All posts under Uber

5 Lesetipps für den 30. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Apple, Uber in Deutschland, die Pkw-Maut, Youtube und book-date. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Golem.de: Apple-Patent: Smartphone-Kamera mit drei Sensoren: Apple hat sich ein Patent für eine neuartige Smartphone-Kamera gesichert. Diese Kamera soll nicht nur über einen, sondern über drei Bildsensoren verfügen. Jeder dieser Sensoren kann nur das Licht einer Grundfarbe aufnehmen. Darum wird das eintreffende Licht vor dem Auftreffen mit Hilfe eines Prismas in seine Grundfarben aufgeteilt. Bisher wurde diese Technik bei Smartphone-Kameras nicht eingesetzt, obwohl sie schon länger existiert.

  • UBER heise online: Uber bezahlt Fahrern den Personenbeförderungsschein: Obwohl der Fahrdienstvermittler Uber eine juristische Niederlage in Kauf nehmen musste, möchte das US-Unternehmen noch immer in Deutschland Fuß fassen. In Zukunft soll der Dienst von Fahrern ausgeführt werden, welche über einen Personenbeförderungsschein verfügen. Uber möchte sogar den Erwerb des Scheins für Fahrer finanzieren. Auch die Kosten einer Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer zum Taxi- oder Mitewagenunternehmer sollen übernommen werden.

  • YOUTUBE Broadmark: Fernsehen vs. YouTube: Das Fernsehen und Youtube sind schon seit längerer Zeit erbitterte Konkurrenten. Denn seitdem man auf Youtube Videos monetarisieren kann, werden Videos immer professioneller. Doch obwohl sich beides sehr ähnlich ist und von manchen Menschen schon als gleich gesehen wird, so handelt es sich beim Fernsehen und bei Youtube um zwei unterschiedliche Medien. Es gibt entscheidende Unterschiede in der Produktion, den Akteuren und den Einnahmequellen.

  • PKW-MAUT Deutscher Bundestag: Bundestag beschließt Einführung der Pkw-Maut: Am Freitag, dem 27. März 2015, stimmte der Bundestag dem Gesetzesentwurf zur Einführung der Pkw-Maut zu. 433 Abgeordnete stimmten für den Gesetzesentwurf, 128 stimmten dagegen und 6 enthielten sich. Ab 2016 soll die Abgabe von allen Haltern von im Inland und im Ausland zugelassenen Pkws für die Nutzung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen eingefordert werden.

  • BOOK-DATE e-book-news.de: Wenn das Buch zum Date lädt – Interview mit Simona Dobrescu (book-date): Mit der Social-Reading-Plattform book-date werden Nutzer anhand ihrer Vorlieben an bestimmte Autoren, Verlage, Blogger oder Buchhändler vermittelt. Das Portal ist von Verlagen unabhängig. Gegründet wurde die Plattform von der Autorin und Literaturwissenschaftlerin Simona Dobrescu. Im Interview mit E-Book-News verrät sie etwas über ihre Motivation und was sie zur Gründung des Portals bewegte.

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5 Lesetipps für den 20. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Fokussierung der NYT auf den Online-Bereich, Startup-Trends, die neuesten Snowden-Enthüllungen, die Sharing Economy und Podcasts. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Poynter: Dean Baquet: NYT will retire ‘system of pitching stories for the print Page 1?: Im Kampf um das digitale Überleben macht die traditionsreiche Zeitung, The New York Times, Online zur obersten Priorität. Ab sofort soll der Kampf der Storys um die erste Seite in der Zeitung unwichtiger werden und stattdessen die Platzierung von guten Geschichten auf der Website an Priorität zunehmen. Die besten Storys kommen auf die „Deans List“ vom Chefredakteur Dean Baquet und werden online besonders prominent platziert. Hierbei sollen diese zwischen sieben Uhr morgens und sieben Uhr abends erscheinen, da in dieser Zeit die digitale Leserschaft ihren Höhepunkt habe. Somit macht die New York Times einen weiteren wichtigen Schritt für eine digitale Zukunft.

  • STARTUPS Gründerszene: Big Data und E-Health laufen E-Commerce den Rang ab: In den letzten fünf Jahren gehörten E-Commerce Startups zu den meist gegründeten Unternehmen im Technologie-Bereich. Im vergangenen Jahr zeichnete sich jedoch eine rückläufige Zahl an Finanzierungsanfragen von diesen ab. Der Grund hierfür sei, dass kaum noch eine Nische frei ist, wie Capnamic Ventures vermutet. Stattdessen wird lieber in anderen Bereichen gegründet. Im Technologie-Sektor liegen hierbei vor allem die Themen Datensicherheit, Fintech, Big Data und E-Health im Trend, wie eine Studie basierend auf 5.000 Finanzierungsanfragen ermittelt hat. Somit wird die deutsche Gründerszene immer innovativer und legt ihr Nachahmer Image immer mehr ab.

  • NSA Süddeutsche.de: NSA und GCHQ hackten SIM-Karten-hersteller Gemalto: Und wieder mal sind neue Enthüllungen von Edward Snowden an die Öffentlichkeit gelangt. Dabei sollen dieses Mal die NSA und das britische Pendant der GCHQ massenweise Verschlüsselungscodes des SIM-Karten Herstellers Gmalto gestohlen haben, die es den Geheimdiensten ermöglichten die Kommunikation von Handy-Nutzern unauffällig zu überwachen. Betroffen sein dürften jede Menge SIM-Karten, ist Gmalto eine der größten Hersteller auf diesem Gebiet und zählt unter anderem Verizon und AT&T zu seinen Kunden. Das Unternehmen möchte nun sehr genau untersuchen wie der Angriff entstehen konnte.

  • SHARING ECONOMY Unsere Zeit: Der Wolf im Sharingpelz – warum die gesellschaftliche Wirkung der Sharing-Ökonomie besser ist als ihr Ruf: Der Ruf der Sharing Economy ist nicht gerade sonderlich gut – zumindest in Deutschland. Vor allem Uber, das wohl aktuell prominenteste Beispiel, hat hierzu einen nicht allzu kleinen Teil beigetragen. Doch auch wenn der Ruf der Sharing Economy somit ausbaufähig ist, hat diese eine nicht zu verachtende gesellschaftliche Wirkung, wie Julian Leitloff erklärt. So ist für ihn die Sharing Economy eine Antwort auf die Veränderung unserer Gesellschaft. Nicht die Lebensumstände sollte an den Job angepasst werden, sondern anders herum. Gleichzeitig betont er aber auch, dass eine kontroverse Auseinandersetzung mit den neuen Angeboten sehr wichtig sei.

  • PODCASTS Digiday: Podcasters eye Android devices for next stage of growth: Mit Hits wie „Serial“ erleben Podcasts zurzeit eine Hochphase und steigende Beliebtheit beim Publikum und der Werbebranche. Treibende Kraft hierbei ist Apple mit der Podcas-Sektion in iTunes und der vorinstallierten Podcast-App auf dem iPhone und iPad. Doch auch wenn damit ein Bigplayer eine wichtige Rolle im Podcast-Markt spielt, könnte der Markt noch einmal einen deutlichen Schub erleben. Momentan bietet Konkurrent Google keine Podcast App oder ähnliches an. Sollte sich dies aber ändern und somit auch Android-Nutzer in den Genuss von Podcasts kommen, würden diese noch einmal deutlich gefördert werden. Bislang hat Google sich hierzu aber noch nicht geäußert.

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5 Lesetipps für den 4. Februar

In unseren Lesetipps geht es um Facebook vs. YouTube, Milliardäre und Zeitungen, FCCs Netzneutralitäts-Pläne, Social Bots und das drohende Ende der Beziehung zwischen Google und Uber. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Venture Beat: Facebook creamed Google at social networking. Now it wants to win at video, too: Dass Facebook den Kampf der sozialen Netzwerke gegen Googles Google + gewonnen hat, ist bekannt. Nun plant das Unternehmen den nächsten Angriff und hat YouTube im Visier. Dafür wurde in den vergangenen Monaten massiv die Videofunktion ausgebaut und gestärkt, sodass mittlerweile jeden Tag mehr als drei Milliarden Videoaufrufe auf Facebook verzeichnet werden. Darius Lahoutifard hat aus diesem Grund für VentureBeat analysiert, ob Facebook diesen Kampf gewinnen kann und wie YouTube auf Facebooks Vorstoß reagieren sollte.

  • ZEITUNG Handelsblatt: Milliardäre und die Zeitungen: Die Magie der Macht: Carlos Slim, Jeff Bezos, Warren Buffett sind nicht nur allesamt Milliardäre. Sie sind auch Zeitungseigner, die in den letzten Jahren Milliarden in diese investiert haben. Doch nicht etwa wirtschaftliches Kalkül ist der Grund für diese Investitionen – die Printbranche schwächelt bekanntlich – , sondern das Streben nach Macht. Dazu führen die reichen Käufer oft auch Tradition, Bewahrertum und Dienst an der Gemeinschaft als Gründe für ihre Käufe an. Axel Postinett hat nun für das Handelsblatt die Pläne der Milliardäre analysiert.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem: Netzneutralität: FCC will mehr Einfluss auf Internetdienste durchsetzen: Mit neuen Regelungen macht die Federal Communications Commission (FCC) einen Vorstoß in Richtung Netzneutralität. So plant die FCC, dass das Internet nicht länger als Informationsdienst, sondern als Versorgungseinrichtung behandelt werden soll. Mit dieser Neudefinition könnte die amerikanische Regulierungsbehörde bewirken, dass alle Datenpakete gleich behandelt und somit die Netzneutralität durchgesetzt werden kann. Dabei erhält die Behörde prominente Unterstützung von Barack Obama, der sich in der Vergangenheit mehrfach für eine Stärkung der Netzneutralität eingesetzt hat.

