All posts under Netzneutralität

5 Lesetipps für den 6. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um David Byrnes Frust über Streaming und Radios, die neue YouTube-Chefin Susan Wojcicki, Journalismus auf Kuba, ein Beispiel für fehlende Netzneutralität und Kritik am veralteten Urheberrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • RADIO iRights.info: David Byrnes Frust: Auf iRights stellt Henry Steinhau das politische Engagement des New Yorker Musikers David Byrne genauer vor, der in der Vergangenheit mit seiner Kritik am Streaming auffiel (was die Musikindustrie auf der diesjährigen MIDEM anders sieht – Netzpiloten berichteten). Jetzt hat sich Byrne wieder zu Wort gemeldet: diesmal sind Streaming-Dienste, da sie überhaupt etwas zahlen, in Ordnung und kommerzielle Radiostationen in den USA, die nichts zahlen, das Problem. Wem das jetzt auch seltsam vorkommt, wird nach der Artikel von Steinhaus Artikel zumindest etwas klarer durchblicken.
  • YOUTUBE Süddeutsche.de: Führungswechsel bei Googles Videoplattform YouTube: Susan Wojcicki ist ein fester Bestandteil der Google-Legende. In ihrer Garage gründete ihr Schwager Sergey Brin zusammen mit Larry Page das Suchmaschinenunternehmen, deren 16. Mitarbeiterin sie wurde. Jetzt übernimmt Wojcicki die Leitung des Videoportals YouTube. Auf Süddeutsche.de stellt Pascal Paukner die neue Chefin von YouTube vor.
  • BLOGOSPHÄRE Knight Center: Cuban blogger Yoani Sánchez to open a new digital newspaper in the island: Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez, die mit ihrem in über 15 Sprachen übersetzten Blog „Generation Y“ stets informativ und kritisch über die kubanische Politik berichtete, kündigte am Freitag eine digitale Zeitung für die karibische Insel an. Damit möchte sie es ermöglichen, dass die kubanische Gesellschaft in ihrem Transformationsprojekt auf ein freies Medium mit einem weniger persönlichen Fokus zurückgreifen kann.
  • NETZNEUTRALITÄT Netzpolitik.org: US-Provider bremst Amazon-Cloud auf Schneckentempo: Was eine fehlende gesetzliche Verankerung der Netzneutralität bedeutet, ist gerade in den USA zu beobachten, wo Verizon, einer der großen US-Provider, vom Video-Streaming-Dienst Netflix zusätzliche Entgelte forderte, um dessen Stream-Daten durchzuleiten. Als Netflix sich weigerte, für die Durchleitung zu zahlen, drosselte Verizon nach Informationen des US-Blogger David Raphael bei Privatkunden seines Fiber-to-the-Home-Dienstes FIOS gezielt Daten von bestimmten Servern aus (sprich Netflix) – und zwar auf nur noch 40kB/s. So regelt das also der Markt.
  • URHEBERRECHT Social Media Watchblog: Das Urheberrecht ist von vorgestern: Im Social Media Watchblog schreibt Simon Hurtz über die beiden Aufreger dieser Woche in puncto Urheberrecht: Das Urteil des Landgerichts Köln über fehlende Urheberverweise in Dirkt-URLs von Pixelio-Bildern und die Forderung der GEMA, eine Lizenz für eingebettete YouTube-Videos zu bekommen und somit zweimal für den gleichen Inhalt zu kassieren. Sein Fazit: „Das derzeitige Urheberrecht muss endlich vereinfacht und den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters angepasst werden“, denn die derzeitige Rechtslage kriminalisiert zu schnell Internetnutzer.

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5 Lesetipps für den 4. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Transparenzbericht von Tumblr, wie Readfy die Buchbranche disruptet, Pubertät im im Netz, Netzneutralität in den USA und eine vielsagende Anekdote über Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • TUMBLR CNET News: Tumblr lets loose its first Transparency Report: Die im vergangenen Jahr von Yahoo aufgekaufte Blogging-Plattform Tumblr hat zum ersten Mal einen Transparenzbericht veröffentlicht, der zweimal im Jahr er scheinen soll. Daraus geht hervor, dass es 2013 insgesamt 462 Anfragen vom Staat bekam und in 76 Prozent der Fälle auch Folge leistete. Vergleiche zu früheren Jahren, in den Tumblr zumindest den Ruf einer Plattform für freie Meinung (jeglicher Art) hatte, sind leider nicht möglich.
  • READFY e-book-news.de: Readfy disruptet die Buchbranche: Mit Readfy startete gestern eine Plattform für E-Books, die den Nutzern einen New Deal anbietet: kostenlos und unbegrenzt E-Books lesen mit Werbeeinblendung, oder gegen einen Monatsbetrag eine unbegrenzte E-Book-Flatrate. Offensichtlich hat sich jemand von den zwar Reichweite fast schon garantierenden, aber stets bekämpften E-Book-Piraten inspirieren lassen und das Geschäftsmodell auf legale Füße gestellt.
  • NETZGESELLSCHAFT Zeit Online: Ewig währt die Netzpubertät: Auf Zeit Online schreibt Kathrin Passig in ihrer Kolumne über mehr Verständnis für die oft belächelten Technik-Enthusiasten, die auch mal ein paar Tage vor Verkaufsstart eines neuen Geräts vor einem Shop campen. Passig nennt das Netzpubertät – etwas, dass auch wir ab und zu durchleben.
  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: New Net Neutrality Bill Introduced, Has No Chance Of Passing: Auf Techdirt hat Mike Masnick einen neuen Gesetzesentwurf aus den USA veröffentlicht, in dem eine Hand voll Angeordneter doch noch die Netzneutralität per Gesetz einführen wollen. Wie MAsnick aber richtig schreibt, kommt das Gesetz aus der „Das ist nicht die Lösung, die wir haben wollen“-Abteilung, denn dieser Entwurf wird niemals angenommen werden und kann als PR-Maßnahme abgetan werden. Ein Kompromiss scheint bei diesem Thema zwischen Demokraten (für Netzneutralität) und Republikaner (gegen Netzneutralität) nicht in Sicht.
  • NETFLIX The New Yorker: Netflix and the Future of Television: Im aktuellen New Yorker gibt Ken Auletta eine Anekdote von Netflix-CEO Reed Hastings wieder, die sehr an eine ähnliche Geschichte von Jeff Bezos erinnert, die in Brad Stones neuestem Buch über den Amazon-Gründer nachgelesen werden kann. Wie Bezos sich einst mit Barnes & Noble-CEO Len Riggio traf, der das Unternehmen platt machen wollte, hatte Hastings einmal ein Treffen mit Blockbuster, die das Gespräch ebenfalls mit der Ankündigung eines eigenen Services beendeten. Die Parallelen sind spannend, wie die Aussichten von Netflix.

