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ZDFzoom: Hilfe, ich bin nackt!

„Facebook, Google und Apple haben zusammen mehr Daten als jedes Einwohnermeldeamt. Wie nackt sind wir im Netz?“ – ZDFzoom gibt Antwort darauf. Die gestrige Sendung die (nur für kurze Zeit) in der Mediathek zu sehen ist, beschäftigt sich mit Datenschutz im Netz! Also wer heute Mittag noch nichts vor hat. Ist allerdings nicht so ganz tief recherchiert…

Datenschutz auf ZDF

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Sind wir nicht alle irgendwie Social Media?

Von den Illusionen einer Facebook-Ökonomie und dem Kanonenfutter im Kundenservice…

Hurra, wir sind Teil einer Facebook-Ökonomie, kommunizieren in einer bisher nicht gekannten Weise mit unseren Kunden, beteiligen sie an der Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen, organisieren brav unseren Service via Twitter und bieten der Social Media-Welt das „Du“ an. Diesen Eindruck vermittelt zumindest das Handelsblatt. Da setzt zum Beispiel die Telekom Facebook erfolgreich im Kundendienst ein und „lässt Anfragen schnellstmöglich von Mitarbeitern beantworten.“ BMW teilt die Liebe zu den neuen Modellen mit einer immer größeren Fangemeinde im Netz. Otto rekrutiere bereites einen großen Teil seiner Nachwuchskräfte auf der Freunde-Plattform. Was passiert aber, wenn das Ganze nur Kulissenschieberei ist? Die Düsseldorfer Wirtschaftszeitung bringt zwar einige kritische Einwände und die üblichen Unfälle zur Social Media-Kompetenz der Unternehmen in Deutschland – vom lecker nach Hähnchen schmeckenden Putzmittel von Henkel bis zum Gefällt mir-Votum von Daimler-Mitarbeitern für die Aussage, dass der oberste Boss Dieter Zetsche zur „Spitze des Lügenpacks“ der Stuttgart 21-Garde zählt… Weiterlesen »

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Social Media Trendmonitor 2011

Präsentation der Ergebnisse des Social Media Trendmonitor 2011 KOMMUNIKATION von news aktuell (Faktenkontor):

Beim Social Media-Trendmonitor wurden Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen von Unternehmen und aus PR-Agenturen sowie Journalisten zu den folgenden Themenschwerpunkten befragt:

•Persönlicher Umgang mit Social Media
•Social Media-Aktivitäten in Pressestellen, PR-Agenturen und Redaktionen

Nur jede dritte Redaktion (33 Prozent) und jede vierte Pressestelle (28 Prozent) hält sich laut Studie für den Umgang mit Social Media „gut“ bis „sehr gut“ gerüstet. Hier sehen vor allem Online- Redaktionen (43 Prozent) und Nachrichtenagenturen (33 Prozent) optimistisch in die Zukunft. Weniger selbstbewusst zeigen sich dagegen Zeitschriften- und Tageszeitungsredaktionen. Nur jede fünfte unter ihnen (jeweils 21 Prozent) fühlt sich gut gewappnet im Umgang mit dem Web 2.0. Nicht wenige halten Social Media für reine Nervensägerei…
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Wie PR Social Media zerstört…

Es gibt nicht nur in Deutschland viele PR-Berater und PR-Experten, die mit dem Thema Social Media Umsätze generieren, die sie vorher nie hatten. Aber viel mehr Agenturen versuchen mehr oder weniger erfolgreich die wegbrechenden Umsätze seit dem Siegeszug des Web durch das Thema Web 2.0 und Social Media aufzufangen. Brian Carter hat nun zu diesem Thema einen bemerkenswerten Beitrag ins Netz gestellt.

Er vertritt darin die These, dass PR-Menschen nicht selten den Bereich Social Media in einer Weise „verschmutzen“, der weder den alltäglichen Besuchern noch den engagiert professionellen Arbeitern nutzt. Denn sie verwirren sowohl diejenigen, die Social Media und Soziale Netzwerke einfach so nutzen als auch die Menschen, die dafür zu zahlen bereit sind.

