Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die smarte Nutzung von RSS-Feeds, natürlich Google vs. Springer und ansonsten gleich dreimal über Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK I Zeit Online: Wie Facebook mit Banken konkurrieren könnte: Heute sind die Lesetipps voll von Facebook, aber reden wir erst einmal über Geld. Facebook-Nutzer können sich nicht nur Fotos und Texte schicken – sondern künftig vielleicht sogar Geld überweisen. Patrick Beuth hat auf Zeit Online fünf gute Gründe dafür und fünf hohe Hürden davor gesammelt.
  • FACEBOOK II NYTimes.com: Can Facebook Innovate? A Conversation With Mark Zuckerberg: Für eine Recherche über die neueste Entwicklung von Facebook sprach Farhad Manhoo von der New York Times mit Mark Zuckerberg. Im Interview reden die beiden über virtuelle Realitäten, soziale Apps, die Zukunft von Facebook und die Frage, wie innovativ das soziale Netzwerk noch sein kann.
  • RSS Olereissmann.de: RSS. So wie Google News, nur viel besser: Spiegel Online-Journalist Ole Reißmann hat auf seinem Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie er mithilfe von RSS die Enge der eigenen Filterblase durchbricht und sich ganz ohne Twitter und Facebook bestmöglich informieren möchte. Dieses Konstrukt von Anti-Social-Media ist nicht nur für Journalisten interessant, sondern für alle, die ihre Informationslage umfassend verbessern wollen.
  • FACEBOOK III Jakkse.com: Auf der f8 will Facebook zum App-Baukasten werden: Auf seinem Blog macht sich Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden Gedanken über die Zukunft von Facebook und was Mark Zuckerberg auf der Hauskonferenz f8 Ende April präsentieren könnte. Es scheint so, dass das soziale Netzwerk vor allem auf eine Vielzahl an Apps setzt anstatt alles auf der eigenen Plattform zu bündeln und auch im Bereich Werbung kann mit einigen Neuerungen gerechnet werden.
  • FACE... GOOGLE De:Bug Medien: Springer vs. Google: In der FAZ hat Axel Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner einen viel beachteten offenen Brief an Eric Schmidt über das gefährliche Google geschrieben. Es gibt sicher über vieles im Zusammenhang mit Google zu reden, aber das sollte dann bitte auf einem Niveau stattfinden, dass nichts mit politischer Brandstiftung oder Nebelkerzen zu tun hat. Der Journalist Sascha Kösch bringt Döpfners Motivation in seiner Antwort gut auf den Punkt: "So bleibt am Ende von der Google-Kritik nur ein: die sind größer als wir, da muss wer was machen." Solange macht Döpfner natürlich weiterhin Werbegeschäfte mit Google.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität als Lösung, Passwort-Manager, Exportkontrolle für Überwachungssoftware, Pinterest fordert Google heraus und Mathias Döpfner schreibt einen offenen Brief an Eric Schmidt. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: Yes, Net Neutrality Is A Solution To An Existing Problem: Telekommunikationsunternehmen auf der ganzen Welt stellen Netzneutralität immer als die Lösung in der Suche eines Problems dar. Marvin Amm widerspricht dieser Ansicht auf Techdirt und erklärt, warum Netzneutralität eine wirkliche Lösung ist und vor allem auf welche Probleme.
  • PASSWÖRTER CNET: Why you need a password manager: Der in OpenSSL gefundene Bug namens Heartbleed führte bei vielen Nutzern zu einem Überdenken ihres Nutzerverhaltens, wenn es um Passwörter geht. Eine Lösung sind Passwortmanager. Lance Whitney stellt auf CNET vor, wie diese funktionieren und warum sie wichtig sind.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Aktivisten fordern schärfere Exportkontrollen für Software: Überwachungssoftware aus Deutschland und Europa ist in vielen undemokratischen Staaten im Einsatz. Doch genaue Kriterien für Exportverbote festzulegen ist schwierig. Auf Zeit Online schreibt Friedhelm Greis über den wachsenden Protest von Aktivisten, die mehr Exportkontrollen auch für Software fordern.
  • PINTEREST ReadWrite: Why Pinterest Is The Google Competitor You Weren't Expecting: Auf Pinterest gibt es jetzt mehr als eine Million Place Pins. Keine direkte Konkurrenz für Google Maps, aber Lauren Orsini erklärt auf ReadWrite, warum Pinterest durch seine von Nutzern kuratierte Bildersuchmaschine zu einer Bedrohung für Google wird.
  • OFFENER BRIEF netzwertig.com: Die Ängste von Springer-Chef Mathias Döpfner: In einem offenen Brief in der FAZ schildert Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner seine Befürchtungen im Bezug auf die Macht und Abhängigkeit von Google. Martin Weigert findet, dass Döpfner einige wichtige Dinge anspricht, aber auch in Erinnerung ruft, warum neben der Sorge über Google auch die über den Verlagslobbyismus angebracht ist.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 15. April

In unseren Lesetipps geht es heute um E-Commerce, das Startup Brigade, Kritik an TED-Talks, die Sex-Vermittlung Peppr.it und Facebook plant einen Bezahlservice. Ergänzungen erwünscht.

