All posts under netzwerk

Tor: Der FBI-Angriff aufs Darknet und seine ethischen Implikationen

data.path Ryoji.Ikeda - 3 (adapted) (Image by r2hox [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Wie geleakte Dokumente belegen, half die Carnegie Mellon University dem FBI bei einem groß angelegten Angriff auf das Tor-Netzwerk, einen populären Anonymisierungsdienst. Ziel war die Kriminalitätsbekämpfung, vor allem die Aufdeckung von Drogenschmuggel. Dabei wurden aber wahrscheinlich auch vollkommen unbeteiligte Nutzer de-anonymisiert. Das wirft Fragen auf. Sind IT-Fachleute zu sorglos, was [...]
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Digitale Hilfe für Flüchtlinge zwischen Regierung und Zivilgesellschaft

smartphone teen (adapted) (Image by Pabak Sarkar [CC BY 2.0] via flickr)
Im Netz finden sich viele wichtige Informationen für Flüchtlinge und Helfer. Online-Angebote der Bundesländer setzen dabei auf ganz unterschiedliche Formate. Das Netz ist beim Geschehen um Flucht und Aufnahme von Flüchtlingen nicht nur ein Ort polemischer Auseinandersetzung sondern auch spontaner Selbstorganisation. Dies betrifft die Flüchtlinge, für die Smartphones und soziale [...]
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5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook, das neue Google-Logo, Amazon, Startup-Unternehmen und Kommentar-Funktionen. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Social Media Today: And in Ominous News: Facebook had 1 Billion Users on Monday: Am Montag den 24. August, postete Mark Zuckerberg auf seinem eigenen Facebook Profil, dass Facebook die eine Milliarde Nutzer-Grenze geknackt hat. Außerdem fügt er seinem Post hinzu, dass das bedeutet, dass jeder siebte Mensch weltweit einen Account bei Facebook besitzt, um sich dort mit Freunden und der Familie zu verbinden. Allerdings hatte diese Plattform bereits über eine Milliarde Nutzer, nur haben sich am Montag über eine Milliarde Nutzer innerhalb von 24 Stunden in das Netzwerk eingeloggt. Zuckerberg bedankt sich in seinem Post bei der Community für die Erreichung dieser Zahlen und strebt nun das Ziel an, die ganze Welt zu vernetzen. Fragt sich nur, ob das wirklich so gut ist?

  • GOOGLE GWB: Das neue Google-Logo: Details zum Design, weitere Entwürfe & das Logo im Einsatz: Eine weitere Änderung steht im Hause Google an, denn nach der Umwandlung von Google in Alphabet vor wenigen Wochen, gibt es jetzt ein neues Logo. Erst gestern wurde die neue Änderung bekannt. Designer des neuen Logos berichten in einem Post, über die Beweggründe der Änderung des Designs. Man möchte sich auf die vier Hauptfarben konzentrieren und daher verzichtete man auf jegliche Nuancen. Das Logo soll außerdem auf allen Plattformen deutlich erkennbar sein und das auch auf kleinen Displays. Auch von der Zentrale wird bereits das alte Google Logo entfernt und das neue aufgehängt.

  • AMAZON Horizont: Prime-Kunden dürfen künftig TV-Sendungen herunterladen: Amazon setzt wieder einen drauf. Neben vielen Videostreaming-Diensten bietet Amazon seinen Kunden jetzt an, ausgewählte Sendungen herunterzuladen, um sich diese auch ohne Internetverbindung ansehen zu können. In der Auswahl stehen auch von Amazon selbst produzierte Sendungen wie “Bosch” oder “Transparent”. Der Dienst soll für Amazon-Prime Kunden verfügbar sein. Außerdem wird eine E-Book-Leihbücherei und eine schnellere Warenlieferung zu dem neuen Paket gehören.

