Ralf Pauli

Ralf PauliRalf Pauli (M.A.) ist freier Online-Redakteur bei politik-digital.de. Derzeit macht er ein Volontariat an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. Nach dem Studium der Politikwissenschaften in Regensburg und Buenos Aires mit den Schwerpunkten Transformationsforschung und Internationale Politik arbeitete Ralf Pauli zwei Jahre als Filmvorführer und freier Journalist. Aufgrund seines besonderen Interesses an autoritären Regimen reiste er in Länder wie Venezuela, Kolumbien, Myanmar, Iran oder Irak. Ralf Pauli lebte zweieinhalb Jahre in Lateinamerika. Unter anderem forschte er in Argentinien zum Thema Populismus und Demokratiedefekte. Weitere Artikel von Ralf Pauli zur Internationalen Politik: weitblickend.es

Ralf PauliKritik im Netz: Wie viel Filter verträgt die Freiheit?

Journalisten werden weltweit zensiert, überwacht und verfolgt – mit westlicher Informationstechnologie. Doch Demokratien unterstützen nicht nur die Cyberrepression der Autokraten. Sie setzen selbst Filtersoftware ein.

Internetzensur (Bild: “Informationsfreiheit im Internet” Reporter ohne Grenzen)

Wie es global um die Meinungsfreiheit im Internet bestellt ist, lässt sich am besten an einer Zahl und einem Datum ablesen: Als die UN-Menschenrechtskommission bestätigte, dass fundamentale Rechte wie das auf freie Meinungsäußerung auch im Internet gelten, unterzeichneten gerade mal 71 Länder die Resolution. Das Prekäre: Sie wurde vor weniger als einem Jahr – im Juli 2012 – verabschiedet.

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Ralf PauliHacker: Die “Atombomben des 21. Jahrhunderts”?

Hacker werden zunehmend als kriminell stigmatisiert. Nicht nur der Tod von Aaron Schwartz zeigt, wie unverhältnismäßig diese Jagd bisweilen sein kann.

hacker

Der Tod des Online-Aktivisten Aaron Swartz in den USA konfrontiert auch das neue europäische Cybercrime-Zentrum EC3 mit unbequemen Fragen: Müssen sich Staaten mit strengeren Gesetzen vor Hackern schützen? Oder übertreiben Regierungen die Gefahr, um die Rechtsprechung in ihrem Sinn zu verschärfen? Eine Bestandsaufnahme über staatliche Willkür, mediale Panikmache und tatsächliche Bedrohungen.

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Ralf PauliLiquid Gatekeeping – ein Erfolgsmodell?

Bürgerjournalismus in Zeiten des Web 2.0 nimmt an Bedeutung zu. Beteiligungssoftware wie Adhocracy im Journalismus einzusetzen könnte nun eine neue Form hervorbringen.

voteVor einigen Wochen hat das ZEITmagazin für das „Heft Ihrer Wahl“ das Beteiligungstool Adhocracy eingesetzt und versuchte herauszufinden inwieweit sich die Liquid Democracy-Software zur journalistischen Themenfindung eignet. Welches Fazit der Redakteur Jörg Burger und die Teilnehmerin des Experimentes Gisela Bruns daraus gezogen haben, erfahrt Ihr in diesem Interview.

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Ralf PauliTweets in den Zeiten der Cholera

Tweets in den Zeiten der CholeraEin Kontinent entdeckt die sozialen Medien – und folgt millionenfach seinen Staatschefs. In Lateinamerika treten Politiker in sozialen Netzwerken persönlicher, polemischer und populistischer auf als hierzulande. Ist der zum Teil despektierliche Schlagabtausch mehr als nur ein Spiegel der politischen Kultur?

Hugo Chávez besitzt keinen Facebook-Account. Dennoch erreicht der venezolanische Präsident auf dem Online-Reputationsindex Klout einen annähernd hohen Wert wie US-Präsident Barack Obama. Mit 91,3 von 100 möglichen Punkten wäre Chávez demnach der zweiteinflussreichste Politiker weltweit. Über den Sinn und die Zuverlässigkeit dieses und weiterer Indexes, die die Reichweite sozialer Medien in gesellschaftliche Einflussnahme übersetzen, wird gestritten. Im Fall Chávez erklärt sich der hohe Wert allerdings mit der beachtlichen Twitter-Aktivität, die der volksnahe Regierungschef seit dem April 2010 an den Tag legt. Als @chavezcandanga verfasste Chávez seither über 1.600 Tweets.

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