  • E-COMMERCE Kassenzone: Evil-Commerce?!: In den letzten Monaten haben Prof. Holger Schneider (FH Wedel), Sönke Iwers und Alexander Graf ein Whitepaper zum Thema E-Commerce verfasst, dass sich mit den Mythen und Thesen dieses Bereichs beschäftigt. Die Ergebnisse sind nun in verschiedenen Formaten auf Kassenzone.de veröffentlicht.
  • BRIGADE TIME: Sean Parker’s New Startup ‘Brigade’ Seeks To Repair U.S. Politics: Napster-Gründer Sean Parker hat in Brigade Media LLC investiert, dass bereits mehr als 9,3 Millionen US-Dollar Investitionen eingesammelt hat. Das US-Startup hat zum Ziel politisches Engagement auch auf regionaler und lokaler Ebene zu fördern und den Menschen digitale Werkzeuge für Engagement zur Verfügung zu stellen. Auffallend ist, in Zeiten der politischen Debatte zwischen der Bundesregierung in Washington, D.C. und den IT-Unternehmen, dass vor allem Investoren aus dem Silicon Valley investieren.
  • TED Berliner Gazette: Zukunftsvisionen – die höfliche Art etwas über die Gegenwart zu sagen: Die TED (Technology, Entertainment, Design)-Konferenz ist vor allem für ihre Vorträge bekannt. Unter dem Motto “Ideas worth spreading” sind diese kostenfrei im Internet zugänglich und sehr populär. Die Vorträge sind kurz und präzise und ermöglichen den ZuschauerInnen einen schnellen Einstieg in ein Zukunftsthema. Kritische Stimmen gegen das erfolgreiche Format werden in letzter Zeit immer lauter. Die Netz-Aktivistin und Berliner Gazette-Autorin Jilian C. York kommentiert.
  • PEPPR.IT Gründerszene: Sex-Vermittlung Peppr.it: "Nein, ich finde es nicht moralisch bedenklich": Auf Gruenderszene.de interviewt Magdalena Räth die CEO von Peppr.it, Pia Poppenreiter, einem Berliner Startup, dass sich als "Lieferheld für Prostitution" etablieren will. Das Buchungsportal für bezahlten Sex will dabei eine Web-App ohne Schmuddelfaktor entwickeln, die Sexarbeitern wie auch Kunden eine serviceorientierte Dienstleistung anbietet.
  • FACEBOOK PandoDaily: Now even Facebook wants to become a payments company: Auf PandoDaily schreibt Nathaniel Mott über die Pläne von Facebook, in Zukunft auch ein Bezahl-Feature zu haben. Das von Mark Zuckerberg gegründete soziale Netzwerk ist bereits in Gesprächen mit irischen Behörden und drei europäischen Startups über die Idee, dass Nutzer auch Geldsummen auf Facebook sichern können und damit bezahlen und überweisen können.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Personalisierung beim Restaurantbesuch, Lehren aus dem Medienwandel, das Design von E-Books, Tablets in Flugzeugen und die Inaktivität von The Intercept. Ergänzungen erwünscht.

  • PERSONALISIERUNG Ars Technica: When the restaurant you Googled Googles you back: Über eine Suchmaschine lässt sich schnell ein gutes Restaurant in der Nähe finden, dass gute Kritiken hatten und wo man essen gehen möchte. Aber was passiert, wenn das Restaurant zurück googelt und weiß, mit wem sie zu welchen Anlass hier her gekommen sind? Casey Johnston stellt auf Ars Technica ein Restaurant vor, dass ein persönliches Kundenerlebnis garantieren möchte, in dem es offen zugängliche Informationen über seine Gäste ermittelt.
  • MEDIENWANDEL The Guardian: We're still waiting for the third model of news publishing: Im Guardian setzt sich Emily Bell mit der Vielzahl an digitalen Projekten im Journalismus auseinander und was von ihnen gelernt werden kann. An Ideen mangelt es den vor allem in den USA angesiedelten Medien nicht, doch einzeln ist noch niemanden der Durchbruch gelungen und in der Gesamtheit deutet alles daraufhin, dass Geld verdienen im Maßstab wie ein Verlag keine realistische Option mehr für die Zukunft ist, wenn es das denn jemals war.
  • E-BOOKS Hyperland: Unsere E-Books müssen schöner werden: Im Hyperland-Blog des ZDF schreibt Giesbert Damaschke über seine Liebe zu E-Books und den mangelnden Innovationswillen der Verlage, das Design der E-Books nicht den technischen Möglichkeiten anzupassen, sondern sie wie traditionelle gedruckte Bücher zu behandeln. Eine lesenswerte Bestandsaufnahme der mangelhaften Gestaltung von E-Books.
  • LUFTFAHRT Skift: Mobile Is at the Heart of Aviation's Tech Evolution: Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg konnte die Zukunft des Service in der zivilen Luftfahrt begutachtet werden und die wird technischer und mobiler. Vor allem mobile Geräte wie Tablets sind Kern der neuen Ideen, wie Fluggäste in Zukunft ihre Zeit auf Flügen verbringen. Dabei können Filme auf den Tablets gesehen werden, Musik gehört oder steuerfrei eingekauft werden. Samatha Shankman stellt auf Skift.com die neuesten Trends vor.
  • THE INTERCEPT PandoDaily: Pierre Omidyar’s quarter billion dollar journalism project seems to have stopped publishing: Mit einem 250 Millionen US-Dollar Budget von eBay-Gründer Pierre Omidyar und namhaften Journalisten ist The Intercept an den Start gegangen und hat weltweit Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch in den letzten Wochen ist es ruhig um das Projekt geworden, was vermehrt zu Kritik führt. Paul Carr fragt sich auf PandoDialy, was los ist und was The Intercept fehlt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 11. April

In unseren Lesetipps geht es heute um gemeinfreie E-Books, Amazon kauft Comixology, Hashtag-Kapagnen, Google Glass und Journalismus sowie Heilmittel gegen Heartbleed. Ergänzungen erwünscht.

