sperrtafel bei Youtube gesehen, die besagt, dass die Rechte der Musik nicht von der Gema eingereicht wurden. Diese Sperrtafel wurde nun vom Landesgericht München als unzulässig erklärt, da er die Gema in eine schlechtes Licht rücken würde.

  • JOURNALISMUS heise online: Spiegel und Bild veröffentlichen Artikel direkt auf Facebook: Facebook hat nun offiziell das Feature „Instant Articles“ implementiert. Das bedeutet, dass nun komplette Artikel über Facebook hochgeladen und angesehen werden können. Diese Funktion solle vor allem mobilen Nutzern helfen, schneller Artikel zu laden. In Deutschland werden Bild.de und Spiegel Online das neue Feature nutzen. Sowohl die Geschäftsführerin von Spiegel Online, Katharina Borchert als auch Julian Reichelt, Chefredakteur bei Bild.de, sprechen sich sehr positiv über die neue Funktion aus.

  • LOBBYISMUS Politik Digital: Ein Radar für mehr Durchblick im Lobbydschungel: Heutzutage gibt es überall in der Politik Lobbyisten, welche versuchen, ihren eigenen Standpunkten in der Politik durch Studien oder persönliche Gespräche Gewicht zu verleihen. In der Gesellschaft gilt Lobbyismus als verpönt, da oftmals kleinere Interessensgruppen ignoriert werden. Die drei Journalisten Dominik Wurnig, Jan Schneider und Michael Hartlep entwicklten ein Browser-Add-On, um den Einfluss der Lobbyisten auf die Politik zu verdeutlichen: das Lobbyradar.

  • FACEBOOK Politik Digital: Facebooks Politik des (Nicht-)Löschens: Facebook ist aus dem heutigen Leben kaum noch wegzudenken. Doch oftmals kommt es in dem sozialen Netzwerk zu Äußerungen oder ähnlichem, welche über alle Grenzen schlagen, zum Beispiel schwere Beleidigungen oder extremistische Kommentare. Dem Netzwerk wird nun vorgeworfen, nicht stark genug gegen solche Beiträge vorzugehen. Außerdem wird sich darüber beschwert, dass oft die Nutzer selbst sich um die Beseitigung solcher Inhalte kümmern müssen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Buchpreisbindung für E-Books, Computerspiele, die Störerhaftung, Slack und eine neue Suche auf Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • BUCHPREISBINDUNG Tagesspiegel: Sigmar Gabriel will eine Buchpreisbindung auch für E-Books: Die ganze letzte Legislaturperiode über muss der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gesehen haben, wie die Bundesregierung am Digitalen verzweifelte, offensichtlich nichts vom gerade entdeckten Neuland verstand und sich für jedes von diversen Lobby-Vereinen ins Ohr gesetzte Vorhaben eine Ohrfeige abholte. Am Ende waren auch alle Initiativen wirkungslos. Ich verstehe deshalb nicht, wieso er jetzt als Bundeswirtschaftsminister da weiter macht, und jetzt eine Buchpreisbindung für E-Books durchsetzen will. Urusla Weidenfeld ist in ihrem Kommentar ähnlich ratlose, findet aber deutliche Worte über den Unsinn.

  • COMPUTERSPIELE The Next Web: Why we need violent video games: Der ehemalige Lehrer und Bildungsaktivist Greg Toppo hat ein Buch über Computerspiele geschrieben und wie sie Kinder smarter machen. Im Interview mit The Next Web über das Buch erklärt er auch den Sinn von gewalttätigen Computerspielen und warum wir diese nicht einfach verbieten sollten.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Schluss mit der Störerhaftung für offene Wlan-Netzwerke: Auf Sueddeutsche.de erklärt Prof. Dr. Thomas Hoeren noch einmal die Geschichte und Absurdität der Störerhaftung, ein deutsches Rechtskonstrukt, durch das Betreiber offener Wlan-Netzwerke riskieren, für die Rechtsverstöße Dritter abgemahnt zu werden. Diese juristische Grauzone muss endlich geklärt werden, findet Hoeren, und kommentiert den aktuellen Gesetzgebungsprozess.

