Jörg WittkewitzWas ist social media?

Social Media
Wer den Begriff "social media" schon mal gehört hat, der wird ein ähnliches Gefühl dabei entwickelt haben wie bei "proaktiv", "außerhäusig" oder "zeitnah". Man hat den Eindruck, dass alle es benutzen, aber im Grunde führen diese Begriffe keine neuen Bedeutungen in die Sprache ein. Man empfindet dahinter keine Innovation wie etwa hinter "Regensensor", "Navi" oder gar "Euro". Die Gründe für das leichte Unbehagen mit solchen Modewörtern ohne erkennbaren Sinnzugewinn liegen tiefer. Die Artikel, die sich über Social Media Berater lustig machen sind mittlerweile Legion und enthüllen eigentlich nicht mehr als das Loch, dass die Leere der Massenmedien in postmodernen Zeiten hinterlassen haben.
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Björn RohlesGEZ-Forum: Das Schweigen der (GEZ-)Lämmer

Manchmal ist es Zeit für eine Erneuerung von Grund auf. Das jedenfalls ist der Eindruck, den man von den neuen Wegen erhält, die die GEZ nun beschreiten möchte. Dabei geht es jedoch nicht nur um das neue Logo, das nun in runden Formen einen wesentlich freundlicheren Eindruck macht, sondern vor allem um eine neue Image-Offensive. Ein zentraler Bestandteil dabei ist das hauseigene Forum, in dem man sich mit der Öffentlichkeit austauschen möchte. Im Interview mit Michael Friedrichs erläutert GEZ-Chef Hans Buchholz, man wolle damit "kritischen Austausch und die Diskussionen über die GEZ und die Rundfunkgebühren" vorrangig mit einer jungen und internetaffinen Zielgruppe ermöglichen. Gute drei Wochen ist das nun her. Zeit also für eine Analyse des Forums: Erreicht es seine hochgesteckten Ziele? [Mehr]

Jörg WittkewitzAdhocratie: Professionelle Planlosigkeit

mintzbergDr. Henry Mintzberg sitzt im Raum 544 in Montreals McGill-University und setzt ein verschmitztes Lächeln auf. Seit über 40 Jahren gilt er als Querkopf und ist stolz darauf. 1975 hat er im Harvard Business Review einen Artikel verfasst über die Tätigkeiten, mit denen sich Manager so abgeben. Und diese Gewohnheiten haben sich offenbar kaum geändert in den letzten Jahren. Eine Tätigkeit, die länger als eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, kommt bei dem größten Teil der Manager nur alle zwei Tage vor. Die gemeine Handlung umfasst 10 Minuten und besteht zumeist im Sprechen oder Zuhören. [Mehr]

Leander WattigPiraterie reicht nicht als Erklärung für Preisdruck

Bei Techdirt ist vor ein paar Tagen ein interessanter Beitrag erschienen, der sich mit der Frage auseinander setzt, ob die Major-Labels im Musikmarkt ihren Bedeutungsverlust hätten verhindern können, wenn sie das iTunes-Modell früher angewandt hätten: Did The Recording Industry Really Miss The Opportunity To 'Monetize' Online Music? Besonders treffend finde ich die Betonung, dass der durch die Verfügbarkeit quasi kostenloser digitaler Inhaltekopien ausgelöste Preisdruck im Musikmarkt unabhängig von Piraterie entsteht: [Mehr]

Jörg WittkewitzContent Marketing


Es ist mir wohl bewußt, dass man in Europa, vornehmlich in Deutschland Werbung noch immer so betreibt und plant wie im Jahr 1995. Das wirkt heimelig und zuweilen pittoresk. Es rettet auch einige Verlage und Sender, die eigentlich schon den Weg alles Lebendigen gegangen wären. Warum soll man auch im Netz sehr wenige Interessenten zielgenau ansprechen, wenn man über teure Schaltagenturen Millionen von Leuten beim Bügeln, beim Weiterblättern oder Weghören stören kann? [Mehr]

Leander WattigEric Markuse über Social Media bei MDR Sputnik

Vor ein paar Tagen hatte ich Gelegenheit, Eric Markuse (@eric_markuse)einige Fragen zum Einsatz von Social Media bei MDR Sputnik zu stellen, wo er als Programmchef tätig ist. MDR Sputnik ist das Jugendradio des MDR und dort werden viele Instrumente des Social Web für den Austausch mit den Hörern eingesetzt. Insofern hat mich interessiert, welche Bedeutung das Thema "Social Media" konkret für den Sender hat. [Mehr]

Jörg WittkewitzVuRoom: Videokonferenzen per Skype


Endlich gibt es auch echte Videokonferenzen mit vielen Teilnehmern auf Skype. Das Plugin heißt VuRoom und kommt von Vivo.

