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5 Lesetipps für den 29. April

In unseren Lesetipps geht es um Innovation, Mathematiker und Geheimdienste, E-Commerce, eine Datentankstelle und was Facebook auf der F8 vorstellen könnte. Ergänzungen erwünscht.

  • INNOVATION Blick Log: Innovation in der Payment Industrie (Teil 1): Die Innovationskraft der Payment Industrie ist nicht die die absolute Stärke dieser Branche. Doch auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, weshalb in der Branche auch geforscht wird und neue Konzepte entworfen und getestet werden. In einem Gastbeitrag auf Blick Log stellt Daniel Eckstein die Innovationstreiber der Branche vor und warum Ideen funktionieren und andere nicht.
  • GEHEIMDIENSTE Zeit Online: Mathematiker ruft zum Geheimdienst-Boykott auf: Die NSA ist der größte Arbeitgeber für Mathematiker in den USA. Patrick Beuth stellt auf Zeit Online den britischen Mathematiker Tom Leinster vor, der im Magazin NewScientist seine Kollegen dazu aufruft, nicht für die NSA oder den britischen Geheimdienst GCHQ zu arbeiten.
  • E-COMMERCE Location Insider: Der Untergang des stationären Handels: “Das haben wir schon immer so gemacht.” Der Lieblingssatz untergegangener Zivilisationen trifft auch in weiten Teilen auf den stationären Einzelhandel zu, wie Maik Klotz im Locationinsider-Blog schreibt. Fast störrisch hält man an alten Strukturen fest und schaut teilnahmslos zu, wie sich der E-Commerce jeden Tag ein weiteres Stück vom Kuchen abschneidet.
  • DATENTANKSTELLE Wikimedia Blog: Tanke schön! Wie aus einer Zapfsäule das Öl des 21. Jahrhunderts fließt: Im Blog der Wikimedia Deutschland schreibt Mathias Schindler über die Datentankstelle, die den Gedanken, dass Informationen des Öl des 21. Jahrhundert sind, mit einer wirklichen Zapfsäule verbindet: “ Im Inneren der Datentankstelle steht ein handelsüblicher PC mit mehreren Festplatten und Ubuntu. (…) Aus dem Zapfventil kommen vier Netzwerkkabel zum Anschließen eigener Geräte. Mitgebrachte USB-Sticks können an der Seite der Zapfsäule angeschlossen werden. Der Datentankende wählt über das Display die gewünschen Datensets aus und startet den Zapfvorgang.“
  • FACEBOOK ReadWrite: What Facebook May Unveil At F8: Morgen findet die erste Entwicklungskonferenz von Facebook seit drei Jahren statt und bisher gibt es noch nicht viel zu sagen, was Mark Zuckerberg auf der f8 vorstellen wird. Selena Larson hat die Vermutungen einmal gesammelt und geht davon aus, dass neben Designänderungen vor allem die Ausrichtung auf das mobile Internet und mobile Online-Werbung im Vordergrund stehen werden.

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5 Lesetipps für den 19. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Wikipedia, das Ende der Netzneutralität, Amazon Imprints in Deutschland, Google Glass und ein TED-Interview mit Edward Snowden über Überwachung. Ergänzungen erwünscht.

  • WIKIPEDIA Netzpolitik.org: Wie die Kluft zwischen Wikipedia und Wikimedia zum Autorenschwund beiträgt: Auf Netzpolitik.org setzt sich Leonhard Dobusch mit dem Autorenschwund in der Wikipedia auseinander und beschreibt das Problem so wie verschiedene Lösungsansätze. Dabei geht es vor allem um die Strukturen der Wikipedia – zwischen Community und Stiftung –, die sich vielleicht einer Professionalisierung unterziehen müssen.
  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: EU-Ausschuss akzeptiert Zwei-Klassen-Internet: Der Industrieausschuss des EU-Parlaments hat beschlossen, dass künftig sowohl Provider als auch Inhalteanbieter mit den Nutzern „Spezialdienste“ vereinbaren dürfen. Kritiker befürchten das Ende der Netzneutralität, doch noch können auf der Plenarsitzung des Parlaments Anfang April Korrekturen vorgenommen werden. Sonst droht ein Zwei-Klassen-Internet und die Grundlage für die Totalüberwachung.
  • AMAZON IMPRINTS e-book-news.de: Amazon-Imprints bald auch in deutschen Buchhandlungen erhältlich?: Erst die Kurzstrecke, nun der Marathon: Amazon Publishing erweitert die Verlags-Aktivitäten in Deutschland – nach dem Start der deutschsprachigen Kindle-Singles Ende 2013 folgt nun im Frühjahr 2014 ein Belletristik-Programm für längere Texte made in Germany.
  • GOOGLE GLASS CNET News: Hotel offers free drink if you wear Glass: In San Francisco könnte ein Hotel zum Paradies für Besitzer von Google Glass werden, denn es gibt an der Bar ein Freigetränk, wenn man seine Datenbrille trägt. Dahinter könnte aber mehr als nur ein Marketing-Gag stecken, denn Vorreiter einer kommenden Welle von Wearables finden hier einen ersten Ort, an dem sie keine Glassholes sind, sondern akzeptiert werden. Ähnlich wie vor vier Jahren, als das ständige Einchecken mit Foursquare weniger normal war als heute und es auch noch Freigetränke für Mayors gab.
  • ÜBERWACHUNG TED.com: Interview mit Edward Snowden über die Rettung des Internets: Auf der TED2014 hatte Edward Snowden einen Gastauftritt via Videokonferenz und sprach mit Chris Anderson über Datenschutz nach seinen Veröffentlichungen. Für ihn darf dieses Recht auf Privatsphäre kein einem von Partisanen betriebener Krieg gegen die Überwachung sein, sondern muss Grundlage eines massiven Umdenkens seitens unserer Gesellschaft sein, wie wir in einer digitalisierten Welt leben wollen.

