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EU-Kommission startet Untersuchung gegen Android

EU comission (adapted) (Image by linus_art [CC BY-SA 2.0] via Flickr
Google steht derzeit unter Beschuss von der EU-Kommission. Diese wirft dem Konzern vor, die Marktposition bei der Suche und Android zum eigenen Vorteil ausgenutzt. Nach mehrjährigen Ermittlungen hat die EU-Kommission eine formelle Beschwerde gegen Google eingereicht, in dem sie dem Konzern vorwirft, die Suchergebnisse zu verfälschen und die eigenen Dienste [...]
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5 Lesetipps für den 27. März

In unseren Lesetipps geht es heute um das Safe-Harbour-Abkommen, das Silicon Valley, Facebook, die Reform des Hackingparagrafen sowie Periscope und Meerkat. Ergänzungen erwünscht.

  • SAFE-HARBOUR Heise: EU-Kommission: „Wer nicht ausspioniert werden will, sollte Facebook verlassen“: Das Safe-Harbour-Abkommen schützt die Privatsphäre der Europäer nicht ausreichend. Das hat ein Verteter der Europäischen Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof zugegeben. Das Gericht soll eigentlich klären, ob es zulässig war, dass der irische Datenschutzbeauftragte die Beschwere eines österreichischen Datenschutz-Aktivisten abgelehnt hat. Der Aktivist hatte den Datenschutz von Facebook wegen der Kooperation mit der NSA angezweifelt. Nun entscheidet der EuGH wahrscheinlich nicht nur über den aktuellen Fall, sondern fällt ein Grundsatzurteil zum Safe-Harbour-Abkommen.

  • SILICON VALLEY t3n:„Lasst die Silicon-Valley-Blase doch platzen!“ oder: Zukunft ist für alle gut [Kolumne]: In seiner Kolumne auf t3n erklärt Florian Blaschke, dass man keine Angst vor dem Platzen der nächsten Silicon-Valley-Blase haben müsse. Angesichts der Panik, die manche Investoren und Beobachter der Branche vor der Zerstörung der Blase haben, und der zahlreichen Untergangsprognosen der letzten Jahre, fordert er, die Blase doch einfach platzen zu lassen. Auf- und Abschwung seien in einer Wirtschaft doch völlig normal – die Welt werde schon nicht untergehen.

  • FACEBOOK Die Welt: Facebook-Messenger greift Amazon und YouTube an: Auf der Entwicklerkonferenz F8 machte Facebook-Chef Mark Zuckerberg deutlich in welche Richtung das soziale Netzwerk in Zukunft steuern werde. So sollen Menschen nicht nur auf die bisherige Weise miteinander verbunden werden, stattdessen soll das soziale Netzwerk zu einer „family of apps“ umgebaut werden: Facebook will zu einer Plattform für Apps, Onlinehandel und Videos werden und drängt damit in die Geschäftsfelder anderer Internetgrößen, wie Amazon und Google.

  • HACKING Süddeutsche.de: Koalition will Hackerparagrafen verschärfen: Laut einem Plan der Bundesregierung soll das Strafmaß Angriffe auf Informationssysteme verdoppelt werden – die Maximalstrafe würde sich dadurch auf bis zu zwei Jahre erhöhen. Der Grund für die Gesetzesänderung sei die notwendige Umsetzung einer EU-Richtlinie. Starker Gegenwind kommt jedoch aus Richtung der Piraten. Die Partei fürchtet, dass ein Festhalten am „Hackerparagrafen“ in die völlig falsche Richtung weisen und zu einer riesigen Rechtsunsicherheit bei IT-Sicherheitsfirmen führen würde.

  • PERISCOPE Spiegel Online: Meerkat versus Periscope: Das können die neuen Livestreaming-Apps: In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, über Medienkompetenz zu verfügen. Um diese Medienkompetenz schon im jungen Alter zu vermitteln, nutzen manche Lehrer soziale Netzwerke wie Facebook für den Unterricht. Zwar ist es wichtig, dass Kinder heutzutage lernen, mit den sozialen Medien umzugehen, aber dieses Vorgehen wird auch kritisiert. Schüler werden zur Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk gezwungen, wenn sie am Unterricht teilhaben wollen. Außerdem spielt auch die Altersbeschränkung eines Netzwerkes hier eine Rolle.