Jetzt kann man online Meetings, Konferenzen und die beliebten Webinare oder Verkaufsgespräche auf der Kommunikations-Plattformen durchführen, die am meisten in der Online-Welt verbreitet ist. Man sammelt alle Teilnehmer aus seiner Kontaktliste und ruft dann diese Gruppe an. Die Teilnehmer sehen dann in ihren Chatfenstern eine URL, die sie anklicken und schon "sind sie drinnen."

Nur der Host der Konferenz muss die kostenpflichtige Version von VuRoom für 9.95$ pro Monat mieten - die Teilnehmer sind kostenlos dabei. Mal sehen, ob sie sich gegen tinychat, die ja auch erst vor kurzem ihre Videokonferenzfunktion vorgestellt haben, durchsetzen.

Wer ist ViVu?

Quelle und Bildnachweis: techcrunch

Jörg WittkewitzWenn Netze werken

Der Aufenthalt und die Nutzung sozialer Netzwerke im Web werden immer wichtiger - sowohl auf individueller wie auch auf organisatorischer Ebene. Das passiert nicht zur Zufriedenheit aller. Widerstände und negative Reaktionen auf diese Netzwerke und ihre umfangreichen Potenziale sind keine Seltenheit. Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, hat vor ein paar Tagen das Ende der digitalen Privatsphäre ausgerufen und das Echo war geteilt. Das ist kaum verwunderlich. Nach einer bizarren Änderung der Nutzungsbedingungen im letzten Jahr hatte gerade Facebook eine sehr fein granulierbare Rechteverwaltung für hochgeladene Inhalte eingeführt. Das macht das ökonomische Nutzen der riesigen "Kundenzahlen" nicht eben einfacher. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Scam- und Hoax-Gruppen, die nichts anderes tun, als bei den sozialen Netzwerken ihre Werbebotschaften unter das Volk zu bringen.
Eigentlich kommt die Idee hinter diesen Netzwerken aus dem klassischen Verhalten, das wir schon seit Jahrzehnten im Geschäftsverkehr kennen: Endlose Kontaktlisten mit unzähligen Visitenkarten zu erstellen, um die eigenen Interessen mithilfe eben dieser vielen Personen durchzusetzen. Die Visitenkartenschnüffler haben schon früher durch intensive Sammelaktivitäten und aufgeregtes Schleimen von sich reden gemacht.

Jörg WittkewitzMarktübersicht: Firma 2.0

flaschengeist

Wie läßt man den Geist aus der Flasche?

Social Software kann helfen, das Wissen der Mitmenschen im Büroalltag einzusetzen. Soweit die Theorie: Wikis, Blogs und Community-Plattformen sollen die in die Jahre gekommenen Intranets benutzerfreundlicher und kooperativer gestalten. Wer Einzellösungen oder gleich ganze Kollaborationsplattformen einführen will, kann sich aus einer großen Palette freier und kommerzielle Werkzeuge bedienen. [Mehr]

Jörg WittkewitzInternet Manifest – Nachlese

Photo: alviman Vor gut vier Wochen veröffentlichten einige im Web bekannte Journalisten und ihre Bekannten das Internet Manifest. Sie wandten sich damit vordergründig gegen Zeitungsverleger, die eine Überarbeitung der Gesetze verlangen, damit sie ihr bisheriges Geschäftsmodell bewahren können. Das bestand bis dato darin, dass man Reichweiten (Leser), die durch ein Übergewicht an Agenturtexten aller Art und einigen intern erstellten Artikeln enstanden war, an Anzeigenkunden verkaufte. Aber das war gar nicht das Problem der Unterzeichner. [Mehr]

Steffen BüffelSocial Media Prisma Deutschland

smprism14_web_small Ethority hat sich was Nettes zur Bewerbung des eigenen Standes bei der heute gestarteten dmexco in Köln einfallen lassen. Sie haben das Social Media Prisma von Brian Solis und JESS3 auf den deutschen Markt übertragen und dieses zunächst als Datei im Ethority-Blog veröffentlicht und werden es auch als Poster kostenlos an ihrem Ethoritystand verteilen. Auf jeden Fall noch ein Grund, warum die Blogpiloten heute auch zur dmexco aufbrechen.
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