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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die 6 Ws der Überwachung, Googles Desinteresse an wirklicher Verschlüsselung, die Renaissance der Longreads, Propaganda für Kinder und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • PROPAGANDA Zeit Online: NSA rekrutiert Nachwuchs auf Website für Kinder: Patrick Beuth beschreibt auf Zeit Online den Versuch der NSA, mit Comicfiguren und Spielen schon Kinder von der Arbeit beim Geheimdienst zu überzeugen. Die CryptoKids getauften Figuren haben dabei so schillernde Namen wie Decipher Dog oder Crypto Cat und sollen Kindern den Spaß am Codeknacken vermitteln.
  • LONGREAD The Atlantic: Sit Back, Relax, and Read That Long Story – on Your Phone: Ein sogenannter Longread, auf Deutsch Essay genannt, hat sich auf BuzzFeed zum absoluten Klicktipp entwickelt. Der mehr als 6000 Worte Artikel wurde innerhalb von zwei Wochen rund eine Million mal aufgerufen. Beachtenswert ist, dass die Hälfte der Leser den Artikel auf dem Smartphone lasen. Mit dieser vermeintlichen Renaissance der Reportage im mobilen Zeitalter befasst sich Megan Garber in einem Beitrag bei The Atlantic.
  • GOOGLE PandoDaily: Why true user privacy is Google’s biggest enemy: Auch Google hat mit einem starken Vertrauenslust seit den Snowden-Enthüllungen zu kämpfen und versucht seine Nutzer mit neuen Features zu überzeugen. Gmail ist laut Google verschlüsselt und soll jetzt eine noch sichere Kommunikation ermöglichen, geschützt vor NSA und Überwachungsstaaten. Aber eben nicht geschützt vor Google, dass trotzdem alles mitlesen kann und wohl niemals End-to-End-Verschlüsselung anbieten wird. Yasha Levine erklärt auf PandoDialy das auf eigene Überwachung setzende Geschäftsmodell von Google.
  • NETZNEUTRALITÄT Musikmarkt: EU-Ausschuss stimmt gegen Datenlimit und für Net: Der EU-Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) stimmte in einem Kompromissvorschlag für die Sicherung der Netzneutralität ab. Die Filterung von Datenverkehr und Limitierung soll nicht möglich, alle Inhalte gleichberechtigt behandeln werden. Auch sollen Endnutzer das Recht bekommen, personenbezogenen Daten einzusehen und zu löschen. Sollte der federführenden Industrieausschuss (ITRE) die Empfehlung berücksichtigen und genauso entscheiden, könnte Netzneutralität in Europa Realität werden.
  • ÜBERWACHUNG Jung & Naiv: Die sechs Ws der Überwachung mit Sascha Lobo: Anstatt eines Lesetipps gibt es zur Abwechslung mal die Empfehlung eines Videos: Der Journalist Tilo Jung hat sich mit Sascha Lobo im Berliner Stasi-Museum getroffen um mit ihm zu klären, ob dieser Überwachungsskandal eigentlich schon vorbei ist. Lobo erklärt vor der historischen Kulisse die „sechs Ws der Überwachung“ – Wer wird überwacht, Was wird überwacht, Wie wird überwacht, (seit) wann wird überwacht, Wo wird überwacht, Warum überwacht wird – und neben vielen anderen Punkten auch Lösungsansätze für die Totalüberwachung.

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Deutsche Telekom weitet Kooperation mit Evernote aus

Evernote Meetup Paris (adapted) (Image by Heisenberg Media [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Kooperation zwischen Deutsche Telekom und Evernote wird auf zwölf europäische Märkte ausgeweitet – auf Kosten von Netzneutralität und Innovation.Die Deutsche Telekom und Evernote haben heute bekannt gegeben, dass sie ihre Partnerschaft ausbauen und zusätzlich zu Deutschland in zwölf weiteren europäischen Märkten zusammenarbeiten. In der Strategie der Deutschen Telekom markiert [...]
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EDRi: Internet-Zensur in der Türkei wird schärfer

Die türkische Bürgerrechtsorganisation Alternative Informatics Association warnt vor neuen Gesetzen in der Türkei zur Internet-Zensur. // übersetzt von Janina Gera Der Gesetzesvorschlag und dessen Rechtfertigung, die der Präsidentschaft des Türkischen Parlaments von der AKP (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) zur Zustimmung vorgelegt wurden, beschäftigen sich mit „der Reglementierung von internetbasierter [...]
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5 Lesetipps für den 28. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Anforderungen an die Netzpolitik, Vorratsdatenspeicherung, Investigativ-Journalismus, Startup-Finanzierung und Die Xing-Story. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK medienpolitik: Netzpolitik als Nische: Das war einmal: Der Chef der Berliner Senatskanzlei hat Anforderungen an die Netzpolitik einer Bundesregierung für die kommenden Jahre interpretiert. Die Stärkung des Internets, die Netzneutralität muss verankert werden und es muss einen Zugang zu schnellem Internet geben. Zu finden sind diese Forderungen auch als Entwurf im Koalitionsvertrag.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Golem: „Nichts gelernt aus NSA-Skandal“: Von Verbraucherschützern bis zu Parteienvertretern gibt es eine scharfe Ablehnung der Massenüberwachung durch die Vorratsdatenspeicherung, die die große Koalition wieder einführen will. Der IT-Branchenverband Bitkom reagiert indes sehr zurückhaltend.
  • JOURNALISMUS Berliner Gazette: „Offshore Leaks“ als Modell für Komplizenschaft im internationalen Investigativ-Journalismus: Das Projekt „Offshore Leaks“ ist eines der größten und komplexesten in der Geschichte des grenzübergreifenden und investigativen Journalismus. Ziel des Projekts ist, der Öffentlichkeit einen Blick in die Offshore-Welt zu ermöglichen, der vorher nicht möglich war. Stefan Candea zeigt, wie die Arbeit am „Offshore Leaks“-Projekt funktioniert und warum es ein Modell für die Zukunft des internationalen investigativen Journalismus ist.
  • STARTUP t3n: Startup-Finanzierung: Bootstrapping, Venture-Capital oder doch lieber Crowdfunding? Wie kann ein Startup finanziert werden und welches Modell ist das beste für das Produkt? Ein Rundumblick mit Ausblick auf die fünf Formen der Startup Finanzierung. Was muss beachtet werden und wo führt der richtige Weg hin?
  • SOCIAL MEDIA meedia: Die Xing-Story: ein Traum, der platzen könnte: Xing ist nachhaltig profitabel, Umsatz und Mitgliederzahlen wachsen. Allerdings gibt es Gefahren, die eines Tages den Traum platzen lassen könnten. Allen voran die ständige Bedrohung durch den weltweit agierenden US-Konkurrenten LinkedIn, der in Deutschland immer stärker zulegt.
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5 Lesetipps für den 30. September