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5 Lesetipps für den 13. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Online-Handel, Störerhaftung, die EU-Reform des Datenschutzrechts, Programmiererinnen und den Streit um Blurred Lines. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG DIE WELT – Die Ära des Online-Handels hat gerade erst begonnen: In Umfragen gibt jeder fünfte Befragte an, dass er immer seltener einkaufen gehe, weil er immer mehr über das Internet bestellen würde. Andererseits scheinen die „Digital Natives“ immer noch gerne in die Innenstädte zum Bummeln zu gehen. Deswegen bahne sich zwar beim Einzelhandel in den nächsten Jahren weiterhin ein großer Umbruch an, es werde sich jedoch weder der Online-Handel noch sein analoges Äquivalent gänzlich durchsetzen. Vielmehr werden auch in Zukunft beide Hand in Hand gehen – nur die genaue Ausgestaltung ist noch ungewiss.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de – Mehr Wlan für alle: In Sachen WLAN ist Deutschland ein Entwicklungsland. Das ist Michael Bauchmüllers hartes Fazit, wenn es um den freien Internetzugang in der Bundesrepublik geht. Mit lediglich 15.000 öffentlichen Hotspots ist Deutschland eines der internationalen Schlusslichter. Es ist Zeit, dass sich etwas ändert, doch die Politik agiert nur zögerlich und mit kleinschrittigen Reformen. Auch beim Thema „Störerhaftung“ gelingt den verantwortlichen Politikern keine überzeugende Lösung. Doch ohne eine Reform der „Störerhaftung“ bleibt auch ein umfassendes, öffentliches WLAN-Netz unerreichbar.

  • DATENSCHUTZ ZEIT ONLINE – Die EU wurschtelt sich zur Großreform: Heute wird über einen Teil des neuen europäischen Datenschutzrechts abgestimmt. Die Ziele waren sehr optimistisch formuliert, eine progressive Reform sollte her. Doch Kritiker befürchten, dass das alles zugunsten der Wirtschaft aufgegeben wurde. Christiane Schulzki-Haddouti von Zeit.de sieht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Gesetzesentwurf nicht aus Lobbyhörigkeit weniger innovativ als geplant sein soll, sondern es den federführenden Politikern schlicht an der nötigen Expertise fehlt, um eine weitreichende Reform des Datenschutzrechts zu erarbeiten.

  • EMANZIPATION WIRED Germany – Programmiert wie Mädchen!: Die Technik-Szene schafft es nicht, verständliche und innovative Lösungen auf datenschutzrechtliche und netzpolitische Probleme zu formulieren und sie in die Gesellschaft zu tragen. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich die Community seit Jahren um sich selbst dreht und sich personell nicht verändert hat – sie steckt in einer Blase. Ein neuer Wind ist nötig, der vor allem von Frauen in die Hightech-Szene getragen werden soll. Von einer neuen Perspektive können sowohl Digitalwirtschaft als auch netzpolitische Debatten profitieren.

  • URHEBERRECHT Slate.com – Squelching Creativity: Es ist einer der größten Urheberrechtskämpfe der Geschichte. Es geht um einen Hit von Pharrell Williams und Robin Thicke aus dem Jahr 2013, der Ähnlichkeiten mit einem Lied des Soulsängers Marvin Gaye haben soll. Die Schadensforderung beläuft sich auf etwa 6,8 Millionen Euro. Doch nicht nur wegen der finanziellen Dimensionen dieses Streits lohnt es sich gespannt auf den Ausgang des Prozesses zu warten. Das Urteil könnte weitreichende Folgen für Musikliebhaber und die gesamte Kreativbranche haben.

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5 Lesetipps für den 5. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Netzkultur, den Medienwandel, CSC Deutschland, Commons und Obamas Interview mit BuzzFeed. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Spiegel Online: Deutschland, eine Belehrungsrepublik: Was treibt die Deutschen eigentlich an, wenn sie im Internet unterwegs sind? Spiegel-Online-Blogger Sascha Lobo hat den Grund gefunden: die Belehrung. Der oder die Deutsche hätte unglaublich gerne Recht und lasse auch andere gerne an seiner geistigen Überlegenheit teilhaben. Dieses Bedürfnis erstrecke sich auf alle gesellschaftlichen Gruppen und das gesamte politische Spektrum. In den Debatten, die sich zwischen den Meinungsfronten abspielen, pralle Hysterie auf Gegenhysterie – damit sei niemanden geholfen. Ein bissiger Kommentar zur Diskussionskultur im deutschsprachigen Internet.

