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5 Lesetipps für den 1. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den “Ändere dein Passwort Tag”, Dearsouvenir, Politisierung auf Facebook, Project Skybender und eine gehackte Kaffeemaschine. Ergänzungen erwünscht. SICHERHEIT heise online: Am 1. Februar ist “Ändere dein Passwort”-Tag: Nun aber mal ehrlich: Wer nutzt denn noch Passwörter wie abcd oder 1234? Wenn jemand auf [...]
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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um kostenloses WLAN von Bitburger, zwei Versionen des neuen iPhone 7 Plus, den angesagten Livestreamingdienst YouNow, künstliche Intelligenz in Smartphones und Car2Go. Ergänzungen erwünscht. WLAN Handelsblatt: Bitburger verschenkt Wlan: Kostenloses Internet für 70.000 Kneipen geplant: Werbung ist zwar immer gut, um auf sich aufmerksam zu machen, [...]
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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Reaktionen auf Facebook, die Gender Gap der Tech-Branche, Foursquare und Soundcloud versus Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Foreign Policy: The Espionage Economy: Beim Thema Überwachung zeigt sich, dass der neoliberale Markt versagt. Die Wirtschaft ist nicht dazu in der Lage, die politisch gewollte und aktiv betriebene Überwachung zu verhindern und ihre NutzerInnen, des Staates BürgerInnen, zu schützen. Sie möchte es auch nicht, zu lukrativ scheint das Geschäft mit der Überwachung zu sein, wie James Bamford auf Foreign Policy erklärt. Auch wenn die Politik in erster Linie das Problem beim Thema Überwachung ist, kann die Lösung auch nur ein politischer Wandel sein, denn nur die Politik kann die Überwachung beenden. Wir als Gesellschaft müssen deshalb eine Politik fordern und unetrstützen, die sich klar gegen Überwachung ausspricht.

  • FACEBOOK Bloomberg Business: Inside Facebook’s Decision to Blow Up the Like Button: Facebook ist das soziale Netzwerk mit dem Daumen nach oben. Dieses Icon ist in der Einfahrt zum Hauptquartier zu sehen, es ist ein das soziale Netzwerk grafisch darstellendes Logo und sagt sehr viel über Facebook aus. Etwas nicht zu mögen ging nicht, eine andere Reaktion als positiver Zuspruch war zumindest nicht mit einem Klick möglich. Sarah Frier gibt einen (dem Unternehmen sehr schmeichelnden Einblick) in die Pläne von Chris Cox, bei Facebook für Produkte verantwortlich. Seit Wochen testet Facebook bereits Reaktionen statt den Daumen, womit NutzerInnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist, ob Facebook damit nicht an ein vielleicht zu wesentliches Element geht und es radikal ändert.

  • GENDER GAP The Huffington Post: Closing the Tech Industry Gender Gap: Die Gender Gap ist ein gesellschaftliches Problem, das an sich überall in der westlichen Berufswelt vorgefunden werden kann. Nur 26 Prozent der Mitarbeiter in der US-Techbranche sind Frauen, obwohl Frauen an den Universitäten die Hälfte aller Abschlüsse machen. Die wenigsten Frauen studieren aber Technologie-Themen und dies zeigt sich dann in der Berufswelt. Susan Wojcicki, Geschäftsführerin von YouTube, hat sich dazu in einer Keynote auf einer Konferenz geäußert und erklärt, wie man die Gender Gap schließen könnte. Die Rede ist als Gastbeitrag auf der US-HuffPost erschienen und ein lesenswerter Debattenbeitrag.

  • FOURSQUARE Pencil: Interview with Dennis Crowley: Zurzeit ist natürlich Twitter „unser“ Sorgenkind schlechthin, auch weil ich mir Social Media ohne meinen Lieblingsdienst kaum vorstellen kann. Danach kommt schon Foursquare, auch ein Dienst am Scheideweg, auch wenn es schon seit sieben Jahren diesen Status hat. Im Interview mit dem Startup Pencil, dass so seine auf GIFs setzendes Storytelling-App vorstellen kann, gibt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley einen kurzen Einblick in das Unternehmen, das er nicht mehr als Geschäftsführer bertreut.

  • SOUNDCLOUD TechCrunch: Why SoundCloud Will Be Worth More Than Spotify: Bis zur Fertigstellung unserer Blogger Lounge in diesem Frühjahr sitzt unsere Berliner Netzpiloten-Redaktion im Coworking Space des Sankt Oberholz. Hier wurden u.a. HelloFresh und auch SoundCloud gegründet. Laut dem Sankt Oberholz ist Spotify die erste Wahl der eigenen Members im WiFi-Netzwerk, doch das könnte sich ändern. Alex Moazed zeigt auf TechCrunch.com die Entwicklung auf, wieso (und warum) SoundCloud demnächst Spotify überholen wird und wohl unser aller Musikstreaming-Dienst wird.

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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Donald Trumps Wege zur US-Präsidentschaft, Datenschutz, die Deutsche Post, einen ersten Rückgang beim iPhone und um Schlafstörungen durch soziale Netzwerke. Ergänzungen erwünscht. DONALD TRUMP Carta: Trumps Weg zur US-Präsidentschaft: In Deutschland kann sich bislang keiner so richtig Vorstellen, dass Donald Trump vielleicht mal der nächste US-amerikanische [...]
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5 Lesetipps für den 26. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das kommende Ende von Twitter, Cybersecurity, Social Media in China, der digitale Vatikan und WhatsApp. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER Mashable: Twitter’s darkest hour is now: Hinter dem wirklich inzwischen phänomenalen Absturz von Twitter könnte natürlich auch System stecken. Indem Jack Dorsey Twitter erst einmal alles auf Neuanfang setzt, kann alles was danach kommt ja nur noch als Fortschritt gedeutet werden. Oder so ähnlich. Der Dienst hat sich seit Jahren nicht weiterentwickelt, sämtliche Neuerungen dienten mehr Werbetreibenden als NutzerInnen und mit Jack Dorsey durfte dann auch der letzte Twitter-Gründer es einmal versuchen, wobei es einen Grund gab, warum er bisher nicht ans Ruder gelassen wurde. Wir sehen gerade einen Dienst sterben. Twitter wird wohl bald das neue MySpace sein.

  • CYBERSECURITY MIT Technology Review: Creating a More Resilient Cyber Infrastructure: In einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft sind Daten stets im Fluss. Da auch Kriminalität sich ins Netz verlagert, werden wir noch öfters Datendiebstähle sehen. Und wenn bei größeren Unternehmen geklaut wird, werden auch die geklauten Datenmengen größer – sogenannte Megabreaches. David Talbot fragt sich, wenn Unternehmen schon nicht den Diebstahl von Daten verhindern kann, wie gehen sie dann damit um?

  • CHINA BBC News: China’s social media search for stolen children: Ein mir vollkommen unbekanntes Problem in China ist die Entführung von Kleinkindern, die auf einem finanziell lukrativen Schmarzmarkt gehandelt werden (ein Mädchen kostet 8.000 US-Dollar, Jungs werden für das Doppelte gehandelt). Das Ganze ist ein unmenschliches System, auf das die chinesischen Behörden jetzt auch im Internet aufmerksam machen. Vor allem die sozialen Medien werden genutzt, um entführte Kinder wieder aufzuspüren.