In unseren Lesetipps geht es heute um den Jugendmedienschutz in den USA, Congstar will gegen die Netzneutralität verstoßen, Evernote lernt von Apple, Datenschutz in Googles Gmail und eine Buchpräsentation zu Wikileaks. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT W&V: Auch Congstar will Datengeschwindigkeit drosseln: Nach der Telekom will nun auch deren Tochtergesellschaft Congstar die Datengeschwindigkeit bei DSL-Anschlüssen reglementieren. Ein Firmensprecher bestätigte dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Mit der Netzneutralität nimmt man es wohl im ganzen Telekom-Unternehmen nicht sehr genau.
  • JUGENDMEDIENSCHUTZ Vanity Fair: What Facebook, Twitter, Tinder, Instagram, and Internet Porn Are Doing to America’s Teenage Girls: Kinder- und Jugendschutz im Internet ist in Deutschland schon lange Teil der öffentlichen Debatte, wie die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert. In den USA beginnt sie jetzt auch, denn 81 Prozent der Heranwachsenden sind online und werden von dem Medium Internet geprägt.
  • EVERNOTE CNET News: What Evernote has learned from Apple: Die Notiz-Software Evernote hat sich in den letzten Monaten nicht nur zu einem der nützlichsten Onlinedienste entwickelt, sondern ist auch zu einem der schicksten Dienste geworden. Die Konzentration auf das Design ist wichtig und hier zeigt sich, dass Evernote vom Besten gelernt hat: Apple.
  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Verstößt Gmail gegen Recht auf Privatsphäre?: Es ist keine Neuigkeit, dass Google alle Mails in seinem Dienst Gmail scannt, um Werbung maßzuschneidern. Neu ist aber, dass dieses Verhalten sogar nach US-amerikanischen Datenschutzbestimmungen unzulässig sein könnte. Eine Sammelklage dagegen ist zulässig, hat eine Richterin in Kalifornien befunden.
  • WIKILEAKS Politik Digital: Wikileaks-Aktivist Appelbaum wirft Guardian schwere Fehler vor: Die Guardian-Redakteure Luke Harding und David Leigh wollten ihr Buch „WikiLeaks – Julian Assanges Krieg gegen Geheimhaltung” präsentieren, in dem sie sich auch kritisch mit WikiLeaks auseinandersetzen – aber schon bald standen die Journalisten selbst unter Beschuss. Tobias Mayer war für Politik-Digital.de vor Ort.

 

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5 Lesetipps für den 20. September

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft von PR, eine Artikelreihe zur digitalen Gesellschaft, Videochat-Alternativen, Netzneutralität und Meilensteine des Internets. Ergänzungen erwünscht.

  • PUBLIC RELATIONS Pressesprecher: Hat PR eine Zukunft?: Während viele Köpfe aufgeregt über die Geschäftsmodelle eines modernen Journalismus debattieren, steht auch die PR-Branche vor einem Paradigmen-Wechsel. Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft, beschreibt, warum die PR neue Geschäftsmodelle braucht und was sich ändern muss.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT Süddeutsche.de: Debatte zur Digitalisierung von Süddeutsche und Vocer: Die Münchner Zeitung Süddeutsche und die Hamburger Medienplattform Vocer starten gemeinsam eine Artikelreihe zur Digitalisierung unserer Gesellschaft. Im Auftakt schreibt Stephan Weichert über die Debattenkultur und Politik im Digitalen.
  • VIDEOCHAT ReadWrite: 5 Services That Can Upgrade Your Video Chat Experience: Auf ReadWrite stellt Chris McConnell fünf Videochatdienste vor, die die meisten sicher noch nicht kennen. Denn es gibt mehr als Skype, Airtime und Hangouts. Die noch unbekannten Alternativen haben es in sich, längst vorbei sind die Zeiten, in dem Videochats qualitativ schlecht und schwer zu bedienen waren.
  • NETZNEUTRALITÄT Carta.info: Die Verwirklichung des vernetzten Kontinents: Das Netz soll ganz nach den Wünschen der großen Telkos reguliert werden. Damit entsteht ein Zweiklassennetz, in dem schnell vorankommt, wer gut zahlt. Auf Carta kommentiert Thomas Stadler den letzte Woche von der EU-Kommission vorgelegten Verordnungsvorschlag.
  • INTERNET Kroker’s Look @ IT: Von der ersten E-Mail zum ersten Tweet: Zwar wirken die Zeichnungen der Meilensteine eher wie Grabsteine, doch die von Michael Kroker besprochene Infografik ist doch interessant, zeigt sie die Geschichte des Internets und die wichtigsten Errungenschaften – von der ersten E-Mail zum ersten Tweet.