  • STARTUP Welt: Auf der Suche nach Deutschlands Mini-Facebooks: Bei der Frage, welches Tech-Unternehmen eigentlich am schnellsten wächst, stellt sich heraus, dass die Frage kaum zu beantworten ist. Das Startup-Portal “Gründerszene” will das nun ändern und sucht die 111 wachstumsstärksten Tech-Unternehmen, welche anhand von transparenten Kennzahlen verglichen werden sollen. Die Umsatzzahlen werden dabei nicht veröffentlicht, sondern nur das prozentuale Wachstum der 111 Digitalunternehmen.Wie sich zeigt, boomt die Startup-Szene in Deutschland ordentlich und das vor allem in Berlin.

  • KOMMENTARE t3n: Beleidigungen, Hetze, Verschwörungstheorien: Warum News-Seiten ihre Kommentarfunktion abschaffen sollten [Kolumne]: Kommentar-Funktionen sind nicht immer von Vorteil. Wenn jeder seine Meinung zu einem Thema öffentlich abgeben kann, entstehen hin und wieder Beleidigungen, Hetze und Vorurteile. Auch Facebook hat dieses Problem, denn das soziale Netzwerk kann seine Kommentare nun mal nicht abschaffen. Anders sieht es bei News-Seiten aus. Hier wäre eine Abschaffung der Kommentar-Funktion durchaus möglich und teilweise auch sinnvoll, denn sofern das erste Kommentar verfasst ist, werden viele weitere Leser angeheizt, ihre Meinung dazu abzugeben und so entstehen die Streitereien, die es eigentlich gar nicht wert sind.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Was kann die neue Plattform Brigade?

Gedanke (adapted) (Image by stux [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Zwischen Social Network oder Polit-Tinder: Alexander Löser hat sich die neue Plattform Brigade mal genauer angesehen. Kann sie den Bürgern ein Raum für politische Statements bieten? In Deutschland scheint der Graben zwischen Politikern und Bürgern immer größer zu werden. Das liegt nicht zuletzt an den Bürgern, die ihre Meinung immer [...]
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Facebook: Trotz PGP mit Vorsicht zu genießen

Facebook (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Facebook hat angekündigt, seinen Nutzern zukünftig die Nutzung von PGP für die Verschlüsselung von Benachrichtigungs-Mails zu ermöglichen. Grundsätzlich ist dieser Schritt zu begrüßen – im Sinne der IT-Sicherheit wie des Datenschutzes ist Kryptographie eines der wichtigsten Werkzeuge. Das sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Facebook schon konzeptionell keine Plattform [...]
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Rackspace macht Entwicklern ein Geschenk

Managed Cloud (Bild by Screenshot YouTube Video Rackspace - Managed Cloud)
Startups bekommen von dem Web-Hoster Rackspace 600 Euro gutgeschrieben, wenn sie das neue Developer-Netzwerk von Rackspace testen. Rackspace ist einer der Weltmarktführer in Hybrid Cloud, einer Kombination aus einer öffentlichen und einer unternehmensinternen Cloud, die Unternehmen mehr Flexibilität in der Arbeit mit den firmeneigenen Daten gibt. Mit dem „developer+“-Programm erweitert [...]
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Die Rolle der Multi-Channel-Netzwerke

Youtube (adapted) (Image by Esther Vargas [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die Multi-Channel-Netzwerke zählen zu den wichtigsten Akteuren im Ökosystem von YouTube. Vor wenigen Jahren als Zusammenschluss von YouTubern gegründet, sind sie heute Künstlerbetreuer, Produktionsfirmen und Vermarkter in einem. Multi-Channel-Netzwerke nennen sich Unternehmen, die Künstler auf der Videoplattform YouTube von der Kanaloptimierung über die Produktion bis hin zu Vermarktung unterstützen. Wie kein [...]
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5 Lesetipps für den 11. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität in den USA, Kommunikation ohne Internet, das Urheberrecht, Social Media im Wahlkampf und dem Studium. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Re/code: What President Obama’s Net Neutrality Proposal Means: In einem Blogpost auf Medium erklärt der US-Präsident Barack Obama sein Vorhaben, wie er sich für ein offene Internet einsetzen möchte, indem die Netzneutralität ein wesentlicher Bestandteil der Ordnung darstellt. Amy Schatz und Peter Kafka kommentieren auf Re/code, wie realistisch die Pläne sind, wie die Entwicklung aussehen könnte und das es sich bei Obamas Statement in erster Linie um ein Statement handelt und noch nicht mehr.

