My Google+ (Update)

Also der erste Eindruck ist gut. Ja, es ist funktional exakt so wie der Kern von facebook, allerdings gefällt mir die Video-Konferenz-Funktion (Hangouts) schon mal extrem gut. Die Übersicht ist deutlich höher als bei fb und im Gegensatz zu diaspora klappt auch alles auf Anhieb – bis auf die mageren 18 Leutchen, die ich da von Beginn an einer Gruppe zuordnen kann, die bei Google+ eben Kreise (Circles) heisst. Neben den üblichen Einteilungen kann ich frei wählen bei den Bezeichnungen der Listen. Aha. Es ist aber sehr sinnvoll, kleinteilig vorzugehen, da man alle seine Statusupdates, Links und sonstige Tipps und Inhalte immer an alle, einige Gruppen oder nur einen Kreis versendet.

Ansonsten kann ich mein Profil im üblichen Rahmen bearbeiten und die Sichtbarkeit einzelner Einträge dort sinnvoll einschränken. Sparks sind Interessensgebiete bzw. Themenbereich, in die ich den Content einteilen kann. Sehr sinnvoll. Was habe ich davon, wenn ich alle Leute aber keinen Inhalt einteilen kann. Das finde ich sehr gut. Es ist also eine Art RSS-Reader im Sozialen Netzwerk integriert. So etwas gibt es auch bei facebook, allerdings nicht so praktisch thematisch geordnet. Allerdings auch nicht so fein limitierbar…

Den Rest muss ich am Wochenende ausprobieren. Bis dahin hier der Blogpost von Robert Scoble zu Google+

Samstag Mittag:
Also bei Sparks, den Themenkategorien handelt es sich bis jetzt um Google News, das man selbst etwas besser kategorisieren kann als das original Tool. Eigene Quellen einstellen oder hinzufügen wie bei einem RSS-Reader wäre KLASSE. So ist es eher mittel aber für den Anfang eine sehr gute Richtung. Manche in den USA finden das Kategorisieren der Kontakte in Circle eher schwierig. Ich finde das klasse, da man dieselben Leute in mehrere Kategorien bzw. Circles stecken kann. Den kontinuierlichen Stream der Posts und Beiträge kann man sich dann nachher Circle-weise ansehen. Wer also Lobo in seinem Circle hat, der kann den Giga-Influencer dann gut dosieren, da jeder Post, der einen neuen Kommentar hat automatisch noch oben gespült wird, was sehr lästig sein kann, wenn Hinz und Kunz ein „Cool!“ oder ein präzise „Besser hätte ich es nicht sagen können.“ in den Äther schicken.

Das mit Abstand beste Feature ist aber Googles Takeout, damit kann man alle Inhalte exportieren, wie man will. Das kann noch feiner graduiert werden, aber der Anfang ist schon mal famos gemacht. Euer Content gehört Euch! Wer es schon nutzt, findet hier einige hidden secrets in der Bedienung.

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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