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5 Lesetipps für den 12. September

In unseren Lesetipps geht es heute um ein bisschen Netzneutralität, wie mit Twitter 4 Milliarden US-Dollar vernichtet wurden, eine Bitcoin-Prognose, Apples Chart und Facebooks neuer Newsfeed. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: EU-Kommission einigt sich auf etwas Netzneutralität: EU-Kommissarin Neelie Kroes will den Telekommarkt regeln und mit ihm auch die Netzneutralität. Ihr von Aktivisten stark kritisierter Entwurf war selbst bei Kollegen umstritten, hat sich aber trotzdem durchgesetzt.
  • TWITTER Egghat: Ein Tweet und seine Geschichte: Ein 26-jähriger Analyst würfelt ein paar schon bekannte Fakten über ein Öl-Unternehmen zusammen und kündigt seine „kritische“ Studie auf Twitter an. Was macht die Börse? Sie reagiert panisch, der Kurs der Firma sinkt und 4 Milliarden US-Dollar Wert sind vernichtet.
  • BITCOIN TechCrunch: How Bitcoin Is Following In The NASDAQ’s Footsteps: Auf der TechCrunch Disrupt in San Francisco nahm Alex Wilhelm an einer Diskussion über die Zukunft von Bitcoin teil und stellt dabei eine interessante Parallele zu NASDAQ-Kurs in den 90er Jahren fest,.
  • APPLE Quartz: The chart Tim Cook doesn’t want you to see: Auf der Präsentation des neuen iPhone zeigte Tim Cook ein seltsames Chart ohne viel Aussagekraft. Das auch dieses Bild mehr zu sagen hat als Cook lieb ist, zeigt die lesenswerte Interpretation von David Yanofsky.
  • FACEBOOK Clothesline: Facebook’s About to get a Whole Lot Prettier: Facebook bastelt mal wieder am eigenen Newsfeed-Design. Jeremy Leon findet, dass das soziale Netzwerk dadurch hübscher wird und stellt auf seinem Blog die wesentlichen Verschönerungen genauer vor-

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5 Lesetipps für den 11. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Designlösungen gegen Anmeldungen und Überwachung, Netzneutralität in Gefahr, Diskussion um die Aufgabe von Journalismus und Apple-Leaks. Ergänzungen erwünscht.

  • DESIGN Medium.com: Stop Making Me Sign Up: Heutzutage „verstecken“ sich Informationen und Dienste oft hinter einer Registrierung, die auch bei einmaligem Besuch unsere Daten sammelt. Lee Munroe stört sich daran (wie wir übrigens auch) und fordert von seinen Design-Kollegen, dass der Sign-Up-Wahnsinn ein Ende haben muss.
  • NETZNEUTRALITÄT Digitale Gesellschaft: Kroes’ Klientelpolitik gefährdet Netzneutralität auf europäischer Ebene: Morgen wird die Europäische Kommission unter der Leitung der Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, einen Verordnungsentwurf vorlegen, mit dem ein einheitlicher europäischer Telekommunikationsmarkt geschaffen werden soll. Eine vorzeitig bekannt gewordene Fassung des Entwurfs enthält auch Regelungen zum Recht auf einen “freien Internetzugang”. Der Digitale Gesellschaft e.V. begrüßt die Zielsetzung des Entwurfs, hält jedoch die konkrete Umsetzung für verfehlt, da mit ihr faktisch die Netzneutralität in Europa abgeschafft wird.
  • ÜBERWACHUNG Heise Online:IETF-Entwickler stellen sich dem Überwachungsskandal: Bei der Entwicklung heutiger Internetprotokolle wurde eine anlasslose Totalüberwachung des Internets nicht eingeplant. Entwickler diskutieren deshalb jetzt, welchen Beitrag sie bei der Entwicklung neuer Protokolle leisten können, um von Anfang an Privatsphäre durch das Design zu ermöglichen.
  • APPLE LEAK Süddeutsche.de: Ein junger Australier verrät Apples intimste Geheimnisse: Er ist jung und er mag Louis Vuitton. Darüber hinaus ist nicht viel bekannt über Sonny Dickson. Mit einer Ausnahme: Der junge Mann ärgert seit Monaten den größten Technologiekonzern der Welt. Er veröffentlicht Fotos von Produkten, die Apple noch gar nicht vorgestellt hat. Wie ist das möglich?
  • JOURNALISMUS Slate: The rest of the Snowden files should be destroyed: Interessante Gedanken hat Thomas Rid auf Slate.com niedergeschrieben: Seiner Meinung nach sollten die Medien den Rest der Snowden-Enthüllungen ungelesen zerstören und die Meinungsbildung der Öffentlichkeit überlassen. Alles andere wäre Profitgier an der Schlagzeile und die Beeinflussung durch aktive Journalisten und Cyberaktivisten.

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5 Lesetipps für den 2. September

In den Lesetipps geht es heute um den Fluch/Segen von Konnektivität, Netzneutralität in den Wahlprogrammen, Facebook-Nutzer als Produkt, Google kauft für eine Android-Smartwatch ein und die NSA baut ein Bot-Netz auf. Ergänzungen erwünscht.

  • KONNEKTIVITÄT Bits-Blog: More Connected, Yet More Alone: Wir sind verbundener denn je und durch Smartphones auch rund um die Uhr von überall. Doch diese Konnektivität scheint manche vom eher im Da und Dort verweilen zu lassen als im Moment vor Ort. Kritik kommt daran auf, aber auch Gedanken über Medienkompetenz in unserer Gesellschaft, die vielleicht noch lernen muss, wie sich eine globale Vernetzung im Hier und Jetzt nutzen bzw. vergessen lässt, wenn man das will.
  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Netzneutralität in den Wahlprogrammen der Parteien: Auf Zeit Online analysiert Angela Gruber die Positionen zur Netzneutralität in den Wahlprogrammen der Parteien. Sie sind alles andere als deckungsgleich, denn auch wenn ein neutrales netz das wichtigste Ordnungsprinzip des Internets ist, gibt es keinen parteiübergreifenden Konsens, dass Netzneutralität eine gute Sache ist und der Staat sie garantieren muss.
  • FACEBOOK ReadWrite: Facebook zerstreut alle Zweifel daran, ob die Nutzer das Produkt sind – sie sind es: Ende letzter Woche hat Facebook in Mails an seine Nutzer über die neuen Datenschutz-Bestimmungen aufgeklärt. Informationen sollen jetzt noch leichter geteilt werden, aber auch der Werbesektor wird in dem sozialen Netzwerk ausgebaut. Selena Larson ist „beeindruckt“ davon, wie offen Facebook klar macht, dass die Nutzer das Produkt sind.
  • GOOGLE Time Techland: Google May Have a WIMM to Make a Smartwatch: Seit Jahren kommen die sogenannten Smartwatches in ihrer Entwicklung nicht weiter. Das könnte sich jetzt ändern, denn Google hat das 2011 gegründete Startup WIMM gekauft, dass sich zu einem Smartphone-Spezialisten entwickelt hat. Es ist der erste Hinweis darauf, dass die Android betreibende Firma auch an Smartwatches als Produkt denkt.
  • BOT-NETZ Spiegel Online: NSA will mehr als 85.000 Computer mit Spionage-Software infizieren: Die „Washington Post“ hat geheime Haushaltspläne der US-Geheimdienste ausgewertet und ist auf Beweise gestoßen, dass die NSA unter dem Codenamen „Genie“ ein weltweites Bot-Netz aufbauen. Mindestens 85.000 Computer sollen mit einer Spionage-Software infiziert werden, um eine Kontrolle über startegische Ziele zu gewinnen.