  • E-BOOKS e-book-news.de: "Pro Monat setze ich rund 30.000 E-Books ab": Der Neusser Jürgen Schulze hat Deutschlands vermutlich erfolgreichsten Ein-Mann-Verlag auf die Beine gestellt: Null Papier. Schulze verkauft ausschließlich E-Books, mit dem Schwerpunkt auf gemeinfreien Klassikern, monatlich rund 30.000 Stück. Derzeit steht er mit einer Gesamtausgabe von Grimms Märchen bei Google Play auf Platz eins in den E-Book-Charts. Im Interview spricht er über Vorurteile gegen E-Books, den Unsinn von hartem Kopierschutz, die abnehmende Dominanz von Amazon, die Prüderie im iBooks Store und die Zukunft des digitalen Buchmarkts.
  • AMAZON CNET: Amazon snaps up digital comics retailer Comixology: Amazon hat den digitalen Comicladen Comixology gekauft. Was in erster Linie wie der Zukauf einer sehr tollen Firma in einem sehr speziellen Bereich für Publikationen aussieht, ist in Wahrheit eine viel tiefer gehender Akquise. Jeder, der eine Comic-App nutzt, die die von Comixology entwickelte Tap-To-Read-Methode nutzt, weiß was damit gemeint ist. Amazon hat sich hier Technologie eingekauft, die unser Leseverhalten auf Endgeräten verändern wird.
  • HASHTAG W&V: Warum wir momentan so viele Hashtag-Kampagnen sehen: Kaum eine Kampagne kommt heute mehr ohne einen Hashtag aus. Warum das so ist und wie der perfekte Hashtag aussieht, darüber hat W&V Online mit Michael Kamleitner gesprochen. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer der Wiener Agentur Die Socialisten und hat zuletzt auf der AllFacebook Marketing Conference über das Thema gesprochen.
  • GOOGLE GLASS AJR.org: How Journalism Professors Are Bringing Google Glass into the Classroom: Die Datenbrille von Google namens Glass polarisiert, aber abseits von erdachten Worst-Case-Szenarien sind die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig. In den USA haben nun Professoren für Journalismus über den Einsatz von Google Glass in der Uni nachgedacht. Studenten könnten mit der Brille ganz neue Techniken der Reportage in der Erste-Person-Perspektive erlernen und weiterentwickeln.
  • HEARTBLEED Zeit Online: Heilmittel gegen Heartbleed im Test: Die simple Konsequenz aus dem Heartbleed-Bug in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL ist, alle Passwörter (mindestens von Diensten, die bekannterweise betroffen sind) zu ändern. Das ist aber dann doch nicht so einfach für die Nutzer, sprich mühsam. Auf Zeit Online stelle Thorsten Schröder ein paar Programme vor, die helfen könnten, zumindest nach einem ersten Akt der Initiative zu mehr Sicherheit.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 10. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus als Aggregation, das Ende des Internet Magazin, das neue Design von Twitter, das Wallpaper von Windows XP und Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Washington Post: Journalismus ist Aggregation: Auf der Website der Washington Post denkt Joel Achenbach über sein Handwerk nach, wie er dabei Technologien einsetzt und kommt zu dem Fazit, dass Journalismus nichts anderes als Aggregation ist. Das macht gute Journalisten aber nicht gleich zu Suchmaschinen, wie er weiter ausführt.
  • INTERNET MAGAZIN Meedia.de: Das Internet Magazin wird eingestellt: Nach nur fünf Heften seitdem aufwendigen Relaunch stellt Weka Media das Internet Magazin wieder ein. Schnell sei dem Verlag klar geworden, dass der Einzelverkauf nicht anzieht, weshalb schnell die Bremse gezogen wurde. Christian Meier fragt sich auf Meedia.de, ob "Gedrucktes für Web-Geeks" zunehmend wie der Versuch wirkt, "auf einer Glatze eine Locke zu drehen". Eine Antwort könnte ab Herbst die deutsche Wired liefern.
  • TWITTER Wired: The Design Thinking Behind Twitter’s Revamped Profiles: Die erste Runde ging ganz klar nicht an Twitter, sondern eher an Facebook, dessen Design wie die Vorlage für die Twitter-Profile wirkt. Auf Wired.com erklärt Kyle Vanhemert das Konzept hinter dem neuen Design und was Twitter sich dabei gedacht hat. Weniger Newsfeed, ein Versuch, der laut Nick Biltons Buch über Twitter schon seit Jahren angegangen werden sollte.
  • WINDOWS XP YouTube: The story behind the wallpaper we'll never forget: Jeder Mensch, der in den letzten 13 Jahren einen Computer benutzt hat, wird dieses Bild kennen: der grüne Hügel vor dem blauen Himmel mit ein paar Wolken am Rand, der das Wallpaper von Windows XP ist. Zum Ende des Betriebssystem besucht Microsoft den Fotografen des Bildes, Charles O'Rear, um mit einigen Legenden um das Bild aufzuräumen und den Hügel noch einmal zu besuchen.
  • FACEBOOK t3n: Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger: Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen, wie der ehemalige Netzpilot Andreas Weck auf t3n schreibt. Persönlich kann ich empfehlen, die mobile Ansicht von Facebook im Browser zu nutzen. Die ist so gut, dass es weder die App an sich braucht, die sehr viele Zugriffsrechte auf dem Smartphone haben will, noch den Messenger von Facebook, der sich auch gerne im Adressbuch umschaut.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 9. April