Er nennt sie „Ignorant Opportunists“ und charakterisiert sie mit den folgenden Eigenschaften: Kein Hintergrundwissen in Marktforschung und Marketing (was ich für nicht so tragend halte), keine Erfahrung in Social Media vor 2008 (was wirklich ein wichtiger Punkt ist), der sinkende Umsatz hat sie zum Thema Social Media getrieben (ja, da kenne ich eine Menge), sie favorisieren twitter vor allem anderen (twitter ist ja auch toll, oder) und, was wahrscheinlich der größte Fehler ist: Sie glauben, dass alle Social Media Aktivitäten unter den PR-Hut gehören. Vor allem der letzte Punkt lässt erkennen, dass ihnen die Begriffe HR, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur völlig abgehen. Dass die PR-Umsätze gefallen sind, dürfte demgegenüber vielen aufgefallen sein (Quelle 123).

Brian Carter geht von den harten Fakten aus und den Diskussionen rund um ROI bei PR-Maßnahmen, im speziellen bei Social Media.

Er vergleicht die Kompetenz von arbeitslosen Immobilienmaklern und die der PR-Berater für den Komplex rund um Social Media. Dabei kann er kaum erkennen, dass PR-Menschen besser vorbereitet wären für den Dialog mit den Webnutzern. Er wirft allerdings ein, dass Makler immer mit den Interessenten reden. PR-Menschen wären aber klassischerweise Leute, die nur Informationen gesendet hätten. Presseinformationen wurden und werden nicht selten wie Brandbomben über den Redaktionen abgeworfen und man hofft, dass wenig Blindgänger darunter sind. Dialog mit den Journalisten hat es selten gegeben und wenn dann nur, um nachzufragen, ob denn auch die Informationen angekommen seien und ob man ein Belegexemplar haben können… Weiterlesen »

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Woran erkennt man gute Social Media Berater?

Gibt es gute Social Media Berater? Thomas Pfeifer und Bastian Koch meinen ja und nennen Anzeichen für gute Berater:

Social Media: Wie Sie mit Twitter, Facebook und Co. Ihren Kunden näher kommen.

Anhand von vielen Praxisbeispielen von kleinen bis großen Unternehmen zeigen die Autoren, wie man Social-Media-Strategien im Unternehmen platziert und pragmatisch umsetzt.

Der Link zum Buch http://www.awl.de/3019

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Social Media Marketing stirbt?

Seit einem Jahr ist jeder Werbetreibende, Agenturinhaber, Marketingverantwortliche mit dem Unvermeidlichen konfrontiert. Andere haben es schon 2008 irgendwo mal gelesen: Social Media und Marketing haben irgendwie irgendwas miteinander zu tun. Sollten es zumindest, wenn man die Konferenzen und Expertenbeiträge in Stadt und Land näher betrachtet. Amerika, ja Amerika, da geht es ganz nach vorn. Die sind ja schon so viel weiter, hört man den Senior Berater der 2007 gegründeten Social-Media-Agentur XYZ tönen.

Und in der Tat: Die Amerikaner sind tatsächlich weiter. 90% der Nutzer von Sozialen Netzwerken verlassen die Fanseiten, tweets und andere wohlfeile Social Media Marketing Wunderwaffen laut einer StudieWeiterlesen »

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Buchrezension: Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0

Satte 418 Seiten habe ich durchgearbeitet und einiges an neuen Erkenntnissen zum Umgang mit den neuen Medien und zur Pressearbeit mitgenommen. Bei dem Buch Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0 von David Meerman Scott handelt es sich um die zweite Auflage mit den neuen Regeln aus der social media Welt.

Anfänger müssen sich erst einmal zurechtfinden in dem Dschungel der Medienvielfalt. Aber es ist absolut lohnenswert. Auch für Fortgeschrittene halte ich das Buch für einen wichtigen Impulsgeber. Man kann es gut querlesen und ausgesuchte Kapitel genauer studieren.

