5 Lesetipps für den 14. August

In unseren Lesetipps geht’s heute um die moderne Arbeitswelt, eine Leistungsschutzrecht-Bilanz, IFTTTs Pläne, Facebook investiert in Spracherkennung und eine OER-Studie. Ergänzungen erwünscht.

  • ARBEIT 2.0 Politik-Digital.de: 5. “Berliner Hinterhofgespräch” zur Zukunft der Arbeit: Gestern moderierte ich das 5. “Berliner Hinterhofgespräch” zur Zukunft der Arbeit. Zusammen mit Nicole Simon, Bola Olalowo und Michael Seemann habe ich über die tiefgreifenden Veränderungen der Gesellschafts- und Arbeitsverhältnisse durch die Digitalisierung gesprochen.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Rhein-Zeitung: Bilanz nach dem Ausstieg bei Google News: Marcus Schwarze von der Rhein-Zeitung zeigt an den Statistiken des eigenen Blatts auf, was schon in anderen Ländern zu beobachten war, in denen sich Presseverlage Anti-Google-Gesetze „bestellten“: Nicht über Google News kommen die meisten Leser, sondern über die Google-Suche. Wie in Belgien könnte Google die deutschen Presseverlage auch da noch auslisten. Dann würden die scheinheilig agierenden Presseverlage wahrscheinlich endgültig einknicken.
  • IFTTT Netzwertig.com: IFTTT will in kleinen Schritten vorwärts: Nach Evernote ist IFTTT für mich persönlich der zweitwichtigste Webdienst zur Zeit. Martin Weigert erklärt, dass IFTTT verstärkt auf die Integration von Medienangeboten setzt, um die breite Masse der Anwender vom praktischen Nutzen zu überzeugen.
  • FACEBOOK Siliconrepublic.com: Facebook investiert in Spracherkennung: Facebook kauft das auf Spracherkennung spezialisierte Unternehmen Mobile Technologies. Facebook-Manager Tom Stocky spricht von einer „Investition in unsere langfristige Produktplanung“. Mit Hilfe von Spracherkennungs-Technologie könnten auch Sprachbarrieren zwischen den monatlich über eine Milliarde Nutzern abgebaut werden, so Stocky.
  • URHEBERRECHT OER-Studie: Urheberrecht ist keine Hürde für mehr offene Bildungsmaterialien: Urheberrechtsexperte Till Kreutzer von iRights.Law hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung untersucht, ob offene Lehr- und Lernmaterialien schon jetzt auf der Basis des geltenden Urheberrechts umgesetzt werden können. Kreutzer meint ja, denn seinem Studienergebnis zu Folge sind neue gesetzliche Regelungen für diesen Zweck nicht nötig.

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Tobias Kremkau

ist Coworking Manager des St. Oberholz und als Editor-at-Large für Netzpiloten.de tätig. Von 2013 bis 2016 leitete er Netzpiloten.de und unternahm verschiedene Blogger-Reisen. Zusammen mit Ansgar Oberholz hat er den Think Tank "Institut für Neue Arbeit" gegründet und berät Unternehmen zu Fragen der Transformation von Arbeit. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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