MySpace öffnet Datenbank

MySpace, das größte soziale Netzwerk der Welt, hat seine riesige Datenbank geöffnet. Wie Techmeme berichtet, können externe Seiten über die „Data Availability“ genannte Technologie auf die Datenbank zugreifen und Informationen darstellen.

MySpace setzt dabei auf Streaming von Inhalten, jede Seite muss immer wieder neu auf die MySpace-Datenbank zugreifen. So bleibt der Dienst jederzeit in Kontrolle über die Informationen. Der Nutzer legt dabei fest, welche Seite auf sein Profil zugreifen darf. Erste Partner zur Zusammenarbeit mit dem System sind Twitter, Ebay und Yahoo.

„Data Availability“ dürfte die Grundlage für zahlreiche MashUps legen, die auf MySpace zugreifen. Doch dabei ist es nur ein kleiner Schritt hin zu einer umfassenden Kommunikation zwischen den verschiedensten Diensten, die man im Web nutzt. Eine Kommunikation, die meist unter dem Begriff der „Data Portability“ zusammengefasst wird. Es bleibt abzuwarten, wann sich diese Portabilität von Daten wirklich richtig durchgesetzt hat, der Weg dorthin ist aber unverkennbar.

Björn Rohles

ist Medienwissenschaftler und beobachtet als Autor („Grundkurs Gutes Webdesign“) und Berater den digitalen Wandel. Seine Themenschwerpunkte sind User Experience, anwenderfreundliches Design und digitale Strategien. Er schreibt regelmäßig für Fachmedien wie das t3n Magazin, die Netzpiloten oder Screenguide. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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