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5 Lesetipps für den 26. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Kennzeichnungspflicht von Online-Werbung, wie sich Journalismus in Zukunft finanzieren kann, Google muss kein Recht auf Vergessen einräumen, Microsoft kommt nach Berlin und den neuen RSS-Reader von Digg. Ergänzungen erwünscht.

  • ONLINEWERBUNG futurezone.at:: Online-Werbung soll eindeutiger markiert werden: Internetkonzerne wie Google, Microsoft und Yahoo sollen nach dem Willen der US-Handelskommission FTC bezahlte Werbung beim Anzeigen von Suchergebnissen besser kennzeichnen. Es seien entsprechende Briefe an 24 Konzerne verschickt worden, die Suchmaschinen im Netz betrieben, teilte die FTC am Dienstag mit.
  • JOURNALISMUS ikosom: Self-Branding für Journalisten: Karsten Wenzlaff schreibt auf dem Blog des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien über das Self-Branding für Journalisten und erklärt verschiedene Ansätze, wie zukünftige Finanzierungsformen für Journalisten zwischen Social Payments und Crowdfunding entstehen.
  • RECHT AUF VERGESSEN W&V: Google muss nichts vergessen: Google muss nichts vergessen. Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) vertritt die entsprechende Meinung. Er begründete seine Position mit der Meinungsfreiheit. „Würde von den Suchmaschinen-Diensteanbietern verlangt, in die öffentliche Sphäre gelangte legitime und rechtmäßige Informationen zu unterdrücken, käme es zu einem Eingriff in die Freiheit der Meinungsäußerung“, heißt es in dem Gutachten von Generalanwalt Niilo Jääskinen.
  • MICROSOFT Pressemitteilung: Microsoft gibt in Berlin Startschuss für weltweit erstes Microsoft Center: Unter den Linden 17 – diese Adresse sollten sich IT-Interessierte in Berlin künftig gut merken, denn hier öffnet noch in diesem Jahr das weltweit erste öffentliche Microsoft Center. Microsoft Deutschland Chef Christian P. Illek gab heute gemeinsam mit der Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer den Startschuss für die Umbauarbeiten in dem historischen Gebäude Ecke Charlottenstraße. Auf vier Etagen und rund 3.000 Quadratmetern entsteht in den nächsten Monaten ein zentraler Ort der Vernetzung und des Dialogs mit Kunden, Geschäftspartnern, Medien, Gründern, Politik und Gesellschaft.
  • DIGG READER Digg Blog: Digg Reader Rollout: Das Aus des Google Reader hat eine Welle von Entwicklungen ausgelöst. AOL hat jetzt einen eigenen RSS-Reader in der Beta-Version vorliegen, Facebook arbeitet ebenfalls an einem Reader und Anbieter wie Feedly, Commafeed oder Feedbin profitieren von der Lücke. Doch das Rennen könnte am Ende der Digg-Reader machen, dessen Rollout heute los geht.

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5 Lesetipps für den 21. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um einen die Netzneutralität in den USA gefährdenden Deal zwischen Google und Verizon, wie die Flohmarkt-App Stuffle in Zukunft Geld verdienen will, Instagram’s neues Cinema-Feature, den Bau des neuen RSS-Readers von Digg und Bikesurfing in Berlin. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Google beendet angeblich Gleichbehandlung im Netz: Alle Daten sind gleich – dieser Grundsatz des Netzes wird von Google und Verizon offenbar gerade beerdigt. Es gibt allerdings eine Art Dementi des Suchmaschinenkonzerns.
  • STUFFLE etailment: Wie Stuffle jetzt auch Geld verdienen will: Etwas mehr als ein Jahr nach dem Start der beliebten Flohmarkt-App des Startup Stuffle baut das Führungsteam das Unternehmen langsam um und mit der App auch Geld zu verdienen. Wie, erklärt Morten Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von Stuffle, im Interview mit etailment.
  • CINEMA Instagram Blog: Cinema-Feature ausgerollt: Gestern hat Facebook’s Instagram ein neues Video-Feature ausgerollt mit dem Twitter’s Vine Konkurrenz gemacht werden soll. In einem Blogeintrag auf dem eigenen Tumblr-Blog erklärt Kevin Systrom das neue Cinema-Feature.
  • DIGG Wired.com: Inside Digg’s Race to Build the New Google Reader: Die Wired hat Digg besucht und beim Bau des neuen RSS-Readers über die Schulter geschaut. In weniger als drei Monaten soll ein Dienst anch den Vorstellungen der Nutzer entstehen – ein interessanter Prozess.
  • BIKESURFING The Irish Times: You might have heard of couchsurfing. Now try bikesurfing: Graham Pope und Pau Simo verleihen in Berlin Fahrräder, die jeder nutzen kann – ohne etwas zu bezahlen. Die Idee, das Couchsurfing-Prinzip auf Fahrräder zu übertragen und sie kostenlos zu verleihen, klingt ziemlich idealistisch, scheint aber zu funktionieren.

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digg.com ins Trockene bringen

Kevin Rose will sein ‚digg.com‚ offenbar ins Trockene bringen, denn wie Michael Arrington in seinem Weblog TechCrunch berichtet führt die Community-Site derzeit mit einigen Firmen Übernahmegespräche. Unter anderem mit Rupert Murdochs News Corp., das vor einigen Monaten die Community MySpace für etwas mehr als 500 Millionen US-Dollar gekauft hatte. Murdoch jedoch ist offenbar nicht bereit, die geforderten 150 Millionen Dollar für digg.com auf den Tisch zu legen.

In Anbetracht der zunehmenden Konkurrenz für digg und der Probleme, die mit Link-Spaming zu erwarten sind, ist jetzt wohl die letzte Chance für eine erfolgreiche „Monetarisierung“ des Projektes, wenn auch Rose den rechten Zeitpunkt für einen Verkauf vielleicht bereits verpasst haben könnte.

Michael Arrington übrigens hatte bereits den YouTube-Deal von Google Tage vor der Verlautbarung der beiden Firmen vermeldet und gilt nicht erst seitdem als Barometer im Silicon Valley.

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