  • SLACK Backchannel: Shut Down Your Office. You Now Work in Slack.: Um die schnelle Verbreitung von etwas zu vergleichen, dass sehr schnell sehr vielen Leuten etwas Unverzichtbares wird, sind oft Vergleiche zu Drogen passend. Bei den meisten Drogen ist das zumindestens für mich nur reine Theorie. Sollte demnächst der Vergleich angestellt werden "…so gut wie Slack", wüsste ich schon, was gemeint ist. Dieses an sich simple Stück Software hat meinen Büroalltag erobert, fast täglich begegnen mir neue euphorische Nutzer. Der Blogpost von Scott Rosenberg ist dafür ein gutes Beispiel.

  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook’s testing a search feature meant to trap both readers and publishers: Mit einem neuen Tool versucht Facebook weiterhin ein allumfassendes Internet zu werden, das Nutzer nicht verlassen müssen, und welches für die Medien interessanter wird. Mit einer neuen Suche sollen auch Artikel innerhalb von Facebook gefunden werden, Nutzer müssten dann nicht mehr mit einer Suchmaschine oder News-Aggregator ihrer Wahl auf die Suche nach Content gehen. Dies erhöht die Kontrolle über die Distribution von Informationen noch einmal ungemein.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 11. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Russlands Silicon Valley, Netflix-Gründer Reed Hastings, Kreativität am Arbeitsplatz, digitale Bildung und künstliche Intelligenz. Ergänzungen erwünscht.

  • RUSSLAND Foreign Policy: The Short Life and Speedy Death of Russia’s Silicon Valley: Vor sechs Jahren wollte die russische Regierung ein eigenes Silicon Valley aufbauen. Jetzt wurden die Pläne offiziell beendet. Die in Russland vorherrschende Korruption in der Verwaltung, die Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften und Präsident Wladimir Putin (nicht in dieser Reihenfolge) haben ihren Teil dazu beigetragen.

  • NETFLIX FAZ: Netflix-Gründer Reed Hastings im Gespräch: Netflix-Gründer Reed Hastings war die Tage mal wieder in Berlin und hat mehreren Medien Interviews gegeben, u.a. auch der Wirtschafstredaktion der Frankfurter Allgemeine. Es ging neben der Zukunft des Fernsehens auch um seine Arbeitsphilosophie. Außerdem erfährt die Leserschaft, dass Hastings mal eine mit dem Fuß bedienbare Computermaus entwickeln wollte und warum daraus nichts wurde.

  • KREATIVITÄT Welt.de: Matilda, seit Jahren mit dem immer gleichen Outfit: Die 27-jährige Schwedin Matilda Kahl arbeitet in New York und hat etwas gemacht, dass Männer auf der ganzen Welt jede Tag machen, dass aufgrund ihres Geschlechts schon aber fast revolutionär wirkt: sie hat sich eine "Arbeitsuniform" bestehend aus Bluse, Hose und Schleife zugelegt. Mit dem Ergebnis, dass sie sich fokussiert und kreativer erlebt, genauso wie die "Uniformträger" Steve Jobs und Mark Zuckerberg.