  • KOMMUNIKATION Nieman Journalism Lab: Can mesh networks and offline wireless move from protest tools to news?: In Zeiten der Digitalisierung konzentriert sich unsere Kommunikation verstärkt auf das Internet, doch es ist auch (immer noch) die Zeit von politischer Unterdrückung und Folgen der Klimakatastrophe. Demonstranten werden online überwacht, während zum Beispiel Flutopfern keine funktionierende Infrastruktur zur Verfügung steht. Für diese Menschen sind nicht auf das Internet setzende Wege der Kommunikation entscheidend. Susan E. McGregor vom Tow Center for Digital Journalism stellt im Blog des Nieman Journalism Lab einige Tools und die Entwicklung an sich vor.

  • WAHLKAMPF The Huffington Post: Wie Facebook künftig Wahlen entscheiden könnte: In den letzten Wochen haben wir in den Lesetipps verschiedene Artikel zum Einfluss von sozialen Netzwerken bei den kürzlich stattgefundenen Wahlen in den USA kuratiert. Auf der Seite der deutschsprachigen Huffington Post (am besten mit dem Browser-Add-on Clearly lesen) fasst Sebastian Christ die Entwicklungen gut zusammen, gibt einen lesenswerten Überblick zum Thema und ordnet am Beispiel eines historischen Wahlkampfmoments die Bedeutung von Social Media ein.

  • URHEBERRECHT Vox: How copyright law could get you killed: Das Urheberrecht ist im digitalen Zeitalter schon eine wirklich gefährliche Sache. Ein Fall von Wissenschaftlern in den USA zeigt jetzt, dass das Urheberrecht auch tödlich sein kann. Genauer gesagt geht es um das Patentrecht und der Unterschied zum Urheberrecht wird in den bekannten Vox-Cards auch erklärt, weshalb der Artikel trotz der etwas spitz formulierten Überschrift einen interessanten Einstieg in die Debatte um immaterielle Güter und ihren manchmal Schaden verursachenden Schutzgesetzen ist, die zum Wohle der Menschheit gelockert werden müssten.

  • SOCIAL MEDIA The Conversation: Why we banned laptops, iPads and smartphones in lectures: Im australischen The Conversation-Blog schreibt der dänische Professor Bent Meier Sørensen über den Bann von Laptops, iPads und Smartphones in seinem Unterricht. Bei allen Vorteilen von sozialen Netzwerken im Unterricht, zeigt sich in seinen Kursen, dass sich die Hälfte der Studierenden davon ablenken lassen, was wiederum Auswirkungen auf die andere Hälfte der Anwesenden hat. Sørensen steht nicht im Verdacht in Manier des F.A.Z.-Feuilleton die neuen Medien einfach zu verteufeln, viel mehr geht es darum, wie an Anwesenheit gebundener Unterricht in Zeiten der sozialen Netzwerke funktionieren kann, immer auch gekoppelt an ihren Nutzen außerhalb der Unterrichtsstunden.

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Sicherheit: So gefährlich können öffentliche WLANs sein

Wifi and coffee (adapted) (Image by Valerie Everett [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Öffentliche WLANs sind unsicher. Soweit nichts Neues. Doch wie leicht Hacker letztlich an sensible Daten und Passwörter gelangen, liest sich wie eine Horrorstory. Ein öffentliches WLAN in einem Café, Flughafen oder größerem Geschäft kann einem vorkommen wie eine Oase in der Wüste. Die häufig geäußerten Warnungen und Sicherheitsbedenken ignoriert man [...]
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Podcasts: Immer schön rein in die Nische

