All posts under Kostenloskultur

5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ich im Journalismus, Yahoo ignoriert Do Not Track Me, das Ende von Bevation, LinkedIn im Wandel und die Kostenloskultur im Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Cicero Online: Ichismus – Wie sich die Egomanie in den Journalismus frisst: Im Journalismus macht sich laut Petra Sorge eine Unsitte aus den sozialen Netzwerken breit: das Ich-Narrativ. Statt Inhalte in den Vordergrund zu stellen, betreiben immer mehr Autoren schreiberische Selbstschau. Wo soll das hinführen?
  • DO NOT TRACK ME Heise Online: Yahoo ignoriert Do Not Track bewusst: Auf Heise.de schreibt Daniel Sokolov über die neueste Politik von Yahoo, ab sofort die Wünsche der User, die in ihrem Browser die Einstellung Do Not Track aktiviert haben, zu ignorieren. „Wir glauben grundsätzlich, dass das beste Web ein persönlich zugeschnittenes ist“, schreibt das „Yahoo Privacy Team“ im eigenen Unternehmensblog auf tumblr.
  • BEVATION Gründerszene: Das stille Ende des Bertelsmann-Inkubators: Fast unbemerkt hat sich Bertelsmann aus dem Inkubatoren-Geschäft zurückgezogen: Die Website von Bevation ist offline, es gilt ein Aufnahmestopp. Was ist passiert? Lydia Skrabania gibt sich auf Gruenderszene.de auf eine Spurensuche, an deren Ende der Konzern eine positive Bilanz zieht: „Wir haben gelernt, Hype von echtem Potenzial zu unterscheiden – und Blender von echten Machern“.
  • LINKEDIN Quartz: Why LinkedIn is morphing from a social network into an online newspaper: Happy Birthday, LinkedIn! Das soziale Netzwerk, dass einem in der Arbeitswelt mit anderen verbindet, wird heute 11 Jahre alt. Damit ist es fast ein Jahr älter als Facebook, und damit hören die Gemeinsamkeiten auch nicht auf, denn genau wie das von Mark Zuckerberg gegründete Netzwerk verwandelt LinkedIn sich langsam in eine digitale Zeitung, wie Leo Mirani auf Quartz erklärt.
  • KOSTENLOSKULTUR Hyperland: Die aufgedrängte Kostenloskultur: Fragt man die kommerziellen Anbieter, ist der Geburtsfehler des Internet die als selbstverständlich angesehene “Kostenloskultur”. Falsch, schreibt Torsten Dewl: Die Kunden würden ja gern bezahlen – aber sie können es nicht. Es wurde ihnen 20 Jahre lang abtrainiert, wie er im Hyperland-Blog des ZDF erklärt.

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5 Lesetipps für den 4. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Gema, das Freihandeslabkommen CETA, Facebook kauft Drohnen, die Digitalwährung Bitcoin und die „Kostenloskultur“ des Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • GEMA Zeit Online: Gema erringt vor Gericht Etappensieg gegen YouTube: Im Streit mit YouTube scheint die Verwertungsgesellschaft Gema vor Gericht einen Etappensieg errungen zu haben. Das Urteil dürfte ihr Imageproblem allerdings nicht lösen, wie Marin Majica und Pavel Lokshin auf Zeit Online erklären. Ob berechtigt oder nicht, die „Gemainheiten“ der Gema werden wohl so schnell nicht vergessen zu werden.
  • FREIHANDELSABKOMMEN Frankfurter Allgemeine: Mehr Rechte für Musikkonzerne im Freihandelsabkommen mit Kanada: Die EU und Kanada sind sich über das Freihandelsabkommen CETA nahezu einig. Es könnte ein Vorbild für das Freihandelsabkommen TTIP sein, das die Europäer mit den Vereinigten Staaten schließen wollen. Besorgniserregend ist, wie sich allein die Musikindustrie weit gehende und nicht mehr zeitgemäße Rechte gesichert hat, um ihre Vorstellungen von „geistiges Eigentum“ durchzusetzen.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook In Talks To Acquire Drone Maker Titan Aerospace: Facebook will für kaum noch zu beachtende 60 Millionen Euro das Unternehmen Titan Aerospace kaufen, einen Hersteller von solargetriebenen Drohnen. Mark Zuckerberg möchte die Drohnen nutzen, um Gegenden ohne Internet ans Netz anzuschliessen. Ein nobles Anliegen, aber was Zuckerberg unter Internet versteht und welche Dienste am Ende wirklich nutzbar sind, muss abgewartet werden.
  • BITCOIN Slate.com: Bitcoin is as good as gold, and that’s bad: Die Pleite der Bitcoin-Handelsplattform Mt. Gox hat durch die zentrale Organisation der Kryptowährung wenig Schaden angerichtet, allerdings auch bewiesen, dass sich Bitcoins eher als Wertanlage wie Gold eignet als ein echter Ersatz für Geld. Das Problem ist, dass die meisten Bitcoin-Besitzer es genau andersherum nutzen.
  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: Die Margarine des Internets: Die „Kostenloskultur“ macht die Preise für Bücher, Musik und Filme nicht kaputt. Durch die Digitalisierung entstehen nur neue Substitutionsmöglichkeiten und das Netz macht es einfacher, Ausweichstrategien und alternative Güter zu entdecken, wie Kathrin Passig auf Zeit Online erklärt.

