5 Lesetipps für den 31. Dezember

In den letzten Lesetipps für dieses Jahr geht es um zwei Interviews über Netzpolitik, soziale Netzwerke, Kritik an Julian Assange und wie die C3S die GEMA-Vermutung kippen könnte. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK FAZ: „Digitalen Themen müssen in der praktischen Politik mehr Gewicht bekommen“: Weil die digitale Überwachung heute eine internationale Dimension hat, muss sie auch global bekämpft werden, fordert der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar im FAZ.NET-Interview.
  • SOZIALE NETZWERKE PandoDaily: More adults use social networks than ever before: Eine neue Studie des Pew Instituts hat festgestellt, dass 73 Prozent der Erwachsenen in den USA inzwischen in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Dabei haben alle sozialen Netzwerke einen Anstieg verzeichnen können, aber noch vor Facebook, Twitter, Instagram & Co. hat vor allem Pinterest von den neuen Onlinern profitiert.
  • JULIAN ASSANGE Süddeutsche.de: Assange-Kritiker stören Video-Übertragung auf 30C3-Konferenz: Die Rede von Julian Assange auf der Konferenz des Chaos Computer Clubs wurde offensichtlich manipuliert, denn der Wikileaks-Gründer spaltet die Hacker-Bewegung. Schon im Vorfeld des 30C3 gab es Proteste gegen Assange, doch die Veranstalter hielten an ihm fest, denn sein mit Jacob Applebaum präsentierter Vortrag passte laut Clubsprecherin Constanze Kurz thematisch gut.
  • CULTURAL COMMONS COLLECTING SOCIETY Golem.de: Die GEMA-Vermutung wird verschwinden: Die neue Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society (C3S) wird durch ihre reine Existenz wohl dafür sorgen, dass Künstler keine GEMA-Befreiung mehr nachweisen müssen. Bis es soweit ist, kann aber noch einige Zeit vergehen, wie Andreas Sebayang auf Golem.de erklärt.
  • ULLA FIEBIG taz.de: Ulla Fiebig über Netzpolitik beim Fernsehen: Die Journalistin Ulla Fiebig wird neue Leiterin für „Strategische Unternehmensentwicklung“ des SWR und verlässt das Hauptstadtstudio der ARD, wo sie quasi das Internet bekannt machte und vor allem Netzpolitik. Im Interview mit der taz erzählt sie, wie schwierig das manchmal war.

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Tobias Kremkau

ist Coworking Manager des St. Oberholz und als Editor-at-Large für Netzpiloten.de tätig. Von 2013 bis 2016 leitete er Netzpiloten.de und unternahm verschiedene Blogger-Reisen. Zusammen mit Ansgar Oberholz hat er den Think Tank "Institut für Neue Arbeit" gegründet und berät Unternehmen zu Fragen der Transformation von Arbeit. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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