My Podcast Set I (adapted) (Image by Patrick Breitenbach [CC BY 2.0] via Flickr)
Neunetz-Blogger Marcel Weiß gründet Podcast-Netzwerk: „Sie sind ein persönliches Medium„. Wenige Minuten, bevor sich die Tech-Community diese Woche über die chinesische Übersetzerin im Livestream des Apple-Events echauffieren konnte, hat der Blogger Marcel Weiß auf seinem Blog Neunetz.com verkündet: „Ich starte heute ein neues Podcast-Netzwerk„. Der Satz stand am Ende einer [...]
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Lesetipps für den 8. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Plagiate aus Deutschland, digitale Leuchtturmprojekte, Urheberrechte im Bezug auf Fotos, Umgehung von Internetsperren und Datenspionage. Ergänzungen erwünscht.

  • PRODUKTPIRATERIE „Made in Germany“: Deutsche Unternehmen als Plagiatoren: Fast jedes vierte Plagiat werde mittlerweile im Auftrag eines deutschen Unternehmens hergestellt. Im gnadenlosen Kampf gegen die stetig an Überhand gewinnende Produktpiraten müssen es deutsche Unternehmen zunehmend mit Tätern aus dem eigenen Land aufnehmen. Auch hierzulande scheuen sich Firmen nicht vor Plagiaten: Für den Ideenklau ist oft nicht ein Produzent im fernen China, sondern der Konkurrent um die Ecke verantwortlich.

  • POLITIK Medienpolitik: „Wir brauchen digitale Leuchtturmprojekte“: Bei der geplanten digitalen Agenda der Bundesregierung sollen Verschlüsselung, Breitbandausbau und Schutz der Privatsphäre zu den Kernpunkten gehören. „Die Digitale Agenda ist ein ressortübergreifendes Projekt der Bundesregierung. Damit werden die politischen Vorhaben bestimmt, die in den kommenden Jahren zur gezielten Weiterentwicklung der Digitalisierung vorangetrieben werden sollen.„, verkündet Dorothee Bär (CSU), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, im Interview.

  • URHEBERRECHT Urheberrechte – ein Affe auf Fototour: Ein frecher Affe klaut eine digitale Kamera und schießt damit ein Selfie. Der Besitzer der Kamera verlangt von Wikipedia, das Foto aus dem Netz zu nehmen. Die Macher des Lexikons widersprechen: Der Affe habe schließlich das Foto gemacht. Haben Tiere ein Urheberrecht?

  • NETZWERKE Mesh-Netzwerke: Wenn das Internet ersetzt wird: Eine Funktion in iOS 8 könnte 800.000 mobile Geräte miteinander verbinden. So könnte ein alternatives, von der Struktur des Internets unabhängiges Netzwerk entstehen.

  • DATENSCHUTZ Seitenkanalangriffe: Was verschlüsselte Kanäle verraten: Wer sich in potenziell gefährlichen oder zensierten Netzwerken bewegt, nutzt gerne verschlüsselte Tunnellösungen, um Netzwerkanwendungen über eine gesicherte Verbindung nach außen zu leiten. Gerne verwendet werden dafür etwa SSH oder OpenVPN. Doch auch wenn die Daten verschlüsselt sind, kann eine Analyse der übertragenen Daten trotzdem vieles über die Verbindung verraten. Durch die statistische Analyse des Netzwerkverkehrs eines verschlüsselten SSH-Tunnels gelang es nun Forschern, Rückschlüsse auf das verwendete Programm zu ziehen. Das entsprechende Tool wurde samt Quellcode veröffentlicht.