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5 Lesetipps für den 10. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um die Geschichte der Kostenloskultur, Datenschutz auf Facebook, politische Teilhabe, das neue Gesetz gegen Abmahnungen und Kommunikation in Unternehmen. Ergänzungen erwünscht.

  • KOSTENLOSKULTUR Berliner Gazette: Die Geschichte der „Kostenlos-Kultur“: Das “neue” Ding, das Internet, ist ein Schreckensgespenst – eine Projektionsfläche für Ängste, Sorgen und Probleme jeder Art. Dass Menschen für den Konsum von Musik, Journalismus und sonstigen Daten nicht gleich zum Portemonnaie greifen, ist ein Paradebeispiel für fehlgeleitete Aufregung. Berliner Gazette-Autor Wolfgang Skoll hat sich deswegen in die Annalen der Geschichte begeben und herausgefunden, dass die sogenannte “Kostenlos-Kultur” schon älter ist, als man denkt.
  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Unternehmen dürfen Facebook-Seiten betreiben: Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Schleswig-Holstein dürfen nicht daran gehindert werden, Fanseiten auf Facebook zu betreiben. Das hat das Verwaltungsgericht in Schleswig am Mittwoch entschieden. Das Gericht entsprach damit drei Musterklagen von Unternehmen in Schleswig-Holstein, die sich gegen Anordnungen des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) richteten.
  • PARTIZIPATION Medienpolitik.de: „Man muss von seinem hohen Ross herunter kommen“: In einem Gespräch mit medienpolitik.net zu den Faktoren, die bei der jüngsten Bundestagswahl für die Wahlentscheidung maßgeblich gewesen sind, wendet sich Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, gegen die pauschale Meinung, die Bürger seien politikverdrossen. Die Bürger ergriffen heute selbst die Initiative und fragten den Staat gar nicht mehr, ob sie sich beteiligen dürften, so Krüger.
  • ABMAHNUNGEN Carta: Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken in Kraft getreten: Das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken, das u.a. die Beseitigung von Missständen bei urheberrechtlichen Abmahnungen zum Ziel hat, wurde nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten. Die Gesetzesänderung schafft nicht nur den berüchtigten fliegenden Gerichtsstand ab, sondern stellt insgesamt höhere rechtliche Hürden auf, wie Thomas Stadler erklärt.
  • KOMMUNIKATION PandoDaily: The future of work communication is nigh, and it is full of texts: Kommunikation entwickelt sich ständig, doch ein Bereich hat sich bisher langsamer entwickelt, steht aber nun vor einem großen Umbruch: Unternehmenskommunikation. Wie wir auf Arbeit nach außen, aber auch nach innen kommunizieren, wird sich demnächst ändern und vor allem textlastiger werden. Mehrere Startups haben diese Entwicklung erkannt und treiben sie jetzt voran. Carmel Deamicis erklärt was wer wie warum macht.

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