  • VATIKAN Politico: The Pope’s digital guru: Hinter jedem Vertreter Gottes auf Erden steht ein Mann, der auf Twitter angemeldet ist. Seit ein paar Jahren schon nutzt auch der Vatikan die sozialen Medien um die Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen. Verantwortlich dafür ist Antonio Spadaro, den Jacopo Barigazzi auf Politico.eu genauer vorstellt. Spannend ist, dass wohl niemand mehr mit dem Papst unterwegs ist als Spadaro. Den Wert seiner Kommunikation wird man erst in der Zukunft rückblickend beobachten können, aber er ist ein online kommunizierender Zeuge der Führung der katholischen Kirche im 21. Jahrhundert.

  • WHATSAPP iGyaan.in: What’s Next for WhatsApp?: WhatsApp gehört zu den bekanntesten Messengern, die es heutzutage gibt. Für die meisten unserer älteren Bekannten und Verwandten ist einfach nur eine kostenlose SMS. Doch mit der Perspektive durch Künstliche Intelligenz Messenger in Virtuelle private Assistenten zu verwandeln, ist WhatsApp mit seinen fast eine Milliarden Nutzern eine der spannendsten Dienste zurzeit. Sanket Vijaygeht in seinem Artikel der Frage nach, welchen Schritt WhatsApp als nächstes unternimmt.

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5 Lesetipps für den 25. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Kooperation zwischen Whatsapp und Facebook, Digitalisierung, Twitter, den Jungfernflug einer Paketdrohne der Deutschen Post und um das Sterben zahlreicher Bankfilialen. Ergänzungen erwünscht. WHATSAPP FOCUS Online: Zwei Jahre nach Kauf: Screenshot aufgetaucht: Werden WhatsApp und Facebook doch zusammengelegt?: Dass Facebook bereits vor zwei Jahren den [...]
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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Polen, Periscope, Netflix, wie ein Algorithmus politische Reden schreibt und die Messenger der Zukunft. Ergänzungen erwünscht.

  • POLEN Foreign Policy: Obama Is Poland’s Only Hope: Die neue polnische Regierung versucht mehr als zwei Dekaden demokratische Entwicklung in nur wenigen Wochen umzukehren. Und die Europäische Union wird wohl nur zu schauen können. Genau wie bei Ungarn. Nur wenn die europäischen Werte keinen Anreiz mehr für Polen darstellen, wohin wendet sich das Land dann? Denn Russland ist in diesem Fall keine Alternative für Polen. Bleiben noch die USA, und damit die Hoffnung der Europäischen Union, dass über die NATO-Beziehungen die polnische Regierung zurück in den Kreis der anderen Demokratien führen kann.

  • PERISCOPE Fast Company: Inside Periscope: Als uns im Sommer 2015 Dienste wie Meerkat und Periscope quasi überfielen, eine Technologie als neuesten Hype zu erklären, die es schon seit Jahren gab und wofür es auch schon Apps gab, nervten Dienste wie Persicope erst einmal gewaltig. Auf der ElbeBlogger-Reise nutzte ich den Dienst dann zwei Wochen lang jeden Abend und lernte ihn so langsam kennen und mögen. Inzwischen hat sich der aufgewirbelte Hype-Staub etwas gelegt und Periscope hat sich als Dienst erwiesen, der länger als einen Sommer gefragt ist. Harry McCracken hat sich für Fast Company intensiver mit dem Dienst auseinandergesetzt und gibt einen lesenswerten Einblick in das Unternehmen.

  • NETFLIX Meshed Society: Netflix is the next phase of globalization: Über die Vorteile des Streaming-Dienstes Netflix muss man wohl heutzutage nicht mehr viel sagen. Letzten Sommer habe ich es auf einer Europareise unglaublich geschätzt, vor allem Dank VPN, auch in anderen Ländern Content zu sehen, dessen Sprache ich verstehen kann. Martin Weigert analysiert auf seinem Blog, wie ein global zugängliches Netflix unsere Sehgewohnheiten verändern könnte. Welche Vorteile das hat, aber auch, denn das traditionelle Fernsehen wird technologisch definitiv nicht mithalten können, was es bedeuten könnte, wenn Netflix so mächtig wird, fragt er sich in seinem Blogpost.

  • ALGORITHMUS MIT Technology Review: How an AI Algorithm Learned to Write Political Speeches: In einer Folge der dänischen Politikserie Borgen muss der Spin Doctor Kasper Juul eine Rede für die Premierministerin schreiben und erklärt dabei einer Mitarbeiterin, wie eine politische Rede aufgebaut sein muss. Dahinter steckt System und dies hat Valentin Kassarnig von der Universität Massachusetts nun einem Algorithmus beigebracht, der politische Rede schreiben kann. Die sind im Detail noch nicht perfekt, und selbstverständlich nur auf Englisch, denn die Datenbank des Algorithmus ist mit über 4.000 Reden von 53 Debatten des US-Kongress gefüllt. Aber der erste Schritt ist getan, eine gute Rede zu schreiben können nun auch Maschinen. Irgendwann wird eine Maschine eine Rede halten und wir werden sie wählen.

  • MESSENGER Wired: Do We Really Want Messaging to Replace Our Apps?: Messenger-Apps werden unsere wichtigsten Apps. Medien schicken uns auf dem Messenger von Facebook die neuesten Nachrichten, Startups geben uns via WhatsApp Tipps für unser Outfit, ein mit Künstlicher Intelligenz verbesserter Slackbot erinnert uns an das nächste Meeting und was wir dazu wissen müssen. Dies sind nur einige Beispiele, wie Messenger unsere wichtigsten Assistenten im Alltag werden. Am Beispiel des von Berlin nach New York abgewanderten GoButler geht Cade Metz auf Wired.com der Frage nach, ob wir das überhaupt wollen.

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5 Lesetipps für den 21. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Jack Dorsey, den Medienwandel, das Ende des Kapitalismus, Technologie und Mensch, sowie Freunde auf Social Media. Ergänzungen erwünscht.

  • JACK DORSEY Mashable: Twitter CEO Jack Dorsey is no longer a billionaire as of today: Persönlich habe ich keine große Meinung von Jack Dorsey als Geschäftsführer und seine Ideen sind mir bei Square eigentlich egal, tun bei Twitter aber natürlich weh. Mehr als 140 Zeichen, wirklich? Die zurzeit viel diskutierten Kurseinbrüche beider Firmen an den Aktienmärkten sind ihm aber wahrscheinlich egal, denn ich glaube, dass Geld ihm nicht so wichtig sind. Spannender ist der Hinweis von Seth Fiegerman, warum Dorsey sich den doppelten Stress antut: er selbst sieht sich in einer Reihe mit Steve Jobs und Elon Musk.

  • MEDIENWANDEL Medium: Untangling the Web: Papier gab schon immer die Grenzen einer Zeitung vor, denn nur eine bestimmte Menge an Nachrichten kann in einer Ausagbe gedruckt werden. Das Internet hat diese physische Begrenzung aufgehoben, viele Medien sind aber noch sehr printorientiert fokussiert. João Paulo macht sich in seinem Blogpost auf Medium.com am Beispiel der New York Times Gedanken, wie eine Zeitung in Zukunft organisiert werden kann.

  • KAPITALISMUS ABC Radio National: The threat Uber poses to competition and productive capitalism: Das Taxi-Gewerbe meckert ja gerne über Uber, das die traditionellen Ideen von Personenbeförderung mächtig durcheinander wirbelt. Antony Funnell geht der Frage nach, ober die Disruption predigenden Technologiefirmen vielleicht mehr als nur ein Gewerbe verändern, sondern Kapitalismus an sich verändern (bis zerstören). Denn die Regulierung umgehenden bzw. einfach überrollenden Firmen greifen den Kern des Kapitalismus an, die Existenz von funktionierenden Märkten. Ein spannender Gedanken, wieviel Disruption und Monopole der Kapitalismus vertragen kann.