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Foursquare teilt künftig lokale Suche und Checkins auf 2 Apps auf

Das ortsbasierte Netzwerk Foursquare entbündelt das eigene Angebot und aus einer App werden künftig zwei. Eine App für soziale Interaktionen, eine App für die lokale Empfehlungsmaschine. Der ortsbasierte Dienst Foursquare ist mit seinen über 50 Millionen Nutzern der größte Anbieter in seinem Sektor. Jetzt wird aus Foursquare, das bis dato eine App für iOS, Android und Windows Phone war, ein Angebot, das sich auf zwei Apps aufteilt. Die neue App Swarm wird künftig, wenn in einigen Wochen der App-Split vollzogen wird, den Checkin und die sozialen Komponenten rund um ortsbasierte Services abdecken. Die Foursquare-App selbst wird künftig ausschließlich für die lokale Entdeckung zuständig sein. In einem längeren Bericht auf The Verge und im Foursquare-Blog.

Foursquare ist bereits abseits der großen Metropolen, in denen auch Yelp hilfreich ist, die oft einzige funktionierende lokale Empfehlungsmaschine. Man könnte es auch so sagen: Wo Yelp funktioniert, da funktioniert auch Foursquare. Aber Foursquare funktioniert auch in Gegenden, in denen Yelp noch nicht Fuß fassen konnte.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter anderem ist Foursquare von Anfang an ein mobiles App-Unternehmen gewesen. Foursquare war von Anfang an auf die mobile Interaktion geeicht. Die Niederschwelligkeit der Nutzungsarten bei Foursquare sichert eine schnellere Verbreitung des im Vergleich jüngeren Dienstes gegenüber dem größeren Yelp.

Der Checkin hat Foursquare groß gemacht, er hält den Dienst aber auch zurück. Foursquare war seit der Einführung der lokalen Empfehlungen, die auf den Checkin-Daten basieren, immer eine App für zwei nicht zwingend zusammengehörende Nutzungsszenarien:

  • Ich bin an diesem Ort und will wissen, wo man hier gut essen, trinken, tanzen etc. kann.
  • Ich bin an diesem Ort und will mich hier einchecken. (Um meinen Freunden zeigen zu können, wo ich gerade bin. Andere, wohl eher seltenere Gründe: Eigene Historie aufbauen. Foursquare mit Daten füttern, damit die eigenen Empfehlungen besser werden.)

Der erste Einsatzzweck ist zu einem großen Teil nur durch den zweiten möglich. Aber er ist nicht in der Nutzung selbst direkt an ihn gebunden.

Es ergibt deshalb sehr viel Sinn, dass Foursquare die beiden Nutzungsarten in zwei separate Apps aufteilt. Denn die lokale Suche ist natürlich der sehr viel populärere Einsatzzweck.

Foursquare stellt damit auch die Weichen für die eigene Zukunft: Mit der Foursquare-App können sehr viel gezielter die lokalen Empfehlungen vorangetrieben werden. Mit der Swarm-App können sie einen sozialen ortsbasierten Dienst mit weiteren Funktionen weiterentwickeln und gleichzeitig sehr viel stärker an der die Empfehlungen ermöglichenden Datenbeschaffung arbeiten.

Letztlich ist die Appaufteilung von Foursquare auch eine Nutzersegmentierung. Die passiven Nutzer  für die eine App, die aktiven Nutzer für die andere App. Deshalb ist auch klar, warum Foursquare die passive App wird. Die aktiven Nutzer sind viel eher dazu zu bewegen, eine neue zusätzliche App zu installieren als die passiven Nutzer.

Es könnte der Schritt zum endgültigen Durchbruch in den Massenmarkt für Foursquare sein.

Siehe zu Foursquare auch:


 


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Netzwerke ohne Hierarchien: Neue Netzwerke in alten Kabeln

Connections (adapted) (Image by fla m [CC BY 2.0] via Flickr)
Kann das Internet die hierarchischen Endlos-Schleifen unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems beenden? Meine Überlegungen zur Netzwerk-Ökonomie und der Durchbrechung von hierarchischen Organisationsformen finden im Social Web ein geteiltes Echo: „Praxisfernes Geschwurbel!“, heißt es in einer Tweet-Replik von Dagmar D. Ohne Netzwerke könnten Hierarchien gar nicht entstehen, bemerkt Sascha Stoltenow auf Google [...]
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Startups – die nächste Stufe des Prozessjournalismus

Eine neue Generation von Startups begreift Journalismus nicht als Produkt, sondern als Prozess. Auf Carta.info erklärt der Journalist Frederik Fischer, was das für den Journalismus bedeutet.

