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Video: Rethink Identity & Participation

Ein tolles Video mit Seltenheitswert.

Sherry Turkle, Professor of the Social Studies of Science and Technology, MIT und

Henry Jenkins, Professor of Communication, Journalism, and Cinematic Arts, USC, diskutieren über den besonders heiklen Part der Partizipation mit dem noch heikleren Bereich der Identität(en) im Web…

Wundert Euch nicht, wenn Ihr die Namen nicht kennt, die aktuell gehandelten Webgurus haben noch studiert als diese hier ihre ersten Bücher über Menschen am Computer und in Datennetzen publizierten.
MIT Tech TV

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Klassiker: Sherry Turkle

Sherry Turkle (Wikipedia)Im Rausch der zumeist halbgebildeten Web-Experten dieser Tage, die von einem Kongress zum anderen gereicht und bewundert werden, ist leider eine „frühe“ Denkerin rund um das Verhältnis Computer/Mensch in Vergessenheit geraten: die Soziologin Sherry Turkle. Dabei hat sie schon in dem im Jahr 1995 in Deutschland erschienenen Werk „Leben im Netz“ sehr viel von dem vorweggenommen, was heute in Trivialform immer wieder diskutiert wird:

Aber ist es wirklich vernünftig anzunehmen, wir könnten den Gemeinschaftsgedanken dadurch neues Leben einhauchen, dass wir allein in unseren Zimmern sitzen, Botschaften in unsere vernetzten Computer eingeben und unser Leben mit virtuellen Freunden füllen?



Das Internet ist zu einem wichtigen Soziallabor für Experimente mit jenen Ich-Konstruktionen und -Rekonstruktionen geworden, die für das postmoderne Leben charakteristisch sind.


Von Anfang an war der Begriff der wissenschaftlichen Objektivität nicht zu trennen von der Vorstellung einer aggressiven Beziehung des Forschers zur Natur. Und von Anfang an war das Streben nach wissenschaftlicher Objektivität mit der Metaphorik männlicher Herrschaft und weiblicher Unterwerfung verknüpft. Francis Bacon benutzte das Bild vom männlichen Wissenschaftler, der die weibliche Natur auf die Folter spannt.

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