  • TECHNOLOGIE CBS News: The mobile phone of the future will be implanted in your head: Erik Brynjolfsson vom MIT nennt es das zweite Maschinenzeitalter. Computer sind immer mehr dazu in der Lage, auch mit uns als menschliche Maschine zusammenzuarbeiten. Im Kopf eingebaute Smartphones, so dass wir per Gedankensteuerung ein Telefonat beginnen können, sind nur eine Idee. Wesentlich wichtiger, denn wer telefoniert heute schon, sind beispielsweise mit dem 3D-Drucker gemachte Ersatzorgane.

  • SOCIAL MEDIA ABC News: 150 is the limit of real friends on social media: Was im Analogen gilt, dass man nicht mehr als 150 bis 200 Freunde haben kann bzw. Kontakte, die man regelmäßig trifft, gilt auch fürs Digitale. Und Freunde sollte man auch mal persönlich treffen, trotz Facebook und Twitter. Trotzdem haben wir oft mehr Kontakte, Leute die man einmal getroffen hat, die einem folgen, weil man den gleichen Beruf nach geht oder Freunde von Freunde (oft auch nur Kontakte von Kontakten). Als eine bekannte oder öffentliche Person bzw. Organisation folgen einem natürlich auch Fans, die man natürlich auch nicht mit Freunden verwechseln sollte. Aber jetzt mal zur grundlegenden Frage: Wer von euren Facebook-Kontakten sind auch eure Freunde?

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5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Julian Assange, Freelancer in den USA, online Geld verdienen, David Bowie und Masturbation. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Pando: Wikileaks meets Surveillance Valley: An interview with Julian Assange: Mit Angst lassen sich stets gute Geschäfte machen. Die Bestsellerlisten beweisen dies regelmäßig. Auch Julian Assange ist auf diesen Zug aufgesprungen und warnt in seinen Büchern vor den Unternehmen des Silicon Valleys. Auch wenn dies meiner Meinung nach oft in unsachliche Kritik ausartet, das Thema an sich ist wichtig. Man sollte über den Einfluss und die Macht der Unternehmen nachdenken, mit denen wir tagtäglich vernetzt sind. Joseph Flatley hat mit Assage telefoniert und seine Theorie des Surveillance Valley besprochen.

  • FREELANCER Bloomberg Business: Why an Ex-Google Coder Makes Twice as Much Freelancing: Nicht jeder kann Programmieren und wenn, dann auch nicht gleich so gut, dass er/sie 1.000 US-Dollar pro Stunde verdient. Geschichten wie die von James Knight und Martin Langhoff, die als Freelancer mehr verdienen als bei Firmen wie Google festangestellt zu sein, sind doch selten. Aber der Trend zum Freelancing, oft auch zeit- und ortsunabhängig, nimmt zu. In den USA sind es bereits mehr als 53 Millionen Menschen, die so ihr Geld verdienen und das mit den unterschiedlichsten Jobs. Die meisten von ihnen sind digital und ermöglichen eine neue Arbeitswelt.

  • SOCIAL MEDIA The Hustle: Meet the People Making a Full-Time Living From Instagram, Kickstarter, and Teespring: Von Menschen, die auf YouTube und Instagram aktiv sind und dadurch (nicht gerade wenig) Geld verdienen, haben wir schon öfters gelesen. Es fasziniert, dass man durch die nicht als Arbeit wahrgenommenen Aktivitäten mit nicht als wertvoll betrachteten Interaktionen in den sozialen Netzwerken des Internets wirklich Geld verdienen kann. Eine sehr altbackene Sichtweise auf Wertschöpfung, geprägt von industriellen Vorstellungen von Produktion. Tam Pham stellt auf The Hustle verschiedene Plattformen vor – u.a. Teespring, Udemy, Airbnb und Kickstarter – und auf ihn aktiven Akteure vor, die so Geld verdienen.

  • DAVID BOWIE Political Economy Research Centre: The Political Economy of David Bowie: Das Schöne an Geschichte ist, dass sie sich rückblickend gut erklären lässt. Alles wirkt, als ob es nie hätte anderst kommen können. Will Davies hat sich das Leben von David Bowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angeschaut und mit der Wirtschaftsgeschichte verglichen. Und siehe da, es gibt interessante Übereinstimmungen, so als ob die politische und wirtschaftliche Situation direkten Einfluss auf die Entwicklung und das Leben des Künstlers Bowie hatte. Zumindest interessant zu lesen und der Frage nachzugehen, ob Kunst wirklich einmal der direkte Ausdruck unserer Gesellschaft war oder ob wir das nur im Nachgang so deuten.

  • MASTURBATION Everyday Feminism: 7 Myths About Women and Masturbation It’s Time to Unlearn Right Now: Eigentlich sind Frauen keine besonderen Menschen. Zumindest nicht mehr als Männer. Sie atmen die gleiche Luft, schauen sich ebenso Pornos an, müssen Nahrung zu sich nehmen, rauchen, masturbieren, hören Musik. Unsere männlich geprägte Gesellschaft, und so auch die Medien, machen vor allem aus dem Thema Masturbation ein größeres Themas als es ist, wie Suzannah Weiss in ihrem Artikel für Everday Feminism erklärt und über sieben Mythen um Masturbation und Frauen aufklärt. Schönes Fazit: Frauen sollten einfach das machen, was sie wollen. Und wer nicht, frage ich mich.

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5 Lesetipps für den 19. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Lieferdrohnen von Amazon, künstliche Intelligenz, kostenloses Whatsapp, unbekannte Smartphones und Apple. Ergänzungen erwünscht. LIEFERDROHNEN Golem.de: Prime Air: Amazons Lieferdrohnen sollen 2,5 kg Fracht transportieren: Pakete mit einem Gewicht von rund 2,5 kg – das sollen künftig die Lieferdrohnen von Amazon transportieren. Paul Misener, der [...]
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5 Lesetipps für den 18. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Airbus und die Idee der fliegenden Autos, Facebook, das kostenlose iTunes Radio, Netflix und die Industrie 4.0. Ergänzungen erwünscht. AIRBUS trendingtopics.at: Airbus und Uber lassen Nutzer Hubschrauber per App bestellen: Elektroautos vermehren sich immer mehr und irgendwann werden sie zu unserem Alltag gehören. Deswegen [...]
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5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Tod, digitale Verwaltungen, Twitter und Yahoo, das Ende von Huffpost Live und Kritik an Bitcoin. Ergänzungen erwünscht.

  • TOD Alphr: How Facebook and Twitter are changing the way we think about death: Social Media ist genauso Teil unserer Gesellschaft und unseres Lebens geworden wie der Tod. Über beides spricht man nicht gerne, aber das eine beeinflusst, wie wir über das andere denken. Ein interessanter Artikel von Thomas McMullan über ein Thema, dem man viel mehr Zeit widmen sollte.

  • VERWALTUNG Harvard Business Review: How Local Governments Are Using Technology to Serve Citizens Better: Eine der wichtigsten Aufgaben von kommunalen Regierungen ist die auf den Service der BürgerInnen ausgerichtete Digitalisierung der Verwaltung. Steve Ressler formuliert in seinem Artikel, was dazu nötig ist. Nach der Lektüre ist einem als Berliner aber umso mehr klar, dass nicht für uns alle die Zukunft neue Verheißungen verspricht.

