Interview mit Tim Pritlove zum Thema Podcast

Tim Pritlove dürfte jeder kennen, der sich hierzulande mit dem Thema Podcast auseinandersetzt. Aber auch und vor allem, wer nicht so genau weiß, was das ist, der hört hier eine berufene Stellungnahme zum Phänomen „Senden im Internet“, die anläßlich der re:publica11 von unseren Partnern des SAE Institute aufgezeichnet wurde:

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Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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4 comments

  1. Der heilige St. Pritlove. Sehr schön.

    PS: Lernt man am SAE Institute den unglücklisten Frames für Stills zu finden? ;)

    1. Ach, man kann es ja keinem recht machen. Die einen glauben, dass Schnitte alles total subjektiv machen und die Simulation der Dokumentation stören. Andere hätten gern eine 1A Kadrage, ein amtliches Schoeps-Mikro und vernünftige 3-Punkt-Ausleuchtung. Es sind eben Schüler bzw. Studenten. Und zum Schnitt: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Lehrer für Schnitt selten erklären, ob man beim Ein- oder Ausatmen schneidet, wie es klingt, wenn man die Atmospur trotzdem mit in den Mix nimmt, um Raum zu suggerieren etc. pp. Da wäre es natürlich toll, wenn man den Segen der HD-Filmerei mit ihren Vollbildern nutzt und fern vom Jittern frührerer Tage einfach das schönste Frame aussucht. Aber ich fürchte, dass im Eifer der Ausbildung noch andere Dinge dominant sind, als für die verrückten Web-Heinis, die sich sowieso immer so wichtig nehmen, auch noch perfekte Ware abzuliefern. Wir wünschen uns alle professionelle Produkte, wer aber Websites, Blogs, Podcasts und Videos der hiesigen Szene betrachtet, wird schnell feststellen, dass die mediokre Qualität unserer Massenmedien keine gute Referenz war und ist. Leider orientieren sich viele an den enorm teuer produzierenden Öffentlich-Rechtlichen, ohne das die durchweg gute Qualität abliefern würden. Und die Kamera- und Schnittleute dort verdienen 200-400 EUR mehr am Tag als die Studentenh der SAE. So gesehen gebührt ihnen Dank für ihren Einsatz. Auch und gerade, wenn es nicht so super ist, wie es sein könnte.

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