In unseren Lesetipps geht es um eine Fahrt mit dem Tesla Model S, die Konkurrenz von Comcast, Alan Trefler kritisiert Mobile-First, Vorratsdatenspeicherung und Journalismus in Jordanien. Ergänzungen erwünscht.

  • ELEKTROMOBILITÄT Curved: Roadtrip mit dem Tesla Model S nach Los Angeles: Für Curved hat Elisabeth Oberndorfer einen Ausflug mit dem Tesla Model S gemacht. Doch auch die edelste Verarbeitung und innovativste Technologie, die den Tesla Model S wohl zum besten Elektro-Auto auf dem Markt machen, hat ihre Schattenseiten. Auf Twitter warnt sie vor allem Musk-Jünger und Tesla-Fans vorm Lesen ihres Artikels.
  • COMCAST Ars Technica: Without Time Warner Cable, Comcast can’t compete against Google, Netflix: Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast muss vor dem US-Kommunikationsausschuss begründen, warum sie Time Warner Cable, Platz 2 hinter Comcast im nationalen Vergleich, für rund 45 Milliarden US-Dollar kaufen wollen. Das 175 Seiten langen Statement zusammengefasst zeigt, dass moderne Internetunternehmen wie Netflix, Google und Apple als Hauptbedrohung wahrgenommen werden, denn diese Unternehmen agieren global und können so mit mehr Ressourcen und Innovation auf dem US-Markt konkurrieren.
  • MOBILE-FIRST STUPIDITY CNET: Silicon Valley's app culture eroding US ability to make serious software: Starke Kritik von einem, der es wissen könnte – Pegasystems-CEO Alan Trefler sieht in der derzeitigen Fixierung des Silicon Valley auf Apps den Grund, warum nicht mehr der Nutzer im Blickwinkel der Entwickler steht, weshalb die USA es verlernt haben, gute Software zu entwickeln. Trefler nennt das die "Mobile-first stupidity".
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet: Mit dem EuGH-Urteil ist die Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form Geschichte, schreibt Patrick Beuth im Kommentar für Zeit Online. Die Sammelwut kann künftig nicht mehr 500 Millionen Bürger zu Verdächtigen machen, denn der Europäische Gerichtshof hat nicht nur ein paar Hürden aufgestellt, sondern "einen Hindernisparcours aufgebaut".
  • JOURNALISMUS Jordan Times: MPs limit journalism profession to BA degree holders: Ohne eine traditionelle journalistische Ausbildung ist es auch in Deutschland sehr schwer für ein klassisches Medium zu arbeiten, in Jordanien ist die berufliche Grundlage für Journalismus als Schutz vor "Eindringlingen" gesetzlich festgeschrieben. Nur noch mit einem Bachelor besetzt oder bereits mehr als 8 Jahre als Journalist arbeitet, darf sich Journalist nennen und als solcher eingestellt werden. Das Gesetz scheint eine Reaktion auf die Rolle von Social Media und Bloggern als Informationsquelle während der Proteste in Nordafrika und der Türkei zu sein.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 8. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das Erfolgsgeheimnis von Instagram, Windows XP in Berlin, den Heartbleed-Bug von OpenSSL, YouTube vs. TV und Google Streetview. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM OSK-Blog: Dem Erfolgsgeheimnis von Instagram auf der Spur: Die Netzpiloten sind seit ein paar Wochen auch auf Instagram vertreten, doch wem die für 1 Milliarde US-Dollar von Facebook gekaufte Foto-Plattform kein Begriff ist, sollte den Blogeintrag von Oliver Nermerich lesen, in dem er das Mobile First-Unternehmen vorstellt.
  • WINDOWS XP Berliner Zeitung: Berliner Behörden verschlafen Windows-XP-Umstellung: Seit heute gibt es keine Sicherheitsupdates mehr für das Betriebssystem Windows XP von Microsoft. Seit Monaten ist das bekannt, doch die Berliner Behörden haben es bisher versäumt, sich auf das Ende von Windows XP einzustellen. Grund dafür ist, dass viele Behörden nur auf Windows XP laufende Programme nutzen und die Umstellung länger dauert als gedacht (bzw. erst letzten Sommer angefangen wurde, mal zu schauen, was für Programme die eigene Verwaltung nutzt). Eine weitere Peinlichkeit für den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, aber kein Weltuntergang. Das IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin hat Ende März mit Microsoft ein "temporäres Notfallpaket" verhandelt, das den Support bis 2015 sicherstellt.
