How To: Organize Your New Facebook-Newsfeed

Organize your facebookWer sich in den letzten Tagen in seinen Facebook-Account eingeloggt hat, dem entging sicherlich nicht, dass Facebook ein neues Newsfeed-System umgesetzt hat. Bisher wurden alle Informationen, Statusupdates, Meldungen etc. chronologisch geordnet ausgegeben. Nachrichten, die man verfolgen wollte, konnte man gut betrachten und filtern. Nachrichten, die man nicht lesen wollte, konnte man verbergen – für immer oder auch nur zum Teil. Ich fand diese Logik hinter dem Newsfeed perfekt.

Das neue Update hat die Flut an Informationen auf dem Bildschirm nun aber um einiges vervielfacht. Das macht es schwer weiterhin „wichtig“ von „unwichtig“ zu unterscheiden. Da ich viel mit Facebook arbeite, sowohl privat, als auch beruflich, habe ich versucht, den Newsfeed neu zu sortieren und wieder in ein sinnvolles System umzuwandeln. Wichtig war mir dabei, dass ich diesem Spam-Wahnsinn entkomme und private sowie beruflichen Infos voneinander trenne.

Was dabei heraus kam, erkläre ich kurz. Viele haben vielleicht nicht die Zeit oder die Muße, sich damit zu beschäftigen und können mit meiner Lösung gut leben.

Das Ziel.

Um den Weg zum Ziel verständlicher zu machen, möchte ich euch kurz präsentieren, wie das Ergebnis eigentlich aussieht, anhand eines Screenshots.

  • 1. Der Newsfeed: Er gibt nur Infos von Seiten aus, die ich abonniert habe. Der Newsfeed funktioniert bei mir, wie eine Art RSS. In diesem Feed sind keine Statusupdates mehr von Freunden enthalten. Nur noch Nachrichten von Seiten wie Netzpiloten, N24 usw.
  • 2. Listen: Die Updates der Freunde habe ich in die Liste „Enge Freunde“ verschoben. Hier kann ich nun alles beobachten, was sich so im privaten Bereich tut. Nachrichten von Netzpiloten, N24 usw. tauchen hier nicht auf.
  • 3. Newsticker: Den Newsticker habe ich kurzerhand via Plugin wieder rausgeworfen. Ich finde diesen Newsticker für mich nicht sinnvoll, da er nur das widerspiegelt, was in dem Newsfeed sowieso schon auftaucht. Der Newsticker macht die Oberfläche meines Erachtens sehr unruhig, da dieser ständig in Bewegung ist – von daher weg damit.
  • Ziel

    Der Weg.

    Zu 1 – Den Newsfeed bereinigen

    Um den Newsfeed von Statusupdates der Freunde zu befreien, klickt Ihr einfach auf „Abonnement für ….. deaktivieren“, sobald ein Statusupdate auftaucht. Ihr erhaltet nun keine Meldungen mehr im Newsfeed dieser Person.

    Newsfeed

    Zu 2 – Die Freundeslisten erstellen

    Geht links im Bild auf die Freundesliste „Enge Freunde“ und bestimmt darin, welche Freunde dort auftauchen sollen. Dafür klickt Ihr rechts in das Suchfeld und fügt den bevorzugten Freund ein, dessen Statusupdates Ihr sehen wollt. Diese Listen könnt Ihr auch für Arbeitskollegen oder Bekannte anlegen.

    Im Anschluss geht Ihr in das Profil der Person und wählt „Abonnieren“ mit dem Zusatz „Nur wichtige Aktualisierungen“. Das Kriterium bewirkt, dass das Abonnement nur in der Liste und nicht im Newsfeed angezeigt wird.

    Abonniert

    Zu 3 – Den Newsticker entfernen

    Um den Newsticker los zu werden, gibt es eine Möglichkeit, die ich allerdings nur für Chrome und Rockmelt Nutzer präsentieren kann. Das Plugin „Facebook News Ticker Remove“ schmeißt den Ticker kurzerhand wieder raus. Installiert das Plugin einfach und startet euren Browser neu und der Ticker ist verbannt.

    Zum Plugin

    Newsticker

    Anmerkung.

    Ich hoffe euch hilft diese kleine Anleitung, um dieses „Spam-Gefühl“ auf Facebook los zu werden. Die Lösungen sind einfach und die meisten werden sicherlich selber drauf gekommen sein. Für alle anderen habe ich dieses How to geschrieben. Es gibt leider doch genügend Leute die sich von Facebook viel zu oft überrannt fühlen. Euch will ich noch sagen, es gibt immer Lösungen um die Facebook Updates wieder auszuschalten. Also keine Bange.

    Andreas Weck

    schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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