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5 Lesetipps für den 12. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Geschichte hinter Flappy Bird, Zukunftsangst, die Neuauflage des Browser-Games von Douglas Adams, Social Media und Narzissmus sowie Lebensmittel aus dem Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • FLAPPY BIRD Rolling Stone: The Flight of the Birdman: Flappy Bird Creator Dong Nguyen Speaks Out: Manch einer kann sich noch an den Hype um Flappy Bird erinnern, der vor wenigen Wochen sämtliche Tech-Medien erfasste. Die US-Ausgabe des Rolling Stone Magazine hat den Erfinder von Flappy Bird, Dong Nguyen, in Hanoi getroffen und die unglaubliche Geschichte hinter der süchtig machenden App aufgeschrieben.
  • ZUKUNFTSANGST Süddeutsche.de: Angst vor dem Fortschritt – Mehr Vorfreude wagen!: Haben wir Angst vor dem Fortschritt? Ist das die den Deutschen gerne zugeschriebene Zukunftsangst? Dirk von Gehlen schreibt in der Süddeutschen Zeitung, dass die Debatten des Frühjahrs 2014 von einem breiten Konsens geprägt sind, dass der Fortschritt auch schon mal besser war. Der Glaube an die Gestaltbarkeit von Morgen scheint fast abhanden gekommen zu sein – zu unrecht, wie er meint.
  • PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS e-book-news.de: BBC feiert 30 Jahre „Per Anhalter durch die Galaxis“ – mit browserbasiertem Text-Adventure: Die BBC feiert 30 Jahre „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“, aber bevor die Fans des Romans protestieren sei klar gestellt, dass es das Jubiläum des gleichnamigen Text-Adventure-Computerspiels ist, dass 1984 als Koproduktion zwischen Serien-Autor Douglas Adams selbst und dem Infocom-Programmierer Steve Meretzky herausgebracht wurde. Zum Jubiläum gibt es das Spiel als HTML5-Webapp und bescherte dem britischen Rundfunk ein kurzfristiges Traffic-Wachstum von 1.000 Prozent.
  • SOCIAL MEDIA schulesocialmedia.com: Oberflächlichkeit, Narzissmus und Social Media: Philippe Wampfler hat sich verschiedenen Studien zu unserem Nutzungsverhalten in Social Media beschäftigt und den darin geäußerten Verdacht, dass die Nutzung von Social Media Narzissmus auslösen kann. Er kommt aber zum Schluss, dass dem nicht so ist, sondern soziale Netzwerke sich nur als optimale Betätigungsfelder für Menschen erweisen, die narzisstisch veranlagt sind.
  • E-COMMERCE Frankfurter Allgemeine: Lebensmittel aus dem Internet: Wer seine Einkäufe im Netz bestellen und liefern lassen will, hat ein immer größeres Angebot. Nadine Oberhuber hat es für die Frankfurter Allgemeine ausprobiert und sich Lebensmittel von sechs Händler nach Hause bestellt.

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5 Lesetipps für den 10. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ende des Internets, Lobbyismus gegen Überwachung, Kopierschutz in HTML5 und der Hass gegen E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET Neue Zürcher Zeitung: Das Ende des Internets: Auf der Website der NZZ schreibt der Journalist Hannes Grassegger über die weltweiten Dezentralisierungsdiskussionen als Reaktion auf die Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA. „Das globale Internet ist keine Naturgegebenheit“, wird Paul Fehlinger zitiert, „es steht keineswegs fest, dass es weiterhin ein globales Netz geben wird“. Wie steht es um die Zukunft des Internets, wenn sogar demokratische Staaten über nationale Insellösungen nachdenken?
  • LOBBYISMUS Politico: Tech’s biggest players hire first NSA lobbyist: Bei aller Fortschrittlichkeit und Marktmacht, im politischen Lobbyismus haben sich die großen IT-Unternehmen aus dem Silicon Valley (Microsoft mal ausgenommen) bisher nie sonderlich engagiert. Das änderte sich erst in den letzten paar Jahren. Um Vertrauen zurück zu gewinnen haben sich jetzt Google, Apple, Facebook, AOL, LinkedIn, Microsoft, Twitter und Yahoo zusammen getan und einen eigenen Lobbyisten in Washington registriert, der auf eine Reform der staatlichen Überwachung hinarbeiten soll.
  • HTML5 Hyperland: Der Kopierschutz ist tot, lang lebe der Kopierschutz: Im Hyperland-Blog des ZDF scheibt David Pachali über den Kopierschutz im neuen Webstandard HTML5 und die Frage, wie offen das offene Web überhaupt sein soll. Die Entwickler-Community ist gespalten, doch die Entscheidung werden am Ende die Inhalteanbieter bei der Lizenzierung durchsetzen und nicht die Experten in Gremien.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Datenschützer Alexander Dix sieht für Vorratsdatenspeicherung keinen Bedarf: Auf Zeit Online antwortet der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix auf einen Gastbeitrag von Berlins Justizsenator Thomas Heilmann, der behauptete, dass die Vorratsdatenspeicherung dem Datenschutz dienen würde. Dix hält das für absurd und erklärt, wieso es für die verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung überhaupt keinen Bedarf gibt.
  • E-BOOKS Carta: E-Books sind “ein Unfug, ein Beschiß und ein Niedergang”: Auf Carta schreibt Johannes Haupt über den E-Books kritisierenden Gastbeitrag von Friedrich Forssmann im Blog des Suhrkamp Verlag. Dabei geht es ihm, neben der Dokumentierung der andere beleidigenden Meinung des Autors, vor allem um das Verhältnis des Suhrkamp Verlag zu den Aussagen, denn die DRM-Kritik trifft vor allem für die E-Books des Verlags zu und ob es klug war, einen Gastautor potenzielle eigene Leser beleidigen zu lassen. Bis auf einen Verweis, dass Forssmann kein Verlagsmitarbeiter ist, äußerte der Verlag sich bisher nicht.