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5 Lesetipps für den 31. Juli

In den Lesetipps geht es heute um Werbevideos auf Facebook, Bildtelefonie, fehlende Netzneutralität bei Google Fiber, Netzpolitik in den Wahlprogrammen und Hacks von Chromecast. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Bloomberg: Facebook plant Werbevideos: Facebook plant einen Videodienst für Werbung. Die bis zu 15 Sekunden langen Spots sollen nach Alter und Geschlecht buchbar sein und Nutzern bis zu dreimal am Tag gezeigt werden. Mark Zuckerberg will damit einen Teil der TV-Werbung von TV-Sendern bekommen.
  • BILDTELEFONIE Netzwertig.com: Die Befürworter der Bildtelefonie hatten doch Recht: Ende der 90er Jahre träumte die Telekommunikationsbranche von der Videotelefonie, doch durchsetzen konnten sich Bildtelefone nie. Durch das Internet setzten sich dann aber geräteunabhängige Videodienste wie Skype durch. Martin Weigert über die Entwicklung der Bildtelefonie. Mehrfach versuchte die Telekombranche vergeblich, Bildtelefonie zu etablieren. Relativ unbemerkt haben sich Videogespräche mittlerweile doch zum Standard entwickelt – allerdings auf anderen Wegen als ursprünglich erwartet.
  • NETZNEUTRALITÄT Wired.com: Keine Netzneutralität bei Google Fiber: In den USA tritt Google verstärkt als Anbieter von Infrastruktur auf, z.B. mit dem Breitband-Projekt Google Fiber. Doch schnell ist nicht immer gut, wie sich jetzt zeigt. Google bestimmt, was durch die Leitung gehen darf und was nicht. Eigene Server dürfen Nutzer nicht betreiben, ein Verstoß gegen die Netzneutralität.
  • NETZPOLITIK Politik Digital: Netzpolitik in den Wahlprogrammen der Parteien: Um einen Überblick zum Spezialthema Netzpolitik zu gewinnen, hat das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory ein Netz-Radar entwickelt, um sich mit den Aussagen der Parteien zu beschäftigen. Politik Digital erklärt das Online-Tool.
  • CHROMECAST ReadWrite: 5 coole Hacks des Chromecast von Google: Noch gibt es Googles neuen TV-Stick namens Chromecast nicht in Deutschland und auch in den USA ist er bereits ausverkauft, aber findige Nutzer haben bereits lauter Hacks entwickelt. ReadWrite listet schon einmal die fünf coolsten Hacks auf.

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5 Lesetipps für den 17. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Google Streetview auf und vom Pariser Eiffelturm, eine Zahl mit vielen Nullen und Rocket Internet, Yahoos erstes Jahr unter Marissa Mayer, Netzneutralität in Europa und in Kalifornien designte Probleme unserer Gesellschaft. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE STREETVIEW Google Blog: Mit Google Street View den Eiffelturm erklimmen: Das Google Cultural Institute hat in Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft “Société d’Exploitation de la Tour Eiffel” drei Online-Ausstellungen geschaffen, für das ein Street View-Team mehrere Stockwerke des Eiffel Turms Erklommen und spezielle Aufnahmen machten. Die Aufnahmen zeigen einen 360 Grad-Rundumblick auf die Architektur des Bauwerks und eine tolle Aussicht auf Paris.
  • ROCKET INTERNET Heise.de: Über eine Milliarde US-Dollar von Investoren: Der Berliner Startup-Entwickler Rocket Internet hat 2013 bislang Investitionen von rund einer Milliarde US-Dollar (rund 764 Millionen Euro) angezogen. Rund 650 Millionen US-Dollar flossen dabei von verschiedenen Investoren an einzelne Startups, 400 Millionen gingen von den beiden großen Geldgebern Kinnevik und Access direkt an die Muttergesellschaft Rocket Internet, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
  • YAHOO WSJ.com: Yahoo’s Marissa Mayer Hits One-Year Mark: Das WSJ lässt das erste Jahr von Yahoo unter Marissa Mayer noch einmal Revue passieren. Mayer hat es bisher geschafft, neben einer Vielzahl von zum Teile spektakulären Einkäufen, dass Unternehmen positiver in die Schlagzeilen zu bringen. Die Aktionäre scheinen den Versuch einer strategischen Neuaufstellung zu belohnen, denn zumindest an der Börse hat sich Yahoo wieder erholt.
  • NETZNEUTRALITÄT Golem.de: EU-Kommission will Zwei-Klassen-Internet erlauben: Während in Deutschland über die Notwendigkeit der gesetzlichen Festlegung von Netzneutralität diskutiert wird, ähnlich wie in den Niederlanden, geht die EU-Kommission in die andere Richtung. Nach dem Willen der EU-Kommissarin Neelie Kroes sollen die Internetprovider freie Hand für die Bevorzugung von Inhalten bestimmter Anbieter bekommen.
  • APPLE Fastcodesign.com: Designed in California: Designed in California. Der neue Werbeslogan von Apple beschreibt nicht nur ziemlich gut den Zeitgeist der digitalen Gesellschaft, sondern zugleich auch das Problem. Mark Wilson hat die neue Apple-Werbung die Augen geöffnet und er hofft, dass wenn das Problem einmal erkannt wurde, es nicht mehr zu ignorieren ist.