Etablierte Medien, die die neue Netzwerkstruktur verstehen und sich darauf einlassen, können sich wieder auf ihre Alleinstellungsmerkmale konzentrieren. Voraussetzung: Ein tiefgreifender Mentalitätswechsel der Amateure und Softwareentwickler, als Selbstverständlichkeit in den journalistischen Produktionsprozess integriert.

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Manetch.com – effizientes Netzwerken mittels Business-Matchmaking?

Können Manager mittels Business-Matchmaking tatsächlich Zeit beim Netzwerken sparen? Manetch.com glaubt daran.

Kontakte sind das A und O. Und ohne Netzwerk geht gar nichts. So oder so ähnlich lautet das Credo, welches sich ausnahmslos, wie ein roter Faden, durch alle Branchen zieht. Dabei geht es vor allem auch um den Austausch von Erfahrungen, Zielsetzungen und um die Suche nach Partnern. Eine neue Plattform möchte nun Manager und Entscheider nach dem Prinzip des Online-Datings zusammenführen und Kompetenzen vermitteln.

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Facebook, Google+, Twitter und das Leben selbst

Soziale Netze (hotblack)Es ist wunderbar. Die Sonne lacht sonntags. Dorffeste rauschen im Affenzahn an einem vorbei. Tanzen, Trinken, schräge Instrumente spielen auf schwankenden Musikern und das Land ist in Weltmeisterlaune. Olympia. EM. All das ist Schmuck am Nachthemd, wenn man draußen lustwandelt. Wer wollte da noch quantifizieren. Etwa sein Selbst oder gar andere Selbste. Aber ein kleines Häuflein Elend ist auch jetzt noch imstande, das Thema Soziale Netzwerke ernst zu nehmen…

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Gayromeo – ein Hidden Champion im deutschen Internet

Bei einem Hidden Champion steht die öffentliche Aufmerksamkeit in keinem Verhältnis zum Ausmaß der tatsächlichen Erfolgsgeschichte. Ein solcher unterschätzter Gigant ist das ursprünglich deutsche Gayromeo. Es steht auch international gut da, und ist weit über die Grenzen seiner Zielgruppe hinaus bekannt.


Quelle: „Ein Gayromeo für Heteros?“ (Ausschnitt)

In seiner Zielgruppe hat das Portal eine beispiellose Marktdurchdringung. Und Karteileichen sind eher die Ausnahme, das „schwule Einwohnermeldeamt“ wird von den meisten Mitgliedern rege genutzt. Laut einer Marktforschungsstudie aus dem Jahr 2010 liegt die durchschnittliche monatliche Nutzungsdauer bei zwölf Stunden pro Monat – und damit mehr als doppelt so hoch als bei Facebook oder StudiVZ…

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Geschichte des Internet und Ursprung des Web

Anläßlich der Diskussion um das Web und dessen Auswirkungen nicht zuletzt im öffentlichen Fernsehen, ist es offenbar an der Zeit, einige Vorurteile und Legenden zu beleuchten. Denn um eine profunde Diskussion darüber zu führen, was es kann das weltweite Datennetz, wäre es hilfreich, seine Anfänge und Vorhaben in den Blick zu nehmen, da die primäre Gestaltung dieses Netzes Folgen hatte, die wir heute zumindest teilweise in den Menschen oder die Gesellschaft verlegen.
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Wenn Netze werken