  • OPENSSL TechCrunch: Massive Security Bug In OpenSSL Could Affect A Huge Chunk Of The Internet: In OpenSSL wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der es den Entdecker gelungen ist, den privaten Schlüssel eines TLS-Servers zu extrahieren. Das bedeutet, dass durch einen gezielten Angriff die Speicher von Computern ausgelesen werden können, denn durch den Heartbleed getauften Bug kann die Sicherheit von TLS-Verbindungen vollständig untergraben werden.
  • YOUTUBE Time.com: YouTube Is Going to Use TV to Destroy TV: Google steht kurz vor dem Start einer riesigen Werbekampagne im Fernsehen, nach der vielleicht vom Fernsehen kaum noch was übrig sein könnte, denn das Ziel ist es, die Zuschauer vom Fernseher wegzulocken und sie auf YouTube zu bringen. Parallel dazu wurden die Werbemöglichkeiten auf der Video-Plattform verbessert, wie Victor Luckerson auf Time.com schreibt.
  • GOOGLE STREETVIEW Zeit Online: Google Street View zeigt ein längst vergangenes Deutschland: "So nützlich ist wie ein Stadtplan vom alten Ost-Berlin" – Auf Zeit Online schreibt Tilman Baumgärtel über die seit 2011 nicht aktualisierten Aufnahmen von Google Streetview, die ein inzwischen veraltetes Bild der 20 aufgenommenen Städte in Deutschland wiedergeben. Doch so schnell werden die Aufnahmen nicht aktualisiert, denn Google hat das Projekt hierzulande eingestellt. In keinem anderen Land war die Kritik an dem Projekt so groß wie hier, weshalb Deutschland bis jetzt auch das einzige Land ist, indem Google die Bilder nicht mehr aktualisiert.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Kritik an Datenschutz-Beauftragte Andrea Voßhoff, das neue Vox.com von Ezra Klein, Engagement im Internet, Startups im Journalismus und der Medienwandel des Fernsehen. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Donaukurier.de: Kritik am Fehlstart der neuen Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff: Auf Donaukurier.de schreibt Rasmus Buchsteiner über die wachsende Kritik an der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff. Als "völlige Fehlbesetzung" wird sie bereits in politischen Berlin abgetan, auch von Abgeordneten der Großen Koalition. Nach einem halben Jahr soll sich sich demnächst sogar den für Datenschutz zuständigen Mitgliedern des Innenausschusses vorstellen.
  • VOX.COM Daily Intelligencer: Understanding the Newly-Launched Vox.com: Nur drei Monate nach dem Ezra Klein die Washington Post verlassen hat ist der von ihm geleitete Relaunch von Vox.com fertig. Margaret Hartmann erklärt das Neue an Vox.com, dass an sich gar nicht so neu ist: erklärender Journalismus. Dazu nutzt Klein Karten, ähnlich den mobilen Karten der Nachrichten-App Circa, aber wesentlich informativer. So wird ein Thema stückchenweise erklärt.
  • ENGAGEMENT Hyperland: 6 Wege im Web, die Welt besser zu machen: Verschwörungstheorien, Digitalpiraterie, Abmahnwahn, Cybermobbing, Kinderpornografie, Vorratsdatenspeicherung – das Internet erscheint gelegentlich als Sündenpfuhl aus dem siebten Kreis der Hölle. Doch es gibt auch zahlreiche virtuelle Orte, an denen sich alles nur um eine bessere reale Welt dreht. Andreas Winterer stellt sechs solcher Orte im Hyperland-Blog des ZDF vor.
  • STARTUPS Carta: Hinschauen und lernen – was US-Startups im Journalismus besser machen: Christian Fahrenbach ist 2014 Fellow im Tow-Knight Entrepreneurial Journalism-Programm an der CUNY Graduate School for Journalism. Auf Carta stellt er drei Dinge vor, die bei neuen Medien-Projekten in den USA auffallend anders laufen als bei uns: Mehr Service, größere Personenbezogenheit, bessere Kennzahlen.
  • MEDIENWANDEL G! gutjahrs blog: Brauchen wir noch TV-Sender?: Nach dem Ende von "Wetten, dass...?" und dem Fakt, dass einstige DVD-Versandhäuser erstklassige Serien drehen, steht für Richard Gutjahr die Frage im Raum, wozu wir noch Zwischenhändler wie das Fernsehen brauchen, wenn wir doch in Zukunft auch direkt vom Produzenten kaufen können? Das einstige Leitmedium steht vor einer radikalen Neuausrichtung.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 4. April