 

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5 Lesetipps für den 2. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die Chronik des Überwachungsskandals, den Start von Firefox OS, Apple’s Patentantrag für die iWatch in Japan, zehn alternative Musikdienste und zwei Seiten in der Netzneutralitätsdebatte. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG tagesschau.de: Chronologie eines Überwachungsskandals: Täglich gibt es neue Meldungen über mutmaßliche Ausspähaktionen des US-Geheimdiensts NSA – und das seit Wochen. Auch der britische Geheimdienst GCHQ steht in der Kritik. „Prism“, „Tempora“ und die Reaktionen – die Tagesschau hat den Verlauf des Skandals übersichtlich geordnet.
  • FIREFOX OS areamobile.de: Erstes Smartphone mit Firefox OS startet in den Verkauf: Als weltweit erster Mobilfunkanbieter startet Telefónica heute den Vertrieb von Smartphones mit dem Mozilla-Betriebssystem Firefox OS in Spanien. Den Anfang macht das ZTE Open für 69 Euro, dass areamobile.de näher vorstellt.
  • SMARTWATCH W&V: Apple beantragt Markenschutz für iWatch in Japan: Der Kampf ums Handgelenk könnte in Japan beginnen. Dort beantragte Apple nun markenrechtlichen Schutz für den Namen «iWatch», meldete Bloomberg. Ein entsprechender Antrag sei beim japanischen Patentamt eingegangen. Das zu schützende Produkt sei als tragbarer Computer oder Uhr angegeben.
  • MUSIKDIENSTE ReadWrite: 10 Musikdienste, von denen man meist nichts gehört hat: Es müssen nicht immer die bekannten Dienste wie Spotify oder Simfy sein, wenn es muss Musik geht. ReadWrite hat 10 interessante Musik-Dienste aufgelistet, von denen die meisten von uns noch nichts gehört haben. Ein Blick lohnt sich also.
  • NETZNEUTRALITÄT Netzwertig.com: Startup-Verband ist dafür, BITKOM ist dagegen: Für viele Internetunternehmen ist mit der Netzneutralität sogar eine Existenzfrage verbunden. Während der Bundesverband Deutsche Startups entsprechend Stellung bezieht, schlägt sich der BITKOM auf die Seite der Telekommunikationsfirmen.

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5 Lesetipps für den 21. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um einen die Netzneutralität in den USA gefährdenden Deal zwischen Google und Verizon, wie die Flohmarkt-App Stuffle in Zukunft Geld verdienen will, Instagram’s neues Cinema-Feature, den Bau des neuen RSS-Readers von Digg und Bikesurfing in Berlin. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Google beendet angeblich Gleichbehandlung im Netz: Alle Daten sind gleich – dieser Grundsatz des Netzes wird von Google und Verizon offenbar gerade beerdigt. Es gibt allerdings eine Art Dementi des Suchmaschinenkonzerns.
  • STUFFLE etailment: Wie Stuffle jetzt auch Geld verdienen will: Etwas mehr als ein Jahr nach dem Start der beliebten Flohmarkt-App des Startup Stuffle baut das Führungsteam das Unternehmen langsam um und mit der App auch Geld zu verdienen. Wie, erklärt Morten Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von Stuffle, im Interview mit etailment.
  • CINEMA Instagram Blog: Cinema-Feature ausgerollt: Gestern hat Facebook’s Instagram ein neues Video-Feature ausgerollt mit dem Twitter’s Vine Konkurrenz gemacht werden soll. In einem Blogeintrag auf dem eigenen Tumblr-Blog erklärt Kevin Systrom das neue Cinema-Feature.
  • DIGG Wired.com: Inside Digg’s Race to Build the New Google Reader: Die Wired hat Digg besucht und beim Bau des neuen RSS-Readers über die Schulter geschaut. In weniger als drei Monaten soll ein Dienst anch den Vorstellungen der Nutzer entstehen – ein interessanter Prozess.
  • BIKESURFING The Irish Times: You might have heard of couchsurfing. Now try bikesurfing: Graham Pope und Pau Simo verleihen in Berlin Fahrräder, die jeder nutzen kann – ohne etwas zu bezahlen. Die Idee, das Couchsurfing-Prinzip auf Fahrräder zu übertragen und sie kostenlos zu verleihen, klingt ziemlich idealistisch, scheint aber zu funktionieren.

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„Berliner Hinterhofgespräche“: Netzneutralität (13.06.2013)

Hier ist der erste Google Hangout on Air aus der Video-Reihe „Berliner Hinterhofgespräche“ – einem gemeinsamen Projekt der Netzpiloten mit den beiden renommierten Polit-Magazinen Carta.info und Politik-Digital.de.

In dieser Folge sprechen wir mit dem Bundestagsabgeordneten Manuel Höferlin (FDP), der Wissenschaftlerin und Netzpiloten-Autorin Katharina Große (Zeppelin Universität) sowie dem Unternehmer Klaus Landefeld vom Verband für deutsche Internetwirtschaft (eco) über Netzneutralität; Moderatorin ist hierbei Carta-Herausgeberin Tatjana Brode.

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Die Drosselpolitik der Telekom: Langsam ist Schluss

Drosselkom (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0])
Mit der Volumenbeschränkung ihrer Datentarife kreiert die Telekom eine künstliche Mangelwirtschaft. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt – wir brauchen die staatliche Datenautobahn. Vor rund 13 Jahren träumten die Konzerne für Telekommunikation noch vom mobilen Surfen, lokalen Diensten, Navigationssystemen und M-Commerce. Entsprechend euphorisch wurde die Versteigerung der UMTS-Lizenzen für schlappe 50,8 [...]
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Netzneutralität: Telekom stellt Tarifstruktur für Internetanschlüsse um

LAN-Kabel (Bild: Telekom)
Bereits seit Wochen wurde über Gerüchte diskutiert, dass die Telekom eine Tarifstruktur für Internetanschlüsse einführt, die denen im Mobilfunkbereich nachempfunden sind. Heute bestätigte das Unternehmen in einer Pressemitteilung dieses Schritt offiziell. Die Telekom reagiert damit auf die zunehmende mobile Internetnutzung, die zu einem Anstieg des Datenvolumen führt. Die Einführung der [...]
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Evernote: Telekom-Kunden erhalten 1 Jahr kostenlosen Premium-Zugang

Pünktlich zu Ostern hat T-Mobile auf der eigenen Homepage ein Geschenk für Kunden des Mobilfunkanbieters versteckt – ein kostenloses Premium-Jahresabo der Notiz-App Evernote.

