All posts under iOS

9 Zusatzdienste, die Instagram noch besser machen

Um Instagram herum hat sich ein kleines Universum an Apps entwickelt, die zusätzliche Funktionen bieten.

Instagram führt Carousel Ads ein

Das Teilen von Fotos wird immer beliebter und Apps wie Instagram sind mittlerweile fester Bestandteil vieler Smartphones. Rund um die App hat sich in den letzten Jahren ein großes Angebot an Zusatzdiensten etabliert, die im Folgenden genauer vorgestellt werden.

Hyperlapse

Mit der kostenlosen iOS-App Hyperlapse haben die Instagram-Entwickler eine Möglichkeit für ruckelfreie Zeitraffer-Videos erstellt. Die App ist sehr minimalistisch gestaltet (Ein Aufnahmeknopf, mehr nicht!) und überzeugt neben der sehr einfachen Bedienung durch eine gute Bildstabilisierung. Nachdem man mit der Erstellung eines Videos fertig ist, muss nur noch die Abspielgeschwindigkeit festgelegt werden. Anschließend lässt sich das Video auf Wunsch direkt bei Instagram veröffentlichen. Einziges Manko: Die App ist leider nur für iOS erhältlich. Alternativen für Android-Nutzer sind z.B. Framelaps oder Hyper Timelaps.

Layout from Instagram

Ebenfalls kostenlos und direkt aus dem Hause Instagram ist die iOS-App Layout. Diese ermöglicht das einfache erstellen von Collagen. Dabei kann sich der Nutzer entweder selbst über die App fotografieren oder aus den Bildern wählen, die bereits auf dem Gerät gespeichert sind. In eine Collage passen bis zu neun Bilder. Eine grobe Einteilung lässt sich aus vorgefertigten Layouts wählen. Die Positionierung erfolgt automatisch, allerdings lassen sich die Fotos bezüglich ihres Ausschnitts noch verändern. Momentan ist die App nur für iOS verfügbar, eine Android-Version wurde aber bereits angekündigt.

#Hashboard

Mit der Web-App #Hashboard lässt sich auf einfache Art und Weise eine automatisch generierte Collage erstellen. Das ist besonders empfehlenswert für Leute, die regelmäßig ähnliche Motive oder Bildreihen fotografieren. Um eine Collage zu erstellen, muss man nur Hashboard mit seinem Instagram-Account verbinden und lediglich bei den Bildern den selben Hashtag verwenden. Das Interface ist simpel und die Präsentation der Bilder ist sehr ansehnlich gestaltet. Die Boards lassen sich anschließend mit Freunden teilen.

Pastbook

Mit Pastbook lässt sich automatisch ein Jahrbuch erstellen. Dazu muss man der App nur den Zugriff auf den eigenen Instagram-Account gewähren. Im Anschluss daran erhält man eine Online-Vorschau seiner Fotos und kann diese noch auf Wunsch bearbeiten. Ist man mit dem Gesamtprodukt zufrieden, lässt sich die gedruckte Version im Format 21×15 bestellen. Zusätzlich erhält der Nutzer eine kostenlose PDF-Version. Die Lieferzeit liegt bei 7-10 Werktagen, der Versand erfolgt weltweit versandkostenfrei.

My year printed

Wer allerdings sein Jahrbuch von Instagram nicht durchblättern möchte, der wird bei My year printed fündig. Hier hat man alle Fotos auf einem Blick und kann sich ein individuelles Poster mit allen Bildern des Jahres zusammenstellen. Wie bei Pastbook ist der weltweite Versand kostenfrei, allerdings sind die Lieferzeiten mit 10-20 Werktagen etwas länger.

Picattoo

Mit der App Picattoo lassen sich Fotos zu temporären Tattoos umwandeln. Der Dienst ist dabei nicht auf Instagram beschränkt, es geht ebenso über den Facebook-Account oder man lädt die Fotos einfach von der Festplatte hoch. Ein 12er-Set Tattoos liegt preislich bei 10,99 Euro. Der Versand ist weltweit kostenfrei und die Lieferzeit wird mit 5-10 Werktagen angegeben.

Boomf

Wer es lieber eine Nummer süßer mag, dem ist die App Boomf zu empfehlen. Hiermit lassen sich die eigenen Fotos auf Marshmallows drucken. Eine Schachtel gefüllt mit neun Marshmallows liegt preislich bei 20 Euro und wird innerhalb von 7 Tagen nach Deutschland geliefert. Ideal zum verschenken!

Pixeli.st

Für alle kunstinteressierten Nutzer empfiehlt sich Pixeli.st. Dort lassen sich die eigenen Instagram-Bilder in regelrechte Kunstwerke verwandeln. Die Bilder werden nämlich von professionellen Künstlern in Öl auf Leinwand nachgemalt. Das ganze hat allerdings seinen Preis. Das kleinste Format kostet 149 Euro, während man für das größte mit 599 Euro dabei ist. Die Herstellungszeit liegt bei 4-6 Wochen.

Likecreeper

Wer im Umgang mit Instagram schon etwas vertraut ist wird das kennen: Man erhält plötzlich Likes auf lange in Vergessenheit geratene Bilder. Dabei handelt es sich oftmals um Spam- Accounts oder neue Follower, die sich durch die Timeline arbeiten. Um die eigenen Freunde ein bisschen zu verärgern, lässt sich durch Likecreeper nun bequem per Zufallsgenerator liken. Likecreeper nimmt sich dabei ein zufällig gewähltes Bild aus der Liste des jeweiligen Instagram-Accounts heraus und liked es. Nicht mehr und nicht weniger.


Teaser & Image by Instagram


Weiterlesen »

Apple verändert die Nachrichtenwelt… mal wieder!

iPhone 6 Plus - Display (adapted) (Image by William Hook [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Die Veröffentlichung von Apples neustem Betriebssystem ist erst eine Woche her und dennoch haben sich schon fünf große Nachrichtenorganisationen dem Update gebeugt. Eine schnelle Anpassung ihrer App an Apples neuste Anforderungen scheint für viele Medienunternehmen in der heutigen Zeit unentbehrlich und gilt oft als eine der höchsten Prioritäten im Unternehmen selbst. Das dies jedoch auch zu einer gewissen Abhängigkeit führen kann, scheint bisher aber die Wenigsten zu interessieren. Fünf große amerikanische Medienkonzerne haben sich bereits gebeugt, sodass diese Praktik vor allem in den USA verstärkt vorzukommen scheint. Ob sich dieses Verhalten auch auf dem europäischen Markt etablieren wird, vor allem in Deutschland, steht noch offen.

5 Beispiele einer schnellen Anpassung

Zu den berühmtesten Vertretern dieser Anpassungspolitik gehören unter anderem namhafte Medien wie ABC News, Breaking News, die Associated Press, The Guardian und die New York Times. All jene Medien verbindet genau ein Faktor: Die anscheinend enge Zusammenarbeit mit Apple um möglichst schnell Updates ihrer eigenen Apps ausspielen zu können.

Die Schnelligkeit in welcher dies manchmal geschieht lässt stutzig werden: Wie schaffen es die Programmierer dieser Apps in nur einer Woche nach der Vorstellung des iPhone 6 und iPhone 6 Plus bereits alle neuen Funktionen und Anpassungen durchzuführen. Zwei Erklärungsversuche: Entweder es grenzt an Sklavenarbeit, einen Punkt den ich mal zu bezweifeln wage, oder es verbindet die Nachrichtenmedien und Apple mehr als der reine Drang zur Berichterstattung.

Die The Guardian-App erhielt ihr letztes Update zuletzt am 20. September diesen Monats und somit nur eineinhalb Wochen nach der iPhone 6 und iPhone 6 Plus Vorstellung. Nimmt man jetzt noch Apples Bearbeitungszeit hinzu, bleiben gerade mal fünf bis sieben Tage für die Anpassung der App übrig. Recht wenig Zeit für die Programmierung und vor allem den Test einer App diesen Ausmaßes.