In unseren Lesetipps geht es um Amazon, Schleichwerbung auf YouTube, die Zukunft von Facebook, Anonymität und programmierende Frauen. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON CNET: World domination through video games: Last, but not least hat jetzt auch Amazon eine Box für den heimischen Fernseher im Angebot, die aber gleich sämtliche andere Konkurrenten herausfordert. Apple und Google sind mit ihren TV-Sticks genauso im Visier von Jeff Bezos wie Microsoft und Sony mit ihren Spielekonsolen. Auf CNET gehen Nick Statt und Joan Solsman der Frage nach, ob Amazon endlich sein perfektes Werkzeug für die Beherrschung der Welt gefunden hat.
  • YOUTUBE W&V: Youtube-Blogger_innen starten Kampagne gegen Schleichwerbung: YouTube-Blogger wie Sami Slimani oder die Comedy-Truppe Y-Titty fallen immer mehr durch Schleichwerbung auf und beschädigen damit den Ruf anderer Blogger und Bloggerinnen auf YouTube. Mit den beiden Hashtags #angeber und #Youtuberfürtransparenz ergreifen jetzt vornehmlich Youtuberinnen die Initiative, sprechen sich gegen Schleichwerbung aus und versprechen mehr Transparenz.
  • ANONYMITÄT Techdirt: Yes, Federal Agents Can Identify Anonymous Tor Users, Because Most People Don't Know How To Be Anonymous: Klare Antwort von Mike Masnick auf TechDirt: "Ja, Bundesagenten können die anonymen Nutzer von Tor identifizieren, weil die meisten Leute gar nicht wissen, wie sie anonym verhalten sollen." Kein Wunder, denn auch wenn Verschlüsselung in den letzten Jahren einfacher geworden ist, sich im Internet zu anonymisieren ist immer noch eine etwas kompliziertere Geschichte, weshalb es sich nur um eine vermeintliche Sicherheit handelt.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why No One Trusts Facebook To Power The Future: Wer könnte besser über die Zukunft von Facebook Bescheid wissen als die Mitglieder des sozialen Netzwerks, die es tagtäglich nutzen, neben anderen Diensten? Oder doch nicht? Denn trotz der Einkaufstour von Mark Zuckerberg um sein Facebook für die (mobile) Zukunft zu rüsten, haben die Nutzer und Nutzerinnen selbst ihre Zweifel daran. Selena Larson erklärt auf ReadWrite warum.
  • RAILS GIRLS Kleinerdrei: Von der Redakteurin zur Programmiererin in einem Sommer: Anika Lindtner leitet die Travis Foundation und ist Mitgründerin der Berliner Initiative "Rails Girls Summer of Code", die dreimonatige Stipendien an lernende Frauen (und Männer) vergibt, die an Open Source*-Projekten arbeiten. In einem Gastbeitrag auf kleinerdrei.org schreibt sie über die bisherigen Projekterfahrungen und wie schnell den Wandel von einer Redakteurin zur Programmiererin gehen kann.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. April

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft der Mobilität, Startups, Microsoft und das Internet der Dinge, Bitcoin, sowie die Überwachung in Äthiopien. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILITÄT Netzwertig.com: 250 Millionen Dollar für Uber-Wettbewerber Lyft: Individual-Beförderung steht vor massivem Wandel: Nach Uber erhält auch der Rivale Lyft eine enorme Summe von Investoren, um mit seiner On-Demand-Transport-App die Welt zu erobern. Für Personen mit hohen Mobilitätsbedürfnissen sind das gute Nachrichten. Das im Vergleich zu den Startups altmodisch wirkende Taxigewerbe dagegen muss sich fürchten, wie Martin Weigert auf Netzwertig.com schreibt.
  • STARTUPS Carta: Götterdämmerung in der deutschen Gründerszene?!: In Bezug auf die deutsche Gründerszene ist momentan vieles zu lesen: Von zerstörten Hoffnungen über einen Exitus der Eventlandschaft bis zum Abgesang auf die Party in Berlin. Auf Carta schreibt Alexander Hüsing über die Berichterstattung und die Erwartungen an die Start-up-Szene.
  • INTERNET DER DINGE Zeit Online: Kaffeetasse mit Windows-Betriebssystem: Milliarden von Alltagsgegenständen werden bald am Netz hängen. Mit "Windows on Devices" will Microsoft sein Betriebssystem in diesem Internet der Dinge verbreiten. Patrick Beuth stellt das Betriebssystem für die Kaffemachine und den heimischen Kühlschrank auf Zeit Online vor.
  • BITCOIN Ars Technica: Bitcoin ATM goes to Capitol Hill, lawmakers invited to demo next week: Erst im Berliner Grafekiez, jetzt auf dem Capitol Hill – Washington bekommt einen Bitcoin-Geldautomat, an dem die Mitglieder des US-Kongress sich mit dem praktischen Umgang der Digitalwährung im Alltag vertraut machen können. Cyrus Farivar stellt auf Ars Technica die Aktion von Robocoin vor.
  • ÜBERWACHUNG Techdirt: Towards The Total Surveillance State: Spätestens mit den Leaks von Edward Snowden ist klar, dass die Möglichkeit technischer Totalüberwachung Grund genug ist, diese auch durchzuführen. Ein Musterbeispiel ist laut Human Rights Watch der afrikanische Staat Äthiopien, in dem die Telefon- und Internetüberwachung extreme Ausmaße angenommen hat. Glyn Moody stellt den Human Rights Watch-Bericht auf Techdirt vor.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Creative Commons, Streit um Innovation, Überwachung durch die NSA, Zensur in der Türkei und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • CREATIVE COMMONS Carta: Freie Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Wie kann ein qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk aussehen, der auch in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielt? In einem Gastbeitrag auf Carta.info setze ich mich mit freien Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, als Teil der Antwort auf diese Frage, auseinander.
  • INNOVATION CNET: Samsung's copying makes people 'question' Apple's innovation: Trotz diverser Gerichtsverhandlungen im Patentstreit zwischen Apple und Samsung, gibt es auch da noch interessante Wendungen. Apples Marketingchef Phil Schiller erklärt von Gericht, wie Samsungs angebliches Kopieren von Apples Produkten, wie das iPhone, den Ruf des Unternehmens schädigt, da es weniger innovativ erscheint als es angeblich ist.
  • ÜBERWACHUNG latimes.com: NSA chief's legacy is shaped by big data, for better and worse: Der ehemalige stellvertretende NSA-Chef, John Inglis, bestätigt in einem Interview mit der L.A. Times, dass der seit den Snowden-Enthüllungen in der Kritik stehende US-Geheimdienst alle Anrufe, SMS und E-Mails des Iraks in Echtzeit abhören kann.
  • ZENSUR Zeit Online: Türkische Provider geben sich als Google aus: Die türkische Regierung von Erdoğans treibt die Blockade von Internetdiensten weiter voran und versucht dabei immer mehr Einschränkungen. Viele Wege, die Zensur zu umgehen, gibt es nicht mehr, wie Pavel Lokshin auf Zeit Online erklärt.
  • NETZNEUTRALITÄT Startups for Net Neutrality: The Internet is Ours: Das Prinzip der Netzneutralität ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Internets und der digitalen Wirtschaft. Auf einer Kampagnenseite sprechen sich internationale Startups für den Erhalt der Netzneutralität aus. Diese zu begrenzen schränkt die Freiheit und Offenheit des Internets, wie wir es kennen, erheblich ein.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. April