  • TWITTER & YAHOO Pando: What Twitter and Yahoo should do next: Bevor wir uns den zwei Fehlschlägen von Huffington Post und Bitcoin widmen, noch ein kurzer Blick auf Yahoo und Twitter, den stets vor einem großen Fehlschlag stehenden Kandidaten, die es laut Sarah Lacy zumindest noch zusammen schaffen könnten. Sie meint, dass die beiden Unternehmen zusammengehen sollten, Dorsey kann dann weiterhin in Teiltzeit CEO sein, da ja Mayer den Rest des Tages leiten kann. Klingt nach einem Plan.

  • HUFFINGTON POST Observer: The Death of ‘Huffpost Live’: How to Fail at Video: Die Huffington Post stellt ihr täglich achtstündiges Videoformat HuffPost Live ein. Jeff Jarvis kommentiert diesen Entschluss und zeigt, dass die Huffington Post auf den Video-Trend mit einem klassischen Fernsehformat antwortete. Zumindest kann man also aus diesem Fehlschlag, wie aus jedem guten Fehschlag, etwas lernen.

  • BITCOIN Medium: The resolution of the Bitcoin experiment: Den letzten Fehlschlag der Woche legt Bitcoin hin. Mike Hearn hat jahrelang als Entwickler daran mitgearbeitet, die auf Verschlüsselung beruhende Digitalwährung zu entwickeln. Seiner Meinung nach hat Bitcoin versagt, da die Community es nicht geschafft hat, dass die dezentrale Währung von der breiten Bevölkerung angenommen wird. Deshalb ist sie zurzeit arm an Funktionen und unter der Kontrolle von nur einigen wenigen Menschen. Keine vertrauensvolle Grundlage.

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5 Lesetipps über Twitter für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute nur um Twitter, wie es das Fernsehen und unsere Sprache beeinflusst, neue Funktionen, virale Fakes und Cyberbullying. Ergänzungen erwünscht.

  • FERNSEHEN CNN: Can your tweets change your favorite TV show?: Die per Twitter den jeweiligen Tatort auseinander nehmende Community nutzt den Microblogging-Dienst wohl eher um Frust über oft schlechtes Fernsehen abzulassen. In unseren global vernetzten Welt kennen wir alle Beispiel, von richtigen guten Fernsehserien, die so viel besser sind, als was das deutsche Fernsehen hinbekommt. Diese Beispiele, oft aus den USA, nutzen Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook aber auch anders als hierzulande. Auch da wird Frust kommuniziert, oft aber auch eine Community aufgebaut, die einer bestimmten Serie folgt.

  • FUNKTIONEN om.co: What Twitter Can Do To Get Better & Increase Engagement: Noch ist nicht raus, ob Jack Dorsey als Twitter-Chef mehr Schaden anrichten wird als er nützt, aber man muss ihm lassen, dass Stillstand nicht zu seinen Strategien gehört. Und vielleicht mag es an seiner Person liegen, dass sämtlichen Ideen und neuen Funktionen so kontrovers diskutiert werden. Der Kommentar von Om Malik ist dadür ein gutes Beispiel und eine lesenswerte Warnung, vielleicht auch einmal die Perspektive bei seiner Kritik mitzudenken.

  • SPRACHE The Huffington Post: Is Twitter Bad For Language? Statistical Analysis Says No: Die englische Sprache mag durch ihre globale Rolle, vor allem im Internet, vielleicht für digitale Kommunikation priviligiert sein, denn sie ist Arbeitssprache des Netzes, seiner ErfinderInnen und der Menschen, die es weiterentwickelt haben. OkCupid-Gründer und Ok-Trends-Blogger Christian Rudder hat die Auswirkungen von Twitter und seinem Zeichenlimit auf die englische Sprache untersucht und ist zu dem Fazit gekommen, dass solche technischen Restriktionen und die kulturelle Popularität von Twitter der englischen Sprache nicht geschadet haben.

  • FAKE BBC News: The Twitter murder that never happened: In Südafrika ging die Suche nach einem Mädchen und dann die Geschichte ihres Todes auf Twitter viral. Verschiedene Medien und auch ein Ministerium berichteten über die emotionale Geschichte oder den thematischen Hintergrund von Gewalt gegen Frauen und Kinder. Doch die Geschichte war ein Fake, auf den sehr viele Menschen reingefallen sind. Eine 18-jährige Südafrikanerin steckte hinter dem Twitter-Account, mit dem sie ihren Frust über das Leben in Südafrika ausdrücken wollte. Was bleibt ist die Grundaussage über die Situation von Frauen in der Gesellschaft, auf die sich scheinbar viele Menschen einigen konnten, und ein paar JournalistInnen, die hoffentlich etwas gelernt haben.

  • CYBERBULLYING WoodTV.com: Twitter polls become outlet for cyberbullies: Dass man auf Twitter auch kleine Umfragen machen kann, wurde in meiner Timeline bisher stets sinnvoll angewendet, meist aber mit einem Augenzwinckern. Ein nettes Feature, mit den man ein paar Scherze machen kann und vielleicht ab und zu sogar was interessantes. In Michigan haben verschiedene SchülerInnen diese Funktion für Cyberbullying genutzt, also mithilfe der Umfrage im Internet MitschülerInnen beleidigt. Daraus lernt man, dass man auch auf Twitter nicht anonym kommuniziert, dass man für seine Kommunikation haftbar ist und das Technologie neutral ist. Es kommt auf uns Menschen an, wie wir sie nutzen und was wir damit mitteilen wollen.

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5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Datenleck bei Dell, Periscope, Apple und die ersten Einblicke in das neue iOS 9.3, Lego und um Apples iCar. Ergänzungen erwünscht. DELL t-online: Datenleck bei Dell? Falsche Dell-Techniker tricksen Kunden: Eine Reihe von Betrügern hat sich eine besonders unverschämte Masche ausgedacht, um an Benutzerdaten [...]
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5 Lesetipps für den 12. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Streaming, David Bowie versus MTV, E-Sport an Schulen, Taylor Swifts weißer Feminismus und Pavel Durov. Ergänzungen erwünscht.

  • STREAMING The Next Web: Motörhead frontman Lemmy’s funeral was streamed live by 280,000 people on YouTube: Samstagnacht habe ich mir die Beerdigung von Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister auf YouTube angesehen. Rund 280.000 andere Musikfans machten es genauso. Es war nicht die erste Beerdigung eines Stars, die gestreamt wurde, aber dieses jüngste Eriegnis zeigt, wie wichtig Streaming geworden ist, um an globalen ereignissen teilzuhaben. Ich bin gespannt, ob die Angehörigen von David Bowie einen ähnlichen Schritt unternehmen.

  • DAVID BOWIE Fusion: David Bowie’s legacy includes challenging MTV’s color code: Selbstverständlich kann man den Tod von David Bowie betrauern, mich erfreut und erstaunt allerdings gerade mehr, was für eine beeindruckende Persönlichkeit er war. David Mattews schreibt auf Fusion.net über eine Anekdote aus Bowies Leben, die mir noch vollkommen unbekannt war. 1983 kritisierte er MTV für seine rassistische Programmgestaltung, nachdem er davon erfahren hatte und setzte sich für schwarze MusikerInnen ein. Schlimm, dass es noch in den 80er Jahren so einen vorgelebten Rassismus gab, beeindruckend aber, wie Bowie sich öffentlich gegen ein Gesellschaftsproblem stark machte.

  • E-SPORT Ars Technica: Norwegian high school puts e-sports and gaming on the timetable: In Norwegen können SchülerInnen in Bergen seit August das Wahlfach E-Sports belegen. Peter Bright berichtet auf Ars Technica von dem Unterricht, in dem u.a. Computerspiele wie Counter Strike und League Of Legends gespielt werden können. Spannend ist auch, wie gut die Schulen ausgestattet sind: es gibt Gaming-Stühle und Computer mit leistungsstarken Grafikkarten.

