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XING: Schnell an die Börse!

Erst am neunten November hatte der Social Network-Anbieter XING (ehemals OpenBC) angekündigt, „binnen der nächsten sechs Monate“ an die Börse gehen zu wollen.
Nun ist es bereits soweit:

Am Freitag wurde unser Emissionsprospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt und wir planen, noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen. Die Notierung der Aktie der OPEN Business Club AG soll noch in der ersten Dezember-Hälfte an der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden.

Das teilte XING seinen Mitgliedern soeben per E-Mail mit und dürfte damit durchaus einige überraschen; die Hamburger legen mit ihrem Börsengang ein erstaunliches Tempo an den Tag.
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OpenBC/XING geht an die Börse

Das Social Network OpenBC/XING will – so versprach man bereits bei der Ankündigung des Namenswechsels – international tätig werden. Dazu will man nun die Kriegskassen offenbar füllen und tut in sechs Monaten den Schritt an die Börse: “Wir sind das erste Web-2.0-Unternehmen, das an die Börse geht“, sagte der erst 29 Jahre alte Unternehmensgründer Lars Hinrichs der F.A.Z.

Hoffen wir einmal, dass es nicht das erste Unternehmen einer Web 2.0-Börsenblase ist. Die Börse Stuttgart hatte erst am Dienstag einen „S-Box Web 2.0 Performance-Index“ eingerichtet, der sog. „Web 2.0 Unternehmen“ erfasst und derzeit Amazon.com, Ebay, Yahoo, Google, Murdochs News Corp. und noch einige kleinere japanische Firmen beinhaltet.

OpenBC will darüber hinaus ab 2007 einen Marktplatz für Dienstleistungen, Aufträge und Jobs anbieten: “Wir begeben uns damit in eine direkte Konkurrenz mit Jobbörsen“, sagte Hinrichs. Derzeit hat OpenBC laut seiner heutigen Aussendung 1,45 Mill. Mitglieder, wovon 13 Prozent das kostenpflichtige Angebot nutzen und monatlich 5,95 Euro zahlen.

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StudiVZ unter Feuer

Noch vor wenigen Wochen wurde die StudiVZ der Liebling der Blogwelt: Ein kleines StartUp aus Deutschland macht sich auf, den Studierenden ein social network im Format eines OpenBC zu bringen. Und dann wächst es auch noch außergewöhnlich schnell.

Doch jetzt gerät das 32 Mitarbeiter große Unternehmen zunehmend in die Kritik.
Man muss sich vorhalten lassen, das erfolgreiche facebook frech kopiert zu haben, was noch der harmloseste aller Vorwürfe ist, wenn auch ein peinlicher.
Vor allem in Sachen Kommunikation tritt man bei StudiVZ seit einer Woche ins Fettnäpfchen. Erst watscht man einen Journalisten im eigenen Weblog ab, jetzt will man im Firmenblog gnadenlos alles löschen, was nicht gefällt. Die feine Art ist das sicherlich nicht.
Und nebenbei klaut man der direkten Konkurrenz die Domains in anderen Ländern weg. Zumindest in dieser Sache allerdings streut man sich Asche auf das eigene Haupt.

Derweil muss man auch mit der Satire auf das eigene Projekt leben: Mit „PennerVz“ gibt es ein nicht ganz ernst gemeintes Verzeichnis der Armen und Ärmsten.

Unternehmen, vor allem solche, die nur im Netz unterwegs sind, müssen aufpassen: Hat man auch heute noch ein geliebtes Projekt, kann schon ein kleiner Fehler die Ursache dafür sein, morgen zum viel gehassten Objekt zu werden. Ähnliche Probleme hat derzeit auch YouTube. Und: Was heißt im Netz schon Treue?

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