  • SOCIAL BOTS Politik Digital: Der Feind in meinem Netzwerk: Social Bots: Auf Facebook, Twitter und Co. sind nicht alle Nutzer auch immer echte, menschliche Nutzer. Vermehrt tauchen sogenannte Social Bots auf, die gesteuert von komplexen Computerprogrammen versuchen, Daten und Informationen der Nutzer zu sammeln. Doch nicht nur, dass diese Social Bots Datensammler sind. Sie können auch in die Kommunikation und Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken eingreifen. So können ganz einfach etwa Likes, Follower oder Retweets gekauft und gezielt zur Beeinflussung eingesetzt werden. Dies soll etwa im US-Wahlkampf geschehen sein.

  • UBER Gründerszene: Google und Uber – droht das Ende einer besonderen Beziehung?: Google plant angeblich eine eigene Ridesharing-App zu starten, die in Konkurrenz zu Uber und Co. treten soll. Hierbei möchte Google aber nicht auf menschliche Fahrer setzen, sondern plant einen Dienst mit selbstfahrende Autos. Interessant an der ganzen Sache ist dabei, dass Google an Uber beteiligt ist und mehr als eine Viertelmilliarde in Uber investiert hat. Ob durch Googles Pläne nun deswegen ein Ende der Beziehung zwischen Google und Uber droht, hat Gründerszene analysiert.

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5 Lesetipps für den 19. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Sicherheit von Social Media, Uber, Sperrfristen im Journalismus, das Chromebook und Google an sich. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA BuzzFeed News: No One Really Knows How Secure Government Social Media Is: Die Websites des Kanzleramts und des Bundestags sind erst vor kurzem Opfer eines Hacker-Angriffs geworden und der Twitter-Account der US-Streitkräfte wurde sogar von Terrroisten des IS übernommen. Die US-Regierung besitzt ungefähr 5.000 weitere Profile in sozialen Medien und nach den jüngsten Ereignissen stellt sich (vor allem an die Plattformen an sich) die Frage, wie sicher sind Regierungsaccounts? Evan McMorris-Santoro, Korrespondent für BuzzFeed News im Weißen Haus, geht in seinem Artikel genau dieser Frage nach und auch die deutsche Bundesregierung sollte sich vielleicht langsam einmal Gedanken darüber machen, wenn sie das nicht schon längst getan hat.

  • UBER Münchner Merkur: Uber-Chef Travis Kalanick will Europa erobern: Gestern sprach Travis Kalanick, Gründer und Geschäftsführer von Uber, auf der Digitalkonferenz DLD in München und überraschte neben der Ankündigung, demnächst Europa erobern zu wollen, vor allem mit einem wesentlich angenehmeren Auftreten. Philipp Vetter war für den Münchner Merkur vor Ort und berichtet auf der übrigens sehr schick designten Website der Zeitung über die vor allem in Europa viel diskutierte Alternative zum veralteten Taxi-Monopol. Kalanicks Agenda ist dabei klar: „Mit neuer Technologie machen die alten Regeln keinen Sinn mehr.

  • SPERRFRIST Deutschlandfunk: Das womöglich überlebte Privileg der Sperrfrist: Für den Deutschlandfunk hat sich Daniel Bouhs mit der sogenannten Sperrfrist auseindergesetzt, die er interessanterweise eher als besonderes Privileg versteht und nicht wie ich als unnötiger Kontrollwahn. Vielleicht fanden es Journalisten früher toll, bestimmte Informationen vorab zu bekommen und damit noch eien Weile im Verborgenen arbeiten zu können, ich empfinde diese Regelung heute eher als störend. Besonders da der inoffizielle Flurfunk, auch Twitter genannt, sowieso immer schon schneller ist. Deshalb halten wir uns nur an Sperrfristen, wenn sie für uns sinnvoll erscheinen, z.B. bei einer Präsentation einer Studie, aber sicher nicht bei Redemanuskripten oder PR-Mitteilungen von Firmen.

  • CHROMEBOOK Digital Trends: What is a Chromebook, anyway?: Eine gute Frage, die Joe Donovan in seinem Artikel für Digital Trends aufwirft: Was ist überhaupt ein Chromebook? Seit fast zwei Jahren gehört das von Google auf die wichtisten Internet-Funktionen reduzierte Notebook zu den Topsellern im Hardware-Bereich und auch ich habe mir vor anderthalb ein Chromebook gekauft, dass heute noch genauso gut wie am ersten Tag funktioniert. Spare ich mir Fotos bei Artikeln, würde das Gerät so gar ausreichen, um eine Seite wie Netzpiloten.de zu machen. Die Lektüre ist vielleicht ein guter Start, um sich (mal wieder) mit Googles stillem Erfolg genauer zu beschäftigen und den unzähligen Apps für Chrome.

  • GOOGLE The Guardian: Google searches for a way to avoid Microsoft’s fate: Vielleicht ist es den Gedanken gar nicht wert, aber die Anteil von Google auf dem Suchmaschinenmarkt in den USA sind in einem Jahr um fast 5 Prozent gesunken. Ist das der Anfang vom Ende oder nur eine winzige Reaktion auf Yahoos andauernden Reformkurs? Auch John Naughton kann die Entwicklung nicht genau einordnen, fest steht aber, dass die Suchmaschine immer noch Googles Haupteinnahmequelle ist und der Firma erst die Freiheit gibt, sich in alle denkbaren Richtungen zu entwickeln. Nicht die einzige Parallele zu MIcrosoft, wie Naughton in seinem Guardian-Artikel, den ich im Newsletter des Social Media Watchblog gefunden habe, lesenswert ausführt.

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5 Lesetipps für den 9. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Freiheit als Reaktion auf Charlie Hebdo, Gedanken zu Instagram, ein Leben rettendes Selfie, Uber und das Urheberrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • FREIHEIT Gigaom: Charlie Hebdo murders are no excuse for killing online freedom: Es ist einer der widerlichsten Reflexe in der Politik: unsere Freiheit ablehnender Terorrismus wird mit unserer Freiheit abschaffender Überwachung geantwortet. Man kann nach Vorfällen wie dem in Paris fest damit rechnen, dass konservative Politiker Forderungen aufstellen, die nicht zu einer demokratischen Gesellschaft passen. David Meyer, Berliner Korrespondent von Gigaom, antwortet so einem Reflex lesenswert in seinem Artikel und allein schon in der Überschrift: „Charlie Hebdo murders are no excuse for killing online freedom“.

  • INSTAGRAM Franziskript: Ein paar Gedanken zu Instagram: Auf ihrem Blog hat sich Franziska Bluhm, Online-Chefredakteurin bei der Wirtschaftswoche, ein paar Gedanken über das von Facebook aufgekaufte Foto-Netzwerk Instagram gemacht, die Vor- und Nachteile aufgezählt und dabei festgestellt, dass sie inzwischen lieber auf Instagram als auf Twitter ist. Ein Fakt, der auch dem Nutzungsverhalten von Jugendlichen entsoricht, wie usner Autor Lukas Menzel erst Mitte der Woche beschrieb.

  • SELFIE Alaska Dispatch: Alaska State Troopers encourage lifesaving selfies for backcountry enthusiasts: Im Newsletter des Social Media Watchblog habe ich einen Artikel über ein wirklich schönes Beispiel gefunden, wie ein oft nur als oberflächlich abgetanener Trend auch sinnvoll genutzt werden kann. Selfies können nämlich Lebens rettende Informationen übermitteln, weshalb die Polizei in Alaska jetzt Outdoor-Fans dazu auffordert, Selfies bei Kletter- und Bergtouren zu machen und gleich öffentlich zu posten, damit z.B. bei Lawinen anhand von Landschaftsbildern, GPS-Daten oder der Kleidung den Verunglückten schneller geholfen werden kann.

  • UBER BuzzFeed News: The Danger Of Calling Uber A „Tech Company“: Einer Analyse von Uber auf BuzzFeed muss man nach dem inzwischen berühmten Abendessen von Emil Michael nicht allzuviel Glauben schenken, denn das Medium hat zwar einen vermeintlichen Sknadal aufgedeckt, sich dabei aber selber nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Charlie Warzel ist in einem Artikel einen interessanten Gedanken nachgegangen, mit dem man sich trotzdem beschäftigen sollte: Wenn Uber ein Technologie-Unternehmen ist, welche Konsequenzen muss man dann beim Umgang mit der Firma ziehen und ist Uber überhaupt ein Technologie-Unternehmen oder nicht nur ein etwas anderes Taxi-Unternehmen? Die Frage kann man anders als Warzel beantworten, von der Antwort hängt aber ab, wie man auf die offenen Fragen der durch Uber ausgelösten Disruption und Möglichkeiten beantwortet.

  • URHEBERRECHT Zeit Online: Warum Google 345 Millionen Links entfernen sollte: Die Woche meldeten wir schon einmal in den Lesetipps, dass es bei Google zu einem gewaltigen Anstieg der entfernten Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten gekommen ist. Von ein paar Hundert sogenannten Takedown Requests stieg die Zahl auf über 345 Mio. Anfragen. Das hat drei Gründe, wie Patrick Beuth sehr lesenswert auf Zeit Online erklärt: 1. Die Popularität von P2P-Netzwerken, 2. die Branche der privaten Urheberrechtsdurchsetzung und 3. Google vereinfachtes Beschwerde-Verfahren. Doch was alles rechtlich nachvolziehbar scheint, führt in der Praxis zu Kollateralschäden, wie z.B. Github-Projekte zeigen.

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5 Lesetipps für den 6. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um was du für Blogs tun kannst, den Umgang mit Trollen, die Regulierung von Uber, Patente von Toyota und BYOD an Schulen. Ergänzungen erwünscht.