In unseren Lesetipps geht es heute um den Schutz der Privatsphäre, Probleme bei Twitter, Gmail Shelfie und Ethik bei "Die Zeit". Ergänzungen erwünscht.

  • PRIVATSPHÄRE Zeit Online: Den Kameras das Fotografieren verbieten: Auf Zeit Online präsentiert Patrick Beuth verschiedene Projekte, in denen Forscher und Tüftler sich mit den heute scheinbar alles aufzeichnenden Kameras beschäftigen und technische Gegenmittel entwickeln, um Menschen vor ungewollten Fotos zu schützen.
  • TWITTER I Horizont: Viele falsche Twitter-Follower: Eine Analyse des österreichischen Twitter-Analyse-Dienstes Fruji 50 österreicher Top-Accounts von Marken, Medien, Journalisten, Politikern und Sportlern relativiert teilweise stark die bisherigen Annahmen über Reichweiten - bis zu 68 Prozent inaktive oder Fake-Follower. Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden kommentiert die Ergebnisse auf Horizont.at.
  • TWITTER II ReadWrite: Why Twitter’s Facebook Obsession Is Unhealthy: Ab und zu kopiert Twitter gerne mal ein von Facebook bereits bekanntes Feature. Sehr innovativ ist das nicht, aber der Drang des Microblogging-Dienstes, ein soziales Netzwerk für jedermann zu sein, könnte dem Unternehmen auf Dauer nicht gut bekommen, wie Selena Larson auf ReadWrite schreibt.
  • GMAIL SHELFIE Official Gmail Blog: Introducing Gmail Shelfie: Aprilscherz oder nicht? Googles Software Engineer Greg Bullock postet am 31.03., dass Google am 01.04. das neue Feature "Gmail Shelfie" einführt. Nutzer des Mailservices können als Hintergrund ein Selfie hochladen und den Dienst damit noch mehr personalisieren. Wer's glaubt. ;-)
  • DIE ZEIT Stefan Niggemeier: Der Ethik-Kodex der “Zeit”: Stefan Niggemeier kommentiert auf seinem Blog den Ethik-Kodex der "Zeit", der nicht nur jünger ist als der von den Kapuzenpulliträgern bei "Zeit Online", sondern auch weniger umfangreich ist. Interessant ist, dass der Printbereich im Gegensatz zum Digitalbereich kein Reglement für Werbung von kommerziellen Produkten des eigenen Verlags hat.

 

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 31. März

In unseren Lesetipps geht es heute um unser Gesicht und Technologie, wie aus einem Selfie ein Meme wurde, Airbnb, eine 13. These zur Zukunft des Journalismus und die Kommunikation der Bundesregierung. Ergänzungen erwünscht.

