Diesel „dirty thirty“ – Diesel treibt es bunt

Es gibt einige Marken, die kennt fast jeder. Hilfiger, G-Star, Diesel und wie sie alle heißen. Aber wie schaffen es die Marken, die Verbraucher immer wieder von ihrem Produkt zu überzeugen? Eine Methode ist da natürlich die Werbung. Aber in den letzten Jahren tauchte immer mehr der Name „Word of mouth“ und Viralmarketing auf.

Einige Agenturen wie zum Beispiel TRND haben sich darauf spezialisiert. Aber was hat es damit auf sich? Ich denke, dass viele von uns die Begriffe schon mal gehört haben und auch was damit anfangen können. Aber wisst ihr auch wie man solche Kampagnen startet und welche Reichweite sie erzielen können?

Diesel hat es vorgemacht und damit einen waren Ansturm ausgelöst. Im vergangenen Jahr feierte Diesel seinen 30. Geburtstag. Die Marketingstartegen haben aus diesem Anlass jedoch keine klassische Werbekampagne gestartet, sondern ganz und gar auf die Mundpropaganda im Internet gesetzt.

Als Geschenk für die Kunden gab es in den Diesel-Stores in den Großstädten Diesel Jeans Hosen für 30€. Die waren allerdings nach gut einer Stunde ausverkauft. Um die Nachricht zu verbreiten, sollte man natürlich einen Spot einsetzen, der die User anregt zu kommunizieren. Diesel hat dazu folgenden Spot produziert:

Mit dem Clip ist es Diesel gelungen, auch Internet mit Videos zu polarisieren. Innerhalb von zwei Wochen erhielt der Spot in Europa über 6.000.000 Views. Man muss dabei anmerken, dass die Leute sich den Spot natürlich freiwillig angesehen haben und man davon ausgeht, dass sie den Spot auch wirklich gesehen haben. Bei Einschaltquoten kann man ja oftmals schwer nachvollziehen, ob der Spot wirklich gesehen wurde.

Da der Spot so gut kommuniziert wurde, dachte man sich bei Diesel, dass man gleich noch einmal 20 Viralspots nachschiebt. Bisher habe ich von diesen Spots allerdings noch nichts gelesen und denke auch dass sie nicht die Reichweite des dirty thirty Spots erzielen werden.

André Paetzel

ist 21 Jahre jung und seit 2007 als Blogger unterwegs. Zurzeit macht er eine Ausbildung in der Werbebranche und schreibt auf seinem Blog LogoLook über Logos, ihre kreativen Schöpfer und die Unternehmen, die dahinter stehen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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