iPad Mini der 5. Generation (2019) – Passt die kompakte Technik zu jedem?

Still und heimlich, ohne großes Advertisement erschien 2019 das iPad Mini der 5. Generation. Die kleine Version des iPads gibt es nun schon seit 2012. In den folgenden Jahren wurden dann auch jeweils die Generationen 2, 3 und 4 gelauncht. Wir wollen nun herausfinden, ob sich das lange Warten auf die neuste Generation gelohnt hat und was das neue Teil alles so kann, was seine Vorgänger nicht konnten.

In unserer umfassenden iPad Kaufberatung könnt ihr euch einen Überblick darüber schaffen, welches iPad am besten zu euch passt.

4 Jahre umsonst auf die 5. Generation gewartet?

Die Antwort lautet: „Jein“. Hier spalten sich die Meinungen der Apple-Liebhaber. Das iPad Mini der 5. Generation hat selbstverständlich vor dem Release ein paar Upgrades bekommen, aber im Aussehen weist es zur 4. Generation kaum Unterschiede auf. Auch wenn uns das Gerät optisch nicht vom Hocker hauen kann, begeistert es uns definitiv mit dem, was drin steckt.

Das Display ist deutlich besser: Sowohl in der Helligkeit als auch in der Auflösung merkt man eine große Optimierung. Auch durch die True-Tone-Technology ist es ein riesiges Vergnügen, seine Augen auf das Gerät legen zu dürfen. Und das ist nicht alles! In diesem iPad ist ein A12 Prozessor verarbeitet, welcher auch im iPhone XS und im iPhone XS Max zu finden ist. Folglich ist die Performance sehr flüssig und angenehm in der Nutzung. Auch wenn das iPad Mini 5 keine bahnbrechende Neuheit war, ist die Technik definitiv um einiges besser als bei den vorherigen Modellen. Dementsprechend können wir richtig froh sein, dass wir zum iPad eine kleinere Alternative geboten bekommen, die auch noch richtig was drauf hat.

Was kostet das iPad Mini der 5. Generation?

  • 64 GB Speicherplatz – Wi-Fi-Variante kostet 437,65 Euro
  • 256 GB Speicherplatz – Wi-Fi-Variante kostet 603,35 Euro
  • 64 GB Speicherplatz – Wi-Fi + Cellular Variante 574,15 Euro
  • 256 GB Speicherplatz – Wi-Fi + Cellular Variante 739,85 Euro

Ein kurzer Überblick über die technischen Fakten

  • 64 oder 256 GB Speicherkapazität
  • 7,9 Zoll Retina Display
  • Lightning Anschluss
  • Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln bei 326 ppi
  • Unterstützt den Apple Pencil (1. Generation)
  • iPad eigenes iPadOS Betriebssystem
  • A12 Bionic Chip mit 64‑Bit Architektur
  • 10 Stunden Batterielaufzeit
  • 3 GB RAM
  • 203,2 x 134,8 x 6,1 Millimeter
  • 300,5 Gramm (Wi-Fi Modelle), 308,2 Gramm (Wi-Fi + Cellular Modelle)
  • FaceTime HD Kamera 8 Megapixel Rückkamera
  • Edles und hochwertiges Aluminium-Gehäuse
  • Erhältlich in den Farben: Silber, Space Grau und Gold

Das iPad Mini für Studenten

Im Studium oder auch in der Schule hat man einen großen Verschleiß an Papier. Und vor allem die Perfektionisten unter uns kennen das doch: Man ist abgerutscht, die Linie ist nicht gerade geworden – neues Papier! Man schreibt etwas und plötzlich kommt zu viel Tinte aus dem Kugelschreiber; das sieht blöd aus – neues Papier! Man lässt sich ablenken, verschreibt sich, streicht es weg, verschreibt sich erneut – neues Papier! All diese Probleme hat man nicht, wenn man als Studierender ein Tablet zum Lernen nutzt, weil man alles jederzeit und beliebig oft bearbeiten bzw. ändern kann. Und auch das iPad Mini 5 eignet sich dafür gut.

Wenn man sich den Apple Pencil angeschafft hat, kann man super easy handschriftliche Notizen verfassen und das Beste daran: Man hat alle Lernzettel, Notizen und sogar die Vorlesungsfolien immer dabei und griffbereit. Schluss mit dem elenden Schleppen von 10 Kilo Ordnern! Falls ihr allerdings der Typ Mensch seid, der lieber tippt als zu schreiben, dann müsstet ihr den Kauf vielleicht nochmal abwägen. Die iPad Minis haben keine kompatiblen Keyboards von Apple selbst. Nichtsdestotrotz kann natürlich auch jede beliebige Bluetooth-Tastatur gekoppelt werden. Heutzutage nutzt ein Großteil der Studenten schon ein iPad, um das Studium zu bewältigen. Sicherlich wäre das nicht der Fall, wenn es nicht so gut funktionieren würde. Wenn ihr euer „Study-Game“ also auf das nächste Level bringen wollt, solltet ihr einen Kauf definitiv in Betracht ziehen.