  • BLOGGING Spreeblick: Wenn du Blogs unterstützen willst…: Diesen Lesetipp könnten wir wohl das ganze Jahr über unseren Lesetipps voranstellen: Spreeblick-Blogger Johnny Haeusler listet ein paar Verhaltenstipps auf, mit denen man Blogs unterstützen kann. Aber auch, was Blogs machen könnten, um unser aller Grundlage zu fördern. Diesen Punkten können wir uns eigentlich alle nur anschließen. Lest uns bitte auf unserer Seite, kommentiert da und nicht auf Facebook & Co., teilt auch unsere Inhalte und macht mal ein bisschen Werbung für uns, wenn wir euch überzeugt haben. ;-) Im Gegenzug werden wir weiterhin respektvoll unsere Quellen und Tipps ordentlich verlinken, selber die Blogosphäre fördern, denn auch wir sind nur ein Teil davon und unser Engagement weiterhin in unser Projekt stecken – auch für euch.

  • TROLLE Daniel Bouhs‘ Blog: Warum trollen Journalisten zurück?: Gerade in der Vorweihnachtszeit, auf dem Höhepunkt der islamophoben Pegida-Proteste, belustigten immer mehr die Reaktionen namhafter Medienhäuser auf die aggressiven Trolle in ihren Kommentarfeldern und sozialen Netzwerken. Daniel Bouhs hat sich mit den beiden Social Media-Verantwortlichen von Welt.de und Spiegel Online, Martin Hoffmann und Torsten Beeck, über den Umgang mit den Trollen im Netz unterhalten und die Strategie der Journalisten, zurück zu trollen.

  • UBER Slate: Why Uber will – and should – be regulated: In einem lesenswerten Kommentar auf Slate schreibt Eric Posner, dass das Unausweichliche kommen wird: Regierungen werden Uber regulieren. Aber nicht um die neue Konkurrenz zu vernichten und die Taxibranche zu retten, sondern einfach weil Uber ein fester Bestandteil von Mobilität wird, den man nicht ignorieren kann. Uber wird daraus gestärkt herausgehen, denn nach dem rapaten Markteintritt, in dem es vor allem um Landgewinn und Aufmerksamkeit ging, wird der Dienst durch die Regulierung quasi legalisiert und akzeptiert. Woher weiß Posner das? Das gleiche passierte vor über 90 Jahren mit den damals aufkommenden Fahrten in Automobilen.

  • TOYOTA Business Insider: Like Tesla, Toyota Is Now Giving Away Its Patents: Genau wie Elon Musk im letzten Jahr einige der Tesla-Patente zur Elektromobilität der Allgemeinheit zur Verfügung stellte, macht es jetzt auch Toyota. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verkündete deren Vizepräsident Bob Carter den Schritt, der ähnlich wie Musks Aktion, vor allem den Markt stützen soll, denn beide Unternehmen setzen auf die selbe Brennstoffzellen-Technologie und wollen, dass sich ihre Technologie auf dem Markt durchsetzt.

  • BYOD Politik Digital: Eigene Geräte im Unterricht für mehr Bildungsgerechtigkeit: Für Politik-Digital.de hat sich Pia Thiele mit dem Mediendidaktiker Richard Heinen über „Bring Your Own Device“ (BYOD) unterhalten, ein Konzept dessen Kernidee es ist, dass Schüler ihr eigenes Gerät am besten kennen und seine Potenziale voll ausschöpfen können. Im Interview spricht Heinen über erste Erfahrungen mit dem Konzept an Schulen, an denen zumindest in Deutschland zur Zeit elf Schüler auf einen Schulcomputer kommen – ein schlechter Schnitt für das IT-Land Deutschland im 21. Jahrhundert. Mit BYOD könnten digitale Endgeräte besser in den Unterricht integriert werden.

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5 Lesetipps für den 18. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Kritik am Leistungsschutzrecht, Clipkit, neue Bezahlmodelle im Online-Journalismus, den Datenschutz bei Google und Facebook und Kritik an Uber. Ergänzungen erwünscht.

  • LEISTUNSSCHUTZRECHT torial Blog: Kommentar: das Leistungsschutzrecht als Stellvertreterkrieg: Im torial Blog kritisiert Stefan Mey die dominierende Machtstellung von Google und stellt zeitgleich die Sinnhaftigkeit des in Deutschland aktiven Leistungsschutzrechtes infrage. Dieses hält er nämlich nur für eine Art Stellvertreterkrieg aus Sicht der Verlage, das aber an dem Kern des Problems vorbeigeht: Die Tatsache, dass Google die Macht hat, seine Besucher gezielt auf seine eigenen Inhalte weiterzuleiten und externe Anbieter dagegen kaum etwas ausrichten können. Google News hingegen, das vom Leistungsschutzrecht eingeschränkt werden soll, ist demnach nicht das Problem.

  • CLIPKIT Gründerszene: Clipkit-Gründer: „Man muss Veränderung aushalten können“: Für Gründerszene hat Clipkit-Gründer und CEO Cengiz Kurt ein Interview gegeben. Mit seinem entwickelten Video-Syndication-System möchte er Advertiser, Publisher und Produzenten von Videos zusammenführen und erreicht damit heute alleine im deutschsprachigen Raum 280 Millionen Aufrufe im Monat. Unter anderem erzählt Kurt, auf welche Weise sich sein Unternehmen im Bereich der Vermarktung von der Konkurrenz abhebt und berichtet vom Wachstum von Clipkit. Und einen Rat an andere Gründer hat er auch noch: man solle schnell Profis in sein Team integrieren, um die Basisprozesse abzusichern.

  • ONLINE-JOURNALISMUS Press Gazette: Five reasons why pay-per-view journalism is the way forward for freelances: Auf Pressgazette.co.uk schlägt David Nicholson vor, dass Online-Journalisten fortan nach dem Modell Pay-per-View bezahlt werden sollten. Die Bezahlung sollte also von der Höhe der erreichten Leser abhängen und nicht von der Zahl der geschriebenen Wörter. Als größten Unterschied zu früher sieht er die Beziehung zu den Lesern – vor allem durch Social Media. Die Huffington Post bezahle demnach bereits einige Autoren nach diesem System und andere wollen wohl nachziehen. Auf diese Weise wäre es möglich, dass einige Autoren, wie Gordon Kelly von Forbes aufgrund ihrer Erfolge sehr viel verdienen.

  • DATENSCHUTZ Süddeutsche.de: Geschäftsmodelle von Google und Facebook: Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook wissen wesentlich mehr über ihre Kunden als diese ahnen. Dabei kann Amazon beispielweise nicht nur auswerten lassen, was Kunden gekauft haben, sondern auch wonach diese gesucht haben. Bei Facebook geben inzwischen 1,3 Milliarden Menschen freiwilllig jede Menge Informationen über sich preis. Und mithilfe der integrierten GPS-Funktion in Android-Smartphones kann Google jederzeit feststellen, wo dessen Besitzer sich gerade aufhält. Da sind die Entwicklungen neuer Technologien wie Google Cars, mit dem Standort und Route eines Autos vermittelt werden, keine Überraschung mehr.

  • UBER Skift: Uber Insists It Is Assessing Its Driver Screening Process: Der amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber ist mal wieder einiger Kritik ausgesetzt. Nachdem Anfang dieses Monats Vorwürfe aufkamen, ein Uber-Fahrer in Neu Delhi hätte eine Frau vergewaltigt, muss das Unternehmen sich außerdem damit auseinandersetzen, dass ein anderer Fahrer in San Francisco letztes Silvester ein Mädchen überfahren haben soll. Um die Sicherheitsprobleme fortan in den Griff zu bekommen, möchte das Unternehmen seine Fahrer jetzt besser überprüfen und notfalls mehr Geld investieren. Das bestätigte jetzt Philip Cardenas, der bei dem Startup, das 40 Milliarden Dollar wert ist, für die Sicherheit zuständig ist.

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5 Lesetipps für den 15. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um Uber, das Urheberrecht beim Selfie eines Affen, Google Loon, Videos auf YouTube und Facebook, sowie Nachtzüge. Ergänzungen erwünscht.

  • UBER The Washington Post: Uber pressures regulators by mobilizing riders and hiring vast lobbying network: Rosalind S. Helderman hat für die Washington Post einen wirklich lesenswerten Artikel über das Lobbing von Uber geschrieben, der ohne Bashing auskommt und sich auf die journalistische Darstellung der Strategie konzentriert. Uber steht in der Debatte oft für Disruption (des Taxi-Gewerbes), selten für Innovation (im Bereich von Same Day Delivery), aber so gut wie nie für einen Modernisierungsfaktor in der Regulierung, die vor 100 Jahren ebenfalls von Lobbyverbänden geschaffen wurden, die jetzt ihre Monopole und Positionen sich auflösen sehen. Dabei nutzt Uber seine Community und zeigt einen weiteren Machtfaktor auf, denn Gestrige haben meist keine Freunde mit Smartphones.

  • URHEBERRECHT Techdirt: Photographer Threatens Copyright Experts With His Confused Understanding Of Copyright: Am Samstag bekam ich eine Ausgabe von iRights‘ netzpolitischen Jahresrückblick „Das Netz 2014/2015„, in der mich das berühmte Affen-Selfie wieder anschaute. Der Besitzer der Kamera, mit der sich der Affe selber fotografierte, David Slater, beanspruchte das Urheberrecht auf das Foto. Dies führte zwar leider nicht zu einer Diskussion über die sich auflösenden Grenzen zwischen Mensch und Affe, aber über das Urheberrecht. Slater kämpft weiterhin dafür, dass das Bild ihm zugesprochen wird und bekam nun von Sherwin Siy eine alles zusammenfassende Antwort, die Mike Masnick auf Techdirt.com veröffentlicht und kommentiert hat.