Die Deutsche Telekom und Evernote haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Diese Meldung ist zugleich eine gute und weniger gute Nachricht, aber kommen wir zunächst zum positiven Teil: Wer einen Mobilfunkvertrag bei T-Mobile abgeschlossen hat, hat ab sofort die Möglichkeit ein Premium-Account der hervorragenden Notiz-Sammlung Evernote ein Jahr kostenlos zu nutzen – ein Premium-Konto von Evernote kostet normalerweise immerhin 40 Euro im Jahr.

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Plädoyer für politische Netzneutralität: Die AGB-Diktatur

Eigentlich ist das Netz ein Synonym für Wettbewerbsvielfalt. Durch ihre Monopole haben Unternehmen uns aber trotzdem unter Kontrolle.

Die Aufregung in netzpolitischen Debatten ist regelmäßig groß, wenn irgendein Netzanbieter beim Datentransfer gegen die Grundsätze der Netzneutralität verstößt. Aber wie steht es um die politische Netzneutralität bei Diensten, ohne die ein Netzleben gar nicht möglich ist? Auf der Festplatte meines Laptops kann ich Daten speichern, wie es mir passt. Praktiziere ich das in den Computerwolken von Google, Microsoft oder Facebook, kann es Ärger mit den Netzwächtern dieser Konzerne geben. Meistens sind es sogar Maschinen, die mein Treiben auf Schritt und Tritt registrieren. Wer hier moralisch über die Strenge schlägt oder vermeintlich kriminelle Handlungen praktiziert, wird teilweise ohne Vorwarnung rausgefeuert und verliert seinen Account. Die maschinelle Kontrolle der Massen kennt keine individuelle Vorwarnung, das wäre viel zu teuer.

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Urheberrechtslobby weint sich bei Grünen aus

Die Urheberrechtslobby (Arbeitsgemeinschaft Kino, BDWi, HDF Kino, iVD) – auch bekannt durch die Schmutzkampagne “Raubkopierer sind Verbrecher” – hat einen Brief an grüne Delegierte und Bundestagsabgeordnete geschrieben, in der sie bitterlich weint und Stimmung gegen den netzpolitischen Leitantrag der Partei macht. Schon im Vorfeld hatte die Urheberrechtsfraktion innerhalb der Grünen versucht, den Antrag stark zu verwässern.

So schreiben die Verbände in ihrem Papier (PDF) über das Internet:

Das Problem, dass sich Kriminelle der Technologie massiv zu Lasten der Bürger bedienen (Spam, Abzockerseiten, Phishing o.a.) wird komplett übersehen.

Weiter wird geheult, dass angeblich eine Löschung von Kinderpornografie nur noch möglich sei, wenn Richter dies anordnen würden. Dazu schreibt sectio-aurea.org treffend, dass Kinderpornografie ja jetzt schon durch die AGBs der Provider und Hoster untersagt ist und folglich auch kein Richterbeschluss nötig ist um diesen Kram aus dem Netz zu kriegen. Klarer Fall von Panikmache.

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Internet-Enquete: kein Konsens bei Netzneutralität

internet-enqueteDie Netzneutralität in Deutschland ist ein Thema, das scheinbar die Ansichten vieler Experten in zwei Lager teilt. Gestern sollte die Internet-Enquete im Rahmen der Arbeitsgruppe „Netzneutralität“ über eine Handlungsempfehlung für den Bundestag entscheiden, eigentlich ging es zunächst um zwei Gutachten, die eine Informationsbasis begründen sollten. Anders als die Themen zur Arbeitsgruppe „Medienkompetenz“ oder „Urheberrecht“, welche recht schnell abgeschlossen waren, sind sich die Mitglieder der Kommission hier bisher überhaupt nicht einig gewesen und einige glänzten im Vorfeld höchstens mit Ausreden und Vertagungsmanövern. Zweimal wurde eine abschließende Abstimmung durch die Gegner der Netzneutralität schon verschoben, da diese voraussichtlich keine Mehrheit erreichen konnten. Markus Beckedahl, einer der Netzaktivisten und Sachverständigten in der Enquete, bezeichnete diese Methodik zurecht als „Schmierenkomödie“.

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Video: Uebermorgen.TV erklärt Netzneutralität

uebermorgen.tvDie Abschaffung der Netzneutralität und die Bereitstellung eines Zwei-Klassen-Netzes wird seit längerer Zeit heftig diskutiert. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt! Während sich Chile und die Niederlande für einen neutralen Datenaustausch aussprechen, können (oder wollen) sich deutsche Politiker nicht eindeutig positionieren. Provider würden gerne Hochleistungsnetze gegen eine Gebühr bereitstellen. Aktivisten sehen das eher kritisch und verweisen auf die Diskriminierung des Datenaustausches.

Welche Folgen eine Abschaffung der Netzneutralität haben kann, wird in dem Beitrag von Uebermorgen.TV einmal genauer beleuchtet. Ein spannender Blick in die Zukunft erwartet euch. Viel Spaß beim Schauen!

