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5 Lesetipps für den 24. September

In unseren Lesetipps geht es um Blackberrys Messenger, barrierefreien Journalismus, die Bundestagswahl im Netz, Woofounds Quiz und Lotto im Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BLACKBERRY Androidmag.de: BlackBerry-Messenger für Android und iOS vorerst gestoppt: Am Wochenende wollte BlackBerry ursprünglich die lange angekündigte Android- und iOS-Version des eigenen Messengers, BBM, veröffentlichen. Nachdem der WhatsApp-Konkurrent kurzzeitig als inoffizielle Version im Google Play Store aufgetaucht war, hat das Unternehmen die offizielle App kurzfristig auf Eis gelegt. Ein neuer Veröffentlichungstermin steht bisher noch nicht fest.
  • BARRIEREFREIHEIT Berliner Gazette: Barrierefreier Journalismus?: Zum Glück gibt es das Internet: Fast alle deutschsprachigen Tageszeitungen haben eine Online-Ausgabe und man kann sie immer und überall lesen. Doch stimmt das wirklich? Die Autorin Katrin Dinges macht den Praxis-Check: Wie barrierefrei sind die Webseiten der großen Zeitungen? Wie wirken sie auf jemanden, der nicht sehen kann?
  • BUNDESTAGSWAHL Hyperland: Die Wahl im Netz – Zahlen schlagen Meme: Der Bundestagswahlkampf war reich an Skurrilitäten und das Netz gehört nun auch endlich zum Repertoire aller Parteien. Doch diese Kombination machte sich entbehrlich, wie Torsten Kleinz auf Hyperland zeigt.
  • WOOFOUND PandoDaily: Woofound thinks it can show you the “real” you: Wir kennen allen Quizze wie „Welcher Breaking Bad-Seriencharakter bist du?“. Das New Yorker Startup Woofound sagt, dass es jetzt ein Quiz entwickelt hat, dass einem sein „echtes Ich“ zeigt. Möglich macht das eine Mischung aus Technologie und Psychologie und jahrelange Erfahrung.
  • LOTTO W&V: Wie wird die Lotto-Ziehung im Netz rechtens?: Einfach online klappt nicht immer, dass musste jetzt der deutsche Lotto-Block erfahren. Die Medienanstalten betrachten das Nachfolgeformat Lotto.de nämlich als rechtswidrig an und werden es wohl bald verbieten. Im Gegensatz zur Fernsehziehung fehlt der Online-Ziehung eine Rundfunklizenz und diese wird sie aber wohl auch nicht bekommen.

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Lotto ist zurück im Netz! Wie geworben werden darf, ist noch unklar

Kurz vor der Sommerpause fielen neue Würfel für den deutschen Glücksspielmarkt: Ein neuer Staatsvertrag liegt auf dem Tisch, aber die Details sind noch verschwommen. Die Netzpiloten bitten den Hamburger Rechtsanwalt und Regulierungsexperte Dr. Michael Stulz-Herrnstadt (Partner der internationalen Kanzlei Bird & Bird) um Erklärungshilfe.

Seit 2008 regulierte ein strenger Glücksspielstaatsvertrag, dass im Internet kein Vertrieb und keine Werbung für Lotto, Sportwetten und andere Glücksspiele mehr auftauchen durfte. New Economy Stars wie Tipp24 betreiben seither ihre Online-Annahmestellen aus dem Ausland. Etliche Gerichtsstreitigkeiten und EU-Rügen später kommt jetzt wieder Bewegung in das komplexe Thema. Die Netzpiloten (*) befragen den Rechtsanwalt Dr. Michael Stulz-Herrnstadt nach den Perspektiven der Online-Glücksspielwelt.


Dr. Michael Stulz-HerrnstadtHallo, Herr Stulz-Herrnstadt! Wir sind verwirrt: Haben tatsächlich alle Bundesländer den neuen Glücksspielstaatsvertrag unterzeichnet? Gilt nun der neue Staatsvertrag oder nicht?

Der neue Glücksspielstaatsvertrag (genauer: „Glücksspieländerungsstaatsvertrag“) ist bereits im Dezember 2011 – mit Ausnahme Schleswig-Holsteins – von den Ministerpräsidenten aller sonstigen 15 Bundesländern unterzeichnet worden. Zum Inkrafttreten musste er allerdings von den Länderparlamenten ratifiziert und mindestens 13 Ratifikationsurkunden bei der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt hinterlegt werden. Dies ist in bzw. durch 14 Bundesländer geschehen, so dass der neue Glücksspielstaatsvertrag planmäßig am 1. Juli in Kraft treten konnte und seitdem verbindlich ist. In Nordrhein-Westfalen wurden die Beratungen dagegen nach den Landtagswahlen im Mai auf Ende Juli vertagt.

Schleswig-Holstein ist bislang (noch) aus dem Glücksspielstaatsvertrag ausgestiegen und hat sich für eine umfänglichere Marktliberalisierung entschieden. Dort wurde bereits im September 2011 ein neues Glücksspielgesetz im Landtag verabschiedet, das schon am 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist. Allerdings gibt es in Schleswig-Holstein inzwischen eine neue Landesregierung, die eine Rückkehr zum Glücksspielstaatsvertrag der restlichen 15 Länder in Aussicht gestellt hat. Ein solcher Beitritt ist im neuen Glücksspielstaatsvertrag explizit vorgesehen. Die Beratungen dazu sollen laut Presseberichten im August beginnen.

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Pixelotto

Bereits mit seiner ersten Idee – der „One Million Dollar Homepage“ – hat Alex Tew vor einem Jahr für reichlich Aufmerksamkeit in neuen wie alten Medien gesorgt. Und nebenbei mit Einnahmen jenseits der angestrebten Million Dollar auch sein Studium abgesichert.
Nun ist der Mann zurück. Mit einer Steigerung des Prinzips. Verkaufte er auf seiner „One Million Dollar Homepage“ noch einen Pixel für einen Dollar, muss man als Werbetreibender heute zwei Dollar pro Pixel investieren. Gleichzeitig wurde aus der Werbepinnwand nun ein Lottospiel: Jeder registrierte Nutzer ist angehalten, auf die Werbung zu klicken. So nimmt er am Spiel teil und kann zu einem festgesetzten Zeitpunkt die Hälfte der erzielten Werbeeinnahmen – im schönsten Fall eine Million Dollar – gewinnen.
So profitieren sowohl Alex Tew und die Nutzer als auch die Werbetreibenden, die sich diesmal wohl über noch mehr Klicks auf ihre teuren Banner freuen dürfen. Beim Pixelotto.
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