  • FEMINISMUS Bustle: 5 Important Reasons I Can’t Love Taylor Swift Anymore: Im vergangenen Jahr gab es viele spannende Artikel über Taylor Swift und ihren problematischen rein weißen Feminismus, die übrigens alle in diesem Artikel von Gina Florio auch verlinkt sind. Florio schafft es aber, eine weitere Perspektive auf das Problem herauszuarbeiten: die Unfähigkeit von Swift, ihren auf Privilegien beruhenden Status auch als Problem anzusehen. Swift ist sicherlich keine Rassistin, doch ihre Definition von Feminismus hat durchaus rassistische Ansätze, die Florio benennt.

  • PAVEL DUROV NYTimes.com: Once Celebrated in Russia, the Programmer Pavel Durov Chooses Exile: Danny Hakim hat für die New York Times einen lesenswerten Artikel über den russischen Unternehmen Pavel Durov verfasst, den man vor allem als Gründer des Facebook auffallend ähnlich sehenden Netzwerks VKontakte kennt, das in Russland sogar größer als sein Vorbild ist. Inzwischen hat Durov Russland verlassen, hat das Exil dem Überwachungsstaat von Putin vorgezogen, und mit dem Messenger Telegram auch ein weiteres Projekt vorzuweisen.

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5 Lesetipps für den 11. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Rape Culture, Verschlüsselung, Nachrichten fürs Darknet, die Störerhaftung und öffentliches WLAN. Ergänzungen erwünscht.

  • RAPE CULTURE Vice: Rape Culture in Germany Is Not an Imported Phenomenon: Die Debatte um die schlimmen Ereignisse in der Silvesternacht in verschiedenen deutschen Städten, vor allem in Köln, zeigt an sich schon verschiedene gesellschaftliche Probleme auf. Eine vernünftige Trennlinie in der Debatte, die auch gesellschaftliche Ursachen für Sexismus berücksichtigt, ohne dabei nur rassistisch motiviert zu sein, findet sich selten. Dabei ist beides, sowohl Sexismus als auch Rassismus, ein sehr deutsches Problem, das leider tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Weder ist Sexismus „importiert“, noch Rassismus überwunden.

  • VERSCHLÜSSELUNG The Dialy Dot: Encryption didn’t save El Chapo: Sicherheitsfanatiker argumentieren gerne, dass man doch lieber auf Bürgerrechte verzichten sollte, um Kriminelle und Terroristen aufzuspüren, die sich hinter Technologien zur Verschlüsselung und Anonymisierung verstecken. Der mexikanische Drogenboss El Chapo kannte und nutzte diese Technologien, ganz wie es von den Sicherheitsfanatikern behauptet wird. Am Ende hat den auf der Flucht befindlichen El Chapo aber nicht die Verletzung der Bürgerrechte überführt, sondern klassische Ermittlungsarbeit, die nicht versucht technische Stärken zu brechen, sondern menschliche Fehler auszunutzen.

  • DARKNET Wired: ProPublica Launches the Dark Web’s First Major News Site: Das Darknet ist im Grunde ein Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, dessen Teilnehmer anonym untereinander in Verbindungen stehen und sozusagen ein Internetnetz neben dem uns bekannten World Wide Web bilden. Es gibt es, auch wenn nicht unbedingt weiß, wie es genau aussieht oder wie groß es ist. ProPublica bietet jetzt als erstes Medienunternehmen einen Nachrichtendienst für das Darknet an. So können Nutzer anonym Informationen konsumieren und Anonymisierungsdienste zeigen, dass sie mehr machen als Kriminelle zu schützen. Sie wahren auch unser Recht auf anonyme Kommunikation.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Drahtlose Netze – Gestörte Gesetzgebung: Das deutsche Rechtskonstrukt der Störerhaftung, das Anbieter eines WLANs in Anspruch nehmen kann, wenn Störer eine Schutzrechtsverletzung begehen, wird bestimmt kein Exportschlager. Der Sinn dahinter ist auch sehr schwer zu erklären, einfach überall anders sieht man den Nutzen freien Zugang zum Netz zu schaffen. Trotzdem tut sich gerade die deutsche Bundesregierung sehr schwer damit, die Störerhaftung abzuschaffen. Und die gesetzliche Neugestaltung entpuppt sich stets als eine Verschlimmbesserung. Die Leidtragenden sind weiterhin die Bibliotheken, Museen und Cafés.

  • FREE WIFI Upworthy: New York City finally figured out what to do with all its old phone booths: Wenn man keine Störerhaftung hat, kann man sich um wirklich wesentliche Aufgaben kümmern. Besipielsweise die Umsetzung der UN-Erklärung von 2011, die den Zugang zum Internet als Menschenrecht definiert. Die Stadt New York City versucht es und hat 2012 ein Projekt ausgeschrieben, dass die kaum noch genutzten Telefonzellen der Stadt in WLAN-Hotspots umwandelt. Drei Unternehmen installieren bis zum Sommer 2016 rund 500 Hotspots, perspektivisch werden es einmal 7.500, die eine Geschwindigkeit von 1.000 MBit/s anbieten werden.

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5 Lesetipps für den 8. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um den digitalen Nachlass, Nostalgie auf Reddit, das Ende des Ausweis, Facebooks Messenger und Storyful. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALER NACHLASS Zeit Online: „Alles, was geschäftlich ist, darf der Erbe nicht sehen“: Für Zeit Online hat Peter Ilg die Beraterin Birgit Janetzky zum Thema digitaler Nachlass interviewt. Viele Unternehmen und Selbständige haben ihren digitalen Nachlass nicht geregelt, warnt Janetzky. Beim Todesfall würden Firma und Erben ein Problem bekommen. Die sauberste Lösung von Freiberuflern und in Unternehmen ist es, wie die Beraterin erklärt, Privates und Berufliches strikt zu trennen.

  • REDDIT Hello Giggles: Here’s what Redditors miss most about life before the Internet: Vor Weihnachten fragte der oder die Reddit-NutzerIn UltraCyborgWarrior69 seine Reddit-Follower, was sie denn am meisten aus der Zeit vor dem Internet vermissen. Sammy Nickalls hat die sieben besten Antworten kuratiert, darunter Highlights wie „Die Arbeit im Büro lassen zu können“, „Pre-Google-Trivia“ und seine Lieblingslieder vom Radio aufzunehmen, um ein Mixtape zu erstellen. Es ist beeindruckend, wie stark die Nostalgie sogar unter Reddit-Nutzern ist.

  • AUSWEIS Bloomberg Business: This 200-Year-Old Company Wants to Replace Your Passport With a Smartphone: Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, kurz OeSD, arbeitet daran, den eigenen Pass durch das Smartphone zu ersetzen. Damit killt die OeSD erst einmal ihr eigenes Produkt (wenn natürlich auch nicht ganz), besinnt sich aber auf den eigentlichen Zweck eines Ausweises, unabhängig von der physischen Umsetzung dessen, und arbeitet an einem zeitgemäßen Weg, dies zu tun. Alexander Weber zeichnet in seinem Artikel für Bloomberg.com ein positives Bild davon, aber wenn diese an sich wirklich nützliche Entwicklung auch so kommt, muss besonders beim Thema Datensicherheit noch einmal mehr hinterfragt und dann auch beantwortet werden.

