Photoshop-App nun auch für iPad 2 erhältlich

adobe photoshop appAdobe hat sein Photoshop Touch, welches schon seit längerem für Android-Nutzer zur Verfügung steht, nun auch im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona für iOS-Geräte vorgestellt. Anders als das bisher kostenlose Photoshop Express, welches ebenfalls für mobile Endgeräte auf dem Markt erhältlich ist, kostet das neuere Produkt Photoshop Touch zwar 7,99 €, ist jedoch immer noch erschwinglich.

Dabei erfindet der Entwickler nichts neu. Im Gegenteil. Die Funktionen sind wie bei der Desktop-Version weitestgehend identisch.

adobe photoshop touchDer Nutzer kann einzelne Ebenen bearbeiten sowie die Deckkraft und die Reihenfolge verändern. Objekte lassen sich per Auswahlwerkzeugen ebenso freistellen. Farbtöne und Farbbereiche von Objekten können durch Graditionskurven angepasst werden und außerdem stehen wie gewohnt bekannte Filter und Effekte zur Verfügung. Zu den sogenannten Highlights zählen allerdings spezielle Funktionen, wie die Kantenverbesserung, mit der man sogar einzelne Haare auswählen kann sowie auf Fingeranwendung spezialisierte Effekte. Man darf gespannt sein, was sich dahinter verbirgt und wie intuitiv die Bedienung sein wird.

Die Entwickler legten u.a. auch großes Augenmerk darauf, dass die kreativen Arbeiten leicht in die sozialen Netzwerke transferiert werden können und haben somit eine Funktion zum Teilen, aber auch das Suchen von Bildern auf Facebook oder innerhalb Googles integriert.

Vorteilhaft ist außerdem, dass Adobe nach wie vor mit dem gleichen Dateiformat arbeiten wird. So ist es möglich Bilder vom Tablet auf den Desktop zu kopieren um dort weiter an den Grafiken zu arbeiten. Natürlich funktioniert das auch andersherum.

Bei so vielen tollen Eigenschaften, fragt man sich zu Recht ob es nicht auch einen Haken gibt. Der liegt wohl darin, dass nur Bilder mit einer Auflösung von maximal 1.600 x 1.600 Pixeln geöffnet werden können.

Erhältlich ist die Photoshop Touch-App nun neben dem Android Market auch auf iTunes. Viel Spaß beim ausprobieren.

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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