Das Web 2.0 bietet zwischenzeitlich einen ganzen Katalog an Möglichkeiten, wie wir uns beim Kunden, bei Interessenten und in der Öffentlichkeit präsentieren können. David Meerman Scott stellt sie alle vor: Foren, Wikis, Blogs, Netzwerke, Website, Online-Presse, Audio und Video. Er weist immer wieder darauf hin, dass diese nicht nur ein neues Denken bei den Business Ownern und Marketing Verantwortlichen erfordern, sondern auch eine Ressourcen-Umstellung. Mitarbeiter brauchen andere Qualifikationen und der Informationsgehalt muss sich verändern. Ich denke, alten Marketinghasen fällt das Umdenken nicht grad leicht. Sie sind ja nicht durchweg mit Twitter, YouTube, Facebook & Co. im Einklang und können oder wollen meist auch nicht damit umgehen.

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Digitale Wirkungslosigkeit?

Nico Lumma ist Director Social Media bei der Werbeagentur Scholz & Friends. Er hatte damals die Sache mit vodafone geplant (die Social Media Pressekonferenz und die Werbewelle mit Sascha L. im Bus) bei der die eine oder andere Bloggerin vor die Hunde ging. Nun ist offenbar Gras über die Sache gewachsen und er versucht seine Erfolge mit beratungsresistenten Kunden zu erklären. In seinem Artikel Auch in 2011: Digitale Hilflosigkeit erklärt er uns, dass das Web eine disruptive Entwicklung in der zivilisierten Welt ausgelöst hat und das kein Stein mehr auf dem anderen bleibe. Er repetiert öfter das Wort neu.
Wer dabei an den OPEL-Begriff frisches Denken erinnert wird, liegt gar nicht so falsch. Alles muss neu, alles muss anders. Er erkennt, dass operative Hektik nur Symbolpolitik ist. In vielen Firmen werden Webprojekte mit voller Absicht mit lächerlicher konzeptionelle und finanzieller Ausstattung an die Wand gefahren, damit die alten Gleise nicht durch neue Züge und andere Schaffner verdrängt werden. Wer mal einen Verlag in Sachen Web beraten hat, weiß, was ich meine. Dort wird vornehmlich das Geld mit Anzeigen im Print verdient und auf Google geschimpft. Eigenen Projekte sind bestenfalls metoo-Geschäftsmodelle oder Feigenblätter nach dem Motto „Papier hinter Glas“.

Aber das ist ja alles seit mindestens 3 Jahren ein alter Hut. Und dass nur Apple am iPhone- und iPad-Boom verdient, ist jetzt sogar dem heiligen Döpfner klar geworden. Spitzenmanager brauchen eben auch spitzenlange um Spitzenideen zu verstehen. Und durch Lummas rant wird klar, warum auch Agenturen wie Scholz & Friends im Web einige Millionen Euro ihrer Kunden in den Sand setzen… Weiterlesen »

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Soziale Netzwerke 2010 in Zahlen

Soziale Netzwerke gelten bei einigen „Experten“ ja als Social Media. Beim Wort Medien horcht man dann auf und betrachtet Reichweite und TKP. Ergo sind aktuelle Zahlen genau das was der große Manitu namens Controller vorgesetzt bekommt. Was ist schon target marketing, wenn man Millionen aufweisen kann. Compass Heading hat aktuelle Zahlen vorgelegt und Xing ist der ganz große Verlierer mit 25%. LinkedIn kann allerdings nix aufholen und bleibt abgeschlagen im B2B-Netzwerkumfeld. Die vielen Neuerungen bei Xing haben aber genauso wenig Erfolg gebracht wie das tiefe Murmeln bei LinkedIn.

Mit 23 Millionen unique visitors liegt facebook im Dezember vorn, sehr knapp dahinter kommt wer-kennt-wen.de mit 5 Millionen und stayfriends mit fast 4 Millionen. Wenn das so weitergeht, dann kann facebook bald sogar Geld verdienen und muss nicht über den IPO. Aber wann dort ein breakeven in Sicht ist, ist ja egal, weil demnächst alle an der Börse wetten, dass es facebook 2014 nicht so ergeht wie Xing jetzt. Welchen Anlaß sie für diese Wette haben, kann ich nicht ausmachen.

