Bioprotest in Brasilien –> Unterschriften erwünscht

Freunde  haben vor ein paar Jahren in dem kleinen Dorf Capanema bei Biobauern gearbeitet, die jetzt massiv in Schwierigkeien gekommen sind: In ihrer Bio-Sojaernte wurden Rückstände des Insektizids Endosulfan entdeckt, das aus den umliegenden nicht-biologisch anbauenden Gebieten herüber kam. In Deutschland und rund 60 weiteren Ländern ist das Insektizid längst verboten. Die Bewohner von Capanema sind in ihrer Existenz bedroht und fordern den Schutz ihrer Bio-Soja Produktion sowie das landesweite Verbot des Pestizids. Eine Unterschriftenaktion soll die Forderung stützen. Bitte hier entlang zu  Chega.org


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Wolfgang Macht

Wolfgang Macht

ist Gründer und Vorstand der Netzpiloten und zählt zu den Pionieren der deutschen Internet-Macher. Er hat den Internet Boom seit 1995 mit allen Höhen und Tiefen erlebt. Die Plattform www.netzpiloten.de begleitet die digitale Revolution erst als virtueller Reiseführer für Netz-Neulinge (Webtouren) und heute als smartes Autoren-Magazin aus der Mitte der Digital-Szene. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.

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3 comments

  1. Aktionismus schön und gut, aber man sollte auch mal überlegen, für wen in Brasilien angebaut wird. Das was da unten angebaut wird, mit oder ohne Insektiziden, wird auch von uns in Europa gegessen, dementsprechend sind wir durch unser Konsumverhalten direkt mitbeteiligt an solchen kleinen Katastrophen.

  2. „In ihrer Bio-Sojaernte wurden Rückstände des Insektizids Endosulfan entdeckt, das aus den umliegenden nicht-biologisch anbauenden Gebieten herüber kam.“

    Wers glaubt…

  3. Hallo Benedikt. Ich verstehe Deinen Zweifel, aber er ist in diesem Fall unbegründet. Drei unabhängige Bio-Kontrollstellen, zwei Pestizidexperten und über einhundert Analysen haben die Kontamination von ausserhalb nachgewiesen. Auch die Literatur beschreibt das volatile Verhalten von Endosulfan. Deine Haltung aber ist aber leider sehr verbreitet: egal wie und woher Hauptsach nichts ist nachweisbar.

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