  • GOOGLE CNET: Google, France space agency partner up on Project Loon: Eines der interessantesten (und wohl auch sympathischstes) Google-Projekte kommt nach Europa. Die französische Raumfahrtagentur CNES kooperiert mit Google bei Project Loon, den Internet anbietenden Ballons. Google profitiert hierbei von den Erfahrungen der Agentur mit der Ballonfahrt, während Frankreich durch die Ballons sein Internetangebot verbessern könnte. Schon jetzt haben die Ballons mehr als 3 Millionen Kilometer geschafft, dem nächst werden wohl ein paar im französischen Himmel dazu kommen.

  • VIDEO Broadmark: Sind Facebook- und YouTubeaufrufe eine Währung?: In seiner Kolumne auf Broadmark.de zeigt Julian Banse einen interessanten Unterschied zwischen den in Konkurrenz zueinander stehenden Videos von YouTube und Facebook. Beide Plattformen lösen differenzierte Sehgewohnheiten aus, denn Facebook-Nutzer gucken vor allem kürzere Videos, wogegen YouTube-Nutzer längere Videos (zwischen fünf und sieben Minuten) schauen, in denen auch Werbung vor und im Video möglich ist. Facebooks Reichweite scheint größer zu sein, YouTube punktet noch mit dem besseren Umfeld für Werbung.

  • NACHTREISEZUGVERKEHR Skift: End of Berlin-Paris Sleeper Train Signals Last Call for Europe’s Night Trains: „Ich dachte, ich hätte WLAN, aber es war okay.“ Mit dieser Einschätzung eines mexikanischen Reisenden endet die letzte Fahrt des Nachtzugs zwischen Berlin und Paris. Und sie offenbart das Problem: die Nachtzüge sind alles andere als modern und deshalb auch nicht sehr beliebt. Doch anstatt zu modernisieren, stellt die Deutsche Bahn die Verbindung jetzt ein, dazu werden weitere Strecken nach Kopenhagen, Amsterdam, Prag und Basel gestrichen. Doch Nachtzüge wären wirtschaftlich sinnvoll und klimapolitisch nachhaltig, wie eine Studie der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen herausfand. Und sie würden auch wieder angenommen werden, wenn sie den Ansprüchen der heutigen Zeit (Strom, WLAN, Rauchverbot) genügen würden.

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Twilio weitet sein Angebot in Deutschland aus

Twilio
Das Cloud-Kommunikationsunternehmen Twilio, weltweit bereits von mehr als 400.000 Entwicklern und Unternehmen genutzt, möchte jetzt auch in Deutschland den endgültigen Durchbruch schaffen.// von Niklas Möller Twilio kann zwar schon längere Zeit in Deutschland genutzt werden, aber erst heute werden hierzulande die benötigten zusätzlichen Funktionen freigeschaltet, die das Unternehmen von anderen [...]
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Drivy startet seinen Carsharing-Dienst in Berlin

Der französische Carsharing-Dienst Drivy ist jetzt auch in Berlin aktiv und vielleicht ein Teil der Zukunft kombinierter Mobilität in der Stadt. // von Tobias Schwarz Seit letzter Woche gibt es mit dem französischen Dienst Drivy einen weiteren Carsharing-Anbieter in Berlin. Wir haben uns mit Gründer Paulin Dementhon (im Bild links) [...]
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5 Lesetipps für den 1. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Google+, einen Selbstversuch als Uber-Fahrer, Selfies, Internet-Monopole und den Wandel des Vice Magazin. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE+ Medium: Thoughts on Google: Meine Medium-Community herzte das ganze Wochenende über folgenden Text der ehemaligen Google-Mitarbeiters Chris Messina, der sich in seinem Blogeintrag mit dem sozialen Netzwerk Google+ auseinandersetzt. Auch wenn ich sein Urteil, dass Google+ vollkommen überflüssig ist, so nicht teilen unbedingt kann, ist seine Begründung lesenswert, wie auch der Socialmediawatchblog meint: „womöglich der wichtigste Text, der diese Woche über Social Media, digitale Monopole (Stichwort: Facebook), Privacy und informationelle Selbstbestimmung geschrieben wurde“.

  • UBER Jetzt.de: Selbstversuch als Uber-Fahrer in München: Für Jetzt.de hat Jan Stremmel den Selbsttest gemacht und ist eine Nacht als Uber-Fahrer durch München gefahren. Dabei fallen zwei Sachen auf: Zum einen scheint er dabei wirklich viel Spaß gehabt zu haben und viele interessante Leute kennengelernt zu haben, was sich mit meinen Eindruck von den meisten Uber-Fahrern in Berlin deckt. Und zum anderen, dass sich das Geschäft auch in München, wo der festgelegte Kilometerpreis mehr als doppelt so hoch ist wie in Berlin, einfach nicht lohnt. Am Ende zahlt Stremmel für seinen als angenehme Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr wahrgenommenen Dienst noch drauf.

  • SELFIE Quartz: How the selfie is boosting demand for plastic surgery: Auf Quartz setzt sich Hanna Kozlowska mit einer Studie des American Academy of Facial Plastic and Reconstructive Surgery auseinander, demnach ein Drittel der befragten Patienten ihre Schönheitsoperationen zur Verbesserung ihres eigenes Bildes in den sozialen Medien vornahmen lassen. Einerseits lassen Selfies uns sich mehr mit unserem Selbstbild beschäftigen, was sich auch positiv aufs Selbstvertrauen auswirken kann, andererseits ist dieser Trend zur Optimierung, um es diplomatisch auszudrücken, ein wirklich beunruhigendes Zeichen für Narzismus.

  • MONOPOLE The Economist: Everybody wants to rule the world: Der FC Bayern München muss… äh… Google muss zerschlagen werden, denn erfolgreiche Unternehmen auf dem Weg zu Monopolen stellen eine Bedrohung dar. Die Diskussionen der letzten Woche um Googles Marktmacht nahmen immer lächerlichere Züge an und mündeten in einem Antrag des mit der deutschen Zeitungsbranche eng verbundenen Europaabgeordneten, dass derartige Unternehmen, also erfolgreich und nicht aus Europa, zerschlagen werden müssen. Wer sich einmal ernsthafte Gedanken über Internet-Monopole machen will, dem sei dieses Briefing des Economist empfohlen, dass sich auf sehr hohem Niveau mit der Thematik auseinandersetzt.

  • VICE taz: Das Magazin „Vice“ expandiert: Auf taz.de stellt Fatma Aydemir das wohl zur Zeit rentabelste Magazin vor, dass es gibt: Vice. Ich habe das Magazin seit 2008 nicht mehr aufmerksam gelesen. Davor hat es mich begeistert, schockiert und unterhalten. Im gleichen Jahr fing der damals 23-jährige Tom Littlewood an, dass Magazin zu leiten und grundlegend zu wandeln. In den USA wurden bereits weitere Kanäle wie Vice News aufgemacht, bald gibt es sie auch hierzulande. Vice könnte bald jede Art von Journalismus abbilden, denn für Littlewood macht das Magazin den besonderen Zugang zu Inhalten aus, nicht unbedingt das Thema an sich. Es wird wohl mal Zeit, einen Blick in das Magazin zu werfen.

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Uber: Zwischen Krise und Wachstum

Uber Fahrdienst (Bild: Uber)
Eigentlich müsste bei Uber alles auf Wachstum stehen, würde der Fahrdienst-Vermittler nicht von einer in die nächste Krise stolpern, wie in der letzten Woche. // von Lukas Menzel Kaum ein Unternehmen hat in den letzten Wochen und Monaten für so viel Wirbel gesorgt wie Uber. Fast täglich kamen neue Informationen [...]
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5 Lesetipps für den 24. November

In unseren Lesetipps geht es um den Bewertungskapitalismus, das Interesse für IT-Berufe, wie aus Marken Medien werden, die Abnahme des TV-Konsums durch Streaming und einen Antrag des Europäischen Parlaments. Ergänzungen erwünscht.

  • BEWERTUNGEN Spiegel Online: Uber, Airb’n’b & Co.: Bewertungskapitalismus statt Regulierung?: Bewertungen sind inzwischen zur Grundlage unseres Handelns im Internet geworden. Doch sie entscheiden nicht nur darüber, ob wir ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, sondern der bewertungsbasierte Kapitalismus entscheidet auch darüber, ob Einzelpersonen oder sogar ganze Unternehmen ihr Geschäft fortführen können, wie Christian Stöcker schreibt. Wer würde schließlich in ein Auto bei Uber einsteigen, dessen Fahrer nur mit zwei Sternen bewertet wurde? Laut Stöcker könne so die Regulierung durch Gesetze und Behörden wegfallen. Stattdessen würden sich die Qualitätsstandards crowdbasiert durch Bewertungen ergeben. Was gut bewertet wird, ist schließlich auch gut. Lediglich die Kunden, die dann ständig aufgefordert werden würden, alles zu bewerten, dürften genervt sein.

  • IT-BERUFE Golem: Studie: Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe: Laut einer aktuellen Studie interessieren sich nur 0,5 Prozent der Schülerinnen für einen Beruf in der IT. Bei den Jungen sind es immerhin sechs Prozent. Das Ergebnis ist verheerend, bedenkt man, dass mit aufwendigen Aktionen wie dem Girls Day massiv für Berufe aus den Bereichen Technik und den Naturwissenschaften geworben wurde. Alleine in diesem Jahr nahmen an diesem mehr als 100.000 Mädchen teil. Insgesamt entsprechen die Ergebnisse der Studie weitgehend dem „klassischen Rollenmuster“.

  • MARKEN Dirk von Gehlen: Marken werden Medien: Anhand des Fußballspielers und WM-Torschützen Mario Götze beschreibt Dirk von Gehlen, wie Marken zu Medien werden. Schon längst ist Götze nicht mehr nur ein Fußballspieler oder die Werbeikone eines Unternehmens, er ist selber ein Medium. Auf Instagram erreicht Götze mit seinen Bilder und kurzen Videos beispielsweise mehr als 2,2 Millionen Follower. Mehr als 100.000 Fans liken durchschnittlich seine Bilder. Dazu betreibt der Fußballspieler eine eigene Website, die einem Magazin ähnelt. Somit ist aus der Marke Mario Götze ein Medium geworden. 