Insgesamt erkennt Compass eine Stagnation des Marktes bei rund 53 Millionen Nutzern. twitter gilt noch immer als soziales Netzwerk. Ähem. Holtzbrinck hat ja gerade angekündigt mehr als 150 Millionen in deutschen bzw. europäischen Startups zu investieren. Es bleibt zu hoffen, dass sie etwas schlauer vorgehen als beim metoo-Netzwerk aus der VZ-Reihe. Denn dort verliert man gern mal fast das Doppelte des Xing-Verlustes an Nutzern. Und anders als die Hoffnungen auf den großen Werbekuchen, die facebook noch zwei bis drei Jahre beatmen, ist bei der VZ-Reihe die Luft raus. Mehr dazu hier bei media-treff.de.

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Experten-Meinung zum Oops!-Award: Tanja Gabler

Eine weitere Stimme zum Oops! Award, bei dem das WeTab (neofonie) den großen Preis der Grand Jury namens Netzpiloten-Leser gezogen hatte. Heute mit Tanja Gabler, Bloggerin und Leiterin der Online-Redaktion von Internet World Business.

1. Was ist für Sie der größte Blog-Skandal unter den Top 5 und warum?

Unangefochten auf Platz eins: Helmut Hoffer von Ankershoffen. Weil er Rezensionen auf Amazon unter falschem Namen veröffentlicht hat. Weil er als Pseudonym den Namen eines bekannten Bloggers gewählt hat, nämlich den von Peter Glaser. Weil er dazu nicht nur sein Konto, sondern auch das seiner Frau verwendet hat. Weil er überheblich genug war, um zu glauben, dass das nicht herauskommt. Weil er sein Amt als WeTab-Geschäftsführer zuerst nur „ruhen“ ließ, bis er sich im Oktober auch aus der Geschäftsführung des IT-Dienstleisters neofonie zurückzog…

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Experten-Meinung zum Oops! Award: Olaf Kolbrück


In loser Reihenfolge werden Experten zum Thema Social Media Fail anläßlich unseres Votings für den Oops! Awards 2010 Stellung nehmen. Der Erste ist Olaf Kolbrück vom Branchenmagazin Horizont und Blogger bei off the record.
1. Was ist für Sie der größte Blog-Skandal unter den Top 5 und warum?
Ganz klar: Nestlé. Der eigentliche Skandal ist, dass Nestlé trotz eines gigantischen Kommunikationsapparates nicht in der Lage ist, auf krisenhafte Erscheinungen adäquat zu reagieren. Ein Unternehmen, das wie kaum ein Zweites mit seinen Produkten Teil des Alltags der Menschen ist, versteht es nicht, kundennah und menschlich zu agieren – oder – sarkastisch gesagt – dies zumindest zu simulieren. Das ist kurzfristig nicht einmal ein ökonomisches Problem. Die monetären Folgen des Kitkat-Falles sind homöopathisch. Mittelfristig aber hat das Verhalten Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Mitarbeiter und die Chance, in Zukunft qualifizierte Leute zu finden. Unternehmen, die in ihrem Verhalten derart institutionalisiert agieren, sind unfähig zu kultureller Veränderungen und damit auf lange Sicht in einer immer offeneren Gesellschaft nicht wettbewerbsfähig…

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Oops! Social Media Fail Compilation 2010

Der Jahresrückblick mit Sandra Maischberger steht schon in den Fernsehzeitungen. Spekulatius und Lebkuchen hängen uns schon seit Ende August aus den Ohren raus. Aber ein kleines Dorf unbeugsamer Social Media Experten wartet noch auf sein Lametta: Was war der schlimmste Fauxpas in Sachen Social Media in diesem Jahr? Wer hatte bei twitter die engste Verbindung zum hastag #fail?

Die Deutsche Bahn und die Süddeutsche Zeitung haben es getan, WeTab Geschäftsführer Helmut Hoffer, und Konstantin Neven Dumont auch. Die Rede ist von gekauften Blogbeiträgen und gefakten Kommentaren im Web. Seit Social Media immer mehr zur Unternehmenssache wird, häufen sich auch die Meldungen über Fakes und anonyme Beschimpfungen im Web 2.0. Jüngstes Beispiel: Der Fall „Konstantingate“. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier beschuldigte den Verlagserben Konstantin Neven Dumont, unter einem Pseudonym in seinem Blog unflätige und kritische Kommentare hinterlassen zu haben.

