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Die dunkle Seite des Web 2.0 – und drei mögliche Auswege

Im Wortgefecht-Blog gibt es einen sehr lesenswerten Beitrag über Informations- und Service-Overload im Web 2.0, der das Phänomen von einer Seite beleuchtet, die gerne übersehen wird. Denn anstatt sich in die Reihe der Web-2.0-Verfechter einzureihen, fragt der Blog kritisch, wie die Nutzer überhaupt mit der Überflutung mit Informationen umgehen. Zusammenfassung der Thesen von Wortgefecht Problem 1: Die Zeit. Die Zahl der Services wächst, die Menge an verfügbarer Zeit für den einzelnen bleibt jedoch gleich. Das lässt sich geringfügig ändern, indem auf Kosten anderer Aktivitäten mehr Zeit ins Web 2.0 gesteckt wird, doch im Grunde genommen läuft die Entwicklung unweigerlich darauf hinaus, dass Nutzer aktive Entscheidungen treffen, welche Services sie nutzen möchten – und auf andere Entwicklungen bewusst verzichten. Weiterlesen »

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Lifestreaming als Alternative zu Blogs

Lifestreaming ist ein auffälliger Trend im aktuellen Web, doch vielleicht sind wir erst am Anfang dieser Entwicklung. In einem lesenswerten Beitrag fragt das Readwriteweb, ob Lifestreaming die traditionellen Blogs ablösen kann.

Was ist Lifestreaming?

Lifestreaming ist eine Möglichkeit, die Aktualisierungen verschiedenster Dienste zentral an einer Stelle zusammenzufügen. Das Ergebnis soll eine übersichtliche Darstellung der Netzaktivitäten einer Person sein. In den letzten Wochen wurden einige Dienste von den Blogpiloten getestet, allen voran Friendfeed und Lifestream.fm.

Die These: Lifestreaming ist eine Alternative zu Blogs

Im Artikel wird die These aufgestellt, dass Lifestreaming zusehends den Blog ablösen könnte. Als Beispiele werden Seiten wie die der Netzberühmtheit Julia Allison genannt, die chronologisch Mitteilungen aus ihrem Leben veröffentlicht. In analoger Form würden verschiedene öffentliche Profile Funktionen übernehmen, die vorher klassischen „Über mich“-Seiten vorbehalten waren.

 

Insgesamt würden derartige Tendenzen die Frage aufwerfen, ob Blogs immer stärker ihre ursprüngliche Funktion eines „digitalen Tagebuchs“ verlieren und zunehmend aus der Mode kämen.

Bei der Diskussion sollten jedoch zwei Faktoren bedacht werden. Erstens lassen sich Gruppenblogs und Magazine kaum durch Lifestreaming ersetzen: Schon die Twitter-Accounts sind selten mehr als Links zu den aktuellen Beiträgen. Die These scheint sich also eher auf persönliche Blogs zu beziehen, die von Einzelpersonen geführt werden.

Zweitens stellen sich jedoch auch bei persönlichen Blogs einige Fragen. Haben persönliche Blogs wirklich ausschließlich die Funktion, über Aktivitäten einer Person zu berichten, die sich über Lifestreaming besser abbilden ließen? Oder sind Blogs nicht viel mehr thematisch ausgerichtet (mal eher persönlich, mal eher fachlich), so dass sie eine Leserschaft bedienen, die sich zwar für das Thema, nicht aber für den Autor interessiert? Was meint ihr?

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Meine Mama googelt meine Dates…

…ist der großartige Titel des ersten Teils der neuen Fudder-Serie „Ich steh dazu„. Ein Vorgeschmack?

Meine Mama mag das Internet. Sie sitzt gerne mit ihrem Macbook auf dem Sofa und guckt sich bei Google Earth das Haus meines Bruders in London von oben an, bucht Billigflüge nach Sizilien oder schaut Konzert-Videos von Udo Jürgens auf YouTube. Wie das alles geht, haben mein Bruder und ich ihr gezeigt. Wie man Leute googelt, das hat sie sich allerdings selbst beigebracht.

(Link, via).

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