  • MEDIENWANDEL taz.de: „Alle Ziele erreicht“: Vor allem Kritikern des umstrittenen Axel-Springer-Verlags dürfte die jüngst veröffentlichte Konzern-Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs nicht gefallen. Der Umsatz, den das Unternehmen erwirtschaftet ist nicht nur über acht Prozent gestiegen, der Axel-Springer-Verlag beweist auch, dass er einer der Vorreiter bei der Digitalisierung traditioneller Medien ist – 70 Prozent seines Gewinns erwirtschaftet der Konzern mit digitalen Angeboten. Die Angestellten des Axel-Springer-Verlag scheinen von der positiven Entwicklung jedoch nicht zu profitieren.

  • CSC DEUTSCHLAND Süddeutsche.de: Umstrittener NSA-Dienstleister verliert Ausschreibung: CSC Deutschland hat bei den jüngsten Ausschreibungen IT-Dienstleistungen im Millionenwert verloren, da die Firma mehrere Bundesländer nicht länger beraten darf. Das Unternehmen hat in den letzten 20 Jahren öffentliche Aufträge im Wert von 300 Millionen Euro ausgeführt – seine Aufgaben lagen in besonders sensiblen Bereichen wie Waffenregister und Überwachung. Der Clou: Der CSC-Mutterkonzern ist der größte Dienstleister des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA.

  • BUZZFEED The Drum: Wooing a nation: Can British politicians ever embrace ‚BuzzFeedification‘ like Obama?: Nachdem der US-Präsident Barack Obama dem Medienportal BuzzFeed ein umfangreiches und sehr erfolgreiches Interview gegeben und damit bewiesen hat, dass er willig ist neue Wege zu gehen und dazu neue Medien mit ins Boot zu holen, wollen es ihm andere Politiker gleichtun. Vor allem in Großbritannien werfen viele Mitglieder des politischen Establishments einen Blick über den Großen Teich und wollen das Erfolgsrezept des Mannes ergründen, der Social Media unnachahmlich für sich nutzen kann.

  • COMMONS Berliner Gazette: Aufs Gemeinsame besinnen: Im EU-Parlament startet eine neue Arbeitsgruppe zu Commons: Innerhalb des EU-Parlaments formiert sich eine Arbeitsgruppe zu Commons. Commons sind Gemeingüter, die von jedem frei genutzt werden können und vor allem im Internet und Urheberrecht, aber auch in sozialen und ökonomischen Bereichen eine Rolle spielen. Arbeitsgruppen haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Gesetzgebung, können aber zur Aggregation von Meinungen und Ressourcen dienen. Es stellt sich aber die Frage, wie effizient die Arbeitsgruppe aufgrund der Heterogenität seiner Mitglieder sein wird.

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5 Lesetipps für den 26. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Android for Work, Gemalto, den Führungswechsel bei Microsoft und die Digitalisierung deutscher Verlage. Ergänzungen erwünscht.

  • SPIONAGE heise online: NSA-Skandal: EU-Parlamentarierer unzufrieden mit Antwort der EU auf Überwachung: Im Europaparlament macht sich langsam Unruhe breit. Trotz deutlicher Aufforderungen der Parlamentarier haben die anderen Institutionen der EU nach den Spähangriffen von Geheimdiensten wie NSA und GCHQ immer noch keine Konsequenzen gezogen. Während die Liste von bekannten Cyberattacken immer länger wird, wurde noch keine Empfehlung des Parlaments umgesetzt. Der Höhepunkt sei, dass es die EU immer noch nicht geschafft habe, seine digitale Infrastruktur besser vor solchen Angriffen zu schützen.

  • ANDROID GoogleWatchBlog: Bring your own Device: Google kündigt Android for Work für den Einsatz am Arbeitsplatz an: Google plant die gemeinsame Marktführerschaft von Microsoft und Apple im Business-Bereich zu knacken und das Betriebssystem Android in die Büros zu bringen. Indem das Unternehmen seine Soft- und Hardware sicherer macht, will es den ersten Schritt in diese Richtung gehen. Außerdem sollen die Mitarbeiter eines Unternehmen dazu ermutigt werden, ihre eigenen Geräte am Arbeitsplatz zu nutzen, indem es eine scharfe Trennung von privatem und beruflichem Bereich auf den Geräten ermöglicht.

