Eisenhower-App: Zeitmanagment nach der Eisenhower-Methode

Ein gutes Zeitmanagment und einen Überblick seiner täglichen Aufgaben zu haben, ist unabdingbar für eine effiziente Arbeitsweise.

eisenhower appJeder hat da so seine eigenen kleinen Tricks und Methoden seine täglichen To-dos zu organisieren. Einige nutzen das Pareto-Prinzip, andere die ABC-Analyse. Wiederum andere schwören auf die Eisenhower-Methode, die die zu erledigende Aufgaben in vier Quadranten einteilt: wichtig und nicht wichtig, sowie dringend und nicht dringend. Diese vier Quadranten werden in einer Matrixform gegenübergestellt und helfen bei der Prioritätensetzung.

Eisenhower bringt dieses Prinzip jetzt auf dein iPhone und iPod und soll dir helfen deinen privaten und beruflichen Alltag zu organisieren. Die App kommt recht schlank daher mit 9,5 MB und ist schnell geladen. Für 1,59 Euro befindet sie sich außerdem im mittleren Preissegment. Der erste Eindruck ist ein Guter. Eisenhower ist sehr übersichtlich gehalten und aufgeräumt. Man hat in der App vier Listen, die es zu füllen gilt. Die Listen kategorisieren sich entsprechend der Methode in: „Dringend und wichtig“, „Weniger dringend, aber wichtig“, „Dringend, aber weniger wichtig“ und „Weder dringend noch wichtig“.

Jede einzelne Liste ist mit verschiedenen dafür vorgesehenen Funktionen verbunden. So hat man zum Beispiel für „Dringend und wichtig“ einen Timer, der einem helfen soll, sich für eine gewisse Zeit wirklich nur auf dieses To-do zu konzentrieren. Für „Weniger dringend, aber wichtig“ kann man auf einen Kalender zu greifen, um die Aufgabe gegebenenfalls einem anderen Datum zuzuweisen. „Dringend, aber weniger wichtig“ ist mit dem iOS-Mailprogramm verbunden, um die Aufgabe delegieren zu können und die letzte Kategorie „Weder dringend, noch wichtig“, enthält dementsprechend keine weiteren Funktionen. Schade denn, den Geschirrspüler auszuräumen würde man manches Mal durch auch lieber gerne delegieren wollen.

eisenhower app screenshot

Alles in allem, kann ich diese App wirklich empfehlen. Das einzige Manko meinerseits. Man kann die Tasks nicht von einer Liste in die andere verschieben. Da dies aber die erste Version ist, wird man in der Hinsicht sicherlich bald Abhilfe leisten.

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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