Das iPad2 ist da

Das neue iPad wurde ab 19:00Uhr im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco vorgestellt und soll ab dem 11. März erhältlich sein, in Deutschland dann am 25 März. Nach einem Video über den weltweiten Erfolg des iPad im Jahr 2010, zeigt Steve Jobs (!) das Apple-tablet in zweiter Version: Es ist in silbergrau und weiß erhältlich. Aber das Coolste soll das neue Cover sein, das auch als Aufsteller dienen kann und per Magneten am iPad haftet. Natürlich wird es in vielen Farben erhältlich sein.

Es ist insgesamt leichter, schmaler und gleichzeitig leistungsfähiger dank des Cortex A9 Dual-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 GH. Apple nennt den Rechenkern Apple A5. Hersteller dieses neuen Prozessors soll laut unbestätigten Gerüchten Samsung sein. Dem Prozessor steht noch ein POWERVR SGX543 Grafikchip von Imagination Technologies zur Seite. Natürlich wächst auch der Arbeitsspeicher, sodass die kleine Flunder deutlich schneller und leistungsfähiger wird. Die Speichergröße steigt aber nur von 256 auf 512MB und die Taktfrequenz von 800 auf 1066, man schätzt im besten Fall 20-30% schneller. Auch das Gyroskop (Lagesensor) aus dem iPhone und iPod touch ist nun an Bord. Und das iPad2 ist dünner als das iPhone4: 8,8 Millimeter. Und es hat dieselbe Akkulaufzeit wie das alte iPad und einen HDMI Videoausgang (1080p). Ein 40-Dollar-Kabel mit dem man gleichzeitig den Videoausgang nutzen und das iPad2 aufladen kann, ist nun auch erhältlich. Softwaremäßig wird das iPad2 für Musiker und Videofilmer aufgepeppt (virtuelle Instrumente wie Piano und Gitarre, GarageBand & iMovie) und rückt damit mehr in Richtung Multimedia-Begleiter für Produzenten, Kameraleute und Musiker…

Eine kleine Kamera an der Front soll das vom iPhone bekannte Videotelefonieren ermöglichen und eine bessere Kamera auf der Rückseite kann dann amtliche Fotos und Videos schießen; sie ist allerdings nicht so gut wie die Kamera des iPhone4. Eine Antireflexionsbeschichtung macht das Display bedienungsfreundlicher – vor allem im Einsatz bei hellen Lichtverhältnissen. Und sogar ein NFC-Chip für Bezahlfunktionen wird integriert. Von außen gibt es ein neues eleganteres Design und die üblichen Abstufungen mit WLAN/UMTS und verschiedenen Größen der SSD-Festplatten. Enttäuschung für viele Fans: kein SD-Kartenslot und keine höhere Auflösung des Displays. Preise von 499 bis 829 US-Dollar.

Das neue iOS 4.3 (auch ab 11. März) soll eine bessere Performance des Safari-Browsers ermöglichen dank Nitro JavaScript Engine, auch AirPlay wurde optimiert. Und das neue iPad wird zum Hotspot für das iPhone4. Aber das neue iOS wird natürlich auch auf dem iPod der 3. und 4. Generation sowie dem iPhone erhältlich sein.

Höhe 241,2 mm Breite: 185,7 mm
Gewicht: 601 gr. bzw. 613 gr.
Wi-Fi (802.11a/b/g/n)
Bluetooth 2.1 + EDR
UMTS, HSDPA, HSUPA, EDGE, GSM
9,7″ hinterleuchtetes Glossy-Display mit Antireflexionsbeschichtung
Kameras: Front: VGA-Kamera, Hinten: 720p-Video-Aufnahme mit Digitalzoom (H.264 mit AAC-Ton), .mp4, .mov, m4v
9-10 Stunden Akkulaufzeit im Surfmodus
Eingebautes Mikrofon und Lautsprecher plus Stereokopfhörerausgang

Unterstützte Dokumente:
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Foto: apple.com

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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