  • CYBERWAR Süddeutsche.de: „Kontakt zur NSA aufzunehmen, wäre Zeitverschwendung“: Nachdem durch weitere Snowden-Dokumente bekannt geworden ist, dass der größte SIM-Karten-Hersteller der Welt Gemalto Opfer von Hacker-Angriffer der NSA und des GCHQ wurde, äußert sich der Geschäftsführer in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Der Manager übt sich in Schadensbegrenzung und äußert unter anderem, dass es den beiden Geheimdiensten nur in wenigen Fällen gelungen wäre, die Verschlüsselung von SIM-Karten zu knacken.

  • MICROSOFT Golem.de: Microsofts Deutschland-Chef geht zurück zur Telekom: Das war ein kurzes Intermezzo. Nach zweieinhalb Jahren wechselt der Deutschland-Chef von Microsoft Christian Illek zurück zu seinem früheren Arbeitsgeber Deutsche Telekom. Damit ist der 50-jährige bereits der dritte Geschäftsführer, der dem Unternehmen den Rücken kehrt. Bei der Telekom war er bereits von 2007 bis 2012 für die Marketingaktivitäten in Deutschland zuständig. Dort soll er nun als Personalchef die angestrebte Transformation des Unternehmens begleiten.

  • DIGITALISIERUNG DIE WELT: So digital sind Deutschlands Verlage: Die durch die Digitalisierung sinkenden Erlöse der Print-Medien zwingen die Verlage neue Wege zu gehen. Eine neue Studie zeigt, dass bereits über 100 Zeitungsmarken ein digitales Bezahlmodell eingeführt haben. Zu diesen Einnahmen kommen zusätzlich größere Gewinne durch Online-Werbung. Zwar sind die Erlöse im digitalen Bereich der Verlage meist noch relativ übersichtlich, doch die Wachstumsraten sind stellenweise beeindruckend. Der Verband des Zeitungsverleger ist optimistisch.

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Social Media: Bleibt die EU in der Brüssel-Blase?

European Flag (adapted) (Image by Rock Cohen [CC BY 2.0] via Flickr)
Europapolitik erscheint für viele schwer zugänglich und unverständlich. Vielleicht könnte dies in der Zukunft Social Media ändern. Eine Podiumsdiskussion lieferte mögliche Ideen. Dass YouTube-Stars und die Bloggerszene soziale Medien erfolgreich zur Informationsbereitstellung und Selbstdarstellung nutzen, ist Teil ihres Selbstverständnisses. Doch ist es auch für Institutionen wie dem Europäischen Parlament eine [...]
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5 Lesetipps für den 10. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Emails als Verkaufskanal, die Sicherheitslücke bei Protonmail, Googles Löschaktivitäten sowie neues zum Urheberrecht und Geoblocking. Ergänzungen erwünscht.

  • GEOBLOCKING: SZ: Internetanbieter gegen Geoblocking – Dieses Video ist in Ihrem Land verfügbar: Wenn einem beim Internetsurfen der Browser die Meldung „dieser Inhalt ist nicht verfügbar“ anzeigt liegt die Ursache oft im Geoblocking begründet. Ein neuseeländischer Provider hat einen Weg gefunden, die unliebsamen Ländersperren außer Kraft zu setzen, um das Internet wieder zu einem grenzenlosen Medium zu machen.
  • URHEBERRECHT: Senficon: Julia Reda – Frage an Juncker zum Urheberrecht: Die Grüne/EFA-Fraktion hatte gestern die Gelegenheit, EU-Kommissionspräsidentschaftskandidat über seinen Standpunkt zum europäischen Urheberrecht zu befragen. Sein Fazit: „Urheberrecht darf die digitalen Ambitionen Europas nicht erschweren, sondern muss ein Instrument der Mobilisierung der europäischen digitalen Potentiale werden.“
  • GOOGLE: EuGH-Urteil: Vergiss es, Google | ZEIT ONLINE: Wie vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verlangt, hat Google damit begonnen, unliebsame Links auf Anfrage von Betroffenen aus seinen Suchergebnissen zu entfernen. Leider benehmen sich Googles Lösch-Algorithmen wie die sprichwörtliche Axt im Walde und verbannen neben den monierten personenbezogenen Daten, z.B Namen aus Kommentaren, zuweilen auch den gesamten Inhalt der Website auf der eben dieser Kommentar gepostet wurde. Noch ist unklar, wie Google zukünftig vermeiden will, dass seriöse Inhalte im Daten-Nirvana verschwinden.
  • DATENSCHUTZ: Golem: Kritik am E-Mail-Dienst Protonmail: Die Versprechen von Protonmail waren groß: mit perfekter Verschlüsselung wollte man eine nahezu sichere Email-Kommunikation erreichen. Ein Trugschluss, wie Sicherheitsexperte Thomas Roth herausfand. Er entdeckte den XSS-Fehler. Erst nach Roths zweiter Email schlossen die Entwickler die Lücke. Wie steht es um Protonmail nach dieser Panne?
  • PAYMENT: Pymnts: How To Turn Email Into A Buying Channel: Mehr als 5 Millionen Angebote werden jeden Tag in den USA per Email verschickt. Das sind 5 Millionen potentielle Käufer. Der Dienst @Pay will den Anbietern ein Werkzeug an die Hand geben, diese Käufer direkt aus der Email heraus zu erreichen. @Pay CEO John Killoran erzählt im Interview, wie er den Online Payment Markt revolutionieren möchte.