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HTML5 schlägt Mobile Flash

Wenn Steve Jobs das noch erlebt hätte: Es geht in der kalifornischen Gerüchteküche die Legende, dass Adobe kein Mobile Flash mehr entwickeln wird, sondern zukünftig auf HTML5 setzt. Android und Playbook sollen noch weiterhin mit Bugfixes und Securitys-Updates für Flash versorgt werden. Könnte sein, dass Silverlight der nächste Kandidat ist, der den Fähigkeiten von HTML5 zum Opfer fällt. Mehr dazu hier

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Mozilla: der neue Firefox 6 steht zum Download bereit!

Ab sofort könnt Ihr euch den neuen Firefox 6 downloaden. Die Updates des neuen Firefox zielen auf eine bessere Unterstützung von HTML 5 Elementen und CSS Eigenschaften ab. Außerdem ist der Add On Manager weiterentwickelt wurden. Das offizielle Release-Datum ist eigentlich erst morgen, jedoch liegen die Daten für Windows, Linux und Mac OS X jetzt schon bei Mozilla auf dem FTP-Server zum Download bereit. Für mehr technische Hintergründe gerade in Bezug auf die HTML 5 Funktionen und der CSS Eigenschaften, empfehle ich euch diesen Artikel von Golem. Viel Spaß mit dem neuen Browser – zum Download geht’s hier.

firefox 6Grafik von golem.de

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HTML5 – Die Bibel

Irgendwann Ende der Neunziger habe ich angefangen, Webseiten mit HTML zu erstellen. Diese seltsamen Website-Tools, die es damals gab, um Seiten zusammenzustöpseln waren einfach nichts Halbes und nichts Ganzes. Also musste ein Buch her, damit man alles schön per Hand in einem Editor selbst schreiben konnte. Damals war das Buch der Wahl HTML4 aus dem Markt & Technik Verlag. Aber nach kurzer Zeit brauchte ich nur noch eine Referenz im Netz, um nachzusehen, welche Attribute zu welchen Tags gehörten. Und dann kam natürlich auch CSS. All das fand man online ganz schnell auf selfhtml.org. Der damalige Betreiber Stefan Münz wurde unter den HTML-Menschen so etwas wie das personalisierte HTML. Jetzt hat er eine HTML5-Bibel verfasst, die man auch online lesen kann. Natürlich sind auch wieder Themen wie CSS, Formulare und Grafiken integriert und eben die Referenz, obwohl sich das W3C bisher noch nicht mit einer endgültigen HMTL5-Version auf den Markt traute.

Wer auch nur im Enterferntesten mit Webentwicklung, CMS und ähnlichen Themen zu tun hat, dem sei diese Quelle wärmstens empfohlen, denn sie wird auch gepflegt und nicht nur ins Web gekippt so wie die Abertausenden Artikel der vielen großen und kleinen Verlage, die das WWW so langsam in eine allwissenden Müllhalde ohne Aktualisierungen und Dialog verwandeln.

Kaufen kann man das Buch natürlich auch noch. Dann hat man sowohl dem Autor als auch dem Verlag eine Existenzverlängerung für diesen herrlichen Frühling gewährt.

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Ist Apple nur faul? Flash vs. HTML5

Wer folgenden Text von Jan Ozer (englisch) liest, der wird sich verwundert die Augen reiben. In dem ausführlichen Test treten HTML5 und Adobe Flash 10.1 gegeneinander an auf OSX und den bekannten Windows-Versionen. Die Ergebnisse sind spannend. Denn bei der Vorstellung des iPad gab es einiges Gepolter rund um die Nicht-Unterstützung von Flash-Videos. Apple hatte sich früh und umfassend für die Zukunft in Gestalt von HTML5 und all seine Vorteile ausgesprochen. Diese Vorteile liegen aber offenbar darin, dass Flash auf der verbreiteten Windows-Plattform sehr wohl von der Hardwareunterstützung durch eine Grafikkarte profitiert. Dieses Feature fehlt aber bei den Apple-Plattformen. Insofern könnte diese Strategie des HTML5-Hypes eine Schwäche der Apple-Plattformen kaschieren. Auch Linux unterstützt die Hardwarebschleunigung von Flash nicht. Und das, obwohl mittlerweile viele Grafikkarten die Videounterstützung per Fabrik mitbringen. Was also hat man von all den tollen Funktionen neuer Notebooks, Netbooks und Desktop-PCs, wenn nur eine Plattform davon im Alltag Gebrauch macht?

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