  • BILDUNG Motherboard: Berliner Student gründet Online-Uni für Flüchtlinge ohne Papiere: Der Berliner Student Markus Kressler hat die Online-Uni Wings University gegründet, an der sollen Flüchtlinge und Papierlose ihr Studium fortsetzen können, um somit einen international anerkannten Abschluss zu machen. Der Zugang zur Bildung ist dabei erst einmal nicht von Zeugnissen abhängig, sondern der Qualifikation für das Studium. Mit dem Projekt hilft Kressler nicht nur Menschen auf der Flucht, sonder, versucht eine alternative Bildungsinstitution aufzubauen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ The Economist: Rise of the machines: Zum Schluss gibt es einen beeindruckenden Longread des The Economist, den Abonnenten vielleicht schon aus dem Printmagazin kennen, der jetzt aber auch online zugänglich ist. Darin wird quasi alles geschrieben, was man heute bei der Debatte um künstliche Intelligenz wissen sollte, wenn man mitreden möchte. Vorrangig, dass auch eine künstliche Intelligenz kein Menschen sein wird. Ob es seinen Job demnächst noch geben wird, sollte man sich aber trotzdem einmal fragen.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 8. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um einflussreiche Pop-Musik, Spotify, E-Mail-Marketing, die Sms und Nintendos Rückkehr zur Profitabilität. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIK CNET: The most influential pop-music genre? Science makes a ruling: In jeder Generation gibt es Bands und Songs, von denen angenommen wird, sie haben die Musik von Grund auf verändert. In den 60er Jahren waren das die Beatles, die Fans in den 70er Jahren hatten die Disco-Musik. Eine Gruppe von Biologen und Ingenieuren aus verschiedenen Universitäten Londons, wollten nun über den subjektiven Geschmack hinaus gehen. Durch die Quantifizierung von Daten, machten sie Schlussfolgerungen über Pop-Musik, in einem Zeitraum von 50 Jahren.

  • SPOTIFY t3n: Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen: Insidern zufolge, plant Spotify offenbar sein Geschäftsmodell um ein Video-Streaming-Angebot zu erweitern. Dem Wall Street Journal zu urteilen, soll das schwedische Unternehmen bereits mit Video-Content-Erstellern im Gespräch sein. Angeblich sollen die Pläne zum Video-Streaming bereits im Mai offiziell angekündigt werden. Wann der entsprechende Dienst dann tatsächlich startet, ist allerdings noch unbekannt. Spotify hatte sich zuletzt eine Finanzspritze von rund 400 Millionen US-Dollar geben lassen, um der Konkurrenz besser die Stirn bieten zu können.

  • MARKETING Online Marketing Rockstars: 5 Minuten, die Euer E-Mail-Marketing spektakulär verändern: Neue Funktionen von Google Analytics eröffnen Marketer neue Einblicke in das Verhalten von Kunden, bezüglich E-Mail-Kampagnen. Neben dem regulären Klick-Tracking, kann man jetzt auch das Öffnen von E-Mails messen und in Zusammenhang mit Website-Zielen und Umsätzen stellen. Laut Marketing-Experten mangelte es E-Mail-Marketing bisher an echtem Postview-Tracking. Im Folgenden erklären zwei Experten aus dem Marketingbereich, wie das mit Google Analytics funktioniert.

  • SMS heise online: Bitkom: Anzahl verschickter SMS stürzt weiter ab: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nicht einmal mehr halb so viele SMS verschickt wie noch in 2012. Während es im Jahr 2013 noch 37,9 Milliarden verschickte Nachrichten waren, kam man 2014 nur mehr auf 22, 5 Milliarden. Die Hauptgründe für den Abwärtstrend der einst so beliebten Kurznachricht, sind neben der ständig steigenden Verbreitung von internetfähigen Smartphones, der Boom um Messenger wie zum Beispiel Whatsapp. Anstelle einer vollkommenen Verdrängung der SMS, rechnen Experten aber eher mit einer grundlegenden Veränderung des Marktes.

  • NINTENDO TIME: Why Nintendo is Suddenly Profitable Again: Der Dino unter den Konsolenhersteller ist wieder zurück im Geschäft. Nintendo hat die Ergebnisse des am 31.März 2015 endenden Geschäftsjahres 2014/2015 vorgestellt. Wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei bereits prognostizierte, kehrt Nintendo seit dem Jahr 2011 wieder zur operativen Profitabilität zurück. Dieser Erfolg Nintendos ist größtenteils auf eine Reihe von Blockbuster-Hits zurückzuführen.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 7. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Meerkats Überleben, Facebooks Datenschutz, die Powerwall von Tesla, Dropbox und Flattr. Ergänzungen erwünscht.