Konstantingate ist sicher ein Anwärter auf den Skandal des Jahres. Oder war es diese tolle Sache von vodafone? Eine Social Media Pressekonferenz voller Sprechblasen ohne eigentlichen nachrichtlichen Wert? Das Armageddon jeder PR-Agentur plus TV-Spot on heavy rotation? Kann sich keiner mehr erinnern? Tja. [war übrigens 2009, danke Robin]

Doch jetzt seid erst einmal ihr dran, die Leser von netzpiloten.de. Was war für euch persönlich der größte Fehlschlag in der Blogosphäre bzw. im Social Media Land? Welcher Skandal hat euch besonders beschäftigt oder aufgeregt? Hier habt ihr die Möglichkeit euren persönlichen Blog-Skandal 2010 einzustellen: Schreibt uns einfach in das Kommentarfeld unter diesem Beitrag, warum genau dieser Case euch am meisten beschäftigt hat und aus welchem Grund er aus eurer Sicht der Supergau 2010 war. Die zehn schlimmsten Cases werden anschließend von unserem Redaktions-Team vorgestellt und über ein Online-Voting zur Abstimmung durch die Leser freigegeben. Wir sind gespannt, welcher der SocialMedia-Skandal 2010 wird!

Wir suchen dann die meistgenannten und/oder am häufigsten im Web diskutierten Skandale heraus. Dann gibt es eine Umfrage zum Anklicken: Derjenige Skandal, der die meisten Stimmen erhält, wird mit dem „Oops! Award 2010“ bedacht.

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Karin Janner: ein Brettspiel für und aus der Community

Karin Janner kommt ursprünglich aus Wien, lebt und arbeitet nun jedoch als Marketing- und PR-Beraterin in Berlin. Einen besonderen Schwerpunkt hat sie auf Kultur- und Online-Marketing sowie Social Media gelegt. Sie ist einer der führenden Köpfe hinter der stARTconference, die jedes Jahr im Herbst Kulturschaffende und Web 2.0-Interessenten zusammenbringt. Für dieses Jahr hat sie sich eine ungewöhnliche Aktion ausgedacht: Zur Konferenz wird es ein Social-Media-Brettspiel geben, kollaborativ entwickelt und unter Creative Commons gestellt. Wir haben sie befragt, was es damit auf sich hat.

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Studie: Social Media Governance 2010

„Wie Unternehmen, Staat und NGOs die Herausforderungen transparenter Kommunikation im Internet steuern“ ist die Studie von Ansgar Zerfaß und Stephan Fink untertitelt. Sie soll einen Einblick geben in den aktuellen Stand der Verbreitung, Bewertung und Nutzung von Social Media in Firmen und Non-Profit-Organisationen.
In dem Gemeinschaftsprojekt wurden 1007 Fragebögen ausgewertet von Mitarbeitern der Universität Leipzig, des Magazins Pressesprecher sowie der Fink & Fuchs PR AG.

Vorab sind einige Ergebnisse bemerkenswert: 54 Prozent aller befragten Organisationen nutzen im Moment Social Media für Kommunikationsaufgaben. Allerdings ist die Hälfte (26,2 Prozent) seit weniger als zwölf Monaten aktiv, weitere 22,1 Prozent seit über einem Jahr und nur eine Minderheit von sechs Prozent verfügt über mehr als drei Jahre Praxis. Das ist nicht nur ein Trend. Es zeigt, dass die Sättigung im Umgang mit Social Media schneller stattfinden wird, als viele Auguren noch vor einem Jahr prophezeiten. Die Frage ist, ob es einen klaren Mehrwert gegenüber E-Mail, Foren und Projektplattformen im Intranet gibt oder das Ganze nur ein Experimentierfeld ist, von dem sich die Hälfte nach ein paar Monaten wieder abwendet…