Selbiges gilt für die New York Times. Zwar wird diese über den Apple-eigenen Zeitungskiosk ausgeliefert, und ist somit wohl etwas einfacher anzupassen, dennoch ist das letzte Update auch am 20. September durchgeführt worden und damit außergewöhnlich schnell.

Natürlich bieten die Anpassungen auch zahlreiche Vorteile wie unter anderem die Nutzung von iOS 8 Funktionen, die bereits seit Anfang Juni diesen Jahres bekannt sind. Somit integrieren sich die Nachrichtenapps fast nahtlos in das Betriebssystem und können sich prominente Platzierungen im Notification Center sichern. Mit nur einer Ziehbewegung hat der Nutzer dann die aktuellsten Nachrichten wortwörtlich auf dem Schirm.

Auswirkungen auf die Medienlandschaft

Doch die genauen Auswirkungen auf die Medienlandschaft sind bisher noch unbekannt. Eine gewisse Abhängigkeit bildet sich trotzdem: Durch eine Zusammenarbeit mit Apple wird man in seiner Berichterstattung eingeschränkt.

Das Beispiel an unserer eigenen appleunity-App zeigte, dass wenn wir in den App Store wollen, wir die Kategorie Jailbreak und alle damit verwandten Posts exkludieren müssen. Ein Schritt der auf den ersten Blick wohl marginal erscheint, aber dennoch dazu dient Apples Interessen zu schützen, und somit an Zensur grenzt. Das dies auch bei den oben genannten Zeitungen der Fall ist, ist naheliegend.

Fraglich ist dennoch, wie weit die Partnerschaften der fünf genannten Medien wirklich gehen. Lässt man sich vielleicht sogar auf Verschwiegenheitserklärungen ein, die die eventuelle Berichterstattungen über kommende iPhones verhindern, nur um zu den ersten App-Updates zu gehören? Der Updateverlauf dieser Apps scheint es zumindest nicht zu bestreiten.

Dementsprechend bleibt wohl nur zu hoffen, dass die deutsche Medienwelt mal wieder zeigt, dass sie sich doch von den Amerikanern unterscheidet und sich auf solche Deals nicht einlässt, sollten sie denn in der hier begründeten Form bestehen.

Dieser Artikel ist ein Ergebnis der Kooperation von Netzpiloten.de mit dem renommierten Apple-Watchblog Appleunity.de. Appleunity ist auch auf Facebook, YouTube, Google+ und Twitter zu finden.


Image (adapted) „iPhone 6 Plus – Display“ by William Hook (CC BY-SA 2.0)


Weiterlesen »

SIMSme: Deutsche Post scheitert an überflüssiger „E-WhatsApp“

Sorry (adapted) (Image by Ed Schipul [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Die Deutsche Post startet mit SIMSme einen angeblich sicheren Messenger – und lässt jegliches Verständnis für die mobile Welt vermissen. Die Deutsche Post will jetzt so richtig durchstarten. Nach dem E-Postbrief gibt es nun – na? na? – einen sicheren Messenger für Android und iOS – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Selbstzerstörungsfunktion inklusive. Aber: Was taugt SIMSme wirklich?

Angeblicher „WhatsApp-Konkurrent“?

„Deutsche Post greift jetzt WhatsApp an“ (RP Online), „Deutsche Post greift Whatsapp an“ (FAZ), „Deutsche Post macht Whatsapp und Snapchat Konkurrenz“ (GOLEM), „Whatsapp-Konkurrenz: Deutsche Post startet Messenger“ (BILD). Nur eine kleine Auswahl an Überschriften vom Mittwoch zur neuen Messenger-App SIMSme.

Ich nehme mein Fazit einfach mal vorweg: Konkurrenz wird diese App in ihrem jetzigen Zustand niemandem machen. Nicht dem klaren Marktführer WhatsApp, nicht dem eleganten Threema, nicht dem flippigen Snapchat und auch nicht SMS, E-Mail, De-Mail oder sonst was.


Die neue Messenger-App „SIMSme“ der Deutsche Post:


Wenn überhaupt Beta-Niveau

Aber von vorne: Die Deutsche Post versprichtkostenlosen Versand von Nachrichten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung„, den „Serverstandort Deutschland„, der die „Einhaltung deutscher Datenschutzgesetze“ garantiere sowie „keine Nutzung von Werbezwecken„. Das alles sei TÜV-geprüft: „SIMSme wurde umfassend von mediaTest digital in Kooperation mit TÜViT (TÜV Nord Group) geprüft und als ‚Trusted App‘ ausgezeichnet„.

Gut, was auch immer mediaTest digital und der TÜV da getestet haben – mit der Performance und dem User-Interface kann es nichts zutun gehabt haben. Denn SIMSme ist wohl so ziemlich das Gegenteil von WhatsApp, Threema oder Snapchat: Es ist kompliziert, ruckelig, nicht intuitiv und befindet sich noch lange nicht in einer veröffentlichungsreifen Version. Vielleicht ist es auf dem Niveau einer Beta, vielleicht nichtmal das.

Kein intuitives User-Interface

Deutsche Post SIMSme

Es beginnt mit dem Anmeldungsprozess, der bei mir zwar im ersten Anlauf funktioniert hat. Von vielen Kollegen und Twitterern aber weiß ich, dass dem nicht so war. Jürgen Vielmeier etwa hat 10 Minuten gebraucht, seine Mobilfunknummer sei zunächst als bereits registriert abgelehnt worden. Vielmeier: „Wirkt superseriös!“ – auch WSJ-Autor Stephan Dörner brauchte mehrere Anläufe, bei manchen hat es bis zum Abend gar nicht funktioniert.

Ist man dann nach Bestätigungscode- und Passworteingabe endlich drin, erlebt man ein ruckeliges Interface, das sich überhaupt nicht intuitiv erschließt. iPhone-Nutzer etwa würden instinktiv oben rechts in der Bildschirmecke ein „+“ erwarten, um einen Chat zu beginnen. Stattdessen findet man dort die Kontakte – abgebildet sind alle im Adressbuch gefundenen Nummern. Das Problem: Fast alle sind grau unterlegt und können nicht ausgewählt werden, weil sie keine SIMSme-Nutzer sind.

Einzel- und Gruppenchats möglich

Anstatt also nur die verfügbaren Nummern anzuzeigen, muss ich durch meine dreihundertachtzig Kontakte scollen, um dazwischen dann die vier Namen zu finden, die SIMSme auch nutzen. Und selbst das, also das Erkennen, dass ein Kontakt SIMSme nun nutzt, dauerte bei meinem Test mehrere Stunden.

Wie öffne ich also einen neuen Chat? Bei SIMSme funktioniert das über einen Tap auf einen grauen Kopf, dadurch öffnet sich ein Einzelchat. Immerhin hier werden mir nun nur die verfügbaren Kontakte angezeigt. Nebendran ist ein Icon mit drei grauen Köpfen – die Gruppenchatfunktion.

Pixeliges Ausrufezeichen verhindert Chats

Links befinden sich dann noch die Einstellungen. Einen Status, ein Profilbild oder einen Namen kann ich hier angeben, außerdem ein Passwort, das sich beim Start anfordern lässt. Um die Profilbilder der Kontakte herum befindet sich ein Viertelkreis, der wahlweise rot, gelb oder grün ist. Hier hat die Deutsche Post fleißig bei Threema abgeschaut, die eine ähnliche Kennzeichnung der „Sicherheit“ nutzen. Den grünen Viertelkreis bekommt nur, wer mich seinen QR-Code scannen lässt.

Nachdem es mir nach Stunden dann mal möglich war, wenigstens eine Nachricht an Kollege Jürgen Vielmeier zu senden, scheiterten alle weiteren Versuche angeblich an meiner Verbindung (!). Zu sehen bekomme ich also statt Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chats nur ein pixeliges Ausrufezeichen mit rotem Kringel. Auch die Selbstzerstörungsfunktion der Nachrichten – das Snapchat bei SIMSme – konnte ich leider nicht testen.


