Tools und Extensions: Drei kleine Helfer für den Alltag

Zum Wochenauftakt möchte ich euch mal ein paar kleine Helferlein vorstellen, die ich in meinem Newsfeed gefunden habe und ganz ansehnlich finde. Mit dabei ist das Plugin „Visual Hashing“, welches euch davor bewahrt nervige Passwort-Fehleingaben zu machen. Außerdem zeigt euch „Focus on the User“ wie soziale Suche ohne Googles Scheuklappen funktioniert und mit „Neiio“, sortieren wir mal eben eure Kontakte sämtlicher Webdienste in ein großes Adressbuch.

Visual Hashing: Nie wieder ein Passwort falsch eingeben.

Was passiert, wenn man aus reiner Hektik oder aus blankem Unwissen heraus das Passwort dreimal falsch eingibt? Genau. Das Konto ist gesperrt. Zumindest in den meisten Fällen. Um diesem Fail zu umgehen, gibt es jetzt eine Extension für Firefox und für Chrome, die dem Abhilfe verschaffen kann. Mit der Visual-Hashing-Extension, wird jedes Passwort einem bestimmten Farbcode hinterlegt, der bei jedem Anmeldevorgang identisch ist.

Wenn dein Passwort also lautet „VisuHash12?“ könnte beispielsweise der Farbcode „Rot-Grün-Blau-Lila“ sein. Gibst du dein Passwort dann (natürlich weiterhin verschlüsselt) ein und siehst dahinter diesen Farbcode, kannst du sicher sein, dass das Passwort auch richtig ist und die Eingabe bestätigen. Funktioniert sogar plattformübergreifend, solange du das gleiche Passwort auch dort benutzt!

  • Wer braucht sowas?

Vor allem Menschen auf Koffein, die schneller in die Tastatur hauen, als das Licht Kilometer zurücklegt sowie Personen, die erst gegen Mittag wach werden und notorisch im Halbschlaf am Arbeitsplatz sitzen.

 

Focus on the User: So geht soziale Suche.

Google hat, wie sicherlich jeder hier weiß, die sogenannte „Social-Search“ in den USA eingeführt, die nun mit Sicherheit auch bald in Deutschland an Fahrt aufnehmen wird. Was passiert? Neben den normalen Treffern, die wir bereits kennen von Google, wird außerdem ein Bereich sichtbar, der dir Treffer ausgibt, die nach Relevanz der +1 und geteilten Links auf Google+ sortiert werden. Heißt, die drei Links zum Thema, die die meisten Google-Plus-Interkationen hinter sich verbergen, werden dir zusätzlich angezeigt. Klingt gut oder? Jein.

Denn man kann kritisieren das andere Social-Media-Dienste wie Twitter oder Facebook nicht berücksichtigt werden. Ob diese Links nun die meisten Interkationen im Web ausgelöst haben, ist somit nicht zweifelsfrei zu bestimmen. Doch Focus on the User leistet Abhilfe. Einmal installiert, könnt Ihr ganz einfach (sobald Google euch wieder seine Google+ Treffer aufzwängen will) per Klick hinter die Kulissen schauen. Der entstehende Button, der sich im Browser befindet, bewirkt, dass die wahre Social-Search eingeleitet wird und auch die Ergebnisse von Facebook und Twitter berücksichtigt werden.

  • Wer braucht sowas?

Überwiegend alle Google-Hater. Aber auch Menschen, die nicht alles glauben, was man Ihnen auftischt sowie Nerds, die was neues zum angeben brauchen.

 

Neiio: Automatic and clever generation of contact groups.

Power-Internet-User kennen das: man ist bei verschiedenen Webdiensten angemeldet und führt dort unterschiedlichste Kontakte. Freunde auf Facebook, berufliche Kontakte auf Gmail oder LinkedIn und ein paar Inspirationsbringer auf Twitter. Mitunter hat man hunderte verschiedene Kontakte, die sich allerdings auch einmal auf der ein oder anderen Plattformen doppeln. Da kann Susi Meier schon einmal in verschiedenen Adressbüchern auftauchen, was vielleicht den ein oder anderen verwirren mag. Schluss damit. Wir vereinen das Ganze jetzt mal zu einem Adressbuch. Wie das geht? Mit Neiio!

Neiio importiert deine Kontakte aus allen wichtigen Webdiensten wie z.B. Facebook, Twitter, Gmail, Outlook und führt sie zusammen. Du kannst sie anschließend in Gruppen einteilen oder alphabetisch ordnen. Einmal angelegt und synchronisiert, kann man das Adressbuch dann wieder exportieren auf die gewünschten Plattformen, aber auch auf sein Smartphone – wenn man es denn wünscht.

  • Wer braucht sowas?

Auf jeden Fall alle Social-Media-Enthusiasten, die mehr Zeit im Web verbringen, als bei Ihrer Familie sowie Kontrollfreaks und Business-Casper!

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Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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