All posts under Design

Die Wahlplakate im Design-Check

Seit wenigen Tagen hängen überall in Deutschland die Wahlplakate der Parteien. Achim Schaffrinna macht für uns den Design-Check.

Mit der Präsentation der CDU-Plakate am vergangenen Montag haben nun alle im Bundestag vertretenen Parteien ihre Kampagnen vorgestellt, mit denen sie in den Bundestagswahlkampf ziehen. Kein städtischer Laternenmast, der nun bis zum 22. September frei bliebe. Die Chance, ganze Stadtviertel mit dem Partei-eigenen Branding in Form von Printmedien zu überziehen, lässt sich auch im digitalen Zeitalter keine der Parteien nehmen. Es wird wieder bunt.

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MySpace 2.0: Gibt es wieder Hoffnung für den Ex-Marktführer?

MySpace versucht einen Relaunch und punktet mit einem tollen Design. Doch reicht das um sich wieder einen Platz an der Sonne zu sichern?

MySpace 2.0: Gibt es wieder Hoffnung für den Ex-Marktführer?

Was einmal der unangefochtene Platzhirsch in der Social-Network-Branche war, wird heutzutage meist nur noch dazu gebraucht, die Sterblichkeit von sozialen Netzwerken zu belegen und die Facebook-Euphorie zu bremsen. MySpace wurde lange Zeit totgeredet, lag quasi jahrelang im Wachkoma, während Facebook, Twitter und Google+ die Herren über des Nutzers Daten wurden.

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Preferred Blog: Fakebuch – satirische Buchdesign-Vorschläge

Manche Bücher schaut man sich an und denkt: „Hä?! Ist das ein Fake?“. Erinnern wir uns an die sarrazinische Streitschrift „Deutschland schafft sich ab“ oder an das derzeit stark diskutierte Buch Manfred Spitzers „Digitale Demenz“.

fakebuch

Es gibt so Werke, die man (normalen Geistes) nicht unbedingt für bare Münzen nehmen kann. Als Anlass zur Parodie nimmt das Matthias Töpfer, der sich zum einen, einen Spaß daraus macht satirische und fiktive Buchdesigns sowie Rezensionen zu entwerfen, die nicht zuletzt auch ein Stück weit Gesellschaftskritik transportieren sollen und der damit zum anderen auch seine Finesse als Buch-Layouter an den Mann bringen will – und das mittels seines Blogs Fakebuch.

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Call Parade – 100 Telefonzellen bekommen ein neues Design

Call Parade - 100 Telefonzellen bekommen ein neues Design

In São Paulo findet derzeit ein öffentliches Kunstprojekt statt, welches von dem Telekommunikationsunternehmen Vivo ins Leben gerufen wurde. Insgesamt 100 Künstler haben die etwas eigenwillig aussehenden Telefonzellen im Stadtgebiet, zu kleinen Hinguckern modellieren und die Designvorschläge öffentlich in „real life“ umsetzen dürfen. Wie das Ganze ausschaut, seht Ihr zum Teil hier. Ansonsten sind alle Design auch noch einmal auf der Homepage aufgeführt. Welcher Stil gefällt euch am meisten?

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Mary Huang: „I’d always done a lot of experimental fashion design“

Mary Huang arbeitet an der Schnittstelle zwischen Mode- und Software-Design. Sie gründete Continuum Fashion mit ihrer Partnerin und besten Freundin Jenna Fizel. Das Projekt ist ein experimentales Label, das Marys Interesse an der Mode und ihrem Hintergrund aus der Software- und Medienbranche vereinen soll. Das Label produziert u.a. LED-Kleider, User-generated Couture und 3D-Printing-Mode. Im Rahmen der NEXT12 habe ich Mary Huang einmal zu Continuum Fashion interviewt. Den englischen Originalton des Interviews lest Ihr hier.


Hi Mary, thanks for talking to Netzpiloten today

Hello, nice to meet you!

So, you’re at this intersection between fashion and software
design. How did that come about personally for you?

Mary HuangI mean, personally, I actually have a background in more like
media and interaction design and so does my partner. I mean, she does
a lot of installations, design work, she has a background in
architecture, so neither of us studied fashion design. I’d always done
a lot of experimental fashion design, but in a way it’s nice to have
an outside perspective; especially since if you look at fashion design
how the training and how the industry is built up, most fashion
designers don’t work digitally at all even and it’s an industry that
is very well grounded in craft which is great. I mean, there’s a lot
of beautiful craftsmanship, but there’s not necessarily the kind of,
like, tradition of using computers at all.

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SZ-Relaunch: Die Kür macht die Pflicht erst möglich

„Internetseiten haben ihr Aussehen in den vergangenen Jahren so stark verändert, wie die Möglichkeiten der Technik gewachsen sind.“ Das schreibt Stefan Plöchinger in seinem Artikel „Wie Blattmachen online funktioniert“. Zu lesen ist dieser im von Christian Jakubetz initiierten Lehrbuch Universalcode, aber auch online in Plöchingers Blog.

Wie seine Thesen in der Praxis aussehen können, kann man derzeit bei sueddeutsche.de beobachten. Denn dort ist Plöchinger seit letztem Jahr Online-Chef. Das Meiste, was in seinem Universalcode-Kapitel beschrieben wird, ist handwerkliches Grundrüstzeug. Wie soll ein Teaser aussehen, wie ein Text? Wie das gelingt, ist logischer Weise auch bei sueddeutsche.de immer eine Momentaufnahme.