Im Neuland-Podcast besprechen Caschy und Sascha Pallenberg den SIMSme-Messenger (ab 1:40:40):


Fazit: Überflüssiges „E-WhatsApp“

Mal abgesehen davon, dass die Deutsche Post bei SIMSme von „SSL“-Verschlüsselung spricht, obwohl TLS das veraltete SSL längst abgelöst hat und mein Telefonbuch trotz aller Sicherheit mit den Servern abgleichen muss, dürfte ausreichend begründet sein, warum SIMSme für mich ein großer Witz ist.

Die Post schreibt: „Die Deutsche Post steht seit über 500 Jahren für einen sicheren und vertraulichen Transport von Informationen. Das gilt nun auch für beliebte Instant-Messages von Smartphone zu Smartphone. Wir sorgen für höchstmöglichen Datenschutz nach den strengen deutschen Gesetzen, und zwar ohne dass der Nutzer dabei einen Mehraufwand hat.

Etwas Ähnliches habe ich auch beim E-Postbrief schon gelesen. Hat da leider genauso wenig funktioniert wie jetzt beim „E-WhatsApp“. Übrigens, der ultrahippe Werbespruch „SIMSme. Schreib’ sorgenfrei.“ reiht sich nahtlos in den Eindruck des ersten Tests ein. Schade.


Image (adapted) „2860756432“ by Ed Schipul (CC BY-SA 2.0)


Weiterlesen »

Ingress für iOS: Vorläufer für neues Geschäftsmodell?

Ingress

Am gestrigen Montag wurde endlich für alle iOS-Geräte das Augmented Reality Game Ingress veröffentlicht. Offenbar ist das Spiel der Vorbote einer neuen Ausrichtung von Google. // von Lars Sobiraj

Ingress

Google hat die Apple-Nutzer lange warten lassen. Seit gestern ist das Real-World-Abenteuerspiel erstmals für iPhones und iPads erhältlich. Seit Oktober 2013 wurde die Android-Version über vier Millionen Mal kostenlos heruntergeladen. Doch es steckt noch mehr dahinter. Auf Basis der Software von Ingress wird derzeit mit Endgame ein neues Spiel produziert, welches gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell darstellt. Endgame soll demnächst einen Kinofilm, gedruckte Bücher, E-Books, ein Gewinnspiel und zahlreiche Google-Dienste miteinander verknüpfen.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 18. April

In unseren Lesetipps geht es um den Newsfeed von Facebook und das neue Feature „Nearby Friends“, Biometrie für mehr Sicherheit, investigativer Journalismus in den USA und Yahoo fordert Google heraus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWSFEED Andreasrickmann.de: Was mir der Newsfeed wirklich zeigt und was man daraus lernen kann: Die Freunde und gelikten Seiten eines durchschnittlichen Facebook-Mitglieds erstellen pro Tag rund 1500 Beiträge, Fotos und Status-Updates. Facebook filtert mit einem Algorithmus die Beiträge heraus, von denen das soziale Netzwerk glaubt, dass sie für Nutzer interessant sind. In einem Selbstversuch hat Andreas Rickmann 19 Tage lang rund 360 Statusmeldungen ausgewertet, um zu ergründen, wie Inhalte im Newsfeed der Nutzer dargestellt werden.
  • BIOMETRIE Zeit Online: Biometrie als Garant für Sicherheit?: Biometrische Authentifizierungen sind die jüngste Entwicklung für vermeintliche Sicherheit auf immer mehr personalisierten Geräten, doch nach dem iPhone wurde nun auch der Fingerabdruck-Sensor des Samsung Galaxy S5 überlistet. Dennoch möchten Dienste wie PayPal biometrische Daten künftig stärker einbinden, wie Eike Kühl auf Zeit Online schreibt.
  • JOURNALISMUS Danieldrepper.de: Die neuen Muckraker: Von Buzzfeed bis ProPublica: Der investigative Journalismus steht vor großartigen Zeiten – aber wie werden die aussehen? Daniel Drepper war als Fellow ein Jahr lang an der New Yorker Columbia University hat sich angeschaut, was in den USA passiert und kommt mit viel Optimismus und einigen Empfehlungen nach Deutschland zurück. Für die März-Ausgabe des journalist hat er seine Beobachtungen und zusammengefasst und jetzt auch online auf seinem Blog veröffentlicht.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why Does Facebook Want You To Broadcast Your Location To Your Friends?: Mit „Nearby Friends“ bietet Facebook jetzt ein neues Feature an, dass seinen Nutzern ermöglicht, seinen Aufenthalt anderen Nutzern anzeigen zu lassen, ähnlich wie das Google mit seinem inzwischen in Google+ integrierten Dienst Latitude macht. Auf ReadWrite erklärt Selena Larson das neue Feature und was genau dahintersteckt.
  • YAHOO Ars Technica: Yahoo’s strategy: Rebuild search, take share, win iOS from Google: Mit der neuen App für Flickr hat Yahoo scheinbar einen großen Schritt in die mobile Zukunft gemacht (also mir gefällt sie nach dem gestrigen Update viel besser), doch das ist nur der Anfang auf dem Weg, um Google stärker anzugreifen. Der zweite Teil der Strategie hat mit der mobilen Suche zu tun und hier will sich Yahoo auf den Geräten von Apple festsetzen und so ein Gegengewicht zu Googles Suchmaschine auf Geräten mit Android aufbauen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Zwischen Schimpferei und sexueller Belästigung: Firechat floppt

Firechat trendet aktuell im App Store. Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat die App getestet – und ist wenig begeistert. // von Tobias Gillen

FireChat_image

Firechat bietet dem Nutzer eine direkte Kommunikation mit anderen in unmittelbarer Nähe. Für die Chat-Funktion braucht es nicht einmal eine Internet-Verbindung, da die Nutzer durch eine Peer-to-Peer-Verbindung via WLAN oder Bluetooth miteinander verbunden sind. Nach einer Woche habe ich die App von meinem Smartphone wieder gelöscht. Warum die Anonymität und die neue Technologie nicht der Technik letzter Schluss ist.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Pimp your Android: 11 Apps, die am iPhone unvorstellbar wären

Powered By Android (adapted) (Image by JD Hancock [CC BY 2.0] via Flickr)

Google sein mobiles Betriebssystem Android lässt sich viel freier nutzen als sein Konkurrent von Apple, wenn man weiß wie und mit welchen Apps. Auch wenn man die Marktanteilszahlen von Android (weltweit angeblich bereits bei plus 80 Prozent) lieber mit Vorsicht genießen sollte („ausgeliefert“ heißt nicht „gekauft“, „gekauft“ heißt nicht „genutzt“, „Second Hand“-Geräte, usw.), eines ist schon klar: Es gibt viele Millionen Leute im deutschsprachigen Raum, die Googles mobiles Betriebssystem auf ihrem Smartphone laufen haben. Im Unterschied zu Apples iOS gilt Android als viel offenere Software, die dem Nutzer viel mehr Dinge erlaubt. Also warum sollte man diese Offenheit nicht auch nutzen?

Diese Apps, die so nur auf Android funktionieren, holen das Maximum aus dem Gerät:

  • AirDroid: Wer sein Android-Gerät von seinem PC, Mac, Linux-Rechner oder Chromebook aus steuern will, der setzt am besten auf diese App (ab Android 2.2). Sie erlaubt den Fernzugriff auf Funktionen wie SMS-Schreiben, E-Mails managen, Fotos ansehen, Kontakte bearbeiten, Dateien ordnen uvm. über den Desktop-Browser. Die umfangreichere Premium-Version kostet 20 Dollar pro Jahr.
  • Agent: Diese Gratis-App wird von der Egomotion Corp. in San Francisco angeboten (erfordert mindestens Android 4.0) will als smarter Assistent zu Diensten stehen. Erlaubt man der App umfangreichen Zugriff auf Funktionen und eigene Daten, automatisiert sie fünf Dinge: Sie hilft, Akku zu sparen, schaltet das Gerät während Meetings (Einträge aus Google Calender) lautlos, merkt sich, wo man sein Auto abgestellt hat, lässt nur ausgewählte Anrufe und SMS während Schlafenszeit durch und beantwortet automatisch SMS, wenn man am Steuer sitzt. Die Daten, die man der App freigibt (z.B. Kontaktlisten, Kalendereinträge, GPS-Position, etc.) wird Angaben der Macher zufolge nicht auf deren Server gespeichert oder an Werber weitergegeben, sondern nur in der App selbst verarbeitet.
  • AppLock: Diese kostenlose App (ab Android 2.2) ermöglicht es, andere Apps und Funktionen mit einer Code-Sperre zu sichern. Außerdem lassen sich damit ausgewählte Fotos und Videos in der Gallerie unsichtbar machen und so vor unerwünschten Blicken schützen. Die Software wird von DoMobile Lab zur Verfügung gestellt.
  • Aviate: Die Macher ThumbsUp Labs dieser kostenlosen App (ab Android 2.3) gehören mittlerweile zu Yahoo. Ihre Software bietet einen intelligenten Homescreen, der den alten ersetzt und das Verhalten des Nutzers mitlernt. Auf Basis der GPS-Position und Tageszeit zeigt Aviate die passenden Apps an (z.B. Musik-App beim Joggen, Wetter am Morgen, Kalender in der Arbeit etc.), liefert Wegbeschreibungen oder zeigt Restaurant-Empfehlungen an – und das alles verpackt in einem angenehm simplen Design. Die App ist derzeit aber noch in der Betaphase und deswegen mit Vorsicht zu genießen.
  • Cover: Diese App (ab Android 4.1), die ehemalige Facebook-, Google- und Yahoo-Mitarbeiter gestalten, hat sich ganz dem Sperrbildschirm verschrieben. Wenn man der App die Erlaubnis erteilt, dann will sie die „richtigen Apps zur richtigen Zeit“ anzeigen und Schnellzugriff darauf bieten. Die App unterscheidet dabei zwischen den Situationen „Home“, „Work“, „Car“ und „Out“. Da sie mitlernt, wie man das Smartphone benutzt, durchleuchtet sie den Nutzer sehr intensiv. Daten zur App-Verwendung und verbundenen Bluetooth-Geräten werden auf den Servern von Cover verarbeitet.
  • DashClock Widget: Wer seinen Sperrbildschirm aufhübschen will, greigt zu dieser Gratis-App (ab Android 4.2), die Wetterdaten, SMS, Kalendereinträge, E-Mails oder eingestellte Alarme sehr ansprechend in Szene setzt. Angeboten wird diese App vom New Yorker Android-Entwickler Roman Nurik.
  • Greenify: Diese App gehört zu jenen Programmen, die Akku sparen helfen, indem sie Aktivität von anderen Apps im Hintergrund ausbremst. Weil dazu tiefgehende Berechtigungen in die Funktionsweise der anderen Apps notwendig ist, sollte man ein gerootetes Gerät haben. Greenify funktioniert zwar auch so, allerdings nur eingeschränkt. Greenify wird vom chinesischen Android-Entwickler Oasis Feng angeboten, der die App auch in einer Donation-Variante für 2,29 Euro zur Verfügung stellt.
  • Lookout: Bei dieser App handelt es sich um eine von vielen Virenschutz-Programme für Android-Phones (Funktionalität variiert von Gerät zu Gerät). Sie scannt installierte Apps, warnt im Browser vor Phishing-Webseiten, kann ein verlorenes Gerät aus der Ferne lokalisieren und ermöglicht Back-ups des Geräts. Unter anderem letzteres Feature ist nur in der Premium-Version der App verfügbar, die 2,49 Euro/Monat kostet. Die App gibt es zwar auch für das iPhone, aufgrund der restriktiven iOS-Software sind aber viele Features nicht in der Apple-Welt erlaubt.
  • Nova Launcher: Von Anbieter TeslaCoil Software aus Chicago, gehört diese App (ab Android 4.0) zu den beliebtesten Launchern. Sie erlaubt es, den Look und teilweise die Funktionsweise von Android komplett nach den eigenen Wünschen zu gestalten – von den App-Icons über Scroll-Effekte, Ordner, Widgets, Farb-Schemata bis hin zum Sperrbildschirm. Bis man sein Smartphone so gestaltet hat, wie man es gerne hat, kann durchaus einige Zeit vergehen. Neben der Gratisversion gibt es eine kostenpflichtige Vollversion um 3 Euro.
  • Swiftkey Keyboard: Streichen statt tippen: Diese App (ab Android 2.2) ersetzt die klassische Tastatur und erlaubt es dem Nutzer, Wörter zu schreiben, indem man von Buchstabe zu Buchstabe streicht. Das geht mit Übung schneller, als die virtuellen Tasten einzeln zu erwischen. Zusätzlich lernt die App das eigene Schreibverhalten mit und errät mit der Zeit, was man schreiben will. Die Testversion ist gratis, die Vollversion kostet 3,99 Euro.
  • Themer: Auch bei dieser App (ab Android 4.1) geht es um das Personalisieren des Designs. Der Nutzer kann kostenlos aus einer ganzen Reihe an Themes wählen, die Lockscreen, Appsymbole, Widgets, Bildschirmhintergründe uvm. auf Befehl ändern, die er dann auch noch individuell anpassen kann. Die App ist kostenlos, allerdings noch im Beta-Stadium und deswegen nur mit Vorbehalt zu empfehlen. Außerdem sammelt die App nicht gerade wenige Daten über den Nutzer.

Image (adapted) „Powered By Android“ by JD Hancock (CC BY 2.0)


Weiterlesen »

Tablet-PCs: Android übernimmt erstmals die Vorherrschaft

Das Marktforschungsinstitut Gartner veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Schätzungen, wie sich der Anteil der verkauften Geräte und ihrer Betriebssysteme verändern. Freude bei Google: Obwohl Apple auch im Jahr 2013 noch immer der erfolgreichste Hersteller blieb, wurde deren Betriebssystem erstmals von der versammelten Android-Konkurrenz überholt.

Nicht erst seit der WhatsApp-Übernahme durch Facebook dürfte dem letzten Leser klar sein, wie wichtig die Nutzung mobiler Geräte im Internet ist. Im Jahr 2013 wurden nach Berechnungen des IT-Markforschungsunternehmens Gartner insgesamt 195 Millionen Tablet-PCs an Endkunden veräußert. Dabei wurden die iOS-Geräte erstmals von der Konkurrenz überholt. 2013 konnten weltweit 120,96 Millionen Geräte auf Basis von Android abgesetzt werden, was einen Anteil von 61,5 Prozent ausmacht. 2012 waren es 45,8 Prozent mit 53,34 Millionen verkauften Einheiten. Der Marktanteil von iOS sank hingegen im Vorjahr von über 50 auf 36 Prozent. Microsoft konnte zwar die Anzahl der verkauften Windows-Tablets verdoppeln. Dennoch blieb der Marktanteil trotz aller Bemühungen bei mageren 2,1 Prozent, was einem Absatz von 4,03 Mio. Geräten entspricht.

Beim Vergleich der erfolgreichsten Hersteller gab es weit weniger Überraschungen. Apple nahm voriges Jahr noch immer die Spitzenposition ein. Samsung konnte deutlich aufholen und lag in 2013 nur knapp 17 Prozent dahinter. Auf den erhofften Durchbruch der neuen Kindle-Generation warten die Amazon-Manager bis heute. Obwohl das Kindle Fire vergleichsweise günstig angeboten wird, konnten nicht allzu viele Kunden vom eigenen Produkt überzeugt werden. Das Marktforschungsunternehmen IDC kam übrigens Ende Januar 2014 zu einem ganz ähnlichen Ergebnis.

Tablet-PCs für die Generation Ü30?

Anlässlich vom Mobile World Congress hatte der Branchenverband BITKOM die Nutzung von Tablet-PCs in Deutschland untersucht. Gut jeder vierte Deutsche im Alter von über 14 Jahren soll einen solchen Computer besitzen. Am beliebtesten sind Tablet Computer bei den 30- bis 49-Jährigen. Jeder dritte von ihnen (34 Prozent) nutzt einen solchen PC. Ab 65 Jahren ist es immerhin jeder Zehnte mit 10 Prozent. Als Begründung wurde das wachsende Angebot im unteren Preissegment und das große Interesse der Kunden ab 30 Jahren und darüber angegeben. Tablet Computer sollen vor allem für Anfänger attraktiv sein. Die Steuerung mit dem Finger ist intuitiv, die Einarbeitung fällt bei vielen Nutzern entsprechend kurz aus. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder glaubt, die kleinen Alleskönner haben den Markt für Consumer Electronics im Allgemeinen und PCs im Besonderen stark durcheinandergewirbelt.