  • MEERKAT t3n: Überlebenskampf: So will Meerkat mit Hilfe von Developern das rasche Ende abwenden: Mithilfe von Entwicklern möchte Meerkat sich selbst am Leben erhalten. Die Livestreaming-App versucht sich mit einer Developer-Plattform von der Twitter-Konkurrenz Periscope abzusetzen und damit ein rasches Ende abzuwenden. Bisher hatten nur 37 externe Entwickler Zugriff auf die App, ab sofort kann jeder Lösungen rund um die App entwerfen. Der Gründer von Meerkat, Ben Rubin, wünscht sich kreative Ideen, um den Nutzen der App zu erweitern. Bisher wurden auf der geschlossenen Plattform ein Dienst zum automatischen Upload der Videos auf YouTube und ein Analysetool entwickelt. Mit einem App-Update kann man die Livestreams mittlerweile auch über Facebook teilen. Meerkat hat neun Wochen nach dem Launch zwei Millionen registrierte User. Allerdings macht Periscope auch weiterhin der App das Leben schwer.

  • FACEBOOK Horizont: Datenschutz: Deutsche Verbraucherschützer wollen Facebook verklagen: Deutsche Verbraucherschützer haben sich zu einer Klage gegen das weltgrößte Online-Netzwerk entschlossen. Facebook hat eine geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, daher wird die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) diese jetzt gerichtlich klären lassen. 19 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsregeln sind abgemahnt worden, da diese vom VZBV für unlässig gehalten werden. Die Auswertung der Nutzungsdaten zur Verknüpfung mit Werbung wird kritisiert, genauso wie viele Voreinstellungen, welche neue Nutzer erst rückgängig machen müssen. Facebook verweist allerdings nur auf die irische Datenschutzbehörde, da das Unternehmen seine Geschäfte in Europa von Irland aus führt.

  • TESLA THW: Tesla's Powerwall Battery is Already Sold Out until Mid-2016: Teslas Powerwall ist bis Mitte des kommenden Jahres ausverkauft. Insgesamt wurden bisher 38.000 Reservierungen abgeschlossen. Teslas CEO Elon Musk sagt, dass das Feedback überwältigend wäre, „wie verrückt“. Musk geht davon aus, dass seine neuste Produktlinie mehr Industrieunternehmen als individuelle Konsumenten ansprechen werde. Letzte Woche stellte Tesla zwei Versionen der Powerwall vor: Eine 10kWh-Version, welche zur Nutzung als Backup-System optimiert ist und eine 7kWh-Version, welche für die tägliche Nutzung angepasst ist. Die Geräte kosten zwischen 3.500 bis 3.000 Euro.

  • DROPBOX Golem.de: Cloudspeicher: Dropbox für iOS erstellt bald Office-Dokumente: Dropbox möchte mehr sein als nur ein Clouddienst: In seiner neuen Version wird es jetzt möglich sein, selber Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien zu erzeugen. Dazu kooperieren Dropbox und Microsoft. Bisher ist die Funktion noch nicht freigeschaltet, bald können diese Dokumente aber sofort und einfach mit anderen Nutzern geteilt werden. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, Kommentare für Dateien einzugeben und zu teilen. Damit müssen für derartige Kommentare keine neuen Textdokumente angelegt oder der Dateiname dafür missbraucht werden. Mit diesen neuen Funktionen soll es Nutzern vereinfacht werden, mobile Bürotätigkeiten zu übernehmen.