  • MESSENGER Facebook Newsroom: Here’s to 2016 with Messenger: Im vergangenen Jahr habe ich mich von Facebook abgemeldet, nur um ein paar Wochen später mich wieder anzumelden. Trotzdem kann ich mit diesem sozialen Netzwerk kaum noch was anfangen und bin eher aus beruflichen Gründen da. Aber trotzdem bin ich jemand, der sehr auf Facebook angewiesen ist und zwar beim Thema Messaging. In einem Blogpost gibt David Marcus, Leiter der Messaging-Produkte bei Facebook, einen Ausblick auf das, was uns in 2016 erwartet.

  • STORYFUL Poynter: What can fact-checkers learn from Storyful’s business model?: Storyful ist zurzeit eines der interessantesten Medienstartups, vor allem wenn es um die Themen Faktencheck und Verifizierung geht, wie Alexios Mantzarlis im Interview mit Storifys Redakteur David Clinch herausarbeitet. Letzteres hat sich sogar zu einem Geschäftsmodell für Storyful entwickelt und ist inzwischen ein fester Bestandteil des heutigen Journalismus. Aber keine Sorge, so coole Faktenchecker wie in Kevin Macdonalds „State Of Play“ wird sicherlich auch weiterhin geben. I spoke to David Clinch, global news editor at Storyful, about business models in verification and in fact-checking.

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5 Lesetipps für den 7. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Thema Vorratsdatenspeicherung, den Internet Explorer, die Informationsfreiheit in Hamburg, den Netflix-Ausbau und Google. Ergänzungen erwünscht. VORRATSDATENSPEICHERUNG iRights.info: Vorratsdatenspeicherung: Irgendwas wird sie schon nützen, möglicherweise, vielleicht: Um irgendetwas zu tun, fordern Politiker gern die Vorratsdatenspeicherung. Nun wurde sie wieder eingeführt. Diese ist zwar [...]
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5 Lesetipps für den 6. Januar

In den Lesetipps geht es um Sprachsteuerung per Smartwatch, Twitter und seine Kurzbeiträge, Facebook, einen fragwürdigen Wahlkampfspot und um Elektroautos. Ergänzungen erwünscht. SPRACHSTEUERUNG Golem.de: Sprachsteuerung per Smartwatch: Volvo lässt Fahrer mit ihrem Auto sprechen: Mit seinem eigenen Auto sprechen? In Zukunft möchte Volvo genau das! Über das “Fitness-Wearable Microsoft Band 2” [...]
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5 Lesetipps für den 5. Januar

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Haushaltsroboter, das neue iPhone 7 Plus, teure Silvester-Fahrten bei Uber, Hasskommentare auf sozialen Plattformen und um die neue eSIM. Ergänzungen erwünscht. HAUSHALTSROBOTER CNET.de: Mark Zuckerberg will 2016 einen intelligenten Roboter entwickeln: In einem Beitrag auf Facebook teilte Mark Zuckerberg sein neues Ziel für das [...]
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5 Lesetipps für den 4. Januar

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Virtual Reality 2016, Hoverboards, Vorsätze von Mark Zuckerberg, Preiserhöhung beim iPhone und Kraftwerke in Deutschland. Ergänzungen erwünscht. VIRTUAL REALITY Wie Virtual Reality unser Leben verändern könnte: Digitalbrillen sind Vermittler in eine andere Welt, können uns an Orte bringen, die wir in der Realität [...]
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5 Lesetipps für den 30. Dezember

In unseren heutigen Lesetipps geht es um eGovernment in Berlin, Social Media in der Gesellschaft, Gründungskultur in China, Künstliche Intelligenz und Instagram. Ergänzungen erwünscht.

  • EGOVERNMENT Deutschlandradio: Berlin und die Digitalisierung – Wann kommt das smarte Bürgeramt?: Die Deutschlandradio-Volontärin (und auch Netzpiloten-Autorin) Jenny Genzmer hat sich in einem aktuellen Länderreport mit der Digitalisierung der Verwaltung in Berlin beschäftigt. Herausgekommen ist ein hörenswertes Stück über die selbsternannte „Smart City“ und die mit diesem Begriff nicht zusammenpassende Realität in den Bürgerämtern dieser Stadt. Denn seit 2011 ist trotz eGovernment-Gesetz so gut wie nichts passiert, die Politik trampelt auf der Stelle und hat höchstens das Ziel, in 30 Jahren einen Stand an Digitalisierung zu erreichen, wie er heute schon nicht mehr State of the Art wäre.

  • SOCIAL MEDIA The Dialy Beast: White People Should Read Black Twitter: Einer von vielen Nachteilen sozialer Unterschiede in einer Gesellschaft, besonders in Parallelgesellschaften, ist der fehlende Zugang zur Kultur der anderen Gruppe. Manchmal ist dies gewollt, oft wird von oben nach unten gezielt abgegrenzt, und manchmal fehlt das Bewusstsein dafür. Barrett Holmes geht in seinem Artikel für The Dialy Beast auf einen interessanten Punkt ein: heutzutage kommunizieren soziale Gruppen auf via Social Media. Einer weißen Bevölkerungsgruppe ist es beispielsweise somit möglich, Zugang zu den Themen der schwarzen Bevölkerung zu bekommen (und umgekehrt). Er plädiert dafür, dass Weiße sich die Tweets von Schwarzen ansehen sollten, um eine neue Perspektive auf ihre gemeinsame Gesellschaft zu bekommen. Diese Möglichkeit könnte zu mehr Verständnis und Solidarität führen, wovon alle profitieren könnten.

  • CHINA Wired: How a Nation of Tech Copycats Transformed Into a Hub for Innovation: Während meines Studiums habe ich mich jahrelang mit China beschäftigt, vor allem mit der Wirtschaft. Damals (also gerade einmal vor zehn bis fünf Jahren) gehört die Gründungskultur und eigene Innovation noch nicht zu den Särken der chinesischen Wirtschaft. Doch mein Wissen ist rasend schnell veraltet, wie der Wired-Artikel von Clive Thompson zeigt. In China werden Firmen wie Google und Apple nicht mehr nur kopiert, es werden die Unternehmen der Zukunft oft selber gegründet und das mit Standortvorteilen, wie man sie nirgends auf der Welt vorfinden kann. Schon jetzt gerät das Silicon Valley langsam in Rückstand, von Europa wird nicht einmal gesprochen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ MIT Technology Review: The Year 2015 in Robotics and Artificial Intelligence: Für das MIT-Blog Technology Review hat Will Knight den aktuellen Stand der Robotik und der Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz zusammengefasst, denn in diesem Jahr haben beide Themen große Fortschritte erzielt. Wir haben fortschrittlichere Roboter gesehen, selbstfahrende Autos haben eine Entwicklung erreicht, die sie bald zum Alltag auf unseren Straßen werden lassen und mehrere Tech-Unternehmen arbeiten gezielt daran, eine Künstliche Intelligenz zu entwickeln. Man sollte sich dieses Jahr noch einmal vor Augen führen, denn 2016 wird in all diesen Bereichen neue Meilensteine setzen.

  • INSTAGRAM Vice: This Is What It Looks Like When an Instagram Photographer Switches to Film: Jamal Burger ist eine kleine Berühmtheit auf Instagram, wo er sich mit meiner Meinung nach sehr schönen Fotos als Jayscale eine eigene kleine Fan-Community aufgebaut hat. Inzwischen ist für ihn aus dem Fotografieren ein Beruf geworden und Jayscale hat für sein aktuelles Projekt angefangen, mit einer klassischen Kamera mit Film zu fotografieren. Eine riesige Unmstellung für einen Instagramer, die ihm aber viel gelernt hat. Denn so konnte er sehen, was wirklich zu einem guten Foto gehört, wenn einem digitale Hilfsmittel nicht helfen können, sondern es so gut wie nur auf die eigenen Fähigkeiten ankommt. Die Vice hat sich mit ihm darüber unterhalten.