Fazit: Während Apple im oberen Preisbereich auch weiterhin die erste Geige spielen wird, gab es mit der Gardner-Kalkulation die erste Überraschung. Die Berechnungen zeigen, dass es immer mehr Menschen gibt, die ein bezahlbares Gerät einem exklusiven Design, Retina Display oder einer noblen Marke vorziehen. Wenn Apple diesem Trend entgegenwirken will, muss sich das Unternehmen aus Cupertino deutlich mehr einfallen lassen. Für einen Wettbewerbsvorteil reicht es auf Dauer nicht aus, jedem neuen iPad ein paar Verbesserungen mit auf den Weg zu geben. Wer seine Hardware dauerhaft zu derart hohen Preisen verkaufen will, muss seine Kunden mit großen Innovationssprüngen überzeugen. Ohne bahnbrechende Neuerungen, die früher das Alleinstellungsmerkmal von Apple ausgemacht haben, ist es in einigen Jahren mit der Dominanz des iPad vorbei.

 

Weiterlesen »

Paper: Facebook hat Nachrichten-App Paper für iOS veröffentlicht

Nach mehreren Meldungen und Gerüchten ist vor wenigen Tagen die neue Nachrichten-App Paper von Facebook erschienen und überraschend gut geworden. // von Daniel Kuhn

Facebook Paper Image

Dass Facebook eine App für Mobile-Geräte herausbringt ist nicht besonders überraschend, dass diese aber tatsächlich Begeisterungsstürme auslöst, ist dann schon verwunderlich. Mit Paper ist Facebook diese Überraschung gerade gelungen. Die Kombination des eigenen Newsfeeds mit einem Newsreader im Stile von Flipboard und das Ganze in unheimlich schickem Design und mit Touch-optimierter Usability ergibt, die mit Abstand beste Facebook-App – zumindest für iOS-Nutzer.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

ShortRead: Chrome für Android und iOS senkt Datenverbrauch

Mit dem neuem Chrome-Browser von Google für Android und iOS können Daten komprimiert und damit der mobile Datenverbrauch reduziert werden. // von Tobias Schwarz

chromemobil

Im Chrome Browser Blog kündigte Google heute ein neues Feature für die mobile Version des Browsers für Android und iOS an. Chrome-Nutzer können einstellen, dass der mobile Datenverbrauch laut Google um bis zu 50 Prozent reduziert wird. Möglich wird dies, in dem Google den Datenverkehr von Smartphones und Tablets durch einen Proxy-Server leitet (wodurch Google praktischerweise gleich alles mitlesen kann, was wir im Web so von unterwegs ansurfen). Unter „Einstellungen“ > „Bandbreitenverwaltung“ > „Datenverbrauch reduzieren“ wird nach Update der App die Einstellung vorgenommen werden können. Zugleich soll der die mobile Browserversion von Chrome mit dem Update sicherer werden, da von Google als Phishing- oder Malware-Quellen bekannte Website geblockt werden.

Weiterlesen »

Vom geldgierigen Apple zum datenhungrigen Google

iPhone vs Android (adapted) (Image by nrkbeta [CC BY SA 2.0], via flickr)

Mehr als eine Milliarde aktivierter Android-Geräte, mehr als 700 Millionen verkaufter iOS-Geräte: Apple und Google sind die beiden vorerst unbesiegbaren Champions der mobilen Welt. Doch auf welche Seite schlägt man sich als Konsument? Als langjähriger iPhone-Nutzer habe ich vor einigen Monaten den Wechsel auf die andere Seite gewagt – und sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen damit gemacht.

Weil mich das iPhone 5 bzw. 5S nicht mehr so angesprochen hat wie die ausgezeichneten Vorgänger-Modelle 4 und 4S, habe ich mich vor einigen Monaten entschieden, auf Googles Android zu wechseln. Denn da drüben, im anderen Lager, gibt es mittlerweile einen Haufen attraktiver Smartphones, und das Nexus 5 von Google/LG (399 Euro, 16 GB) hat mich dann letztendlich überzeugt. Das sind 300 Euro weniger als für das neueste Apple-Smartphone.

Wenn ich heute mein Android-Gerät auf den Tisch lege, fragen mich nicht wenige Bekannte, die mich in den vergangenen vier Jahren als iPhone-User kannten, warum ich bloß gewechselt habe. Meine Antwort: Der günstigere Preis ist nur ein Grund von vielen. Apple ist in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr innovativ genug. Der Fingerabdruck-Sensor des iPhone 5S in Ehren, aber ohne diese Spielerei kann ich auch ganz gut weiterleben. Wichtiger als die Hardware (hohe Display-Auflösungen, schnelle Prozessoren und ganz gute Kameras haben eigentlich eh schon fast alle Modelle) ist mir ohnehin die Software – und da hat Apple mit seinem iOS 7 bekannterweise ein wenig gepatzt. Kindisch, bunt, wie aus den 1970ern: Auch wenn auf drei von vier iOS-Geräten die siebente Version des mobilen Betriebssystems installiert ist, heißt das nicht, das alle User zufrieden damit sind – die meisten meiner Bekannten mit iPhones meinen, dass man sich halt an den neuen Look gewöhnen und im Prinzip das Gerät weiter wie bisher nutzen könne.

Bei Android bzw. seiner aktuellsten Version KitKat fühlt man sich als langjähriger iPhone-Nutzer schnell zu Hause (eine Anleitung zum Umzug findet sich etwa bei Google-Chef Eric Schmidt). App-Symbole, nach rechts Wischen zu den weiteren Homescreens, der Rollbalken von oben mit den Notifications, ein gemeinsamer Posteingang für alle E-Mail-Konten, Schnellzugriff auf die Kamera usw. – das ist dem iPhone alles sehr ähnlich (wer hier von wem abgeschaut hat, ist Gegenstand vieler anderer Artikel). Was es beim iPhone aber immer noch nicht gibt, sind die Widgets: So kann man sich etwa eine große Uhr auf den Homescreen legen oder über eine Schaltfläche und ohne Extra-Befehl Bluetooth, WLAN, GPS oder Bildschirmhelligkeit steuern.

Während Apples Sprachsteuerung Siri für mich nur ein Party-Gag war und im Alltag wenig Nutzen bewies, wird der unheimliche, weil Nutzerdaten verarbeitende Android-Assistent “Google Now” (hier mein Testbericht dazu) immer praktischer – etwa, wenn er unaufgefordert schon mal die Route zum nächsten Termin berechnet. Und eines steht bei den Nexus-Smartphones, die Google gemeinsam mit Partnern wie LG, Samsung oder HTC entwirft, natürlich stark im Vordergrund: die Suche. Beim Nexus 5 etwa findet sich auf jedem Homescreen ein prominent platziertes Suchfeld – so prominent, dass ich die App des mobilen Browsers gar nicht mehr benutze. Nachteilig ist jedenfalls, dass es bei Android nicht jede App gibt bzw. ihre iOS-Versionen noch immer von ihren Entwicklern bevorzugt behandelt werden.

Dass die Google-Suche bei Android-Handys sehr präsent ist, zeigt exemplarisch natürlich eines auf: So, wie man sich beim iPhone dem System Apple ausliefert, ist es genauso hier. Auch wenn man immer die Möglichkeit hat, Alternativen zu installieren (z.B. Firefox statt Chrome, Wuala statt Google Drive, Yahoo Mail statt Gmail, etc.), sind Android-Geräte natürlich in erster Linie datensammelnde Satteliten des Google-Imperiums. An immer mehr Stellen drängen sich Google-Dienste in den Vordergrund – etwa, wenn die vorinstallierte SMS-App “Hangouts” heißt und nicht nur SMS senden und empfangen kann, sondern auch gleich eine Anbindung an den gleichnamigen Google-Chat ist, oder wenn die eigene Kontaktliste um Google-Suchergebnisse aus der Umgebung angereichert wird.

