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5 Lesetipps für den 9. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Debattenkultur im Internet, das Finanzsystem aus Sicht der Internetwirtschaft, das FairPhone im Test, die ethische Seite von Wearable Computing und ein Interview mit Michael Seemann. Ergänzungen erwünscht.

  • DEBATTENKULTUR Karlshochschule Blog: The Day after Shitstorm – Die zweite Stufe der Zivilisierung: Auf dem Blog der Karlshochschule setzt sich Patrick Breitenbach lesenswert mit dem Fall „Justine Sacco“ auseinander und erklärt, wie die Reaktionen im Netz darauf, ein Beispiel für die gefühlt ansteigende soziale Kontrolle im Internet ist, sowie warum das gut und warum das negativ für unsere Debattenkultur im Netz sein kann.
  • DIGITALWÄHRUNG Carta: Wir brauchen ein vom Finanzsystem unabhängiges Paymentprotokoll: Auf Carta setzt sich Marcel Weiss mit den Aussagen des Unternehmer und Risikokapitalgeber Chris Dixon über das Finanzsystem aus Sicht der Internetwirtschaft auseinander und kommt zu dem Schluss, dass es zwar ein neues vom Finanzsystem unabhängiges Paymentprotokoll braucht, die zur Zeit viel diskutierte Digitalwährung Bitcoin es aber nicht sein wird.
  • FAIRPHONE Zeit Online: Beim Fairphone zählt die Haltung, nicht die Leistung: Als erstes Smartphone wird das Fairphone unter möglichst fairen Bedingungen produziert. Für Zeit Online hat sich Tobias Költzsch das faire Smartphone genauer angesehen, für das Käufer extra zahlen, denn beim Fairphone geht es nicht um die Leistung, sondern die Haltung zählt, die damit ausgedrückt wird. Er kommt zum Fazit, dass es sich um ein anständiges Gerät mit kleinen Macken handelt.
  • WEARABLES CNET Blogs: Wearables with augmented reality are mind-blowing – and an ethical nightmare: Neben den ganzen neuen Gadgets und Trends wurde auf der CES 2014 beim Thema Wearable Computers auch etwas Zeit für eine tiefere Betrachtung der Entwicklung genommen und die ethischen Konsequenzen für die Gesellschaft diskutiert. Obwohl der Fokus auf Google Glass gelegt wird, ist eine Debatte entstanden, die auch hierzulande noch kommen wird.
  • DAS NEUE SPIEL wasmitbuechern.de: Michael Seemann wurde von der „Crowd“ beauftragt, ein Buch zu schreiben: Mit seinem per Crowdfunding finanziertem Buch „Das neue Spiel“ hat Blogger Michael Seemann in den letzten Wochen viel Aufsehen erregt. Im Interview mit Leander Wattig gibt er einen Einblick in sein Buchprojekt, an dem u.a. die Wahl der Lizenz am interessantesten ist, die es ihm erlaubt, das Buch in digitaler Form so frei wie möglich zu veröffentlichen und die Rechte für die analoge Form zu behalten.

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5 Lesetipps für den 12. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um Algorithmen bestimmenden Journalismus, ein Obdachloser lernt eine App zu programmieren, der Smarty Ring, Markus Lanz und der Shitstorm sowie die Geschichte eines Selfie. Ergänzungen erwünscht.

  • ALGORITHMUS Carta: Der Guardian setzt Roboter als Chefredakteur ein: Der Guardian setzt Roboter als Chefredakteur ein. Na ja, beinahe – jedenfalls sind es keine Blechgesellen wie C-3PO. Der britische Guardian lässt künftig eine wöchentliche Zeitung von einem Roboter bestücken. Gemeint ist damit, dass Algorithmen darüber entscheiden, welche Stücke in die neue Wochenzeitung kommen sollen. Auf Carta beschreibt Boris Hänssler das Vorhaben der britischen Journalisten.
  • PROGRAMMIEREN CNET: Homeless man learns to code, launches app: Im August stellte der Programmierer Patrick McConlogue den Obdachlosen Leo Grand vor die Wahl: 100 Dollar oder 16 Stunden Coding-Unterricht. Grand wählte den Unterricht und entwickelte eine App namens „Trees for Cars“, eine Carpooling-App mit Fokus auf den Umweltschutz.
  • SHITSTORM W&V: Wie „Wetten, dass..?“-Mann Lanz mit dem Shitstorm umgeht: „Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz hat von Beginn an mit Anfeindungen gerechnet. Der Augenblick, in dem er als Nachfolger von Thomas Gottschalk den Zuschlag für den Showklassiker im ZDF bekommen habe, sei „kein Tag der Freude“ gewesen. Mit Blick auf das „Bashing“ im Netz meint er: „Wenn der Shitstorm kommt, müssen Sie in der Lage sein, gedanklich einfach mal die Spülung zu drücken. Wenn Sie das nicht tun, gehen Sie kaputt.“
  • WEARABLES Zeit Online: Smarty Ring zeigt Uhrzeit, Mails und SMS an: Noch ist unklar, welche Rolle Wearable Gadgets spielen werden, aber verschiedene Firmen entwickeln neue Geräte. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo wird gerade Geld für den „Smarty Ring“ gesammelt. Der Ring soll sich mit dem Smartphone verbinden und auf seinem Display die Uhrzeit, eingehende E-Mails und SMS anzeigen. Der Ring soll 175 US-Dollar kosten. Die Auslieferung soll, wenn alles gutgeht, im April 2014 beginnen.
  • SELFIE Correspondent: The story behind „that selfie“: Ein Foto von der Trauerfeier für Nelson Mandela sorgte für viel Wirbel. Darauf zu sehen ist US-Präsident Barack Obama, der britische Premierminister David Cameron und die dänische Premierministerin Helle Thorning Schmidt, die ein „Selfie“ von den drei Politikern machte. Das Bild scheint eine interessante Geschichte zu erzählen, viel interessanter sind aber die Geschichten, die die Medien daraus lasen. Der Fotograf des Fotos. Roberto Schmidt, schreibt auf dem AFP-Blog seine Geschichte auf.

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