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5 Lesetipps für den 29. Dezember

In unseren heutigen Lesetipps geht es um das pushTAN-Verfahren via App, Content Marketing, Google Glass 2.0, den Kraftstoff LNG und Neujahrsgrüße. Ergänzungen erwünscht. PUSHTAN Spiegel Online: pushTAN-Verfahren: Hacker knackt Onlinebanking-App: Das pushTAN-Verfahren soll Online-Banking mithilfe von zwei Apps noch einfacher und schneller machen. Der Hacker Vincent Hauper hat auf dem Hacker-Kongress jedoch [...]
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5 Lesetipps für den 28. Dezember

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Open Source, Smartphones in unserer Gesellschaft, Anonymität, Big Data und Algorithmen, sowie Doppelgänger. Ergänzungen erwünscht.

  • OPEN SOURCE Wired: Open Source Software Went Nuclear This Year: Es ist der finale Satz von Cade Metz Artikel, der eine der wichtigsten Lektionen des Jahres in einfache Worte fasst: Wenn wir eines in 2015 gelernt haben, dann niemals die Macht von Open Source zu unterschätzen. Und es sind nicht mehr die kleinen Schritte, wie mit Linux betriebene Surfer oder Android-Smartphones (auch wenn Google hier dem Gedanken von Open Source nicht immer gerecht wird), sondern die großen Namen, wie Microsoft und Apple, die beide inzwischen auch unter Open Source veröffentlichen, und vor allem die Perspektiven, denn es wird das unsere Gesellschaft stärker als das Internet an sich verändernde Künstliche Intelligenz sein, die erst durch eine Forschung unter Open Source wirkliche Fortschritte erzielen wird, die dem Thema Open Source noch mehr Bedeutung verleihen wird.

  • SMARTPHONE Social Media Week: Smartphones and Social Media – Where Will it Take Us: Vor 17 Jahren hat meine jüngere Schwester zur Einschulung ein Kinder-Handy bekommen, das genau drei eingespeicherte Nummern wählen konnte. Weihnachten 1999 durfte ich dann auch ein Handy haben. Das ist alles noch nicht lange her und trotzdem ist die Welt durch diese mobilen Geräte eine andere als damals, sozusagen der Welt im letzten Jahrtausend. Smartphones sind Teil unserer westlichen Gesellschaft geworden und haben einen Status erreicht, der laut Dan Radak dazu führt, dass Menschen ohne ein Smartphone perspektivisch die schlechteren Berufsmöglichkeiten und ein wenig ausgeprägtes soziales Leben haben werden. Ohne dass diese negativen Punkte genauso eintreten müssen, kann ich das positive Gegenteil dazu schon nachvollziehen. Smartphones, in Kombination mit Social Media, hat mein Berufsleben geprägt und lässt mich egal wo und wann, stets mit Freunden und anderen Menschen kommunizieren. Über Radaks Visionen sollten wir uns aber mal unterhalten.

  • ANONYMITÄT Fast Company: Has This Man Unlocked The Secret To Internet Anonymity?: Jonathan Hirshon ist laut der BusinessWeek der Silicon Valley Guru wenn es um PR geht. Er hat wohl für mehrere große Internetunternehmen gearbeitet bzw. sie sind seine Kunden und trotzdem kennt das Internet nicht sein Gesicht. Für ein Hoax hat Hirshon zu viele Profile in diesem Netz, die Täuschung wäre in diesem Ausmaß wohl zu aufwending, weshalb man Daniel Terdimans These, dass Jonathan Hirshon durch mit seinem Namen vertaggte Bilder, die nicht ihn zeigen, und dem Versuch jegliches Bild von ihm aus dem Inetrnet fernzuhalten, wohl wirklich einen gewissen Status von Anonymität im Netz erreicht hat. Und es zeigt den Schwachpunkt von Gesichtserkennungssoftware: sie ist (noch) nicht smart.

  • ALGORITHMUS TechRadar: Forget big data – it’s time for big algorithms to change the world: Big Data ist mehr als ein Buzzword, dahinter steckt meiner Meinung nach wirklich ein Teil unserer Zukunft, Doch in erster Linie ist Big Datat erst einmal nur eine Ansammlung an Unmengen von Daten. Wie in dem vorgangegangenen Lesetipp beschrieben, können Algorithmen noch durch zu viele Daten verwirrt werden, gefragt sind deshalb auch mit Big Data umgehende Algorithmen, wie Jamie Carter in seinem Artikel auf TechRadar.com erklärt. Dies würde dann den nächsten Schritten, maschinelles Lernen durch Künstliche Intelligenz, wesentlich verbessern.

  • DOPPELGÄNGER Fusion: How my doppelgänger used the Internet to find and befriend me: Nach einem Lesetipp zu einer Person, die ihr Bild aus dem Internet fernhält und den Lesetipp zur Notwendigkeit von smarten Algorithmen, die mit Big Data umgehen können, zum Abschluss ein Lesetipp über zwei identisch aussehende Menschen, die das Internet und all seine vermeintlichen Segnungen, wenn es um digitale Fotografie geht, genutzt haben, um ihren jeweiligen Doppelgänger zu finden. Denn auch das macht das Internet möglich, beinahe egal wo auf der Welt, solange beide Zugang zum Internet haben und das gleiche Nutzungsverhalten an den Tag legen, wenn es um Selfies geht. Trotzdem eine schöne Geschichte.

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5 Lesetipps für den 23. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Sicherheitslücken bei EC-Kartenlesegeräten, das Smartphone als Passwort-Ersatz, ein neues Roboterauto, Roboter als Sprachtrainer und Whatsapp. Ergänzungen erwünscht. SICHERHEITSLÜCKE SPIEGEL ONLINE: EC-Kartenleser: Hacker finden Sicherheitslücke bei der Zahlung mit Karte: Kriminelle haben wieder einmal die Möglichkeit sich kinderleicht zu bereichern, denn Sicherheitsforscher haben in Kartenlesesystemen Sicherheitslücken [...]
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5 Lesetipps für den 22. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Smart Meter, Roboter im Lager von Amazon, eine Klage gegen Apple, Voyeurismus bei Airbnb und einen beendeten Patentstreit. Ergänzungen erwünscht. SMART METER Datenschutzbeauftragter: Bundesrat fordert Änderungen bei der Einführung von Smart Meter: “Smart Meter” sollen in den kommenden Jahren als intelligente Stromzähler bundesweit [...]
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5 Lesetipps für den 21. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Blogger in Bangladesch, Trauer und Technologie, die Beatles, das WiderNet-Projekt und Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGER The New Yorker: The Islamist War on Secular Bloggers: Hierzulande läuft es oft alles andere als gut. Dies kann Motivation genug sein, sich über Zustände zu beschweren, Debatten über Alternativen zu führen und Missstände aufzudecken. Bloggen ist eine Möglichkeit dies zu tun, zumindest hierzulande. In Bangladesch ist dies leider nicht der Fall, wie ein Artikel von Samanth Subramanian zeigt. In Bangladesch wurden in den letzten Jahren mehrere säkulare Blogger von religiösen Extremisten getötet, auf offener Straße, oft ohne Einschreiten der staatlichen Behörden. Eine traurige Erinnerung, wie gut es uns in unserer Demokratie geht und wie sehr Menschen woanders nicht die gleichen Freiheiten geniessen, die heutzutage so selbstverständlich für uns sind.