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Netzneutralität und das Smart Grid

Auf der einen Seite stehen die Internetaktivisten, auf der anderen Seite Wirtschaftsvertreter: Das Thema Netzneutralität ist eines der Hauptthemen in der Internet-Enquete Kommission des Bundestages. Die Frage, ob alle Daten gleichberechtigt übertragen werden sollten, bekommt durch die Energiewende eine weitere Dimension: Denn das Energienetz der Zukunft („Smart Grid“) wird voraussichtlich über das Internet gesteuert. Einen Stromausfall, weil zu viele Youtube-Videos die Netze verstopfen, will kein Mensch. Einen Zwei-Klassen-Zugang allerdings auch nicht. Das berichtet NeueNachricht in einer Vorabmeldung. „Bei der Netzneutralität geht es letztlich um Freiheit: Jeder Bürger hat das Recht, Informationen zu konsumieren und zu veröffentlichen. Aus politischer Sicht muss die Netzneutralität also erhalten bleiben. Es stellt sich aber auch die Frage, wie dies technisch möglich ist, wenn das Internet in Zukunft auch ein Smart Grid enthält“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkausrüster Nash Technologies mit Sitz in Stuttgart und Nürnberg… Weiterlesen »

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Wer braucht schon Netzneutralität?

Julius Endert, der Kopf hinter dem Elektrischen Reporter, hat einen nachdenklich stimmenden Artikel bei carta verfasst. Der Chef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth stand ihm zu einem Interview bereit und hat Seltsames zum Thema verklausuliert. Die Runen lassen sich so deuten: Entgegen bisheriger Meinung gibt es nun auch außerhalb des mobilen Webs Anzeichen dafür, dass es ein Zweiklassenweb geben wird: Ein best-effort-Netz (der Mitarbeiter hatte sich stets bemüht) und ein next-generation-Netz (konnte stets durch herausragende Leistung überzeugen). Aber Kurth will Diskriminierungen verhindern und deswegen müssen die Verkehrsregeln geändert werden. So stellt er hochauflösendes Fernsehen und E-Mail-Versand als zwei Extreme gegenüber. Und dann kommt das Stichwort der garantierten Qualität an Bandbreite ins Spiel, was wir schon früh von den TK-Carriern gehört haben. Ich finde das schön, dass mittlerweile die Politiker die Lobbyarbeit der Industrie gegenüber den Bürgern übernehmen. Allerdings halte ich dafür, dass die Industrie dann endlich auch die Bezahlung der Gehälter und Renten für diese neuen PR-Menschen übernehmen. Und zum Glück werden laut Kurth die großen Unternehmen mit Marktmacht jetzt die Kontrolle auch mit übernehmen.

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Netzneutralität und die Frauen

3 gestapelte N deren Enden weiterlaufen und in Kreisen mit 0 und 1 enden vor grünem Hintergrund. Darunter die Schrift: Netzneutralität
Seit die Details über eine Kooperation von Google und Verizon langsam ins Internet tröpfeln, macht der Ruf nach Netzneutralität wieder die Runde – den Unterzeichner_innen der Initiative Netzneutralität nach zu urteilen, sind es aber vor allem Männer, die sich dafür interessieren. Dabei zeigt ein Blick auf den Hintergrund von Netzneutralität, sowie die bisher bekannt gewordenen Ideen des Google-Dokuments, dass es gerade für die feministisch-queere Webszene von großer Bedeutung sein wird.

Denn bisher werden alle Daten im Internet gleich behandelt, von technischen Problemen wie etwa Serverausfällen einmal abgesehen. 1 MB Text wird genauso schnell verarbeitet wie 1 MB Video oder 1 MB Skypekonferenz. Dafür zahlen einerseits die Websurfer_innen bei ihrem Provider, auf der anderen Seite die Webseitenanbieter ihre Serverkosten. Mit dem Argument des ständig steigenden Datenaufkommens, gibt es wiederholt Vorstöße der Telekommunikations-unternehmen, für bevorzugte Datenübertragungen extra Geld zu verlangen. So könnte etwa Google dafür zahlen, dass seine Suchmaschine stets erreichbar ist, während Bing lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Andererseits könnten Surfer_innen die Wahl haben zwischen einem Grundangebot an Webseiten auf der einen und dem „kompletten” Internet auf der anderen Seite… Weiterlesen »

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Netzneutralität, die

Es gibt viele Netze. Das Gasnetz, das Stromnetz und das Wasser/Abwasser-Netz. Das sind so die bekanntesten. Auch der gute alte Rohrpostbrief wurde via Netz aus Rohren verteilt. Allen Netzen gemeinsam ist Tatsache, dass in der Regel ein einziges Gut transportiert wird. In den Gasnetzen ist es Erdgas und nicht Argon oder Helium. In den Stromnetzen ist es ein Potential, das am anderen Ende zum Leuchten der Glühbirne führt und beim Wasser gibt es eben zwei Netze: Eines für Trinkwasser und eines für das Abwasser. Das Web verteilt Datenpakete also Nullen und Einsen.

Im Zeitalter des Internet möchte man uns nun erklären, dass es damit vorbei ist. Es gibt besondere Leute, die immer nur Baden und nicht Duschen; das verbraucht deutlich mehr Wasser und muss daher teurer bepreist werden, sagen die Verfechter so genannter managed services. Diesen Begriff gab es schon früher, Anbieter wie EDS (später HP) oder IBM haben unter diesem Label besondere Dienste an große Kunden verkauft. Ganze Rechenzentren wurden so aus der Veranwtortung der Banken und Versicherungen ausgelagert und die Anbieter verkauften den Kunden nicht die Server oder Software sondern alles als Paket – die Kunden mussten sich um nichts mehr kümmern sondern buchten einfach, was sie brauchten: Also Netzwerk, Rechenkapazität und Speicherplatz für eine Abteilung mit 200 Mitarbeitern. Befürworter der Netzneutralität pochen darauf, dass alles im Netz Datenpakete sind, alles müssen gleich schnell durchgeleitet werden. Die Firmen wollen bestimmte Pakete teurer machen als andere. Denn das mit den Bandbreiten weit oberhalb DSL 16.000 scheint nicht richtig zu klappen. Also macht man woanders eine neues Productizing.

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Legen Videos das Internet lahm?

Eine Studie sagte jüngst voraus, dass das Internet bis zum Jahr 2010 kollabieren wird. Schuld daran sollen vor allem die Massen von Onlinevideos sein. Der Ausbau der Kommunikationsnetze könne da nicht mithalten, allein in den USA seien Investitionen zwischen 28 und 27 Milliarden Euro nötig, um die nötige Infrastruktur zu schaffen.

Ganz objektiv dürfte die Studie aber nicht sein.

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