Googles Hauptgeschäft liegt darin, Nutzerdaten zu Werbezwecken auszuwerten, während Apple vorrangig mit dem Verkauf von Hardware sein Geld macht. Netzwertig-Autor Martin Weigert etwa argumentierte deswegen kürzlich, dass er das “dumme iOS” deswegen dem “smarten Android” vorziehe, weil er sich dem alles auswertende Google-System nicht “bedingunslos ausliefern” wollen würde. Dieses Argument hat natürlich etwas für sich. Aber: Auch bei Apple liefert man sich dem System des Unternehmens aus. Apps müssen (mal abgesehen vom Jailbreak) im App Store erlaubt sein, iMessages funktioniert nur im Zusammenspiel mit anderen iOS-Geräten, und die Apple Maps sind in vielen Anwendungen integriert, die in irgendeiner Form etwa mit Ortung zu tun haben (von Foursquare über Yelp bis Facebook). Bei Android hat man immerhin die Möglichkeit, sich einfach Apps für verschlüsselte Kommunikation wie RedPhone, Orbot oder TextSecure zu installieren, während diese und andere Verschlüsselungs-Apps (z.B. auch CryptoCat) bei Apple nicht zugelassen sind – das ist im NSA-Zeitalter ein klarer Vorteil von Android.

Insgesamt ist der Wechel von iPhone zu Android wenig dramatisch und mit Hilfe der Cloud, in der E-Mails, Facebook, Twitter, Spotify-Musik, Evernote-Notizen, Flickr-Fotos lagern, einfach zu bewerkstelligen. Der Umstieg ist einfacher als viele denken, weil sich die beiden Betriebssysteme eigentlich sehr ähneln. Bei welcher Firma man nun schlechter aufgehoben ist – beim geldgierigen Apple oder beim datenhungrigen Google -, bleibt Ansichtssache. Als Neo-Androide könnte ich argumentieren, dass man bei Google für seine Daten mehr Nutzen zurückbekommt als bei Apple für sein Geld. Oder einfach darauf warten, bis es ein alltagstaugliches Crypto-Fair-Phone zu einem angemessenen Preis gibt.


Image (adapted) “iPhone vs. Android“ by nrkbeta (CC BY-SA 2.0)


Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 15. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Android und iOS, den uninteressanten Medienwandel, Instagram, Netzpolitik und keine Privatsphäre bei Gmail. Ergänzungen erwünscht.

  • ANDROID & iOS Stevecheney.com: On The Future of iOS and Android: Auf seinem Blog sinniert Steve Cheney über die Zukunft von iOS und Android, die sich von Handys auf andere Gerätschaften und Ökosysteme ausbreiten werden. Seltsam ist nur, dass er dabei die Privatsphäre-Debatte, die auch Google und Apple betrifft, außer Acht lässt.
  • MEDIENWANDEL Vocer: Zeitungsdebatte #tag2020 – kein Thema für Twitter?: Die von Spiegel Online ausgerufene Zeitungsdebatte zum Stichwort #tag2020 ist bisher eher ein Nischenthema auf Twitter. Dagegen hatten auf „Spiegel Online“ durchaus viele Leser Interesse daran, in Kommentaren ihre Meinung zum Print-Journalismus zu teilen. Stefanie Brüning geht der Frage nach, wieso die Debatte verpuffte.
  • INSTAGRAM TechCrunch: Peter Deng Becomes Instagram Director Of Product: Instagram bekommt prominente Unterstützung. Peter Deng hat als Produktmanager still und leise Facebook zu dem gemacht, was es heute ist. Nun wird Deng als Produktdirektor die Weiterentwicklung von Instagram verantworten. Nach Jobs bei Microsoft und Google kam Deng 2007 zu Facebook. Instagram wird er aber nicht radikal verändern.
  • NETZPOLITIK Netzpolitik.org: Das Ende der Netzpolitik (wie wir sie kennen): Der Illustrator Gregor Sedlag meint in einem Gastbeitrag auf Netzpolitik.org, dass die Offenlegung der NSA-Aktivitäten den Durchbruch des globalen Informationszeitalters bedeutet. Die Folge ist, dass Netzpolitik als abgrenzbares Politikfeld nicht mehr existiert.
  • GOOGLE Netzwelt: Gmail-Nutzer können keine Privatsphäre erwarten: Im Zusammenhang mit einem Gerichtsprozess in den USA hat Google erklärt, dass kein Gmail-Nutzer erwarten darf, dass der Inhalt persönlicher E-Mails privat bleibt. Verbraucherschützer kritisieren diese Aussage. Im Prozess geht es um Googles Verhalten, E-Mails von Gmail-Nutzern zu scannen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Music-Discovery Apps für iOS und Android mit mäßiger Überzeugungskraft

Music Was The Theme (adapted) (Image by Vaughan Leiberum [CC BY 2.0] via Flickr)

Neue Musik zu entdecken war dank des Internets noch nie so leicht wie heutzutage und gleichzeitig ist es ausgesprochen mühsam sich durch den Berg der irrelevanten Veröffentlichungen zu arbeiten. Apps wie Soundwave, Yap oder der mufin player wollen den Nutzern mit verschiedenen Konzepten unter die Arme greifen.

Neben offensichtlichen Quellen wie Google, großen Musik-Blogs oder Plattformen wie Last-fm oder Soundcloud dienen vor allem die sozialen Netzwerke als schier unermüdlicher Quell für neue musikalische Entdeckungen – zumindest in der Theorie. Entweder man muss sich täglich durch eine unüberschaubare Flut neuer Artikel und Veröffentlichungen aus allen erdenklichen Genres arbeiten oder man ist darauf angewiesen, dass die eigenen Freunde einen guten Musikgeschmack haben und diesen auch mit der Welt teilen.

Um die Entdeckung neuer Musik zu vereinfachen, haben sich viele Unternehmen die Mühe gemacht neue Konzepte zu erarbeiten. Das letzte Projekt, das etwas Aufmerksamkeit auf sich ziehen Konnte, war Soundwave, eine frisch gestartete App für Android und iOS, die dir mitteilt, was deine Freunde über den System-eigenen Player, Spotify oder Rdio gehört wird – und umgekehrt. Zum einen wurde also der Newsfeed von irrelevanten, da musiklosen Posts befreit, zum anderen bietet die App aber noch einen weiteren großen Vorteil, denn durch sie erhalten zum Beispiel Plattenfirmen einen Einblick, welche Songs derzeit tatsächlich gerade gehört werden was einen großen Unterschied zu den bisher an den Verkaufszahlen gemessenen Werten darstellt. Derzeit ist die Nutzerzahl noch recht überschaubar und somit ist das Entdeckungspotenzial noch sehr eingeschränkt.

Yap ist leider nur für iOS erhältlich und zudem auf eine rege Nutzung des Facebook-Accounts angewiesen. Wer diese Hürden erfolgreich nimmt, kann sich über das selbstbetitelte Instagram für Musik freuen. Alle bei Facebook geliketen Künstler werden in einem Stream zusammengefasst und weitere Neuentdeckungen sortiert nach Genres oder Künstlern einfach gemacht. Allerdings ist die App tatsächlich nur nützlich, wenn der Nutzer aktiv seine Lieblingskünstler bei Facebook mit einem Like versehen hat.

Auch Android hat eine exklusive App, die einen spannenden Ansatz verfolgt. Der mufin player (für Android) bietet quasi eine musikalische Version von Google Maps auf Steroiden, indem Songs nach Ähnlichkeit des Klangs auf einer Karte sortiert werden. Auf den ersten Blick scheint das Konzept auch mit dem großspurigen Werbeslogan übereinzustimmen, allerdings eröffnen sich auch hier auf den zweiten Blick einige Schwierigkeiten. So wird entweder nur Musik indiziert, die auf dem eigenen Gerät oder in der, mit 2 GB recht knapp bemessenen Cloud, gespeichert ist. Da der limitierte Speicherplatz auf den Geräten selten zulassen, dass die gesamte Musiksammlung mitgenommen werden kann und 2 GB Cloud-Speicher heutzutage vorne und hinten nicht ausreichen, ist der Überblick auf der Klangkarte auch entsprechend unvollständig.