  • STREAMING DIE WELT: TV-Konsum nimmt durch Filmstreaming ab: Mit Netflix, Maxdome und Co. verändert sich der Fernsehkonsum. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des High-Tech Verbandes Bitcom. Momentan schauen laut der Umfrage ca. 40 Millionen Deutsche Online-Videos und jeder dritte Nutzer von Videostreaming verzichtet komplett oder teilweise auf das klassische Fernsehen. In den USA hat sich der TV-Konsum mittlerweile sogar um 20 Prozent reduziert. Dadurch müssen sich Sender und Produzenten auf eine veränderte Medienwelt einstellen. Neben den kostenpflichtigen Streaminganbietern verstärken auch die illegalen Streamingportale wie kinox.to oder movie4k.de den Streaming-Trend.

  • GOOGLE CNet: European Parliament to call for breakup of Google, report says: Das EU-Parlament erwägt den Suchmaschinenriesen Google zu zerschlagen – das geht aus einem Report der Financial Times hervor. Dafür sollen die Abgeordneten einen Antrag bei der Europäischen Kommission gestellt haben, die hierüber entscheidet. Unterstützt wird der Antrag von der christdemokratischen Europäischen Volkspartei und den Sozialdemokraten. Ob die Europäische Kommission dem Antrag folgen wird, ist aber unwahrscheinlich, da diese bereits seit vier Jahren gegen Google ermittelt und angekündigt hat, das Wettbewerbsverfahren beizulegen. Am Donnerstag soll nun erst mal im Parlament über den Antrag abgestimmt werden.

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5 Lesetipps für den 21. November

In unseren Lesetipps geht es um die Digitalisierung von Büchern, das Geheimnis der Passwörter, Uber, Erfahrungen mit dem Smart Home und Amazons Snapchat-Experiment. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG Wired: Allen B. Riddell digitalisiert Bücher, deren Regelschutzfrist abgelaufen ist: Die Netzpiloten-Autorin Katharina Brunner berichtet auf Wired.de über die Digitalisierung von gemeinfreien Werken. Ab dem ersten Januar nächsten Jahres werden nämlich die Werke von 1280 Autoren gemeinfrei. Da der Aufwand, all diese Werke zu digitalisieren, sehr hoch ist, hat Allen B. Ridell nun ein Algorithmus entwickelt, der die Werke mit Wikipedia abgleicht und basierend darauf ein Ranking erstellt, welches angibt, welche dieser Werke für die Allgemeinheit am wichtigsten sind. Zwar ist der Algorithmus noch lange nicht perfekt, doch vereinfacht er die Arbeit der Freiwilligen, die die Werke mit viel Mühe digitalisieren.

  • PASSWÖRTER New York Times: The Secret Life of Passwords: Jeder hat sie, jeder benutzt sie täglich: Passwörter. Mit ihnen werden Dokumente, Daten und vieles mehr vor unerlaubtem Zugriff geschützt. Doch auch wenn diese somit hauptsächlich zweckmäßig verwendet werden, steckt hinter ihnen oftmals weitaus mehr. Wie Ian Urbina in einer Reportage für die New York Times untersucht hat, verstecken sich in den Passwörtern unsere persönlichen Hoffnungen und Träume, unsere liebsten Erinnerungen und die tiefsten Bedeutungen. Oft verraten die Passwörter sogar mehr, als unsere Accounts hinter ihnen.

  • UBER Gründerszene: 7 Gründe, warum Uber auf dem besten Weg zum Mobilitätsgiganten ist: In den letzten Tagen hatten wir bereits zwei Mal einen Artikel über den Taxi-Konkurrenten Uber in den Lesetipps. Auch heute wollen wir euch einen interessanten Artikel über das Startup nicht vorenthalten, denn über Uber wird momentan einfach viel spannendes geschrieben. So hat Gründerszene nun sieben Gründe genannt, warum Uber auf dem besten Weg ist, der nächste Mobilitätsgigant zu werden. Trotz der negativen Presse in dieser Woche seien die zukünftigen Aussichten weiter rosig, wie sowohl die Wachstumsaussichten als auch die Möglichkeit weiteres Kapital zu erhalten, zeigen.

  • SMARHOME Golem: Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig: Das Smart Home ist im Trend. Doch ist der Aufbau und die langfristige Anwendung eines vernetzten und intelligenten Zuhauses auch praktikabel? Ein Erfahrungsbericht auf Golem erklärt die Vorzüge, aber auch Nachteile und Herausforderungen des Smart Homes. Von der Planung über die schrittweise Umsetzung zeigt der Bericht, dass einmal angefangen das Smart Home süchtig macht und man nicht mehr aufhören kann sein Zuhause nach und nach weiter zu vernetzen und intelligenter zu machen.

  • AMAZON CNet: Amazon uses Snapchat to send exclusive deals: In nur einer Woche findet der alljährliche „Black Friday“ statt. Der Online-Versandhändler Amazon versucht sich im Rahmen des Shopping-Events dieses Jahr an einer neuen Form der Promotion. Via der Instant-Messaging App Snapchat verschickt Amazon von nun an Geschenkideen, Empfehlungen und exklusive Deals. Der Versandriese verstärkt damit seine Präsenz in den sozialen Medien – vor allem im mobilen Segment. Mittlerweile kaufen bei Amazon mehr als die Hälfte aller Nutzer über mobile Endgeräte ein. Amazon möchte deswegen nun auch versuchen hierüber die Kunden zu erreichen.

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5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es um unser Handyverhalten, Uber und Journalisten, die Bundesdatenschutzbeauftragte, die Verschlüsselung von WhatsApp und das Internet vor 20 Jahren. Ergänzungen erwünscht.

  • HANDYVERHALTEN Gründerszene: Studie: Der ständige Griff nach dem Smartphone – ab wann ist es eine Sucht?: In einer groß angelegten Studie haben Forscher das Handyverhalten untersucht. Hierfür stellte diese Anfang des Jahres eine App bereit, die das Handyverhalten der Nutzer analysierte und anonymisiert an die Forscher übertrug. Nun wurden erste Ergebnisse der Studie veröffentlicht, an der mehr als 200 000 Menschen teilnahmen. So nutzen die Menschen ihr Handy durchschnittlich drei Stunden am Tag, wovon 12 Prozent ihr Handy sechs Mal in der Stunde, also alle zehn Minuten, nutzen. Eine lange Zeit, weswegen die Forscher daran arbeiten, wie man ein solches Verhalten verhindern kann.

  • UBER Spiegel Online: Uber: Emil Michael sinniert über Schmutzkampagne gegen Journalisten: Buzzfeed berichtet, dass Uber-Manager Emil Michael gedroht haben soll, Kritiker ausspionieren zu lassen. Auf einer privaten Veranstaltung spielte er demnach mit dem Gedanken, für eine Millionen Dollar eine Spezialeinheit anzuheuern, um Gegner und kritische Journalisten mit Details aus ihrem Privatleben unter Druck zu setzen. Nach der Veröffentlichung des Artikels erklärte Michael jedoch, dass seine Worte keinen Bezug zu den Ansichten von Uber aufweisen würden und nicht hätten veröffentlicht werden dürfen. Auch Uber selbst widersprach den Plänen.

  • DATENSCHUTZ FAZ: Andrea Voßhoff versagt als Datenschutzbeauftragte: Ein Jahr ist die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff nun im Amt und hat laut Constanze Kurz von der FAZ gründlich versagt. Warum und wobei sie versagt haben soll, begründet Kurz ausführlich. So ist von Andrea Voßhoff bislang weder ein flammendes Plädoyer, noch ein Denkanstoß oder ernstzunehmender Beitrag gekommen. Zu der NSA Affäre habe sie sich bis heute noch nicht geäußert. Allgemein scheint es, dass die Bundesdatenschutzbeauftragte sich eher bedeckt hält und es nicht für nötig erachtet die Menschen zu informieren – obwohl eine engagierte Stimme zum Thema Datenschutz dringend nötig wäre.

  • VERSCHLÜSSELUNG DIE WELT: Chat-Dienst: WhatsApp führt Nachrichten-Verschlüsselung ein: Der Nachrichtendienst WhatsApp führt die Ende zu Ende Verschlüsselung ein. Damit werden sämtliche Nachrichten künftig auf ihrem gesamten Weg verschlüsselt. Hierfür hat sich WhatsApp mit dem Verschlüsselungs-Experten TextSecure zusammengetan. Bei der Ende zu Ende Verschlüsselung werden die Daten verschlüsselt und sind erst beim Empfänger wieder lesbar. Momentan funktioniert die Verschlüsselung nur auf Androidgeräten und auch nur für persönliche Nachrichten. Die Verschlüsselung von Gruppen-Chats, Bildern und Videos soll aber schon in naher Zukunft folgen.

  • INTERNET CNet: The Internet in the era of VHS: Wie wurde vor 20 Jahren über das Internet gedacht? Wie wurde damals die Entwicklung prognostiziert? Das alles kann man sich nun auf YouTube anschauen, denn der Technologe und Blogger Andy Baio hat zahlreiche Dokumentation über das Internet aus den 1980er und 1990er Jahren von VHS digitalisiert und auf YouTube hochgeladen. Insgesamt elf Videos gibt es mittlerweile zu sehen, die einen guten Einblick in die damalige Zeit und das damalige Internet geben.

