ACTA – einfach erklärt

ACTA? Hier wird es erklärt, was es ist und wie es wirken kann…

ACTA einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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8 comments

  1. ACTA einfach erklärt? Einfach vielleicht, aber auch eben falsch erklärt. Laut Videobeitrag liegt der ACTA-Fokus auf Urheberrechtsverletzungen im Internet. Dabei ist genau das nur ein nachträglich und sehr schlecht angefügtes Anhängsel eines gewaltigen Pakets von Vereinbarungen. Warum stellen die Netzpiloten sowas unkommentiert und unreflektiert vor?

    1. Der Fokus des Films liegt eher auf Copyright und weniger auf Markenpiraterie. Das macht ACTA erklärbar, vor allem die drei genannten Gründe gegen ACTA sind auf dieser Basis aus meiner Sicht eher verständlich. Ich finde dieses Video deutlich differenzierter als das Video der Anonymous-Bewegung das neulich kursierte. Kannst Du bitte präzise benennen, welche Aussagen des Videos aus Deiner Sicht falsch sind und diese dann richtig stellen? Danke.

  2. Titel und Inhalt vernachlässigen meiner Auffassung nach zu sehr den Kontext von ACTA darzulegen. Es ist deshalb falsch erklärt, weil es eben *nicht* ACTA einfach erklärt, sondern nur den kleinen Teil bezogen auf digitale Copyright-Verletzungen. Das erklärt natürlich den Protest gegen ACTA, der sich ja fast ausschließlich auf genau diesen Teilbestand konzentriert. Aber es erklärt nicht ACTA. Zitat: „Das Abkommen möchte das geistige Eigentum im Internet schützen“. Richtig. Aber viel zu wenig und als Erklärung deshalb falsch. Dass der Fokus auf Copyright liegt kann man natürlich sagen. Aber der Titel sagt was anderes: ich will ACTA erklären.

    Ich habe den Videobeitrag zudem nicht in Vergleich zu anderen Beiträgen gesetzt, sondern nur für sich kritisiert. Der Verweis auf Beiträge der Anonymus-Bewegung erübrigt sich demnach. Es gibt nicht allzu viele differenzierte Beiträge; SPON hatte mal einen.

    Zusammenfasst: ich halte es für falsch, eine Erklärung des Großen und Ganzen zu suggerieren, dabei aber nur – ohne das deutlich zu machen- , einen kleinen Teil zu beleuchten.

    1. AK Zensur heute in einer Erklärung:
      Berlin, 13.03. Am kommenden Donnerstag verhandeln das Bundeswirtschaftsministerium, Vertreter der Inhalte-Industrie und Internetanbieter über die Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Erklärtes Ziel dieses „Wirtschaftsdialoges“ ist eine Selbstverpflichtung der Zugangsanbieter: Diese sollen zukünftig freiwillig auf Anforderung der Rechteinhaber und ohne rechtsstaatliche Kontrolle Abmahnungen, genannt Warnhinweise, an ihre Kunden verschicken. Wie der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur jetzt kritisiert, kann von einem echten Dialog nicht die Rede sein: Vertreter aus der Netzgemeinschaft dürfen auch nach auf mehrfacher Nachfrage nicht an den Gesprächen teilnehmen.

      Mehr hier: http://ak-zensur.de/2012/03/geheimverhandlungen.html

  3. Ich finde das Video nicht gut. Wie oben bereits geschrieben, ist der Fokus ziemlich verfehlt. Dann sollte man doch lieber bei Wikipedia nachlesen, ist zwar schwieriger, dafür aber richtig.

  4. Das Video erläutert einige Punkte sehr gut und nachvollziebar, auch für Personen die sich nicht jeden Tag im Internet bewegen, aber leider lässt es viele andere Gesichtspunkte von Acta auch außer acht.

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