Tools: Die Tools mit der größten Verbreitung sind Videosharing, Microblogging und Blogs. Bei den Social Networks, die bei den Studienautoren Communities heißen (?), liegen acebook, Xing sowie eigene Social Networks im Intra- und Extranet vorne. Die populärsten Anwendungen in PR-Abteilungen sind Facebook-Profile/-Seiten und Twitter-Kanäle. Corporate Blogs und Social Media Newsrooms sind dagegen bislang eine Randerscheinung. Zumindest das Erste liegt an dem enormen Aufwand und den noch immer vielstufigen Freigabprozessen in den Unternehmen, die jede Aktualität im Keim ersticken.

Risiken: Neben mangelnder strategischer Ausrichtung der internen Kommunikation, was seit 20 Jahren ein Manko der Kommunikationsarbeit ist, da sie sehr selten im Verbund mit Organisationentwicklung sowie der Personalentwicklung bzw. einem gerichteten Change Management arbeitet, sind die am häufigsten genannten Risiken von Social Media unter dem Stichwort „Kontrollverlust“ eher verschleiert als benannt. Als größte Chance wird von 82,3 Prozent der Befragten die zusätzliche, schnelle
Informationsverbreitung genannt, gefolgt von Verbesserungen bei Service und Kundenbindung (45,7 Prozent) und einer vereinfachten Beobachtung der öffentlichen Meinung (44,0 Prozent). Dabei wird die interne Potenz der neuen Möglichkeiten weitgehend ausgeblendet. das mag an einem Mißtrauen gegenüber demokratischen Verhältnissen und einem Unbehagen am Abbau von Hierarchien innerhalb von Firmen liegen…

Wer mehr lesen will, wird hier in diesem PDF fündig.

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Chatter: facebook & twitter für Firmen mit salesforce

Können Sie eigentlich bestimmten Dokumenten oder Apps folgen? Haben Sie ein eigenes kleines Facebook für ihre Sales/Marketing-Abteilungen? Nein. Dann könnte Salesforce Chatter etwas für Sie sein. Wer also intern bisher nicht viel Erfolg mit Wikis, Blogs oder anderen Informationsspeichern hat, der kann nun diese Platform nutzen, um Menschen und Informationen in Echtzeit zu verbinden. Und da salesforce der bekannteste SaaS-Anbieter (Software-as-a-Service) ist, hält sich der initiale Aufwand sehr in Grenzen. Mehr im 40-Minuten-Video dazu nach dem Klick:

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arte-Film: the social galaxy

Wer es vor 3 Tagen noch nicht im TV sah, sollte das unbedingt hier nachholen (in deutsch). Diese Dokumentation über die Ups & Downs beim Siegeszug der social networks ist unbedingtes Muss für jeden web aficionado und alle, die sich Social Media Berater nennen wollen.

Während es vor zehn Jahren noch eine klare Trennung zwischen dem Leben online und dem Leben offline gab, ist diese Grenze heute aufgehoben. Das ist nicht unproblematisch, denn viele junge Menschen dokumentieren ihr Leben öffentlich auf Twitter, Facebook, MySpace und auf Blogs. Da gibt es kein Zurück: Was einmal öffentlich ist, ist kaum mehr zu löschen. David Rowan, Chefredakteur von „Wired UK“, spricht über das Problem des Datenmissbrauchs und wie Daten weitergereicht und zweckentfremdet werden. Und Simon Waterfall, Kreativdirektor von „Poke“ in London, berichtet, dass er allein auf seinem Weg zur Arbeit von 250 Kameras erfasst, beobachtet und aufgezeichnet wird.

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Rezension: Social Media Relations

Der Autor Bernhard Jodeleit fehlt auf keinem social media event mit PR-Bezug. Er ist aber auch im Netz unterwegs, wenn es um relevante Diskussionen zum Thema PR und Social Media geht. Zum Vorteil gereicht ihm dabei die Tatsache, dass er sich zwar fast immer beteiligt, aber nie in den Vordergrund spielt. Genau so funktioniert auch sein Buch zum Thema: Social Media Relations, erschienen im dpunkt Verlag. In bester Beratermanier umkreist er zunächst die Ausgangslage, um möglichst viele Leser abzuholen, die mit einer gewissen Skepsis dem Thema gegenüber stehen. Mit einem distanzierten Ansatz führt er in Chancen, Herausforderungen und kritische Pfade ein, die in diesem Themenfeld lauern.