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5 Lesetipps für den 17. November

In unseren Lesetipps geht es um Apple Pay, eine Partnerschaft zwischen Uber und Spotify, Axel Springer und das Leistungsschutzrecht, Facebook at Work und den Bundesnachrichtendienst. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE PAY New York Times: Apple Pay Gives Glimpse of Mainstream Appeal for Mobile Payments: Vor drei Wochen ist Apples mobiler Bezahldienst Apple Pay gestartet. Nun gibt es erste Zahlen, die zeigen, dass Apple Pay und andere mobile Bezahldienste auf den Weg in den Mainstream sind. So konnten zahlreiche Handelsketten und andere Anbieter von Apple Pay in den USA eine deutliche Steigerung erkennen. Bis der Dienst jedoch endgültig im Mainstream angekommen ist, dürften noch einige Jahre vergehen, schätzen Experten.

  • UBER CNET: Uber and Spotify set to announce partnership?: Wie es scheint, planen Uber und Spotify eine Partnerschaft, bei der die Kunden von Uber unterwegs ihre Playlists des Streamingdienstes weiterhören können. Dafür sollen die beiden Unternehmen ein System entwickelt haben, bei dem die Kunden einfach nur in ein Fahrzeug von Uber einsteigen müssen, wo dann automatisch das gerade gespielte Lied weitergespielt wird. Wie diese Technologie funktionieren soll, ist noch nicht bekannt, doch planen die beiden Unternehmen wohl zeitnah eine gemeinsame Vorstellung der Partnerschaft.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Online Marketing Rockstars: So streitet ein Springer-Mitarbeiter mit Döpfner über das Leistungsschutzrecht: Sebastian Ginter, Entwickler bei einer Tochter von Axel Springer, hat sich per Mail an den Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner gewandt und diesem mitgeteilt, dass er sich schäme für Axel Springer zu arbeiten. Grund hierfür sei, dass Springer mit dem Durchsetzen des Leistungsschutzrechtes versuche, allseits gültige Wirtschaftsprinzipien auf den Kopf zu stellen. Döpfner antwortet auf diese Vorwürfe erstaunlich souverän und ein reger Dialog zwischen den beiden entspinnt. Online Marketing Rockstars hat diesen Mail-Wechsel dokumentiert.

  • FACEBOOK FAZ: Neues Firmenprodukt geplant: Facebook will das Büro erobern: Facebook möchte Xing und LinkedIn Konkurrenz machen, denn das soziale Netzwerk will nun auch in der Arbeitswelt deutlich mehr Präsenz zeigen. „Facebook at work“ soll dafür die Möglichkeit bieten mit Kollegen zu chatten, professionelle Kontakte zu erwerben und gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Damit möchte das Unternehmen aus dem Silicon Valley gleichzeitig auch einen Angriff auf Cloud- und Softwaredienset wie Google Drive oder Microsoft Office starten.

  • BUNDESNACHRICHTENDIENST Golem: IMHO: Die Anarchos vom BND: Wie im NSA-Untersuchungsausschuss deutlich wurde, scheint der BND eine eigene Rechsauffassung zu haben. Beispielsweise vertritt der Bundesnachrichtendienst die Auffassung, dass im Weltraum gar keine Gesetze gelten und dies ein rechtsfreier Raum sei. Dazu haben laut dem BND Funktionsträger keinen Anspruch auf die Grundrechte. Warum dies rechtlich aber nicht stimmt, hat Golem anhand von insgesamt drei Beispielen deutlich gemacht und damit eine Diskussion angestoßen.

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5 Lesetipps für den 28. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Coworking, wie unsere Bildung sein müsste, Uber, ein Denkmal für die Wikipedia und Smart Guns bei der Polizei. Ergänzungen erwünscht.

  • COWORKING Deskmag: Neue Fraunhofer-Studie zur „Faszination Coworking“: Dass die meisten Coworking Spaces einfach irgendwie „cool“ sind, wissen inzwischen wohl die meisten, die je damit in Berührung gekommen sind. Doch – was genau ist es, was diese Faszination des Coworking ausmacht? Worauf sollten Coworking Spaces achten, um eine solche Anziehungskraft zu entfalten? Wie reagieren herkömmliche Unternehmen auf die Sogwirkung, die Coworking offenbar auslöst? Ist eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Coworking Spaces denkbar? Diese und eine Reihe weiterer Fragen wurden vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation untersucht und in einer aktuellen Studie veröffentlicht.

  • BILDUNG Ramen.io: Technology and the Humanities: Die Digitalisierung wirkt sich auch auf verschiedenste Art und Weise auf die Bildung aus. Doch die Antworten der Politik geraten gedanklich oft zu kurz: Ein Laptop für jedes Kind, Informatik als Pflichtfach, mehr Medienkompetenz in der Schule (zumindest für die Schüler, aber zu selten für die Lehrer). Auf Ramen.io kommentiert Blossom-Geschäftsführer Thomas Schranz diese vermeintlichen Lösungen und bietet auch interessante Alternativen an.

  • UBER Slate.com: Uber says its drivers make great money, but its math just doesn’t add up: Auf Slate.com setzt sich die Wirtschaftsjournalistin Alison Griswold mit der Mathematik hinter und vor allem in Uber auseinander. Kernfrage ist, wie viel eigentlich die Fahrer verdienen, denn Ubers Angaben scheinen doch mit über 90.000 US-Dollar im Jahr etwas hoch. Was an den Aussagen der mit 17 Milliarden US-Dollar bewerteten Firma dran ist, kann im sehr gut recherchierten und aufgebreiteten Artikel nachgelesen werden.

  • WIKIPEDIA CNET: A Wikipedia monument? It’s true (we’re pretty sure): In der polnischen Stadt S?ubice, direkt gegenüber von Frankfurt/Oder, steht nun das erste Denkmal für die Wikipedia, mit der die Initiatoren ein Zeichen für die Bedeutung von freiem Wissen setzen wollen. Eingeweiht wurde es bereits letzte Woche Mittwoch, weshalb ich mich gerade frage, wieso ich erst sechs Tage später auf der Website eines US-Mediums davon lese. Neben dem Ausflugstipp an unsere Leserschaft aus Berlin und Brandenburg, kann die Meldung auch als Warnung gesehen werden, seine Filter mal neu zu justieren.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: US-Polizei testet Onlineüberwachung von Dienstwaffen: Auf Golem.de schreibt Nico Ernst über einen Test in zwei US-amerikanischen Polizeidienststellen: die Dienstwaffen von Polizisten werden um ein kleines Griffstück ergänzt, dass durch Sensoren u.a. das Ziehen und Abfeuern der Pistole in Echtzeit erfassen und an die Behörde funken. Was eine rechtliche Entlastung der Polizei bringen soll, stellt aber ebenso eine Form der Onlineüberwachung von für die Polizei arbeitenden Individuen dar. Es ist zum Glück unwahrscheinlich, dass es etwas ähnliches in Europa geben wird.

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5 Lesetipps für den 1. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Günther Oettinger und Google, Instagram im Journalismus, Sorgenfalten im Silicon Valley, Uber, sowie den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • EU-KOMMISSION CNET: With new commissioner, Google faces tough times in Europe: Günther Oettinger hat bei der Anhörung vor dem Europäischen Parlament als möglicher EU-Kommissar für die Digitalisierung der Europäischen Unionen keinen guten Auftritt hingelegt. Seine Antworten zeigten, dass er von der Materie noch nicht sehr viel versteht, was man zum Glück nicht über seine Mitarbeiter sagen kann. Für CNET-Reporter Stephen Shankland wird Oettinger aber vor allem für Google ein schwerer Verhandlungspartner in Brüssel und das nicht nur wegen dem fehlenden Verständnis für die Materie.

  • INSTAGRAM Medienpraxis: Wie Journalisten Instagram nutzen können: Seit März nutzen wir Instagram für die Verbreitung unserer Artikel, Konferenzberichterstattung von unterwegs, aber auch Interviews und Videos. Instagram wird für Medien immer relevanter, wie uns Felicitas Hackmann in zwei lesenswerten Gastbeiträgen im Mai (hier und hier) erklärte. Auf seinem Blog Medienpraxis schreibt der freie Journalist Heiko Kunzmann über internationale Beispiel, wie Instagram im mobilen Journalismus eingesetzt wird. Eine prima Ergänzung zu den Artikel von Felicitas Hackmann.

  • SILICON VALLEY t3n: Kommt die IT-Blase?: Kritischere Töne aus dem Silicon Valley hört man nur sehr selten, doch der ehemaligen Netzpiloten-Leiter und jetziger t3n-Korrespondent Andreas Weck hat sie gefunden: drei Risikokapital-Manager warnen davor, dass es aufgrund der hohen Burn-Rates viele Startups nicht aus eigener Kraft schaffen zu überleben. Zwei Wege führen aus dieser möglich entstehenden Krise: Startups, die besser auf ihre Finanzen achten oder Investitionen in vertrauenswürdigere Startups. Beides gibt es übrigens in Hamburg und Berlin.

  • UBER Vox: Economists explain why they love Uber so much: Auf Vox.com erklärt Dylan Matthews, von einer Umfrage unter Wirtschaftswissenschaftlern ausgehend, warum diese Dienste wie Uber oder Lyft mögen. Neben den persönlichen Nutzungserfahrungen, die aufgrund der schlechten Taxi-Branche in der USA noch einmal viel positiver ausfallen als hierzulande, liegt es vor allem am Wettbewerb, den die neuen Anbieter schaffen. Und Wettbewerb, so die Wirtschaftswissenschaftler, schafft Wohlstand. Hätten wir das auch einmal geklärt.

  • MEDIENWANDEL Newsroom.de: Zeitungsforscher Günther Rager fordert: Schluss mit der Bescheidenheit: In einem Gastbeitrag auf Newsroom.de geht der Dortmunder Zeitungsforscher Günther Rager der Frage nach, wie die Zukunft der Printmedien aussieht. Dabei betont er aber, meiner Meinung nach vollkommen korrekt, dass es in erster Linie nicht um den Inhalt geht, also Journalismus, sondern wie dieser verpackt wird – digital und/oder gedruckt auf Papier? Und auch in einem weiteren Punkt stimme ich mit Rager vollkommen überein: Medien müssen starke Marken werden.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 30 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es heute um den Fahrdienst Uber, die Piratenpartei, die Weltmacht Google, hypothetische Fragen und Datenschutz beim Einkauf. Ergänzungen erwünscht.