  • FLATTR torial Blog: 5 Jahre Flattr: Erinnerung an eine gescheiterte Revolution: Die Flattr-Revolution ist gescheitert. Die Verweigerunshaltung von Verlagen und Produzenten von Online-Inhalten hat die kleine Revolution, welche Flattr vor einigen Jahren anzetteln wollte, zunichte gemacht. Für Verlage gilt das Aussperren des nicht-zahlenden Publikums als Ultima Ratio für die Finanzierung ihres Contents. Nachdem Flattr 2010 auf dem Markt kam, feierte er in der deutschen Blogosphäre große Erfolge. So konnten mit dem Dienst niedrigeschwellige Erlöse abseits von Google-Werbung verdient werden und so beteiligten sich ein Blog nach dem anderen. Allerdings hat sich ein Medium nach dem anderen für eine andere Art von Paid Content entschieden, für die Paywall. Das liegt vor allem and er Zurückhaltung großer Verlage, welche sich Flattr komplett verweigert haben.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 6. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um den Eröffnungstag der Re:publica, 3D-Drucker, Facebook, McDonalds und WeChat, das Whatsapp Chinas. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITAL DIE WELT: Re:publica: Das waren die Themen des Eröffnungstags: Zu der alljährigen Internetkonferenz Re:publica, kamen diese Woche Startup-Gründer, Netzpolitiker, Blogger und Wissenschaftler, in Berlin zusammen. Allerdings fanden zum Auftakt der Re:publica Netzaktivisten wenig Gründe zum Jubeln. Die Idee, das Internet könne stärker sein als Regierungen und globale Unternehmen, hat sich als falsch herausgestellt.

  • TECHNIK Digital Trends: This 3D Printer Uses Living Cells to Print Human Tissue: 3D-Drucker sind die Zukunft des Druckens. Man hat schon davon gehört das 3D-Drucker unter anderem dazu in der Lage sind Prothesen für Menschen zu schaffen. Aber was wäre, wenn man mit einem 3D-Drucker echte Körperteile aus lebendem Gewebe drucken könnte und nicht bloß aus Plastik? So sonderlich das klingen mag, genau das ist es, was das Startup BioBots aus Philadelphia macht.

  • FACEBOOK heise online: Facebook nutzt Nokia Here für seine Apps: Nokia und Facebook haben bestätigt, dass man sich über eine Nutzung des zu Nokia gehörenden finnischen Kartendienstes Here geeinigt habe. Das Kartenmaterial soll in den mobilen Web-Versionen von Facebook Verwendung finden. Darüber hinaus werden aktuell die Möglichkeiten von Here als Kartendienst in Apps wie Instagram oder dem Facebook Messenger ausgelotet. Außerdem möchte Facebook die Geocoding-Funktion von Here in seinen Apps nutzen, diese enthält eine Vielzahl an Ortsdaten, die zum markieren besuchter Orte benutzt werden könnte.

  • WIRTSCHAFT DIE WELT: EU prüft Vorgehen bei McDonald's wegen Steuertricks: Nach drei internationalen Gewerkschaftsverbänden zu urteilen, soll McDonald's mit Hilfe von Steuertricks, EU-Staaten mehr als eine Milliarde Euro vorenthalten haben. Grundlage dafür seinen von Gewerkschaften gesammelte Informationen. Ende 2014 seien die massiven Steuererleichterungen durch „LuxLeaks“ genannte Enthüllungen öffentlich geworden. Die Verbände riefen die EU-Kommission und die nationalen Steuerbehörden dazu auf, das Finanzgebaren von McDonald's genau unter die Lupe zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

  • SOCIAL MEDIA Online Marketing Rockstars: Das ist WeChat: Die Marketing-Strategien für Asiens Nr.1: Wie es scheint liegt die Zukunft des mobilen Marketings derzeit vor allem in China. Die Nummer eins unter den Messaging-Apps in China heißt WeChat und hat mittlerweile 500 Millionen aktive Nutzer im Monat. Damit liegt die App noch deutlich hinter Marktführer Whatsapp, allerdings wächst der Messanger auch außerhalb Chinas zunehmend an. WeChat wurde bereits in 20 Sprachen über­setzt und hat Nut­zer in 200 Län­dern. Wer WeChat allerdings für einen Whatsapp-Klon hält, liegt falsch.

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