Der Aufenthalt und die Nutzung sozialer Netzwerke im Web werden immer wichtiger – sowohl auf individueller wie auch auf organisatorischer Ebene. Das passiert nicht zur Zufriedenheit aller. Widerstände und negative Reaktionen auf diese Netzwerke und ihre umfangreichen Potenziale sind keine Seltenheit. Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, hat vor ein paar Tagen das Ende der digitalen Privatsphäre ausgerufen und das Echo war geteilt. Das ist kaum verwunderlich. Nach einer bizarren Änderung der Nutzungsbedingungen im letzten Jahr hatte gerade Facebook eine sehr fein granulierbare Rechteverwaltung für hochgeladene Inhalte eingeführt. Das macht das ökonomische Nutzen der riesigen „Kundenzahlen“ nicht eben einfacher. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Scam- und Hoax-Gruppen, die nichts anderes tun, als bei den sozialen Netzwerken ihre Werbebotschaften unter das Volk zu bringen.
Eigentlich kommt die Idee hinter diesen Netzwerken aus dem klassischen Verhalten, das wir schon seit Jahrzehnten im Geschäftsverkehr kennen: Endlose Kontaktlisten mit unzähligen Visitenkarten zu erstellen, um die eigenen Interessen mithilfe eben dieser vielen Personen durchzusetzen. Die Visitenkartenschnüffler haben schon früher durch intensive Sammelaktivitäten und aufgeregtes Schleimen von sich reden gemacht.
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LinkedIn macht auf FaceBook

LinkedIn ist ab sofort mit Applikationen am Start und macht damit nach, was FaceBook mit seinen Applications erfolgreich vorgemacht hat. Im Video erklären die Macher was sie da vorhaben und wie es funktioniert.

Zunächst startet man mit einem kleinen, aber schon recht feinen Bündel an Zusatzprogrammen, die sich in das eigene LinkedIn-Profil einklinken lassen.

linkedin.png

Das noch kleine Application-Directory findet sich hier. Ob LinkedIn damit den erhofften Schub bekommt, bleibt natürlich abzuwarten, um es mal in eine Phrase zu packen. Mir hat sich jedenfalls der Mehrwert meines LinkedIn-Profils bisher noch nie erschlossen. Ab und an kommt eine Anfrage, aber das war´s auch schon. Auf mich wirkt LinkedIn zu unpersönlich und verschlossen. Mit Xing und FaceBook fahre ich da bisher besser. Mal abwarten, ob sich durch die Applications-Nummer daran etwas ändert.

[via, via]

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adical: Werben in Blogs

Spreeblick hat gestern die (ersten) teilnehmenden Weblogs für das vor kurzem eröffnete Werbenetzwerk adical vorgestellt. Die 27 Weblogs bilden einen offenen Verbund und hoffen so auf größere Werbeeinnahmen durch breiter gefächerte Kampagnen.
Unter den Teilnehmern sind „die üblichen Verdächtigen„, wie es Marcus Puchmayer formuliert, ich sehe durchaus die ein oder andere Überraschung in der Liste.
[tags]werbung,adical,spreeblick,netzwerk[/tags]

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Schweizerischer Blog-„Verein“

Mit “swissblogpress” ist heute ein Netzwerk von Weblogs gestartet, das die Bekanntheit und Glaubwürdigkeit von Blogs in der schweizerischen Öffentlichkeit stärken will. Den über das Netzwerk organisierten unabhängigen Mitgliedern (Weblogs) werden Dienstleistungen wie beglaubigte Leserzahlen, Unterstützung in Rechtsfragen (Rechtsschutz) und die gemeinsamen Vermarktung angeboten.
Dabei stellt sich der Verein nicht gegen etablierte Netzwerke wie Spreeblick oder Medienrauschen, denn die Organisationsstruktur ist anders und offenbar stehen hier nicht-kommerzielle Absichten im Vordergrund.

Mit dem neuen schweizerischen Angebot startet das erste deutschsprachige Netzwerk nach dem 9Rules-Modell, in dem alle beteiligten Blogs „frei“ bleiben und sich deren Autoren vernetzen, um sich auszutauschen. Erste Bemühungen in diese Richtung gibt es auch in Deutschland und vielleicht ist der Start eines schweizerischen Netzwerkes nach dem 9Rules-Modell ja ein Anreiz sich auch hierzulande zu beeilen.

[tags]schweiz,netzwerk,verband[/tags]

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