Diese ausgewählten Apps und die übrigen hier nicht erwähnten, bieten zwar also durchaus spannende Ansätze für die Entdeckung neuer Musik, vollkommen überzeugen können sie allerdings bisher leider alle nicht und so bleibt der Feed-Reader mit den gesammelten Musik Blogs vorerst wohl vorerst weiter die erste Wahl.


Image (adapted) „Music Was The Theme“ by Vaughan Leiberum (CC BY 2.0)


Weiterlesen »

#rp13: APP-laus für die fleißigen Entwickler

Heute beginnt die re:publica und in der siebten Ausgabe der beliebten Digitalkonferenz gibt es zum ersten mal eine breite Palette an Apps, die einem helfen, die Übersicht zu behalten.

rp13-Apps (Bild: Tobias Schwarz, CC BY-SA 3.0)

Dieses Jahr werden über 450 Sprecherinnen und Sprechern insgesamt 263 Vorträge, Diskussionen und Workshops leiten, verteilt auf 11 Bühnen. Aber wir wollen uns nicht beschweren, denn wir haben es ja so gewollt. Und mit diversen Apps wird es in diesem Jahr sogar sehr einfach, den Überblick zu behalten – stilecht mit dem Smartphone natürlich.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Google Now: Update der Google-Suche für iOS

Seit dem iPhone 4S ist Siri, der Sprachassistent für iOS erhältlich und sorgt neben Hilfestellung auch immer wieder für Belustigung. Googles Idee eines Smartphone-Assistenten, Google Now kommt zwar deutlich weniger humoristisch daher, ist nun aber auch offiziell für iPhone und iPad erhältlich.

googlenowios

Zusammen mit der Veröffentlichung von Android 4.1 hat Google auch seine eigene Vorstellung eines persönlichen Assistenten für Smartphones und Tablets unter dem Namen Google Now vorgestellt. Dieser funktioniert grundlegend anders als Apples Siri, da das Nutzungsverhalten viel stärker analysiert wird und Informationen oder Hilfestellung nicht nur auf Anfrage präsentiert werden. Bisher war Google Now ausschließlich Android-Geräten vorbehalten – vor ein paar Wochen sind aber bereits erste Anzeichen aufgetaucht, dass Google auch an einer iOS-Umsetzung arbeitet. Diese ist heute nun mit dem Update der Google-Suche auf Version 3.0 von Apple freigegeben worden und im iTunes-Store gelandet.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

WhatsApp: iOS-Version noch in diesem Jahr mit Abo-Modell

Bisher gab es zwei verschiedene Bezahl-Modelle für den beliebten Instant Messenger WhatsApp, die je nach Plattform unterschiedlich ausfallen. Noch im laufenden Jahr angeglichen werden und auch iOS-Nutzer werden sich bald mit dem Abo-Modell anfreunden müssen.

whatsapp+android+market

Eine SMS zu verschicken wirkt fast schon wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit, auch wenn die modernen Smartphones diese Fähigkeit noch besitzen, nutzt inzwischen fast jeder die Alternative namens WhatsApp. Während sich Android-, BlackBerry und Windows Phone-Nutzer zunächst gefreut hatten, dass der Dienst im Vergleich zu Apples iOS kostenlos ist, kam nach einem Jahr die ernüchternde Erkenntnis, dass dies nur auf die ersten 12 Monate zutrifft und daraufhin 0,79 Euro pro Jahr fällig werden – für die iOS-App wurden bisher von Anfang an einmalig 0,89 Euro verlangt.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Hater: Daumen runter für neue „Dislike“-App

Mit „Hater“ wird ein langersehnter Traum erfüllt. Sie gibt dir die Möglichkeit zu „disliken“. Tobias Gillen, sieht dennoch Gefahren in der neuen iOS-App.

haters

„Wer sagt, dass ,Liken‘ die einzige Option sein muss?“, fragen die Macher der neuen App „Hater“ auf ihrer Website und treffen damit vermutlich bei vielen Facebook-Nutzern genau ins Schwarze. Nicht selten kommen nämlich die meist nicht ganz ernst gemeinten Forderungen nach einem „Dislike“-Button hoch, mit dem man sein Unwohlsein im Netzwerk mitteilen kann.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

kleek: Facebook-App-Alternative mit Weiterentwicklungspotenzial

Die Kleek-App für iOS zeigt den Facebook-Newsstream ohne Pages und Sponsored Stories an. Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat die Applikation getestet.

kleek for iphone

Facebook ist schlau. Nicht in Bezug auf den Schutz unserer Daten, aber immerhin in Bezug auf unsere Interessen. Darum filtert das soziale Netzwerk was das Zeug hält und versucht uns nur die Posts und Statusmeldungen auszugeben, die uns am meisten interessieren. Meistens – so meine Erfahrung – liegt Facebook damit falsch und ich bin überrascht, was ich alles verpasst habe, nachdem ich den Regler auf „Neueste Nachrichten“ gestellt habe. Dieses Prinzip nennt man auch „Filter-Bubble“, eine Blase also, in die Facebook uns steckt.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

iPhone verliert gegen Android: Der lange Schatten des Steve Jobs

Der Kontrollwahn des Apple-Gründers könnte seinem Konzern das Genick brechen: Die Konkurrenz bietet mehr Freiheit – und damit auch bessere Produkte.

Während ihrer kompletten beruflichen Laufbahn stritten Bill Gates und Steve Jobs über zwei konkurrierende Philosophien für die digitale Welt: ob Hardware und Software eng integriert oder offen sein sollten. In seinem letzten Gespräch mit Steve Jobs machte der Microsoft-Gründer dann ein Eingeständnis: „Ich dachte immer, dass das offene horizontale Modell die Oberhand gewinnen würde, aber du hast bewiesen, dass auch das integrierte vertikale Modell großartig sein kann.“ Weiterlesen »

Weiterlesen »

iPhone 3G: WhatsApp und Facebook-App nicht mehr nutzbar

WhatsApp und die Facebook-App laufen nicht mehr auf dem iPhone 3G. Schuld ist Apples Entwicklungsumgebung XCode.

Der Instant-Messenger WhatsApp läuft in seiner aktuellen Version 2.8.7 nicht mehr auf dem iPhone. Das sorgt für viel Frust bei den Nutzern, die seit einigen Wochen nach einem Grund fragen. Bereits im November 2012 wurden erste Stimmen laut, dass WhatsApp auf alten iPhone-Geräten nicht mehr funktionieren würde. Nun häuften sich die Beschwerden und die Entwickler des Instant-Messaging-Dienstes haben mit einem Blogpost darauf reagiert. Weiterlesen »

Weiterlesen »

Der große Verlierer des iOS 6-Maps-Chaos ist: Nokia

Als Apples iOS-Maps floppten und Google sich lächelnd zurückgelehnte, war die Zeit reif für einen Dritten – Nokia. Doch die haben das Machtvakuum nicht genutzt.

Der große Verlierer des iOS 6-Maps-Chaos ist: Nokia

Es hat ein wenig gedauert bis sie da war, aber schlussendlich schlug das Release der Google-Maps-App für iOS, am Mittwoch-Abend, dann doch ein wie eine Bombe. Binnen weniger Stunden kletterte die Applikation ganz nach oben in die iTunes-Charts. Die Bewertungen waren grandios. Fast ausschließlich fünf Sterne wurden da vergeben. Das lässt nicht nur Apple blöd aussehen. Der größte Loser dürfte wohl Nokia sein. Die haben es nämlich nicht verstanden, in dem Gerangel, das Machtvakuum für sich zu nutzen.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Windows Phone 8: Lachender Dritter oder verlorener Posten?

Wer sichert sich Platz 3 in der OS-Charttabelle. Windows Phone oder Blackberry OS? Und welche Rolle spielt Windows Phone 8 dabei?