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5 Lesetipps für den 5. September

In unseren Lesetipps geht es um den Datenschutz in der Wikipedia, das Ende der Open ID, Social Search in Twitter, Samsungs Smartwatch und Responsive Marketing. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Wikimedia Blog: Your privacy, your policy – a call for Wikimedia community input: Die Wikimedia Stiftung ruft ihre Nutzer auf, an der neuen Datenschutzrichtlinie der Enzyklopädie mitzuarbeiten. Ein Entwurf, den die Nutzer überarbeiten können, liegt bereits vor. Das Thema ist umstritten, denn die anonyme Mitarbeit an der Plattform ist möglich, trotzdem wird ein Nutzeraccount mit IP-Adresse angelegt.
  • OPEN ID NSR Stream: RIP myOpenID: Der Blogger Carsten Poetter hat wie auch andere Nutzer vom Janrain-CEO Larry Drebes eine Mail bekommen, dass der OpenID-Provider myOpenID zum 1. Februar 2014 seinen Dienst einstellt. Der Gedanke hinter einer OpenID scheint damit gescheitert zu sein, Dienste wie Facebook Connect haben sich durchgesetzt.
  • SOCIAL SEARCH Marketing Land: Topsy Makes Every Tweet Since The Beginning Of Time Searchable: Das Social Search-Unternehmen Topsy nach eigenen Angaben alle seit July 2010 auf Twitter versendeten Tweets indiziert und damit für andere durchsuchbar gemacht. Ein smartes Recherchetool und/oder ein weiterer Beleg für die These, dass das Internet nie vergisst, diese Informationen aber auch auffindbar sein müssen.
  • SMARTWATCH TechCrunch: Samsung Reveals The Galaxy Gear: Mit der „The Galaxy Gear“-Smartwatch hat Samsung als erster bekannter Smartphone-Hersteller eine Uhr in der Produktpalette, die bereits Ende September in den USA erhältlich sein soll. Mit 299 US-Dollar nicht gerade ein Schnäppchen, doch die zukünftige Kundschaft stört sich noch an ganz anderen Sachen, wie die Kommentare unter dem Artikel ergänzend verraten.
  • RESPONSIVE MARKETING t3n: So funktioniert das Marketing der Zukunft: Der Wandel in der Medienwelt macht auch nicht vor der Werbung halt. Neue Ideen sind gefragt, wie zum Beispiel das Konzept des „Responsive Marketing“, dass auf eine sich gegenseitig ergänzende Kombination von traditionellen Marketing-Maßnahmen mit digitalen Möglichkeiten setzt.

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Jan Engelmann: Lobbyist für die Urheber

Jan EngelmannDer Politikwissenschaftler Jan Engelmann arbeitete als Verlagslektor, Pressesprecher und Journalist – seit Juni 2011 ist er Mitarbeiter bei Wikimedia Deutschland und setzt sich u.a für die Rechte von Urhebern ein. Doch wer und was verbirgt sich eigentlich hinter Wikimedia? Engelmann klärt im Gespräch mit unserem Mediapartner politik-digital auf.

Wikipedia ist jedem Internetnutzer ein Begriff. Das Nachschlagewerk ist seit 2001 online und hat sich zur größten Enzyklopädie der Menschheitsgeschichte entwickelt. Der deutsche Trägerverein Wikimedia, der hinter der Online-Enzyklopädie steht, ist jedoch nur den Wenigsten bekannt. Jan Engelmann leitet seit Juni 2011 den Bereich „Politik und Gesellschaft“ der gemeinnützigen Organisation, die sich der Förderung freien Wissens verschrieben hat. Mit ihren 40 Mitarbeitern ist die deutsche Sektion die mit Abstand größte nationale Wikimedia-Organisation Europas. Die nationalen „Chapter“ in Großbritannien und Frankreich haben im Vergleich nur jeweils vier hauptamtlich Beschäftigte. „Es besteht eine große Unwucht innerhalb der Wikimedia-Familie, und es gibt unterschiedliche historische Entwicklungslinien“, bestätigt Engelmann.

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Wikimedia-Preis für den besten Wissenschaftsbeitrag

Wikimedia Zedler MedailleEin Leben ohne Wikipedia können wir uns kaum noch vorstellen. (Hand auf’s Herz: wie oft hast du diesen Monat dort schon etwas nachgeschaut?) Doch auch in der Wikipedia gibt es noch immer Lücken. Damit diese schneller geschlossen werden, vergibt Wikimedia Deutschland Wikimedia – Betreiber der deutschen Wikipedia – einmal pro Jahr einen Preis für herausragende neue Lexikonbeiträge. Die Zedler-Medaille belohnt seit 2007 Beiträge aus den Kategorien Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften.

Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2010 mit Schwerpunkt „Zukunft der Energie“ geht der Zedler-Sonderpreis diesmal an einen herausragenden Artikel im Themenfeld Energie und Energieforschung. Und weil ein gutes Lexikon nicht nur von Texten, sondern auch von aussagekräftigen Illustrationen lebt wird es dieses Jahr begleitend einen Bildwettbewerb geben, der Fotos und Grafiken auszeichnet.

Teilnahmeschluss für die Einreichung von Beiträgen ist der 30. September, die Details gibt’s bei Wikimedia.

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