  • VON ANGESICHT ZU ANGESICHT Cnet: Why are tech companies trying to take over my face?: Unsere Gesichter sind erstaunlich wichtig in diesem ansonsten auf den Austausch und die Vernetzung von Informationen basierenden Internet. Chris Matyszczyk fragt sich vor dem Hintergrund der Akquise von Oculus Rift durch Facebook, warum es die Technologie-Unternehmen des Silicon Valley auf sein Gesicht abgesehen haben. Was wollen sie in seinen Fokus rücken, dass für sie so wichtig ist?
  • SELFIE BuzzFeed: A Blogger Discovered The Selfie She Took At The Hair Salon Was Turned Into A Viral Anti-Obamacare Meme: Nach einem missglückten Versuch sich die Haare zu färben machte die Bloggerin Helene Sula ein ironisches Selfie mit Tränen in den Augen und veröffentlichte es auf ihrem nichtöffentlichen Facebook-Profil. Doch trotz der Sicherheitseinstellungen und des Urheberrechts hat jemand das Bild genommen und daraus ein Meme gegen das Pläne des US-Präsidenten zur Gesundheitsversorgung gebastelt. Doch die Geschichte geht noch weiter...
  • AIRBNB PandoDaily: Airbnb accidentally invited a journalist to their first ever customer focus group: Me: PandoDialy-Redakteur Dan Raile wurde von Airbnb zu einem Gespräch mit zwei weiteren Airbnb-Gastgebern eingeladen, in dem niemand wusste, dass Raile als Journalist arbeitet und er sich im Gespräch mit dem Leiter der Abteilung "Global Hospitality" wiederfand, der die Meinung dieser dreiköpfigen Gruppe wissen wollte. Wie der Journalist vermeintlich die Strategie von Airbnb veränderte, erklärt er auf der Seite seines Arbeitgebers PandoDialy.
  • JOURNALISMUS Der Aufreger: 13. These zur Zukunft des Journalismus: Der Journalist und freischreiber-Gründungsmitglied Kai Schächtele ergänzt auf seinem Blog die 12 Thesen von Bernd Ulrich und Jochen Wegner um eine 13. These: "Debatten zur Zukunft des Journalismus sind wie Th(e)s(e)n (o)hn(e) V(o)k(a)l(e), solange sie Geld aussparen". Es hat keinen Sinn, über die Zukunft zu sprechen, wenn wir nicht endlich damit beginnen, gemeinsam zwischen Print und Online konstruktiv über Geld zu sprechen, sprich die Neuverteilung der Ressourcen.
  • KOMMUNIKATION Hamburger Wahlbeobachter: Die Bundesregierung erreicht junge Bürger nicht: In einem Gastbeitrag auf dem Blog des Hamburger Wahlbeobachter schreibt die Studentin Madlen Leukefeld, dass es unter jungen Menschen ein mangelndes Interesse an Online-Angeboten der Bundesregierung gibt. Ein Hauptproblem der Angebote im Netz stellt deren primäre Ausrichtung auf die eigene Repräsentation und die simple Informationsweitergabe dar. Es fehlt an interaktiven Funktionen, die den jungen, interessierten Bürger tatsächlich am politischen Geschehen teilhaben lassen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. März

In unseren Lesetipps geht es den Schutz der Privatsphäre, unser Verhältnis zu Technologie, die Zukunft von Facebook, die Geschichte des iPhone und Schleichwerbung im Handelsblatt. Ergänzungen erwünscht.

  • PRIVATSPHÄRE Carta: Worauf es jetzt ankommt: Kryptographie, Freie Software, Dezentralisierung: Verschlüsselung, freie Software und Dezentralisierung sind alles technische Mittel gegen die Überwachung des Digitalen, doch meines Erachtens schützen sie uns nur gefühlte 5 Minuten davor, denn sie lösen das Problem nicht: den politischen Will zur Überwachung. Die Lösung muss deshalb eine politische sein. Da gibt mir der freie Journalist Jürgen Drommert in seinem Artikel auf Carta auch Recht, verweist aber darauf, dass solange es keine politische Lösung gibt, diese Technologien zur Zeit die letzte Verteidigungslinie der Privatsphäre sind. Da gebe ich ihm Recht.
  • TECHNOLOGIE Vocer: Der smarte Mensch und seine Computerliebe: Der Film “Her” wird unser Bild von der Zukunft prägen, schreibt David Streit im Vocer-Blog. Der Film, der seit gestern im Kino zu sehen ist, untersucht die intimen Beziehungen, die wir zu Technologie aufbauen und wie wir mit Individuen umgehen, die nicht zwangsläufig menschlich sind.
  • FACEBOOK Stratēchery: Face is not the Future: Auf Stratēchery schreibt Ben Thompson über Facebooks Wandel von einem Unternehmen, dass noch vor rund einem Jahr keine Ahnung vom mobilen Markt hatte hin zu einem Unternehmen, dass durch Akquise von Firmen sich für die mobile Zukunft des Unternehmens bereit machen möchte. Doch der Kauf von Oculus könnte sich laut Thompson als nicht ganz so revolutionär herausstellen, denn seiner Meinung nach handelt es sich hier nicht um das neue iPhone.
  • iPHONE Süddeutsche.de: Greg Christie redet über die Entwicklung des iPhone: Nur wenige Tage vor eine weiteren Runde vor Gericht im Patentstreit zwischen Apple und Samsung, packt der Helfer von Steve Jobs aus: Erstmals spricht Greg Christie öffentlich über die Zeit, als er mit dem Apple-Gründer am iPhone tüftelte. Benjamin Romberg hat seine spannende Geschichte auf Süddeutsche.de veröffentlicht.
  • SCHLEICHWERBUNG heute2: "Handelsblatt" verkauft Seite-3-Artikel: Scheinbar bietet das von Gabor Steingart (Herausgeber) und Hans-Jürgen Jakobs (Chefredakteur) geführte "Handelsblatt" auch sogenannte "Sponsored Post" an. Im Gegensatz zu den meisten Online-Medien aber ohne Kennzeichnung, dass es sich um einen bezahlten Beitrag handelt. Das will "Werben & Verkaufen" recherchiert haben. Peter Turi spricht bei diesem Fall von Schleichwerbung von Prostitution. Feststeht, dass es auf der Suche der Branche nach Finanzierungsmodellen für den Journalismus, auch negative Beispiele geben muss.

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