  • UBER heise: Kommentar: Der Fortschritt braucht Uber nicht: Egal, wo Uber auftaucht, hagelt es Kritik von Seiten der Behörden. Trotz Verbot vom Frankfurter Landgericht wird der Mitfahr-Dienst Uber einfach weitermachen. Dort heißt es: Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Auch durch das Risiko, eine Strafe in Höhe von 250.00 Euro zu kassieren, lässt sich der Dienst nicht aufhalten. Es wird gekämpft und trotzig weiter gemacht. Ein Kommentar.

  • POLITIK politik-digital: Die Netzgemeinde singt nicht im Chor: In der Sachsen-Wahl letztes Wochenende erreichte die Piratenpartei nur schlappe 1,1 Prozent. Das sind nochmal 0,8 Prozent weniger als in der letzen Wahl. Da könnte die Frage entstehen: „Sind die Piraten nun endgültig tot oder zucken sie noch?“ Die einst so vielversprechende Freibeuterpartei lässt kaum noch etwas von sich hören. Eine „Netzgemeinde“ als eine homogene Gruppe gibt es nicht und taugt auch nicht zu einer Partei.

  • GOOGLE FAZ: Weltmacht Google ist Gefahr für die Gesellschaft: Google ist zu einer der stärksten Suchmaschinen und zum einflussreichsten Konzern der Welt geworden. Nicht nur im klassischen E-Commerce steht Google an oberster Stelle, auch im Bereich der Wirtschaft spielt der Gigant mit. Von Jahr zu Jahr nimmt die Dominanz zu. Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand? Google kann machen, was es will. Seine marktbeherrschende Stellung ist eine Gefahr für die Gesellschaft.

  • INTERNET sz-magazin: What if….Wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen: Was wäre, wenn…alle Menschen gleichzeitig in die Luft sprängen? Wie viel Platz braucht das Internet? Welche Fragen dem ehemaligen NASA-Robotertechniker und Comicautor Randall Munroe gestellt werden, ist ihm egal. Diese können so abstrus wie nur möglich sein. Alle Fragen werden auf seiner Webseite immer sehr streng begutachtet und mit wissenschaftlichen Thesen und Andeutungen belegt. Zumindest fast immer.

  • DATEN irights.info: Allwissende Händler, genügsame Datenschützer: Rund um das Einkaufen ist ein datenintensives System entstan­den: Händler, Auskunfteien und andere Unternehmen sammeln zahlreiche Daten, um Kunden möglichst individuell anzusprechen, die Zahlungsfähigkeit zu bewerten und Kundenprofile zu erstellen. Für den Kunden aber bleibt undurchschaubar, wo und wie er ein­geordnet und bewertet wird. Datenschutz-Aufsichtsbehörden zeigen sich bei vielen Fragen nicht nur zahn-, sondern willenlos.

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5 Lesetipps für den 20. August

In unseren Lesetipps geht es um Innovation, virale Propaganda in Social Media, Google und die Kinder, YouTube-Stars, sowie die neuen Ambitionen von Uber. Ergänzungen erwünscht.

  • INNOVATION Süddeutsche.de: Fressen oder gefressen werden: Fressen oder gefressen werden, damit bringt Pascal Paukner den Innovationsdruck in der Technikindustrie gut auf den Punkt. Auf Sueddeutsche.de schreibt er über vermeintlich spektakuläre Zukäufe von großen Konzernen und kommt zu dem vielleicht zu kurzfristigen Fazit, dass echte Innovation anders aussieht. Ein sehr lesenswerter Artikel, dessen Fazit ich zwar zu hart finde, aber das ist eben meine Meinung. Innovation ist erst etwas Neues und sei es durch die Kombination schon existierender Elemente.

  • SOCIAL MEDIA Süddeutsche.de: Wie IS-Milizien soziale Netzwerke zur Propaganda nutzen: Egal ob Berichterstattung oder Propaganda, Viralität ist gefragt, wenn es darum geht, viele Menschen in den sozialen Netzwerken zu erreichen. Auf Sueddeutsche.de schreibt Hakan Tanriverdi über die Online-Aktivitäten der Terroristen der Miliz Islamischer Staat. Die Plattformbetreiber kommen mit dem Löschen von Accounts und Inhalten nicht hinterher und am Ende sind es nur die Nutzer, die dem Einhalt gebieten können.

  • GOOGLE Siliconrepublic.com: Google could lead the way for next generation of users: In den USA plant Google spezielle Nutzerkonten für Kinder unter 13 Jahre, die von den Eltern eingerichtet werden. Auf denen soll, den strengen Jugendschutzbestimmungen folgend, keine anzügliche Werbung gezeigt werden und die Eltern mehr Kontrolle besitzen, was ihre Kinder im Internet machen. Damit erschließt sich Google die jüngsten Internetnutzer als Kunden und fängt früh an, in ihrem Leben eine Rolle zu spielen. Darum ging es doch beim Jugendschutz, oder?

  • YOUTUBE Intel Magazin: Die Top 10 der deutschen YouTuber: Anlässlich der VideoDays in Köln hat André Vatter im Intel Magazin die Top 10 der deutschen YouTube-Szene aufgelistet und auch wenn ich persönlich nur die ersten vier Plätze kannte und nicht jeder vorgestellte Kanal meinen Geschmack trifft, muss man erstaunt feststellen, dass selbst Platz 10, der Hamburger Vlogger Albert Trovato, mehr als 1,28 Millionen Abonnenten hat. Alle Kanäle produzieren kein Nachrichten-Format und sicher eigenen sie sich deshalb weniger als Vorbild für Journalismus betreibende Medien, aber etwas machen diese Vlogger richtig und andere eben nicht. Und in Kategorien wie Authentizität, Kreativität und Unterhaltung sollten sich alle Medien messen können.

  • UBER Wired.com: With New Delivery Service, Uber Declares War on Google and Amazon: Hierzulande ist Uber vor allem als die App bekannt, die das deutsche Kulturgut Taxi in den Ruin treibt, doch schaut man sich die Aktivitäten der Firma genauer an, erkennt man schon seit Monaten, wie sich das Transport-Unternehmen in den Bereich Logistik verabschiedet. Durch seine Erfahrungen mit der Vermittlung von Fahrdiensten probiert Uber sich als Anbieter von Same-Day Delivery aus und fordert Google und Amazon heraus. Es ist spannend zu sehen, wie die Firma in der linken Hand der große Disruptor ist, mit der rechten Hand aber einen neuen Firmenzweig aufbaut.

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5 Lesetipps für den 14. August

In unseren Lesetipps geht es heute um den „Nachteil“ von Open Source für Google, den Medienwandel, gefährlichen Journalismus, Reddit vs. BuzzFeed und ein mögliches Uber-Verbot in Berlin. Ergänzungen erwünscht.

  • ANDROID Time.com: This Is the Biggest Threat Facing Google Right Now: Mit der Überschrift hat Jacob Davidson etwas übertrieben, aber vielleicht kann auch nur ein Journalist über den Verlust von Kontrolle so dramatisch schreiben. Lesenswert ist der Artikel trotzdem, auch wenn es Google überleben wird, dass Amazon mit dem Kindle Fire ein Smartphone entwickelt hat, das Googles mobiles Betriebssystem Android nutzt, dabei aber jegliche Google-Dienste von dem Gerät verbannt. Android ist eben ein auf Linux basierendes System, also Open Source. Vor dem Hintergrund dieser Tatsache, dürfte die zukünftige Strategie von Google durchaus interessant zu beobachten sein. Sie kann beweisen, dass entweder immer noch ein Marktriese fallen kann, egal wie dominant er momentan ist oder wie ein offenes System wirtschaftlich erfolgreich sein kann.

  • MEDIENWANDEL Operation Harakiri: Jeder Satz ein Seufzer: Anfang der Woche haben die FAZ-Autoren Patrick Bernau, Rainer Hank und Winand von Petersdorff einen Debattenbeitrag zum Medienwandel veröffentlicht, den ich aufgrund seiner Belanglosigkeit nicht in unseren Lesetipps erwähnte. Im Jahr 2014 einen ratlosen Text zu schreiben, der auch aus dem Jahr 1999 hätte sein können, war dann irgendwie nichts, was wir hätten empfehlen können. Lesenswerter ist die Antwort von Ralf Heimann, die ich hier ausdrücklich empfehlen möchte. Besonders seinen Schlusssatz, einen wirklichen Beitrag zur Debatte: „Alle Journalisten, die mehr wollen, als nur ihre Privilegien zu retten, können sich über diese Entwicklung nur freuen. Allen anderen wünsche ich viel Glück!“

  • JOURNALISMUS BILDblog: Gefährlicher Journalismus: Im BILDblog schreibt Mats Schönauer über den sogenannten „Werther-Effekt“, also dem Phänomen, dass nach einer Berichterstattung über einen prominenten Selbstmord, die Selbstmordrate allgemein steigt. In den letzten zwei Tagen berichteten die Medien über den Suizid des Schauspielers Robin Williams, dies aber auf eine detaillierte und boulevardeske Art und Weise. Dadurch sollte dieser Teil des Journalismus durchaus als gefährlich eingestuft werden, denn ohne Rücksicht auf Folgeerscheinungen wie dem „Werther-Effekt“, verhalten sich die Medien hier verantwortungslos und das nur für mehr Klicks.