 

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EDRi: Die Europäische Kommission verschiebt ISDS-Entscheidung im TTIP

Flags and offices (adapted) (Image by 4nitsirk [CC BY SA 2.0], via flickr)
Bis vor Kurzem war das „Investor-State Dispute Settlement System“ (ISDS) Bestandteil der TTIP-Verhandlungen – ein vor allem für die EU strategisches Desaster. Eigentlich wurde das ISDS entwickelt um zu sicher zu stellen, dass institutionell und rechtlich schwächer gestellte Länder, internationalen Investoren ein bestimmtes Maß an rechtlicher Sicherheit bieten. Trotzdem haben [...]
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Mediathekenumschau vom 18. August

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

MEDIENEREIGNIS: Gustl Mollath bei Beckmann

ZDF +++ Sendung vom 15. August: Natürlich ist es irgendwann auch mal gut und natürlich verstellt die Konzentration auf ein Einzelschicksal, bei dem Schuld und Unschuld erst noch geklärt werden müssen, den Blick auf das Große Ganze verstellen. In diesem Fall aber sollte man ihm zuhören. Gustl Mollath kann viel erzählen über die Verhältnisse in deutschen Psychiatrien. Wobei lange für (oder gegen) ihn geredet wurde. Das erste Mal selbst im Fernsehen ist er bei Beckmann gewesen.

GUT NACHGEMACHT: Nicht nachmachen

ZDF +++ Sendung vom 16. August: Mit „Nicht nachmachen“ füllt das ZDF die Sommerpause der heute show mit dem Ziel, das eher jüngere Publikum bei der Stange zu halten. Wobei „eher jünger“ hier für unter dem Altersdurchschnitt des Senders steht. Die Sendung ist dann auch so etwas wie Jack Ass für Erwachsene. Statt sich aber wie Johnny Knoxville berufsjugendlich zu geben, spielen Boning und Hoecker wie gewohnt mit Seriösität und Klamauk Ping Pong im Hipsterlook und treffen den Nerv einer Generation, die für’s ZDF immer noch jung ist.

EUROPA-SEHNSUCHT: Was mir fehlt

arte +++ laufende Reihe:Um Europa steht es nicht gut hört man allenthalben und an jeder Straßenecke. Da wirkt es manchmal geradezu drollig, wie der deutsch-französische Gemeinschaftssender arte die europäische Seele streichelt. Es ist aber auch zu schön, diesen innereuropäischen Migranten zuzuhören, die erzählen, was ihn in ihrer neuen Heimat gerade fehlt. Und wiedermal ist arte weit vorn, was Content und Präsentation im Netz angeht. Die Clips passen nicht so recht in ein klassisches TV-Format. Geben tut es sie trotzdem. Schön.

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Netzpiloten-Interview: Monika Horten

Die britische Wissenschaftlerin Monika Horten beschäftigt sich mit den Gesetzen der EU rund um das Thema Urheberrecht und die möglichen Sanktionen der Staaten gegenüber Filesharern und Raubkopierern, also der Themenbereich „Three Strikes“ aus europäischer Sicht: Wie setzen Lobbys via öffentlicher Gesetzgebung ihre Wünsche durch beim Urheberrecht.

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