Hier teilt ein Student des Boston College seine Erfahrungen mit dem iPad Mini:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das iPad Mini für Kreative

Für die Künstler unter uns ist das kleine Gerät vielleicht doch nicht so optimal geeignet. Man kann dank des Prozessors auf jeden Fall ohne Probleme alles möglichen Bearbeitungsprogramme oder auch Zeichen-Apps nutzen, nur ist das kleinere Display auch nicht jedermanns Sache. Wer das nur als Hobby zwischendurch macht und nicht unbedingt viel Geld in diese Aktivität investieren möchte, kann sich das iPad Mini definitiv anschaffen. Die Leute unter uns, die YouTube und/oder Instagram machen und regelmäßig Content produzieren, sollten doch lieber auf ein größeres Modell zurückgreifen, nicht nur weil das dann mehr Power hat, sondern auch einen besseren Überblick bietet. 

Auch als Hobby-Zeichner oder Maler sollte man sich die Anschaffung doch zweimal überlegen. Wer viel Zeit in seine Kunst investiert, sollte gegebenenfalls auch etwas mehr Geld investieren. Falls man aber nur zwischendurch zur Entspannung ein bisschen kritzelt oder einen die kleinere Arbeitsfläche nicht stört, dann ist man auch mit dem iPad Mini der 5. Generation und dem Apple Pencil der 1. Generation gut bedient.

Das iPad Mini für Freizeit-Nutzer

Als Freizeit-Nutzer kann man sich mit dem iPad Mini 5 auf alle Fälle zufriedengeben. Es ist nicht nur perfekt für das Streamen von Filmen und Videos im Bett oder das einfache Surfen im Netz, sondern sogar für das Gamen. Mit dem A12 Prozessor läuft jede Handlung super flüssig und ruckelfrei, was beim Daddeln natürlich wünschenswert ist. Durch die kompakte Größe liegt das iPad Mini sehr gut in den Händen, was längeren Spaß am Spielen garantiert. Es ist nicht zu schwer und auch mit den Fingern kommt man überall ohne große Mühen ran, wenn man z.B. Fortnite spielt.

Wenn ihr auch gerne daddelt, solltet ihr euch folgendes Video unbedingt angucken und über die Anschaffung eines iPad Mini 5 nachdenken. Lohnen tut es sich auf jeden Fall!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das iPad Mini für Office-Nutzer

Für richtige Arbeit im Büro ist das iPad eher weniger geeignet. Es ist auch gar nicht dazu gemacht, um als Ersatz für einen Laptop oder Computer zu fungieren, was sich schon dadurch bemerkbar macht, dass Apple keine entsprechenden Keyboards anbietet. Das iPad Mini soll also schlichtweg auch nur als Tablet dienen. Sicherlich könnte man das iPad zusätzlich hinzu ziehen, um auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig zu arbeiten, aber ob sich das lohnt, muss jeder für sich selbst wissen. Toll beim iPadOS Betriebssystem ist natürlich, dass man mehrere Apps gleichzeitig offen haben kann, sofern die jeweiligen Apps das Aufteilen des Bildschirms zulassen. Das Display vom iPad Mini ist allerdings schon so klein, dass es nach dem Teilen auch nervig sein kann, mit mehreren Programmen gleichzeitig zu hantieren. Für Menschen, die einen Hauptrechner für die Arbeit brauchen und auch möglichst effizient arbeiten wollen, wäre es sicherlich sinnvoll, sich anderweitig umzuschauen.


Foto von ©dvoevnore via Adobe Stock

Yeu-Ching Chen

kann stolz behaupten, dass ihre längste Sprachnachricht 67 Minuten lang war, sie mal 53 Beiträge auf einmal in der Instagram-Story hatte und im Abitur den 1. Platz in der Kategorie „Handysüchtig“ gemacht hat. Aber auch im realen Leben schafft sie einiges. Sie unterstützt das netzpiloten-Team im Bereich Redaktion/Social Media. Geheime Quellen sagen „Das passt wie Arsch auf Eimer“, aber *pssscht* Top Secret!


Artikel per E-Mail verschicken
Schlagwörter: , ,