Linktipp: Point-Magazin über Selbstinszenierung

Selbstinszenierung: Das Bild, das andere von mir haben, in meiner Hand Man findet ja immer wieder Perlen an den deutschen Hochschulen. Meine neueste Entdeckung darunter: das Point-Magazin der HDM Stuttgart, zuerst gefunden bei den Designern in Action. Diesmal geht es um Selbstinszenierung. Die Selbstdarstellungen von Politikern werden angesprochen, das Internet wird in Form einer Kritik an Google und den Inszenierungen sogenannter „Blogger-Stars“ behandelt. Wirklich neue Erkenntnisse oder interessante Gesprächspartner fehlen, aber als Grundlage eignen sich die Texte gut. Witzig außerdem: das fiktive Interview mit Facebooks Like-Button auf Seite 27. Sehr schön ist die visuelle Gestaltung mit vielen Bildern, Collagen und interessanten Effekten wie beispielsweise die Kopierer-Ästhetik bei den Politiker-Bildern. So richtig cool wäre es jetzt natürlich, wenn die Inhalte auch außerhalb des umständlichen PDF-Formats verfügbar wären, vielleicht gar über RSS.

Björn Rohles

ist Medienwissenschaftler und beobachtet als Autor („Grundkurs Gutes Webdesign“) und Berater den digitalen Wandel. Seine Themenschwerpunkte sind User Experience, anwenderfreundliches Design und digitale Strategien. Er schreibt regelmäßig für Fachmedien wie das t3n Magazin, die Netzpiloten oder Screenguide. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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