  • REDDIT ReadWrite: Is Reddit Dropping The Ban Hammer On BuzzFeed?: Nutzungsrechte sind im Urheberrecht oft eine spaßbefreite Angelegenheit, aber die neuesten Richtlinien von Reddit, wie mit Inhalt von der Seite des News Aggregators umgegangen werden soll, wenn man sie für ein Medium nutzen möchte, haben mich dann doch einmal zum Schmunzeln gebracht. Wenn z.B. Journalisten oder Blogger etwas schreiben und dabei Inhalte von Reddit nutzen, müssen sie vorher die Nutzer, die oft nur die URL von Inhalten hier veröffentlicht haben, um Erlaubnis fragen. Das bedeutet dann z.B., dass die Person, die einen unserer Netzpiloten-Artikel auf Reddit veröffentlicht, von da an die Nutzungsrechte verwaltet und nicht unsere Autoren. … Ja, wir verstehen es auch nicht, aber es soll wohl BuzzFeed ärgern oder so.

  • UBER Golem.de: Uber soll in Berlin verboten werden: Nach einem Wochenende in Magdeburg, in der es keinen Carsharing-Anbieter gibt, dessen Geschäftsgebiet gefühlt größer als zwei Fußballfelder ist und in der lokale Taxi-Unternehmen mit keiner Taxi-App zusammenarbeiten oder auch nur den Sinn elektronischer Bezahlung verstehen, fällt es mir gerade wieder etwas schwerer einzusehen, was an UberPop schlecht sein soll. Doch die Berliner Senatsverwaltung wird es mir vielleicht bald sagen können, denn es wird ein Verbot des Dienstes, vielleicht sogar von Uber an sich, in der Bundeshauptstadt geprüft. Ach ja, nach Magdeburg bin ich übrigens mit einer via Smartphone organisierten Mitfahrgelegenheit gekommen, dessen Fahrer von der Charakteristika irgendwie identisch mit den UberPop-Fahrern ist, nur mit den Unterschied, dass Taxis keine so langen Strecken fahren wollen und deshalb solche Dienste nicht im eigenen Interesse kriminalisieren.

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„Icecream on demand“ – Uber testet Same Day Delivery

Eine heute stattfindende Werbeaktion von Uber zeigt die hierzulande oft übersehende Ambition des Unternehmens hinsichtlich Same Day Delivery. // von Tobias Schwarz Uber wird am heutigen Freitag versuchen, einen Weltrekord brechen. Hinter dem Hashtag #UberIceCream verbirgt sich eine globale Werbeaktion, in der die Online-Plattform „Icecream on demand“ in Berlin sowie [...]
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Uber sucht guten PR-Strategen

Uber steht vor großen Herausforderungen. Die Taxibranche ist ein mächtiger Gegner – da sind gute PR-Strategen gefragt, die gegen viele Kritiker ankämpfen müssen. // von Anna Maria Landgraf Uber CEO Travis Kalanick sucht derzeit einen renommierten Kommunikations- und PR-Strategen, um den Kampf gegen die große Taxibranche zu gewinnen. Kalanick hat [...]
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Uber und der Kampf um die Akzeptanz der Innovation

Geschäft (adapted) (Image by jarmoluk [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Wer Innovation säht, wird Widerstand ernten. Das musste auch Uber feststellen. Wir haben nachgefragt, wie es derzeit um das Unternehmen steht. Inzwischen ist Uber in über 40 Ländern vertreten – auch in Deutschland. Doch wie in vielen Teilen der Welt hat das Unternehmen auch hierzulande mit heftigem Widerstand, wie Klagen [...]
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[UPDATE ] Eröffnung der Factory Berlin

Am Mittwoch eröffnete in Berlin der Startup-Campus Factory, auf dem sich schon jetzt bekannte Namen eingemietet haben. Wir waren bei der Eröffnung dabei! // von Tobias Schwarz Am Mittwochvormittag wurde nach mehrjähriger Bauzeit der Startup-Campus Factory offiziell eröffnet. Beim Festakt waren neben dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit auch Philipp Justus, [...]
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Taxibranche macht Front gegen Uber und WunderCar

NY-Taxis (Bild: N-Lange.de [CC BY-SA 3.0], via Wikipedia)
Taxiverbände veranstalten heute einen Aktionstag gegen Konkurrenten wie Uber und WunderCar. Doch dieser Widerstand könnte nach hinten losgehen. // von Daniel Kuhn Heute ist ein großer Tag für die deutschen Taxiverbände im Kampf gegen die aufkeimende Konkurrenz alternativer Unternehmen wie Uber und WunderCar. In mehreren deutschen Städten ist ein Aktionstag [...]
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5 Lesetipps für den 30. Mai

In den Lesetipps geht es um Social Media für Millionen, digitale Bequemlichkeit, Automatisierung, Kritik am Urheberrecht und Google will europäischer werden. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Nieman Journalism Lab: Who’s behind that tweet?: Joseph Lichterman hat für das Nieman Journalism Lab die Social Media-Manager der US-Medien ABC News, AP, CNN, NBC News, The New York Times, USA Today und The Wall Street Journal gefragt, wie sie ihre Social Media-Accounts verwalten. Ein interessanter Einblick von Leuten, die tagtäglich Accounts mit Millionen Followern bespielen.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT RP-Online.de: Apps bedrohen die Freiheit im WWW: Das Internet, wie wir es kennen, ist 25 Jahre alt – und vom Aussterben bedroht. Nicht nur durch politische Kontrollwut und den Kampf um „Vorfahrt“ für bestimmte Daten. Die größte Gefahr ist unsere eigene Bequemlichkeit, wie Tobias Jochheim in einem äußerst lesenswerten Kommentar auf RP-Online.de schreibt.
  • AUTOMATISIERUNG Netzwertig.com: Die Roboter kommen, doch Politiker sprechen noch immer von Arbeitsplatzschaffung: Das Beförderungs-Startup Uber will auf mittlere Sicht selbstfahrende Autos einsetzen. Amazon verzehnfacht in diesem Jahr die Zahl der Roboter in seinen Versandzentren. Maschinen nehmen Menschen die Arbeit weg – doch Politik und Volkswirtschaft sind überhaupt nicht vorbereitet, wie Martin Weigert auf Netzwertig.com erklärt.
  • URHEBERRECHT Interview mit Cory Doctorow: „Das Urheberrecht ist ein Nährboden für Überwachung“: Ein äußerst lesenswertes Interview von Lea Weitekamp mit dem Sci-Fi-Autor Cory Doctorow, in dem der EFF-Aktivist über die Vorteile von Creative Commons für Schriftsteller spricht und wieso die derzeitige Gestaltung des Urheberrechts „ein Nährboden für Überwachung“ ist.
  • GOOGLE de lege data: Google setzt EuGH-Entscheidung um und möchte europäischer werden: Nach der EuGH-Entscheidung im Streit zwischen der spanischen Datenschutzbehörde und Google um ein sogenanntes „Recht auf Vergessen werden“ im Internet, hat das Unternehmen am Freitag ein Webformular bereitgestellt, durch welches Nutzer nun Löschantrage für Suchergebnisse einreichen können. Dr. Carlo Piltz stellt das Formular auf seinem Blog vor.

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5 Lesetipps für den 28. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Projekt PostEverything, Innovation in Deutschland, E-Commerce im Jahr 2025, Heftig.co und was Robin Chade über Uber denkt. Ergänzungen erwünscht.

  • POSTEVERYTHING The Washington Post: Welcome to PostEverything: Spät wird der vom Schauspieler Patrick Fugit im Film „Almost Famous“ dargestellte Charakter des Jungjournalisten William Miller noch zur Inspirationsquelle für den modernen Journalismus. Adam B. Kushner stellt auf der Seite der Washington Post das neue Projekt „PostEverything“ vor, mit dem die Hauptstadt-Zeitung auf kreative Art und Weise seinen Platz im Hierarchien auflösenden Medienwandel sucht.
  • INNOVATION Harvard Business Review: Why Germany Dominates the U.S. in Innovation: Im Harvard Business Review schreibt Dan Breznitz, warum Deutschland beim Thema Innovation führend ist – ganz im Gegensatz zu den USA. Klar, Internet ist hier Neuland und auch die digitale Kreativwirtschaft hat bisher kaum Zählbares hervorgebracht, aber beim Thema Erneuerbare Energien, Molekularbiologie und Laser ist Deutschland zur Zeit vor den USA und China. Das deutsche Erfolgsgeheimnis ist aber, dass hier Erfindungen besser adaptiert und zu Geschäftsfeldern entwickelt werden.
  • E-COMMERCE MK-Fokus: Wie wir leben und einkaufen im Jahr 2025: In der Studie „Global E-Tailing 2025“ zeigt die Deutsche Post DHL anhand vier Zukunftsszenarien, wie die elektronische Einkaufswelt für Verbraucher und Unternehmen weltweit im Jahr 2025 aussehen könnte. Das Magazin Marketing & Kommunikation stellt diese näher vor.
  • HEFTIG.CO Rhein-Zeitung: Die Viralseiten-Macher und ihr Verhältnis zu Urheberrechten: Seit gestern wissen wir also, wer hinter der sehr viralen Seite heftig.co steckt – Michael Glöß und Peter Schilling. Lars Wienand von der Rein-Zeitung hat gestern noch das Gespräch mit den Machern gesucht und eine interessante Unterhaltung mit Pressesprecher über Viralität, Urheberrechte und journalistischer Verantwortung eines Medium gefunden, dass keinen Journalismus betreibt.
  • UBER Bloomberg: What the Founder of Zipcar Thinks of Uber: Zum Abschluss ein Video anstatt eines Artikels: Robin Chade, Gründerin und Geschäftsführerin von Zipcar und inzwischen auch von Buzzcar, redet im Interview mit Bloomberg’s „Street Smart“-Moderatorin Trish Regan über ihre beiden Mobility-Unternehmen und was sie über Uber denkt.

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