  • TRAUER The New Yorker: The Ghosts in Our Machines: Technologien sind ebenso Teil unserer Gesellschaft wie der Tod, mit beiden Themen sollte man sich aktiv beschäftigen. Letzte Woche hat Jonathan Jong auf Netzpiloten.de fünf wissenschaftliche Erkenntnisse über den Tod vorgestellt; in New Yorker betrachtet Matthew Malady dein Einfluss von Technologien aufs Trauern. Er hatte seine verstorbene Mutter auf einem veralteten Bild in Google Streetview wiederentdeckt. Solche Erlebnisse können schön sein, zugleich natürlich auch traurig, sie sind aber Ausdruck, dass wir neue Erfahrungen des Trauerns mit neuen Technologien machen werden.

  • THE BEATLES Variety: The Beatles’ Music Will Soon Be Available to Stream: Ein mal wirklich besonderes „Weihnachtsgeschenk“ macht uns das Musiklabel der Beatles, denn endlich – endlich! – kommt die Musik der sogenannten Fab Four auf eine Streaming-Plattform. Bisher musste man diese selber hochladen, wenn man sie auch unterwegs innerhalb seiner Streaming-App hören wollte (zumindest ging das bei Google Music und Spotify). Welche Plattform das ist, steht noch nicht fest, aber die Rechteinhaber der Beatles-Musik verschlafen gerne digitale Trends um mehrere Jahre, weshalb man sich wohl schon freuen kann, dass sie endlich den Weg ins Streaming gewagt haben.

  • OFFLINE Mashable: Ironically, offline Internet could help bridge the digital divide: Althergebrachte Idee funkionieren oft auch noch heutzutage nahezu perfekt, wie das WiderNet Project beweist. Um den Zugang zu Informationen in nicht ans Internet angeschlossene Regionen zu verbessern, vor allem zur medizinischen Aufklärung, wurden die Informationen fast wie in einem Buch auf einen Chip niedergeschrieben. Dort sind sie auch veränderbar, sprich Anwender können eigene Informationen ergänzen. Die Informationen können bei Konnektivität aktualisiert werden, doch auch offline wirkt der Chip wie eine kleine Form des Internets. Ein tolles Beispiel, wie die digitale Lücke überwunden werden kann, um Menschen mit Informationen zu helfen.

  • INTERNET Scientific American: The Rich See a Different Internet Than the Poor: In einem Beitrag für Scientific American kritisiert Michael Fertik den Trend der Personalisierung von Daten als Manipulation unseres Nutzungserlebnisses im Internet, denn seiner Theorie nach entscheiden wir nicht selbstständig, was wir im Netz sehen, sondern werden von Werbung beeinflusst. Dies kann auch auf politische Gedanken ausgeweitet werden, denn Algorithmen beeinflussen den uns angezeigten Content. Wir sehen nur noch das, was ein Algorithmus denkt, dass wir sehen wollen. Vincent F. Hendricks wies vor Kurzem auf Netzpiloten.de auf die Gefahr der Social-Media-Blase hin, in der nicht die Wahrheit viral geht, sondern die Version, die der breiten Masse am besten gefällt.

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5 Lesetipps für den 18. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Uber und Facebook in Kooperation, das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, Google Cardboard, eine Klage gegen HTC und Umsatzsteuer auf Weihnachtsbäume. Ergänzungen erwünscht. KOOPERATION t3n: Mitfahrtaxi über Messenger bestellen: Facebook kooperiert mit Uber: Facebook und Uber in Kooperation. Messenger-Nutzer aufgepasst, bald können Taxis von [...]
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5 Lesetipps für den 17. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Whatsapp Blockade, Hasskommentare im Netz, den Suchbegriff des Jahres, Facebook und die Klarnamenregel und um automatische Werbung. Ergänzungen erwünscht. WHATSAPP heise online: WhatsApp: Brasilianische Justiz ordnet Blockade an: Durch ein Strafverfahren, bei dem Whatsapp nicht kooperieren wollte, wird der Nachrichtendienst in Brasilien vorerst nicht [...]
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5 Lesetipps für den 16. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um den Datenschutz in Europa, Hass im Netz, Künstliche Intelligenz von Facebook, Terrorismus und den Podcast-Trend. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Gleicher Datenschutz für alle: Habemus EU-Datenschutzgrundverordnung. Also fast, denn der gestern Abend per Pressemitteilung präsentierte Kompromiss muss noch vom EU-Ministerrat und dem EU-Parlament angenommen werden, was an sich als Formalie gilt, aber halt auch noch zu Änderungen führen könnten. Man wird sehen, vor allem was dieses für Brüssel fast schon typische Kompromisspapier taugt. Zum einen werden die Nutzer in einigen Rechten egstärkt, zum anderen könnte die Wirtschaft gehemmt werden.

  • HATE SPEECH Süddeutsche.de: Facebook-Nutzer sollen nur noch 24 Stunden hetzen dürfe: Es ist Aktionismus, wie ihn nur die Politik und an der Börse notierte Unternehmen als Erfolg verkaufen können: Die Bundesregierung möchte mit den großen Internet-Firmen und anderen Akteuren zusammen etwas gegen Hass-Kommentare unternehmen. Innerhalb von 24 Stunden sollen demnächst Hass-Tiraden und Drohungen gelöscht werden. Das grundlegende Probleme löst dies nicht, nur die Wahrnehmung. Sogenanntes Hate Speech ist älter als das Netz und hat seine Ursachen in der Gesellschaft, nicht dem Internet.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Ars Technica: Facebook’s open-sourcing of AI hardware is the start of the deep-learning revolution: Facebook veröffentlicht die vom Unternehmen entwickelte Hardware für Künstliche Intelligenz unter open source und führt die Technologien damit heraus aus den Forschungslaboren auf die nächste Ebene der Produktentwicklung. Auf Ars Technica sieht Steven Max Patersson darin einen großen Meilenstein in der Entwicklung von Maschinenlernen, denn Facebooks Entscheidung ermöglicht Kooperationen, die aufeinander aufbauen und somit die Entwicklung weiter vorantreiben als dies ein Unternehmen alleine geschafft hätte.

  • TERRORISMUS Vox: The problem at the heart of Saudi Arabia’s Muslim anti-ISIS coalition: Max Fisher arbeitet in seinem Artikel für Vox.com einen sehr wichtigen Punkt heraus, wenn es um die politischen Koalitionen gegen den Terrorismus geht: sie allen funktionieren innerhalb des von ISIS selbst gesetzten Narrativs und vor allem das diktatorische Saudi-Arabien scheint den Punkt der IS-Terroristen eines „falschen Islams“ wie kein anderes Land zu bestätigen, denn die Alternative zu den Terroristen soll eine Diktatur darstellen. Was sich Diplomaten und Wirtschaftspolitiker auf der ganzen Welt noch schön reden können, funktioniert einfach nicht als die Menschen gegen Terrorismus vereinende Erzählung.

  • PODCAST Nieman Journalism Lab: The podcasting scene will explode: Zum Jahresende holen die meisten Medien ihre Glaskugel raus und versuchen sich in Vorhersagen fürs neue Jahr. Die meisten Aussagen kann man getrost vergessen, da es entweder sowieso anders kommt oder es ihnen einfach an Relevanz fehlt. Eine Ausnahmen könnte der Text des Medienberaters Rex Sorgatz sein, der zwar nur einen schon oft besprochenen Trend vorhersagt, diesen aber ausgezeichnet begründet. Nächstes Jahr werden Podcasts ein ganz neues Level erreichen.

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