Der Markt der mobilen Betriebssysteme für Smartphones und Tablets wächst seit einigen Jahren massiv an und ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit nicht abzusehen. An der Spitze ist Googles Android rein zahlenmäßig endgültig am Rivalen iOS von Apple vorbeigezogen, aber auch der Kampf um Platz drei birgt einige Spannung. Nachdem RIMs Blackberry OS in den letzten zwei Jahren einen beachtlichen Sturzflug absolviert hat, konnte sich Microsoft mit Windows Phone an dem strauchelnden OS vorbei auf Platz 3 schlagen. Weiterlesen »

Weiterlesen »

Normalize Photo-App: Instagram rückwärts

Photo-Apps wie Instagram sind derzeit mehr als beliebt wegen ihrer facettenreichen Filter. Kaum einer verzichtet darauf noch. Doch gibt es auch nicht wenige Stimmen, die den Hype endlich wieder begraben sehen wollen. Einer dieser Personen, der die übersättigten Pics nicht mehr sehen kann, ist Joe Macirowski. Er hat eine App entwickelt, die Instagram-Bilder wieder von den Filtern befreien soll.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Neues Handynetz? – iPhone App “NetzFinder” informiert dich

Automatisch informiert werden, sobald Freunde und Bekannte das Mobilfunknetz wechseln – ein einzigartiges Feature der neuen Version der iOS-App NetzFinder. Handykosten sparen wird somit für diejenigen ohne Flatrate nicht nur einfacher sondern auch deutlich bequemer.

LivingHandy.de hat nun die die Kostenkiller-App NetzFinder in der neuesten Version 1.5.1 gelauncht. Neben internen Verbesserungen, einer Retina-Unterstützung für das neuste iPad 3, gibt es jetzt auf Wunsch auch eine bequeme Erinnerungsfunktion, falls sich das Mobilfunknetz eines Kontakts ändert. Und das, ohne die Nummern stets manuell abfragen zu müssen. Einfach, bequem und sicher laut Hersteller.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Nachricht des Tages: Android

Laut Andy Rubin, Senior Vice President bei Google, werden aktuell täglich über 700.000 Android-Smartphones und -Tablets nach dem Kauf aktiviert. Könnte sein, dass das eine beeindruckende Zahl ist. Ich jedenfalls bin davon überzeugt. Noch spannender wäre es, wenn man jetzt die retention rate wüsste, also die Prozentzahl derjenigen, die dann auch bei diesem mobilen Betriebssystem bleiben, wenn sie das nächste Smartphone kaufen. Apple hatte bis zum Oktober 2011 insgesamt rund 250 Millionen System mit iOS verkauft (iPhone und iPad).

Weiterlesen »

Android vs. iOS – Ring frei für eine neue Runde

android vs. iosDas App-Argument war immer zuverlässig für den Apple-ianer, sobald ein Android-User sich mit ihm über die Vor- und Nachteile der Betriebssoftware stritt. iOS ist geschlossen und mit seiner App-Strategie immer ein sicherer Partner im Umgang mit Diensten die via App genutzt werden. Und außerdem gäbe es ja auch viel mehr Apps. Nun ja, zumindest letzteres Argument könnte nach neuesten Fakten vielleicht bald ins Wanken geraten. Der Android App-Market jedenfalls wird öfter genutzt.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

INFOGRAPHIC: 500.000 freigegebene Apps auf iOS

Apples Applikationen-Plattform iOS hat seinen 500.000 App freigegeben. Diese Infografik soll einen Überblick geben über die Entwicklung der Plattform seit der Gründung am 10. Juli 2008 bis zum 11. Mai 2011. Interessante Daten zu den durchschnittlichen Preisen, den Kategorien sowie zu den Top-Sellern findet man hier leicht und verständlich aufbereitet. Da fällt mir nur noch ein, meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein zu wünschen. Auf die nächsten 500.000 Apps! Weiterlesen »

Weiterlesen »

Schluss mit dem Nach-Hause-Telefonieren

E.T. hatte so seine Probleme mit dem Nach-Hause-Telefonieren – trotz des glühenden Fingers. Benutzer von iPhone und iPad (iOS 4) mit 3G-Funktion und diejenigen, die Telefone mit Googles Mobilbetriebssystem Android nutzen, wissen seit einer Woche, dass ihre Gadgets ohne eigenes Zutun allerlei Standortdaten zu den Firmen funken. Jetzt gibt es zwei Auswege, die beiden Systemen diese Funktion abgewöhnen sollen.

Apple hat mit der iOS-Version 4.3.3 die Möglichkeit eingeführt, das automatische Orten einfach „abzuschalten“. So ganz klappt das nicht, denn zum Bestimmen der Position bedienen sich iPhone und iPad nicht nur der GPS-Funktion, sondern machen auch Gebrauch einer Ortsdatenbank mit WLAN-Zugangspunkten (APs) und Mobilfunktürmen. In der Version iOS 4.3.3 wurde nur Zwischenspeicher für solche Daten verkleinert und die Daten werden auch nicht mehr an iTunes übertragen. Wer seine Ortungsdaten vom iOS-Gerät ganz löschen will, sollte einfach die Ortungsdienste in den Systemeinstellungen deaktivieren. Also entweder Dienste und Aufzeichnung oder keine Dienste und Datenschutz-Sicherheit.

Eine etwas bessere Lösung haben die Nutzer von Android. Whisper Systems hat eine App namens Whispermonitor entwickelt, die ähnlich einer Firewall den ausgehenden Datenverkehr überwacht und alles an den Nutzer meldet. Der kann dann entscheiden, was raus darf und was nicht. Mit einfachen Regeln kann man dem Datenversand so Einhalt gebieten. Warum das für das iPhone nicht gehen soll? Wahrscheinlich liegt es wieder an der legendären Nutzerfreundlichkeit der Apple-Produkte, dass sie den Nutzer nicht mit einfachem Anklicken von Regeln überfordern. Nett. Aber vielleicht sind die Apple-Nutzer einfach ein bißchen blöd und der freundliche Anbieter weiß das.

Weiterlesen »

iOS 4.1 – Pflaster für das iPhone4

Wer den immensen Fehlerzuwachs beim Umstieg von der RISC- auf die Intel-Plattform der MACs noch verkraftet haben mag, wurde beim iPhone4 völlig kirre. Das erste Mal, dass die Fachwelt einstimmig von einem Sorgenkind im Zusammenhang mit Apple sprach. Nun kommt mit der 4.1 Version des iOS Hilfe für die darbende Gemeinde der Apfelmännchen und -weibchen. Bluetooth soll wieder funzen, das versehentliche Umschalten bei Gesprächen und sogar der Annäherungssensor wird wohl wieder einwandfrei laufen. So langsam erreicht Apple fast wieder so eine Art von normalem Funktionieren beim iPhone4. Und wer seinem „uralten“ 3G die Stange gehalten hat, wird, wenn er/sie noch nicht gejailbreaked hatte, wieder eine halbwegs flüssig zu bedienende Oberfläche ein eigen nennen können.

Sehr cool ist die HDR-Funktion, die einfach drei Bilder mit verschiedener Blende vom selben Motiv aufnimmt und damit den gesamten Blendenumfang in helle und dunkle Stellen erweitert. Jetzt kann man auch in der dunkelsten Hütte oder am Strand dolle Bilder mit einem super Kontrastumfang zaubern. In den USA wächst auch das Fernsehen jetzt noch mehr ins iPhone. Mal sehen, ob das mit der neuen geplanten Senderplattform der Privatsender zusammenarbeiten wird – wenn sie denn noch vor dem Jahr 2015 kommt. Ob es dann noch nachweisbare Mengen von iPhones geben wird, steht in den Sternen.

Das Apple-eigene twitter namens ping wird nun vom iPhone unterstützt, bekannt bisher über iTunes 10. Und auch der Game Center wird sozial und greift Microsofts Idee in deren neuem mobilen Betriebsystem auf, Spiele-Highscores zu veröffentlichen und Freunde zum Spiel einzuladen. Soweit wird aber das 3G nun nicht mehr getragen…
Irgendein Argument – neben der tollen Kamera – muss ja noch für das iPhone4 geben.

Weiterlesen »