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Gamification sinnvoll nutzen

Der aktuell wieder aufkeimende Hype um Gamification belegt ganz gut, wie man Menschen spielerisch motiviert und wie diese, sich bildende Energie, gleichzeitig in die falsche Richtung gelenkt werden kann.

gamification

Gamification vermischt spieltypische Belohnungssysteme mit alltäglichen To Dos, die uns anhand von zu knackenden Highscores, Erfahrungspunkten oder stetig weiterentwickelten Fortschrittsbalken am Ehrgeiz packen und bei Laune halten sollen. Durch Gamification versuchen wir immer besser zu sein als alle anderen. Zum Teil bei ganz lapidaren Anwendungen und Handgriffen. So kommt es vor das Personen Artikel auf eBay verkaufen, nur um einen weiteren goldenen Stern auf dem Benutzerkonto blinken zu lassen oder das wir wie beim Beispiel foursquare besonders oft in bestimmte Lokalitäten einchecken, um uns mit dem Status „Conny’s Bar Bürgermeister“ ansprechen zu lassen. Sogar manche Steuererklärungssoftwares sind mit sogenannten Fortschrittsbalken ausgestattet, die uns am Ende mit abstrusen Punkte-Systemen suggerieren wollen, dass wir dieses Jahr besonders schnell dem Fiskus unsere Daten übermittelt haben.

Gamification macht banale und alltägliche Dinge zum Wettbewerb und oftmals verführt der Umgang mit diesen Anwendungen uns dazu diese eher sinnlosen Dinge, dadurch stärker in unser Leben oder unser Handeln zu integrieren. Dabei sollte man das Erfolgssystem Gamification vielmehr in gesellschaftliche Projekte mit einbeziehen…

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Palmöl: Greenpeace vs. Nestlé

Da waren sie wieder meine drei Probleme: Konsum, Aufklärung, Kommunikation (KAK). Was war passiert? Nestlé hatte beobachtet, wie Greenpeace andere Großkonzerne (Unilever oder Kraft) an den Pranger stellte wegen deren lascher Einkaufspolitik in Bezug auf Palmöl. Beide haben reagiert. Denn die letzten Regenwaldreste in Indonesien werden aktuell von einem Konzern namens Sinar Mas gerodet, um dort Palmölplantagen für den unstillbaren westlichen Hunger zu stillen (Biodiesel, Kosmetika, Seifen, Margarine, Süßigkeiten etc.). Und dass dort mitnichten mit lokal verantwortlichen, nachhaltigen und biologisch wertvollen Bandagen gearbeitet wird, haben einige von uns schon in dem einen oder anderen Bericht im TV gesehen. Was ist also anders im neuen Fall?

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