Methode

Dankenswerterweise ist es ihm gelungen an den wichtigen Stellen einige Checklisten für Praktiker zu platzieren, die den Gesamteindruck des Buches nicht zu einem Kochbuch für Social Media degradieren, wie es sie schon allerorten auf dem Grabbeltisch gibt. Allerdings gelingt der Spagat zwischen praktischem Nutzen und theoretischem Rüstzeug nicht immer. Denn der mahnende Hinweis, dass ein frischer Aktionismus ohne strategische Basis wenig hilft, wird nur mit wenig Substanz wirklich unterfüttert. Das mag aber auch an der jahrelangen Praxis liegen die Jodeleit im Agenturumfeld gesammelt hat. Denn viele Kunden können mit langfristigen Strategien wenig anfangen und kommen oft mit extrem trivialen Vorgaben wie Umsatzsteigerung oder besserem ROI ins Haus und winken mit Jahresverträgen.

Insofern fehlt leider dem noch immer virulenten Hinweis auf eine nachhaltige Ausrichtung von Kommunikation eine gute und nachvollziehbare theoretische Begründung – im Zeitalter von Social Media ist dieses Thema aber eher noch essenzieller als es das früher war und unter dem Stichwort integrierte Kommunikation in die Fachdiskussionen Eingang hielt…

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Rezension: Facebook – Marketing unter Freunden I

Wir haben uns entschlossen user generated journalism einzuführen. Das bedeutet, dass wir alle Leser ermuntern, Artikel einzureichen oder aber an den Rezensionen mitzuarbeiten. Das Ratgeber-Buch Facebook – Marketing unter Freunden ist so ein Fall. Eine unserer Autoren (Lena Brombacher) und eine Leserin – Bea Brenner – werden das Buch bewerten. Als Erste ist heute Lena dran und beschreibt den Nutzen aus Sicht der ehemaligen Pressearbeiterin. Frau Brenner wird dann mit ihren über 20 Jahren Erfahrung im Marketing und einer noch vorhandenen interessierten Distanz zu socialmedia berichten, ob und wie das Buch hilft, Hemmschwellen zu überwinden. (Redaktion Netzpiloten.de)

Worum geht es?

Facebook ist die populärste Schnittstelle aller Social Networks. Hier fließen Twitter, youtube, flickr und der Content sämtlicher Blogs, Websites und Plattformen aus dem WorldWideWeb zusammen. Mittlerweile zählt facebook 400 Millionen aktive Mitglieder weltweit, wäre facebook ein Land, wäre es das viertgrößte Land dieser Erde. Nirgendwo erreicht man eine so große Zahl an potentiellen Kunden. Doch wie kommt man als Unternehmen dorthin, wo sich die Konsumenten schon befinden?

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Social Network demographics and usage

emarketer hat mal wieder die Kristallkugel angeschmissen und bringt uns die Zahlen für die nächsten Jahren was den Gebrauch und die Reichweite von Social Networks angeht.
Da schau her: 65% der Amerikaner sind bald in Sozialen Netzwerken unterwegs. Dann haben wir das in 10 Jahren auch in Deutschland so – oder in 15 vielleicht.

Spannender finde ich persönlich ja die zweite Grafik:

Denn das würde bedeuten, dass die Hälfte der Senioren in Amerika die Netzwerke nutzen würde. Dabei ist das gerade das größte Problem in den Staaten wie neulich ein South Park Folge erleuchtete: Denn die Kids sind sehr genervt, dass sie jetzt von den Eltern und Großeltern als Freunde behandelt werden. Das macht sich offenbar nicht so prickelnd, wenn man so alte Knacker in der Freundesliste hat oder – noch schlimmer – die auch noch die Pinwand mitlesen. Tja. Selbst das schärfste Schwert wird irgendwann zum rostigen Schrott.

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