Diese Sachen nennt Plöchinger aber auch die „Pflicht“. Der Rest, neben dem Themenmix sind das vor allem Design und Funktionalität, seien die „Kür“. Die sticht besonders hervor: Die Seite wirkt deutlich aufgeräumter als noch vor einem Jahr. Der sparsame Einsatz von Farbe macht die Seite angenehm schlicht. In „Wie Blattmachen online funktioniert“ sagt Plöchinger dazu, man solle „Seitenkopf, Navigation und Randspalte dezent halten“ und elegant sein. So können auch die Bilder besser wirken. Das Aufmacher-Bild soll zudem überraschen und ein Hingucker sein. „Wenn Sie sie richtig machen, bekommen Sie einen tollen First Screen, eine auffällige Eröffnung für Ihre Seite.“

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Preferred Blog: Kulturbanauseblog

Unter www.kulturbanause.de findet der geneigte Leser alles Sinnvolle zum Thema Photoshop, WebDesign, WordPress und Digitales Design mit vielen Tipps und Tricks und Buchrezensionen auch zu angrenzenden Themen wie Digitale Fotografie und vieles mehr.
Highlights sind die Tutorials für alle die täglich mit oder gegen Photoshop kämpfen oder mit Themen wie Templates für WordPress oder das Mobile Web überfordert sind. Mein aktueller Tipp ist das Tutorial über media queries für das Gestalten der eigenen Website für mobile Geräte. Der Blogger Jonas Hellwig ist übrigens Autor bekannter Bücher über Templates für WordPress sowie Photoshop…

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Heldenmarkt, ein nachhaltiger Erfolg

Bio, Recycling und Fairtrade: am 13. Und 14. November wurde der Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin zur nachhaltigen Zone. Der zweite Heldenmarkt zog 5000 Besucher an und die Schlange vor der Tür ging zeitweise bis über die Straße. Das breite Angebot der Aussteller reichte von Bio-Lebensmitteln und veganer Kosmetik bis zu nachhaltiger Kleidung und Recycling-Möbeln. Zudem gab es Informationsstände von Dienstleistern, beispielsweise für grünen Geldanlagen, wie der GLS-Bank oder dem Baumsparvertrag.

Insgesamt 102 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihre Produkte vor und klärten die Besucher über verschiedenste nachhaltige Ansätze auf. Im Rahmenprogramm gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen für Klein und Groß sowie eine Vortragsreihe mit Berichten über Trinkwasser oder . Mein persönlicher Favorit war der Vortag über Bienenhaltung und Berlin als Bienenparadies. Einige meine Lieblingsprodukte vom Heldenmarkt möchte ich auch noch vorstellen, natürlich ist das nur eine kleine Auswahl des großen Angebotes.

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Druck‘ mir ein grün-weiß-gestreiftes Handy

alaris

Jeder hat einen Drucker neben dem PC, mit manchen kann man sogar kopieren und – ja, das gibt es tatsächlich noch – faxen. Das ist wenig revolutionär und zugegebenermaßen etwas platt. Aber damit ist jetzt Schluss. Mit einem 3D-Drucker kann man sich Dosen, Behälter und allerlei Krimskrams sowie echte Prototypen aus Kunststoff drucken. Firmen nutzen das, um Formen und Farben auszuprobieren und in Zukunft wird es immer mehr Ein-Mann-Produktionen geben, die mit diesen Druckern Kunst und Krempel in Kleinserie produzieren Weiterlesen »

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LogoLook – Logos aus aller Welt und ihre Geschichte

logolook1Logos. Jeder kennt sie, aber kaum jemand weiß, was dahinter steckt oder wer sie gemacht hat. Nike dürfte noch eines der Logos haben, bei dem viele Wissen, was der „Swoosh“ bedeutet oder aussagt. Aber wisst ihr auch, wer ihn entworfen hat und was die Designerin damals dafür bekommen hat? Oder wusstet ihr schon, wie eigentlich die Playboy-Bunnies zu ihrem berühmten Hasen kamen? Weiterlesen »

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Crowdsourcing: Demokratisierung oder Genickbruch?

Das Superwahljahr 2009 zeigt neue Blüten im Web: Frank-Walter Steinmeier möchte nicht nur deine Stimme für die Wahl, sondern auch deine Logo-Idee für den Wahlkampf. Deshalb betreibt er feinstes Crowdsourcing beim Berliner StartUp Jovoto, und am 17. März soll der Sieger feststehen. Grund genug, dieses Phänomen in diesem meinungsbetonten Beitrag einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen.

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Spamgarden bringt Spam zum blühen

Spam ist eine hässliche Angelegenheit, da sind wir uns alle einig. Das heißt aber nicht, dass er nicht zumindest schön aussehen kann. Spamgarden schafft aus unerwünschten Werbenachrichten einen blühenden Baum voll mit V1agra-Angeboten und vermeintlich attraktiven Investitionsmöglichkeiten in afrikanischen Steueroasen:

Spamgarden (Screenshot)
Screenshot von Spamgarden

Gerade haben die belgischen Webdesigner von netlash eine neue Version ihres WordPress-Plugins Spamgarden herausgebracht.

(via the next web)

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Siftables: Der Monitor-Scherbenhaufen

Mein Urteil vorweg: Ich kapier´s nicht! Nö, ich kapiere nicht, was ich mit den Siftables von David Merrill vom MIT-Media-Lab Sinnvolles machen könnte. Dabei ist das, was man mit den Siftables machen kann, dennoch einigermaßen beeindruckend, wenngleich Promovideos ja immer auch ein wenig Augenwischerei sind. Siftables, hä? Das sind Minimonitore, die sich ähnlich wie Legosteine oder Puzzleteile anordnen und die, je nachdem welche Information auf den Monitoren angezeigt sind, diese Informationen miteinander interagieren lassen. Klingt kompliziert und ist auch so… Aber seht selbst:

Fällt jemandem ein Anwendungsfall ein, der auch mir klar macht, warum Siftables nicht nur witzig, sondern auch nützlich sind?

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